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Dokumentenidentifikation DE4439539A1 11.05.1995
Titel Aufzeichnungsträger-Bewegungseinrichtung
Anmelder Gerber Systems Corp., South Windsor, Conn., US
Erfinder Menard, Alan W., Bolton, Conn., US;
Wolfson, Lawrence S., West Hartford, Conn., US;
Conlan, Joseph, Rocky Hill, Conn., US
Vertreter Schaumburg, K., Dipl.-Ing.; Thoenes, D., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Thurn, G., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 04.11.1994
DE-Aktenzeichen 4439539
Offenlegungstag 11.05.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.05.1995
IPC-Hauptklasse B43L 13/00
Zusammenfassung Ein System zum lichtdichten Handhaben eines Vorrats an Aufzeichnungsträgern zwischen einer Vorratsstation, einer Arbeitsstation und einer Sammelstation umfaßt eine Bewegungseinrichtung, die durch einen Rahmen und ein Gehäuse definiert ist. Innerhalb des Gehäuses befinden sich eine Vorratsstation und eine Sammelstation an gegenüberliegenden Enden des Rahmens. Ein Positionierantrieb ist über der Vorrats- und der Sammelstation angeordnet und bewegt Aufzeichnungsträger zwischen der Vorrats-, der Sammel- und der Arbeitsstation. Ein Hebeschuh als Teil des Positionierantriebs hat ein flexibles Materialhandhabungsblech, das einen ersten und einen zweiten vorgegebenen Radius annimmt, wenn es jeweils entsprechend beaufschlagt wird, um Aufzeichnungsträger in gekrümmter Form zu tragen. Eine Vorrats- und eine Sammelkassette sind mit gewölbten Abdeckungen versehen, um die in ihnen enthaltenen Aufzeichnungsträger automatisch freizugeben oder zu bedecken, während sie sich in dem lichtdichten Gehäuse befinden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verbesserung bei Fotoplottern, im engeren Sinne einen Hebeschuh für Aufzeichnungsträger in einer Bewegungseinrichtung, eine Verbesserung einer gekrümmten Kassette und zugeordneter Vorrichtungen zum Öffnen einer sonst geschlossenen Vorratskassette in lichtdichter Umgebung der Bewegungseinrichtung, sowie das automatische Abdecken einer Sammelkassette, wenn in sie belichtete Aufzeichnungsträger eingegeben wurden und sie noch in der lichtdichten Umgebung der Bewegungseinrichtung gehalten wird.

Es wurde bereits vorgeschlagen, flexible Aufzeichnungsträger, beispielsweise einen lichtempfindlichen Film, eine lichtempfindliche Platte o.a. relativ geringer Dicke in der Größenordnung von etwa 0,18 mm so zu handhaben, daß die Blätter sich einer allgemein teilzylindrischen Auflagefläche in einem Plotter anpassen. Solche gekrümmten Auflageflächen finden sich in Plottern mit einer Abtastvorrichtung, die einen blattförmigen Aufzeichnungsträger im Rasterformat belichtet, der unter ihr auf einer Trommel liegt. Dabei ist zu verstehen, daß das Auflegen des Aufzeichnungsträgers auf eine gekrümmte Auflagefläche das Handhaben der Blätter in gekrümmter Gestalt erfordert, so daß sie weitgehend automatisch die Konfiguration der Auflagefläche annehmen, wenn sie während des Eingabevorgangs zu ihr transportiert werden. Daher muß das Abheben der Blätter von einem Vorrat zur Auflagefläche hin diese Erfordernisse berücksichtigen. Hierzu wird der Aufzeichnungsträger gekrümmt gehalten, auch wenn er im Vorrat gestapelt ist, so daß Einzelblätter auf die Trommel des Fotoplotters in gekrümmtem Zustand aufgelegt werden können. Zusätzlich sind die Blätter lichtempfindlich und reagieren in einigen Fällen auf Raumbeleuchtung, weshalb sie in einer lichtdichten Umgebung zu halten sind, auch wenn sie als Vorrat gestapelt sind und in dem Fotoplotter belichtet werden. Somit ist es wichtig, daß die Vorrichtungen zum Lagern der blattförmigen Aufzeichnungsträger in einem lichtdichten Behälter und zum Öffnen des Vorratsbehälters immer die Lichtabdichtung des Behälters sicherstellen.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Bewegungseinrichtung anzugeben, die mit einer bereits existierenden Fotoplotterkonstruktion verbunden werden und blattförmige Aufzeichnungsträger von einem Vorrat zu einer Trommel transportieren und sie nach Belichtung ohne Einwirkung von Umgebungslicht zurückführen kann.

Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Bewegungseinrichtung anzugeben, bei der ein flexibler Aufzeichnungsträger so gelagert ist, daß er der allgemeinen Konfiguration der Auflagefläche angepaßt ist, auf die er letztlich mit einem Schuh aufgelegt wird, der ähnlich flexibel ist und der sich auch der vorgegebenen Form des Aufzeichnungsträgers beim Auflegen auf die Auflagefläche anpaßt.

Außerdem soll eine lichtdichte Bewegungseinrichtung angegeben werden, bei der Aufzeichnungsträgerkassetten zur lichtdichten Lagerung entweder als Sammelkassetten oder Vorratskassetten geeignet sind und die jeweils leicht in der Bewegungseinrichtung ohne Einwirkung von Umgebungslicht abgedeckt und wieder verschlossen werden können.

Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1, 6, 10, 12 oder 13. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand jeweiliger Unteransprüche.

Die Erfindung besteht in einer Bewegungseinrichtung, bei der ein Hebeschuh von einem Positioniersystem absteht, das über einem Vorrat an Aufzeichnungsträgern angeordnet ist. Der Hebeschuh ist an einem beweglichen Element gehalten, das von dem Positioniersystem längs einer zentralen Achse herabhängend bewegt wird. Der Schuh besteht aus einem flexiblen Handhabungsblech, das mit dem herabhängenden Element über eine Querbetätigung und eine Vertikalbetätigung verbunden ist. Die Vertikalbetätigung ist mit dem Handhabungsblech verbunden und bewegt es zwischen einer obersten und einer abgesenkten Position. Das Handhabungsblech hat Seitenteile beiderseits einer zentralen Achse, an denen die Querbetätigung mit dem Handhabungsblech parallel zu der zentralen Achse beiderseits verbunden ist. Die Querbetätigung und die Vertikalbetätigung geben bei einem ersten Einschaltzustand dem Handhabungsblech eine erste Gestalt und in einem zweiten Einschaltzustand eine zweite Gestalt. Das Handhabungsblech hat Haltemittel zum Halten des Aufzeichnungsträgers an seiner Fläche.

Die Erfindung ermöglicht auch das lichtdichte Handhaben eines Vorrats an Aufzeichnungsträgerblättern in einem lichtdichten Gehäusesystem zum Bewegen zwischen diskreten Vorrats-, Sammel- und Arbeitspositionen in einem Arbeitsgang. Zu diesem Zweck ist eine Bewegungseinrichtung vorgesehen, die an einem Rahmen getragen ist, und an diesem sind eine Vorratsstation und eine Sammelstation angeordnet, welche in einem Gehäuse angeordnet sind. Eine erste Kassette hat eine gebogene Auflagefläche für gestapelte flexible Aufzeichnungsträger. Sie ist mit Abdeckmitteln zum wahlweisen Bedecken und Freilegen der in ihr enthaltenen Aufzeichnungsträger versehen und kann in eine erste Öffnung des Gehäuses eingesetzt werden, wobei diese Öffnung Verschlußmittel zum Lichtabschluß hat. Der ersten Öffnung sind an dem Rahmen gehaltene Mittel zum Einwirken auf die Vorratskassette zugeordnet, die die Abdeckmittel zum Freilegen der Aufzeichnungsträger betätigen, nachdem die erste Öffnung verschlossen wurde. Eine zweite Öffnung ist im Gehäuse vorgesehen und der Sammelstation zugeordnet, sie enthält Verschlußmittel zum Lichtabschluß. Die zweite Kassette hat einen Sammelbereich zur Aufnahme belichteter Aufzeichnungsträger. Antriebsmittel sind der zweiten Öffnung zugeordnet und an dem Rahmen und der Sammelkassette vorgesehen, um die Abdeckmittel automatisch in Betrieb zu nehmen, wenn die zweite Öffnung durch die Verschlußmittel verschlossen wurde. Alternativ zu einer Sammelkassette kann auch eine Förderkassette vorgesehen sein, die in die zweite Öffnung so einsetzbar ist, daß sie mit den Antriebsmitteln in Eingriff kommt und dadurch Aufzeichnungsträger aus dem Gerät in lichtdichter Umgebung herausführen kann.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 eine Seitenteilansicht der Bewegungseinrichtung als Ausführungsbeispiel,

Fig. 2 eine Vorderansicht des Hebeschuhs an der Vorratsstation bei geöffnetem Verschluß,

Fig. 3 eine Rückansicht der Einrichtung nach Fig. 1 zur schematischen Darstellung der Antriebsmechanismen zum Freigeben der Kassette,

Fig. 4 eine teilweise gebrochene Seitenansicht der Vorratskassette getrennt von der Bewegungseinrichtung,

Fig. 5 eine teilweise gebrochene Vorderansicht der Kassette gemäß der Linie 5-5 in Fig. 4,

Fig. 6 eine teilweise gebrochene Draufsicht auf eine Sammelkassette,

Fig. 7 eine Vorderansicht der Sammelkassette in der Bewegungseinrichtung,

Fig. 8 eine teilweise gebrochene Draufsicht auf eine Förderkassette, die anstelle der in Fig. 6 gezeigten Kassette verwendbar ist,

Fig. 9 eine vordere Vertikalansicht der Förderkassette nach Fig. 8 in der Bewegungseinrichtung nach Fig. 1,

Fig. 10 eine teilweise gebrochene Seitenansicht des Antriebsmechanismus an den Kassetten nach Fig. 6 und 8, und

Fig. 11 eine Draufsicht auf den in Fig. 10 gezeigten Mechanismus.

Fig. 1 zeigt eine Bewegungseinrichtung 2 nach der Erfindung. Diese hat einen Rahmen 4, der die zum Betrieb und zur Handhabung relevanten Komponenten trägt, und ein Gehäuse 8 für den Rahmen 4 und die darin angeordneten Teile. Der Rahmen 4 ist über den Boden eines Raums bewegbar, so daß die Bewegungseinrichtung 2 an eine vorbestimmte Stelle gerollt und mit einem nicht dargestellten Fotoplotter verbunden werden kann. Der Rahmen 4 hat in der Draufsicht eine allgemein rechteckige Konstruktion, deren längere Seite durch Stirnflächen 3 und 5 des Gehäuses in Richtung einer zentralen Achse A begrenzt ist. Der Fotoplotter kann beispielsweise der Typ CRESCENT/30 der Gerber Systems Corporation sein. Fotoplotter dieser Art haben eine trommelförmige Auflagefläche, auf die flexible Aufzeichnungsträger M mit einer Dicke in der Größenordnung von 0,18 mm aufgelegt und dort belichtet werden. Die relativ geringe Dicke der belichteten Aufzeichnungsträger, die beispielsweise lichtempfindliche Filme oder Platten sein können, ermöglicht ihre Lagerung, Handhabung und Auflage auf die Trommel während der Belichtung in gekrümmter Form.

Die Bewegungseinrichtung 2 ist in dem Gehäuse 8 lichtdicht untergebracht, jedoch ist ihr Innenraum durch drei verschließbare Gehäuseöffnungen zugänglich. Die erste dieser Öffnungen ist in der Stirnfläche 3 vorgesehen und mit 14 bezeichnet. Diese Öffnung führt zu einer Vorratsstation 30 an dem Rahmen 4, die der Aufnahme und Haltung einer Vorratskassette 31 dient. Eine vertikal verschiebbarer lichtdichter Verschluß 20 ist der Öffnung 14 zugeordnet und kann sich auf Schienen beiderseits der Öffnung 14 vertikal bewegen. Eine zweite Öffnung 18 ist in einer Seitenfläche des Gehäuses 8 vorgesehen und führt zu einer Sammelstation 32, die nahe der anderen Stirnfläche 5 des Gehäuses 8 angeordnet ist und zur Aufnahme und zum Halten einer Sammelkassette 122 oder einer Förderkassette 124 dient. Die zweite Öffnung 18 ist mit einer Schwenkklappe 24 abgedeckt, die mit dem Gehäuse 8 an einer Achse 26 in Richtung der Achse A verbunden ist. Eine dritte Öffnung 15 ist in der Stirnfläche 5 des Gehäuses auf der Achse A angeordnet und führt zu einem Verbindungstunnel 16, durch den hindurch ein blattförmiger Aufzeichnungsträger M transportiert werden kann und der an die Vorderseite des Plotters über eine Lichtdichtung angeschlossen werden kann.

Der Rahmen 4 trägt ein Positioniersystem 28 (Fig. 2) über der Vorrats- und der Sammelstation 30 und 32 derart, daß ein zu dem System gehörender Trommelschlitten 34 (Fig. 1) in Richtung der zentralen Achse A bewegt werden kann, um einen blattförmigen Aufzeichnungsträger von der Vorratsstation 30 dem angeschlossenen Fotoplotter zuzuführen und ihn dann zurück zur Sammelstation 32 zu bringen. Das Positioniersystem 28 enthält eine Steuerung 29, die mit den Systemkomponenten wie Antriebsmotoren, Betätigungen und Sensoren verbunden ist und die Bewegungen des Trommelschlittens 34 längs der Achse A steuert. Das Positioniersystem 28 hat auch Schienen 35, die aus der Bewegungseinrichtung 2 heraus und in den angeschlossenen Fotoplotter oberhalb dessen Trommelauflage bewegt werden kann. Der Trommelschlitten 34 wird also längs der Schienen 35 bewegt und an diskreten Positionen positioniert, die jeweils unmittelbar über der Vorrats- und der Sammelstation 30 und 32 sowie über der Fotoplottertrommel liegen.

Der Trommelschlitten 34 hat ein herabhängendes Element 38, an dem ein flexibler Hebeschuh 36 zwischen einer vertikal und radial rückgezogenen und einer ausgefahrenen Stellung bewegt werden kann, um einzelne blattförmige Aufzeichnungsträger gekrümmt zu handhaben. Hierzu besteht der Hebeschuh, wie Fig. 2 zeigt, aus einem rechteckförmigen Handhabungsblech 37, vorzugsweise aus Aluminium, mit einer Dicke von etwa 0,8 mm und mehreren Saugvorrichtungen 60 an seiner Außenfläche, mit denen ein Blatt M ergriffen und an dem Handhabungsblech 37 gehalten werden kann. Der Hebeschuh 36 hat ferner einen Vertikalbetätiger 40 und zwei Querbetätiger 42, die jeweils zwischen dem Handhabungsblech 37 und dem herabhängenden Element 38 angeordnet sind. Jeder Querbetätiger 42 und der Vertikalbetätiger 40 sind eine pneumatisch gesteuerte doppelt wirkende Vorrichtung und werden jeweils zwischen einer Ausschub- und einer Rückzugstellung durch gesteuerte Zufuhr z. B. von Preßluft zu Eintrittsöffnungen 54 bzw. 52 bewegt. Ein Ende eines jeden Querbetätigers 42 verbindet das herabhängende Element 38 über eine Schwenkstelle 53 mit den anderen Enden der Betätiger an Schubstangen 48, deren freie Enden mit der Rückseite des Handhabungsblechs 37 an Schwenkstellen 50 verbunden sind. Die Querbetätiger 42 ragen durch Öffnungen 46 beiderseits des herabhängenden Elements 38, um diese Schwenkverbindungen herzustellen.

Der Vertikalbetätiger 40 ist an seinem oberen Ende mit einer Strebe des herabhängenden Elements 38 und an seinem unteren Ende mit dem Handhabungsblech 37 über einen Anschlußträger 56 verbunden, der an dem Vertikalbetätiger 40 mittels Bolzen o. ä. befestigt ist. Mit dem Handhabungsblech 37 ist der Träger 56 verschweißt. Der Vertikalbetätiger 40 ist eine zweiteilige Anordnung, deren jeder Teil relativ zum anderen verschiebbar ist und mit dem Handhabungsblech 37 bzw. dem herabhängenden Element 38 verbunden ist. Es handelt sich hier um das Modell MGQM 32-50-Z805 der Firma SMC. Das Einschalten und Umsteuern der Betätiger 40 und 42 wird durch Elektromagnetventile gesteuert, die von der Steuereinheit 29 nach einer bekannten Steuervorschrift betätigt werden.

Unterdruck wird von einer nicht dargestellten entfernten Unterdruckquelle dem Hebeschuh 36 über eine Hauptleitung 62 zugeführt, die an das herabhängende Element 38 angeschlossen ist. Die Saugvorrichtungen 60 sind mit der Hauptleitung 62 über einen Unterdruckverteiler 64 verbunden, der an dem Element 38 befestigt und mit den Saugvorrichtungen 60 über mehrere Leitungen 66 verbunden ist. Diese sind mit einzelnen Reihen Saugelemente 70, 72 und 74 verbunden, die wiederum parallel zur Achse A an dem Handhabungsblech 37 angeordnet sind. Die Reihen 70, 72 und 74 sind relativ zueinander paarweise symmetrisch zur Achse A angeordnet, wobei jedes Reihenpaar den unterschiedlichen Breiten der blattförmigen Aufzeichnungsträger angepaßt ist, die in der Kassette 31 an der Vorratsstation 30 liegen. Der Unterdruckverteiler 64 ist eine Mehrventileinheit mit einem Wähler 76, der von der Bedienungsperson vor einem Bewegungsvorgang eingestellt wird, um den Unterdruck nur einem oder allen Reihenpaaren abhängig von der Breite des jeweiligen Aufzeichnungsträgers zuzuführen. Beispielsweise für ein Blatt M der geringsten Breite wird der Wähler 76 so eingestellt, daß nur die Saugelemente des Reihenpaars 74 mit Unterdruck versorgt werden. Für ein Blatt der größten Breite wird der Wähler so eingestellt, daß die Saugelemente eines jeden Reihenpaars 70, 72, 74 wirksam werden.

Wie schematisch in Fig. 2 gezeigt, ist die Kassette 31 unter dem Hebeschuh 36 am Rahmen 4 angeordnet, so daß bei Bewegung zur Vorratsstation 30 die Saugvorrichtungen 60 und der Vorrat an Aufzeichnungsträgern M einander mit zwei Abständen sehr nahe sind. In diesem Zustand nimmt das Handhabungsblech 37einen ersten vorgegebenen Radius entsprechend dem Zustand ein, in dem die Betätiger 40 und 42 umgesteuert sind. An dieser Stelle wird Unterdruck der Hauptleitung 62 zugeführt und in gewählte Saugvorrichtungen 60 gebracht. Bei dem Laden eines Aufzeichnungsträgers von einem in der Kassette 31 vorhandenen Vorrat wird zuerst der Vertikalbetätiger 40 eingeschaltet, der das Handhabungsblech 37 abwärts auf das oberste Blatt in der Kassette 31 bringt. Danach werden die Querbetätiger eingeschaltet, um die aufwärts gebogenen Endabschnitte des Handhabungsblechs 37 radial nach außen zu bewegen und somit die Saugvorrichtungen 60 an die Aufzeichnungsträger M zu bringen. In diesem Zustand nimmt das Handhabungsblech 37 einen zweiten vorgegebenen Radius an, der demjenigen des obersten Blatts des Vorrates in der Kassette 31 entspricht. Die Auflagefläche der Vorratskassette 31 hat einen Krümmungsradius von etwa 26,7 cm ausgehend von dem Krümmungsmittelpunkt R. Die Steuereinheit 29 fragt Unterdrucksensoren in den Leitungen 66 ab, um festzustellen, ob alle gewählten Saugelemente durch Einwirkung auf das Blatt abgedichtet sind und gibt ein Fehlersignal ab, wenn ein offener Unterdruckkreis erfaßt wird. Tritt ein solcher Fehlerzustand nicht ein, so werden die Querbetätiger 42 und anschließend der Vertikalbetätiger 40 umgesteuert, wodurch das Aufzeichnungsträgerblatt aus der Kassette genommen wird. Der Transport des so gehaltenen Blatts zum Fotoplotter ist dann möglich. Befindet sich das Blatt dann über der Trommel im Fotoplotter, so wird Unterdruck an der Trommeloberfläche wirksam, und die Betätiger werden so gesteuert, daß das Handhabungsblech 37 seinen zweiten vorgegebenen Radius annimmt, wie vorstehend beschrieben. Danach wird der Unterdruck in der Hauptleitung 62 unterbrochen und der Aufzeichnungsträger frei auf der trommelförmigen Auflage des Fotoplotters gehalten. Der Trommelschlitten 34 und die ausfahrbaren Schienen 35 werden dann von dem Fotoplotter zurückgezogen, und der Aufzeichnungsträger wird belichtet. Danach wird der Trommelschlitten 34 wieder in den Fotoplotter geführt, um den belichteten Aufzeichnungsträger aufzunehmen, wie es vorstehend für die Aufnahme aus der Vorratskassette beschrieben wurde. Hier wird aber der Unterdruck an der Trommel im Fotoplotter unterbrochen, bevor der Aufzeichnungsträger abgehoben wird. Der Trommelschlitten 34 wird dann mit dem belichteten Aufzeichnungsträger der Ausgabestation zugeführt. Beide werden über einer Kassette 122 oder einer Förderkassette 124 angeordnet, wonach das Blatt entweder durch Unterbrechen des Vakuums in der Hauptleitung 62 oder durch Überführen in den zweiten vorgegebenen Radius und anschließendes Unterbrechen des Unterdrucks freigegeben wird. Dieser Vorgang wird dann wiederholt mit der Bewegung des Trommelschlittens 34 in die Startposition über der Vorratskassette 31.

Wie Fig. 3 bis 5 zeigen, besteht die Vorratskassette 31 aus einer ersten und einer zweiten Stirnkappe 80 und 82, die durch Endabdeckplatten 77 gebildet sind, welche in Längsrichtung durch ein starres Bodenblech 84 z. B. aus Aluminium verbunden sind, welches die Schale der Vorratskassette 31 bildet. Der Blattstapel M ruht auf der Oberfläche der Schale 84 und ist relativ zur zentralen Achse mit Endstücken 118 zentriert, die einstellbar an der Schale 84 längs der Seitenkanten des Blattstapels verbunden sind. Die Stirnkappen 80 und 82 haben jeweils einen Grundteil 120, der so bemessen und geformt ist, daß er zwischen am Rahmen 4 befestigten Schienen 121 aufgenommen ist, welche in Richtung der zentralen Achse A verlaufen. Diese Schienen 112 gewährleisten den richtigen Sitz der Kassette 31 in Querrichtung relativ zur Achse A. Jede Stirnkappe 80 und 82 hat eine Innenlippe 85 und eine Außenlippe 83, die zueinander einen Abstand haben und mit der Endabdeckplatte 77 eine Schiene 86 bilden, die sich zum Inneren der Kassette öffnet und die Verbindung eines jeden Endes der Schale 84 mit jeweils einer Endabdeckplatte 77 umgibt. Eine gewölbte Abdeckung 90 erstreckt sich über die Kassette zwischen den Endabdeckplatten 77 derart, daß ihre Kanten 91 in jeder Schiene 86 der beiden Stirnkappen 80 und 82 sitzen. Die Abdeckung 90 ist das Modell R-2342 der Firma ROTALAC. In jedem nach oben gebogenen Endabschnitt der Stirnkappen 80 und 82sind zwei Zahnräder 92 und 94 gelagert, die gemeinsam mit entsprechenden Zahnrädern der Stirnkappen 80 und 82 über Achsen 96 und 98 verbunden sind, welche dazwischen über die gesamte Länge der Kassette 31 verlaufen. Die Zahnräder 92 und 94 sind so an den Stirnkappen 80 und 82 gelagert, daß sie die sonst durchgehende Innenlippe 85 der Schiene 86 unterbrechen, über diese hinausragen und zwischen den schwenkbaren Einheiten in Eingriff kommen, die die Abdeckung 90 bilden. Dadurch wird eine Antriebsverbindung zwischen der Abdeckung 90 und den Zahnrädern 92 und 94 gebildet.

Wie Fig. 4 zeigt, hat die Vorratskassette 31 eine Vorderkante 101, die einen Eingriff 110 zur Kupplung mit der Achse 98 zum Öffnen der Kassette bildet. Der Eingriff 110 hat hierzu ein fingerartiges Endstück 99 am freien Ende der Achse 98, einen Positionierring 97 zur Drehung mit der Achse 98 und eine konische Öffnung 112 in der Vorderseite des Rings 97, um den richtigen Sitz eines in das Endstück 99 eingreifenden Antriebsstücks 106 zu erreichen, das Teil einer Antriebsvorrichtung ist, die am Rahmen 4 mit einer Halterung 102 (Fig. 3) befestigt ist. Diese Antriebsvorrichtung 100 ist ein Wechselstrominotor 104 (Fig. 1), ein an ihn angeschlossenes Getriebe und eine flexible Kupplung 108 zwischen dem Getriebe und dem Antriebsstück 106. Die Antriebsvorrichtung 100 ist an dem Rahmen 4 so montiert, daß das Antriebsstück 106 parallel zur zentralen Achse A liegt. Dies ist wichtig, weil die Vorratskassette 31 durch die Öffnung 14 in die Bewegungseinrichtung 2 eingeschoben wird, nachdem der Verschluß 20 angehoben ist und längs der Schienen 121 in Richtung der zentralen Achse A geschoben wird, bis die Vorratskassette 31 sich durch eine federnde Raste an einer Aussparung 125 des Rahmens 4 an ihrer Unterseite verriegelt. Die Position der Aussparung 125 ist so gewählt, daß die Verriegelung gleichzeitig mit dem Eingriff der Teile 106 und 99 erfolgt. Der Eingriff dieser Teile wird durch die etwas nachgiebige Ausführung der flexiblen Kupplung 108 begünstigt.

Im Betrieb wird eine verschlossene Vorratskassette 31 mit einem Vorrat an Aufzeichnungsträgern M in die Bewegungseinrichtung 2 eingegeben, bis sie in der Aussparung 125 verrastet. Aufzeichnungsträger können z. B. in einer Dunkelkammer eingegeben werden, und danach wird die Kassette 31 mit einem Knopf 114 manuell verschlossen, wobei die Abdeckung 90 in ihre Ausgangsstellung zurückgeht. In diesem verschlossenen Zustand erstreckt sich die Abdeckung 90 ununterbrochen zwischen den Zahnrädern 92 und 94, so daß bei Drehen des Zahnrades 94 im Uhrzeigersinn die Länge der Abdeckung 90 an ihm vorbeigeführt wird und innerhalb der Länge der Schiene 86 möglichst weit radial außerhalb des Krümmungszentrums R gehalten wird. Ist die Kassette 31 nun in der Bewegungseinrichtung 2 angeordnet, wird der Verschluß 20 geschlossen und durch die Steuerung 29 mit einem Sensor 126 am Rahmen 4 geprüft. Wenn der Verschluß festgestellt und bestätigt ist, aktiviert die Steuerung 29 die Antriebsvorrichtung 100, wodurch die Achse 98 durch ihren Eingriff mit dem Antriebsteil 106 im Uhrzeigersinn gedreht wird und die Aufzeichnungsträger M damit freilegt. Auf der Außenfläche der Abdeckung 90 ist an ihrem hinteren Ende, das dem Zahnrad 92 zugeordnet ist, ein Magnetelement angeordnet, - das zusammen mit der Abdeckung 90 während der Freigabe an einem Sensor vorbeigeführt wird, der nahe dem rechten Zahnrad 94 angeordnet ist. Die Steuerung 29 stoppt durch Abfragen dieses Sensors den Antriebsmotor 104, wenn der Magnet an der Stelle erfaßt wird, wo die Vorratskassette 31 freigelegt ist.

Es ist auch eine Sammelstation 32 vorgesehen, an der belichtete blattförmige Aufzeichnungsträger M aus der lichtdichten Umgebung nach außen gebracht werden können, ohne daß sie zufällig Streulicht ausgesetzt werden. Hierzu trägt der Rahmen 4 eine weitgehend plane horizontale Aufnahmefläche 129 an der Sammelstation 32, an der zwei parallele und gegenseitig beabstandete Führungsteile 128 (Fig. 1) angeordnet sind. Diese nehmen entsprechend bemessene und geformte Schienen 127 auf, die als Paar an der Bodenfläche 131 jeder Sammelkassette 122 und Förderkassette 124 vorgesehen sind. Auf diese Weise wird jede Kassette 122 bzw. 124 weitgehend horizontal gehalten, wenn sie am Rahmen 4 innerhalb der Einrichtung gehalten ist.

Die in Fig. 6 und 7 gezeigte Sammelkassette 122 zur Verwendung an der Sammelstation 32 ist ein allgemein rechteckiges Teil mit langen Seiten 130, die quer zu der zentralen Achse A liegen, und kurzen Seiten 132, die parallel zur zentralen Achse A liegen. Die langen und kurzen Seiten 130 und 132 sind rechtwinklig miteinander verbunden und bilden in der Kassette einen Sammelbereich 134 für blattförmige Aufzeichnungsträger M, die von dem Handhabungsblech 36 in oben beschriebener Weise abgegeben werden. Der Sammelbereich 134 ist durch eine Sammelschale 138 gebildet, die durch die langen Seiten 130 etwa in der Mitte der Kassettenhöhe gehalten ist. An der Ober- und Unterseite des Sammelfaches 138 an den langen Seiten 130 der Sammelkassette 122 ist eine Schiene 136 quer zur zentralen Achse A angeordnet. Jede Schiene 136 nimmt den Rand einer rolloartigen Abdeckung 140 auf, diese ist innerhalb der Schienen 136 zur Bewegung in Freigaberichtung U gelagert. Hierzu dient eine Antriebswelle 142, die mit ihren Enden in den langen Seitenwänden 130 um die Achse R1 drehbar gelagert ist. In Abständen sind auf der Antriebswelle 142 zwei Zahnräder 144 angeordnet, deren Zähne in Gelenkteile der Abdeckung eingreifen.

Gemäß Fig. 10 und 11 sind Mittel zum Bewegen der rolloartigen Abdeckung 140 der Sammelkassette 122 vorgesehen, um den Sammelbereich 134 zu verschließen, nachdem die belichteten Blätter der Sammelstation 32 zugeführt wurden und während die Bewegungseinrichtung gegen Licht abgeschirmt ist. Diese Mittel sind ein Antriebsmotor 150 am Rahmen 4, der mit einem Antriebszahnrad 152 am Rahmen 4 verbunden ist, welches um eine Achse Z drehbar ist. Diese liegt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel parallel zur zentralen Achse A der Einrichtung. Jede Sammelkassette 122 oder jede Förderkassette 124 hat eine Trägerkonstruktion 151 mit einem komplementären angetriebenen Zahnrad 154, das mit einer primären angetriebenen Achse 156 starr verbunden ist. Diese Achse 156 ist in der Außenwand der nächsten langen Seitenwand 130 und in der Konstruktion 151 um eine zweite Achse Z&min; drehbar gelagert. Auf der primären Achse 156 ist nicht drehbar eine erste Zahnscheibe 158 befestigt, die mit der Achse 142 über eine zweite Zahnscheibe 160 und einen Zahnriemen 162 antriebsmäßig gekoppelt ist.

Das Antriebszahnrad 152 ist unter der Unterseite 131 der Kassette 122 oder der Förderkassette 124 und des angetriebenen Zahnrades 154 angeordnet und kann automatisch in das angetriebene Zahnrad 154 eingreifen, wenn die jeweilige Kassette durch die Öffnung 18 quer zur zentralen Achse A in die Bewegungseinrichtung 2 eingesetzt wird. Die dann miteinander gekoppelten Zahnräder 152 und 154 bleiben in Eingriff mit einer federnd betätigten Raste 164, die in eine entsprechende Aussparung 166 der Antriebskonstruktion 151 eingreift (Fig. 11).

Wie Fig. 8 und 9 zeigen, wird die anstelle der Sammelkassette 122 verwendbare Förderkassette 124 in die Bewegungseinrichtung 2 in derselben Weise eingesetzt, wie es für die Sammelkassette 122 beschrieben wurde, jedoch hat die Förderkassette 124 eine Länge L&min;, die um einen Betrag größer als die Länge L der Sammelkassette 122 ist, der etwa der Länge einer Verlängerung 170 entspricht. Diese dient zur Verwendung der Förderkassette 124 in Verbindung mit einem automatischen Prozessor, der die entwickelten Aufzeichnungsträger M von der Verlängerung 170 auf einen Abschnitt des Förderers in einem lichtdichten Tunnel bringt. Wie Fig. 3 zeigt, ist die Seitenwand, die der Öffnung 18 gegenüberliegt, mit einem Verschlußkasten 172 versehen, der lichtdicht an der Außenfläche der Seitenwand des Gehäuses 8 befestigt ist. Dieser Kasten 172 deckt eine vierte Öffnung 174 in der Seitenwand ab, und hat selbst eine lichtdichte Klappe 176, die bei 178 schwenkbar befestigt ist und vertikal zwischen einer Öffnungs- und einer dargestellten Schließstellung bewegt wird. Die Förderkassette 124 hat keine Abdeckung, an ihrer Stelle jedoch mehrere querliegende Leerlaufachsen 180, die über ein System von Tragbändern 184 miteinander gekoppelt sind, welche auf der primären Achse 142 geführt sind. Die primäre Achse 142 wird ähnlich wie anhand der Fig. 10 und 11 für die Antriebsmittel 150 beschrieben angetrieben. Transmissionen zwischen der primären Achse 142 und den übrigen leerlaufenden Querachsen 180 laufen über die Tragbänder 184, die auf Rollen 186 geführt sind, welche nicht drehbar mit jeweils einer Achse 142 und 180 verbunden sind. Die Tragbänder 184 selbst bewirken den Transport der Aufzeichnungsträger M aus der Bewegungseinrichtung 2 heraus.

Im Betrieb wird entweder die Sammelkassette 122 oder die Förderkassette 124 in die Öffnung 18 eingesetzt und dann die Schwenkklappe 24 verschlossen. Wenn die Förderkassette 124 verwendet wird, muß die Klappe 176 erst geöffnet werden, um die Verlängerung 170 der Förderkassette 124 aus der Einrichtung 2 herausragen zu lassen. Die Länge L der Sammelkassette 122 beträgt etwa 93 cm, während die Länge L&min; der Förderkassette 124 etwa 148 cm beträgt. Die Differenz der Längen L und L&min; reicht aus, um das Ende der Förderkassette 124 aus der Einrichtung 2 herauszuführen. Wenn die Förderkassette 124 verwendet wird, ist der Verschlußkasten 172 mit einem Tunnel eines automatischen Prozessors verbunden, um die Lichtabdichtung der Maschine zu vervollständigen. Danach beginnt der Plotterbetrieb mit dem Ergebnis, daß der Aufzeichnungsträger M nacheinander von der Vorratsstation 30 abgeführt, belichtet und entwickelt und an der Sammelstation 32 abgelegt wird. Abhängig von der Art der Kassette, d. h. Sammelkassette 122 oder Förderkassette 124, wird die Antriebsvorrichtung 150 entweder kontinuierlich für die Förderkassette 124 oder steuerbar durch die Steuereinheit 29 eingeschaltet, nachdem ein Aufzeichnungsvorgang abgeschlossen ist, um das Antriebszahnrad 152 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen und dadurch die Antriebszahnräder 144 im Gegenuhrzeigersinn anzutreiben und die Abdeckung 140 aus der Stellung unter der Schale 138 in Schließstellung zu bringen.

Vorstehend wurde ein System zum Handhaben von Aufzeichnungsträgern in einer lichtdichten Umgebung anhand eines vorzugsweisen Ausführungsbeispiels beschrieben. Zahlreiche Abänderungen und Weiterbildungen sind ohne Abweichen vom Grundgedanken der Erfindung möglich. Beispielsweise kann der Abstand zwischen den Saugelementen 60 des flexiblen Hebeschuhs 36 hinsichtlich Anordnung und Größe abhängig von den jeweils verwendeten Aufzeichnungsträgern M geändert werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Aufzeichnungsträger-Bewegungseinrichtung mit einem Hebeschuh, der von einem Positioniersystem oberhalb eines Vorrats an Aufzeichnungsträgern, der in einem Rahmen gelagert ist, absteht, mit einem in dem Positioniersystem längs einer zentralen Achse bewegbaren Element, das von dem Positioniersystem absteht und mit dem Hebeschuh verbunden ist, mit einem flexiblen Handhabungsblech, das mit dem abstehenden Element über Seitenbetätiger und Vertikalbetätiger verbunden ist, wobei der Vertikalbetätiger mit dem Handhabungsblech so verbunden ist, daß es zwischen einer obersten und einer abgesenkten Position bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Handhabungsblech einander gegenüberliegende Seitenkanten beiderseits der zentralen Achse hat, mit denen die Querbetätiger verbunden sind, daß die Querbetätiger und der Vertikalbetätiger in einem ersten Einschaltzustand das Handhabungsblech in eine erste vorgegebene Dimension bringen und in einem zweiten Einschaltzustand das Handhabungsblech in eine zweite vorgegebene Dimension bringt, und daß Haltemittel an dem Handhabungsblech zum Festhalten des jeweiligen Aufzeichnungsträgers vorgesehen sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ersten und einen zweiten Querbetätiger, die mit dem abstehenden Element und den Seitenkanten des Handhabungsblechs schwenkbar verbunden sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel mehrere Greifelemente sind, die über die Länge des Handhabungsblechs mit Abstand zueinander in Reihen angeordnet sind, und daß die Position eines jeden Greifelements der Position der Seitenkanten eines blattförmigen Aufzeichnungsträgers entspricht.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel eine Unterdruckquelle umfassen, die mit den Greifelementen über eine Unterdruckverteilung verbindbar ist, welche Fluid ausgewählten Greifelementen zuführt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Steuermittel zum Steuern der sequentiellen Betätigung des ersten und des zweiten Querbetätigers und des Vertikalbetätigers derart, daß dieser in eine abgesenkte Position bewegt wird, bevor der zweite Einschaltzustand des ersten und zweiten Querbetätigers erzeugt wird.
  6. 6. Vorratskassette für blattförmige Aufzeichnungsträger in gekrümmter Form, gekennzeichnet durch eine erste Stirnkappe und eine zweite Stirnkappe, die jeweils durch eine Abdeckplatte und eine Innenlippe und eine Außenlippe gebildet sind, die eine sich zum Inneren der Kassette öffnende Schiene mit einem ersten und einem zweiten freien Ende bilden, durch die Verbindung der ersten und der zweiten Stirnkappe miteinander über ein starres Blech, das die Schale der Kassette bildet, durch mindestens eine gekrümmte Auflagefläche der Schale für Aufzeichnungsträger, und durch eine gewölbte Abdeckung innerhalb der Schienen der ersten und der zweiten Stirnkappe, die vollständig zwischen diesen liegt, und durch an dem ersten und zweiten freien Ende der Stirnkappen vorgesehene Drehmittel, um die die gewölbte Abdeckung herumgezogen wird, um sie von einem Schließzustand zu einem Öffnungszustand zu bewegen.
  7. 7. Vorratskassette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in den freien Enden einer jeden ersten und zweiten Stirnkappe vorgesehenen Drehmittel mindestens ein Antriebsrad umfassen, und daß die Antriebsräder beider Stirnkappen miteinander über eine gemeinsame Antriebswelle verbunden sind.
  8. 8. Vorratskassette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle die aufeinander ausgerichteten Antriebszahnräder in jeder Stirnkappe verbindet und ein vorderes Ende hat, das durch ein Kupplungsteil gebildet ist, welches mit einem ihm angepaßten Antriebsteil der Bewegungseinrichtung in Eingriff bringbar ist.
  9. 9. Vorratskassette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale Endstücke hat, die die Endkanten des Aufzeichnungsträgers in Ausrichtung zueinander bringen, während er in der Vorratskassette liegt.
  10. 10. System zum lichtdichten Handhaben eines Vorrats an Aufzeichnungsträgern von einer Vorratsstation zu einer Arbeitsstation und zu einer Sammelstation, umfassend: eine Bewegungseinrichtung mit einem Rahmen und einem Gehäuse, das eine Vorratsstation und eine Sammelstation an einander gegenüberliegenden Enden des Rahmens einschließt, wobei die Bewegungseinrichtung einen Positionierantrieb hat, der über der Vorratsstation und der Sammelstation angeordnet ist, um Aufzeichnungsträger zwischen der Vorratsstation und der Arbeitsstation zu bewegen, durch eine Vorratskassette mit einer allgemein gebogenen Auflagefläche für flexible Aufzeichnungsträger in einem Stapel in gekrümmter Form und mit Mitteln zum wahlweisen Bedecken und Freilegen der Aufzeichnungsträger, eine erste Öffnung in dem Gehäuse der Bewegungseinrichtung zum Aufnehmen der Vorratskassette mit einer lichtdichten Verschlußvorrichtung, der ersten Öffnung zugeordnete und am Rahmen gehaltene Mittel zum Eingriff mit der Vorratskassette, die die Abdeckmittel nach Schließen der ersten Öffnung zum Freilegen der Aufzeichnungsträger bewegen, eine zweite Öffnung in dem Gehäuse, die der Sammelstation zugeordnet ist und mit einer Schließvorrichtung zum lichtdichten Abschließen, eine zweite Sammelkassette mit einem Sammelbereich zum Aufnehmen belichteter Aufzeichnungsträger und mit Abdeckmitteln für die Aufzeichnungsträger, und der zweiten Öffnung zugeordnete und an dem Rahmen angeordnete Mittel zum Eingriff mit der Sammelkassette und zum automatischen Bedecken der Kassette mit den Abdeckmitteln nach Schließen der zweiten Öffnung, wobei die Mittel zum Öffnen und Schließen der Vorrats- und der Sammelkassette Antriebsmittel sind, die der Vorratsstation und der Sammelstation zugeordnet sind.
  11. 11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Sammelkassette einen Förderbereich mit Mitteln zum Transport der Aufzeichnungsträger von dem Förderbereich aus der Bewegungseinrichtung durch eine dritte in dem Gehäuse vorgesehene Öffnung hat, wobei die zweite und die dritte Öffnung aufeinander ausgerichtet sind.
  12. 12. Sammelkassette zum Sammeln belichteten Materials, das ihr mit einer Bewegungseinrichtung in lichtdichter Umgebung zugeführt wird, mit einer Schale mit einer ersten und einer zweiten Abmessung, mit einer ersten und zweiten, mit einem der ersten Abmessung entsprechendem Abstand zueinander angeordneten Seitenwand und einer dritten und vierten, mit einem der zweiten Abmessung entsprechendem Abstand zueinander angeordneten Seitenwand, mit Schienen über die Länge der ersten und der zweiten Seitenwand zur Aufnahme der Ränder einer Abdeckung, die in den Schienen der ersten und der zweiten Seitenwand liegt und dabei sich zwischen der dritten und der vierten Seitenwand erstreckt, um die Schale gegenüber Streulicht abzuschirmen, und mit Antriebsmitteln, die der ersten oder der zweiten Seitenwand zugeordnet und mit den Abdeckmitteln verbunden sind, um diese über die Schale zu bewegen und belichtete Aufzeichnungsträger abzuschirmen.
  13. 13. Förderkassette mit einer ersten und einer zweiten vorgegebenen Abmessung zur Aufnahme belichteten Materials, mit einer ersten und einer zweiten, mit einem einer ersten Abmessung entsprechenden Abstand zueinander angeordneten Seitenwand, die an ihren beiden Enden mit einer dritten und einer vierten Seitenwand verbunden sind, welche zueinander einen einer zweiten Abmessung entsprechenden Abstand haben, durch der ersten und der zweiten Seitenwand zugeordnete Fördermittel zum beweglichen Tragen eines blattförmigen Aufzeichnungsträgers, und durch die Bewegung der Fördermittel längs der Kassette zwischen der dritten und der vierten Seitenwand zum Transport von Aufzeichnungsträgern von einer Stelle innerhalb einer Bewegungseinrichtung zu deren Außenseite.
  14. 14. Förderkassette nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Verlängerung, die mit der Kassette nahe der vierten Seitenwand verbunden ist, wobei die Fördermittel ein System von Antriebsbändern haben, die auf mehreren Leerlaufwellen geführt sind, welche in der ersten und der zweiten Seitenwand gelagert sind.
  15. 15. Förderkassette nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel Antriebsmittel haben, die der ersten oder der zweiten Seitenwand zugeordnet sind und durch eine externe Antriebsquelle angetrieben sind.






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