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Dokumentenidentifikation DE69009334T2 15.09.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0411559
Titel Aquariumpumpe mit umkehrbarer und einstellbarer Strömung.
Anmelder Askoll S.p.A., Povolaro Dueville, Vicenza, IT
Erfinder Marioni, Elio, I-36031 Dueville (Vicenza), IT;
Cavalcante, Vittorio, I-36031 Dueville (Vicenza), IT
Vertreter Tetzner, M., Dipl.-Ing.-Univ., Pat.-Anw.; Tetzner, V., Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Dr.jur., Pat.- u. Rechtsanw., 81479 München
DE-Aktenzeichen 69009334
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 31.07.1990
EP-Aktenzeichen 901146654
EP-Offenlegungsdatum 06.02.1991
EP date of grant 01.06.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.09.1994
IPC-Hauptklasse A01K 63/04

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aquariumpumpe mit umkehrbarer und einstellbarer Strömung.

Der übliche Aufbau von Aquarien sieht den Einbau eines sogenannten "Sandfilters" vor.

Dieser Filter besteht aus einem Zwischenraum zwischen der Basis des Aquariums und dem den Boden bildenden, darüberliegenden Sand; dieser Zwischenraum steht mit dem Sand über eine Anzahl von Öffnungen in der Bodenebene in Verbindung, die vorzugsweise aus durchgezogenen Bauelementen aus Kunststoff oder anderem dauerhaftem Material gefertigt ist.

Der Zwischenraum ist über ein Saugrohr mit einer Rezirkulationspumpe verbunden, die Wasser vom Boden einsaugt, anschließend durch den Sand filtert und schließlich wieder dem oberen Teil des Aquariums rückführt.

Regelmäßiges Reinigen, vorzugsweise zum Freihalten der Filterteile, ist für ein gutes Funktionieren des Filters notwendig.

Um regelmäßig reinigen zu können, ist es erforderlich, die Rezirkulationspumpe abzuklemmen und Wasser in der Gegenrichtung durch das Saugrohr in den Zwischenraum und dann durch den Sand zu pumpen.

Dieser Arbeitsgang ist jedoch nicht sehr einfach, da an den hydraulischen Verbindungen des Aquariums gearbeitet werden muß, die üblicherweise aus Gummischläuchen und Kunststoffverbindungen bestehen.

Aus DE-A-3152631 ist eine Aquariumpumpe mit einstellbarer Strömung bekannt, die einen Permanentmagnet-Motor besitzt, enthaltend einen im wesentlichen zylindrischen Behälter für ein Innenteil, wobei der Behälter mit dem Permanentmagnet-Motor verbunden ist, wobei das Innenteil eine untere Saugkammer und eine obere Flügelradkammer aufweist, wobei die Kammern einen Saugeinlaß bzw. einen Abgabeauslaß enthalten, wobei ein Element zur Drosselung der Axialöffnung bei ihrer Nutzung als Saugeinlaß drehbar mit dem Behälter unterhalb der Saugkammer verbunden ist und durch eine Betätigungseinrichtung betätigt wird.

US-A-4490250 beschreibt ein Filtersystem für Aquarien, enthaltend eine Pumpe, die eine Fluidströmung durch ein Schlauchsystem in Normal- und Gegenrichtung ermöglicht. Das Pumpensystem enthält ein erstes, auf der Außenseite des Aquariumrandes gehaltertes Gehäuse, in dem ein Motor vorgesehen ist sowie eine erste Ventileinrichtung mit einem Ventilgehäuse und einem drehbaren Ventilteil zur Herstellung alternativer Fluidwege sowie zur Verbindung von Leitungen vom und zum Filtergehäuse sowie Inneren des Aquariums. Die erste Ventileinrichtung ist mit einem zweiten Pumpengehäuse mit einem Flügelrad und einem drehbaren Flügelradgehäuse verbunden. Das Ventilelement der ersten Ventileinrichtung sowie das Flügelradgehäuse können durch einen Drehknopf bzw. einen Hebel betätigt werden, so daß in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Ventilteils und des Flügelradgehäuses eine Fluidströmung in Normal- oder Gegenrichtung durch die Leitungen des Pumpensystems erzielt wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Aquariumpumpe zu entwickeln, deren Strömung zwischen Saugen und Abgeben umstellbar ist.

Ein sich hieraus ergebendes Ziel der Erfindung ist es, eine Aquariumpumpe zu entwickeln, die (bei Anwendung mit einem "Sandfilter") die Strömung im Filter umkehren kann, um auf diese Weise den Filter ohne Veränderung der hydraulischen Verbindungen zu reinigen.

Ein anderes wichtiges Ziel der Erfindung ist es, eine Pumpe zu entwickeln, die es erlaubt, die Strömungsgröße in Abhängigkeit vom Filter und/oder vom Aquarium, in der sie angeordnet ist, einzustellen.

Ein anderes Ziel der Erfindung ist es, eine Pumpe zu entwickeln, die leicht und schnell zu handhabende Vorrichtungen zum Einstellen der Strömungsrichtung und Strömungsgröße aufweist.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Pumpe zu entwickeln, die aus leicht und schnell zusammensetzbaren Elementen besteht.

Ein anderes Ziel der Erfindung ist es ferner, eine Pumpe zu entwickeln, die aus Elementen besteht, die im Thermokunststoff-Spritzverfahren hergestellt und daher bei geringen Kosten in hohen Stückzahlen gefertigt werden können.

Schließlich ist es ein Ziel der Erfindung, eine Pumpe zu entwickeln, die sowohl für Sandfilter" verwendet werden kann als auch als Rezirkulationspumpe oder als Pumpe zur Verbindung mit jedem anderen Filter Verwendung finden kann.

Die genannte Aufgabe, die vorstehenden Ziele sowie weitere sich aus dem Nachfolgenden ergebenden werden durch eine Aquariumpumpe mit umkehrbarer und einstellbarer Strömung gelöst bzw. erreicht, enthaltend einen Permanentmagnet-Motor, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen im wesentlichen zylindrischen Behälter für ein Innenteil aufweist, wobei der Behälter mit dem Permanentmagnet-Motor verbunden ist, wobei das Innenteil eine untere Saugkammer sowie eine obere Flügelradkammer aufweist, wobei die Kammern einen Saugeinlaß bzw. einen Abgabeauslaß enthalten, wobei das Teil, durch einen ersten Hebel betätigbar, mit dem Behälter verbunden ist, um auf diese Weise zwischen zwei Positionen drehbar zu sein, in denen der Saugeinlaß eine Axialdurchgangsöffnung bzw. eine Radialdurchgangsöffnung freigibt bzw. in denen der Abgabeauslaß eine Radialdurchgangsöffnung bzw. die Axialdurchgangsöffnung freigibt, wobei ein Element zur Drosselung der Axialdurchgangsöffnung bei ihrer Nutzung als Saugeinlaß drehbar mit dem Behälter unterhalb der Saugkammner verbunden ist und durch einen zweiten Hebel betätigt wird.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der ausführlichen Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, dargestellt in der beigefügten, lediglich beispielhaften Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:

Fig.1 eine Schnittansicht eines Aquariums, in dem ein mit der erfindungsgemäßen Pumpe versehener Filter installiert ist;

Fig.2 eine Perspektivansicht der erfindungsgemäßen Pumpe;

Fig.3 eine Explosionsansicht der Pumpe nach Fig.2;

Fig.4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Pumpe;

Fig.5 eine Ansicht einer in der erfindungsgemäßen Pumpe enthaltenen Strömungsgröße-Drosselungsvorrichtung von unten;

Fig.6 eine Perspektivansicht der Vorrichtung gemäß Fig.5;

Fig.7 eine Aufsicht auf die Kammer des Flügelrades bei normaler Funktion der Pumpe;

Fig.8 eine geschnittene Unteransicht der Saugkammer nach Fig.7 bei normaler Funktion;

Fig.9 eine Aufsicht auf die Flügelradkammer bei Funktion mit umgekehrter Strömung;

Fig.10 eine geschnittene Unteransicht der Saugkammer nach Fig.9 bei Funktion mit umgekehrter Strömung.

In den genannten Figuren bezeichnet die Bezugsziffer 1 ein Aquarium, das mit einem "Sandfilter" 2 ausgestattet ist, der auf seiner Basis derart ruht, daß unterhalb des Bodensandes ein Zwischenraum 3 gebildet wird, der über ein vertikal angeordnetes Saugrohr 4 mit einer erfindungsgemäßen Pumpe 5 verbunden ist.

Die Pumpe 5 enthält einen herkömmlichen, wasserdichten Permanentmagnet-Motor 6, mit dem ein im wesentlichen zylindrischer, becherartiger Behälter 7, vorzugsweise nach unten weisend, mittels eines Bajonettverschlusses verbunden ist. Der Behälter besteht aus einem ersten oberen Bereich 8, der einen größeren Durchmesser aufweist, und einein zweiten unteren Bereich 9, der einen kleineren Durchmesser aufweist, und ist nach unten durch ein erstes scheibenartiges Element 10 abgeschlossen, das einen flanschartigen Bereich aufweist, der in den unteren Bereich 9 des Behälters 7 hineinreicht.

Der flanschartige Bereich des ersten scheibenartigen Elements 10 weist, in nach unten weisender Position, eine kreisförmige Kante 11 auf, auf der der Sitz für einen äußeren Dichtungsring 12 der Art eines O-Ringes ausgebildet ist. Dieser Dichtungsring ist fest innerhalb der gerändelten Kante 13 eines zweiten scheibenartigen Elements 14 eingesetzt, das komplementär hierzu gestaltet ist und von dem eine rohrartige Verbindung 15 nach unten reicht.

Der becherartige Behälter 7 weist in seinem ersten Bereich 8 eine Radialdurchgangsöfffnung 16 auf, von der ein Abgaberohr 17 sowie eine Verbindung 18 für ein Entlüftungsrohr abgehen. Ein Schlitz 19 führt über die Wand des Behälters 7 und wird von einem Betätigungsteil gekreuzt, vorzugsweise bestehend aus einem ersten Hebel 20, der nach außen und von einem gekrümmten, plattenförmigen Element 21 absteht, das auf der inneren Oberfläche des Behälters ruht.

Der Schlitz 19 reicht in einen Bereich hinein, der rechtwinkelig zur Durchgangsöffnung 16 verläuft sowie in einen Bereich, der diesem gegenüber liegt.

Der zweite Bereich 9 des Behälters 7 umfaßt eine Vergrößerung 22, um auf diese Weise mit der Wand des ersten Bereichs 8 verbunden zu sein.

Vorzugsweise ist eine rechteckige Axialdurchgangsöffnung 23 unterhalb der Vergrößerung 22 auf dem scheibenartigen Element 10 offen.

Eine Streifenöffnung 24 ist auf dem zweiten Bereich 9 auf der Seite des ersten Bereichs 8 vorgesehen, die der Radialdurchgangsöffnung 16 abgewandt ist.

Erfindungsgemäß ist auf der Innenseite des becherartigen Behälters 7 ein Element 25 vorgesehen, das auf seiner Außenseite den Innenwänden des Behälters 7 entsprechend geformt ist. Das Element 25 besteht im wesentlichen aus zwei zylindrischen Teilen 26 und 27 mit unterschiedlichen Durchmessern, einem zentralen scheibenartigen Element 28, das die zylindrischen Teile 26 und 27 verbindet sowie eine Saugkammer 29 innerhalb des zweiten Bereichs 9 bildet, sowie einer Kammer 30 für das Flügelrad 31 im ersten Bereich 8, das fest mit dem vom Motor 6 angetriebenen Rotor verbunden ist.

Das innere Element 25 ist gleitbeweglich mit dem Behälter 7 verbunden und weist auf der Außenseite einen Einschubsitz 32 zur Aufnahme eines gekrümmten, plattenförmigen Elements 21 auf, das fest mit dem ersten Hebel 20 verbunden ist und das auf diese Weise das innere Element 25 mit dem ersten Hebel 20 verbindet.

Im einzelnen weist der untere Teil 27 des Elements 25 neben einem zylindrischen Teil einen flachen Bereich 33 auf, dessen radiale Symmetrieebene orthogonal zu der des Einschubsitzes 32 verläuft. Der flache Bereich kann den auf der rechteckigen Durchgangsöffnung 23 liegenden Weg zwischen der Saugkammer 29 und der Vergrößerung 22 des becherartigen Behälters 7 verschließen.

Ein Saugeinlaß 34 ist orthogonal gegenüber dem flachen Bereich 33 auf dem zylindrischen Teil 27 angeordnet; bei Drehbewegung des Elements 25 wird der Einlaß so angeordnet, daß sich die Verbindung zwischen der Vergrößerung 22 und der auf dem Element 38 angeordneten Saugkammer 29 öffnet, die mit der Kammer 30 über ein zentrales Loch 35 verbunden ist.

Ein Abgabeauslaß 36 erstreckt sich zwischen der Seitenwand des oberen zylindrischen Teils 26 und einem Umfangsbereich des zentralen Elements 28 in der gleichen radialen Symmetrieebene wie der flache Bereich 33; bei Drehbewegung des Elements 25 stellt sich der Abgabeauslaß 36 in axialer Verlängerung der Radialdurchgangsöffnung 16 des Behälters 7 und gibt mit seinem axialen Teil die Durchgangsöffnung 23 oberhalb der Vergrößerung 22 frei.

Erfindungsgemäß ist ein drittes scheibenartiges Element 37 zwischen den Kanten der scheibenartigen Elemente 10 und 14 eingeschlossen, drehbar mit diesen verbunden und mit kreisförmiger Kante 38 versehen, die es mit dem ersten scheibenartigen Element 10 in Kontakt halten.

Ein zweiter Hebel 39 erstreckt sich vom dritten scheibenartigen Element 37 und steht von einem gekrümmten Schlitz 40 ab, der auf dem ersten scheibenartigen Element 10 ausgebildet ist und die gleiche Symmetrieebene aufweist wie der erste Hebel 20. Das dritte scheibenartige Element 37 bildet ein StrömungSgröße-Drosselelement, da es eine Durchgangsöffnung 41 aufweist, die der rechteckigen Durchgangsöffnung 23 entspricht und bei einem der beiden Anschlagsgrenzen der Drehbewegung des zweiten Hebels 39 über dieser liegt.

Bei der anderen Anschlagsgrenze ist die Durchgangsöffnung 23 gegenüber der Durchgangsöffnung 41 versetzt und gegenüber dem Durchtritt von Wasser fast vollständig verschlossen.

Ein Ansatz 42 erstreckt sich vom dritten scheibenartigen Element 37 nach oben durch die Durchgangsöffnung 23 und ist in einen ringförmigen Sitz 43 eingefügt, der innerhalb des flachen Bereichs 33 des Elements 25 ausgebildet ist. Die Drehbewegung des dritten scheibenartigen Elements 37 in der für die vollständige Öffnung der Durchgangsöffnung 23 geeigneten Richtung kann durch Bewegung des ersten Hebels 20 bewirkt werden, um eine Drehbewegung zu bewirken, die den Abgabeauslaß 36 des Elements 25 von der Radialdurchgangsöffnung 16 des Behälters 7 zur Durchgangsöffnung 23 davon bewegt.

Fig.7 und 8 zeigen eine erste Funktionsart der erfindungsgemäßen Pumpe, wobei der erste Hebel 20 derart angeordnet ist, daß der Saugeinlaß 34 die Durchgangsöffnung 23 freigibt und dadurch das Saugrohr 4 mit der Saugkammer 29 verbindet, so daß der Abgabeauslaß 36 die Durchgangsöffnung 16 freigibt, die die Kammer 30 des Flügelrades 31 mit dem Abgaberohr 17 verbindet.

Bei dieser Funktionsart kann der zweite Hebel 39 frei das dritte scheibenartige Element 37 zur Drosselung der Durchgangsöffnung 23 drehen.

Fig.9 und 10 zeigen die Funktionsart mit umgekehrter Strömung, bei der der erste Hebel 20, der auf der anderen Seite des Schlitzes 20 angeordnet ist, das Element 25 zum Freigeben der Streifenöffnung 24 mit dem Saugeinlaß 34 führt, wobei die Durchgangsöffnung 23 durch den flachen Bereich 33 geschlossen und die Saugkammer 29 mit dem Außenbereich verbunden wird.

Über seinen axialen Bereich verbindet der Abgabeauslaß 36 die Kammer 30 mit der Durchgangsöffnung 23 und damit mit dem Saugrohr 4.

Während der Drehbewegung des ersten Hebels 20 zur Umkehrung der Strömung und unabhängig von der Drosselungsstellung des dritten scheibenartigen Elements 37 wird das scheibenartige Element durch den ringförmigen Sitz 43 und durch den Ansatz 42 zur vollständigen Öffnung der Durchgangsöffnung 23 gedrückt.

Tatsächlich wurde festgestellt, daß die Erfindung die gestellte Aufgabe und die genannten Ziele löst bzw. erreicht, da es aufgrund der einfachen Drehung von zwei seitlichen Hebels gelingt, die Strömung zwischen dem Inneren des Aquariums und dem Filter umzukehren und die Strömungsgröße in Anpassung an die besonderen Merkmale von Filter und Aquarium einzustellen.

Die Möglichkeit, die Strömung umzukehren, gestattet regelmäßiges Reinigen des Filters ohne Veränderung der hydraulischen Verbindungen des Aquariums.

Die Pumpe besteht ferner aus Kunststoffteilen, die im Spritzverfahren hergestellt werden und daher in großen Stückzahlen bei geringen Kosten gefertigt werden können.

Aufgrund ihrer besonderen Gestaltung können die Elemente der Pumpe auf einfache und schnelle Art und Weise zusammengesetzt und zu etwaigen Wartungsarbeiten leicht voneinander gelöst und wieder zusammengefügt werden.

Die erfindungsgemäße Pumpe kann selbstverständlich sowohl im Zusammenhang mit "Sandfiltern" als auch mit anderen Aquariumfiltern verwendet werden.

Die Erfindung ist im Rahmen des erfinderischen Gedankens zahlreichen Modifikationen und Variationen zugänglich.

Alle Einzelheiten können darüber hinaus durch technisch vergleichbare Elemente ersetzt werden.

Sowohl die verwendeten Materialien als auch die Abmessungen können den praktischen Anforderungen gemäß gewählt werden.

Soweit technischen Merkmalen in Ansprüchen Bezugsziffern folgen, so wurden diese lediglich zur leichteren Lesbarkeit der Ansprüche eingefügt. Sie haben daher auch keinerlei beschränkende Wirkung auf den Schutzumfang eines solchen, lediglich beispielhaft von Bezugsziffern gefolgten Elements.


Anspruch[de]

1. Aquariumpumpe (5) mit umkehrbarer und einstellbarer Strömung, enthaltend:

- einen im wesentlichen zylindrischen Behälter (7) für ein inneres Ventilelement (25) zum Umkehren der Fluidströmung;

- einen Permanentmagnet-Motor (7), der mit dem oberen Teil des Behälters (7) verbunden und mit einem damit verbundenen Flügelrad (31) versehen ist;

- ein inneres Ventilelement (25), das eine untere Saugkammer (29) und eine obere Flügelradkammer (30) innerhalb des Behälters (7) ausbildet, wobei die Kammern (29, 30) einen Saugeinlaß (34) bzw. einen Abgabeauslaß (36) enthalten, wobei das Ventilelement (25) gleitbeweglich in dem Behälter gehaltert wird, um auf diese Weise zwischen zwei Positionen drehbeweglich zu sein, in denen der Saugeinlaß (34) eine Axialdurchgangsöffnung (23) bzw. eine Radialdurchgangsöffnung (24) freigibt bzw. in denen der Abgabeauslaß (36) eine weitere Radialdurchgangsöffnung (16) bzw. die im Behälter (7) vorgesehene Axialdurchgangsöffnung (23) freigibt;

- einen ersten Hebel (20), der mit dem inneren Ventilelement (25) zu dessen Betätigung verbunden ist;

- ein Element zur Drosselung der Fluidströmung durch die Axialdurchgangsöffnung (23) in den Behälter (7) bei ihrer Nutzung als Saugeinlaß in die Saugkammer (29), wobei das Drosselelement aus einem dritten scheibenartigen Element (37) besteht, das in einer Kammer angeordnet ist, die zwischen einem ersten scheibenartigen Element (10) am unteren Teil des Behälters (7) und einem hierzu entsprechend gestalteten, damit verbundenen zweiten scheibenartigen Element (14) ausgebildet ist, wobei das dritte scheibenartige Element (37) eine kreisförmige Kante aufweist, die in Verbindung mit dem ersten scheibenartigen Element (10) und einer Durchgangsöffnung (41) steht, die mit der Axialdurchgangsöffnung (23) identisch ist;

- und einen zweiten Hebel (39), der mit dem dritten scheibenartigen Element (37) zu dessen Betätigung verbunden ist.

2. Aquariumpumpe (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen zylindrische Behälter (7) becherförmig gestaltet ist und einen ersten oberen Bereich (8) mit einem größeren Durchmesser, einen zweiten unteren Bereich (9) mit einem kleineren Durchmesser und das erste untere scheibenartige Element (10) aufweist, das sich nach außen und unterhalb des zweiten Bereichs (9) erstreckt, wobei das erste scheienartige Element (10) eine untere kreisförmige Kante (11) mit einem Sitz für einen Dichtungsring (12) aufweist, der in die kreisförmige Kante (11) eingefügt werden und mit einer randartigen, gerändelten Kante (13) des zweiten scheibenartigen Elements (14) in Eingriff kommen kann, das in einer nach unten weisenden Position mit einem rohrartigen Verbindungselement (15) versehen ist.

3. Aquariumpumpe (5) nach Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Ventilelement (25) im wesentlichen komplementär zum Behälter (7) gestaltet ist und einen oberen, im wesentlichen zylindrischen Teil (26) mit einem größeren Durchmesser, einen im wesentlichen zylindrischen unteren Teil (27) mit einem kleineren Durchmesser und ein scheibenartiges, zentrales Verbindungselement (28) aufweist.

4. Aquariumpumpe (5) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

daß der im wesentlichen zylindrische, untere Teil (27) des inneren Ventilelements (25) einen flachen Bereich (33) und, orthogonal hierzu, den Saugeinlaß (34) aufweist,

daß der Abgabeauslaß (36) auf dem im wesentlichen zylindrischen, oberen, mit größerem Durchmesser versehenen Teil (26) in der gleichen Symmetrieachse wie der flache Bereich (33) angeordnet ist, wobei der Abgabeauslaß (36) aus einem Radialbereich und einem Axialbereich besteht, der sich auf dem zentralen Element (28) erstreckt,

und daß ein Axialloch (35) auf dem zentralen Element (28) ausgebildet ist, das die zwei Kammern (29, 30), die innerhalb des Ventilelements (25) und dem Behälter (7) ausgebildet sind, miteinander verbindet.

5. Aquariumpumpe (5) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einschubsitz (32) für ein gekrümmtes Plattenelement (21) auf dem im wesentlichen zylindrischen, mit größerem Durchmesser versehenen Teil (26) des inneren Ventilelements (25) ausgebildet ist, wobei das Plattenelement (21) zwischen das innere Ventilelement (25) und die Wand des Behälters (7) eingefügt ist, wobei sich der erste Hebel (20) vom gekrümmten Plattenelement (21) erstreckt und gleitbeweglich in einem Schlitz (19) angeordnet ist, der auf der Wand des Behälters (7) ausgebildet ist, wobei das gekrümmte Plattenelement (21) das innere Ventilelement (25) mit dem ersten Hebel (20) verbindet.

6. Aquariumpumpe (5) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Behälter (7) ausgebildete Axialdurchgangsöffnung (23) aus einer rechteckigen Duchgangsöffnung besteht, die zu dem ersten scheibenartigen Element (10) öffnet und sich an einer Vergrößerung (22) des zweiten, mit kleinerem Durchmesser versehenen Bereich (9) erstreckt, der sie mit der Wand des ersten, mit größerem Durchmesser versehenen Bereich (8) verbindet, wobei der flache Bereich (33) des inneren Ventilelements (25) den Weg zwischen der Saugkammer (29) und der Axialdurchgangsöffnung (23) verschließen kann, wobei die dazu orthogonal angeordnete Saugdurchgangsöffnung (34) den Weg öffnen kann.

7. Aquariumpumpe (5) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Saugeinlaß (34) abgedeckte Radialdurchgangsöffnung (24) aus einem Streifenschlitz (24) besteht, der im zweiten, mit kleinerem Durchmesser versehenen Bereich (9) des Behälters (7) in einer orthogonal zur Axialdurchgangsöffnung (23) angeordneten Position vorgesehen ist.

8. Aquariumpumpe (5) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Abgabeauslaß (36) geöffnete weitere Radialdurchgangsöffnung (16) aus einem Verbindungsloch für ein Abgaberohr (17) besteht, das sich von dem ersten, mit größerem Durchmesser versehenen Bereich (8) des Behälters (7) in einer Position erstreckt, die der vom Saugeinlaß (34) geöffneten Radialdurchgangsöffnung (24) abgewandt ist.

9. Aquariumpumpe (5) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Hebel (39) von einem gekrümmten Schlitz (40) absteht, der auf dem ersten scheibenartigen Element (10) ausgebildet ist, und der die Drehung des zweiten Hebels (39) von einer Anschlagsgrenze, in der die Axialdurchgangsöffnung (23) vollständig geöffnet ist, bis zu einer Anschlagsgrenze, in der sie fast vollständig geschlossen ist, bestimmt.

10. Aquariumpumpe (5) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Ansatz (42) vom dritten scheibenartigen Element (37) nach oben erstreckt und in einem ringförmigen Sitz untergebracht ist, der auf dem flachen Bereich (33) des unteren Teils (27) des inneren Ventilelements (25) ausgebildet ist, wobei der ringförmige Sitz (43) das dritte scheibenartige Element (37) verkuppelt, um dieses dabei zusammen mit dem inneren Ventilelement (25) in der Drehbewegung mitzudrehen, die die Strömung der Pumpe umkehrt, um auf diese Weise die Axialdurchgangsöffnung (23) während der Funktion mit umgekehrter Strömung vollständig zu öffnen.







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