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Dokumentenidentifikation DE19501545A1 27.07.1995
Titel Verfahren zum Andrehen von Garn in einer Spinnmaschine
Anmelder Murata Kikai K.K., Kyoto, JP
Vertreter Herrmann-Trentepohl und Kollegen, 81476 München
DE-Anmeldedatum 19.01.1995
DE-Aktenzeichen 19501545
Offenlegungstag 27.07.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.07.1995
IPC-Hauptklasse D01H 15/00
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Andrehen von Garn in einer Spinnmaschine mit einem sich drehenden Luftstrom, wobei ein Leitgarn oder ein Spulengarn auf der Wickelseite in eine hohle Spindel eines Spindelteiles, welches von einem Düsenteil getrennt ist, eingeführt wird, woraufhin ein Druckluftstrom in eine Luftkammer erzeugt wird, die von dem Düsenteil und dem mit diesem zu kombinierenden Spindelteil geformt ist.
Da das Leitgarn gestreckt und in einem stabilen Zustand gehalten wird, werden die von dem Faserband getrennten Fasern um das Leitgarn gewickelt, wodurch die Erfolgsrate des Andrehens des Garnes erhöht wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Andrehen von Garn in einer Spinnmaschine, in der gesponnenes Garn mit Hilfe eines sich drehenden Luftstromes produziert wird, um abgeschnittene oder gebrochene, gesponnene Garne anzudrehen.

In herkömmlichen Spinnmaschinen, zur Produktion von gesponnenem Garn mit Hilfe eines sich drehenden Luftstromes, ist ein Verfahren zum Andrehen von Garn bekannt, bei dem, im Falle daß ein gesponnenes Garn geschnitten oder gebrochen ist, das Garn angedreht wird, indem auf der Spinnseite ein Spinngarn herausgezogen wird sowie ein Spulgarn auf der Aufnahmeseite, wobei das Spinngarn und das Spulgarn in einen Knoter eingeführt werden.

In Spinnmaschinen zur Herstellung von gesponnenem Garn mit Hilfe eines sich drehenden Luftstromes ist ein praktisches Garnandrehverfahren bekannt, bei dem im Falle, daß ein gesponnenes Garn aufgrund eines Defektes des gesponnenen Garnes selbst oder eines Defektes der Vorrichtung abgeschnitten ist, oder in dem Falle, daß ein Verdickungsmelder, der in der Spinnmaschine angeordnet ist, während des Spinnens eine Verdickung entdeckt, so daß das gesponnene Garn zwangsweise abgeschnitten wird, auf der Spinnseite ein Spinngarn und auf der Wickelseite ein Spulengarn herausgezogen werden, um das Spinngarn und das Spulengarn in einen Knoter einzuführen, um diese aneinander anzudrehen. Andererseits wird bei einer Spinnmaschine, die einen sich drehenden Luftstrom nutzt, z. B. eine Spinnmaschine, wie sie in der japanischen Offenlegungsschrift Nummer 161525/1991 offenbart ist, ein gesponnenes Garn nicht einfach produziert, indem ein Faserband, welches aus einem Streckbereich herausgestreckt wird, einem Spindelteil zugeführt wird, sondern es ist notwendig, ein sogenanntes Leitgarn (ein Garn welches aus dem Garnpaket herausgezogen wird) von einem Auslaß der Spindel in den Spindelteil einzuführen. Es ist daher manchmal unmöglich, ein Garn von dem Spinnteil, welches gesponnen werden soll, mit einem Garn auf der Seite einer Aufwickelpackung anzudrehen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Andrehen von Garn vorzusehen, das dann eingesetzt wird, wenn ein Leitgarn benutzt wird, um den Spinnvorgang erneut zu starten, das in der Lage ist, das Andrehen des Garnes so auszuführen, daß eine hervorragend angedrehte Sektion entsteht.

Zur Lösung der oben gestellten Aufgabe sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Andrehen von Garn in einer Spinnmaschine vor, die einen sich drehenden Luftstrom nutzt und umfaßt das Einführen eines Leitgarnes oder eines Spulengarnes auf der Aufnahmeseite in eine hohle Spindel eines Spinnteiles, welches von einem Düsenteil geformt ist, wobei daraufhin ein Druckluftstrom in eine Luftkammer erzeugt wird, die durch das Düsenteil und das mit diesem zu kombinierende Spindelteil gebildet wird; wobei der Druckluftstrom in einen Strom geformt wird, der sich in Richtung einer Saugöffnung bewegt, die unter einem leichten Saugdruck Luft aus einer Druckluftversorgungsöffnung saugt; wobei die Versorgung mit dem Druckluftstrom vor oder nach dem Beginn der Bewegung des Spindelteiles zur Vereinigung Kombination mit dem getrennten Düsenteil beginnt.

Im Folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben, darin zeigt

Fig. 1 eine Seitenansicht, einschließlich eines Teiles einer Spinnmaschine,

Fig. 2 eine teilweise vergrößerte Schnittansicht eines Düsenteiles und eines Spinnteiles der Spinnmaschine, wobei das Spinnprinzip für die Herstellung von gesponnenem Garn gezeigt ist,

Fig. 3 eine Seitenansicht einschließlich einer Teilsektion der Spinnmaschine nach Fig. 1,

Fig. 4 ebenfalls eine Seitenansicht, einschließlich einer Teilsektion der Spinnmaschine nach Fig. 1,

Fig. 5 ebenfalls eine Seitenansicht, einschließlich einer Teilsektion der Spinnmaschine nach Fig. 1.

Die Spinnmaschine, bei der das Verfahren zum Andrehen von Garn der vorliegenden Erfindung angewendet wird, wird bezüglich der Fig. 1, die eine Seitenansicht, einschließlich einer Sektion eines Teiles der Spinnmaschine darstellt und Fig. 2, die eine vergrößerte Schnittansicht eines Düsenteiles und eines Spindelteiles der Spinnmaschine ist, die das Spinnprinzip der Herstellung von gesponnenem Garn mit Hilfe eines sich drehenden Luftstromes zeigt, beschrieben.

Das Bezugszeichen L in Fig. 1 bezeichnet ein Faserband, welches über eine Faserbandführung T an eine Verzugeinrichtung D übergeben wird. Die Verzugeinrichtung D umfaßt eine hintere Rolle Rb, eine dritte Rolle Rt, eine zweite Rolle Rs mit einer Schürze und eine vordere Rolle Rf. Das Faserband L, welches in die Verzugeinrichtung D verzogen wird, wird in eine Spinnsektion Sp geführt, die ein Düsenteil N sowie ein Spindelteil S umfaßt, und wird in der Spinnsektion Sp in ein gesponnenes Garn Y geformt.

Das Spindelteil S wird von einem Halteteil h am Ende eines Pleuls r eines Zylinders Cs gehalten und kann von dem Düsenteil N getrennt oder mit diesem verbunden sein.

Die Fig. 2 ist eine schematische, teilweise vergrößerte Schnittansicht einer Düse n des Düsenteiles N aus Fig. 1 sowie einer hohlen Spindel s des Spindelteiles S. Die Düse n ist mit einer Vielzahl von (z. B. vier) Luftstromöffnungen 3 durchbohrt, die in Richtung eines konischen Endes 2 der hohlen Spindel s in tangentialer Richtung der peripheren Wandung eines zylindrischen Hohlraumes 1 geneigt sind. In dem zylindrischen Hohlraum 1 ist ein nadelähnliches Führungsteil 5 mit einem Durchmesser, der kleiner ist, als ein Durchmesser eines Einlaßteiles eines hohlen Durchlasses 4 der hohlen Spindel s, dessen freies Ende so angeordnet ist, daß es einem Einlaßteil des hohlen Durchlasses 4 der hohlen Spindel s gegenüberliegt, an einer Innenwand 6 auf der Seite der vorderen Rolle R der Düse n angebracht.

Während in der vorliegenden Ausführungsform die eingesetzte hohle Spindel s durch eine Luftturbine oder geeignete Antriebseinrichtungen, wie z. B. einen Triebgurt drehbar gehalten ist, ist darauf hinzuweisen, daß die hohle Spindel s ebenso von stationären Einrichtungen gehalten sein kann.

Das verstreckte Faserband L, welches von der vorderen Rolle R der Verstreckungseinrichtung D zur Verfügung gestellt wird, wird durch einen Saugluftstrom in den zylindrischen Hohlraum 1 innerhalb der Düse n in die Nähe einer Faserbandeinführung 7der Düse n gesaugt, wobei der Saugluftstrom durch Luftstrahlen von den Luftstrahlöffnungen 3 erzeugt wird.

Die Fasern f, aus denen das Faserband L besteht, welches in den zylindrischen Hohlraum eingesaugt wird, werden entlang der Peripherie des nadelartigen Leitteiles 5 geführt und in die Nähe des konischen Endes der hohlen Spindel s, wobei die Faser f1 einem sich drehenden Luftstrom unterworfen wird, der aus den Luftstrahlöffnungen 3 gepreßt wird, wobei sie in der äußeren Peripherie der hohlen Spindel s mit hoher Geschwindigkeit gedreht wird und in der Richtung des sich drehenden Luftstromes verdreht wird, während sie von dem Faserband L getrennt wird.

Zu dieser Zeit ist die Faser f1 von dem Faserband L getrennt, da das nadelartige Leitteil 5 die Bildung von Kernfasern verhindert und da die hohle Spindel s rotiert, so daß die Faser in der äußeren Peripherie des Endteiles 2 der hohlen Spindel s gleichmäßig verteilt wird, wodurch kaum Fasern vorhanden sind, die einen Kern bilden können, wodurch schließlich die Großzahl der Fasern verdreht werden, um ein tatsächlich verdrehtes, gesponnenes Garn Y zu bilden. Weiterhin neigt die Verdrehung, die durch den sich drehenden Luftstrom erreicht wird, dazu, sich in Richtung der vorderen Rolle R fortzusetzen, was jedoch durch das nadelartige Leitteil 5 verhindert wird, wodurch wiederum das Faserband L, welches aus der vorderen Rolle Rf hervorkommt, niemals auf diese Art und Weise verdreht ist. Wie oben beschrieben, werden die Fasern f1, die verdreht werden, erfolgreich in gesponnene Garne Y geformt, die durch den hohlen Durchlaß 4 der hohlen Spindel s hindurchgehen und in die Richtung der Aufwickelsektion für gesponnenes Garn weitergegeben werden. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Vorrichtung zur Bildung eines gesponnenen Garnes wie oben beschrieben, z. B. in dem japanischen Patentdokument 161525/1993 offenbart ist.

Im Folgenden wird bezüglich der Fig. 1 und Fig. 3 bis 5 das Verfahren zum Andrehen von Garnen beschrieben, das in Spinnmaschinen zur Herstellung von gesponnenen Garnen mit Hilfe eines sich drehenden Luftstromes wie oben beschrieben auftritt, bei denen es sich um Seitenansichten, einschließlich einer Teilsektion der Spinnmaschine nach Fig. 1 handelt.

Das Bezugszeichen 8 bezeichnet eine Luftkammer, die zwischen dem Düsenteil N und dem Spindelteil S gebildet ist. Die Luftkammer 8 ist mit einer Luftsaugquelle verbunden, um Luft mit einem leichten Saugdruck durch eine Saugbohrung 9 zu saugen, die als Austrittsbohrung für Luft dient, die während des Spinnens aus den Luftstrahlöffnungen 3 der Düse n gedrückt wird, wobei sie die Funktion hat, schwebende Fasern, die während des Spinnens innerhalb der Luftkammer 8 erzeugt werden, anzusaugen und zu entfernen. Die Luftkammer 8 ist während des Spinnens oder des Andrehens des Garns immer einem leichten Luftsaugdruck unterworfen.

Das Bezugszeichen 10 bezeichnet eine Druckluftversorgungsbohrung, deren eines Ende mit einer nicht gezeigten Druckluftquelle verbunden ist und deren anderes Ende mit der Luftkammer 8 verbunden ist. Die Druckluftversorgungsbohrung 10 ist im wesentlichen gegenüber der obengenannten Saugbohrung 9 angeordnet. Während des Spinnens wird keine Druckluft von der Druckluftquelle in die Druckluftkammer 8 geführt, wird aber während des weiter unten beschriebenen Andrehens des Garns eingeleitet.

In dem Falle, daß das Spinnen vom gesponnenem Garn, z. B. aufgrund der Tatsache, daß die Düse n der Spinnmaschine mit dem Faserband verstopft ist oder das Verunreinigungen in dem Faserband enthalten sind, unmöglich wird, wodurch das gesponnene Garn abgeschnitten wird oder bricht, wird der Antrieb der Verzugseinrichtung D angehalten, um eine Weitergabe des Faserbandes L in den Spinnteil Sp anzuhalten, wonach, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Zylinder Cs eingesetzt wird, so daß das Spindelteil S, welches auf dem Halteteil a am Ende des Pleuls r gehalten wird, von dem Düsenteil N getrennt wird. Es ist darauf hinzuweisen, daß das Ziehen der gesponnenen Garne und das Aufnehmen des gesponnenen Garns in ein Paket mittels einer nicht gezeigten Lieferrolle gleichzeitig mit dem Anhalten des Antriebes der Verzugseinrichtung D angehalten wird.

Wie in Fig. 4 gezeigt, wird ein Spulgarn oder ein Leitgarn (ein Garn, welches aus dem Garnpaket gezogen wird und das im Folgenden als Leitgarn bezeichnet wird) y auf der Wickelseite durch den hohlen Durchlaß 4 der hohlen Spindel s geführt und wird durch geeignete Mittel, wie z. B. nicht gezeigte Saugeinrichtungen vom Ende des hohlen Durchlasses 4 bis zu einer geeigneten Länge herausgezogen. Gleichzeitig wird ein Ende y&min; des Leitgarnes y durch eine Öffnungseinrichtung oder etwas ähnliches, das einen Luftstrom nutzt, abgewickelt. Die Länge des Leitgarnes y, welches aus dem Ende des hohlen Durchlasses 4 gezogen wird, ist vorzugsweise so lang, daß das Ende des geöffneten Leitgarnes y einen Einlaß 9&min; der Saugbohrung 9 erreicht oder etwas in den Einlaß 9&min; hereinreicht, wenn das Spindelteil S und das Düsenteil N zusammengebracht werden.

Demzufolge wird der Zylinder Cs bewegt, um das Spindelteil S und das Düsenteil N zusammenzubringen, die, wie in Fig. 5 gezeigt, getrennt worden sind.

Die Bewegung des Zylinders Cs veranlaßt Druckluft dazu, von der Druckluftversorgungsbohrung 10 in die Luftkammer 8 zu strömen, vor oder nach der Bewegung des Spindelteils S, welches von dem Halteteil h am Ende des Pleuls r in Richtung des Düsenteils N gehalten wird.

Die Druckluft kann durch die Druckluftversorgungsbohrung 10 in die Luftkammer 8 geleitet werden, vor oder nach der Bewegung des Spindelteiles s in Richtung des Düsenteiles N, um dadurch das Spindelteil S und das Düsenteil N durch die Druckluft zu reinigen.

Währenddessen das Spindelteil S und das Düsenteil N zusammengebracht werden, wird das Leitgarn y, welches aus dem Ende des hohlen Durchlasses 4 gezogen wird mit Hilfe des Druckluftstromes, der sich ausgehend von der Druckluftversorgungsbohrung 10 in Richtung des Einlasses 9&min; der Saugbohrung 9 strömt, in Richtung des Einlasses 9&min; der Saugbohrung 9 bewegt, wobei Verdrehungskontraktionen, Fadenschlingen oder ähnliches entfernt werden, so daß das Garn y gestreckt wird, ohne daß es gebogen wird.

Bei dem Wiederanfahren des Antriebes der Verzugseinrichtung D wird das Fadenband L von der Düse n unter den oben beschriebenen Bedingungen zu dem Leitgarn y gebracht, wobei die Faser f1, welche von dem Fadenband L abgetrennt ist, erfolgreich von dem Leitgarn y, aus dem Verdrehkontraktionen, Fadenschlingen oder Schlaufen entfernt sind, festgesetzt wird und dann durch den Druckluftstrom, der ausgehend von der Druckluftversorgungsbohrung 10 in Richtung des Einlasses 9&min; der Saugbohrung 9 strömt, gestreckt wird, wenn das Leitgarn y durch eine nicht gezeigte Lieferrolle in Richtung der Aufwicklung entfernt wird, wodurch das gesponnene Garn Y als kontinuierliche Verlängerung des Leitgarnes y gebildet wird, was das Andrehen des Garnes vervollständigt.

Die Versorgung mit Druckluft von der Druckluftversorgungsbohrung 10 zu der Luftkammer 8 wird nach Abschluß des vorgenannten Andrehens des Garnes beendet, wobei die Luftkammer 8 in ihrem schwach negativen Druckzustand zurückkehrt.

Wie oben beschrieben wird die Faser f1, welche von dem Faserband L abgetrennt ist, um das Leitgarn y gewickelt, da während des Andrehens des Garnes das Leitgarn y durch den Druckluftstrom, der von der Druckluftversorgungsbohrung 10 in Richtung des Einlasses 9&min; der Einlaßbohrung 9 strömt, mit Spannung versehen und gestreckt wird, um einen stabilen Zustand aufrechtzuerhalten. Dementsprechend wird die Erfolgsrate des Andrehens des Garns verbessert und es wird verhindert, daß Verdrehkontraktionen, Fadenschlaufen oder Schleifen in dem angedrehten Garnteil des gesponnenen Garnes Y verbleiben, das bereits verbunden wurde und es wird weiterhin verhindert, daß das gesponnene Garn wieder von einem Verdickungsmelder oder ähnlichem geschnitten wird.

Durch die oben beschriebene Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die folgenden Resultate erzielt.

Da das Leitgarn in gestrecktem und stabilem Zustand gehalten wird, werden die von dem Faserband abgetrennten Fasern um das Leitgarn gewickelt, wodurch die Erfolgsrate des Andrehens des Garns erhöht wird.

Es ist daher möglich zu verhindern, daß Verdrehkontraktionen, Fadenschlaufen oder Schleifen in dem angedrehten Garnteil des gesponnenen Garnes Y verbleiben, welches schon angedreht wurde, und wobei ebenfalls verhindert werden kann, daß das gesponnene Garn durch einen Verdickungsmelder oder ähnliches ein weiteres mal geschnitten wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Andrehen von Garn in einer Spinnmaschine mit einem sich drehenden Luftstrom, gekennzeichnet durch das Einführen des Leitgarnes (Y) oder eines Spulengarnes auf der Aufnahmeseite in eine hohle Spindel (s) oder ein Spindelteil (S), das von einem Düsenteil (N) getrennt ist, und durch das Erzeugen eines Druckluftstromes in eine Luftkammer (8), die durch das mit dem Spindelteil (S) zu kombinierende Düsenteil (N) gebildet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckluftstrom in einen Strom geformt wird, der sich ausgehend von einer Druckluftversorgungsbohrung (10) in Richtung einer Saugbohrung (9) bewegt, die dazu dient, Luft unter einem leichten Saugdruck anzusaugen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgung mit Druckluft vor oder nach dem Beginn der Bewegung des Spindelteiles (S) beginnt, das von dem Düsenteil (N), mit dem es kombiniert wird, getrennt ist.
  4. 4. Spinnmaschine mit einem sich drehenden Luftstrom, mit einem Düsenteil und einem Spindelteil, das in der Lage ist, mit dem Düsenteil verbunden und von diesem getrennt zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Düsenteil (N) und dem Spindelteil (S) eine Luftkammer (8) gebildet wird und daß in der Luftkammer, in die das obere Ende einer hohlen Spindel (s) des Spindelteiles (S) eingeführt wird, eine Druckluftversorgungsbohrung (10) angeordnet ist sowie eine Saugbohrung (9) zum Ansaugen von Luft, um die Luftkammer unter einem leichten Saugdruck zu halten.
  5. 5. Spinnmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein nadelartiges Leitteil (5), dessen freies Ende so angeordnet ist, daß es dem oberen Ende der hohlen Spindel (s) gegenüberliegt, an einer inneren Wand des Düsenteiles angebracht ist.






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