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Verteilförderer für Stückgut - Dokument DE3500704C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3500704C2 03.08.1995
Titel Verteilförderer für Stückgut
Anmelder Daverio AG, Zürich, CH
Erfinder Bollier, Willy, Goldau, CH;
Chvojka, Georg, Reussbühl, CH;
Wegmüller, Heinz, Hinwil, CH
Vertreter Frank, G., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 75172 Pforzheim
DE-Anmeldedatum 11.01.1985
DE-Aktenzeichen 3500704
Offenlegungstag 14.08.1985
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.08.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.08.1995
IPC-Hauptklasse B65G 17/48
IPC-Nebenklasse B65G 21/22   B65G 47/38   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Verteilförderer für Stückgut nach dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.

Ein Verteilförderer dieser Gattung ist durch die DE-A-31 04 740 bekannt geworden. Bei diesem ist das Gewicht des Wagens an drei Stellen abgestützt. Zwei Stellen werden durch Rollen und eine dritte Stelle durch Spindeln gebildet, die in einer Führungsschiene laufen. Ohne eine Abstützung auf der Führungsschiene würden die Wagen kippen. Es handelt sich hier somit um eine Dreieckabstützung, bei der jeweils drei eine Tragfunktion ausübende Schienen genau aufeinander ausgerichtet werden müssen. Bei vielen Anwendungen wäre eine spiralförmige Anordnung der Bahn wünschenswert.

Die DE-A-25 10 522 zeigt einen Verteilförderer mit seitlich nicht neigbaren Tragplatten, die zur Horizontierung an Steigungen jeweils an der Unterseite eine Steuerrolle aufweisen, die einer Steuerführungsschiene zugeordnet ist. Eine Horizontierung der Tragplatten ist auch bei den Fördereinrichtungen gemäß der DE-GM-19 84 076 und der DE-OS- 29 21 388 vorgesehen. Die Abstützung des Wagengewichts erfolgt an wenigstens vier Stellen, so daß auch hier eine spiralförmige Führung der Schienen kaum möglich sein dürfte.

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Verteilförderer der eingangs genannten Gattung derart auszubilden, daß die Bahn einfacher ansteigend und sinkend sowie spiralförmig angeordnet werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Verteilförderer mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Der erfindungsgemäße Verteilförderer besitzt die Vorteile, daß die Tragplatten in den Steig- und Sinkpartien selbsttätig horizontiert werden und somit im beladenen Zustand gerade und gekrümmte Steigungen und Gefälle überwunden werden können. Der Verteilförderer zeichnet sich weiterhin durch geringe Reibung und ruhigen Lauf sowie eine breite Anwendung bei einfachem Aufbau aus.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines Wagens auf einem ansteigenden Schienenbereich,

Fig. 2 eine Draufsicht auf den Wagen gemäß Linie II-II der Fig. 1,

Fig. 3 einen Schnitt durch ein spiralförmig steigendes Teilstück einer Förderbahn mit einem spiralförmig steigenden Bereich,

Fig. 4 eine Draufsicht auf den Verteilförderer nach Fig. 3 und

Fig. 5 einen vergrößert dargestellten Ausschnitt aus Fig. 3.

Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Wagen 18 mit einer Tragplatte 3, die zur Aufnahme eines hier nicht dargestellten Paketes bestimmt ist, welches mit einer Kippbewegung der Tragplatte 3 in ein Sammelabteil abgeworfen wird. Der Wagen 18 besitzt zwei Rollenträger 19 und 20, die in Fahrrichtung versetzt sind und die auf je einer der beiden Führungsschienen 1 und 2 abrollen. Die Rollenträger 19 und 20 sind je mit einer horizontalen und einer vertikalen Achse 21 und 22 mit dem zwischen den Schienen 1 und 2 angeordneten Wagenkörper 23 gelenkig verbunden. Die Rollenträger 19 und 20 laufen je auf zwei Tragrollen 5 bzw. 8 und zwei seitlichen Führungsrollen 4 und 6 bzw. 9 und 7. Der Wagen 18 wird durch eine endlose, raumgängige Kette 17 angetrieben, die mit einem weiteren Rollenträger 45 verbunden ist. Die Kette 17 besteht vorteilhafterweise aus an sich bekannten Gelenkstangengliedern. Die Abstände zwischen den Wagen können verändert werden, indem Glieder der Kette ausgewechselt werden. Der Rollenträger 45 ist an einem Mitnehmer 31 mit einer horizontalen Achse 26 gelagert, wobei der Mitnehmer 31 über ein Drehgelenk 25 an einem unten aus den Schienen 1 und 2 herausragenden Arm 24gelagert ist. Der Rollenträger 45 besitzt zwei Führungsrollen 10, die an vertikalen Achsen gelagert sind und durch vertikale Wände 27 und 28 zweier Führungsschienen 29 und 30 (Fig. 3 und 5) geführt sind. Damit wird ein Kippen des Wagens 28 als Folge der Zugkräfte der Kette 17 verhindert.

Der Wagen 18 trägt zwei horizontale Arme 35 und 36 mit zwei Lagersupporten 16 und 37 für eine vertikale Welle 34, die über ein Kreuzgelenk 13 mit einer geneigten Welle 12 verbunden ist. Die Welle 12 ist an einem oben aus den Schienen 1 und 1 herausragenden Arm 15 des Wagenkörpers 23 gelagert.

Am unteren Ende der Welle 34 ist ein Nebel 39 mit zwei Schwenkrollen 32 und zwei Rückstellrollen 33 befestigt, mit dem an den Entladestellen die Wellen 34 und 12 verschwenkt werden, so daß die Tragplatte 3 nach links oder rechts geneigt wird und das von ihr geförderte Paket abwirft. Das Verschwenken und Rückstellen des Hebels 39 erfolgt mit zwei bei den Entladestellen angebrachten Steuerschienen 40 und 41 (Fig. 3). Damit ein an der Tragplatte 3 bzw. der Welle 12 angreifendes Drehmoment nicht auf den Hebel 39 übertragen wird, ist die Welle 34 mit einer an sich bekannten und hier nicht dargestellten doppelseitigen Lastmomentsperre 38verbunden. Durch die Lastmomentsperre 38 werden die beiden End- sowie die Mittelstellung der Tragplatte 3 definiert. Die Welle 12 kann damit vom Hebel 39 in beiden Drehrichtungen angetrieben werden, während rückwirkende Drehmomente der Welle 12 auf den Hebel 39 in beiden Drehrichtungen gesperrt werden.

Die Schienen 1 und 2 sind vorzugsweise runde, an Trägern 42 befestigte Rohre, die horizontal, steigend und sinkend, als auch spiralförmig verlaufen können. In den steigenden oder sinkenden Bereichen sind die Schienen 1 und 2 derart höhenversetzt, daß die Tragplatten 3 auch in diesen Bereichen horizontal ausgerichtet sind und die Pakete somit nicht abgleiten können.

In den Fig. 3 und 4 sind beispielsweise ein zuerst horizontal und anschließend spiralförmig ansteigender Abschnitt einer Förderbahn dargestellt. Im horizontalen Bereich verlaufen beide Schienen 1 und 2 und damit auch beide Rollenträger 19 und 20 auf gleicher Höhe, während im ansteigenden Bereich die Schiene 2 bezüglich der Schiene 1 nach oben versetzt ist, so daß die beiden Rollenträger 19 und 20 auf gleicher Höhe sind. Die Versetzung der Schienen 1 und 2 kann auf einfache Weise berechnet und eventuelle Unstimmigkeiten können nachträglich leicht an der Förderanlage korrigiert werden. Versuche haben gezeigt, daß bei horizontaler Tragplatte 3 Bahnneigungen von +/- 15° überwunden werden können. Die Rollenträger 19 und 20 können nicht ecken, da diese mit dem Wagenkörper 23 gelenkig verbunden sind. Auch Toleranzen im Abstand der beiden Rohre verursachen keine zusätzlichen Reibungen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verteilförderer für Stückgut mit einer Vielzahl von längs einer endlosen Bahn umlaufenden Wagen (18), von denen jeder eine Tragplatte (3) für das Stückgut trägt, die an vorbestimmten Entladestellen neigbar ist, wobei jeder Wagen (18) zwei am Wagenkörper (23) befestigte Rollenträger (19, 20) besitzt, die je auf mindestens einer Schiene (1, 2) geführt sind und die den Wagen (18) wenigsten teilweise tragen, wobei die Schienen (1, 2) in steigenden und fallenden Bereichen zueinander derart höhenversetzt sind, daß die beladenen Tragplatten (3) auch in diesen Bereichen im wesentlichen horizontal ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenträger (19, 20) in Fahrrichtung diagonal versetzt sind und sich jeweils nur auf einer einzigen Schiene (1, 2) abstützen.
  2. 2. Verteilförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rollenträger (19, 20) um eine vertikale Achse (21) und eine horizontale Achse (22) schwenkbar ist.
  3. 3. Verteilförderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rollenträger (19, 20) zwei Tragrollen (5 bzw. 8) und zwei Paar seitliche Führungsrollen (4, 6 bzw. 7, 9) besitzt.
  4. 4. Verteilförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (1, 2) runde Rohre sind.
  5. 5. Verteilförderer nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagen (18) durch eine endlose, raumgängige Gelenkstangenkette (Kette 17) angetrieben werden
  6. 6. Verteilförderer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Wagenkörper (23) ein um eine horizontale Achse (26) schwenkbarer Rollenträger (45) angebracht ist, der seitlich an einer Führungsschiene (29, 30) geführt ist.
  7. 7. Verteilförderer nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette (17) mit dem Rollenträger (45) verbunden ist.
  8. 8. Verteilförderer nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Wagen (18) ein Hebel (39) drehbar gelagert ist, der in Antriebsverbindung mit der Welle (12) der Tragplatte (3) steht, und daß an den Entladestellen mit dem Hebel (39) zwecks Drehung desselben zusammenwirkende Steuerschienen (40, 41) angeordnet sind.
  9. 9. Verteilförderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (12) über eine Lastmomentsperre (38) angetrieben wird.






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