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Dokumentenidentifikation DE69106598T2 06.07.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0461957
Titel Vorrichtung zum Verschliessen wenigstens einer Öffnung in der Ladefläche eines Fahrzeuges und Fahrzeug ausgerüstet mit dieser Vorrichtung.
Anmelder Arbel Fauvet Rail S.A., Douai, FR
Erfinder Urrea, Robert, F-69100 Villeurbanne, FR;
Grandjean, Daniel, F-69800 Saint Priest, FR
Vertreter Säger und Kollegen, 61184 Karben
DE-Aktenzeichen 69106598
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 04.06.1991
EP-Aktenzeichen 914014592
EP-Offenlegungsdatum 18.12.1991
EP date of grant 11.01.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.07.1995
IPC-Hauptklasse B61D 3/18

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug mit mindestens einer Ladefläche, welches mit mindestens einer Vorrichtung zum Verschließen mindestens einer Öffnung ausgerustet ist, die in der Ladefläche in der Geraden mindestens bestimmter Durchtritte für Umlaufteile so ausgebildet ist, daß zumindest in bestimmten Höhenlagen die Ladefläche dank ihrer Aufhängung jedes entsprechende Umlaufteil mit ihr teilweise in Eingriff kommen lassen kann.

Diese Schließvorrichtung ist insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, bei Plattformen bzw. Ladeflächen von Schienenfahrzeugen einsetzbar, die für den Kraftfahrzeugtransport ausgebildet sind.

Wie bereits bekannt, muß der Querschnitt der Schienenfahrzeuge, die allgemein als Waggons bezeichnet werden, im Rahmen eines Grenzmaßes bleiben, das unter Einbeziehung der Belastung des Fahrzeugs in erster Linie nach Höhe und Breite definiert ist.

Bei Waggons, die mit Kraftfahrzeugen beladen werden, beschäftigen sich die Konstrukteure von Schienenfahrzeugen in der Tat hauptsächlich mit Überlegungen hinsichtlich des Raumbedarfs in der Höhe.

Um die Fahrzeuge mit größter Höhe, ggf. auf zwei Ebenen, d.h. zwei übereinanderliegenden Ladeflächen bzw. Plattformen, befördern zu können, wird bekanntlich die untere Fläche so nahe wie möglich an die Schienen gelegt.

Aus diesem Grunde sehen die Konstrukteure in der Geraden der Umlaufteile und in der Dicke der Plattform Ausschnitte vor, die jeweils die örtliche Lagerung und/oder den Durchtritt eines Teils des Umlaufteils gestatten, wodurch die Absenkung der Plattform optimiert werden kann.

Die oberen Kanten dieser Ausschnitte um schließen in der Oberseite der Plattform Öffnungen, die bei stehender Plattform den Fahrbetrieb der Fahrzeuge zum Beladen und Entladen stören und während der Fahrt der Plattform das Vordringen von Teilchen, beispielsweise Funken, zum Gerät und vor allem zu den auf diese Plattformen aufgeladenen Kraftfahrzeugen gestatten, wodurch die Gefahr einer Beschädigung derselben besteht.

Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es bekannt (FR-PS A-1.253.081), jede Öffnung mit einer Schließvorrichtung auszustatten, welche eine Abdeckung und Einrichtungen zu ihrer Verbindung mit der Plattform aufweist.

In jedem Fall stehen zur optimalen Gewinnung von Höhe die Umlaufteile einerseits im wesentlichen tangential zur Ebene der Oberseite der Plattform, und ist andererseits die Plattform mit den Umlaufteilen über eine Dämpfungsmechanik verbunden, und müssen außerdem die Schließvorrichtungen aus einer Abdeckung bestehen, die den durch den Ausschnitt tretenden Bereich des Rades so umschließt, daß während der Fahrt der Plattform die Annäherung dieser Plattform an die Schienen ermöglicht wird, ohne die Reibung zwischen den sich gegenüberstehenden Flächen der Abdeckung und des Umlaufteils störend zu beeinflussen.

Deswegen stehen die Abdeckung über die Oberseite der Plattform über, wo sich die Fahrbahnen für die Fahrzeuge befinden, die auf der so ausgerüsteten Plattform gelagert sind.

Um zu vermeiden, daß bei Beladung und Entladung, also Vorgängen, die bei stehender Plattform stattfinden, diese Abdeckungen den Fahrbetrieb stören, ist es bekannt, diese der Plattform über vier elastische unabhängige Elemente zuzuordnen, die jeweils paarweise vor und hinter den Abdeckungen angeordnet sind, damit bei Überfahrt der Fahrzeuge deren Rückstellung unter die Ebene der Fahrbahn in der Weise möglich ist, daß die Fahrzeuge leicht darauf fahren können.

Insbesondere wird bei Überfahrt eines Fahrzeugs jede Abdeckung soweit eingezogen, bis sie in Anlage gegen das Umlaufteil gelangt, auf dessen Gerade sie sich befindet.

Diese elastischen Einrichtungen bestanden jeweils beispielsweise aus einer Stange, deren eines Ende der Plattform zugeordnet war und auf die mit Spiel ein Abdeckungskeil und eine Feder aufgesetzt waren, während das freie Ende der Stange darüberhinaus einen Federanschlagkopf aufwies.

Diese Stangen gewährleisteten nur eine relative Positionierung, und bei einer Schließvorrichtung dieser Art stellte die zu große Freiheit einen Nachteil dar, vor allem neben der Möglichkeit einer stärkeren Abwärtsbewegung, nicht nur bei einem Längsende gegenüber dem anderen, was nicht weiter störend ist, sondern auch einer Seite gegenüber der anderen, was ein unbeabsichtiges Verkeilen nach sich zieht, das innerhalb kurzer Zeit zur Zerstörung der Äbdeckung infolge der Reibung gegen das Umlaufteil führt.

Als Abhilfe ist hier (aus der FR-PS 1.253.081) eine Abdeckung bekannt, die aus zwei Teilen besteht, die nur im Bereich ihrer Überdeckung von elastischen Elementen abgestützt werden, und die entlang ihrer gegenüberliegenden Vorderkante genau in Höhe der entsprechenden Kante des Ausschnitts um eine horizontale Achse parallel zur Tragachse angelenkt sind.

Diese Achse stützt sich zu diesem Zweck über eine Kappe ab, die fest mit der Plattform verbunden ist, sowie über Aussteifungen, die von den Teilen der Abdeckung getragen werden.

Damit verbessert sich zwar die Führung, doch wird dadurch auch die Montage komplizierter, ohne daß dabei die Gefahr des Verkeilens der Feder beseitigt wird, wenn man den geringen Abstand zwischen der Achse und der Auflagepunkt der Federn und damit die erhebliche Durchbiegung berücksichtigt, die der Kreis der Verlagerung des Federkopfes bei Anlenkung um die Achse aufweist.

Damit zielt die Erfindung unter anderem darauf ab, ein Fahrzeug der Art zu entwickeln, das mindestens eine Ladefläche bzw. Plattform aufweist und mit mindestens einer Schließvorrichtung ausgerüstet ist, mit welchem sich dieser Nachteil beseitigen läßt.

Hierzu liegt der Erfindung als Aufgabe ein Fahrzeug der Art zugrunde, das mindestens eine Plattform aufweist und mit mindestens einer Schließvorrichtung ausgerüstet ist, und das sich hauptsächlich dadurch auszeichnet, daß zwischen der der Anlenkeinrichtung zugeordneten Kante und der Achse die Führungsmechanik zumindest einen fest mit der Abdeckung verbundenen Arm aufweist, welcher die Achse auf einen bestimmten Abstand von der sie tragenden Kante so verlagert, daß unter Berücksichtigung der Amplitude der Schwingbewegung der Abdeckung bei deren Rückstellung die gegenüberliegende Kante der Abdeckung über eine im wesentlichen geradlinige Bahn verlagert wird.

Weiterhin besteht die Aufgabe der Erfindung auch in der Schaffung von Schienenfahrzeugen, die mit der vorgenannten Einrichtung ausgerüstet sind.

Die Erfindung ergibt sich deutlich aus der nachstehenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Heranziehung der beiliegenden Zeichnung, in welcher ein Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung schematisch dargestellt ist.

Aus der Zeichnung ist ein Schienenfahrzeug zu entnehmen, das für den Transport von Fahrzeugen 2, beispielsweise Kraftfahrzeugen, bestimmt ist.

Hierzu wird insbesondere festgestellt, daß das vorgenannte Fahrzeug 1 vor allem dazu bestimmt ist, zusammen mit anderen ähnlichen bzw. gleichen Fahrzeugen zu einem Güterzugverband zusammengestellt zu werden.

Das hier dargestellte Fahrzeug weist zumindest eine Ladefläche bzw. Plattform 3 auf, die zu ihren Enden 4 hin Umlaufteile 5 wie beispielsweise Räder aufweist, die Tragachsen zugeordnet sind, und andererseits an diesen Enden 4 Kupplungseinrichtungen 6 zum Ankuppeln an andere Schienenfahrzeuge.

Die Plattform besitzt eine bestimmte Dicke E, gemessen zwischen ihrer Oberseite 7, die zumindest örtlich die Auflage und den Fahrbetrieb zu transportierender Fahrzeuge gestattet, und ihrer Unterseite 8, die den Schienen 9 zugewandt ist.

Bei der hier angesprochen Plattform 3 handelt es sich um eine sogenannte Ladefläche in Flachbauweise, was bedeutet, daß sie praktisch an jedem Punkt so nahe wie möglich an die Schienen 9 herangeführt ist.

Um die Absenkung der Plattform 3 zu optimieren, weist diese quer zu ihrer Gesamtdicke E in der Geraden mindestens bestimmter der Umlaufteile 5 Ausschnitte 10 auf, die jeweils die Lagerung und/oder den Durchtritt eines Teils eines Umlaufteils 5 ermöglichen.

Die Kanten 11 jedes Ausschnitts 10 schließen in der Oberseite 7 dieser Plattform eine Öffnung 12, die zumindest teilweise von einer Schließvorrichtung 13 verschlossen wird, welche folgendes aufweist:

- einerseits eine Abdeckung 14, die zumindest bei fahrender Plattform den durch den Ausschnitt tretenden Bereich des Rades großzügig, d.h. mit beträchtlichem Abstand, umschließt, und somit über die Oberseite der Plattform übersteht,

- andererseits eine Mechanik 15 zur Verbindung dieser Abdeckung mit der Plattform, welche die Rückstellung dieser Abdeckung 14 in den Ausschnitt 10 bei Überfahrt eines darauffahrenden Fahrzeugs 2 und über dem die elastische Rückstellung der Abdeckung 14 in Ausgangssteilung, d.h. ihre obere Stellung, ermöglicht.

Dabei sorgt die Verbindungsmechanik 15 neben der Positionierung für eine echte Führung der Abdeckung in einer zur Ebene der Oberseite 7 der Plattform 3 im wesentlichen senkrechten Richtung D.

Hierzu ist die Abdeckung 14 auf der Seite einer ihrer Vorderkanten 23, 24 mindestens einer Anlenkeinrichtung 17 zugeordnet, die zumindest indirekt fest mit der Plattform verbunden und um eine im wesentlichen horizontale und zur Längsachse 19 der Plattform in etwa senkrechte Achse 18 wirksam ist.

Dank dieser Anlenkung 17 wird jedem Verkeilen der Abdeckung vorgebeugt.

Wie die Zeichnung zeigt, weist die Schließvorrichtung 13 auf ihrer dieser Anlenkung 17 gegenüberliegenden Seite 23 eine Einrichtung 20 zur elastischen Rückstellung der Abdeckung in deren Position aufweist, in welcher sie von dem Rad, das sie überdeckt, beabstandet ist.

Gemäß einem wesentlichen Merkmal der Erfindung weist die Führungsmechanik 15 zwischen der der Anlenkeinrichtung 17 zugeordneten Kante 24 und der Achse 18 mindestens einen Arm 16 auf, der fest mit der Abdeckung verbunden ist und diese Achse 18 auf einen bestimmten Abstand von der sie tragenden Kante 24 so verlagert, daß unter Berücksichtigung der Amplitude der Schwingbewegung der Abdeckung 14 bei deren Rückstellung die gegenüberliegende Kante 23 der Abdeckung über eine im wesentlichen geradlinige Bahn verlagert wird.

Beispielsweise weist der Arm 16 eine Länge L auf, die im wesentlichen gleich der Abmessung der Abdeckung in Längsrichtung ist, wodurch sich somit der Äbstand zwischen der Achse 18 und der elastisch gelagerten Kante 23 verdoppelt wird.

Vorzugsweise stützt sich jede Abdeckung 14 über zwei im wesentlichen parallele Arme 16 ab, die jeweils einer der Seitenflächen der Abdekkung zugeordnet sind.

Diese Einrichtung 20 zur elastischen Rückstellung weist mindestens ein elastisches Teil 21 auf, das einerseits eine Rückstellwirkung in einer vorgegebenen Richtung entfaltet und andererseits so ausgerichtet ist, daß es nach seiner Betätigung zu einem Umlaufteil hin die Rückstellung der Abdeckung 14 in eine Position veranlaßt, die von diesem Umlaufteil beabstandet ist.

Dabei weist diese Einrichtung 20 zur elastischen Rückstellung mindestens eine Einrichtung 22 zur Führung des elastischen Teils 21 in die Richtung auf, in die seine Verformung wirksam ist.

Dank der Anlenkung 17 wird somit jedes Verkeilen bzw. Verklemmen der Abdeckung vermieden.

Wenn beispielsweise das elastische Teil 21 aus einer Spiraldruckbzw.-zugfeder besteht, ist als seine Führungseinrichtung 22 in wesentlichen eine gerade Stange 22 vorgesehen, auf welche die Feder aufgeschoben ist.

Wie bereits ausgeführt, ist die Einrichtung 20 zur elastischen Rückstellung der Abdeckung 14 in Höhe der Kante 23 der Abdeckung vorgesehen, die sich gegenüber der Kante 24 befindet, über welche hinaus sich der Anlenkarm 16 erstreckt.

Die als Führungseinrichtung 22 für die Rückstelleinrichtung 20 dienende Stange stützt sich auf der Unterseite 8 der Plattform ab und besitzt nahe ihrem freien Ende 26 einen Anschlag 25, auf welchem sich das auf der Stange angeordnete elastiche Druckteil 21 abstützt.

Die Abdeckung weist zumindest indirekt mindestens ein Teil 27 auf, das gleitend auf der Stange 22 angeordnet ist und sich gegen das Ende 28 des elastischen Teils 21 abstützt, welches dem Ende gegenüberliegt, das sich auf dem Anschlag 25 auf dem freien Ende 26 der Stange abstützt, wobei dieses Teil 27 mit großem Spiel auf der Stange gleitet.

Vorzugsweise umfaßt die Einrichtung 20 zur elastischen Rückstellung jeder Abdeckung zwei geradlinige Stangen der vorgenannten Art, die im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.

Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist das auf der Stange gleitend angebrachte Teil 27 über mindestens einen Arm 16a auf der Abdeckung gelagert, welcher den Abstand zwischen der Achse 18 und den elastischen Einrichtungen 20 noch weiter vergrößert.

Vorzugsweise besteht jeder Arm 16a aus einer Verlängerung eines Armes 16, der die Abdeckung 14 mit der zugehörigen Anlenkeinrichtung 17 verbindet.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung:

- besteht die Abdeckung 14 einerseits aus einer im wesentlichen gebogenen Wandung 29, deren Profil im großen und ganzen dem Umlaufteil folgt, welches sie überdeckt, wobei sie eine Oberseite und eine Unterseite festlegt, und andererseits aus zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Flanken 30, die jeweils in einer Ebene iiegen, die im wesentlichen senkrecht zur Oberseite 7 der Plattform 3 verläuft,

- und weist der Ausschnitt 10, in den diese Abdeckung 14 entsprechend ihrem Querschnitt reicht, seinerseits zum einen zwei gegenüberliegende Kanten auf, die jeweils im wesentlichen parallel zu einer der Flanken 30 der Abdeckung verlaufen und von diesen beabstandet sind, und zum anderen zwei weitere Vorderkanten, die über die Vorderseite der Abdeckung überstehen und von denen mindestens eine einen Anschlag zur Abstützung der Abdeckung bildet, um so deren Verlagerung in den Ausschnitt unter der Einwirkung der elastischen Einrichtung zu begrenzen.


Anspruch[de]

1. Fahrzeug mit mindestens einer Plattform, insbesondere Schienenfahrzeug, welches mit mindestens einer Vorrichtung (13) zum Verschließen mindestens einer Öffnung (12) ausgerüstet ist, die sich aus einem in der Plattform (3) ausgebildeten Ausschnitt (10) ergibt, so daß quer zur Dicke dieser Plattform, gemessen zwischen deren Oberseite (7) und deren Unterseite (8), die Lagerung und/oder der Durchtritt eines Bereiches eines Umlaufteils (5) möglich ist, wobei die Schließvorrichtung (13) einerseits eine Abdeckung (14) aufweist, die unter großzügiger d.h. mit beträchtlichem Abstand, Umschließung des durch den Ausschnitt (10) tretenden Bereiches des Rades (5) über die Oberseite der Plattform übersteht, und andererseits eine Mechanik (15) zur Verbindung mit der Plattform, und dabei die Rückstellung dieser Abdeckung (14) in den Ausschnitt (10) unter der Ebene der Oberseite (7) unter Einwirkung einer Kraft gestattet, welche auf die Abdeckung ausgeübt wird, beispielsweise diejenige, die bei Überfahrt des Rades eines auf der Oberseite (7) fahrenden Fahrzeugs (2) erzeugt wird, und außerdem die estische Rückstellung der Abdeckung (14) in Ausgangsstellung ermöglicht,

wobei neben der Positionierung die Verbindungsmechanik (15) eine echte Führung der Abdeckung in einer zur Ebene der Oberseite (7) der Plattform (3) im wesentlichen senkrechten Richtung (D) gewährleistet,

wozu die Abdeckung (14) auf der Seite einer ihrer Vorderkanten (23, 24) mindestens einer Anlenkeinrichtung (17) zugeordnet ist, die zumindest indirekt fest mit der Plattform verbunden und um eine im wesentlichen horizontale und zur Längsachse (19) der Plattform in etwa senkrechte Achse (18) wirksam ist,

während auf der dieser Anlenkung (17) gegenüberliegenden Seite (23) die Schließvorrichtung (13) eine Einrichtung (20) zur elastischen Rückstellung der Abdeckung in deren Position aufweist, in welcher sie von dem Rad, das sie überdeckt, beabstandet ist,

wobei die Schließvorrichtung (13) dadurch GEKENNZEICHNET ist, daß zwischen der der Anlenkeinrichtung zugeordneten Kante und der Achse (18) die Führungsmechanik (15) zumindest einen fest mit der Abdeckung verbundenen Arm (16) aufweist, welcher die Achse (18) auf einen bestimmten Abstand von der sie tragenden Kante (24) so verlagert, daß unter Berücksichtigung der Schwingbewegung der Abdeckung (14) bei deren Rückstellung die gegenüberliegende Kante (23) der Abdeckung über eine im wesentlichen geradlinige Bahn verlagert wird.

2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (16) eine Länge (L) aufweist, die im wesentlichen gleich der Abmessung der Abdeckung in Längsrichtung ist.

3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, welches eine Einrichtung (20) zur elastischen Rückstellung aufweist, welche mindestens ein elastisches Teil (21) beaufschlagt, das einerseits eine Rückstellwirkung einer vorgegebenen Richtung entfaltet und andererseits so ausgerichtet ist, daß nach seiner Betätigung zu einem Umlaufteil hin die Rückstellung der Abdekkung (14) in eine von diesem Umlaufteil beabstandete Position eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (20) zur elastischen Rückstellung mindestens eine Einrichtung (22) zur Führung des elastischen Teils (21) aufweist.

4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange, welche die Führungseinrichtung (22) der Rückstelleinrichtung (20) bildet, auf der Unterseite (8) der Plattform gelagert ist und nahe ihrem freien Ende (26) einen Anschlag (25) aufweist, auf welchem sich das auf der Stange angeordnete elastische Druckteil (21) abstützt.

5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung zumindest indirekt mindestens ein auf der Stange (22) gleitend an geordnetes Teil (27) aufweist, welches sich gegen das Ende (28) des elastischen Teils (21) abstützt, welches dem Ende gegenüberliegt, welches sich auf dem Anschlag (25) auf dem freien Ende (26) der Stange abstützt, wobei dieses Teil (27) mit großem Spiel auf der Stange gleitet.

6. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Stange gleitend angebrachte Teil (27) über mindestens einen Arm (16a) von der Abdeckung getragen wird.

7. Fahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (16a) aus einer Verlängerung eines Armes (16) besteht, welcher die Abdeckung (14) mit der zugehörigen Anlenkeinrichtung (17) verbindet.

8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschnitt (10), durch welchen diese Abdeckung (14) hindurchtritt, im Querschnitt seinerseits zum einen zwei gegenüberliegende Kanten aufweist, welche jeweils im wesentlichen parallel zu einer der Flanken (30) der Abdeckung verlaufen und sich im Abstand von diesen befinden, und zum anderen zwei weitere Vorderkanten (33, 34) besitzt, die über die Vorderseite der Abdeckung überstehen und von denen mindstens eine einen Anschlag zur Abstützung der Abdeckung bildet, welcher deren Verlagerung in dem Ausschnitt unter der Einwirkung der elastischen Einrichtung begrenzt.

9. Schienenfahrzeug mit mindestens einer Plattform, welche mit mindestens einer Schließvorrichtung ausgerüstet ist, gekennzeichnet durch die Merkmale nach einem der Ansprüche 1 bis 8.







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