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Dokumentenidentifikation DE69200927T2 04.05.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0582671
Titel VERFAHREN ZUM BEURTEILEN EINES TEILWEISE MONTIERTEN BREMSKRAFTVERSTÄRKERS.
Anmelder Allied-Signal Inc., Morristown, N.J., US
Erfinder HEWITT, Wayne, Allen, La Porte, IN 46350, US;
ENGEMAN, Ted, August, Sumter, SC 29150, US
Vertreter Graalfs, E., Dipl.-Ing.; Siemons, N., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anwälte; Reichert, H., Rechtsanw., 20354 Hamburg; Hauck, H., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing.; Wehnert, W., Dipl.-Ing., 80336 München; Döring, W., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anwälte, 40474 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69200927
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.04.1992
EP-Aktenzeichen 929125011
WO-Anmeldetag 15.04.1992
PCT-Aktenzeichen US9203167
WO-Veröffentlichungsnummer 9219946
WO-Veröffentlichungsdatum 12.11.1992
EP-Offenlegungsdatum 16.02.1994
EP date of grant 14.12.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.05.1995
IPC-Hauptklasse G01L 5/28
IPC-Nebenklasse G01M 13/00   B60T 17/22   B60T 13/52   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Bremskraftverstärkers durch Auswerten der Betriebseigenschaften eines teilweise montierten Bremskraftverstärkers und durch Vergleichen einer anfänglichen Ausgangskraft, die durch eine über ein Steuerventil aufgebrachte Eingangskraft erzeugt wird, mit einer Bezugsausgangskraft. Wenn die anfängliche Ausgangskraft akzeptabel ist, werden zusätzliche Komponenten mit dem teilweise montierten Bremskraftverstärker verbunden, um die Einheit zu vervollständigen. Wenn die anfängliche Ausgangskraft nicht akzeptabel ist, werden Distanzelemente zwischen einer Reaktionsscheibe und einer Nabe angeordnet, um den teilweise montierten Bremskraftverstärker zu modifizieren. Es wird wiederum eine Eingangskraft auf das Steuerventil aufgebracht, und eine durch den modifizierten Bremskraftverstärker erzeugte modifizierte Ausgangskraft wird mit der Bezugsausgangskraft verglichen. Wenn die modifizierte Ausgangskraft akzeptabel ist, werden danach zusätzliche Komponenten mit dem teilweise montierten Bremskraftverstärker verbunden, um die Einheit zu vervollständigen. Wenn die modifizierte Ausgangskraft nicht akzeptabel ist, wird der modifizierte, teilweise montierte Bremskraftverstärker von der Montagestraße entfernt.

Bremskraftverstärker werden normalerweise auf einer Montagestraße hergestellt, indem Teile aufgebaut werden, bis eine vollständige Einheit erhalten wird. Danach werden die Betriebseigenschaf ten des montierten Bremskraf tverstärkers mit einer Norm in bezug auf Akzeptanz ausgewertet. Die US- PS 4 268 945 (EP-A-20251) beschreibt ein Verfahren zum nacheinander erfolgenden Montieren von Komponenten, um eine einheitliche abgeschlossene Einheit eines derartigen Bremskraf tverstärkers herzustellen. Obwohl diese Art der Montage für die meisten Vorgänge zufriedenstellend ist, kann der Bremskraftverstärker vollständig montiert werden, bevor Personal ein Problem erkennt, wenn die Herstelltoleranzen eines Teiles oder einer Kombination von Teilen, wie beispielsweise der Reaktionsscheibe, des Ausgangselementes oder des Steuerventiles, nicht akzeptabel sind.

Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Beurteilen der Betriebseigenschaften eines teilweise montierten Bremskraftverstärkers und, falls erforderlich, zum Modifizieren der Konstruktion während der Montage, um die Betriebseigenschaf ten des Bremskraftverstärkers zu verändern und an einen Bezugsbetriebswert anzupassen, zur Verfügung gestellt. Bei diesem Montageverfahren werden eine Reaktionsscheibe und ein Ausgangselement in einer Extrusionsbefestigung angeordnet, um in Abhängigkeit von einer angelegten Eingangskraft Informationen in bezug auf die Betriebseigenschaften der Reaktionsscheibe zu erhalten. Diese Informationen werden in einem Computer gespeichert. Danach werden die Reaktionsscheibe und das Ausgangselement in der Bohrung einer in einem Gehäuse befindlichen Nabe angeordnet. Eine Eingangskraft wird an ein Steuerventil in der Nabe gelegt, um das Anlegen der Bremse zu simulieren und eine Anfangskraf t zu erzeugen, die von der Nabe auf das Ausgangselement über die Reaktionsscheibe übertragen wird, um eine Anfangsbremskraft vorzusehen. Eine durch die Anfangsausgangskraft erzeugte Operationskurve wird im Computer mit einer eine gewünschte Ausgangskraft repräsentierenden Referenzkurve verglichen, um eine Bedienungsperson darüber zu informieren, daß dieser teilweise montierte Bremskraftverstärker zu akzeptieren oder zurückzuweisen ist. Wenn die Anfangsausgangskraft akzeptabel ist, werden zusätzliche Komponenten dem teilweise montierten Bremskraftverstärker hinzugefügt, um danach die Einheit zu vervollständigen. Wenn die Anfangsausgangskraft nicht akzeptabel ist, entscheidet der Computer, daß der teilweise montierte Bremskraftverstärker zu diesem Zeitpunkt entweder modifiziert oder zurückgewiesen werden kann. Wenn der Computer bestimmt, daß das Ausgangselement nicht modifiziert werden kann, um die Operationskurve in einen gewünschten Bereich der Referenzkurve zu bringen, wird der teilweise montierte Bremskraftverstärker zurückgewiesen. Wenn jedoch das Ausgangselement modifiziert werden kann, um die Operationskurve in den gewünschten Bereich der Referenzkurve zu bringen, wird das Ausgangselement aus der Bohrung der Nabe entfernt und in einer Ausgleichsbefestigung angeordnet. Informationen, die die Betriebseigenschaften der Reaktionsscheibe und die durch den simulierten Bremsvorgang erzeugte Anfangsausgangskraft betreffen, werden im Computer ausgewertet. Der Computer führt der Ausgleichsbefestigung ein Signal zum Auswählen einer Distanzscheibe von einer Versorgungsguelle zu, die in den Kopf des Ausgangselementes benachbart zur Reaktionsscheibe eingesetzt wird. Das Ausgangselement wird danach in die Bohrung eingesetzt, und eine Eingangskraft wird an das Steuerventil gelegt, um einen zweiten Bremsvorgang zu simulieren. Bei diesem zweiten simulierten Bremsvorgang wird die Ausgangskraft von der Nabe über die Distanzscheibe und Reaktionsscheibe auf das Ausgangselement übertragen, um eine modifizierte Betätigungskraft zu erzeugen. Danach wird eine durch die modifizierte Betätigungskraft erzeugte Kurve mit der Referenzkurve verglichen, um eine Bedienungsperson über die Annahme oder Zurückweisung des modifizierten, teilweise montierten Bremskraftverstärkers zu informieren. Wenn die modifizierte Operationskurve akzeptabel ist, werden zusätzliche Komponenten mit dem modif izierten, teilweise montierten Bremskraftverstärker verbunden, um danach die Montage des Bremskraftverstärkers zu beenden. Wenn die modifizierte Operationskurve nicht akzeptabel ist, wird der modifizierte, teilweise montierte Bremskraftverstärker von der Montagestraße entfernt.

Ein Vorteil dieser Erfindung besteht in der Auswertung einer Operationskurve, die während eines simulierten Bremsvorganges eines teilweise montierten Bremskraftverstärkers gewonnen wird, um hieraus Informationen zu gewinnen, die sich auf die Notwendigkeit einer Modifikation der Komponenten vor dem Beenden der Montage des Bremskraftverstärkers beziehen.

Ein Ziel der Erfindung ist die Fähigkeit der Annahme oder Zurückweisung eines teilweise montierten Bremskraftverstärkers durch Vergleich einer während eines simulierten Bremsvorganges gewonnenen Operationskurve mit einer Referenzkurve.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines Verfahrens zum Beurteilen eines teilweise montierten Bremskraftverstärkers und zum Modifizieren der Art und Weise, mit der eine Ausgangskraft auf ein Ausgangselement übertragen wird, wenn eine projizierte Ausgangskraft nicht innerhalb der Grenzen einer Referenzausgangskraft während der Montage der Komponenten, die den Bremskraftverstärker bilden, liegt.

Noch ein weiteres Ziel der Erf indung ist die Schaffung eines Verfahrens zum Herstellen eines Bremskraftverstärkers, bei dem Informationen in bezug auf die Betriebseigenschaften einer Reaktionsscheibe und eine Anfangsbetätigungskraft von einem Computer ausgewertet werden und bei dem, falls erforderlich, eine Modifikation durchgeführt wird, über die die Ausgangskraft mit einem Ausgangselement in Verbindung gebracht wird, um eine gewünschte Betätigungskraft für den Bremskraftverstärker zu erzeugen.

Diese Vorteile und Ziele werden durch das Verfahren gemäß Patentanspruch 1 erreicht und gehen aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen hervor. Es zeigen:

Figur 1 eine Schnittansicht eines teilweise montierten Bremskraftverstärkers, der an einer Befestigung in einer Montagestraße angeordnet ist;

Figur 2 eine Schnittansicht eines Ausgangselementes zur Verwendung im Bremskraftverstärker der Figur 1;

Figur 3 eine schematische Ansicht einer Extrusionsbefestigungsvorrichtung zum Auswerten der Reaktionsscheibe des Ausgangselementes der Figur 2;

Figur 4 eine vergrößerte Schnittansicht der Extrusion der Reaktionsscheibe in Abhängigkeit von einer Eingangskraft;

Figur 5 eine Schnittansicht des Bremskraftverstärkers der Figur 1, wobei das Ausgangselement der Figur 2 in einer Bohrung der Nabe der Trennwand angeördnet ist;

Figur 6 eine schematische Darstellung einer Testbefestigung zum Simulieren eines Bremsvorganges, um die Betriebseigenschaften des teilweise montierten Bremskraftverstärkers der Figur 5 auszuwerten;

Figur 7 ein Diagramm, das eine während des simulierten Bremsvorganges gewonnene Operationskurve zeigt;

Figur 8 eine schematische Darstellung einer Ausgleichsvorrichtung zum Auswählen und zum Befestigen von Distanzelementen am Ausgangselement, um die Betriebseigenschaften des Bremskraftverstärkers zu modifizieren;

Figur 9 eine vergrößerte Schnittansicht eines indexierenden Plattenelementes für die Ausgleichsvorrichtung, über das Distanzelemente von einer Versorgungsguelle erhalten werden;

Figur 10 eine vergrößerte Schnittansicht des Distanzelementes, der Reaktionsscheibe und der Schubstange, die das in der Nabe des Bremskraftverstärkers angeordnete Ausgangselement bilden; und

Figur 11 eine schematische Darstellung des teilweise montierten Brems kraft verstärkers, der an einer Befestigung in der Montagestraße angeordnet ist, wobei sich ein vorderes Gehäuse am hinteren Gehäuse befindet; und

Figur 12 eine schematische Darstellung eines vollständig montierten Bremskraftverstärkers.

Der in Figur 12 dargestellte Bremskraftverstärker 10 wurde gemäß den hier beschriebenen Prinzipien hergestellt. Bei diesem Montageverfahren werden Komponenten durch simulierende Betriebsbedingungen während der Montage ausgewertet. Wenn eine gewünschte Betätigungskraft aus einer anfänglichen Beurteilung nicht erhalten wird, werden die Komponenten modifiziert, um die Betriebseigenschaften zu verändern und hierdurch sicherzustellen, daß später montierte Bremskraftverstärker im wesentlichen identische Betriebsparameter besitzen.

Um dieses Montageverfahren durchzuführen, wird der teilweise montierte Bremskraftverstärker 100 an einer Befestigung 16 an einer Station in einer Montagestraße angeordnet, wie in Figur 1 gezeigt. In diesem Montagestadium ist das hintere Gehäuse 12 des teilweise montierten Bremskraftverstärkers 100 bereits mit einer hinteren Dichtung 14 versehen, die in einer Öffnung 18 im hinteren Gehäuse 12 angeordnet ist, ferner mit einem Nabenelement 19 mit einem Steuerventil 21 des in der amerikanischen Patentanmeldung 646306 vom 25. Januar 1991 (eine entsprechende Veröffentlichung konnte nicht ermittelt werden) beschriebenen Typs, wobei sich dieses Nabenelement 19 durch die Öffnungen 18 erstreckt. Eine Membraneinheit 20 ist am Nabenelement 19 befestigt, und ein Wulst 22 der Membraneinheit 20 ist an einer Umfangsleiste 24 des Gehäuses 12 vorgesehen, um mit dem Gehäuse 12 eine Kammer 15 zu bilden.

Eine Schubstange 26 und eine Reaktionsscheibe 28 werden aus einer entsprechenden Quelle der Montagestraße ausgewählt. Die Reaktionsscheibe 28 wird in eine Bohrung 30 im Kopf 32 an der Schubstange 26 eingesetzt, um ein Ausgangselement 34 zu bilden, wie in Figur 2 gezeigt.

Danach wird das Ausgangselement 34 in einer Extrusionsbefestigung 36 angeordnet, wie in Figur 3 gezeigt, um die Betriebseigenschaften der Reaktionsscheibe 28 in Abhängigkeit von einer Eingangskraft zu messen. Die Extrusionsbefestigung 36 umfaßt ein Lastzelle 40, die am Ende der Schubstange 26 befestigt ist, und einen Sensorbereich 43, der ein an einen Computer oder eine CPU 42 angeschlossenes LVDT-Element besitzt. Der Sensorbereich 43 weist einen Sockel 44 mit einem Flächenbereich auf, der einer Trenn- und Lagerwand 46 entspricht, die der Bohrung 52 in der Nabe 19 zugeordnet ist. Eine Eingangskraft von 250 Pfund (1.100 N) mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 Pfund/sec (220 N/sec) wird über die Lastzelle 40 auf das Ausgangselement 34 aufgebracht. Wenn diese Eingangskraft aufgebracht wird, wird die Reaktionsscheibe 28 zwischen dem Kopf 32 und dem Sockel 44 zusammengepreßt. Bei einer gewissen Kraft wird ein Abschnitt der Reaktionsscheibe 28 in die Bohrung 48 des Sockels 44 extrudiert, wie in Figur 4 gezeigt. Der in der Bohrung 48 angeordnete Kolben 50 wird durch diesen in die Bohrung 48 extrudierten Abschnitt der Reaktionsscheibe 28 um eine Strecke "x" bewegt, um Informationen in bezug auf die Betriebseigenschaften der Reaktionsscheibe 28 zu liefern. Diese Informationen werden im Computer oder der CPU 42 zur späteren Verwendung in bezug auf irgendeine erforderliche Modifikation des Ausgangselementes 34 gespeichert. Das Ausgangselement 34 wird von der Extrusionsbefestigung 36 entfernt und in der Bohrung 52 der Nabe 19 angeordnet, wie in Figur 5 gezeigt. Danach wird die Kopfeinheit 58 in Eingriff mit dem Gehäuse 12 gebracht, um eine Graduierungskurve vorzusehen, die eine Anzeige der möglichen Ausgangskraft bildet, die von einem Bremskraftverstärker erzeugt werden kann, der mit den Komponenten im teilweise montierten Bremskraftverstärker 100 konstruiert ist.

Die Kopfeinheit 58 besitzt eine Umfangsleiste 59, die mit dem Wulst 22 in Eingriff steht, um eine innere Vakuumkammer gegenüber der Kammer 15 benachbart zur Membraneinheit 20 zu bilden. Die Kopfeinheit 58 besitzt ferner ein Gehäuse 64 mit einer darin angeordneten Bohrung 66 zur Aufnahme eines Kolbens 68. Eine Feder 70 in der Bohrung 66 wirkt auf den Kolben 68 ein, um die Funktionsweise eines Hauptzylinders zu simulieren. Ein Dehnungsmeßstreifen 72 spricht auf die Bewegung des Kolbens 68 an und erzeugt ein Betätigungssignal entsprechend der Betätigungskraft. Dieses Betätigungssignal vom Dehnungsmeßstreifen 72 wird über eine Leitung 74 dem Computer 42 zugeführt, um eine Aufzeichnung der Betriebseigenschaften des teilweise momtierten Bremskraftverstärkers 100 vorzusehen.

Mit der mit dem Gehäuse 12 in Eingriff stehenden Kopfeinheit 58 wird das Ventil 76 geöffnet, und von der Druckquelle 78 wird etwa ein Druck von 20" Quecksilbersäule (70 kPa) zugeführt, um Luft aus der Kammer 15 im teilweise montierten Bremskraftverstärker 100 zu evakuieren. Eine an die Schubstange 84 angeschlossene Betätigungseinheit 82 besitzt einen Dehnungsmeßstreifen 86, der über eine Leitung 88 an den Computer 42 angeschlossen ist. Eine Eingangskraft von etwa 50 Pfund (220 N) wird durch die Betätigungseinheit 82 an das Steuerventil 21 gelegt, um einen Bremsvorgang zu simulieren. Die Eingangskraft betätigt das Steuerventil 21, so daß Luft in die Kammer 15 eindringen und eine Druckdif ferenz über die Membraneinheit 20 erzeugen kann. Diese Druckdifferenz wirkt auf die Nabe 19 und wird über die Reaktionsscheibe 28 auf die Schubstange 26 übertragen, um den Kolben 68 in der Kopfeinheit 58 zu bewegen. Das vom Dehnungsmeßstreifen 72 erzeugte Ausgangssignal wird dem Computer 42 zugeführt, um eine Operationskurve 90 zu erzeugen, wie in Figur 7 gezeigt, die die erwarteten Betriebseigenschaften des Bremskraftverstärkers 10 repräsentiert. Die Kopfeinheit 58 wird danach aus dem Eingriff mit dem Gehäuse 12 zurückgezogen.

Nach dem Erhalten der Operatiosnkurve 90 wird das Ausgangselement 34 aus der Bohrung 52 entfernt und in einer Indexierbefestigung 150 angeordnet, die einer Ausgleichsstation zugeordnet ist, welche in Figur 8 gezeigt ist, um eine weitere Bearbeitung durchzuführen. Wenn die Operationskurve 90 innerhalb von Grenzen 92 und 94 liegt, wird ein grünes Anzeigelicht 96 aktiviert, um die Bedienungsperson darüber zu informieren, daß das Ausgangselement 34 akzeptabel ist und so wie es ist wieder in die Bohrung 52 eingesetzt werden kann. Danach wird der teilweise montierte Bremskraftverstärker 100 zu einer Station in der Montagestraße transportiert, die in Figur 11 gezeigt ist, in der eine Rückzugsfeder 98 an der Nabe 19 und dem am Gehäuse 12 befestigten Gehäuse 101 angebracht wird, um die Montage des Bremskraftverstärkers 10 zu vervollständigen, wie in Figur 12 gezeigt. Wenn jedoch die anfängliche Operationskurve außerhalb der Grenzen 92 und 94 liegt, wie durch die Kurve 91 angedeutet, und nicht korrigiert werden kann, wird ein rotes Anzeigelicht 104 aktiviert, um die Bedienungsperson darüber zu informieren, daß der teilweise montierte Bremskraftverstärker 100, der das Gehäuse 12, die Nabe 19, das Steuerventil 21, die Membraneinheit 20 und das Ausgangselement 34 umfaßt, nicht modifiziert werden kann, um einem gewünschten Betriebsstandard gerecht zu werden, und zurückgewiesen werden sollte.

In den Fällen, in denen die anfängliche Operationskurve 91 außerhalb der Grenzen 92 und 94 liegt und der Computer 42 bestimmt, daß das Ausgangselement 34 durch Zugabe von Distanzeinrichtungen 156 an der in Figur 8 dargestellten Ausgleichsstation modifiziert werden kann, um die Operationskurve in die Grenzen der Referenzkurve zu bringen, umfaßt die Tätigkeit an der Ausgleichsstation auf der Basis von den im Computer 42 gespeicherten Informationen die folgenden Schritte:

Die Funktionsweise der Einheit an der Ausgleichsstation wird nacheinander vom Computer 42 gesteuert. Anfangs bewegt sich ein einem Kolbenkopf 161 zugeordneter Wählarm 152 in einer Horizontalebene zu einem Liefermagazin 157. Der Kolbenkopf 161 bewegt eine Platte 159 am Wählarm 152 über eine Vielzahl von Scheiben 155, 155'...155N, die am Liefermagazin 157 gehalten sind. Die Platte 159 besitzt eine Vielzahl von Öffnungen 163, 163,'...163N, wie in Figur 9 gezeigt, die ausgerichtet und in Richtung auf die Vielzahl von Scheiben 155, 155'...155N bewegt werden. Der Platte 159 über eine Leitung 253 zugeführter Unterdruck wirkt auf die Scheiben 155, 155'...155Nein und bewegt diese auf Vorsprünge 165, 165'...165N des Bodens der Platte 159. Danach bewegt der Wählarm 152 die Platte 159 zu einer Stelle, an der ein Näherungssensor 153, 153'...153N feststellt, daß nur eine Scheibe aüf den Vorsprüngen 165, 165'...165N angeordnet ist, und ein optischer Abtaster 158 überprüft die Innendurchmesser 157, 157'...157N an jeder Scheibe 155, 155'...155N. Sollten die Sensoren 153 oder der Abtaster 158 feststellen, daß eine der Scheiben 155, 155'...155N akzeptablen Spezifikationen nicht gerecht wird, bewegt der Wählarm 152 die Platte 159 in eine Entleerungsstation, wo die Scheiben beseitigt werden. Danach bewegt der Wählarm 152 die Platte 159 zum Magazin 157, um neue Scheiben 155, 155'...155N vom Magazin 157 zu entnehmen und wieder aufzuladen, wie vorstehend beschrieben. Wenn die Scheibe 155, 155'...155N akzeptabel ist, wie durch die Sensoren 153 und den Abtaster 158 ermittelt wurde, bewegt der Wählarm 152 die Platte 159 in eine Position über einer Indexierbefestigung 150. In Abhängigkeit von einem Signal vom Computer 42 wird vom Kolbenkopf 161 eine Kraft F aufgebracht, um die Platte 159 in Richtung auf den Kopf 32 am Ausgangselement 34 zu bewegen. Die Kraft F bewegt den Umfangsrand der Scheibe 155 an der Lippe 31 vorbei in die Nut 33 am Kopf 32, um ein modifiziertes Ausgangselement 34' zu erzeugen. Danach wird der Kolbenkopf 161 vom Kopf 32 weg bewegt, und eine Befestigung 150 wird schrittweise in eine zweite Position in Ausrichtung mit der Scheibe 155 bewegt. Wenn der Computer 42 den Kolbenkopf 161 mit einem zusätzlichen Eingangssignal versorgt, bewegt der Kolben 161 die Platte 159 in Richtung auf den Kopf 32, um die Scheibe 155' in der Bohrung 30 benachbart zur Scheibe 156 anzuordnen. Die erforderliche Dicke der Scheiben 155, 155'...155N, die die Distanzeinrichtungen 156 bilden und das modifizierte Ausgangselement (34') erzeugen, wird aus den im Computer 42 gespeicherten Informationen abgeleitet, die sich auf die Betriebseigenschaften der Reaktionsscheibe 28 und die anfängliche Ausgangskraft, die durch den simulierten Bremsvorgang erzeugt wurde, beziehen. Aus Untersuchungen haben die Erfinder festgestellt, daß Distanzeinrichtungen 156 mit einer Gebsamtdicke von 0,025" (0,65 inm) verwendet werden können, um ein modifiziertes Ausgangselement 34' herzustellen, bevor ein entstandener modifizierter Bremskraftverstärker zurückgewiesen werden sollte, da er außerhalb eines Standards liegt. Nachdem die Scheibe 156, 156'...156N in der Bohrung 30 angeordnet worden ist, um die gewünschte Dicke der Distanzeinrichtungen 156 zu erreichen, wird das nunmehr modifizierte Ausgangselement 34' wieder in die Bohrung 52 der Nabe 19 eingesetzt, wie am besten in Figur 10 gezeigt. Die Reihenfolge der Komponenten in der Bohrung 52 benachbart zur Lagerwand 46 ist nunmehr: Distanzeinrichtung 156, Reaktionsscheibe 28 und Kopf 32 des Ausgangselementes 34'. Wie deutlich in Figur 10 gezeigt ist, wird die Abstandsbeziehung zwischen dem Ende 25 des Kolbens 23 des Steuerventils 21 und der Reaktionsscheibe 28 durch die Zugabe der Distanzeinrichtung 156 verändert. Durch diese Änderung wird die Übertragung der dem Kolben 23 mitgeteilten Reaktionskraft aus dem Widerstand gegenüber der Bewegung des modifizierten Ausgangselementes 34' durch die Kraft modifiziert, die durch die Druckdifferenz erzeugt wird, welche über der Membraneinheit 20 für den modifizierten, teilweise montierten Bremskraftverstärker 200 entsteht.

Wenn das Ausgangselement 34' in die Bohrung 52 eingesetzt wird, wird die Kopfeinheit 58 wieder mit dem Gehäuse 12 in Eingriff gebracht, um eine neue Graduierungskurve für den modifizierten, teilweise montierten Bremskraftverstärker 200 zu erreichen. Ein neues Operationssignal wird vom Dehnungsmeßstreifen 72 infolge einer auf die Schubstange 94 durch einen zweiten simulierten Bremsvorgang ausgeübten Kraft erzeugt. Die Eingangskraft betätigt das Steuerventil 21 und erzeugt eine Kraft, die über das modifizierte Ausgangselement 34' übertragen wird. Das Operationssignalvom Dehnungsmeßstreifen 72 wird dem Computer 42 zugeführt, um eine Operationskurve 90 aus dem zweiten simulierten Bremsvorgang zu erzeugen, die von der Ausgangskraft abgeleitet ist, welche durch den teilweise montierten Bremskraftverstärker 200, der mit dem modifizierten Ausgangselement 34' versehen ist, erzeugt wird. Wenn die Operationskurve innerhalb der Grenzen 92 und 94 liegt, wie beispielsweise die in Figur 7 gezeigte Kurve 90, wird ein grünes Anzeigelicht 196 aktiviert, und die Kopfeinheit 58 wird mit dem Gehäuse 12 außer Eingriff gebracht. Danach wird der modifizierte, teilweise montierte Bremskraftverstärker 200 nunmehr zu einer in Figur 11 dargestellten Station in der Montagestraße transportiert, in der eine Rückzugsfeder 98 an der Nabe 19 und dem am Gehäuse 12 befestigten Gehäuse 101 angebracht wird, um die Montage des Bremskraftverstärkers 10 zu beenden, wie in Figur 12 gezeigt. Wenn die Operationskurve aus dem zweiten simulierten Bremsvorgang außerhalb der Grenzen 92 und 94 liegt, wie die in Figur 7 gezeigte Kurve 91, wird rotes Anzeigelicht 194 aktiviert, um eine Bedienungsperson darüber zu informieren, daß der modifizierte, teilweise montierte Bremskraftverstärker 200, der das Gehäuse 12, die Nabe 19, das Steuerventil, die Membraneinheit 20 und-das Ausgangselement 34' umfaßt, nicht den gewünschten Betriebsanforderungen gerecht wird und zurückgewiesen werden sollte, bevor weitere Komponenten damit verbunden werden.

Bei diesem Verfahren zur Montage eines Bremskraftverstärkers 10 können die Betriebseigenschaften eines teilweise montierten Bremskraftverstärkers anfangs ausgewertet werden, indem ein Bremsvorgang simuliert wird, der durch eine Eingangskraft erzeugt wird, welche auf ein Steuerventil 21 aufgebracht wird, um eine Druckdifferenz zu erzeugen, die auf eine Nabe 19 einwirkt, um eine Kraft zu erzeugen, die über ein Ausgangselement 34 übertragen wird. Eine in einem Computer 42 erzeugte und von einem Signal, das der Ausgangskraft vom Ausgangselement des teilweise montierten Bremskraftverstärkers entspricht, abgeleitete Operationskurve wird mit einer Referenzkurve verglichen, um den teilweise montierten Bremskraftverstärker entweder zu akzeptieren oder zurückzuweisen. Wenn der Computer 42 anzeigt, daß der teilweise montierte Bremskraftverstärker zurückgewiesen werden sollte, werden Distanzeinrichtungen zum Ausgangselement 34 hinzugefügt, um ein modifiziertes Ausgangselement 34' zu erzeugen und somit die Ausgangskraft so zu modifizieren, daß sie den gewünschten Anforderungen gerecht wird.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Herstellen eines Bremskraftverstärkers (10), bei dem ein erstes Gehäuse (12) an einer Befstigung an einer Station in einer Montagestraße angeordnet wird, wobei das erste Gehäuse (12) ein Nabenelement (19) aufweist, das sich durch eine Öffnung (18) im ersten Gehäuse erstreckt und das eine Bohrung (52) zum Halten eines Steuerventils (21) aufweist sowie mit einer Membraneinheit (20) in Verbindung steht, um eine erste Kammer (15) im ersten Gehäuse (12) auszubilden, wobei das Steuerventil (21) auf eine durch ein Eingangselement (84) angelegte Kraft anspricht, damit ein erstes Strömungsmittel in die erste Kammer (15) eindringen und eine Druckdifferenz erzeugen kann, die auf die Membraneinheit (20) wirkt und eine Ausgangskraft erzeugt, die Uber die Nabe (19) mit Hilfe einer in der Bohrung (52) angeordneten Reaktionsscheibe (28) auf ein Ausgangselement (34) Ubertragen wird, wobei die Reaktionsscheibe (28) die Ausgangskraft in Abhängigkeit von der Eingangskraft modifiziert, gekennzeichnet durch ein Verfahren zum Beurteilen der Betriebseigenschaften eines teilweise montierten Bremskraftverstärkers (100) und, falls erforderlich, einer Modifikation der Art und Weise, über die die Ausgangskraft auf die Reaktionsscheibe (28) iibertragen wird, um die Betriebseigenschaften eines vollständig montierten Bremskraftverstärkers (10) in einen gewünschten Bereich zu bringen, das die folgenden Schritte umfaßt:

Anordnen der Reaktionsscheibe (28) und einer Schubstange (26) in einer Extrusionsbefestigung, um in Abhängigkeit von einer angelegten Eingangskraft Informationen in bezug auf die Betriebseigenschaften der Reaktionsscheibe (28) zu erhalten;

Speichern der Informationen in bezug auf die Betriebseigenschaften in einem Computer (42);

Anordnen der Schubstange (26) und der Reaktionsscheibe (28) in der Bohrung (52) der Nabe (19) zur Ausbildung eines Ausgangselementes (34);

Simulieren eines Bremsvorganges mit einer Betätigungskraft, die von der Nabe (19) über die Reaktionsscheibe (28) dem Ausgangselement (34) zugeführt wird, um eine Anfangsbremskraft zu erzeugen;

Vergleichen einer durch die Anfangsausgangskraft erzeugten Anfangskurve (90) mit einem Bereich von Referenzkurven (92-94), die einer gewünschten Ausgangskraft entsprechen, um eine Bedienungsperson über die Annahme oder die Zurückweisung eines teilweise montierten Bremskraftverstärkers (100) zu informieren;

Bewegen des teilweise montierten Bremskraftverstärkers (100) zu einer anderen Station, wenn die Anfangsausgangskraft (90) innerhalb von vorgegebenen Grenzen der gewünschten Ausgangskraft liegt, um danach die Montage des Bremskraftverstärkers (10) zu vervollständigen;

Entfernen des Ausgangselementes (34) von der Bohrung (52) der Nabe, wenn die Anfangsausgangskurve (90) außerhalb der vorgegebenen Grenzen der Referenzkurven (92-94) liegt;

Auswählen von Distanzeinrichtungen (156) von einer Quelle auf der Basis der im Computer (42) gespeicherten Informationen und der Anfangsausgangskurve (90);

Einsetzen der Distanzeinrichtungen (156), der Reaktionsscheibe (28) und eines Kopfes (32) in die Bohrung (52) der Nabe (19) zur Ausbildung eines modifizierten Ausgangselementes (34');

Simulieren eines zweiten Bremsvorganges, wobei die Ausgangskraft über das modifizierte Ausgangselement (34 ) übertragen wird; und Vergleichen einer zweiten Operationskurve, die von der vom modifizierten Ausgangselement (34') übertragenen Ausgangskraft abgeleitet wird, mit den Referenzkurven (92-94), um eine Bedienungsperson über die Annahme oder die Zurückweisung des modifizierten teilweise montierten Bremskraftverstärkers (100) zu informieren.

2. Verfahren zum Herstellen eines Bremskraftverstärkers (l0) nach Anspruch 1, das des weiteren die folgenden Schritte umfaßt:

Bewegen des teilweise montierten Bremskraftverstärkers (100) zu einer anderen Station, wenn die modifizierte Operationskurve (90') innerhalb der vorgegebenen Grenzen der gewünschten Basislinienausgangskurve liegt, um danach die Montage des Bremskraftverstärkers (10) zu vervollständigen; und

Zurückweisen des modifizierten teilweise montierten Bremskraftverstärkers, wenn die modifizierte Operationskurve (91) außerhalb der vorgegebenen Grenzen der Referenzkurven (92-94) liegt.

3. Verfahren nach Anspruch 2, das des weiteren den Schritt der Befestigung der ausgewählten Distanzeinrichtungen (156) am Kopf (32) des Ausgangselementes (34) umfaßt, wobei die Reaktionsscheibe (28) zwischen den Distanzeinrichtungen (156) und dem Kopf (32) angeordnet ist, um ein einheitliches modifiziertes Ausgangselement (34') zu bilden.

4. Verfahren nach Anspruch 3, das des weiteren den Schritt des Verifizierens der Dicke der Distanzeinrichtungen (156) umfaßt, bevor die ausgewählten Distanzeinrichtungen (156) am Kopf (32) befestigt werden.

5. Verfahren nach Anspruch 4, das des weiteren den Schritt der Anordnung des Ausgangselementes (34) in einer Beilagenbefestigung und des Aufbringens einer Kraft (F) auf eine ausgewählte Distanzeinrichtung (155) umfaßt, um eine Umfangsfläche auf der ausgewählten Distanzeinrichtung (155) in eine Nut (33) im Kopf (32) zu pressen und dadurch ein einheitliches modifiziertes Ausgangselement (34') vor dem Einsetzen in die Bohrung (52) zu schaffen und somit einen modifizierten teilweise montierten Bremskraftverstärker (200) zu erzeugen.







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