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Dokumentenidentifikation DE69108509T2 03.08.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0482299
Titel Verbesserte Plotterschreibgerätvorrichtung.
Anmelder rotring international GmbH & Co KG, 22525 Hamburg, DE
Erfinder Goh, Djing-San, W-2000 Hamburg 70, DE;
Meinert, Klaus Joachim, W-2210 Itzehoe, DE;
Jozat, Walter, W-2357 Bad Bramstedt, DE;
Orem, Christopher P., Tatamy, Pennsylvania, US;
Brunetti, Bruce W., Phillipsburg, New Jersey, US
Vertreter Uexküll & Stolberg Patentanwälte, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69108509
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 19.07.1991
EP-Aktenzeichen 911120889
EP-Offenlegungsdatum 29.04.1992
EP date of grant 29.03.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.08.1995
IPC-Hauptklasse B43L 13/02

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

1. Gebiet der Erfindung: Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Schreibstifte und Adapter zur Verwendung in graphischen Plottern und insbesondere auf eine Plotterstiftanordnungskonstruktion, die in der Lage ist, an mehr als einer Fläche eines Adapters anzuliegen, um eine breite Anwendung in verschiedenen Plottermaschinen zu finden.

2. Kurze Beschreibung des Standes der Technik: Plotterstifte für die Verwendung in graphischen Plottern sind bekannt. So hat beispielsweise der Inhaber der vorliegenden Erfindung unterschiedliche Plotterstifte entworfen und angeboten, die bestimmte geometrische Beziehungen erfüllten, die für die Plottermodelle unterschiedlicher Hersteller erforderlich waren.

Eine Plotterstiftanordnung die zum Reibsitz direkt in einem Calcomp Plotter geeignet ist, wird von GUNDERSON, ET AL., (US-A- 4 540 993) dargestellt. Der Stiftkörper weist im wesentlichen einen Spitzenbereich in Kombination mit einem Tintenvorratsbereich mit einem Rohr und einer Führrippe oder Anschlagschulter auf, die in Reibeingriff innerhalb eines Stifthaltearms des Plotters steht, um den Stift genau bezüglich einer Zeichenfläche zu Positionieren. Die große Popularität von graphischen Plottern hat dazu geführt, den Vorteil einer Plotterstiftanordnung zu nutzen, die durch unterschiedliche umgebende Adapter in eine große Breite von graphischen Plottereinrichtungen passen können. Die Plotterstiftanordnung sollte unabhängig von der speziellen Stiftanordnungsgeometrie, die von einem vorgegebenen Stifthalter gefordert wird, und unabhängig davon sein, wie das Spitzenelement ausgebildet ist, etwa als Schreibröhrchen für flüssige Tinte, als Faserspitze, als Schreibkugel oder als Kugelschreiber.

Eine bekannte DPP Plotterstiftanordnung, wie sie von der Koh-I- Noor Rapidograph, Inc., Bloomsbury, New Jersey, der Inhaberin der vorliegenden Erfindung, verkauft wird, ist das Model 64C Stiftanordnung, wie sie auch in Figur 1 gezeigt ist. Das Model 64C ist eine zweiteilige Anordnung, die speziell für die Verwendung mit einem Adapter ausgebildet ist, um in gewisse Calcomp Plotter zu passen und um ohne Adapter in anderen Calcomp Plotter zu passen. Die vorliegende Erfindung umfaßt die Festlegung gewisser wichtiger Abmessungen einer Plotterstiftanordnung, so daß zugehörige Adapterringe die Verwendung der gleichen Stiftanordnung in einer großen Anzahl von Plottereinrichtungen ermöglichen. Bisher war es im allgemeinen erforderlich, sehr speziell geformte Plotterstifte für jedes Plottermodell eines bestimmten Herstellers einzusetzen, so daß keine breite Verwendung einer einzelnen Plotterstiftanordnung möglich war. Der Stand der Technik erkannte ganz allgemein die Verwendung einer Adapteranordnung zur Befestigung einer Plotterstiftanordnung gegen eine erste Sitzschulter. Die vorliegende Erfindung ermöglicht es jedoch einer einzigen Spitzenanordnung für flüssige Tinte und einer einzigen Tintenpatronenanordnung beispielsweise als eine einzige Plotterstiftanordnung, die unterschiedliche Kontaktmittel aufweist, mit einem Satz unterschiedlicher Adapter zusammenzuwirken. Die vorliegende Erfindung ermöglicht ferner entweder einstückige oder mehrstückige Plotterstiftanordnungen und entweder aktive oder wiederauffüllbare Plotterstiftanordnungen für die Verwendung in dem gleichen Satz von Adaptern auszubilden. Die Adapter ihrerseits haben jeweils eine spezielle Form für eine Reib- (oder andere) Befestigung innerhalb des Plotterkopfes einer speziellen Plottermaschine.

Es ist daher eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue zweistückige Plotterstiftanordnung (durch Kombination einer neuen Tintenpatronenanordnung mit einer üblichen Stiftanordnung) zu schaffen, die eine große Anzahl unterschiedlicher Befestigungsmöglichkeiten durch Adapter für Zeichenköpfe von unterschiedlichen Plottermaschinenherstellern schafft.

Eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neue einteilige, zweiteilige oder mehrteilige Plotterstiftanordnungen zu schaffen, die eine große Anzahl von unterschiedlichen Stifttypen und Befestigungsmöglichkeiten durch einen gemeinsamen Satz von Adaptern für Zeichenköpfe von unterschiedlichen Plottermaschinenherstellern schafft.

Es ist eine dritte Aufgabe der Erfindung, sowohl bevorzugte als auch sekundäre Sitzabmessungen an einer Plotterstiftanordnung zu schaffen, so daß ein Adapter genau entweder gegen eine harte Kunststofffläche einer Spitzenanordnung oder gegen eine Schulter sitzt, die als Teil einer weichen Kunststoff-Tintenpatronenanordnung oder als Teil eines einheitlichen Stiftkörpers, der entweder aus weichem oder aus hartem Kunststoff besteht, gebildet wird.

Es ist eine vierte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Plotterstiftanordnung zu schaffen, die sich bezüglich einer großen Anzahl von Adaptern fest einsetzen läßt, unabhängig davon, ob der Sitzkontakt gegen eine harte Kunststoffschulter einer Spitzenanordnung oder gegen eine aus weichem Kunststoff bestehende Schulter einer gesonderten Tintenpatronenanordnung oder einen einstückigen Stiftkörper erfolgt.

Diese und andere Aufgaben der vorliegenden Erfindung sind unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung der Erfindung zu verstehen, in der bevorzugte und andere Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben sind.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorstehenden Aufgaben werden durch die Bildung verschiedener Arten von Plotterstiftanordnungen erfüllt, wobei gewisse Abmessungen der Kombination überraschend vorteilhaft sind. Bezüglich gewisser Abmessungen existiert eine enge Toleranzanforderung, so daß die Plotterstiftanordnung in unterschiedlichen Adaptern befestigt werden kann, die ihrerseits in unterschiedliche Zeichenköpfe von graphischen Plottermaschinen eingesetzt werden können. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel besteht aus einer zweiteiligen Anordnung, wobei eine für flüssige Tinte vorgesehene Spitzenanordnung aus hartem Kunststoff einen rohrförmigen Stift für flüssige Tinte hält und eine gesonderte, aus weichem Kunststoff bestehende, nicht-wiederfüllbare Tintenpatrone damit verbunden ist.

Der Spitzenanordnungsbereich kann in verschiedenen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung als solcher üblich sein. Spitzenanordnungen eines derartigen Aufbaus wurden im Stand der Technik benutzt. Eine Spitzenanordnung enthält im wesentlichen ein aus hartem Kunststoff bestehendes Zylinderelement, in das das Spitzenelement mit einem Übergangszylinderabschnitt paßt, und einen Befestigungszylinderabschnitt. Das Spitzenelement kann ein Schreibröhrchen für flüssige Tinte sein, das aus Metall, Kunststoff, Wolframkarbid oder Keramik besteht, oder das Spitzenelement kann von einem Kugelschreiber, einer Schreibkugel, einer Faserspitze oder von anderen bekannten Arten gebildet werden. Der Befestigungszylinderabschnitt kann üblicherweise eine hintere Flächenkonfiguration aufweisen, die besonders geformt ist, um im Preßsitz innerhalb des offenen Endes am vorderen Teil einer umgebenden, aus weichem Kunststoff bestehenden Tintenpatronenanordnung gehalten zu werden. Diese Spitzenanordnung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels hat gewisse Abmessungen und gewisse Toleranzen, wie sie im Stand der Technik bekannt sind. Daher ist eine zwischen dem Übergangskreisabschnitt und dem Befestigungskreisabschnitt gebildete erste Sitzschulter axial (bezüglich der Vorderkante des Spitzenelementes) entfernt unabhängig von sowohl den Abmessungen einer getrennten Tintenpatronenanordnung als auch irgendeiner Form eines Schreibflüssigkeitsvorratsbehälters, der nach vorn zum Spitzenelement fördert.

Die zweite Sitzschulter ist axial hinter der ersten Sitzschulter gebildet. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die zweite Sitzschulter als Teil einer aus weichem Kunststoff bestehenden Tintenpatronenanordnung ausgebildet, und sie ist nicht Teil einer aus hartem Kunststoff bestehenden Spitzenanordnung. Da jedoch die Tintenpatronenanordnung für eine genaue axiale Befestigungsstellung im Preßsitz von hinten auf das hintere Teil der Spitzenanordnung gesetzt ist, wird die zweite Sitzschulter in axial genauem Abstand bezüglich der Vorderkante des Spitzenelementes positioniert. In anderen Ausführungsbeispielen ist die zweite Sitzschulter auch genau in axialem Abstand bezüglich der vorderen Kante eines Spitzenelementes angeordnet. Die zweite Sitzschulter ist besonders ausgebildet, um mit Adapterstrukturen zusammenzuwirken, so daß sich eine feste Befestigung mit diesen Adaptern ergibt, die nicht gegen die erste oder bevorzugte Sitzschulter in allen Ausführungsbeispielen sitzen kann.

Somit kann er als ein Ausführungsbeispiel einer Plotterstiftanordnung mit dem gleichen Satz unterschiedlicher Adapter benutzt werden, wobei jeder Adapter eine äußere Struktur hat, um im Zeichenkopf unterschiedlicher graphischer Plottermaschinen befestigt zu werden. Die innere Struktur jedes Adapters kann gemäß der Erfindung so ausgebildet sein, daß sie entweder die erste Sitzschulter oder die zweite Sitzschulter fest ergreift. Während ein Anliegen an der ersten Sitzschulter als bevorzugt angesehen wird, bildet die Erfindung sowohl erste als auch zweite Sitzschultern, die wahlweise benutzt werden können. Ferner ergibt sich in jedem Fall eine sichere und genaue Position der Vorderkante des Schreibstiftspitzenelementes bezüglich einer Bezugszeichenfläche, wenn die Plotterstiftanordnung in vorgesehener Weise in einer graphischen Plottermaschine benutzt wird.

In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat die Spitzenanordnung ein aus Metall bestehendes Schreibröhrchen bekannten Aufbaus, wobei die erste Sitzschulter sich 0,394 Inch oder 10 mm axial von der Vorderkante der Röhrchenspitze befindet. Die erste Schulter wird durch eine Ringfläche und eine benachbarte angeschrägte Fläche an der unteren Kante einer Befestigungszylinderfläche gebildet, die einen Durchmesser von etwa 0,245 Inch oder 6,22 mm hat. Der Übergangszylinderabschnitt unterhalb der ersten Schulter hat üblicherweise einen Durchmesser von 0,155 Inch oder 3,94 mm.

Wie vorstehend erwähnt, ist eine Spitzenanordnung mit solchen Abmessungen an sich ein bekannter Aufbau. So hat beispielsweise die 64 C DPP Stiftanordnung, die von der Koh-I-Noor Rapidograph, Inc. vertrieben wird, solche Abmessungen. Ferner kann die 64C Stiftanordnung mit einem Adapter benutzt werden, der an der ersten Schulter anliegt, um eine Kombination zu bilden, die in die Reihe der Calcomp 102x, 104x graphischen Plottermaschinen paßt. Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Stiftanordnung kombiniert jedoch eine derartige übliche, aus hartem Kunststoff bestehende Spitzenanordnung mit einer neuen aus weichem Kunststoff bestehenden Tintenpatronenanordnung, um auf diese Weise auch eine zweite Sitzabmessung zu bilden, die ebenfalls mit einer definierten Toleranzabmessung oberhalb der Vorderkante des Spitzenelementes gebildet wird.

Die zweite Sitzabmessung ist vorzugsweise 2,358 Inch oder 59,89 mm von der Vorderkante eines Spitzenelementes, etwa eines metallischen Tintenflüssigkeitsröhrchens entfernt, wenn eine zweiteilige Stiftanordnung gebildet ist. Die zweite Sitzschulter ist eine quer liegende Ringschulter, die zwischen einem maximalen Tintenpatronendurchmesser von 0,450 Inch oder 11,43 mm und dem maximalen Durchmesser eines unmittelbar benachbarten Außengewindes der Tintenpatronenanordnung gebildet wird. Bekannte Anordnungen für direkt zu befestigende Tintenpatronenanordnungen, wie etwa die DPP Model 64C erfordern ein grobes äußeres Befestigungsgewinde und schmale Schultern. Derartige Anforderungen werden als nicht geeignet für die Funktion einer befestigenden zweiten Sitzschulter angesehen, wenn Benutzung zusammen mit einem Adapter stattfindet. So ist beispielsweise bei der 64C die ringförmige, quer angeordnete Sitzfläche, die zwischen dem hinteren Bereich eines groben Gewindes und dem maximalen Durchmesser der Tintenpatrone angeordnet ist, zu schmal und zu leicht verformbar, und sie kann Biegemomenten um die Stiftanordnungsachse nicht widerstehen.

Die vorliegende Erfindung sieht eine breitere, ringförmige zweite Sitzschulter und eine flachere Gewindekonfiguration vor, die zusammenwirken, um eine sichere Befestigung einer Stiftanordnung in verschiedenen Adaptern eines zweiten Typs zu gestatten. Durch Verwendung eines flachen Außengewindes auf einem minimalen Schaftdurchmesser der Tintenpatrone oder einer äquivalenten Körperstruktur einer Stiftanordnung steht eine größere zweite Sitzringschulter für die Berührung mit einer harten Kunststoffquerringfläche verschiedener Adapterringe zur Verfügung. Wenn somit bei einer Plotterstiftanordnung gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ein zweiter Sitzeingriff erforderlich ist, ist die aus weichem Kunststoff bestehende Querringfläche an der Tintenpatronenunteranordnung ausreichend groß, um sich nicht gegen eine entsprechende, aus hartem Kunststoff bestehende Querfläche des umgebenden Adapters zu verformen.

In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die zweite Schulter mit einer Referenzabmessung von 2,358 Inch oder 59,89 mm statt nur 2,08 Inch oder 52,8 mm gemäß Model 64C axial von der Vorderkante der röhrchenförmigen Spitze entfernt. Diese größere Abmessung ermöglicht eine größere Anzahl von möglichen Plotteradaptersitzen, bei denen eine zweite Befestigungsstelle benötigt wird. Ferner ist der Befestigungsschaft-Außendurchmesser der Tintenpatrone mit einer maximalen Bezugsabmessung von 0,352 Inch oder 8,94 mm kleiner als die maximale Bezugsabmessung von 0,36 Inch oder 9,1 mm im Model 64C. Der maximale Durchmesser der Tintenpatrone ist mit einer Bezugsabmessung von 0,45 Inch oder 11,43 mm ebenfalls kleiner als die Abmessung beim Model 64C mit 0,45 Inch oder 13,7 mm. Diese Beziehung ermöglicht das Zusammenpassen der Stiftanordnung mit einer größeren Anzahl von Adaptern und somit einer größeren Anzahl von Plottermaschinen. Der äußere Maximaldurchmesser eines Tintenpatronenbefestigungsschaftes ist in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ebenfalls für einen gewissen Durchmesserfreisitz von vorzugsweise 0,005 Inch innerhalb einer axialen Führung jedes zugehörigen Adapters gebildet. Dieser Freiraum vermeidet axiale Biegemomente und somit das Austropfen von Tinte.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindungen werden mit Bezug auf die nachstehende detaillierte Beschreibung von bevorzugten und anderen Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen verständlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

FIG. 1 ist eine Seitenansicht einer bekannten Form einer Stiftanordnung;

FIG. 2 ist eine Seitenansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispieles einer zweistückigen, nicht-wiederfüllbaren Plotterstiftanordnung gemäß der Erfindung;

FIG. 3 ist in einem vertikalen Schnitt eine Seitenansicht, die den Tintenpatronenanordnungsbereich von FIG. 2 zeigt;

FIG. 4 ist eine Seitenansicht der Stiftanordnung aus FIG. 2, wenn diese in einem ersten Typ von Adapter befestigt ist, der im Teilschnitt mit einem ersten Sitzeingriff gezeigt ist;

FIG. 5 ist eine Seitenansicht der Stiftanordnung aus FIG. 2, wenn diese in einem zweiten Typ von Adapter befestigt ist, der mit einem zweiten Sitzeingriff in einem Teilschnitt gezeigt ist;

FIG. 6 ist eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer einstückigen Plotterstiftanordnung, wobei ein Schreibkugel-Spitzenelement dargestellt ist;

FIG. 7 ist eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels einer aus mehreren Teilen bestehenden Plotterstiftanordnung, wobei ein wiederauffüllbares Rohrspitzenelement für flüssige Tinte dargestellt ist;

FIG. 8 ist im Schnitt eine Seitenansicht eines Körperelementes eines Plotterstiftes gemäß der Anordnung aus FIG. 7; und

FIG: 9 ist im Schnitt eine Seitenansicht einer wiederauffülbaren Tintenpatrone eines Plotterstiftes gemäß der Anordnung aus FIG. 7.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

FIG. 1 ist eine Seitenansicht einer bekannten Form einer Stiftanordnung, insbesondere des Model 64C Stiftes der vorstehend erwähnten Plotterstiftanordnung. Diese nicht-wiederbefüllbare Plotterstiftanordnung enthält im wesentlichen zwei Haupt-Unteranordnungen. Als erstes hat eine aus hartem Kunststoff bestehende Spitzenunteranordnung einen Befestigungszylinderabschnitt 2, einen Übergangszylinderabschnitt 4 und ein Spitzenelement 6, wobei ein erster Schultersitzring 8 von einer angeschrägten Fläche zwischen dem Übergangszylinderabschnitt und dem Befestigungszylinderabschnitt umgeben ist. Als zweites ist eine aus weichem Kunststoff bestehende Tintenpatronenunteranordnung vorhanden, die einen Befestigungsschaftabschnitt 12 zur Aufnahme der Spitzenanordnung durch Preßsitz, einen maximalen Durchmesser der Tintenpatrone in einem Behälterabschnitt 16 und Mittel zur Befestigung der Tintenpatrone in einem Plotterkopf aufweist. Die Befestigungsmittel werden durch das Grobgewinde 14 gebildet, das in FIG. 1 dargestellt ist. So hat insbesondere die bekannte 64C Plotterstiftanordnung ein 7/16-20UNF Befestigungsgewinde. Die Tintenpatronenanordnung enthält ferner einen Knopf 20, der nach dem Befüllen ein offenes Endes verschließt. Zwischen dem maximalen Zylinderabschnitt, der, wie dargestellt, gerändelt sein kann, und dem Befestigungsschaftdurchmesser 12 der Tintenpatrone ist eine Querschulter 18 gezeigt.

Die dargestellte Model 64C Plotterstiftanordnung wird mit einem Adapter benutzt, um in die 102x-, 104x-Reihen der Calcomp Plotter zu passen. Die Model 64C Stiftanordnung kann auch direkt befestigt werden. Das Innengewinde am Arm eines Plotterkopfes in der Calcomp 96x-, 97x-Familie von graphischen Plottern kann direkt in Eingriff mit dem äußeren Befestigungsgewinde 14 gebracht werden. Bei dieser Anwendung ist es jedoch wichtig, daß die Plotterstruktur in Eingriff mit einem großen Bereich des groben, aus weichem Kunststoff bestehenden Gewindes 14 kommt, um eine angemessene Steifigkeit zu erhalten. Der typischerweise mit der Plotterstiftanordnung gemäß FIG. 1 benutzte Adapter bildet eine Außenkonf iguration äquivalent derjenigen eines einheitlichen Stiftes, wie er in GUNDERSON, ET AL. (US-A-4 540 993) dargestellt ist.

FIG. 2 ist eine Seitenansicht einer bevorzugten zweistückig aufgebauten Plotterstiftanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung. Da die Spitzenanordnung der als Unteranordnung in FIG. 1 dargestellten vollständig äquivalent ist, sind zur Bezeichnung der gleichen Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet. Die nicht-wiederbefüllbare Tintenpatronenanordnung gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat einen Befestigungsschaft 22 und einen Abschnitt mit maximalem Durchmesser, der auch gerändelt sein kann, um einen Vorratsraum 26 zu bilden. Zwischen dem Vorratsraum oder dem maximalen Durchmesser und dem Befestigungsschaft der Tintenpatrone ist als Befestigungsmittel 24 ein Feingewinde vorhanden. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Gewinde ein 0,393 x 36 TPI, das besonders für den vorliegenden Anwendungsfall geeignet ist, da es flach ist, also eine kleine Differenz zwischen dem größten und dem kleinsten Durchmesser des Gewindes hat. Eine zweite Befestigungsschulter 28 wird durch eine Ringfläche zwischen dem äußeren Durchmesser des Feingewindes 24 und dem äußeren Durchmesser des Behälterabschnittes 26 der Tintenpatrone gebildet. Der Tintenpatronenbehälter ist offenendig und durch einen Knopf 30 verschlossen dargestellt, kann jedoch durch irgendwelche anderen äquivalenten Mittel verschlossen sein. Während in diesem Zusammenhang ein nicht-wiederbefüllbarer Behälter unterstellt ist, kann auch ein wiederbefüllbarer Behälter benutzt werden.

Somit hat die bevorzugte Anordnung aus FIG. 2 eine Spitzenanordnung aus hartem Kunststoff, wie sie in dem bekannten Aufbau gemäß FIG. 1 gezeigt ist, jedoch eine aus weichem Kunststoff gebildete Tintenpatronenanordnung 22, die wesentlich verlängert ist und die unterschiedliche geometrische Beziehungen aufweist. Ein erster mit A bezeichneter axialer Abstand trägt in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel 10 mm oder 0,394 Inch. Ein zweiter axialer Abstand B beträgt vorzugsweise 59,89 mm oder 2,358 Inch. Diese beiden Abmessungen beziehen sich auf die Vorderkante eines Spitzenelementes, das als Schreibröhrchen 6 für flüssige Tinte dargestellt ist. Ein derartiges bevorzugtes Ausführungsbeispiel wird bezüglich zweier unterschiedlicher Formen von Adaptern in seiner Funktion erläutert.

Die bevorzugte Tintenpatrone 22 ist aus einem weichen Kunststoff, etwa Polypropylen geformt und ein bevorzugtes Tintenvolumen liegt zwischen 2,0 cm³ und 3,0 cm³. Die Spitzenanordnung kann, wie im Stand der Technik, bezüglich der Spitzengröße farbkodiert sein, und sie besteht aus einem harten Kunststoff oder Metall. Daher bildet die erste Abmessung A einen ersten Sitzeingriff mit einer ersten Art von Adapter, der zwischen einer ersten Ringschulter 8 und einer aus hartem Kunststoff bestehenden, angepaßten Fläche an einem Adapter eintritt. Die zweite Abmessung B bildet einen zweiten Sitzeingriff zwischen einer zweiten Sitzringfläche 28 und einer aus hartem Kunststoff oder Metall bestehenden, angepaßten Fläche eines zweiten Typs von Adapter.

Das Feingewinde 24 und die Abmessungen zwischen dem Befestigungsschaft 22 der Tintenpatrone und dem maximalen Durchmesserabschnitt 26 der Tintenpatrone sind besonders gewählt, um eine starre zweite Befestigung gegen die zweite Schulter 28 auszubilden. Der Befestigungsschaft der Tintenpatrone hat einen Außendurchmesser von vorzugsweise 0,352 Inch oder 8,94 im Maximum wie durch die Größe C angedeutet. Der maximale Außendurchmesser der Tintenpatrone, der mit E bezeichnet ist, beträgt in der Nachbarschaft der Schulter 28 vorzugsweise 0,45 Inch oder 11,43 mm. Der relative Unterschied zwischen den Durchmessern C und E ist wichtig, und ferner ist der maximale Wert des äußeren Schaf tdurchmessers C eine wichtige Paßgröße. Die maximalen Durchmesser C und I bewirken mit einem 0,393 x 36 TPI Gewinde eine größere Ringfläche für die zweite Sitzschulter 28 als diese durch die Abmessungen gemäß FIG. 1 an der Schulter 18 auftritt.

FIG. 3 zeigt in einem vertikalen Schnitt den inneren Grundaufbau eines neuen Tintenpatronenbereichs der Kombination, die in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß FIG. 2 gezeigt ist. Die Tintenpatrone gemäß FIG. 3 besteht einstückig aus weichem Kunststoff, vorzugsweise Polypropylen, und ist nicht wiederbefüllbar. Ein axialer Anschlag 32 befindet sich im Inneren der Tintenpatrone 0,875 Inch (± 0,003) vom vorderen Ende. Das vordere Ende hat außerdem einen sich verjüngenden Durchmesser 34, der fest über das hintere Ende des Befestigungszylinderabschnittes 2 der Spitzenanordnung gemäß Stand der Technik paßt. Durch Formung ist ein Außengewinde 24 gebildet, und ein Wandabschnitt 26 in der Nachbarschaft des Hauptdurchmessers ist verhältnismäßig dick, um als Versteifungselement für die zweite Sitzschulter 28 zu dienen. Das offene hintere Ende 36 ist üblicherweise durch einen Knopf oder eine andere Art eines Verschlusses 30 geschlossen, wie dies in FIG. 2 gezeigt ist.

FIG. 4 zeigt die bevorzugte Plotterstiftanordnung aus FIG. 2 in Kombination mit einem Adapter des ersten Typs, wobei die axiale Befestigung zwischen komplementären Flächen am Adapterkörper und der ersten Sitzringschulter 8 erfolgt. Der Adapterkörper 40, der teilweise im Schnitt dargestellt ist, hat einen axialen Zylinderabschnitt 42 mit reflektierender Oberfläche und ist für die Verwendung mit einem Calcomp 102x-104x-Typ eines Graphikplotters vorgesehen. Der Adapter aus FIG. 4 weist ferner eine äußere Konfiguration äquivalent zu dem Stiftkörper auf, der in dem vorstehend erwähnten Patent von GUNDERSON gezeigt ist. Das Innengewinde 44 des Adapters ist wesentlich länger als das zugehörige Außengewinde 24 der Plotterstiftanordnung. An der Außenseite des Adapterkörpers ist eine erforderliche Führrippe 46 vorhanden. Die axiale Befestigung wird durch Eingriff eines axialen Anschlages 48 mit der ersten Sitzringschulter 8 erreicht. Ein weiterer Eingriff erfolgt gegen die unmittelbar benachbarte angeschrägte Fläche 10. Der axiale Anschlag 48 wird vorzugsweise durch die Innenfläche einer Querwand am vorderen Ende 58 des Adapters gebildet. Das hintere Ende 50 des Adapters liegt in axialem Abstand vor der zweiten Sitzschulter 28, um nicht den ersten Sitz zu beeinträchtigen. Im Adapter ist außerdem eine axiale Führung 52 vorhanden, die so ausgebildet ist, daß sie einen diagonalen Freiraum von etwa 0,13 mm (0,005 Inch) um den äußeren Durchmesser des Befestigungsschaftes 22 der Tintenpatrone beläßt. Es hat sich gezeigt, daß eine Tintenpatrone dieser Art sich bei der Montage etwa 0,05 mm (0,002 Inch) aufweiten kann, und der diagonale Freiraum von 0,13 mm (0,05 Inch) dient als ein sicherer, jedoch nicht festlegender Zwischenraum zwischen dein Adapter und der Außenseite des Befestigungsschaftbereiches der Patrone. Der mit reflektierender Oberfläche versehene Zylinderbereich 42 hat in der Nachbarschaft des Gewindes 44 vorzugsweise ebenfalls eine größere Wandstärke 54, um eine Steifigkeit zu garantieren, wenn der Adapter fest auf das aus weichem Kunststoff bestehende Außengewinde 24 geschraubt wird.

Eine zweite Art von Adapter für die Stiftanordnung gemäß FIG. 2 ist in FIG. 5 dargestellt, wobei der Adapter 60 wiederum teilweise im Schnitt gezeigt wird. Adapterkörper des zweiten Typs werden für Anwendungsfälle benötigt, bei denen die erste Sitzschulter nicht zur Verfügung steht. So ist der Adapter gemäß FIG. 5 beispielsweise für einen Hitachi 675 Graphikplotter geeignet, wobei die Vorderkante 78 des Adapters etwa 1,4578 Inch von der Vorderkante des Schreibröhrchens 6 entfernt ist. Der Adapter gemäß FIG. 5 hat einen inneren Zylinderabschnitt 62, ein Innengewinde 64, eine Führrippe 66 und einen äußeren Zylinderabschnitt 68, der beispielsweise besonders für die Befestigung in dem Stifthalter eines Hitachi 675 Plotterkopfes ausgebildet ist.

Das Innengewinde 64 und das hintere Ende des Adapters 70 sind für Adapter des zweiten Typs zur festen Anlage an der zweiten Sitzringschulter 28 der Stiftanordnung ausgebildet. In FIG. 5 ist eine übliche Kappe 80 gezeigt, die das vordere Ende der Röhrchenspitze abdeckt. FIG. 5 zeigt somit die Kombination von Plotterstiftanordnung, Adapteranordnung und Kappe, wie sie unmittelbar vor der Befestigung im Kopf eines Graphikplotters kombiniert sind. Während das hintere Ende des Adapters 70 des zweiten Typs eng an der zweiten Ringsitzschulter 28 der Plotterstiftanordnung anliegt, wird eine weitere Steifigkeit gegen axiale Biegebewegung durch eine axiale Führung 72 herbeigeführt, die sich innerhalb eines relativ dicken Wandabschnittes 74 des Adapters befindet. Der Hitachi 675 Adapter gemäß FIG. 5 hat ferner einen dünnen Wandabschnitt 76, der jedoch die Steifigkeit nicht beeinträchtigt, die sich aus dem festen Eingriff mit der zweiten Sitzschulter 28 und einem axialen Führungseingriff zwischen dem äußeren Durchmesser des Befestigungsschaftes 22 der Tintenpatrone und dem inneren Durchmesser der axialen Führung 72 des Adapters ergibt. Wie in FIG. 1 liegt der diagonale Freiraum zwischen der axialen Führung und dem äußeren Durchmesser des Befestigungsschaftes 22 der Tintenpatrone in der Größenordnung von 0,13 mm (0,005 Inch) und kann bis zu 0,25 mm (0,010 Inch) betragen, um eine Anpassung an eine radiale Verformung oder Aufweitung der Patrone bei der axialen Befestigung im Adapter zu bewirken.

Figur 6 ist eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Plotterstiftanordnung mit einstückigem Aufbau gemäß der Erfindung. Das dargestellte Spitzenelement ist vom Typ eines Rollerballs, und die gesamte Spitzenanordnung ist als Teil einer einstückigen Haltestruktur befestigt. Somit handelt es sich um einen einstückigen Stifttyp einer Plotterstiftanordnung, wobei der Tintenbehälter, die Plotterstiftkörperanordnung und die Spitzenanordnung zu einer einzigen oder einheitlichen Einrichtung zusammengesetzt sind. In derartigen Stiften ist das Stiftelement typischerweise eine Faserspitze, eine Kugelschreiberspitze oder ein Rollerball, wie dargestellt. Solche Plotterstiftanordnungen sind typischerweise nicht-wiederbefüllbar.

Die als ein zweites Ausführungsbeispiel in FIG. 6 gezeigte einstückige Anordnung enthält einen mittleren Körperschaftbereich 82 und einen oberen Körperbereich 96 mit einem maximalen Durchmesser, der, wie dargestellt, gerändelt sein kann. Der Körper bildet im wesentlichen einen Vorratsbehälter. Zwischen dem oberen Körperbereich 96, der einen maximalen Durchmesser hat, und dem mittleren Körperschaftbereich 82 befindet sich ein Befestigungsmittel 94 in Form eines Feingewindes. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Befestigungsmittel ein 0,393 x 36 TPI Gewinde, das sowohl besonders für die vorliegende Anwendung geeignet als auch identisch mit dem Befestigungsmittel ist, das in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß FIG. 2 gezeigt ist. Eine zweite Befestigungsschulter 98 ist von einer Ringfläche gebildet, die sich zwischen dem äußeren Durchmesser des Feingewindes 94 und dem äußeren Durchmesser des oberen Körperbereichs 96 befindet. Das obere Ende des Körpers ist als mittels eines Knopfes 100 verschlossen dargestellt, doch kann auch irgendein äquivalentes Mittel zum Verschließen des Körpers verwendet werden, um einen geschlossenen Vorratsraum zu erhalten. FIG. 6 zeigt somit eine nicht-wiederbefüllbare Einrichtung, die im wesentlichen aus einem Stück besteht, so daß keine Montage von unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise weicher Kunststoff und harter Kunststoff gemäß FIG. 2 erforderlich wird. Während das zweite Ausführungsbeispiel gemäß FIG. 6 vorzugsweise aus hartem Kunststoff besteht, kann der Körper aus weichem Kunststoff hergestellt sein, selbst wenn dann eine Dichtung zwischen den Elementen erforderlich wird, die die einheitliche Plotterstiftanordnung bilden.

Wie in FIG. 2 hat das zweite Ausführungsbeispiel gemäß FIG. 1 einen ersten axialen Abstand A. Wie in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel beträgt A 0,394 Inch oder 10 mm. Ein zweiter axialer Abstand B beträgt vorzugsweise 2,358 Inch oder 58,89 mm. Beide Abmessungen beziehen sich auf die Vorderkante eines Spitzenelementes, das als Rollerball-Stift 92 dargestellt ist. Die Plotterstiftanordnung gemäß zweitem Ausführungsbeispiel arbeitet bezüglich der beiden unterschiedlichen Formen von Adaptern, die für das bevorzugte Ausführungsbeispiel in den FIG. 3 und 4 dargestellt sind, in identischer Weise zu den Verbindungen, die bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Plotterstiftanordnung zur Verfügung stehen. Daher kann jeder Adaptertyp, der in FIG. 3 und 4 dargestellt ist, auch entweder mit dem bevorzugten Ausführungsbeispiel einer Plotterstiftanordnung für flüssige Tinte gemäß FIG. 2 oder mit der Rollerball-Plotterstiftanordnung gemäß FIG. 6 benutzt werden.

In FIG. 6 bildet die erste Abmessung A einen ersten Sitz mit einem Adapter des ersten Typs zwischen einer ersten Ringschulter 90 und einer entsprechenden, am Adapter vorgesehenen Fläche aus hartem Kunststoff. Der vordere Teil der einstückigen Plotterstiftanordnung gemäß FIG. 6 hat einen Befestigungszylinderabschnitt 86, einen Übergangszylinderabschnitt 84 und ein Spitzenelement 92, so daß eine erste Sitzringschulter 88 von der angeschrägten Fläche zwischen einem Übergangszylinderabschnitt und dem Befestigungszylinderabschnitt umgeben ist. Der mittlere Körperschaftbereich 82 ist vom Befestigungszylinderabschnitt 86 durch einen Übergangsabschnitt getrennt, der in FIG. 6 als geneigt dargestellt ist. Der einstückige Aufbau gemäß FIG. 6 bildet daher Abmessungsbeziehungen A, B, C, D und E, die äquivalent denjenigen für einen zweistückigen Aufbau gemäß FIG. 2 sind.

Die zweite Abmessung B bildet einen zweiten Sitz zwischen der zweiten Sitzringfläche 98 und einer aus hartem Kunststoff bestehenden entsprechenden Fläche des Adapters des zweiten Typs. Das Feingewinde 94, die Abmessungen zwischen dem mittleren Körperbereich 82 und dem Körperabschnitt 96 mit maximalem Durchmesser werden besonders gewählt, um die Ausbildung einer steifen zweiten Befestigung an der zweiten Schulter 98 zu unterstützen. Der Durchmesser C des mittleren Körperschaftes beträgt vorzugsweise im Maximum 0,352 Inch oder 8,94 mm. Der maximale größere Durchmesser E des oberen Körperbereichs ist in der Nachbarschaft der Schulter 98 vorzugsweise 0,45 Inch oder 11,43 mm. Diese beiden maximalen Durchmesser und das 0,393 x 36 TPI Gewinde bilden eine größere Ringfläche für die zweite Sitzschulter 98, als diese durch die Abmessungen der bekannten Schulter 18 gemäß FIG. 1 erzeugt werden konnte.

Ein drittes Ausführungsbeispiel einer Plotterstiftanordnung gemäß der Erfindung ist in den FIG. 7 bis 9 gezeigt. Das dritte Ausführungsbeispiel besteht aus mehreren Teilen und ist als Spitzenelement für einen Röhrchenschreibertyp dargestellt, der mit flüssiger Tinte wiederbefüllbar ist.

FIG. 7 ist eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels einer Plotterstiftanordnung mit drei Hauptteilen. Eine Spitzenoder Plotterspitzenanordnung 101 ist mit ihrem hinteren Ende im vorderen Ende eines austauschbaren, wiederbefüllbaren Plotterstiftkörpers 102 befestigt. Eine wiederbefüllbare Tintenpatrone 120 hat ein vorderes Ende, das der Plotterspitzenanordung über eine Preßsitzverbindung um eine Befestigung, die sich im Inneren des Plotterstiftkörpers 102 befindet, Tinte zuführt.

FIG. 8 zeigt in senkrechtem Schnitt, daß der Plotterstiftkörper 102 ein rohrförmiges, hohles Element mit einem länglichen Sichtfenster 128 in einem axialen Mittelbereich ist. Das vordere Ende 122 des Plotterstiftkörpers nimmt das hintere Ende 124 einer Plotterstiftanordnung 101 auf, die als Spitze mit üblicher Schraubbefestigung dargestellt ist. Um eine gute Befestigung zu erleichtern, ist eine hexagonale, mutterartige Fläche 107 vorhanden, an der ein Schlüssel angesetzt werden kann.

Die in FIG. 7 gezeigte Spitzen- oder Plotterspitzenanordnung 101 hat einen kurzen Befestigungszylinderabschnitt 103, einen Übergangszylinderabschnitt 104 und ein Spitzenelement 106. Wie in FIG. 2 ist eine erste Sitzringschulter 108 gebildet, und diese Schulter ist von einer angeschrägten Fläche 101 zwischen einem Übergangszylinderabschnitt und einem Befestigungszylinderabschnitt umgeben. Die Plotterstiftanordnung 101 ist mit einer ersten axialen Abmessung A und einer zweiten axialen Abmessung B dargestellt, die identisch denjenigen in dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel sind. Zwischen einem hinteren Ende der Plotterstiftanordnung 101 und einer Innenfläche 122 am vorderen Ende des wiederbefüllbaren Plotterstiftkörpers 102 ist ein genaues, axiales Befestigungsmittel vorgesehen. Die hexagonale Fläche 107 befindet sich an der Plotterstiftanordnung zwischen dem Befestigungszylinderabschnitt 103 für den Adapter und dem Körperbefestigungsabschnitt 124. Wie in den FIG. 7 und 8 gezeigt, hat der wiederbefüllbare Plotterstiftkörper 102 ein längliches Sichtfenster 128, um die Überwachung der im Behälter vorhandenen Tintenmenge zu erleichtern. Das Sichtfenster befindet sich hinter einer internen Befestigung zwischen Stiftkörper und Behälter. Eine bemerkenswerte, wiederbefüllbare Tintenpatrone 120 bildet einen Vorratsbehälter und ist zusätzlich in FIG. 9 dargestellt.

Wie in FIG. 8 gezeigt, hat der Plotterstiftkörper 102 ein vorderes Ende 122, das einen Innendurchmesser von 7,5 mm (0,295 Inch) aufweist. Die Abmessung C des mittleren Körperbereichs beträgt vorzugsweise 8,8 mm (0,348 Inch) oder ist geringfügig kleiner als die Abmessung C gemäß den FIG. 2 und 6. FIG. 8 zeigt ferner das innere Zylinderbefestigungselement 130, das vorzugsweise einen Durchmesser von 5,5 mm (0,218 Inch) hat, um im Preßsitz innerhalb des vorderen Endes der wiederbefüllbaren Tintenpatrone 122, die in FIG. 9 dargestellt ist, befestigt zu werden. Das längliche Sichtfenster 128 gestattet somit die Überwachung der Tinte in der Nachbarschaft der Verbindung von Plotterstiftkörper 102 und wiederbefüllbarer Tintenpatrone 120.

Der Plotterstiftkörper 102 hat einen Bereich 116 maximalen Durchmessers mit einer Abmessung E von 0,45 Inch oder 11,9 mm, was mit der Abmessung E gemäß FIG. 2 und 6 übereinstimmt. Das Feingewinde 114 ist ein 0,393 x 36 TPI. Die zweite Befestigungsschulter 118 wird von einer Ringfläche zwischen dem äußeren Durchmesser des Feingewindes 114 und dem äußeren Durchmesser des maximalen Durchmesser aufweisenden Abschnittes 116 des Plotterstiftkörpers 102 gebildet, wie dies auch in FIG. 2 und 6 der Fall ist. Die wiederbefüllbare Tintenpatrone 120 hat einen ähnlichen maximalen Durchmesser, um das Einsetzen der Anordnung in unterschiedliche Typen von Adaptern zu erleichtern. Somit sind bezüglich des bevorzugten Ausführungsbeispiels der FIG. 2 und der Ausführungsbeispiele gemäß FIG. 6 und 7 die Abmessungen A, B und D in allen drei Ausführungsbeispielen gleich. Die Abmessungen C und E sind Freiraumabmessungen und werden nicht als kritisch für das Zusammenwirken mit Adaptern angesehen.

In FIG. 9 ist eine wiederaufladbare Tintenpatrone zur Verwendung in einer Anordnung gemäß FIG. 7 dargestellt. Während der wiederbefüllbare Plotterstiftkörper 102 vorzugsweise aus einem harten Kunststoff besteht, ist die wiederauffüllbare Tintenpatrone 120 vorzugsweise aus einem weichen Kunststoff, etwa Polypropylen hergestellt ist.

FIG. 9 ist eine vertikal geschnittene Seitenansicht und zeigt eine wiederbefüllbare Tintenpatrone 120. Der hintere Bereich 132 mit maximalem Durchmesser hat einen Durchmesser von etwa 11,4 mm (0,45 Inch), so daß er im wesentlichen gleiche Abmessungen wie der Bereich 116 mit maximalem Durchmesser des Plotterstiftkörpers 120 hat, in den er von hinten eingesteckt wird. Das vordere Ende der Tintenpatrone hat einen Innendurchmesser von etwa 55,5 mm (0,216 Inch), um einen engen und flüssigkeitsdichten Preßsitz auf dem Befestigungszylinderelement 130 gemäß FIG. 8 zu bilden. Ein Knopf 126 verschließt das obere Ende der Tintenpatrone in üblicher Weise. Wie in FIG. 7 gezeigt, ist der hintere Bereich 132 der Patrone vorzugsweise gerändelt, um das Drehen und Hineindrücken der vorderen Kante 124 der Patrone über das Einsteckelement 130 zu erleichtern, wenn die Anordnung gemäß FIG. 7 hergestellt wird. Die wiederbefüllbare Tintenpatrone 120 kann nach hinten aus der Anordnung gemäß FIG. 7 entfernt werden, ohne daß eine zuvor erfolgte Befestigung der Anordnung in einem Adapter des ersten Typs, wie er in FIG. 4 gezeigt ist, oder des zweiten Typs, wie er in FIG. 5 gezeigt ist, zerstört wird.


Anspruch[de]

1. Plotterstiftanordnung bestehend aus einer Spitzenanordnung und einer Tintenpatronenanordnung, wobei die Spitzenanordnung einen Befestigungszylinderabschnitt (2; 86; 103), einen Übergangszylinderabschnitt (4; 84; 104), ein Spitzenelement (6; 92; 106) und eine erste Sitzringschulter (8; 88; 108) zwischen dem Befestigungszylinderabschnitt (2; 86; 103) und dem Übergangszylinderabschnitt (4; 84; 104) aufweist, und wobei die Tintenpatronenanordnung einen Tintenpatronenbefestigungsschaft (22; 82; 102) und einen Tintenpatronenabschnitt (26; 96; 106) mit einem maximalen Durchmesser (E) sowie einen Gewindeabschnitt (24; 94; 114) auf dem äußeren Durchmesser des Patronenbefestigungsschaftes (22; 82; 102) nahe dem maximalen Patronendurchmesser (E) aufweist und wobei eine erste Abmessung (A) axial gemessen zwischen einer vorderen Kante des Spitzenelementes (6; 92; 106) und der ersten Sitzringschulter (8; 88; 108) 10,00 mm beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Abmessung (B) gemessen axial zwischen der Vorderkante des Spitzenelementes (6; 92) 106) und einer zweiten Sitzschulter (28; 98; 118), die zwischen dem Gewindeabschnitt (24; 94; 114) und dem Tintenpatronenabschnitt (26; 96; 106) mit einem maximalen Durchmesser (E) gebildet ist, zwischen 59,89 mm und 60 mm beträgt, wobei jede der Schultern in der Lage ist, in Sitzeingriff mit einem umgebenden Adapter (40; 60) zu kommen, um die Stiftanordnung genau axial innerhalb eines Plotterkopfes zu positionieren.

2. Plotterstiftanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenkörperbereich aus einem harten Kunststoffmaterial besteht.

3. Plotterstiftanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tintenpatronenanordnung aus einem weichem Kunststoffmaterial besteht.

4. Plotterstiftanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tintenpatronenbefestigungsschaft (22) im Pressitz auf einer hinteren Fläche der Spitzenanordnung sitzt.

5. Plotterstiftanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tintenpatronenanordnung aus einem harten Kunststoffmaterial besteht.

6. Plotterstiftanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Durchmesser des Tintenpatronenbefestigungsschaftes (22; 82; 102) zwischen 8,94 mm und 9,0 mm und der maximale Patronendurchmesser (E) zwischen 11,43 mm und 11,5 mm liegt.

7. Plotterstiftanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der einen maximalen Durchmesser (E) aufweisende Tintenpatronenabschnitt (26; 96; 106) gerändelt ist, daß der Gewindeabschnitt (24; 94; 114) eine Abmessung von 0,393 x 36 TPI hat und daß sich der Gewindeabschnitt (24; 94; 114) unmittelbar benachbart zur zweiten Sitzschulter (28; 98; 108) befindet.

8. Plotterstiftanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Adapter (40) eines ersten Typs aus hartem Kunststoff hergestellt und geeignet ist, in axialen Eingriff mit nur der ersten Sitzschulter (8; 88; 108) zu kommen, und daß ein Adapter (60) eines zweiten Typs aus hartem Kunststoff oder Metall hergestellt und geeignet ist, in axialen Eingriff mit nur der zweiten Sitzschulter (28; 98; 108) zu kommen, wobei jeder der Adapter (40; 60) ein Innengewinde (44; 64) hat, das in Eingriff mit dem Ge windeabschnitt (24; 94; 114) auf dem Patronenbefestigungsschaft (22; 82; 102) kommt.

9. Plotterstiftanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (40) des ersten Typs eine axiale Führung (52) mit einem inneren Durchmesser geringfügig größer als der maximale äußere Durchmesser des Tintenpatronenbefestigungsschaftes (22; 82; 102) aufweist und daß der Adapter (6) des zweiten Typs eine axiale Führung (72) mit einem inneren Durchmesser geringfügig größer als der maximale äußere Durchmesser des Tintenpatronenbefestigungsschaftes (22; 82; 102) aufweist.







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