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Dokumentenidentifikation DE69013364T2 16.02.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0527732
Titel SYSTEM ZUR FUSSMESSUNG UND ZUR GRÖSSENBESTIMMUNG VON SCHUHWAREN.
Anmelder Foot Image Technology, Bend, Oreg., US
Erfinder WHITE, Jay, P., Bend, OR 97702, US
Vertreter Eisenführ, G., Dipl.-Ing.; Speiser, D., Dipl.-Ing., 28195 Bremen; Strasse, J., Dipl.-Ing., 81541 München; Rabus, W., Dr.-Ing.; Brügge, J., Dipl.-Ing., 28195 Bremen; Maiwald, W., Dipl.-Chem.Dr., 81541 München; Klinghardt, J., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 69013364
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 14.05.1990
EP-Aktenzeichen 909119737
WO-Anmeldetag 14.05.1990
PCT-Aktenzeichen US9002878
WO-Veröffentlichungsnummer 9117708
WO-Veröffentlichungsdatum 28.11.1991
EP-Offenlegungsdatum 24.02.1993
EP date of grant 12.10.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.02.1995
IPC-Hauptklasse A61B 5/107
IPC-Nebenklasse A61B 5/103   

Beschreibung[de]
Anwendungsbereich der Erfindung

Diese Erfindung betrifft allgemein den Herstellungsprozeß von Schuhwerk, einschl. des Verkaufs in einem Einzelhandelsgeschäft, Design von Schuhwerk, Leistenproduktion und schließlich die Herstellung von Schuhwerk. Insbesondere betrifft sie ein integriertes computergestütztes System zur Vermessung und Größenbestimmung von Eüßen und zur Bereitstellung maßgefertigten Schuhwerks für Kunden, während ein optimierter Bestand an Schuhwerk für Einzelhandelsgeschäfte und Herstellung von Schuhwerk aufrechterhalten wird. Darüber hinaus kann durch statistische Analyse der Kundenaufträge bestimmt werden, welche Schuhleisten am wahrscheinlichsten zur Herstellung von Schuhwerk benötigt werden, so daß dieses einem bestimmten Anteil der Bevölkerung paßt. Dieses System ermöglicht deshalb eine genauere und effizientere Produktion von Schuhwerk und Leisten für die Allgemeinheit. Des weiteren stützt sich die vorliegende Erfindung auf die Verfahren der Fußvermessung und der Leistenproduktion, wie sie in einer Parallelanmeldung unter US- Patentanmeldung Nr. 416,624, eingereicht am 3. Oktober 1989, beschrieben sind, die im folgenden als TWAC Meßsystem bezeichnet werden.

Hintergrund der Erfindung

Im Verlauf der neueren Geschichte ist die Schuhindustrie immer eine hochspezialisierte und wettbewerbsorientierte Branche gewesen. Die meisten Hersteller von Schuhwerk waren bestrebt, so effizient wie möglich zu arbeiten, während sie gleichzeitig dem Großteil der Verbraucher qualitativ hochwertiges Schuhwerk zur Verfügung gestellt haben. In den letzten Jahren hat sich dieses Streben nach Effizienz bedingt durch den wachsenden internationalen Handel und Wettbewerb sowie durch steigende Anforderungen der Kunden verstärkt. Aus diesem Grund sahen sich die Hersteller von Schuhwerk gezwungen, sich den Marktbedingungen anzupassen, indem sie der Allgemeinheit möglichst viele Modelle und Größen von Schuhen anbieten, um die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen. Bis vor kurzem war die computergestützte Automatisierung der Schuhindustrie relativ begrenzt; mit dem Auftreten komplexerer Rechenmaschinen und Software zur Steuerung der Rechenmaschinen ist es jedoch möglich geworden, den gesamten Prozeß der Herstellung von Schuhwerk zu integrieren. Die vorliegende Erfindung stellt eine Lösung dieses Bedarfs nach verbesserter Produktivität und Effizienz bereit, indem sie den gesamten Prozeß des Einzelhandelsverkaufs von Schuhwerk integriert. Wie im folgenden erläutert wird, beabsichtigt die vorliegende Erfindung die Integration des gesamten Verkaufsprozesses für Schuhwerk, einschl. mindestens verbesserter Meßeinrichtungen, der Übereinstimmung zwischen einem Fuß und einem bestimmten Schuh, des Designprozesses von Schuhwerk, des Herstellungsprozesses von Schuhwerk.

Eine Vorrichtung und ein Verfahren entsprechend der Erfindung sind in den Ansprüchen 1 bzw. 6 definiert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 zeigt ein Blockschema eines verallgemeinerten Prinzips des vorliegenden computergestützten Systems.

Fig. 2 zeigt ein Blockschema einer bevorzugten Ausführungsform des vorliegenden elektrooptischen Fuß- Scannersystems.

Fig. 3 zeigt ein Blockschema mit detaillierter Darstellung der Elemente des Zentralrechners der bevorzugten Ausführungsform.

Fig. 3A zeigt ein Blockschema mit detaillierter Darstellung der Elemente der bevorzugten Ausführungsform des elektrooptischen Fuß-Scanners.

Fig. 4A, 4B und 4C zeigen ein Flußdiagramm eines Beispiels der Anwendung einer bevorzugten Ausführungsform der elektrooptischen Fuß-Scannereinheit aus der Sicht eines Benutzers.

Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm eines alternativen Beispiels der Anwendung einer bevorzugten Ausführungsform der elektrooptischen Fuß-Scannereinheit aus der Sicht eines Benutzers.

Fig. 6 bis 67 sind Darstellungen von Beispielmenüs/Bild schirmanzeigen, wie sie sich einem Benutzer während der Anwendung der bevorzugten Ausführungsform der elektrooptischen Fuß-Scannereinheit entsprechend den Flußdiagrammen der Fig. 4A, 4B, 4C und 5 präsentieren.

Detaillierte Beschreibung

Nunmehr werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die beschriebenen Ausführungsformen die Erfindung nur beispielhaft darstellen, da diese auf verschiedene Weise verwirklicht werden kann.

Es sei nunehr insbesondere auf die Fig. 1 verwiesen, welche in Form eines Blockschemas das verallgemeinerte Prinzip des vorliegenden computergestützten Systems darstellt. Das vorliegende computergestützte System umfaßt eine bevorzugte Herstellungsumgebung von Schuhwerk, beginnend im Einzelhandelsgeschäft, über den Herstellungsprozeß und zurück zum Einzelhandelsgeschäft. Insbesondere würde eine elektrooptische Fuß-Scannereinheit 100 vorzugsweise in einem bevorzugten Einzelhandels-Schuhgeschäft 102 aufgestellt werden, um die Schuhgröße von Kunden zu bestimmen. Die Fuß-Scannereinheit 100 leitet ein dreidimensionales topographisches Bild der Füße eines bestimmten Kunden ab. Aus dem elektronisch abgeleiteten topographischen Bild der Füße wird die Fußgröße elektronisch berechnet. Die Fußgröße könnte entsprechend jedem Fußgrößeneinteilungsverfahren, einschl. beispielsweise dem Brannock-Meßsystem, dem TWAC Meßsystem u.a., zugeordnet werden. Die Fußvermessungsinformationen für den betreffenden Kunden werden in einer Datenbank zur späteren Übergabe an eine zentrale Datenbank abgelegt. Nach der Bestimmung der jeweiligen Schuhgröße des Kunden kann eine im wesentlichen sofortige elektronische Abfrage mittels einer Recheneinrichtung der elektronisch gespeicherten Bestandsdaten erfolgen, um zu bestimmen, ob diese Größe des gewünschten Schuhwerks für den betreffenden Kunden verfügbar ist.

Nachfolgend wird die Vorgehensweise zur Übertragung der Fußgrößeninformationen eines bestimmten Kunden an die Herstellungsstätten zur Anfertigung von maßgefertigtem Schuhwerk und die anschließende Übergabe des Fertigproduktes an das Einzelhandels-Schuhgeschäft beispielhaft beschrieben. Nach dem elektrooptischen Abtasten bzw. Scannen der Füße des betreffenden Kunden mittels des Fuß-Scanners 100 werden die Informationen an eine zentrale Lagereinrichtung für ein bestimmtes Einzelhandels-Schuhgeschäft 102 übertragen. Anschließend werden solche Informationen elektronisch an eine zentrale Datenbank 104 mit Hilfe eines von mehreren Kommunikationsverfahrens, einschl. einer computergestützten Netzübertragung, serieller Datenübertragung, paralleler Datenübertragung und Modemübertragung oder durch Übergabe eines Speichermediums, wie Diskette, Magnetband, optische Platte, Lochstreifen, Lochkarte oder sonstige von einer elektronischen Recheneinrichtung lesbare Speichermedien, übergeben. Sobald sich die Fußgrößeninformationen des Kunden in der zentralen Datenbank 104 befinden, erfolgt eine elektronische Abfrage einer Datenbank 116 mit vorhandenen Schuhleisten bezüglich eines Leistens, welcher zur Herstellung eines maßgefertigten Schuhs für den betreffenden Kunden verwendet werden könnte. In der bevorzugten Ausführungsform würden die Daten aller Leisten nach Größe und Modell gehalten werden, die zur Herstellung von bestimmtem Schuhwerk verwendet worden sind. Bei der Abfrage der Datenbank 116 mit vorhandenen Leisten anhand der Größeninformationen des betreffenden Kunden, würden vorzugsweise Leisten gewählt, welche den Wünschen des betreffenden Kunden nahekommen, sowie Leisten, welche den Wünschen des betreffenden Kunden exakt entsprechen. Wird bestimmt, daß ein Leisten vorhanden ist, der für Schuhwerk für den betreffenden Kunden brauchbar ist, können die Informationen an Schuhproduktionsstätten 114 übertragen werden, so daß der gewählte Leisten zur Herstellung von maßgefertigten Schuhen und anderen Fußbekleidungsprodukten für den Kunden verwendet werden kann. Maßgefertigtes Schuhwerk umfaßt Produkte wie kundenspezifische Einlegesohlen, Fersenkappen, Mittelfußstützen, Volumenverstellelemente und dergl. Kundenspezifisches Schuhwerk könnte Stiefel, Schuhe und sonstige Formen von Schuhwerk umfassen.

Wird in der Datenbank 116 mit vorhandenen Leisten kein Leisten gefunden, anhand dessen für den betreffenden Kunden passendes Schuhwerk hergestellt werden kann, so können die Fußvermessungsinformationen des Kunden an eine CAD/CAM-Maschine 110 übertragen werden, die die Daten der gescannten Füße und Informationen hinsichtlich des bevorzugten Modells auf elektronischem Wege empfängt. Aus den erhaltenen Daten generiert die CAD/CAM-Maschine 110 einen Maschinensteuer- code zur Herstellung eines Leistens. Ist der Maschinensteuercode generiert, so können die Informationen elektronisch oder auf andere Weise an eine Leistenanfertigungsmaschine 112 übergeben werden, auf der ein Spezialleisten für den Kunden angefertigt wird. Nach der Anfertigung des Spezialleistens für den Kunden kann der Leisten an die Fertigungsstätten 114 übergeben werden, so daß für den Kunden kundenspezifisches Schuhwerk und Schuhprodukte angefertigt werden können. In der bevorzugten Ausführungsform können das angefertigte Schuhwerk und die Schuhprodukte dann an das Einzelhandels-Schuhgeschäft 102 zur Auslieferung an den Kunden geschickt werden. Der Spezialleisten kann ebenfalls an das Einzelhandels-Schuhgeschäft zur dortigen Lagerung oder Auslieferung an den Kunden geschickt werden, so daß der Kunde den Leisten für die spätere Anfertigung von Maßschuhen und -schuhprodukten aufbewahren kann.

Die zentrale Schuhwerk-Datenbank 104 verfügt außerdem über Datenstrecken zu einem Mechanismus, welcher statische Trendanalysen 106 zur Ermittlung der jeweils gewünschten Informationen ausführen kann. Einige der statistischen Trendanalysen können bestimmte Modelle oder Größen von Modellen betreffen, welche häufig von Kunden verlangt werden, sowie Aussagen darüber, welche Leisten am besten zur späteren Verwendung für die Anfertigung von Produkten für andere Kunden aufzubewahren sind. Damit ist es durch die Bereitstellung verbesserter statistischer Analysen der realen Füße möglich, die Leistenproduktion selbst effizienter "anzupassen". Eine derartige Anpassung oder Differenzierung kann aufgrund solcher Gegebenheiten wie Geschlecht, Beruf, Geographie, ethnischer Hintergrund oder sonstiger diverser Charakteristika erfolgen. Darüber hinaus kann der statistische Analysemechanismus 106 die Informationen an Mechanismen zur Verbesserung der Qualitäts- und Bestandskontrolle 108 übergeben, so daß ggf. Verbesserungen bei Modellen und Größen der vorhandenen in der Massenproduktion von Schuhwerk verwendeten Leisten durch Modifizieren der in der Datenbank der vorhandenen Leisten 116 gehaltenen Daten vorgenommen werden können. Durch die Nutzung dieser verbesserten Leistenbestandsverwaltung werden erhebliche Verringerungen der Leisten- und Schuhwerkbestände möglich.

Nunmehr sei insbesondere auf die Fig. 2 verwiesen, die ein Blockschema der bevorzugten Ausführungsform des vorliegenden elektrooptischen Fuß-Scannersystems 100 zeigt. In der bevorzugten Ausführungsform steuert ein zentrales Rechengerät 120 Operationen verschiedener Peripheriegeräte. Eine Anzeige 122 ist mit dem Zentralrechner 120 so gekoppelt, daß die vom Zentralrechner empfangenen Informationen zur Betrachtung durch einen Benutzer angezeigt werden können. Die Anzeige 122 der bevorzugten Ausführungsform enthält einen elektronischen Bildschirm, welcher in der Lage ist, Bilder mit einer Vielzahl von Farbtönen wiederzugeben.

Darüber hinaus ist der Zentralrechner 120 mit Bestandsdaten 124 gekoppelt, welche in einer Speichervorrichtung 130 oder in anderen in der Nähe des Fuß-Scannergeräts 100 angeordneten Speichervorrichtungen gespeichert werden können. Die Bestandsdaten 124 enthalten Informationen bezüglich der Stückzahlen (bzw. Paare) der im Einzelhandels-Schuhgeschäft 102 vorrätigen Schuhe bestimmter Modelle und Größen. Weiterhin können die Bestandsdaten 124 Informationen enthalten, welche auf Anfrage alle Schuhmodelle und Größen eines Schuhwerkherstellers 114 in einem bestimmten Einzelhandels- Schuhgeschäft 102 angeben, oder sonstige Informationen.

Eine Eingabevorrichtung 126 bietet die Möglichkeit, Informationen von einem Benutzer zu erlangen und diese Informationen an den Zentralrechner 120 zu liefern. Als Eingabevorrichtung 126 eignen sich zahlreiche Typen elektronischer Eingabevorrichtungen, wie z.B. eine Tastatur, eine Maus, eine Rollkugel, ein Lichtstift, ein elektronisches Tableau, ein Tastbildschirm, ein Spracherkennungsgerät oder sonstige Vorrichtungen. Für den Fachmann liegt es auf der Hand, daß im Zuge der Weiterentwicklung der bevorzugten Ausführungsform verbesserte Eingabevorrichtungen vorgesehen werden können. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Fuß- Scannergerät 100 für den Einsatz mit einer Kombination aus Tastatur- und Tastbildschirm-Eingabevorrichtungen optimiert. Diese Eingabevorrichtungen dienen zur Anwahl von Menüauswahloptionen, welche auf der Anzeige 122 präsentiert werden, sowie zur Eingabe und zum Aufrufen von Informationen seitens des Zentralrechners 120.

Die Speichervorrichtung 130 ist mit dem Zentralrechner 120 zur lokalen Speicherung der vom Zentralrechner 120 empfangenen Informationen gekoppelt. Die Speichervorrichtung 130 kann auf verschiedene Weise konfiguriert sein, einschl. einer Kombination aus Bandlaufwerken, Festplattenlaufwerken, Diskettenlaufwerken, optischen Plattenlaufwerken, statischem RAM oder sonstigen elektronischen Speichervorrichtungen. Für den Fachmann versteht es sich von selbst, daß die jeweils verwendete Speichervorrichtung in hohem Maße von den gewünschten Betriebseigenschaften der jeweiligen Umgebung, in der der Fuß-Scanner einzusetzen ist, abhängt. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird ein Festplattenlaufwerk zur lokalen Speicherung von Informationen verwendet.

Ein Scannergerät 134 ist mit dem Zentralrechner 120 gekoppelt. Wie die Fig. 3A detailliert zeigt, liefert das Scanner-Gerät 134 ein dreidimensionales topographisches elektronisches Bild des Fußes, der abgetastet bzw. gescannt worden ist. Mit anderen Worten, das Scanner-Gerät 134 liefert eine Präzisionskonturabbildung der Unterflächen und der im wesentlichen aufliegenden Unterflächen eines abgetasteten bzw. gescannten Fußes. Bestimmte topographische Informationen bezüglich eines bestimmten Fußes können durch Bestimmung der Intensität von Helligkeit und Dunkelheit von Abschnitten des Bildes des gescannten Fußes im Vergleich zu anderen Abschnitten des Bildes des gescannten Fußes abgeleitet werden. Insbesondere werden diejenigen Bildabschnitte mit allgemein hellerer Farbe oder Intensität als näher am Scannergerät liegend eingestuft als Abschnitte des Fußes, welche in dunklerer Farbe oder Intensität abgebildet werden. Außerdem haben alle Teile des Fußes, die die Oberfläche des elektrooptischen Scanners 134 berühren, denselben Abstand von der Scanner-Oberfläche; dennoch variiert die Farbe den gescannten Fußes. Beispielsweise kann die Farbe der Fläche des gegen die Oberfläche des Scanners 134 gepreßten Fußes je nach Höhe des auf die Oberfläche des Scannergeräts wirkenden Drucks in unmittelbarer Beziehung zu der die Fußoberfläche in dem betreffenden Punkt durchströmenden Blutmenge variieren. In diesem Fall erscheinen unter extremen Druck stehende Fußflächen in einem helleren Farbton als Fußflächen unter einem geringeren Druck, die eine allgemein rosa Farbe oder Hautfarbe aufweisen. Durch weitere Eingrenzung des topographischen Bildes des mit der Oberfläche des Scanners 134 in Berührung stehenden gescannten Fußes, indem man Farbvariationen der Fußoberfläche einbezieht, ergibt sich ein genaueres Bild des gescannten Fußes.

Außerdem kann der Fuß-Scanner 134 so eingeregelt werden, daß er sich einem Fuß mit hellem Hautton, dunklem Hautton, mit einem weißen Socken oder sogar einem dunklen Socken anpaßt, indem man die Intensität der für den elektrooptischen Abtastprozeß verwendeten Lichtquelle variiert, welche gegen den gescannten Fuß gerichtet ist. Im einzelnen können alternative Verfahren zum Erhalt topographischer Informationen über einen Fuß herangezogen werden, wie z.B. laseroptische Scanner, CAT-Scanners, Druckplatten-Scanner, Ohmsche Platten, Kernmagnet-Scanner, Scanner auf Akustikbasis, Scanner mit Stiften veränderlicher Höhe und Scanner auf Basis elektromechanischer Anordnungen oder sonstige dreidimensionale Meßgeräte anstelle des elektrooptischen Scanners der bevorzugten Ausführungsform verwendet werden.

In einer alternativen Ausführungsform kann auch ein Drucker 128 mit dem Zentralrechner 120 gekoppelt werden, so daß einem Benutzer oder Kunden eine Hardcopy der auf der Anzeige 122 dargestellten Informationen übergeben werden kann. Darüber hinaus können die gespeicherten und im Zentralrechner 120 verarbeiteten Informationen auch an statistische Analyse-Tools 132 zur Berechnung des optimalen Schuhwerkbestands eines Einzelhandelsgeschäftes, zur Bestellung von mehr Schuhwerkbestand, zur Bestimmung der beliebtesten Schuhmodelle oder für sonstige verschiedene statistische Analysen, welche bereits im Zentralrechner 120 gespeicherte Informationen nutzen können, übergeben werden.

Nunmehr soll näher auf den in der Fig. 3 detailliert dargestellten Zentralrechner 120 eingegangen werden. Der Zentralrechner 120 enthält vorzugsweise mehrere optimierte Elemente zur Manipulation und Anschaltung extern gekoppelter Geräte. Der Zentralrechner 120 wird allgemein durch eine Zentraleinheit (CPU) 142 betrieben, welche mit einem zentralen Bus 140 logisch gekoppelt ist. Der Bus 140 sorgt für den Datenaustausch zwischen allen Elementen des Zentralrechners 120. Über den Bus 140 tauscht die CPU 142 Daten mit einem Ein-/Ausgabeteil (BIOS) 144 des Scanners aus, welches seinerseits über den Bus 140 mit einer Schnittstelle für Kleincomputer (SCSI) 150 gekoppelt ist, welche mit dem Scanner operativ gekoppelt ist. Das BIOS 144 liefert dem Scanner während des Abtastprozesses Befehle und ist an der Steuerung des Informationsflusses zum und vom Scanner beteiligt.

Außerdem steht die CPU 142 über den Bus 140 mit einem Video-Controller 146 in Verbindung, welcher mit der Anzeige oder einem Monitor operativ gekoppelt ist. Der Video-Controller 146 generiert aus den von der CPU 142 gelieferten Informationen mit dem Monitor kompatible Bildschirmanzeigen. Solche Informationen können ein elektronisch verbessertes Scanner-Bild des Fußes des Kunden, Informationen aus Schuhkatalogen, Preislisten und Bestände des Einzelhandels-Schuhgeschäfts enthalten.

Das elektronisch verbesserte Scanner-Bild wird vorzugsweise in einer Vielzahl von Farben oder Stufen einer einzigen Farbe dargestellt. Vorzugsweise werden denjenigen Abschnitten des Scanner-Bildes des Fußes, die der Zentralrechner 120 als die der Oberfläche des Scanners 134 nächstliegenden Abschnitte bestimmt hat, Farben der hellsten Farbtöne oder Stufen höchster Intensität im Falle einer Farbe zugeordnet. Des weiteren werden den Abschnitten der Fußoberfläche, die der Zentralrechner 120 als am weitesten von der Scanner- Oberfläche 134 entfernt bestimmt, Farben dunklerer Farbtöne oder, bei einer Farbe, Stufen dunklerer Lichtintensität zugeordnet als denjenigen Abschnitten, die der Zentralrechner 120 als der Oberfläche des Scanners 134 als nächstliegend bestimmt. Für den Fachmann ist es naheliegend, daß die Farbstufen oder die Vielzahl der Farben auf vielfältige Weise zugeordnet werden können, um die topographischen Konturen des Fußes präzise darzustellen. Die vorliegende Erfindung sollte nicht auf die im folgenden näher beschriebenen Konzepte der Zuordnung bestimmter Farben oder Farbstufen beschränkt werden.

So hat beispielsweise in der bevorzugten Ausführungsform das Bild eines gescannten Fußes, wie das in den Fig. 8 und 9 gezeigte, ein stereoskopes Aussehen aufgrund der Zuordnung von Graustufen, welche je nach Abstand des Fußes von der Oberfläche des Scanners 134 heller oder dunkler sind. Insbesondere sind den Unterseiten der Zehen und der Ferse, welche bedingt durch das Gewicht des Besitzers des Fußes einem höheren Druck unterliegen als die umgebenden Bereiche, die ebenfalls die Oberfläche des Scanners 134 berühren, hellere Graustufen zugeordnet worden. Analog werden den Abschnitten des gescannten Fußes, welche die Oberfläche des Scanners nicht berühren, ebenfalls hellere Graustufen zugeordnet, wenn diese Abschnitte näher an der Oberfläche das Scanners 134 liegen als die umgebenden die Oberfläche des Scanners 134 nicht berührenden Bereiche. Es liegt auf der Hand, daß ein ähnliches Hell-Dunkel-Zuordnungskonzept angewendet werden kann, wenn man eine Farbanzeige in der Weise vorsehen würde, daß Farben, die helleren Farbtönen entsprechen, den Bildabschnitten des Fußes zuordnet werden könnten, die näher erscheinen sollen als Bildabschnitte des Fußes, die weiter entfernt erscheinen sollten. Diese Zuordnung von Graustufen und Farbtönen entspricht den natürlichen Wahrnehrnungstechniken, die das menschliche Auge anwendet, um einem betrachteten zweidimensionalen Bild Tiefe zuzuweisen.

Die CPU 142 ist außerdem über den Bus 140 mit einer seriellen Ein-/Ausgabe-Schnittstelle 148 gekoppelt, welche einen Kommunikationsanschluß bereitstellt, über den Eingabevorrichtungen, welche vorzugsweise eine Tastatur und einen Tastschirm enthalten, Informationen an die CPU 142 liefern können. Außerdem ist die serielle Eingabe-/Ausgabe-(E/A)- Vorrichtung 148 operativ über ein lokales Netz, ein Modern oder in einer anderen Form der seriellen Kommunikation mit den entfernt angeordneten Bestandsdaten 124 gekoppelt.

Die entfernt angeordneten Bestandsdaten 124 können in der zentralen Datenbank 104 gespeichert sein. Die CPU 142 ist operativ über den Bus 140 mit Spezial-Mikrochip-Controllern gekoppelt, welche die Leistung des Zentralrechners 120 verbessern, indem sie die Anforderungen an die CPU 142 verringern. Diese spezialisierten Chips enthalten einen Mathematik-Comikroprozessor 156 und einen Direktzugriffsspeicher-(DMA)-Controller 154. Der Mathematik-Cornikroprozessor 156 übernimmt einen Großteil der Rechenaufgaben der CPU 142 für die graphisch aufwendigen Operationen des Zentralrechners 120, wodurch die CPU 142 andere Aufgaben effizienter abwickeln kann. Der DMA-Controller 154 übernimmt ebenfalls einen Teil der Datenverarbeitungslast der CPU 142, indem er den Datenzugriff auf relativ langsame Datenspeichervorrichtungen, wie die mit einem Festplatten-Controller 158 verbundenen Speichervorrichtungen und die von der seriellen E/A-Vorrichtung 158 empfangenen Daten sowie den SCSI-Controller 150 steuert.

In einer alternativen Ausführungsform ist ein Controller 152 einer parallelen E/A-Vorrichtung im Zentralrechner 120 zur Steuerung des Austauschs von Daten von einem Drucker oder einem anderen externen Gerät mittels einer parallelen Eingabe-/Ausgabeschnittstelie über den Bus 140 zur CPU 142 enthalten.

Nunmehr sei insbesondere auf die Fig. 3A verwiesen, welche eine detaillierte Darstellung der Elemente einer bevorzugten Ausführungsform des elektrooptischen Fuß-Scanners 134 mit einem optischen Abtastkopf 160, welcher während des Abtastprozesses entlang einer festen Führungsbahn 162 verfahren wird, zeigt. Der Scanner 134 enthält auch eine Steuerungseinheit 164, welche die Lichtintensität des optischen Abtastkopfes 160, die Geschwindigkeit, mit der der optische Abtastkopf 160 während der Abtastoperationen entlang der Führungsbahn 162 verfahren wird und den Datenfluß vom und zum Zentralrechner 120, welcher über einen logischen Anschluß 166 mit dem Scanner 134 gekoppelt ist, regelt. Der Scanner 134 enthält auch eine planare Bezugsfläche 170. Anstelle der planaren Bezugsfläche 170 können auch anders geformte Bezugsflächen vorgesehen werden, ohne die Lehre der vorliegenden Erfindung zu verlassen. So kann beispielsweise eine Bezugsfläche verwendet werden, die im wesentlichen so geformt ist, daß sie der Unterfläche eines Fußes entspricht. Während einer typischen Abtastoperation wird ein zu scannender Fuß 168 auf einer Seite der Bezugsfläche 170 so angeordnet, daß die aufliegenden Flächen des Fußes 168 nahe der Bezugsoberfläche 170 zu liegen kommen. Der optische Abtastkopf 160 verfährt entlang der Führungsbahn 162 auf der anderen Seite der Bezugsfläche 170. In der bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei der Steuerungseinheit 164 um eine optische Scanner-Maschine der Tykyo Electric Company, Limited, welche eine Bezugsfläche hinreichender Größe bietet, so daß Füße bis zur Größe 20 entsprechend dem Brannock-Meßsystern oder darüber aufnehmen kann, was einer Pixel-Auflösung von 520x220 bei einer Pixelgröße von 5 mm² entspricht. Außerdem gestattet die Maschine der Tokyo Electric Company, Limited, eine Einregelung der Intensität der in Zusammenhang mit dem optischen Abtastkopf verwendeten Lichtquelle nach acht Helligkeits- und sechs Kontraststufen. Außerdem bietet die Maschine von Tokyo Electric Company, Lirnited, eine relativ rasche Verfahrbewegung des optischen Abtastkopfes und damit ein relativ raschen Abtasten der aufliegenden Fläche des Fußes 168. Weiterhin enthält der Zentralrechner 120 Rechenelernente zur Ableitung einer Messung der Absatzhöhe zu Fußlänge, der Fußbreite, der Spannlinie und der Fußkrümmung aus den vom Scanner 134 empfangenen Fußbilddaten. Für den Fachmann ist es offensichtlich, daß andere Scanner anstelle des obenbeschriebenen bestimmten Scanners verwendet werden können, welche den besonderen Spezifikationen der Scanner-Maschine der Tokyo Electric Company, Limited, entsprechen oder diese übertreffen.

Nunmehr sei auf die Fig. 4A, 4B und 4C verwiesen, welche ein Flußdiagramm eines Beispiels umfassen, das die Anwendung des bevorzugten in der Fig. 2 dargestellten elektrooptischen Fuß-Scannergeräts erläutert. Das Flußdiagramm ist ein Beispiel der Anwendung des elektrooptischen Fuß-Scannergeräts aus der Sicht eines Benutzer, da es Bild- und Textinformationen enthält, wie sie sich einem Benutzer darstellen können. Diese Informationen werden einem Benutzer vorzugsweise auf einem Bildschirm zur Betrachtung und/oder zur weiteren Navigation durch eine Reihe von Bildschirmausgaben präsentiert.

Wie insbesondere aus der Fig. 4A ersichtlich ist, hat ein Benutzer bei Vorliegen des Eröffnungsmenüs/Bildschirms 200 (Fig. 6) die Möglichkeit, eine Wahl aus einer Vielzahl von Optionen, einschl. einer Option, zu einem Menü/Bildschirm 202 "Fuß abtasten" zu wechseln, zu treffen. Nach Anwahl mittels der Eingabevorrichtung 126 (im folgenden als Anwahl bezeichnet) entweder der Option "linken Fuß abtasten" (SCAN LEFT FOOT) oder der Option "rechten Fuß abtasten" (SCAN RIGHT FOOT) erscheint das Menü/der Bildschirm 202 "Fuß abtasten", wie in der Fig. 7 dargestellt, auf der Anzeige 122. Zu diesem Zeitpunkt kann der Benutzer das Abtasten eines bloßen Fußes, eines mit einem hellen Socken oder eines mit einem dunklen Socken bekleideten Fußes wählen. Nach der Anwahl einer Fußabtastoption wird der Fuß vom Scanner 134 abgetastet bzw. gescannt. Während des Scannens des Fußes werden die Informationen vom Zentralrechner 120 verarbeitet, und das Bild des gescannten Fußes 204 erscheint auf der Anzeige 122. Vorzugsweise zeigt ein Bildschirm 204 (nicht dargestellt) den Abschnitt des betreffenden Fußes, der bereits gescannt worden ist, während der Scanner die Länge eines bestimmten Fußes auf dem Scanner 134 abtastet. Durch Anzeigen des Bildes des gescannten Fußes auf dem Bildschirms 204, während der Scanner 134 den betreffenden Fuß abtastet, wird sich der Benutzer eher auf das gescannte Bild als auf die Zeitdauer, die tatsächlich zum Abtasten des Fußes erforderlich ist, konzentrieren, wodurch das Scannen des Fußes aus der Sicht des Benutzers relativ schnell erfolgt. Nach dem Abtasten und der Anzeige des Bildes des gescannten Fußes wird dem Benutzer erneut das Eröffnungsmenü/der Bildschirm 200 präsentiert. Nach dem im wesentlichen in gleicher Weise wie oben beschrieben ausgeführten Abtasten sowohl des linken als auch des rechten Fußes kann der Benutzer die Berechnung von Informationen bezüglich der abgetasteten Füße wählen.

Nunmehr sei insbesondere auf die Fig. 4B verwiesen, wonach bei Anwahl der Berechnung von Fußinformationen das Menü/der Bildschirm "Anzeige Informationen abgetasteter Fuß" 206 (Fig. 8) auf der Anzeige 122 präsentiert wird. Das Menü bzw. der Bildschirm 206 zeigt Informationen bezüglich jedes der abgetasteten Füße, einschl. der Fußgrößen nach Brannock und nach TWAC an. Das Menü bzw. der Bildschirm 206 zeigt außerdem ein Bild des abgetasteten Fußes an, welches überlagerte hervorgehobene Linien enthält, einschl. einer hervorgehobenen Länge von der Ferse bis zu den Zehen, einer hervorgehobenen Mittellinie, einer hervorgehobenen Fersenbreitenlinie, einer hervorgehobenen Ballenbreitenlinie und einem hervorgehobenen Kreis um den T-Punkt. Das TWAC -Meß-System enthält die Berechnung eines Längenmaßes aus der Fußmittellinie von der Ferse bis zu den Zehen, einer Breitenlinie zwischen rnedialen und lateralen Abschnitten des Fußes oder zwischen Flexionspunkten, einen Spannlinientyp und den Krümmungswinkel des rnedialen und lateralen Fußrandes, wie sie aus einem Fersenpunkt an der Basis der Ferse bestimmt sind. Das TWAC -Fußgrößenmeßsystem enthält des weiteren Berechnungen der Fersenbreite und des Fußvolumens.

Mit der Wahl, weitere Informationen zu jedem Fuß einzugeben, erscheint auf der Anzeige 122 ein Menü bzw. Bildschirm 208 zur Eingabe von Volumeninformationen. In einer alternativen Ausführungsform können die Volumeninformationen automatisch vom Scannergerät gemessen und in den Zentralrechner eingegeben werden. Der Benutzer wird aufgefordert, eine Volumennummer einzugeben, welche durch ein von der Ferse zum Rist des Fußes gewickeltes Band gemessen wird. Nach der Eingabe der Volumeninformation wird ein Menü bzw. Bildschirm 210 (Fig. 10) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer kann eine Wahl aus einer Vielzahl von Optionen treffen, einschl. der Korrektur der Volumeninformation oder der Verzweigung zu drei anderen Software-Programmodulen, d.h. den Modulen Daten eintragen, Schnellanpassen und Modellwahl. Wählt der Benutzer die Korrektur der Volumeninformation, so erscheint auf der Anzeige 122 das Menü bzw. der Bildschirm 208 für den betreffenden Fuß.

Bei Anwahl des Moduls "Daten eintragen" erscheint auf der Anzeige 122 ein Menü bzw. Bildschirm "Option Name wählen" 212 (Fig. 11). Mit der Wahl, die Informationen des Fuß- Abtastbildes mit einer Datei zu koppeln, wird ein Menü/Bildschirm 214 (Fig. 12) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer wählt eine der verfügbaren fünf Kundendateien, um die Kundeninformationen darin zu sichern. Mit der Anwahl einer bestimmten aktuellen Kundendatei zur Sicherung der Informationen des Fußabtastbildes, wodurch automatisch eine neue Eingabe in eine Speicherdatei in der Speichervorrichtung 130 zugewiesen wird, wird ein in der Fig. 13 dargestelltes Menü bzw. Bildschirm 216 auf der Anzeige 122 präsentiert. Die Bildschirmtastatur fordert den Benutzer zur Eingabe des Namens, der Anschrift, der Telephonnummer und des Alters des Kunden durch Anwahl der Schriftzeichen im Menü bzw. Bildschirm der Fig. 13 auf. Nach erfolgter Eingabe dieser Informationen wird ein Menü bzw. Bildschirm 218 (Fig. 14) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Anwahl des zutreffenden Geschlechts des Kunden wird ein Menü bzw. Bildschirm 220 (Fig. 15) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Anwahl der bevorzugten Paßform des betreffenen Schuhwerks wird ein Menü bzw. Bildschirm 222 (Fig. 16) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Anwahl der vorn Kunden bevorzugten Sockendicke wird ein Menü bzw. Bildschirm 224 (Fig. 17) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Anwahl der vom Kunden gewünschten speziellen Kategorie von Schuhwerk wird ein Menü bzw. Bildschirm 226 (Fig. 18) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Anwahl der speziellen Gelegenheit, für die der Kunde das Schuhwerk zu benützen gedenkt, wird ein Menü bzw. Bildschirm 228 (Fig. 19) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Anwahl der spezifischen Umgebungsbedingungen, unter denen das Schuhwerk meistens getragen wird, wird ein Menü bzw. Bildschirm 230 auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer überprüft das Bild des gescannten Fußes und wählt das Ausrnaß der Fußsenkung oder die Option, daß die Frage nicht beantwortet werden kann, worauf der Zentralrechner 120 den Umfang der Senkung bestimmt. Nach Wahl des Umfangs der Fußsenkung durch eine der beiden Methoden wird ein Menü bzw. Bildschirm 232 (Fig. 21) auf der Anzeige 122 präsentiert. Zu diesem Zeitpunkt wird der Benutzer zu Kontrolle der Kundendaten auf Fehler und ggf. zur Korrektur der Informationen aufgefordert. Die Informationen können korrigiert werden, indem man die falsche Information anwählt, zu dem betreffenden Menü/Bildschirm zurückgeht, die Information korrigiert und wieder zu Menü/Bildschirm 232 zurückgeht.

Nach der Meldung, daß sämtliche Informationen korrekt sind und die Programmabwicklung fortzusetzen ist, wird erneut das Menü bzw. der Bildschirm 212 gemäß Fig. 11 auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer kann nun die Option zur Wahl eines bestimmten Schuhmodells anwählen. Nach der Anwahl der Option zur Wahl eines bestimmten Schuhmodells erscheint ein Menü/Bildschirm 234 (Fig. 22) auf der Anzeige 122. Der Bildschirm 234 meldet, daß der Zentralrechner 120 die Schuhwerkinformationen in den Speicher lädt. Nach dem Laden der Schuhwerkinformationen in den Speicher erscheint automatisch ein Menü bzw. Bildschirm 236 (Fig. 23) auf der Anzeige 122. Vorzugsweise wählt der Benutzer eine der aktuellen Kundendateien, für die Schuhwerk zu aufzusuchen ist.

Wahlweise kann der Benutzer diesen Programmteil verlassen und zu dem in der Fig. 6 gezeigten Menü/Bildschirm 200 zurückgehen. Wahlweise kann der Benutzer die Abfrage von Kundeninformationen aus einer in der Speichervorrichtung 130 abgelegten Datei wählen, um diese in Zusammenhang mit der Auswahl von bestimmtem Schuhwerk zu verwenden. Wahlweise kann der Benutzer die Abwicklung von Schnellanpassung des Schuhwerks als geeignet wählen.

Nach der Entscheidung, bestimmtes Schuhwerk zu wählen, wird ein Menü/Bildschirm 240 (Fig. 25) auf der Anzeige 122 präsentiert, welches den Benutzer auffordert, entweder eine andere Person anzuwählen, wodurch der Bildschirm automatisch zu dem Menü bzw. Bildschirm 236 zurückkehrt, oder das Modul "Auswahl Schuhwerk" aufzurufen. Mit der Wahl, das Modul "Auswahl Schuhwerk" aufzurufen, wird ein Menü/Bildschirm 242 (Fig. 26) auf der Anzeige 122 präsentiert. Bestimmt der Zentralrechner 120, daß ein Fuß ungewöhnlicher Abmessungen gescannt worden ist, so wird dem Benutzer alternativ ein Menü/Bildschirm 241 (Fig. 26A) präsentiert, das ihn auffordert, unmittelbar zu einem Menü/Bildschirm 246 "Paßangaben" (Fig. 30) zu verzweigen, bevor Schuhwerk für den Kunden empfohlen wird.

Ein Prioritätszuweisungs und Sortieralgorithmus wird zur Auswahl von Schuhmodellen und Größen für die zuvor vom Benutzer gewählten Verwendungskategorien verwendet. Die ersten sieben durch den Algorithmus ausgewählten Schuhmodelle werden in einem Menü/Bildschirm 243 (Fig. 27) präsentiert. Die Positionen werden automatisch auf Verfügbarkeit im Bestand geprüft, und die verfügbaren werden vorzugsweise in dunkleren (hervorgehobenen) Schriftzeichen angezeigt. Analog werden die derzeit nicht verfügbaren Modelle in helleren (nicht hervorgehobenen) Schriftzeichen dargestellt. Nach der Wahl, das restliche vorgeschlagene Schuhwerk anzuzeigen, wird ein Menü/Bildschirm 244 (Fig. 28) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer wird gefragt, ob Korrekturen der Paßdaten erforderlich sind, oder nicht. Werden solche Korrekturen der Paßdaten vom Benutzer gewünscht, so wird ein Menü/Bildschirm 246 (Fig. 30) auf der Anzeige 122 präsentiert. In dem Menü/Bildschirm 246 sind neben den betreffenden Informationskategorien, die der Zentralrechner 120 als wahrscheinlich korrekturbedürftig berechnet hat, um eine präzisere Anpassung an den Fuß des Kunden zu gestatten, Hinweissymbole 249 angebracht. Somit kann ein Kunde aufgefordert werden, die am wahrscheinlichsten korrekturbedürftigen Kategorien auf Basis der zuvor dem Zentralrechner 120 gelieferten Informationen anzupassen. Nach Anwahl einer bestimmten Kategorie, wie die Fersenbreite (s. Menü/Bildschirm 247, Fig. 31), wird der Benutzer aufgefordert, die Paßdaten zu korrigieren. Nach der Korrektur der Paßdaten wählt der Benutzer die Fortsetzung der Programmabwicklung, und das Menü bzw. der Bildschirm 242 (Fig. 26) wird auf der Anzeige 122 präsentiert.

Wenn dagegen der Benutzer bei Vorliegen des Menüs/Bildschirms 244 (Fig. 28) angibt, daß keine Korrektur der Paßdaten erforderlich ist, so wird das Menü bzw. der Bildschirm 245 (Fig. 29) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer kann den Ausdruck einer Hardcopy des vorgeschlagenen Schuhwerks über den Drucker 128 anfordern. Der Benutzer kann zwischen drei verschiedenen Ausdruckformaten wählen, einschl. einer vollständigen Hardcopy des vorgeschlagenen auf Lager gehaltenen Schuhwerks, nur der Bezeichnungen des betreffenden vorgeschlagenen Schuhwerks oder des gesamten vorgeschlagenen Schuhwerks ohne Bestandsüberprüfung auf Verfügbarkeit. Nach dem Ausdruck der gewünschten Informationen wählt der Benutzer vorzugsweise die Fortsetzung der Programmabwicklung, und auf der Anzeige 122 wird ein Verzweigungs-Menü/Bildschirm 248 (Fig. 32) präsentiert. In diesem Menü/Bildschirm kann der Benutzer entweder einen Schuh für die nächste Person, die Änderung der aktuellen Daten, die Rückkehr zum Menü Anpassung, die Verzweigung in den Schuhkatalog, die Verzweigung in das Modul der Anzeige von Leistenüberlagerungen oder die Verzeigung in das Programmodul Anpassungshilfen wählen.

Mit der Anwahl eines Schuhs für die nächste Person verzweigt der Zentralrechner 120 in das Menü bzw. den Bildschirm 236 (Fig. 23) und wickelt ab diesem Punkt die normale Operation weiter ab. Mit der Anwahl "Datenänderung vornehmen" verzweigt der Zentralrechner 120 in das Menü bzw. den Bildschirm 246 (Fig. 28) und wickelt ab diesem Punkt die normale Operation weiter ab. Mit der Anwahl der Verzweigung zur Anpassungs-/Abtaststeuerung verzweigt der Zentralrechner 120 in das Menü bzw. den Bildschirm 200 (Fig. 6) und wickelt ab diesem Punkt die normale Operation weiter ab. Alternativ wird bei gewünschter Anwahl des Schuhkatalogs das Menü bzw. der Bildschirm 260 (Fig. 38) auf der Anzeige 122 präsentiert, und der Zentralrechner 120 wickelt ab diesem Punkt die normale Operation entsprechend dem Flußdiagramm der Fig. 4C weiter ab. Alternativ wird bei gewünschter Anwahl der Leistenüberlagerung ein Menü/Bildschirm 272 (Fig. 44) auf der Anzeige 122 präsentiert, und der Zentralrechner 120 wickelt ab diesem Punkt die normale Operation entsprechend dem Flußdiagramm der Fig. 4C weiter ab. Alternativ wird bei gewünschter Verzweigung in das Modul "Empfohlene Paßhilfen" ein Menü/Bildschirm 282 (Fig. 49) auf der Anzeige 122 präsentiert, und der Zentralrechner 120 wickelt ab diesem Punkt die normale Operation entsprechend dem Flußdiagramm der Fig. 4C weiter ab.

Alternativ kann der Benutzer bei Vorliegen des Menüs/Bildschirms 210 (Fig. 10) den Eintritt in das Modul "Schnellanpassen" wählen. Das Programmodul Schnellanpassen ist so konzipiert, daß es nur mit Abtastdaten und ohne Kundeninformationen arbeitet. Nach dem Eintritt in das Modul Schnellanpassen wird das Menü bzw. der Bildschirm 234 (Fig. 22) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Bildschirm 234 meldet, daß der Zentralrechner 120 die Schuhwerkinformationen in den Speicher lädt. Nach dem erfolgten Laden dieser Informationen erscheint das Menü bzw. der Bildschirm 238 (Fig. 24) auf der Anzeige 122. Nach der Anwahl des Geschlechts des betreffenden Kunden, für den Schnellanpassen gewählt ist, wird der Bildschirm 240 auf der Anzeige 122 präsentiert, und der Zentralrechner 120 setzt den Programmfluß gemäß Fig. 4B und entsprechend der vorstehenden Beschreibung in Zusammenhang mit dem Modul "Daten eintragen" fort.

Als Alternative kann der Benutzer, wie im Menü/Bildschirm 210 dargestellt (Fig. 10) den Eintritt in das Modul "Modellwahl" wählen. Mit der Anwahl des Moduls "Modellwahl" wird ein Menü/Bildschirm 250 (Fig. 33) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer wird aufgefordert, ein bestimmtes Schuhrnodell zu wählen, dessen Anpassung gewünscht wird. So kann der Benutzer beispielsweise einen bestimmten Schuh aus der Auswahl der Menüoption mit dem Titel "Seite 1" wählen. Nach einer solchen Wahl erscheint ein Menü/Bildschirm 252 (Fig. 34) auf der Anzeige 122. Der Benutzer wird aufgefordert, das bestimmte anzupassende Schuhmodell auszuwählen. Nach der Wahl eines bestimmten Schuhmodells wird ein Menü/Bildschirm 254 (Fig. 39) auf der Anzeige 122 präsentiert. Das Menü bzw. der Bildschirm 254 enthält bestimmte Informationen bezüglich des gewählten Schuhmodells, einschl. der nach dem Brannock-Meßsystem verfügbaren Größen und Breiten, mit Angabe des Futters, der Brandsohle, der Isolierung, der Zurichtung, des Aufbaus und der Sohle. Der Benutzer kann die unmittelbare Rückkehr zu einer der Seiten mit bestimmten Modellen, z.B. Seite 1, im Menü/Bildschirm 252, die Rückkehr zum Hauptmodell-Menü/Bildschirm 250 oder die. Anpassung dieses Modells wählen.

Bei Wahl der Anpassung dieses bestimmten Modells wird dem Benutzer ein Menü/Bildschirm 256 (Fig. 36) präsentiert. Nach der Eingabe des Geschlechts des betreffenden Kunden wird ein Menü/Bildschirm 258 mit Leistenüberlagerung (Fig. 37) auf der Anzeige 122 präsentiert. Das Menü bzw. der Bildschirm 258 mit Leistenüberlagerung zeigt, wie das gewählte bestimmte Schuhmodell mit den aktuell gewählten Informationen des gescannten Fußes übereinstimmt. Der Benutzer kann eine Modell-Leistenüberlagerungskontur 259 relativ zu dem Bild 257 des gescannten Fußes mit Hilfe der Darstellungsmenüoptionen 255 verschieben. Nach der Betrachtung der betreffenden Leistenüberlagerung 259 über dem gescannten Fuß wählt der Benutzer die Rückkehr zu dem Menü/Bildschirm 250. Anschließend kann der Benutzer aus dem Menü/Bildschirm 250 die Rückkehr zum Menü/Bildschirm 200 (Fig. 6) oder die Anpassung eines anderen Schuhmodells an den aktuell gewählten Fuß wählen.

Alternativ kann der Benutzer, wie aus dem Menü/Bildschirm 210 (Fig. 10) ersichtlich, den Eintritt in das Katalogmodul wählen. Mit der Anwahl, in das Katalogmodul einzutreten, erscheint auf der Anzeige 122 ein Menü/Bildschirm 260 (Fig. 38). Das Menü bzw. der Bildschirm 260 gestattet dem Benutzer das Durchblättern der aktuellen Katalogeinträge nach verschiedenen Modell, ohne zuvor die Verwendung von Kundeninformationen in Zusammenhang mit der Wahl eines bestimmten Modells vorgegeben zu haben. Die verfügbaren Modelle können auf der Anzeige 122 in Textmenüs ausgegeben werden, wie in dem Menü/Bildschirm 260 dargestellt. Alternativ können die Modelle als graphische Darstellungen der betreffenden verfügbaren Schuhmodelle, z.B. Wanderstiefel, Laufschuhe, Arbeitsschuhe, Arbeitsstiefel etc. angezeigt werden. Beispielsweise kann der Benutzer die Betrachtung der Schuhe von Seite 3 wählen, wie in einem Menü/Bildschirm 262 (Fig. 39) dargestellt. Die Liste des betreffenden Schuhwerks kann in Text- oder Bildform dargestellt werden, wie oben erläutert. Beispielsweise können graphische Symbole anstelle der Textangaben mit der Bezeichnung des Schuhwerks dargestellt werden. Nach der Betrachtung der Liste des betreffenden Schuhwerks auf Seite 3 kann der Benutzer die Betrachtung eines bestimmten Schuhs anwählen. Mit der Anwahl eines bestimmten Schuhs erscheint ein Menü/Bildschirm 264 (Fig. 40) auf der Anzeige 122. Dem Benutzer werden Informationen zu dem betreffenden gewählten Schuh präsentiert, einschl. der verfügbaren Größen und Breiten nach dem Brannock-Größeneinteilungssystem, sowie bestimmte Merkmale des betreffenden Schuhs. Der Benutzer kann die Rückkehr zur selben oder zu anderen Seiten des Katalogs oder zu dem Katalog-Hauptmenü 260 (Fig. 38) wählen. Alternativ kann der Benutzer eine nähere Betrachtung des gewählten Schuhs wählen. In der bevorzugten Ausführungsform enthält das Menü bzw. der Bildschirm 264 Miniaturbilder einer Seitenansicht 263, einer Draufsicht 263' und einer Ansicht von unten 263" des betreffenden Schuhs. Der Benutzer kann eine nähere Betrachtung einer dieser bestimmten Ansichten des gewählten Schuhs wählen. Mit der Wahl der näheren Betrachtung einer der verschiedenen Ansichten des gewählten Schuhs, erscheint eine der verschiedenen größeren Ansichten des gewählten Schuhs auf der Anzeige 122. So werden beispielsweise Bildschirme 266, 268 bzw. 270 der Fig. 41. 42 bzw. 43 auf der Anzeige 122 präsentiert.

Alternativ kann der Benutzer den Eintritt in das Leistenüberlagerungsmodul wählen, wie im Menü/Bildschirm 200 (fig. 6) dargestellt. Mit der Wahl des Eintritts in das Leistenüberlagerungsmodul wird ein Menü/Bildschirm 272 (Fig. 44) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Wahl der betreffenden Schuhgröße des dem gescannten Fuß zu überlagernden Leistens wird ein Menü/Bildschirm 274 (Fig. 45) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Wahl der Breite des dem gescannten Fuß zu überlagernden Leistens wird ein Menü/Bildschirm 276 (Fig. 46) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Angabe der dem gescannten Fuß zu überlagernden Leistenserie (Schuhmodell) wird ein Menü/Bildschirm 278 (Fig. 47) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer wird aufgefordert, beliebige Leistenparameter zu ändern, über eine Verzweigung 302 zum Hauptmenü/Bildschirm 200 zurückzukehren oder dem Bild des gescannten Fußes die Leistenkontur zu überlagern. Mit der Anwahl der Überlagerung des gescannten Fußes mit dem Leisten wird ein Menü/Bildschirm 280 (Fig. 48) auf der Anzeige 122 präsentiert. Die Leistenlagerungskontur kann relativ zu dem Bild des gescannten Fußes mit Hilfe der Menüoptionen zur Leistenverschiebung verschoben werden, so daß der Benutzer sehen kann, wie ein Schuh eines bestimmten Modells und einer bestimmten Größe für den betreffenden gescannten Fuß paßt. Nach der Betrachtung der Übereinstimmung des betreffenden Leistens mit dem Bild des gescannten Fuß und der Wahl, das Menü bzw. den Bildschirm 280 zu verlassen, wird das Menü bzw. der Bildschirm 272 (Fig. 44) auf der Anzeige 122 präsentiert, und der Zentralrechner 120 wickelt ab diesem Punkt die normalen Operationen entsprechend dem Programmflußdiagramm der Fig. 4C weiter ab.

Alternativ steht im Menü/Bildschirm 200 (Fig. 6) eine verborgene Option zur Verfügung. Mit der Aktivierung der verborgenen Menüoption im Menü/Bildschirm 200 arbeitet der Zentralrechner 120 interaktiv mit den entfernt gespeicherten Bestandsdaten 124, wie in der Fig. 4C dargestellt. Mit der Anwahl der verborgenen Option wird ein Menü/Bildschirm 330 (Fig. 65) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer wird zur Aktualisierung der Bestandsinformationen aufgefordert. Mit der Wahl des ersten Aktualisierungsschrittes, einschl. der Abfrage eines entfernt angeordneten Rechners mit den Bestandsdaten 124, wird ein Menü/Bildschirm 332 (Fig. 66) auf der Anzeige 122 präsentiert, während der Zentralrechner 120 Informationen aus den entfernt abgelegten Bestandsdaten 124 empfängt. Nach dem Empfang der Bestandsdaten 124 wird ein Menü/Bildschirm 330 auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Anwahl des zweiten Aktualisierungsschrittes zur Aktualisierung der Dateien mit schnellem Zugriff wird ein Menü/Bildschirm 334 (Fig. 67) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Aktualisierung der Dateien mit schnellem Zugriff wird ein Menü/Bildschirm 330 auf der Anzeige 122 präsentiert. Vorzugsweise wählt der Benutzer die Rückkehr zum Eröffnungs-Hauptmenü/Bildschirm 200 (Fig. 6), und der Zentralrechner 120 setzt den Programmfluß gemäß Fig. 4A fort.

Alternativ kann aus dem Eröffnungs-Hauptmenü/Bildschirm 200 (Fig. 6) oder über den Verzweigungspunkt 310 der Eintritt in das Modul "Paßhilfen" erfolgen. Mit dem Eintritt in das Modul "Paßhilfen" wird das Menü bzw. der Bildschirm 282 (Fig. 49) auf der Anzeige 122 präsentiert. Wenn nicht zuvor eine Kundendatei angewählt worden ist, wird ein Menü/Bildschirm 284 (Fig. 50) auf der Anzeige 122 präsentiert, so daß ein Benutzer den betreffenden Kunden wählen kann, um ihm Paßhilfen vorzuschlagen. Der Benutzer kann eine aktuelle Kundennummer eingeben, zu dem Eröffnungs-Hauptmenü bzw. Bildschirm 200 zurückkehren oder Kundeninformationen aus der Speichervorrichtung 130 abfragen. Ist dagegen vor dem Aufruf des Menüs bzw. Bildschirms 282 bereits eine bestimmte Kundendatei angewählt worden, dann erscheint das Menü bzw. der Bildschirm 284 nicht auf der Anzeige 122. In jedem Fall wird nach der Anwahl einer bestimmten Kundendatei ein Verzweigungs-Menü/Bildschirm 286 (Fig. 52) auf der Anzeige 122 präsentiert. Aus dem Verzweigungs-Menü/Bildschirm 286 kann der Benutzer die Darstellung eines Vergleichs zwischen dem Bild des gewählten Kundenfußes und demjenigen eines Standardfußes wählen. Bei Anwahl der Darstellung eines Fußvergleichs wird ein Menü/Bildschirm 288 (Fig. 52) auf der Anzeige 122 präsentiert. Darin werden Informationen bezüglich der Abweichung des betreffenden Kundenfußes von einem Standardfuß angezeigt. So hat etwa in dem Beispiel des Menüs bzw. Bildschirms 288 der gewählte Fuß eine breite Fersenbreite, geringe Senkung und ein außergewöhnlich kleines Volumen. Nach der Betrachtung des Fußvergleichs wechselt der Bildschirm zur Weiterführung der Programmabwicklung.

Alternativ kann der Benutzer aus dem Verzweigungs-Menü/Bildschirm 286 zum Menü 284 wechseln und eine andere Kundendatei aufrufen. Wahlweise kann der Benutzer aus dem Verzweigungs-Menü/Bildschirm 286 die Anwahl der Paßhilfen wählen. Mit der Anwahl "Paßhilfen" wird ein Menü/Bildschirm 290 (Fig. 53) auf der Anzeige 122 präsentiert. Das Menü bzw. der Bildschirm 290 stellt Paßhilfenernpfehlungen für den jeweils gewählten Kundenfuß bereit, einschl. solcher Produkte wie Fersenkappen, Fersenkissen, Keile, Spannstützen, Voderfußkissen, Volumenausgleichselemente und dergl. Darüber hinaus werden die Preise jeder dieser Paßhilfen zur Information des Kunden angezeigt. Weiterhin werden empfohlene Socken und deren Preise präsentiert, so daß der Benutzer die besten im Einzelhandelsgeschäft verfügbaren Socken auf Basis der zuvor eingegebenen Präferenzen für den betreffenden Fuß wählen kann. Nach der Anzeige aller empfohlenen Paßhilfen für den betreffenden Kunden kann der Benutzer eine Hardcopy der ernpfohlenen Paßhilfen über den Drukker 128 ausgeben lassen, ein Bild der betreffenden Paßhilfen erstellen oder in ein anderes Verzweigungsmenü verzweigen. Mit der Wahl der Anzeige vorgeschlagener Paßhilfen für den betreffenden Kunden wird ein Menü/Bildschirm 292, ähnlich demjenigen der Fig. 54, auf der Anzeige 122 präsentiert. Im Menü/Bildschirm 292 werden nur die vorgeschlagenen Paßhilfen für den betreffenden Kundenfuß der angewählten Bilddatei dargestellt. Im dargestellten Beispiel umfassen die vorgeschlagenen Paßhilfen z.B. eine Red Wing- Einlegesohle, eine Fersenkappe, ein Fersenkissen, eine Mittelfußstütze und ein Volumenausgleichselement. Nach der Betrachtung der vorgeschlagenen Paßhilfen für den betreffenden Kundenfuß der angewählten Bilddatei wird erneut das Menü bzw. der Bildschirm 290 präsentiert.

Mit der Wahl, in ein anderes Menü zurückzugehen, wird ein Menü/Bildschirm 294 (Fig. 55) auf der Anzeige 122 präsentiert. Aus dem Verzweigungs-Menü/Bildschirm 294 kann der Benutzer die Rückkehr zum Beginn des Paßhilfenmoduls über den Verzweigungspunkt 310 und Paßhilfen für den nächsten Kunden wählen. Alternativ kann der Benutzer die Korrektur der Paßdaten in einem Menü/Bildschirm 295 (Fig. 56) wählen, welches eine ähnliche Funktion hat wie die im Zusammenhang mit den Menüs bzw. Bildschirmen 246 und 247 (Fig. 30 und 31) beschriebene Korrektur der Paßdaten. Alternativ kann der Benutzer ein bestimmtes Schuhmodell wählen, indem er über den Verzweigungspunkt 312 in das Modul "Modell anpassen" verzweigt. Wahlweise kann sich der Benutzer den Schuh- Katalog anzeigen lassen, indem er über den Verzweigungspunkt 306 in das Modul "Schuh-Katalog" verzweigt. Alternativ kann der Benutzer zu dem Menü/Bildschirm 290 "Empfohlene Paßhilfen" zurückkehren und die Programmabwicklung durch den Zentralrechner 120 fortsetzen.

Alternativ kann der Benutzer aus dem Eröffnungs-Menü/Bildschirm 200 (Fig. 6) den Eintritt in das Modul "Dateilokalisierer" wählen. Mit dem Eintritt in das Modul "Dateilokalisierer" wird ein Menü/Bildschirm 296 (Fig. 57) auf der Anzeige 122 präsentiert. Aus dem Menü/Bildschirm 296 kann der Benutzer Suchläufe durch die Speichervorrichtung 130 nach einer von verschiedenen Suchverfahren wählen, einschl. einer Suche anhand der Kundennummer, einer alphabetischen Suche, einer Suche nach dem Datum der erstmaligen Eingabe der Kundendatei und einer einfachen schrittweisen Suche. Darüber hinaus kann der Benutzer bei Vorliegen des Menüs bzw. Bildschirms 296 ein Etikett erstellen, eine Hardcopy über den Drucker 128 ausdrucken und zum Eröffnungs-Menü/Bildschirm 200 zurückkehren. Nach der Wahl eines bestimmten Suchverfahrens, z.B. einer alphabetischen Suche, wird ein Menü/Bildschirm 298 (Fig. 58) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer wird zur Eingabe einer Zeichenfolge aufgefordert, nach welcher in der Speichervorrichtung 130 zu suchen ist. Nach der Eingabe der zu suchenden Zeichenfolge wird ein Menü/Bildschirm 300, wie beispielsweise in der Fig. 59 dargestellt, auf der Anzeige 122 präsentiert. Das Menü bzw. der Bildschirm 300 zeigt vorzugsweise den ersten gefundenen Kundendatei-Datensatz an, der mit der Suchfolge übereinstimmt, sowie die beiden vorangehenden und die beiden nachfolgenden Kundendatei-Datensätze an. Darüber hinaus kann der Benutzer eine Suche nach dem nächsten Kundendatei-Datensatz mit der Suchzeichenfolge wählen oder das Menü bzw. den Bildschirm 296 verlassen.

In einem alternativen Ausführungsbeispiel, wie in der Fig. 5 dargestellt, können die Schuhwerkinformationen auf vielfältige verschiedene Weise dargestellt werden. In diesem Beispiel wird ein Skistiefel dargestellt. Für den Fachmann dürfte es jedoch auf der Hand liegen, daß das hierin gezeigte Prinzip auf alle Formen von Schuhwerk anwendbar ist. Die Skistiefelinformationen werden in einem Menü/Bildschirm 320 (Fig. 60) dargestellt. Die Skistiefelinformationen enthalten verschiedene branchenübliche Parameter, einschl. Flexibilitätsindex mit Volumensenkung sowie verschiedene Merkmale des bestimmten Skistiefels, einschl. Schnallentyp, Paßmaterial, Innenschuhauskleidung, Innenschuhmerkmale, Fußbettyp, Fußbettverstellbarkeit, Schalentyp, Schalenmaterial und Schalenmerkmale. Bei Vorliegen des Menüs/Bildschirms 320 kann der Benutzer die Darstellung des bestimmten Skistiefels anwählen, indem er die Computergraphik des Skistiefels aufruft. Nach der Anwahl der Computergraphik des Skistiefels wird ein Menü/Bildschirm 328 (Fig. 64) auf der Anzeige 122 präsentiert. Nach der Betrachtung des Skistiefelbildes kehrt der Benutzer zum Menü/Bildshirm 320 zurück.

Darüber hinaus kann der Benutzer die Darstellung einer Leistenüberlagerung wählen, die auf Schuhwerk mit Innenschuh oder Innenschuhe und Außenschale angepaßt ist. nach der Anwahl dieser alternativen Leistenüberlagerung wird ein Menü/Bildshirm 322 (Fig. 61) auf der Anzeige 122 präsentiert. Der Benutzer kann eine bestimmte Stiefelinnenumfangskontur (boot internal perimeter outline - (BIPO) zur Überlagerung des aktuell gewählten Bildes des gescannten Fußes durch Wahl einer bestimmten BIPO-Größe wählen. Nach Wahl der betreffenden BIPO-Größe zur Überlagerung des Bildes 323 des aktuell gewählten gescannten Fußes wird ein Menü/Bildshirm 324 (Fig. 62) auf der Anzeige 122 präsentiert. Wie aus dem Menü/Bildshirm 324 zu ersehen ist, wird ein doppelwandiges Stiefelbild 325 (auch als Innenschuhbild bezeichnet) dem Bild des gescannten Fußes überlagert. Mittels Menüoptionen 321 kann die doppelwandige Stiefelbildkontur 325 gegenünber dem Bild des Fußes verschoben werden. Nach der präzisen Plazierung des Stiefelbildes 325 kann der Benutzer die Anzeige spezieller Druckpunkte zwischen Stiefel und Bild des gescannten Fußes wählen. Mit der Wahl der Anzeige der Druckpunkte wird ein Menü/Bildschirm 326 (Fig. 63) auf der Anzeige 122 präsentiert. Das Menü bzw. der Bildschirm 326 zeigt zwischen dem doppelwandigen Bild 325 des Menüs/Bildschirms 324 ein ausgefülltes Stiefelkonturbild 327. Darüber hinaus werden Abschnitte des Bildes des Fußes, welche sich zwischen der inneren Linie (die im allgemeinen näüher am Fuß verlaufende Linie) und der äußeren Linie (die im allgemeinen weiter vom Fuß entfernte Linie) des ausgefüllten Stiefelbildes 257 befinden, hervorgehoben dargestellt, so daß sich der Benutzer die Höhe des Drucks vorstellen kann, der der Fuß durch den gegen den Fuß drükkenden Innenschuh ausgesetzt wäre. Dadurch kann der Benutzer die Größe des gewünschten Stiefels so korrigieren, daß er für den gescannten Fuß einwandfrei paßt, wobei eine optimale Wahl der Größe des Stiefels und des Innenschuhs entsprechend den Paßwünschen des Besitzers des gescannten Fußes gegeben ist. Aus dem Menü/Bildschirm 326 kann der Benutzer die Größe des Stiefelbildes korrigieren, indem er zum Menü/Bildschirm 322 zurückkehrt, oder er kann das Modul "Schuhwerkinformationen anzeigen" verlassen.

Für den Fachmann versteht es sich von selbst, daß in einem solchen System eine Vielzahl von Meßtechniken anwendbar ist, einschl. dem Brannock- und dem TWAC -Meßsystem. Darüber hinaus können die für die vorliegende Erfindung verwendeten Hardware- und Softwarekomponenten hinsichtlich künftiger technologischer Weiterentwicklungen, einschl. schneller Rechengeräte, Anzeigen höherer Auflösung und verbesserter elektrooptischer Scanner oder anderer Geräte zur Erfassung eines dreidimensionalen Bildes eines Fußes modifiziert werden.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Vermessen und Darstellen von Oberflächen eines Fußes, mit

a) einer Bezugsfläche (134, 170) innerhalb des Abtastfeldes einer Abtasteinheit (Scanner), der eine Ansicht des Fußes von unterhalb einer Unterfläche des Fußes her ermöglicht, wenn der Fuß gegen die Bezugsfläche gestellt ist;

b) einer Abtast-Lichtquelle (134, 160, 164) zum Abtasten der Unterfläche des Fußes;

c) optischen Vermessungsmitteln (134, 160, 164) zum Messen von Licht, das vom Fuß reflektiert wurde, um Lichtintensitätspegel und Farbpegel des Fußes zu bestimmen;

d) einem Verarbeitungsmittel (120) zum Umwandeln der optisch bestimmten Lichtintensitätspegel des vom Fuß reflektierten Lichts in Entfernungswerte, die den Abstand des Fußes von der Bezugsfläche repräsentieren, und zum Umwandeln der optisch bestimmten Farbpegel des vom Fuß reflektierten Lichts in Druckwerte, welche die vom Fuß auf die Bezugsfläche ausgeübten Drücke repräsentieren; und mit

e) einem Darstellungsmittel (122) zum Darstellen der Entfernungswerte derart, daß Teile der Fußoberflächen, die sich näher an der Bezugsfläche befinden, von anderen Teilen der Fußoberflächen unterschieden werden, die sich weiter entfernt von der Bezugsfläche befinden, und zum Darstellen der Druckwerte derart, daß Teile der Fuß oberflächen, die einen größeren Druck auf die Bezugsfläche ausüben, von anderen Teilen der Fußoberflächen unterschieden werden, die einen geringeren Druck auf die Bezugsfläche ausüben.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Darstellungsmittel die Entfernungswerte derart darstellt, daß Teile der Fußoberflächen, die sich näher an der Bezugsfläche befinden, in einem näheren dreidimensional sichtbaren Relief erscheinen, als andere Teile der Fußoberflächen, die sich weiter entfernt von der Bezugsfläche befinden.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der das Darstellungsmittel die Druckwerte derart darstellt, daß Teile der Fußoberflächen, die einen größeren Druck auf die Bezugsfläche ausüben, in einem näheren dreidimensional sichtbaren Relief erscheinen, als andere Teile der Fußoberflächen, die weniger Druck auf die Bezugsfläche ausüben.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Darstellungsmittel die Entfernungswerte derart darstellt, daß Teile der Fußoberflächen, die sich näher an der Bezugsfläche befinden, als andere Teile der Fußoberflächen, in Farben größerer Wellenlänge oder in grauen Skalenwerten größerer Intensität dargestellt werden, als die Teile der Fußoberflächen, die sich weiter entfernt befinden.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der das Darstellungsmittel die Druckwerte derart darstellt, daß Teile der Fußoberflächen, die einen größeren Druck auf die Bezugsfläche ausüben, als andere Teile des Fußes, in Farben größerer Wellenlänge oder in grauen Skalenwerten größerer Intensität dargestellt werden, als die Teile der Fußoberflächen, die weniger Druck ausüben.

6. Verfahren zum Vermessen und Darstellen von Oberflächen eines Fußes, mit folgenden Verfahrensschritten:

a) es wird eine Unterfläche eines Fußes gegen die Bezugsfläche innerhalb des Abtastfeldes der Abtasteinheit gestellt;

b) es wird Abtastlicht gegen die Unterfläche des Fußes gestrahlt;

c) das vom Fuß reflektierte Licht wird optisch gemessen, um die Lichtintensitätspegel und die Farbpegel des Fußes zu bestimmen;

d) den optisch gemessenen Lichtintensitätspegeln des Fußes werden Entfernungswerte zugeordnet;

e) den optisch gemessenen Farbpegeln des Fußes werden Druckwerte zugeordnet;

f) die Entfernungswerte werden dargestellt, um den Abstand verschiedener Teile der fußoberflächen von der Bezugsfläche zu zeigen; und

g) die Druckwerte werden dargestellt, um die relativen Drücke zu zeigen, die von verschiedenen Teilen der Fußoberflächen auf die Bezugsfläche ausgeübt werden.







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