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Dokumentenidentifikation DE19500975A1 27.07.1995
Titel Dämpfungslager, insbesondere für den Einbau einer zu einem Scheibenwischermechanismus gehörenden Welle
Anmelder Valeo Systèmes d'Essuyage, Montigny-le-Bretonneux, FR
Erfinder Boissac, Jean-Paul, Chatellerault, FR
Vertreter Cohausz & Florack, 40472 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 14.01.1995
DE-Aktenzeichen 19500975
Offenlegungstag 27.07.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.07.1995
IPC-Hauptklasse F16C 27/06
IPC-Nebenklasse F16F 1/38   B60S 1/32   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf ein Dämpfungslager (14), insbesondere für eine zu einem Antriebsmechanismus eines Scheibenwischers gehörende Welle, in der Ausführung mit einem Dämpfungsblock (20) aus einem elastisch verformbaren Material, der in seiner Mitte von einem Loch (22) durchzogen wird, das auf zwei senkrecht zur Achse (X-X) des Lochs (22) verlaufende parallele Endflächen (24, 26) des Blocks (20) führt, und in der Ausführung mit einem Lagersteg, der eine erste Hülse (32) umfaßt, welche im Innern des Lochs (22) des Dämpfungsblocks (20) eingesetzt ist und an einem axialen Ende in einen ersten radialen Außenbund (34) übergeht, der auf einer ersten (24) der beiden Endflächen des Dämpfungsblocks (20) zur Anlage kommt, sowie eine zweite Hülse (36), die im Innern der ersten Hülse (32) eingepaßt ist und an einem axialen Ende in einen zweiten radialen Außenbund (38) übergeht, der auf der zweiten (26) der beiden Endflächen des Dämpfungsblocks (20) zur Anlage kommt, dadurch gekennzeichnet, daß es Mittel zur relativen axialen Sicherung der beiden Hülsen (32, 36) in eingepaßter Position umfaßt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dämpfungslager, insbesondere ein Lager, das für den Einbau einer Welle verwendet wird, die zu einem Antriebsmechanismus eines Scheibenwischers gehört.

Die Erfindung bezieht sich im einzelnen auf ein Lager in der Ausführung mit einem Dämpfungsblock aus einem elastisch verformbaren Material, der in seiner Mitte von einem Loch durchzogen wird, das auf zwei senkrecht zur Lochachse verlaufende parallele Endflächen des Blocks führt, und in der Ausführung mit einem Lagersteg, der eine erste Hülse umfaßt, welche im Innern des Lochs des Dämpfungsblocks eingesetzt wird und an einem axialen Ende in einen ersten radialen Außenbund übergeht, der auf einer ersten der beiden Endflächen des Dämpfungsblocks zur Anlage kommt, sowie eine zweite Hülse, die im Innern der ersten Hülse eingepaßt ist und an einem axialen Ende in einen zweiten radialen Außenbund übergeht, der auf der zweiten der beiden Endflächen des Dämpfungsblocks zur Anlage kommt.

Entsprechend einer derartigen Lagerbauweise wird der Dämpfungsblock in Form eines massiven Blocks mit allgemein zylindrischer Form aus Elastomermaterial ausgeführt, während es sich bei den beiden Hülsen um zwei gleichartige Teile aus Metall handelt, die jeweils durch axiales Einschieben von den gegenüberliegenden Endflächen des Blocks aus eingesetzt werden, um eine Lagereinheit zu bilden.

Dazu wird die zweite Hülse gleitend in das Innere der ersten Hülse eingesetzt, wobei es notwendig ist, die drei Bestandteile des Lagers in dieser Vormontageposition bis zum Einbau des Lagers im Antriebsmechanismus zu halten, woraufhin dann Mittel zur axialen Festspannung und Sicherung jede spätere Loslösung der Hülsen des Lagers verhindern. Diese Bauart ist von daher aufwendig und wenig geeignet für eine Automatisierung der Montagevorgänge für ein solches Lager.

Um diesen Nachteil zu beheben, schlägt die Erfindung ein Dämpfungslager der obengenannten Art vor, dadurch gekennzeichnet, daß es Mittel zur relativen axialen Sicherung der beiden Hülsen in eingepaßter Position umfaßt.

Nach weiteren Merkmalen der Erfindung ist folgendes vorgesehen:

  • - Bei den Sicherungsmitteln handelt es sich um Sicherungsmittel durch das Zusammenwirken formschlüssiger Elemente.
  • - Die Innenfläche der ersten Hülse umfaßt eine erste radiale Innenschulter, die zu dem ersten Bund hin gerichtet ist und mit einer zweiten radialen Schulter zusammenwirkt, die gegenüberliegend in der Außenfläche der zweiten Hülse ausgebildet und zu dem zweiten radialen Bund hin gerichtet ist.
  • - Der Dämpfungsblock wird zusammengedrückt zwischen den beiden radialen Bünden der Hülsen eingebaut, so daß er die beiden radialen Schultern in Anlage aneinander elastisch beansprucht.
  • - Die erste Schulter besteht aus einer radialen Fläche einer ringförmigen Rippe, die vorspringend auf der Innenfläche der ersten Hülse vorgesehen ist.
  • - Der freie Endabschnitt der ersten Hülse umfaßt eine Reihe von axialen Schlitzen, die ihn in eine Reihe von elastisch verformbaren Ansätzen unterteilen, auf deren Innenfläche die erste Schulter ausgebildet ist.
  • - Die zweite radiale Schulter besteht aus einer radialen Fläche einer Auskehlung, die in der Außenfläche der zweiten Hülse ausgebildet ist.
  • - Die zweite radiale Schulter besteht aus einer Kante eines ausgeweiteten Kopfes, der am freien Ende der zweiten Hülse vorgesehen ist.
  • - Die erste Hülse besteht aus Kunststoff.
  • - Die zweite Hülse besteht aus Metall.


Die vorstehend angeführte erste Reihe von Merkmalen der Erfindung ermöglicht somit die Ausführung eines Dämpfungslagers in Form einer Gesamteinheit, die anschließend in einen Mechanismus eingebaut werden kann, ohne daß die Gefahr einer Loslösung seiner Bestandteile besteht.

Der Elastomerblock des Lagers umfaßt im allgemeinen eine radiale Umfangsauskehlung, die seine Einpassung in ein mit entsprechendem Durchmesser ausgeführtes Loch in einem Blech ermöglicht, das zu einer feststehenden Halterung gehört.

Dieser Einbau wird zuweilen durch das Vorhandensein der Innenhülsen erschwert, welche die Möglichkeiten eines radialen inneren Zusammendrückens des Dämpfungsblocks für seine Einpassung in das Loch der feststehenden Halterung einschränken. Die Erfindung bezweckt die Bereitstellung einer Lösung auch für dieses Problem.

Dazu kann der Dämpfungsblock, der zu dem erfindungsgemäßen Dämpfungslager gehört, durch eine diametrale Ebene in zwei identische Teile unterteilt werden, die mit zwei Auflageflächen aneinander anliegen, welche jeweils eine Reihe von Stegen umfassen, die eine Umfangsauskehlung des Dämpfungsblocks begrenzen.

Die Stege sind gleichmäßig winklig verteilt und ineinander verzahnt.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung, zu deren Verständnis auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, auf denen folgendes dargestellt ist:

Fig. 1 zeigt eine Längsschnittansicht einer ersten Ausführungsart eines erfindungsgemäßen Dämpfungslagers, das in zusammengefügter und eingebauter Position dargestellt wird.

Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 zur Veranschaulichung einer zweiten Ausführungsart eines erfindungsgemäßen Dämpfungslagers.

Fig. 3 zeigt eine Unteransicht der ersten Hülse, die zum Dämpfungslager von Fig. 2 gehört.

Fig. 4 zeigt eine perspektivische Teilansicht der ersten Hülse des in Fig. 2 dargestellten Dämpfungslagers.

Fig. 5 zeigt eine Perspektivansicht der zweiten Hülse, die zu dem in Fig. 2 dargestellten Lager gehört.

Fig. 6 bis 8 zeigen ähnliche Ansichten wie die Fig. 2, 4 und 5 zur Veranschaulichung einer dritten Ausführungsart eines erfindungsgemäßen Dämpfungslagers.

Fig. 9 zeigt - in zugammengefügter Position - eine Längsschnittansicht des Dämpfungsblocks in teilweise erfindungsgemäßer Ausführung.

Fig. 10 zeigt eine Längsschnittansicht eines der beiden Bestandteile des in Fig. 9 veranschaulichten zweiteiligen Dämpfungslagers.

Fig. 11 zeigt eine Draufsicht des in Fig. 10 veranschaulichten Teils.

Und Fig. 12 zeigt eine Perspektivansicht des in den Fig. 10 und 11 veranschaulichten Teils.

In Fig. 1 erkennt man ein Dämpfungslager 14 für die drehende Lagerung einer (nicht dargestellten) Welle, die beispielsweise zu einem Antriebsmechanismus eines Kraftfahrzeugscheibenwischers gehört, in einer feststehenden Halterung, die hier aus einem Blech 16 besteht, in dem ein kreisförmiges Loch 18 vorgesehen ist.

Das Lager 14 umfaßt nach einer bekannten Bauart einen Elastomerblock 20 mit allgemein zylindrischer Form, der in seiner Mitte ein Loch 22 aufweist, das axial auf die beiden axialen Endflächen 24 und 26 des Blocks 20 führt, die senkrecht zur Achse X-X des Lochs 22 verlaufen.

Die zylindrische Umfangsfläche 28 des Blocks 20 enthält eine radiale Innenauskehlung 30 für die Aufnahme der kreisförmigen Kante des Lochs 18 im Blech 16.

Das Lager 14 umfaßt außerdem eine erste zylindrische Hülse aus Blech 32, die axial in das Loch 22 eingesetzt wird und die in der Nähe ihres oberen Endes in einen ersten radialen Außenbund 34 übergeht, der an der axialen Endfläche 24 des Blocks 20 zur Anlage kommt.

Das Lager 14 umfaßt desweiteren eine zweite Hülse 36, die axial in das Innere der ersten Hülse 32 eingepaßt wird und die in der Nähe ihres unteren Endes in einen zweiten radialen Bund 38 übergeht, der axial an der radialen Endfläche 26 des Blocks 20 zur Anlage kommt.

Die axiale Abschlußkante 40 der ersten Hülse 32 kommt hier an der Innenfläche 42 des zweiten radialen Bunds 38 zur Anlage.

Um erfindungsgemäß ein Dämpfungslager 14 in Form einer Gesamteinheit zu schaffen, werden die beiden Hülsen 32 und 36 axial im Verhältnis zueinander gesichert, wozu sie ineinander eingepaßt werden.

Für den Zusammenbau des Lagers 14 vor seiner Anbringung im Blech 16 wird zunächst die erste Hülse 32 eingesetzt, woraufhin die zweite Hülse 36 in das Innere der ersten Hülse 32 eingepaßt wird, bis die axiale Abschlußkante 40 an der Innenfläche 42 zur Anlage kommt. Nach Abschluß dieses Zusammenbauvorgangs ist der Elastomerblock 20 axial leicht zusammengedrückt, und das Lager 14 bildet eine Einheit, die durch einen einzigen einfachen Vorgang in das Loch 18 des Blechs 16 eingesetzt werden kann, was vor allem mit Hilfe eines Montageautomaten erfolgen kann. Das so zusammengebaute und montierte Lager ist bereit für die Aufnahme der anderen Bestandteile des Antriebsmechanismus eines Scheibenwischers.

Es folgt nun die Beschreibung der zweiten Ausführungsart, die in den Fig. 2 bis 5 veranschaulicht wird, in denen identische oder gleichartige Bestandteile wie in der ersten Ausführungsart jeweils durch die gleichen Bezugszahlen bezeichnet werden.

Bei dieser Ausführungsart ist die erste Hülse 32 ein Kunststoffteil, dessen unterer Endabschnitt durch drei axiale Schlitze 46 in drei axiale Ansätze 44 unterteilt wird.

Die zylindrische Innenfläche 48 der ersten Hülse 32 umfaßt im Bereich der Ansätze 44 eine ringförmige Rippe 50, die radial nach innen vorspringt.

Die radiale Oberseite 52 der Rippe 50 bildet eine radiale Schulter, die zu dem ersten Bund 34 hin gerichtet ist, während die entgegengesetzte Seite 54 der Rippe 50 schräg verläuft, um eine Einführungsschräge zu bilden.

Die Rippe 50 ist in zusammengebauter Position des Lagers 14 in eine radiale Auskehlung 56 eingesetzt, die in der Außenfläche der zweiten Hülse 36 vorgesehen ist, bei der es sich hier um ein bearbeitetes Metallteil handelt.

Die axiale Höhe der Auskehlung 56 ist größer als die Höhe der Rippe 50, und ihre radiale Oberseite 58 bildet eine radiale Schulter, die zu dem zweiten radialen Bund 38 hin gerichtet ist und mit der ersten radialen Schulter 52 der ersten Hülse 32 zusammenwirkt, um diese beiden Hülsen axial im Verhältnis zueinander zu sichern, wenn sie sich in zusammengebauter Position befinden.

Die freie Abschlußkante 60 der zweiten Hülse 36 ist abgeschrägt.

Der Zusammenbau des in den Fig. 2 bis 5 dargestellten Dämpfungslagers nach der zweiten Ausführungsart wird wie folgt vorgenommen.

Nach dem Einsetzen der ersten Hülse 32 in das Loch 22 des Dämpfungsblocks 20 wird die zweite Hülse 36 in das Innere der Hülse 32 eingepaßt.

Im Verlauf des axialen Einpaßwegs wirkt die Schräge 60 mit der Schräge 54 zusammen, um die radiale Spreizung der Ansätze 44 nach außen zu bewirken, die dabei das Elastomer des Blocks 20 leicht verformen, bis die beiden Hülsen ihre jeweilige axiale Position einnehmen, die in Fig. 2 veranschaulicht wird, wobei die Rippe 50 in die Auskehlung 56 eingedrungen ist.

Diese Position entspricht ferner einem leichten axialen Zusammendrücken des Blocks 20 zwischen den Bünden 34 und 38, so daß der Block eine elastische Rückzugfunktion übernimmt, um die Schultern 52 und 58 aneinander in Anlage zu halten.

Das so zusammengebaute Lager 14 bildet eine Gesamteinheit, die sich leicht in das Loch 18 des Blechs 16 einbauen läßt.

Es folgt nun die Beschreibung der dritten Ausführungsart, die in den Fig. 6 bis 8 veranschaulicht wird, in denen identische oder gleichartige Elemente wie bei der in den Fig. 2 bis 5 dargestellten zweiten Ausführungsart jeweils durch die gleichen Bezugszahlen bezeichnet werden.

Diese dritte Ausführungsart unterscheidet sich von der vorangehenden Ausführungsart im wesentlichen durch die Gestaltung der zweiten Hülse 36, die hier in Form eines Metallteils aus tiefgezogenem Stahlblech ausgeführt ist.

Der zylindrische Hauptkörper der zweiten Hülse 36 weist hier einen Durchmesser auf, der etwas kleiner als der Durchmesser der Innenfläche 48 der ersten Hülse 36 ist, und endet in der Nähe seines oberen axialen Endes in einem ausgeweiteten Kopf 62.

Die Unterkante 64 des ausgeweiteten Kopfes 62 bildet die radiale Anschlagschulter, mit der die radiale Innenschulter 52 der Rippe 50 zusammenwirkt.

Der Zusammenbau des Dämpfungslagers 14, der in den Fig. 7 bis 8 veranschaulicht wird, erfolgt in der gleichen Weise, wie dies unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 5 beschrieben wurde.

Es folgt nun die Beschreibung der Ausführungsvariante des Elastomerblocks 20, die in den Fig. 9 bis 12 dargestellt wird.

Der Elastomerblock 20 besteht hier aus zwei identischen Teilen 70, die axial mit zwei Endflächen aneinander anliegen, welche in etwa einer diametralen Teilung des Blocks in zwei gleiche Hälften entsprechen.

Jeder der Teile 70 enthält einen Abschnitt des Lochs 22 sowie eine axiale Endfläche 24 und 26 des Blocks 20.

Die radiale Auflagefläche 72 jedes Teils 70, die parallel und entgegengesetzt zu der entsprechenden radialen Endfläche angeordnet ist, umfaßt drei vorspringende Stege 74.

Jeder Steg ist hier in Form eines winkligen Zylinderausschnitts ausgeführt, der sich in einem Winkel von etwa 60° erstreckt und dessen zylindrische Umfangsfläche 76 einen Durchmesser aufweist, der etwas kleiner als der Durchmesser der Umfangswand 28 des Teils 70 ist.

Jeder Zwischenraum 78, der sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stegblöcken 74 erstreckt, ist für die Aufnahme eines entsprechenden Stegs 74 des anderen der beiden Teile 70 bestimmt.

Die axiale Höhe jedes Stegs 74, die dem Abstand zwischen der Auflagefläche 72 und der radialen Endfläche 80 des Stegs 74 entspricht, stimmt mit der Höhe der radialen Umfangsauskehlung 30 des Blocks 20 in zusammengebauter Position der beiden Teile 70 überein.

Die Verwendung eines aus zwei Teilen 70 bestehenden Blocks 20 ermöglicht es, zunächst seinen Einbau im Loch 18 des Blechs 16 vorzunehmen, indem jeder der beiden Teile von einer der Seiten des Blechs 16 aus eingesetzt wird, woraufhin dann zum Abschluß des Zusammenbaus des Lagers die beiden Hülsen 32 und 36 eingepaßt werden, die aufgrund des Vorhandenseins von Mitteln zur relativen axialen Sicherung der beiden Hülsen außerdem den endgültigen Zusammenbau der beiden Teile 70 des Dämpfungsblocks 20 gewährleisten, um schließlich den Zusammenbau und das Einsetzen eines als Einheit ausgeführten Dämpfungslagers in das Loch 18 vorzunehmen.


Anspruch[de]
  1. 1. Dämpfungslager (14), insbesondere für eine zu einem Antriebsmechanismus eines Scheibenwischers gehörende Welle, in der Ausführung mit einem Dämpfungsblock (20) aus einem elastisch verformbaren Material, der in seiner Mitte von einem Loch (22) durchzogen wird, das auf zwei senkrecht zur Achse (X-X) des Lochs (22) verlaufende parallele Endflächen (24, 26) des Blocks (20) führt, und in der Ausführung mit einem Lagersteg, der eine erste Hülse (32) umfaßt, welche im Innern des Lochs (22) des Dämpfungsblocks (20) eingesetzt ist und an einem axialen Ende in einen ersten radialen Außenbund (34) übergeht, der auf einer ersten (24) der beiden Endflächen des Dämpfungsblocks (20) zur Anlage kommt, sowie eine zweite Hülse (36), die im Innern der ersten Hülse (32) eingepaßt ist und an einem axialen Ende in einen zweiten radialen Außenbund (38) übergeht, der auf der zweiten (26) der beiden Endflächen des Dämpfungsblocks (20) zur Anlage kommt, dadurch gekennzeichnet, daß es Mittel zur relativen axialen Sicherung der beiden Hülsen (32, 36) in eingepaßter Position umfaßt.
  2. 2. Dämpfungslager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Sicherungsmitteln um Sicherungsmittel durch das Zusammenwirken formschlüssiger Elemente (50, 52, 58, 64) handelt.
  3. 3. Dämpfungslager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche (48) der ersten Hülse (32) eine erste radiale Innenschulter (52) umfaßt, die zu dem ersten Bund (34) hin gerichtet ist und mit einer zweiten radialen Schulter (58, 64) zusammenwirkt, die gegenüberliegend in der Außenfläche der zweiten Hülse (36) ausgebildet und zu dem zweiten radialen Bund (38) hin gerichtet ist.
  4. 4. Dämpfungslager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungsblock (20) zusammengedrückt zwischen den beiden radialen Bünden (34, 36) der Hülsen (32, 36) eingebaut ist, so daß er die beiden radialen Schultern (52, 58, 64) in Anlage aneinander elastisch beansprucht.
  5. 5. Dämpfungslager nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schulter aus einer radialen Fläche (52) einer ringförmigen Rippe (50) besteht, die vorspringend auf der Innenfläche (48) der ersten Hülse vorgesehen ist.
  6. 6. Dämpfungslager nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Endabschnitt der ersten Hülse (32) eine Reihe von axialen Schlitzen (46) umfaßt, die ihn in eine Reihe von elastisch verformbaren Ansätzen (44) unterteilen, auf deren Innenfläche die erste Schulter (52) ausgebildet ist.
  7. 7. Dämpfungslager nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite radiale Schulter (58) aus einer radialen Fläche einer Auskehlung (56) besteht, die in der Außenfläche der zweiten Hülse (36) ausgebildet ist.
  8. 8. Dämpfungslager nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite radiale Schulter (64) aus einer Kante eines ausgeweiteten Kopfes (63) besteht, der am freien Ende der zweiten Hülse (36) vorgesehen ist.
  9. 9. Dämpfungslager nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Hülse (32) aus Kunststoff besteht.
  10. 10. Dämpfungslager nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Hülse (36) aus Metall besteht.
  11. 11. Dämpfungslager nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungsblock (20) durch eine diametrale Ebene in zwei identische Teile (70) unterteilt wird, die mit Auflageflächen (72) aneinander anliegen, welche jeweils eine Reihe von Stegen (74) umfassen, die eine radiale Umfangsauskehlung (30) des Dämpfungsblocks (20) begrenzen.
  12. 12. Dämpfungslager nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (74) gleichmäßig winklig verteilt und ineinander verzahnt sind.






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