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Dokumentenidentifikation DE4314984A1 10.11.1994
Titel Landwirtschaftliches/kommunales Gerät mit zwei Anbauböcke für den Anbau an die Front- und Heckhebeeinrichtung eines Schleppers
Anmelder Güttler, Fritz, 73235 Weilheim, DE
Erfinder Güttler, Fritz, 73235 Weilheim, DE
DE-Anmeldedatum 06.05.1993
DE-Aktenzeichen 4314984
Offenlegungstag 10.11.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.1994
IPC-Hauptklasse A01B 59/00
IPC-Nebenklasse E01H 1/00   E01H 5/04   E02F 3/627   E02F 3/80   
IPC additional class // B62D 49/02  
Zusammenfassung An die Front- und an die Heck-Hebeeinrichtung eines Schleppers anschließbares landwirtschaftliches Gerät, wie zur Bodenbearbeitung, zur Pflanzenpflege- oder Ernte, oder eines kommunalen nutzbaren Gerätes, z. B. Kehrmaschine, Schneeräumgeräte, Bodenplanierschildes usw. dem an den die Arbeitswerkzeuge tragendem Geräte- bzw. Maschinenrahmen (2) an seiner Rückseite zum Anschluß an die Fronthebeeinrichtung eines Schleppers ein passend gestalteter Anbaubock (4) und an seiner Vorderseite ein weiterer und passend gestalteter Anbaubock (5) zum Anschluß an die Heckhebeeinrichtung eines Schleppers angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Es sind landwirtschaftlich und auch kommunal genutzte Geräte für die Bodenbearbeitung, die Saatpflege, zur Straßenreinigung usw. bekannt, die mit einem Anbaubock entweder für den Anbau an die Fronthebeeinrichtung oder die Heckhebeeinrichtung eines Schleppers vorgesehen sind.

Sie dienen so entweder zur Arbeit an der Front oder am Heck eines Schleppers, also nur einem einzigen Arbeitssystem.

In vielen Betrieben sind neben einem mit einer zusätzlichen Fronthebeeinrichtung ausgestattetem Schlepper noch weitere Schlepper vorhanden, die nur mit einer Heckhebeeinrichtung ausgestattet sind.

Ist der erstgenannte Schlepper in Reparatur oder mit einer anderweitigen termingebundenen Arbeit belegt, kann das Frontgerät, trotz evtl. verfügbarem Fahrzeugführer nicht zur an sich evtl. auch termingebundenen Arbeitserledigung eingesetzt werden, weil es eben nur als Frontanbaugerät vorliegt.

Die Erfindung will dem abhelfen und schlägt zu diesem Zweck vor, den Rahmen des Gerätes oder die Frontlenkeinrichtung an welchem der Geräterahmen um einen vor dem Rahmen angeordneten Zugpunkt horizontal schwenkbar gelagert ist, in Arbeitsrichtung gesehen vorne mit einem zweiten Anbaubock für die Heckhebeeinrichtung eines Schleppers zu versehen.

Anhand eines Ausführungsbeispiels in Fig. 1 und 2 sowie in nachfolgender Beschreibung wird der Erfindungsgedanke näher erläutert.

Fig. 1 zeigt in Seitenansicht ein Front-Bodenbearbeitungsgerät mit Geräterahmen, mit Frontlenkeinrichtung und Anbaubock vorne und hinten.

Fig. 2 zeigt dasselbe in Seitenansicht.

In Fig. 1 ist ein Bodenbearbeitungsgerät (1) bestehend aus gefederten Bodenbearbeitungszinken und zugeordneter in Wirkverbindung stehender Walze dargestellt, das an einem Geräterahmen (2) angebracht ist. Der Rahmen (2) kann starr mit dem Teilrahmen (3) verbunden sein, an dessen hinterem Ende der Anbaubock (4) für die Fronthebeeinrichtung eines Schleppers befestigt ist. Am vorderen Ende des Teilrahmens (3) ist erfindungsgemäß der zweite Anbaubock (5) für die Heckhebeeinrichtung eines Schleppers angeordnet.

Der Teilrahmen (3) kann aber, wie es Fig. 1 weiter zeigt auch als Frontlenkeinrichtung ausgebildet sein und um einen vertikal gelagerten Drehpunkt (6) horizontal schwenken, wenn vom Schlepper Lenkausschläge nach rechts oder links erfolgen und der Drehpunkt (6) seitlich verschoben wird, wie Fig. 2 es in Draufsicht zeigt, so daß der Geräterahmen (2) mit den Werkzeugen (1) horizontal schwenkend der neuen Zugrichtung folgt, die von dem Drehpunkt (6) neu angegeben ist.

Bei der Ausbildung des Teilrahmens (3) als Frontlenkeinrichtung ist der Anbaubock (5) für die Heckhebeeinrichtung erfindungsgemäß am vorderen Ende des Teilrahmens (3) und in Nähe des Drehpunktes (6) angeordnet. Der Geräterahmen (2) oder das Bearbeitungsgerät (1) selber kann im Bedarfsfall insbesondere im Heckanbau mittels einer geeignet ausgebildeten Arretiervorrichtung (7) mit dem Teilrahmen (3) arretiert werden. Die arbeitstechnisch/arbeitswirtschaftlichen und ökonomischen Vorteile der erfindungsgemäße Neuerung liegen auf der Hand.


Anspruch[de]
  1. 1. An die Front- und an die Heckhebeeinrichtung eines Schleppers anschließbares landwirtschaftliches Gerät, wie zur Bodenbearbeitung, zur Pflanzenpflege- oder Ernte, oder eines kommunal nutzbaren Gerätes, z. B. Kehrmaschinen, Schneeräumgeräte, Bodenplanierschildes usw., dadurch gekennzeichnet, daß dem, die Arbeitswerkzeuge tragenden Geräte-, bzw. Maschinenrahmens (2) an seiner Rückseite zum Anschluß an die Fronthebeeinrichtung eines Schleppers ein passend gestalteter Anbaubock (4) und an seiner Vorderseite ein weiterer und passend gestalteter Anbaubock (5) zum Anschluß an die Heckhebeeinrichtung eines Schleppers angeordnet ist.
  2. 2. An die Front- und an die Heckhebeeinrichtung eines Schleppers anschließbares landwirtschaftliches Gerät, wie zur Bodenbearbeitung, zur Pflanzenpflege- oder Ernte, oder eines kommunal nutzbaren Gerätes, z. B. Kehrmaschinen, Schneeräumgeräte, Bodenplanierschildes usw. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum am hinteren Ende das Teilrahmens (3) angebrachten Anbaubockes (4) auch an der Vorderseite des Teilrahmens (3) und in der Nähe des Drehpunktes (6) ein weiterer Anbaubock (5) für die Heckhebeeinrichtung eines Schleppers angeordnet ist.






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