PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4334967A1 20.04.1995
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle der Aufzeichnungen von Plottern, Registriergeräten oder sonstigen, automatisch arbeitenden Schreib- oder Zeichenanlagen
Anmelder J. S. Staedtler GmbH & Co, 90427 Nürnberg, DE
Erfinder Köntopp, Axel, 80802 München, DE;
Ganz, Rüdiger, 76751 Jockgrün, DE
DE-Anmeldedatum 13.10.1993
DE-Aktenzeichen 4334967
Offenlegungstag 20.04.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.04.1995
IPC-Hauptklasse G06K 9/03
IPC-Nebenklasse G01D 9/00   B41J 25/22   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kontrolle der Aufzeichnungen (1) von Plottern, Registriergeräten oder sonstigen, automatisch arbeitenden Schreib- oder Zeichenanlagen (SZA), insbesondere zur Funktionskontrolle von Schreib- oder Zeichengeräten (2) in derartigen Anlagen, wobei mindestens zwei Meßeinheiten (3), jeweils mit einem Sender (S) und einem Empfänger (E) und ggf. mit einer Lichtquelle (LQ) ausgestattet sind, mit einem Datenverarbeitungssystem (4) zusammenwirken und mit dem Schreib- oder Zeichengerät (SZG) in räumlicher Beziehung stehen, wobei ein Aufzeichnungs- und ein Überwachungsvorgang jeweils simultan ablaufen und wobei Vergleiche bzw. Meßwertabgleichungen zwischen jeweils zwei Meßwerten des Kontrollwertes einer Meßfläche einer soeben erfolgten Aufzeichnung (1) und des Kontrollwertes einer unmittelbar vorher erfaßten Meßfläche gebildet werden.
In definierten Abständen werden jeweils Vergleichsmessungen und Vergleichsberechnungen ausgeführt, zwischen jeweils mindestens zwei Meßsignalen, bezogen auf die ihnen zugeordneten Meßflächen (5), wobei die Meßsignale regelmäßig von mindestens zwei unterschiedlich angeordneten Meßeinheiten (3) aufgenommen werden.
Bei einer Vorrichtung hierfür sollen dem im Einsatz befindlichen Schreib- oder Zeichengerät (2) mindestens zwei unterschiedlich angeordnete Meßeinheiten (3; 31, 32, ...) zugeordnet sein, die jeweils eine Meßfläche (5; 51, 52, ...) erfassen, wobei jeweils eine erste Meßfläche (51, ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kontrolle der Aufzeichnungen von Plottern, Registriergeräten oder sonstigen automatisch arbeitenden Schreib- oder Zeichenanlagen nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

Derartige Verfahren und Vorrichtungen sind prinzipiell bekannt.

So wird beispielsweise in der JP-P/OS 57-136 252 ein Erkennungssystem für Aufzeichnungsvorrichtungen gezeigt, das mehrere Erfassungseinheiten mit Lichtquellen und Fotodetektoren aufweist und bei dem die aufgezeichneten Linien automatisch geprüft werden, wodurch beispielsweise bei Tintenmangel unzulängliche Abstriche sofort erkannt werden. Eine weitere vergleichende Auswertung zusätzlicher Parameter erfolgt hierbei, soweit dies erkennbar ist, nicht. Ob und wie die Unterschiede verschiedenartiger Auftragsgeräte, Auftragsmedien und Linienbreiten erkannt und/oder berücksichtigt werden, ist hierbei nicht ersichtlich.

In EP 0 393 291 A1 wird ein Schreibsystem und ein Verfahren zum Aufbringen von sichtbaren Zeichen auf ein Medium beschrieben, wobei eine gemeinsame Trägereinheit ein Schreibelement zum Aufbringen von Linien enthält und eine Abtasteinheit zur simultanen Funktionskontrolle, indem die Qualität der soeben gezeichneten Linie überwacht wird. Nachteilig erweist sich bei diesem Verfahren, daß hierfür grundsätzlich ein vorab erzeugtes oder gespeichertes Testsignal benötigt wird und daß dann erst eine Vergleichsberechnung zwischen dem Schwärzungsgrad der aktuell gezeichneten Linie und dem Schwärzungsgrad eines im Datenverarbeitungssystem hinterlegten Testsignals ausgeführt wird, wobei der Grauwert des Mediums während des gesamten Zeichenvorgangs eine Konstante darstellt. Die unmittelbar vor der Aufzeichnungsstelle herrschende tatsächliche Situation bleibt hierbei jedoch unberücksichtigt und geht daher i.d.R. als Fehlerquelle oder als unbekannte Größe in die Vergleichsberechnung ein.

Weiter wird in der EP-OS 0 533 123 ein Verfahren zur Überwachung und Regelung der Qualität von gezeichneten Linien und in der EP-OS 0 533 124 ein Verfahren zum Vergleich einer Testlinie eines Zeichengerätes mit einer nachfolgenden Linie offenbart.

In beiden Verfahren wird vor Aufzeichnungsbeginn eine Testlinie mit einem Plotstift gezeichnet, dann wird deren Abstrich-Qualität überprüft und mit einem Sensor abgetastet und als Referenzwert abgespeichert.

Die Qualität der soeben gezeichneten Linie wird während des Plotvorganges dadurch überprüft, daß man die durch Abtastung aufgenommenen Daten der soeben gezeichneten Linie mit den konstanten Daten der Testlinie vergleicht.

Bei beiden Vorschlägen erweist es sich ebenfalls als nachteilig, daß erst eine Referenzlinie erstellt werden muß, mit deren Hilfe eine Vergleichsberechnung zwischen den aktuell gelieferten Daten des Schwärzungsgrades des Stift- Abstrichs und den im Datenverarbeitungssystem hinterlegten Daten der Referenz- bzw. Testlinie ausgeführt wird, wobei während des gesamten Zeichenvorgangs aktuelle Parameter, wie z. B. der Grauwert des jeweils gerade benützten Mediums und bereits vorhandene Linien an der Aufzeichnungsstelle nicht berücksichtigt werden.

Außerdem ist aus JP-P/OS 57-136 251 ein weiteres Erkennungssystem für Aufzeichnungsvorrichtungen bekannt, das Lichtquellen und Fotodetektoren aufweist und das die aufgezeichneten Linien automatisch prüft und so beispielsweise bei Tintenmangel unzulängliche Abstriche ebenfalls sofort erkennt.

Auch hierbei ist eine vergleichende Auswertung vorhandener weiterer Parameter nicht möglich. Ob und wie die Unterschiede verschiedenartiger Auftragsgeräte, Auftragsmedien, Linienbreiten oder auch der Aufzeichnungsträger berücksichtigt und/oder erkannt werden können, ist auch hierbei nicht ersichtlich.

Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kontrolle der Aufzeichnungen von Plottern, Registriergeräten oder sonstigen, automatisch arbeitenden Schreib- oder Zeichenanlagen, insbesondere eine Funktionskontrolle für hierzu eingesetzte Schreib- oder Zeichengeräte zu schaffen, wobei "On Line", d. h., mit oder unmittelbar nach der Aufzeichnung und mit direkter Datenübertragung, -auswertung und -umsetzung, quantitative Fehler in der soeben gezeichneten Linie erkannt werden. Diese Erkennung soll schnell und mit einer möglichst hohen Sicherheit erfolgen.

Außerdem soll hierbei möglichst auch die aktuelle Farbe und/oder die Art des Auftragsmediums sowie ggf. die Linienbreite berücksichtigt werden.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 13 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind in den weiteren Ansprüchen umfaßt.

Eine erfindungsgemäße Vorrichtung wird in den Ansprüchen 13 bis 34 beansprucht und dargestellt.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Kontrolle der Aufzeichnungen von Plottern, Registriergeräten oder sonstigen, automatisch arbeitenden Schreib- oder Zeichenanlagen, insbesondere zur Funktionskontrolle von Schreib- oder Zeichengeräten in derartigen Anlagen, die mindestens zwei jeweils mit einem Sender und einem Empfänger und ggf. mit einer Lichtquelle ausgestattete Meßeinheiten aufweisen und die hierbei mit einem Datenverarbeitungssystem zusammenwirken. Die Meßeinheiten und das Schreib- oder Zeichengerät stehen außerdem in räumlicher Beziehung zueinander und ein Aufzeichnungs- und ein Überwachungsvorgang laufen dabei jeweils simultan ab. Durch ständige Vergleiche bzw. Meßwertabgleichungen zwischen jeweils zwei Meßwerten bzw. zwischen dem Kontrollwert einer Meßfläche einer soeben erfolgten Aufzeichnung und dem Kontrollwert einer unmittelbar vorher erfaßten Meßfläche und unter Berücksichtigung ggf. voreingestellter Grundwerte, erfolgt hierbei die Kontrolle der Aufzeichnungen.

Vorschlagsgemäß werden dabei in definierten Abständen jeweils Vergleichsmessungen und Vergleichsberechnungen ausgeführt, zwischen jeweils mindestens zwei Meßsignalen, bezogen auf die ihnen zugeordneten Meßflächen, wobei die Meßsignale regelmäßig von mindestens zwei unterschiedlich angeordneten Meßeinheiten aufgenommen werden.

Außerdem erfolgt vor dem Start der Aufzeichnung eine Grundkalibrierung des Systems derart, daß eine Codierauswertung, eine Papiermessung und/oder eine Strichmessung, zusammen mit einem Hardware-Abgleich erfolgt, wobei der hierbei ermittelte Grundwert als Konstante die Basisgröße für den jeweiligen Vergleich bzw. für den Meßwertabgleich bildet. Für jede Linienbreite und/oder für jede Farbe muß hierbei ein eigener bzw. neuer Grundwert ermittelt werden, auch in Verbindung mit dem jeweils gerade verwendeten Medium bzw. Aufzeichnungsträger.

Vorteilhafterweise soll eine vor dem Auftragselement in Aufzeichnungsrichtung angeordnete erste Meßeinheit in definierten Abständen eine erste Meßfläche abtasten und ein erstes Meßsignal erfassen bzw. bilden und dem Vergleichsrechner zuführen und eine nach dem Auftragselement in Aufzeichnungsrichtung angeordnete weitere Meßeinheit in definierten Abständen eine weitere Meßfläche abtasten, ein weiteres Meßsignal erfassen bzw. bilden und ebenfalls dem Vergleichsrechner zuführen.

Die definierten Abstände der Vergleichsmessungen und der Vergleichsberechnungen zwischen dem ersten und dem zweiten Meßsignal können Streckenabstände und/oder Zeitabstände sein. Der Vergleichswert soll aus den Meßsignalen jeweils zweier, bezogen auf das Auftragselement bzw. auf die Schreibspitze, einander gegenüberliegender Meßeinheiten gebildet werden. Diese abgetasteten Meßsignale werden dann einer Auswertelektronik zur Verarbeitung zugeführt.

Die Auswertungskriterien und die relevanten Parameter liegen, zusammen mit dem durch das Kalibrieren ermittelten Grundwert, bereits als gespeicherte Daten vor.

Nach erfolgtem Vergleich gibt die Auswertelektronik bei Auftragungsfehlern oder Auftragungslücken eine Fehlermeldung und/oder ein Steuersignal aus, wodurch ggf. bei Auftragungsfehlern oder Auftragungslücken ein Systemstop erfolgt und ein manueller oder automatischer Wechsel des Schreib- oder Zeichengerätes initiiert wird und/oder eine Wiederholung der Aufzeichnung bzw. des Abstriches in einer vorbestimmten Länge erfolgt und/oder ein optisches oder akustisches Alarmsignal ausgelöst wird.

Zweckmäßigerweise initiiert die Auswertelektronik bei Abstrichfehlern vor einem Stiftwechsel zunächst einen streckenmäßig begrenzten Korrekturlauf, um die fehlerhafte Stelle auszubessern. Bleibt auch der Korrekturlauf erfolglos, kann eine nochmalige Wiederholung oder ein Stiftwechsel angesteuert werden.

Zur Vermeidung von Störungen durch Fremdlicht wird vorteilhafterweise das Verfahren der Trägerfrequenztechnik zur Übertragung der Beleuchtung und der Abtastwerte angewendet.

Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des vorbeschriebenen Verfahrens ist so gestaltet, daß dem im Einsatz befindlichen Schreib- oder Zeichengerät mindestens zwei unterschiedlich angeordnete Meßeinheiten zugeordnet sind, die jeweils eine Meßfläche erfassen, wobei jeweils eine erste Meßfläche in Auftragsrichtung vor dem Auftragspunkt angeordnet ist, und die zweite Meßfläche dahinter derart, daß sie die unmittelbar vorher erstellte Aufzeichnung in ihrer Breite überdeckt.

Zudem weist sie mindestens eine Meßeinheit auf, mit der vor dem Start der Aufzeichnung eine Grundkalibrierung des Systems, insbesondere eine Papiermessung und eine Strichmessung, das heißt, eine Grauwertermittlung eines Probeabstriches mit dem vorgesehenen Schreib- oder Zeichengerät, durchgeführt wird. Diese Meßeinheit kann selbstverständlich eine der sowieso bereits vorhandenen Meßeinheiten sein.

Konstruktiv weist die Anlage mindestens eine erste Meßeinheit auf, die in Aufzeichnungsrichtung vor dem Auftragselement angeordnet ist, um eine erste Meßfläche abzutasten und ein erstes Meßsignal zu erfassen bzw. zu bilden und dem Vergleichsrechner zuzuführen, und mindestens eine weitere Meßeinheit, die in Aufzeichnungsrichtung nach bzw. hinter dem Auftragselement angeordnet ist, um eine weitere Meßfläche abzutasten und ein weiteres Meßsignal zu erfassen bzw. zu bilden und ebenfalls dem Vergleichsrechner zuzuführen. Jeweils zwei Meßflächen, die zu jeweils einer Vergleichswerterfassung abgetastet werden, sind dabei, bezogen auf den Auftragspunkt, gegenüberliegend angeordnet. Die Anzahl der um das aktive Schreib- oder Zeichengerät angeordneten Meßeinheiten und der zugehörigen Meßflächen soll vorteilhafterweise zwei oder ein Vielfaches von zwei, vorzugsweise vier oder acht betragen.

Außerdem sollen die Meßflächen auf dem Medium alle den gleichen Flächeninhalt und möglichst auch die gleiche Flächenform aufweisen, damit in alle Arbeitsrichtungen ohne weitere Korrekturabgleichungen unter gleichen Ausgangsvoraussetzungen gemessen werden kann.

Von Vorteil ist es, wenn der Flächeninhalt der Meßflächen möglichst klein und die räumlichen Abstände der Meßflächen zueinander möglichst gering sind.

Meßflächen-Abstände von 3 bis 6 mm und Meßflächen-Durchmesser von ebenfalls 3 bis 6 mm haben sich hierbei als gut geeignet erwiesen.

Grundsätzlich sollen die räumlichen Abstände der Meßflächen zueinander so gering sein, daß sich die nebeneinanderliegenden Meßflächen teilweise überschneiden.

In vorteilhafter Anordnung können die Meßeinheiten geneigt zur Achse des Auftragselementes und zentrisch zur Schreibspitze hin gerichtet angeordnet sein, um dadurch einen möglichst geringen Durchmesser der gesamten Abtastzone bzw. möglichst enge Abstände der Meßflächen zueinander zu erhalten. Die geneigte Anordnung ermöglicht auch eine Bauweise, die beispielsweise eine U-förmige Anbringung der Meßeinheiten gestattet, wodurch insbesondere das Auswechseln der Schreib- oder Zeichengeräte zur offenen Seite hin erleichtert wird.

Das abgetastete Flächenverhältnis zwischen dem geschwärzten Medium, das heißt, der die Aufzeichnung enthaltenden Meßfläche und dem weißen Medium, also der vor der Aufzeichnung erfaßten Meßfläche, soll stets größer als 1/45 (= > 0,0222222) sein.

Dieses Flächenverhältnis errechnet sich aus:



wobei b = Stiftbreite, r = Radius einer Abtastfläche und α = Zeichenwinkel bedeuten.

Bei einem Beispiel mit b = 0,18 mm; r = 3 mm und α = 22,5° (= ungünstigster Winkel α) ergibt sich ein Wert für FV = 0,025 und damit > 1/45 (= > 0,0222).

Zur optimalen Anwendung und Systemausnutzung sollen die um das Schreib- oder Zeichengerät angeordneten Meßeinheiten mit ihren zugehörigen Meßflächen einen peripheren Bereich von 360° rund um die Schreibspitze abdecken.

Die Schreib- oder Zeichenanlage soll einen Vergleichsrechner aufweisen, mit dessen Hilfe die in definierten Strecken- und/oder Zeitabständen erfolgenden Vergleichsmessungen und die Vergleichsberechnungen zwischen einem ersten und einem weiteren Meßsignal, durchgeführt werden können.

Eine außerdem vorhandene Auswertelektronik dient zur Verarbeitung der abgetasteten Meßsignale, zusammen mit weiteren Auswertungskriterien, den relevanten Parametern und mit dem beim Kalibrieren ermittelten Grundwert, der in Form gespeicherter Daten vorliegt.

Vorzugsweise sind jeweils zwei Meßeinheiten, bezogen auf die Schreibspitze, einander gegenüberliegend angeordnet, die die Meßwerte zur Bildung des jeweiligen Vergleichswertes aus den Meßsignalen erbringen.

Ein Display und/oder geeignete Steuerungen dienen weiterhin als Mittel zur Ausgabe von Fehlermeldungen und/oder von Steuersignalen nach der Feststellung von Auftragungsfehlern oder Auftragungslücken durch die Auswertelektronik.

Geeignete Steuermechanismen zur Wiederholung bereits erfolgter Auftragungen, Stiftmagazine und Stiftwechsel- Steuerungen und/oder sonstige Mittel und Elemente, mit deren Hilfe bei Auftragungsfehlern oder Auftragungslücken ein manueller oder automatischer Wechsel des Schreib- oder Zeichengerätes oder des Auftragselementes initiiert werden kann und/oder ein begrenzter Korrekturlauf, das heißt, eine Wiederholung der Aufzeichnung bzw. des Abstriches in einer vorbestimmten Länge, vorgenommen wird, bewirken die direkte Umsetzung der Kontrollergebnisse bei fehlerhaften Aufzeichnungen in geeignete Korrekturmaßnahmen Zur Übertragung der Beleuchtung und der Abtastwerte und zur Vermeidung von Störungen durch Fremdlicht weist die Anlage jeweils einen Modulator, einen Demodulator und weitere Mittel und Elemente auf, mit deren Hilfe die Meßsignale mittels der Trägerfrequenztechnik störungsfrei ermittelt und/oder übertragen werden können.

Wenn die Schreib- oder Zeichenanlage mit einem Codeleser bzw. einer Decodiereinrichtung versehen ist, womit vor dem Start der Aufzeichnung die zur Grundkalibrierung des Systems erforderlichen Daten, ggf. neben einer Papiermessung, aus an dem Schreib- oder Zeichengerät angebrachten Codierungen oder offenen Kenndaten im Rahmen einer Codierauswertung entnommen werden können, und die Schreib- oder Zeichengeräte entsprechend gekennzeichnet sind, kann auf eine Strichmessung zur Grundkalibrierung des Systems verzichtet werden.

Hierdurch ergibt sich bei richtiger Beziehung zwischen den zu verwendenden Schreib- und Zeichengeräten und dem eingesetzten Erkennungssystem eine stets eindeutige, exakte und besonders einfache Eichung bzw. Grundkalibrierung des ganzen Systems. Bei geeigneter Ausstattung und Anordnung kann der Codeleser auch generell Anwendung finden und unter anderem die bei der Grundkalibrierung aufgenommenen bzw. ermittelten Daten der Papier- und/oder der Strichmessung auswerten und als Grundwerte bzw. Basisgrößen bereithalten oder zur Verfügung stellen.

Die zu verwendenden Schreib- oder Zeichengeräte sollen hierfür Codierungen oder Kenndaten aufweisen, die von dem Codeleser z. B. optisch, elektronisch, magnetisch oder mechanisch abgetastet und dem Vergleichsrechner als Basisdaten zugeführt werden können. Damit können dann vor dem Start der Aufzeichnung die zur Grundkalibrierung des Systems erforderlichen Daten, ggf. neben einer Papiermessung, entnommen werden.

Anhand einiger Ausführungsbeispiele wird die Erfindung mit Hilfe der Abbildungen nachfolgend näher erläutert. Hierbei zeigt:

Fig. 1 die wesentlichsten Elemente einer vorschlagsgemäßen Schreib- oder Zeichenanlage, schematisiert,

Fig. 2a und 2b Anordnungsbeispiele für Meßeinheiten und/oder Meßflächen,

Fig. 3 ein einfaches Schema einer vorgeschlagenen Schreib- oder Zeichenanlage,

Fig. 4a und 4b ein Schema des Vergleichsverfahrens in zwei verschiedenen Stufen,

Fig. 5 eine andere schematische Darstellung einzelner Verfahrensstufen,

Fig. 6 eine schematische Darstellung verschiedener Anlagen-Komponenten.

Die Fig. 1 und 2 zeigen die wesentlichsten Elemente einer vorschlagsgemäßen Schreib- oder Zeichenanlage (SZA), wobei in den Fig. 2a und 2b als Anordnungsbeispiele für Meßeinheiten und/oder Meßflächen, lediglich bevorzugte Anordnungen der Meßeinheiten ME, 3 bzw.: 31, 32, 33, 34, und/oder der Meßflächen MF, 5 bzw.: 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57 und 58 dargestellt sind.

Nach Fig. 1 sind einem Schreib- oder Zeichengerät 2, das ein Auftragselement 21 mit einer Schreibspitze 22 aufweist und das mit Codierfeldern 90 sowie mit Kenndaten 91 versehen ist, mehrere Meßeinheiten ME = 3 bzw. 31, 32, 34, 35, . . . zugeordnet, die zur Schreibgeräteachse y geneigt angeordnet sind und denen Meßflächen MF = 5 bzw. 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58 zugeordnet sind, die eine Zwischenfläche 50 vollständig umschließen.

Die auf der Aufzeichnungsfläche bzw. auf dem Medium 8 erstellte Aufzeichnung A bzw. 1 endet unter der Schreibspitze 22 mit dem Auftragspunkt 11 im Zentrum der Zwischenfläche 50 und befindet sich als soeben erstellte Auftragslinie 12 mit ihrer Breite vollständig in der Meßfläche 55, so daß sie von der zugehörigen Meßeinheit 35 erfaßt werden kann. Bildlich dargestellt weist jede Meßeinheit ME bzw. 3, . . . mindestens einen Empfänger E, einen Sender S und eine Lichtquelle LQ sowie geeignete Übertragungsmittel auf, mit denen die Signale und Werte dem Datenverarbeitungssystem DS bzw. 4 zugeführt werden.

Das Datenverarbeitungssystem DS bzw. 4 weist unter anderem in Verbindung mit einer Auswertelektronik AE bzw. 7, einen Vergleichsrechner VR bzw. 41, einen Codeleser und/oder Decodierer CL bzw. 6, einen Datenspeicher mit den gespeicherten Daten D und ein Display 42 zur Datenausgabe auf. Zur individuellen Dateneingabe und zur manuellen Auslösung von Steuerimpulsen kann zusätzlich eine Tastatur vorhanden sein.

Ersichtlich ist hierbei auch, daß die Meßflächen 51, 52, 53, 54, 56, 57 und 58 im unbeschrifteten weißen Bereich 82 und lediglich die Meßfläche 55 im geschwärzten Bereich 81 der Aufzeichnungsfläche 8 liegen. Je nach gewählter Richtung der Folgebewegung gilt dann die jeweils relevante im zutreffenden weißen Bereich 82 liegende Meßfläche 51, 52, 53, 54, 56, 57 oder 58 als zugehörige Vergleichs-Meßfläche.

Um dies richtig zu definieren und berücksichtigen zu können, ist es erforderlich, daß das Kontroll-System bzw. das der Funktionskontrolle dienende Datenverarbeitungssystem DS bzw. 4 auch die Bewegungs- und/oder Steuerdaten der Aufzeichnungsvorrichtung erhält bzw. kennt, so daß die Auswertelektronik 7 zusammen mit dem Schreib- und Zeichengerät 2 kommunikativ bzw. Schritt für Schritt, mitgesteuert wird.

Danach wird dann vor jedem neuen Meßimpuls die jeweils relevante Meßeinheit angesteuert und zur Signalerfassung als erste Erfassungseinheit initiiert. Im Folgeschritt wird dann auch - je nach Auftragsrichtung und Auftragslänge - die zugehörige weitere Erfassungseinheit als zweite Erfassungseinheit definiert und aktiviert.

Die Länge der nichterfaßbaren Meßstrecke beträgt somit jeweils die Hälfte der Größe der Zwischenfläche 50 plus den halben Durchmesser der Schreibspitze 22, da sich nach Überbrückung dieser Strecke die Aufzeichnung 1 auch bei jedem Richtungswechsel wieder vollständig im Bereich einer neuen Meßfläche als Erfassungsfläche befindet.

Gemäß Fig. 2a sind um ein Schreib- oder Zeichengerät 2 bzw. um deren Auftragselement 21, vier Meßeinheiten 31, 32, 33 und 34 angeordnet. Eine derartige Anordnung ist besonders kostengünstig und kann z. B. dann ausreichend sein, wenn die zugehörigen Meßflächen 51, 52, 53, 54 so groß sind, daß sie sich dennoch ausreichend überschneiden, d. h. wenn die Breite der Überlappungsflächen stets größer ist, als der Durchmesser der Schreibspitze (22); oder auch bei Anlagen, die überwiegend oder ausschließlich rechtwinkelig zueinander erfolgende Aufzeichnungen anfertigen.

Nach Fig. 2b sind acht Meßflächen 51 bis 58 zusammen dargestellt, wobei durch dopppelseitige Verbindungspfeile angezeigt werden soll, daß in der Regel, d. h., bei geradem Aufzeichnungsverlauf, jeweils zwei einander diametral gegenüberliegende Meßeinheiten 31, 35; 32, 36; 33, 37; oder 34, 38, mit ihren jeweiligen Meßflächen 51, 55; 52, 56, 53, 57 oder 54, 58 zusammenwirken.

Bei steuerungsbedingten Richtungsänderungen der Aufzeichnung können aber auch beispielsweise zwei nebeneinanderliegende Meßeinheiten bzw. Meßflächen kurzzeitig zusammenwirken, z. B. 34/54 und 35/55, wenn z. B. eine Aufzeichnung von Richtung 3 Uhr beginnend nach Richtung 9 Uhr erfolgt und dann nach Richtung 2 Uhr weitergeführt wird, ist die Meßeinheit 31 zunächst erste Erfassungseinheit und die Meßeinheit 35 zweite, während unmittelbar nach dem Richtungswechsel die Meßeinheit 34 erste Erfassungseinheit wird und die Meßeinheit 35 zunächst noch weiterhin zweite Erfassungseinheit bleibt, bis die zwischen den Meßflächen vorhandene halbe Distanz überschritten ist und die dann der Meßeinheit 34gegenüberliegende Meßeinheit 38 komplementäre bzw. zweite Meßeinheit auch zweite Erfassungseinheit werden kann.

Fig. 3 stellt ein einfaches Schema einer vorgeschlagenen Schreib- oder Zeichenanlage SZA dar, wobei auf das auf dem Plottertisch aufgespannte Zeichenpapier als Aufzeichnungsfläche bzw. als Medium 8, mit einer einfachen Linie als Aufzeichnung 1 dargestellt ist und um das Schreib- oder Zeichengerät 2 vier Meßeinheiten 3 mit ihren Meßflächen 5 angeordnet sind. Das Schreib- oder Zeichengerät 2 und die vier Meßeinheiten 3 sind gemeinsam in einem als Schreibgeräteaufnahme 25 dienenden Träger angeordnet, der an Führungen 26 und 27 des Plotters, zusammen mit dem Schreib- oder Zeichengerät 2 und mit den Meßeinheiten 3, systemgesteuert und programmkonform horizontal in alle Richtungen bewegt werden kann.

Mit den Fig. 4a und 4b wird ein Schema des Vergleichsverfahrens in zwei Stufen gezeigt, wonach der Vergleich V bzw. die Meßwertabgleichung MWA durch gemeinsame Daten-Auswertung des Grundwertes GW und des Vergleichswertes VW erfolgt.

Der Grundwert GW ergibt sich als Basisgröße aus einer Codierauswertung CA, aus einer Papiermessung PM und/oder aus einer Strichmessung SM.

Der Vergleichswert VW wird als Differenzwert aus dem Grundwert GW, aus dem jeweiligen, von einer Meßfläche MFx kommenden, Meßwert MWx und aus dem zugehörigen, von einer weiteren Meßfläche MFy kommenden, Kontrollwert KWy gebildet.

Je nach Aufzeichnungsrichtung kann ein und die selbe Meßfläche MF einmal Meßwerte MW oder nach Richtungsumkehr Kontrollwerte KW liefern. Die umgekehrte Wirkung ist daher in Klammerausdrücken angedeutet.

Der Vergleichswert VW, d. h., das Ergebnis des Vergleichs ist

  • a) gut, wenn GW + MW = KW ist (= Differenz = 0) und
  • b) schlecht, wenn GW + MW > KW ist. Es ist aber auch
  • c) schlecht, wenn GW + MW < MW ist, da dann u. U. zuviel Schreibmittel abgegeben wird und das Schreibgerät kleckst oder schmiert.


Als Folge eines guten Ergebnisses wird die Aufzeichnung A bzw. 1 fortgesetzt, während als Folge eines schlechten Ergebnisses die Aufzeichnung A gestoppt wird und mit oder ohne gleichzeitigen Alarm ein Korrekturlauf initiiert oder ein Stiftwechsel veranlaßt wird. Ein Stiftwechsel kann u. U. auch erst nach einem oder mehreren Korrekturläufen erfolgen. Ergibt sich nach einem Stiftwechsel und/oder nach wiederholten Korrekturläufen noch immer ein schlechtes V- Ergebnis, dann wird die Anlage ggf. automatisch abgeschaltet.

Aus Fig. 5 ist beispielhaft als Ablaufdiagramm der Softwareablauf des Controllers gezeigt bzw. die schematische Darstellung einzelner Stufen eines andere Verfahrens, wonach zunächst im rechten Pfad zur Kalibrierung des Systems - nach einem Weißabgleich aller Sensoren - weißes Papier grauwertmäßig gemessen wird (PM) und zudem ein Hardware- Abgleich (HA) und eine Strichmessung (SM) erfolgt. Es werden hierzu alle Weißpegel der Sensoren erfaßt und anschließend der Grauwert des weißen Papiers und die Toleranzen der einzelnen Empfänger durch Verschieben der einzelnen Sensorkennlinien erfaßt und ausgeglichen. Anschließend wird die durch den soeben verwendeten Stift erzeugte Schwärzung erfaßt. Das System benötigt also keine Information von außen über die Breite und Farbe des Stiftes, da diese beim Kalibrieren erfaßt wird.

Hierbei werden somit keine externen Stiftdaten benötigt, da das System alle diesbezüglichen Daten aus der Strichmessung gewinnt.

Im mittleren Pfad wird die eigentliche Auswertung behandelt. Es wird ständig das Papier vor und nach der Schreibspitze 22 abgetastet und die Meßwerte werden entsprechend der Kalibrierung korrigiert.

Bei der darauffolgenden Auswertung werden die Kalibrier-Daten und die Meßsignale MS1 und MS2 in der Meßwertauswertung MWA verglichen. Die gebildete Differenz stellt den Vergleichswert VW dar und besagt im Ergebnis, ob die gezeichnete Linie gut oder schlecht ist oder ob keine eindeutige Aussage möglich ist.

Bei dieser Auswertung unterscheidet man drei Ergebnisse:

  • 1. Linie gut: Die Differenz der Meßsignale vor und nach dem Auftragselement 21 entspricht der Schwärzung durch das soeben verwendete Schreib- oder Zeichengerät 2.
  • 2. Keine Aussage: Es liefern beide Sensoren ein Strichpotential. Dies ist z. B. der Fall, wenn zum Meßzeitpunkt über eine bereits geschwärzte Fläche gezeichnet wird. Es ist also keine positive und keine negative Aussage möglich.
  • 3. Fehler: Ein Fehler wird diagnostiziert, wenn beide Sensoren das Potential einer weißen Fläche liefern.


In Fig. 6 ist eine weitere schematische Darstellung verschiedener Anlagen-Komponenten der Trägerfrequenztechnik und der Auswertelektronik gezeigt, wonach zunächst einige Komponenten dargestellt sind, die zur Anwendung der Trägerfrequenztechnik TFT dienen. Dies sind primär ein Modulator, eine Lichtquelle LQ, Sensoren bzw. Sender S, Empfänger E.

Hierbei ist ersichtlich, in welcher Weise die abgetasteten Daten D durch eine Auswertelektronik AE umgesetzt werden und wie die einzelnen Elektronik-Bausteine zusammenspielen. Es werden die Ausgänge der beispielsweise acht Empfänger E nacheinander auf eine Kette, bestehend aus Hochpaß, HP bzw. 71&min;, Vollweggleichrichter VG bzw. 72, und Tiefpaß TP bzw. 71&min;&min; geschaltet. Anschließend werden die so gefilterten Signale der einzelnen Empfänger E mit einem Analog-Digital-Converter ADC bzw. 75&min;, digitalisiert und zur Weiterverarbeitung an ein Microcontrollersystem 74 weitergeleitet. Vor der Digitalisierung findet eine Kennlinienanpassung mittels eines controllergesteuerten Verstärkers 73 statt. Diese Anpassung ist nötig, um verschiedene Grauwerte von unterschiedlichen Papieren berücksichtigen zu können und um Toleranzen der einzelnen Empfänger E auszugleichen. Zur Beleuchtung werden pro Abtastfläche eine einzeln angesteuerte Lichtquelle LQ, bestehend aus zwei identischen Leuchtdioden verwendet. Um das Streulicht zu minimieren, leuchtet nur die zur aktiven Abtastfläche gehörende Lichtquelle LQx.

Die Aufgabe des Controllers 74 ist die Auswertung der Empfängersignale sowie die Steuerung des Gesamtsystems. Hierzu gehört das Aktivieren der Empfänger E und der zugehörigen Lichtquellen LQ sowie das Auswerten der Meßsignale MS.

Das Ergebnis dieser Auswertung wird in einem LCD-Display 42 ausgegeben und/oder als Befehl an den Plotter weitergegeben, z. B. um ein neues, beispielsweise in einem Speicher bereitgehaltenes, Schreib- oder Zeichengerät 2 einzusetzen. Zur Systemansteuerung besitzt die hier dargestellte Anlage eine Tastatur bzw. Befehls-Tasten. Beispielsweise können hiermit ein Kalibriervorgang sowie einzelne Programme ausgelöst werden.

Bezugszeichenliste

1 Aufzeichnungen bzw. A

11 Auftragspunkt

12 Auftragslinie (soeben erstellt)

2 Schreib- oder Zeichengerät bzw. SZG

21 Auftragselement,

22 Schreibspitze,

26 Querführung an SZG,

27 Längsführung an SZG,

3; 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38 = Meßeinheiten bzw. ME . . .

4 Datenverarbeitungssystem bzw. DS

41 Vergleichsrechner bzw. VR

42 Display

50 Zwischenfläche (zwischen den Meßflächen 51, 55; . . .)

5; 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58 = Meßflächen bzw. MF . . .

6 Codeleser, Decodierer bzw. CL

7 Auswertelektronik bzw. AE

71&min; Hochpaß (HP)

71&min;&min; Tiefpaß (TP)

72 Vollweggleichrichter (VG)

73 Verstärker

74 Microcontroller (µ-Controller)

75&min; Analog Digital Converter (ADC)

75&min;&min; Digital Analog Converter (DAC)

76 Tastatur zu manuellen Eingabe und Steuerung

77&min; MUX (Frequenz-Multiplex-System)

77&min;&min; DEMUX (Demodulator-Multiplex-System)

78 Modulator

8 Medium, Aufzeichnungsfläche

81 geschwärztes Medium

82 weißes Medium

9 Stiftcodierung

91 Kenndaten

a Abstände (a), definierte

as Streckenabstände

at Zeitabstände

aa Achsen-Abstände, räumliche Abstände der ME

ar Rand-Abstände der ME

x Aufzeichnungsrichtung

y senkrechte Achse des SZG (2)

A Aufzeichnungen bzw. 1

AE Auswertelektronik bzw. 7

AVg Aufzeichnungsvorgang

CA Codierauswertung

CL Codeleser, Decodierer bzw. 6

D Daten, gespeichert

DS Datenverarbeitungssystem bzw. 4

E Empfänger

F Flächeninhalt von MF bzw. 5, . . .

FK Funktionskontrolle von (SZG) in derartigen Anl. (SZA)

FN Fehlermeldung

EV Flächenverhältnis

GW Grundwerte, voreingestellt, Konstante, Basisgröße

GK Grundkalibrierung des Systems

HA Hardware-Abgleich

K Kontrolle

KWx, KWy Kontrollwerte

LQ Lichtquelle, (z. B.: Diode)

ME, ME1, ME2, . . . Meßeinheiten bzw. 3;

MF, MFx, MFy, MF1, MF2, . . . Meßflächen bzw. 5, . . .

MS, MS1, MS2, . . . Meßsignale

MWA Meßwertabgleichungen

MWx, MWy Meßwerte

PM Papiermessung

S Sender

SM Strichmessung

SS Steuersignal

SZA automatisch arbeitende Schreib- oder Zeichenanlagen

SZG Schreib- oder Zeichengerät bzw. 2

TFT Trägerfrequenztechnik

ÜVg Überwachungsvorgang

V Vergleiche bzw.

VMg Vergleichsmessung

VR Vergleichsrechner bzw. 41

VRg Vergleichsberechnung

Verf Verfahren,

Vorr Vorrichtung

VW Vergleichswert.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle der Aufzeichnungen (A) von Plottern, Registriergeräten oder sonstigen, automatisch arbeitenden Schreib- oder Zeichenanlagen (SZA), insbesondere zur Funktionskontrolle von Schreib- oder Zeichengeräten (SZG) in derartigen Anlagen, wobei mindestens zwei Meßeinheiten (ME) jeweils mit einem Sender (S) und einem Empfänger (E) und ggf. mit einer Lichtquelle (LQ) ausgestattet sind, mit einem Datenverarbeitungssystem (DS) zusammenwirken und mit dem Schreib- oder Zeichengerät (SZG) in räumlicher Beziehung stehen, wobei ein Aufzeichnungs- und ein Überwachungsvorgang jeweils simultan ablaufen und wobei Vergleiche (V) bzw. Meßwertabgleichungen (MWA) zwischen jeweils zwei Meßwerten (MWx, MWy,) des Kontrollwertes (KWy) einer Meßfläche (MFy) einer soeben erfolgten Aufzeichnung (A) und des Kontrollwertes (KWx) einer unmittelbar vorher erfaßten Meßfläche (MFx), gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß in definierten Abständen (a) jeweils Vergleichsmessungen (VMg) und Vergleichsberechnungen (VRg) ausgeführt werden, zwischen jeweils mindestens zwei Meßsignalen (MS1, MS5; . . .), bezogen auf die ihnen zugeordneten Meßflächen (MF1, MF5; . . . bzw. 51, 55; . . .), wobei die Meßsignale (MS1 und MS5) regelmäßig von mindestens zwei unterschiedlich angeordneten Meßeinheiten (ME1, ME5; . . . bzw. 31, 35; . . .) aufgenommen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Start der Aufzeichnung (A) eine Grundkalibrierung des Systems derart vorgenommen wird, daß eine Codierauswertung (CA), eine Papiermessung (PM) und/oder eine Strichmessung (SM), zusammen mit einem Hardware-Abgleich (HA), erfolgt, wobei der hierbei ermittelte Grundwert (GW) als Konstante die Basisgröße für den jeweiligen Vergleich (V) bzw. Meßwertabgleich (MWA) bildet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontroll-System bzw. das der Funktionskontrolle dienende Datenverarbeitungssystem DS bzw. (4) mit dem Steuerrechner der Schreib- oder Zeichenanlage verbunden ist und die Steuerdaten der Aufzeichnungsvorrichtung erhält bzw. kennt, so daß die Auswertelektronik, zusammen mit dem Schreib- und Zeichengerät (2), kommunikativ bzw. Schritt für Schritt mitgesteuert wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine vor dem Auftragselement (21) in Aufzeichnungsrichtung (x) angeordnete erste Meßeinheit (ME1 bzw. 31) in definierten Abständen (a) eine erste Meßfläche (MF1 bzw. 51) abtastet und ein erstes Meßsignal (MS1) erfaßt bzw. bildet und dem Vergleichsrechner (VR bzw. 41) zuführt.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach bzw. hinter dem Auftragselement (21) in Aufzeichnungsrichtung (x) angeordnete weitere Meßeinheit (ME5 bzw. 35) in definierten Abständen (a) eine weitere Meßfläche (MF5 bzw. 55) abtastet, ein weiteres Meßsignal (MS5) erfaßt bzw. bildet und ebenfalls dem Vergleichsrechner (VR bzw. 41) zuführt.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die definierten Abstände (a) der Vergleichsmessungen (VMg) und der Vergleichsberechnungen (VRg) zwischen dem ersten und dem zweiten Meßsignal Streckenabstände (as) und/oder Zeitabstände (at) sind.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleichswert (VW) aus den Meßsignalen (MS) jeweils zweier, bezogen auf das Auftragselement (21) bzw. auf die Schreibspitze (22), einander gegenüberliegender Meßeinheiten (ME1, ME5 bzw. 31, 35) gebildet wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die abgetasteten Meßsignale (MS1, MS5) einer Auswertelektronik (AE bzw. 7) zur Verarbeitung zugeführt werden, wobei die Auswertungskriterien und die relevanten Parameter, zusammen mit dem beim Kalibrieren ermittelten Grundwert (GW), als gespeicherte Daten (D) vorliegen.
  9. 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertelektronik (7) bei Auftragungsfehlern oder Auftragungslücken eine Fehlermeldung (FM) und/oder ein Steuersignal (SS) ausgibt.
  10. 10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auftragungsfehlern oder Auftragungslücken ein manueller oder automatischer Wechsel des Schreib- oder Zeichengerätes (2) initiiert wird und/oder eine Wiederholung der Aufzeichnung (1) bzw. des Abstriches (A) in einer vorbestimmten Länge erfolgt.
  11. 11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertelektronik (7) bei Abstrichfehlern zunächst einen streckenmäßig begrenzten Korrekturablauf initiiert.
  12. 12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Störungen durch Fremdlicht das Verfahren der Trägerfrequenztechnik (TFT) zur Übertragung der Beleuchtung und der Abtastwerte angewendet wird.
  13. 13. Vorrichtung zur Kontrolle der Aufzeichnungen (A) von Plottern, Registriergeräten oder sonstigen, automatisch arbeitenden Schreib- oder Zeichenanlagen (SZA), insbesondere zur Funktionskontrolle von Schreib- oder Zeichengeräten (SZG) in derartigen Anlagen, wobei die Vorrichtung mindestens zwei Meßeinheiten (ME) aufweist, die jeweils mit einem Sender (S) und einem Empfänger (E) sowie ggf. mit einer Lichtquelle (LQ) versehen sind und die mit einem Datenverarbeitungssystem (DS) zusammenwirken und wobei die Meßeinheiten (ME) und das Schreib- oder Zeichengerät (SZG) in räumlicher Beziehung zueinander stehen, zur Anwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß dem im Einsatz befindlichen Schreib- oder Zeichengerät (2) mindestens zwei unterschiedlich angeordnete Meßeinheiten (3; 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38) zugeordnet sind, die jeweils eine Meßfläche (5; 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58) erfassen, wobei jeweils eine erste Meßfläche (51, 52, 53, 54,) in Auftragsrichtung (x) vor dem Auftragspunkt (11) angeordnet ist, und die zweite Meßfläche (55, 56, 57, 58) dahinter, derart, daß sie die unmittelbar vorher erstellte Aufzeichnung (1) in ihrer Breite überdeckt.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine Meßeinheit (3; 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38) aufweist, mit der vor dem Start der Aufzeichnung (1) zur Grundkalibrierung des Systems eine Papiermessung (PM) und eine Strichinessung (SM) durchgeführt werden kann.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine erste Meßeinheit (31) aufweist, die in Aufzeichnungsrichtung vor dem Auftragselement (21) angeordnet ist, um eine erste Meßfläche (51) abzutasten und ein erstes Meßsignal (MS1) zu erfassen bzw. zu bilden und dem Vergleichsrechner (41) zuzuführen.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet daß sie mindestens eine weitere Meßeinheit (35) aufweist, die nach dem Auftragselement (21) in Aufzeichnungsrichtung (x) angeordnet ist, um eine weitere Meßfläche (55) abzutasten, und ein weiteres Meßsignal (MS5) zu erfassen bzw. zu bilden und ebenfalls dem Vergleichsrechner (41) zuzuführen.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Meßflächen (z. B. 51, 55; 52, 56; 53, 57; 54, 58), die zu jeweils einer Vergleichswerterfassung abgetastet werden, bezogen auf den Auftragspunkt (11), gegenüberliegend angeordnet sind.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der um das aktive Schreib- oder Zeichengerät (2) angeordneten Meßeinheiten (3 bzw. 31, 32, 33, 34,) und der zugehörigen Meßflächen (5 bzw. 51, 52, 53, 54, . . . ) zwei oder ein Vielfaches von zwei, vorzugsweise vier, sechs oder acht, beträgt.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßflächen (51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58) auf dem Medium (8) alle den gleichen Flächeninhalt (F) und/oder im wesentlichen gleiche Flächenform aufweisen.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenform der Meßflächen (51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58) auf dem Medium (8) oval bzw. ellipsenförmig ist.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Flächeninhalt (F) der Meßflächen (51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58) möglichst klein und die räumlichen Rand-Abstände (as) der sich jeweils gegenüberliegenden Meßflächen (z. B. 51, 55; 52, 56; 53, 57; 54, 58) zueinander möglichst gering sind.
  22. 22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Rand-Abstände (ar) der sich jeweils gegenüber liegenden Meßflächen (z. B. 51, 55; 52, 56; 53, 57; 54, 58) 2 bis 10 mm, vorzugsweise 3 bis 6 mm betragen und die Meßflächen-Durchmesser 2 bis 15 mm, vorzugsweise 3 bis 6 mm groß sind.
  23. 23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die räumlichen Achsen-Abstände (aa) der Meßflächen (51, 53; 52, 56; . . . ) zueinander so gering sind, daß sich die nebeneinanderliegenden Meßflächen (51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58) teilweise überschneiden.
  24. 24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Überschneidungsflächen der nebeneinanderliegenden Meßflächen (z. B.: 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58) in ihrer Breite mindestens dem Durchmesser der Schreibspitze (22) entsprechen, vorzugsweise zwei bis achtmal so breit sind.
  25. 25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das abgetastete Flächenverhältnis (FV) zwischen dem geschwärzten Medium (81) und dem weißen Medium (82) vorzugsweise größer als 1/45 beträgt.
  26. 26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die um das Schreib- oder Zeichengerät (2) angeordneten Meßeinheiten (3; 31, 32, 33, 34, . . . ) derart gestaltet oder ausgerichtet sind, daß sie mit ihren zugehörigen Meßflächen (5; 51, 53; 52, 54; . . . ) um die Schreibspitze (22) einen peripheren Meßbereich von 360° abdecken.
  27. 27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Vergleichsrechner (41) aufweist, als Mittel, mit dessen Hilfe die zwischen einem ersten und einem weiteren Meßsignal (MS1, MS5) in definierten Streckenabständen (as) und/oder Zeitabständen (at) erfolgenden Vergleichsmessungen (VMg) und die Vergleichsberechnungen (VRg), durchgeführt werden können.
  28. 28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Meßeinheiten (31, 35; 32, 36; 33, 37; 34, 38 oder 31, 33; 32, 34), bezogen auf die Schreibspitze (22), einander gegenüberliegend angeordnet sind und die Meßwerte zur Bildung des jeweiligen Vergleichswertes (VW) aus den Meßsignalen (MS1, MS5; MS2, MS6; MS3, MS7; MS4, MS8) erbringen.
  29. 29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Auswertelektronik (7) aufweist, zur Verarbeitung der abgetasteten Meßsignale (MS1, MS5; . . . ), zusammen mit Auswertungskriterien, den relevanten Parametern und dem beim Kalibrieren ermittelten Grundwert (GW), der in Form gespeicherter Daten (D) vorliegt.
  30. 30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 29, dadurch gekennzeichnet daß sie ein Display (42) und/oder geeignete Steuerungen als Mittel aufweist, zur Ausgabe von Fehlermeldungen (FM) und/oder von Steuersignalen (SS), nach der Feststellung von Auftragungsfehlern oder Auftragungslücken durch die Auswertelektronik (7).
  31. 31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß sie Steuermechanismen zur Wiederholung bereits erfolgter Auftragungen, Stiftmagazine und Stiftwechsel-Steuerungen und/oder sonstige Mittel und Elemente aufweist, mit deren Hilfe bei Auftragungsfehlern oder Auftragungslücken ein manueller oder automatischer Wechsel des Schreib- oder Zeichengerätes (2) oder des Auftragselementes (21) initiiert wird und/oder ein begrenzter Korrekturlauf bzw. eine Wiederholung der Aufzeichnung (1) bzw. des Abstriches in einer vorbestimmten Länge vorgenommen wird.
  32. 32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Übertragung der Beleuchtung und der Abtastwerte und zur Vermeidung von Störungen durch Fremdlicht einen Modulator, einen Demodulator und weitere Mittel und Elemente aufweist, mit deren Hilfe die Meßsignale mittels der Trägerfrequenztechnik (TFT) störungsfrei ermittelt und/oder übertragen werden können.
  33. 33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Codeleser bzw. eine Decodiereinrichtung (6) aufweist, womit vor dem Start der Aufzeichnung (1) die zur Grundkalibrierung (GK) des Systems erforderlichen Daten durch eine Codierauswertung (CA) aus der Erkennung einer an dem Schreib- oder Zeichengerät (2) angebrachten Codierung (9) oder aus offenen Kenndaten, ggf. neben einer Papiermessung (PM) und/oder einer Strichmessung (SM), entnommen werden.
  34. 34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Schreib- oder Zeichengerät (2) Codierungen (9) oder Kenndaten (91) aufweist, die von einem Codeleser bzw. einer Decodiereinrichtung (6) abgetastet und nach einer Codierauswertung (CA) dem Vergleichsrechner (41) als Basisdaten zugeführt werden, womit vor dem Start der Aufzeichnung (1) die zur Grundkalibrierung des Systems erforderlichen Daten, ggf. neben einer Papiermessung (PM), entnommen werden.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com