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Dokumentenidentifikation DE3750882T2 17.08.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0430933
Titel VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR MECHANISCHEN TROCKNUNG EINES ORGANISCHEN FASERMATERIALS, WIE STROH, TORF, HOLZSPÄNE UND SONSTIGES.
Anmelder Oinas, Heikki Kalervo, Rovaniemi, FI
Erfinder Oinas, Heikki Kalervo, Rovaniemi, FI
Vertreter Hansmann, Vogeser & Partner, 81369 München
DE-Aktenzeichen 3750882
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 07.07.1987
EP-Aktenzeichen 879048767
WO-Anmeldetag 07.07.1987
PCT-Aktenzeichen FI8700093
WO-Veröffentlichungsnummer 8900185
WO-Veröffentlichungsdatum 12.01.1989
EP-Offenlegungsdatum 12.06.1991
EP date of grant 14.12.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.08.1995
IPC-Hauptklasse C10F 5/02
IPC-Nebenklasse F26B 9/10   A01F 25/12   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum mechanischen Trocknen von losem Material auf Basis organischer Fasern, wie Stroh, Torf, Holzspäne und dgl.

Der Gegenstand der hier dargestellten Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 5 für das mechanische Trocknen von losem Material auf der Basis organischer Fasern, z.B. Stiele, Torf, Holzspäne und ähnliche Materialien.

Verschiedene Versuche wurden bereits unternommen hinsichtlich des Trocknens derartiger Materialien, von denen die folgenden genannt seien

- ein Trockenrahmen gemäß der Patentveröffentlichung DE 11 43 357, mit der Besonderheit, daß ein Hordenrahmen mit dem darauf geschütteten Material vom Erdboden getrennt angeordnet ist, um so eine ungestörte Luftzirkulation innerhalb des Rahmens zu ermöglichen;

- ein vielfacher Reparatur- und Speicherrahmen, der auf einem Anhänger angeordnet ist gemäß der Patentveröffentlichung FT 34 90/71, bei dem das zu trocknende Material in mehreren voneinander getrennten Schichten ausgebreitet ist, um so eine freie Luftzirkulation zwischen den einzelnen Schichten zu ermöglichen;

- eine bewegliche Mietenanordnung gemäß der Patentveröffentlichung FI 28291 für Torf oder ähnliche Materialien, bestehend aus zwei beweglichen Seitenwänden, zwischen die der Torf von einem Förderband eingefüllt wird, wonach der Torf zwischen den Seitenwänden teilweise zu Boden fällt und teilweise auf ein Gitter mit dem Ziel, einen Kanal für die Torfmiete zu bilden, im Hinblick auf eine bessere Belüftung und damit Trocknung;

- das Verfahren gemäß der Patentveröffentlichung FI 67260 zur Abdeckung und Tröcknen einer Miete, innerhalb derer ein gelochtes Rohr als Trockner angeordnet wird; das Rohr ist mit einem Ventilator verbunden, wobei die Miete abgedeckt ist durch zwei Lochplatten, die zueinander ausgerichtet sind;

- das Verfahren gemäß der Patentveröffentlichung FI 61357 zur Trocknung von frischem Gras oder dgl., bei dem das zu trocknende Material teilweise auf dem Boden ausgebreitet ist und teilweise auf einem lattenförmigen Trocknungsrahmen in der Form eines Kegelstumpfes, unter dem ein Ventilator angeordnet wird;

- ein Scheunentrockner nach der Patentveröffentlichung GB 1451957 mit der Besonderheit, daß eine Abschirmung vorgesehen wird, mit einem laufenden Traktor an einem Ende und mit einem Ventilator zur Erzeugung eines Luftstromes am anderen Ende in Richtung des Raumes mit dem zu trocknenden Gut, das sich beispielsweise tiefer in der Scheune befindet. Eine Besonderheit sieht bei dieser Lösung vor, daß zusammen mit dem Ventilator Brenner zum Aufheizen des Trockenluftstromes vorgesehen sind;

- das Trocknungsverfahren nach der Patentveröffentlichung FI 393/74 zum ernteseitigen Trocknen von Gras und gehäckseltem Torf mit der Besonderheit, daß der Trocknungsabschnitt oberhalb der Tragteile vorgesehen ist und derart angeordnet ist, daß er über die Basis bewegt werden kann; das zu trocknende Gut wird von oben in den Trocknungsabschnitt eingefüllt und nach unten zwischen den Tragteilen hindurch abgezogen.

Die oben beschriebenen Trocknungslösungen können in drei Gruppen unterteilt werden, die sich fundamental voneinander unterscheiden;

I) Lösungen, welche auf dem Trocknen von Stengelgut oder entsprechendem Material in einer Miete oder einer Schicht beruhen, welche vom Boden getrennt angeordnet ist mit Hilfe eines natürlichen Luftstromes, z.B. gemäß der DE 11 43 357 und der FI 03490/71. Ähnliche Anordnungen sind beschrieben in Statens Maskinprovar. Diese Veröffentlichung beschreibt die Ausbildung pyramidenförmiger Halterahmen, die durch Längselemente miteinander verbunden sind, um so einen langgestreckten Trockenrahmen zu bilden. Die pyramidenförmigen Halterahmen weisen sich nach oben erstreckende Teile auf, die sich oberhalb des Haupttrockenrahmens erstrecken, jedoch vollständig von dem aufgeschütteten die Miete bildenden Material bedeckt sind, das auf dem Trockenrahmen angeordnet ist. Die Miete wird oberhalb des Bodens gelagert und trocknet in der Freiluft auf natürliche Weise;

II) Lösungen, die auf dem Trocknen von Stengelförmigen oder entsprechendem Material durch zwangsweise oder natürliche Zufuhr von Luft auf die Oberseite der Miete oder des Haufens beruhen oder zumindest gegen die den Boden berührenden Kanten, d.h. gemäß der FI 28291, der FI 61357 und der GB 14 51 957 und

III) Lösungen, die auf dem getrennten Trocknen eines Haufens aus sich bewegendem Material mit einer Trocknungsanordnung beruhen, welche sich relativ zum bewegten Material bewegt, gemäß der FI 393/74.

Vorteile der Trocknungslösungen nach der ersten Gruppe sind die geringen Kosten und die leichte Verfügbarkeit; nachteilig ist jedoch das langsame Trocknen, das schichtweise im Material fortschreitet mit der Gefahr, bei zu verfütterndem Material, eines Verlusts von Proteinen und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Fäulnis.

Unter den Nachteilen bei den Trocknungslösungen nach der Gruppe II sei erwähnt, daß der schichtweise Trocknungsfortschritt nicht gleichmäßig schnell in allen Bereichen der Miete erfolgt. Die damit zusammenhängenden Probleme wurden nicht vollständig in der genannten GB-Veröffentlichung behandelt, da sich diese hauptsächlich auf die Anwendung der von einem Traktor stammenden Abschirmungsventilator bezieht und diese Lösung ausschließlich auf Scheunen beschränkt ist, wohingegen ausführlich in der Veröffentlichung FI 61357 zu der Problematik Stellung genommen wurde; als Lösung wurde dabei vorgeschlagen, daß Teile der Miete zu einer anderen Miete und umgekehrt befördert werden, je nach dem Fortschreiten der Trocknungsschicht in verschiedenen Abschnitten der Miete. Es ist klar, daß dies besonders schwierig durchzuführen ist und eine ständige Aufsicht erfordert, wobei auch die Anordnung des Ventilators und der damit verbundenen Luftführungen einen erheblichen Bauaufwand erfordern; bei Störungen im Ventilatorsystem ist eine aufwendige Wartung nötig. Als weitere Schwachstelle sei genannt, daß derjenige Abschnitt der Miete oder der Aufschüttung, der den Grund berührt, Feuchtigkeit absorbiert, wodurch der Trocknungsvorgang der entsprechenden Abschnitte erheblich verlangsamt wird.

An Vorteilen für die Trocknungslösungen ähnlich denjenigen der Gruppe III sei genannt, daß die Gesamtheit des zu trocknenden Materials keine Berührung mit dem Boden hat, so daß das Risiko einer Feuchtigkeitsabsorption nicht auftritt, wohingegen der Hauptnachteil darin zu sehen ist, daß insgesamt betrachtet, der Trocknungsvorgang langsam abläuft und eine ständige Überwachung erfordert und demzufolge aufgrund der Betriebskosten und der umfangreichen Ausrüstung teuer ist und fehleranfällig.

Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung für das mechanische Trocknen von losem Material, insbesondere von losem Material auf der Basis organischer Fasern zu schaffen, mit denen die bei den herkömmlichen Verfahren und Vorrichtungen auftretenden Nachteile und Schwachstellen beseitigt werden und mit denen sichergestellt wird, daß eine gleichmäßige Verteilung eines zugeführten Luftstromes durch die Materialmiete erfolgt, ohne Verlust an Material und ohne Absorption von aus dem Boden stammende Feuchtigkeit in die Miete.

Diese Ziele und Vorteile werden erfindungsgemäß mit den Merkmalen erreicht, wie sie sowohl für das Verfahren als auch für die Vorrichtung in den beigefügten Patentansprüchen beschrieben sind.

Die Erfindung beruht auf der grundlegenden Erkenntnis, daß die Dicke der auf der Oberseite des Trockenrahmens aufgeschütteten Materialschicht (der Miete) und deren Ausrichtung zum Trockenrahmen visuell festgestellt werden kann durch eine äußere Inspektion, wobei als Teil des Trockenrahmens senkrechte, d.h. pfostenförmige oder ähnliche Elemente als Markierungshilfen und waagrechte, d.h. stangen- oder dünne stabförmige Elemente zur Höhenmessung verwendet werden, die zugleich eine Verdichtung verhindern, wobei die Seitenausrüstung, die mit den Seiten des Trockenrahmens verbunden ist, für eine gleichmäßige Mietendicke mit ausreichender Genauigkeit sorgt, wohingegen zur gleichen Zeit mit Hilfe der sich in Längsrichtung erstreckenden tragenden Seitenausrüstung waagrecht zum Erdboden eine Berührung des Mietenmaterials mit dem Boden verhindert werden kann. Aufgrund der gleichmäßigen Dicke des Aufbaus der Miete wird sichergestellt, daß ein gleichmäßiger Trocknungsluftstrom alle Mietenteile durchsetzt, insbesondere die Umfangsbereiche der Miete in der Nähe des Bodens.

Unter den Hauptvorteilen der Erfindung sei genannt, daß der erfindungsgemäße Trockenrahmen und die dazugehörigen Kantenverbinder an seinem Rand von einfachem Aufbau sind und damit günstig herstellbar und daß keine Ventilatorausrüstung erforderlich ist, die öfters ausgetauscht werden muß, so daß das Verfahren und die Vorrichtung zur Trocknung keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Menge des zu trocknenden Materials unterliegen; aufgrund der gleichmäßigen Verteilung und es zwangsweisen Luftstromes zu allen Teilen der Miete wird der Trocknungsprozeß beschleunigt mit allen vorteilhaften Einflüssen auf den Proteingehalt im zu trocknenden Futter; überdies erfordern das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung keinerlei Überwachung, mit der Ausnahme der unabdingbaren Überwachung und Abdeckung der Materialmiete im Falle von regnerischem Wetter. Als weitere Vorteile im Zusammenhang mit der Erfindung sind darin zu sehen, daß bei Verwendung des erfindungsgemäßen Trockenrahmens dieser von allen Seiten vollständig frei zugänglich ist mit einem kurzen Arbeitsabstand und daß die gesamte Behandlungsausrüstung, wie sie beim Scheunentrocknen erforderlich ist, überflüssig wird, wie z.B. Brückenkräne, Luftbälge und dgl.; die erfindungsgemäße Ausrüstung kann einen großen Flächenbereich einnehmen, wobei zugleich ein breiter Trocknungsluftstrom und eine schalenförmige Mietenschicht mit geringem Staudruck erzielbar ist, während zugleich die Größe der Gebläseausrüstung sowie deren Leistungs- und Energieanforderungen klein gehalten werden können. Zusätzlich zu den erfindungsgemäßen Vorteilen wird noch der Vorteil erzielt, daß die Preßarbeit verglichen mit dem Scheunentrocknen viel leichter durchführbar ist.

Werden anstelle von Stengelgut Holzspäne und Torf eingesetzt, so ist das Beladen und Entladen eines erfindungsgemäßen Trockners wirtschaftlich und schnell ausführbar. Es gibt keine Hindernisse in Form eines feststehenden Daches oder einer Wand. Bei einer modular aufgebauten Anwendung gemäß der Erfindung und insbesondere einer zur Herstellung von Holzspänen oder Torf in großem Maßstab, wird dies dadurch erzielt, daß die senkrechten sich senkrecht vom Trocknungsrahmen weg erstreckenden Stäbe abnehmbar sind und daß die äußeren Eckelemente abgebogen und/oder entfernt werden können. Durch wahlweisen Einsatz des Abdeckelements kann die gesamte Oberfläche der Miete als Kollektor für Sonnenenergie verwendet werden. Bei einem herkömmlichen Speichertrockner würde eine spezielle und damit teure Lösung für die Sammlung der Sonnenenergie erforderlich sein.

Die Erfindung wird zusammen mit der beigefügten Zeichnung in Form der folgenden bevorzugten Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines bevorzugten Anwendungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Ausrüstung, bestehend aus einem Trockenrahmen, Kantenverbinder für den Trockenrahmen, einer Gebläseausrüstung an einem Ende des Trockenrahmens und einem Abdeckelement, das sich im Falle von regnerischem Wetter über die Miete auf dem Trockenrahmen erstreckt;

Fig. 2a, 2b und 2c mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele für den Rahmenaufbau des Trockenrahmens;

Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Trockenrahmen von Fig. 1;

Fig. 4 einen Teil eines Kantenverbinders in Längs- und waagrecht er Richtung gemäß einem anderen bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, der in der Lage ist, für eine Vergrößerung der Trockenfläche zu sorgen;

Fig. 5a und 5b verschiedene vorteilhafte Ausgestaltungen zur Befestigung der in Fig. 4 gezeigten die Trockenfläche vergrößerenden Teile, mit einstellbarer Anordnung bezüglich des Halterahmens des Trockenrahmens;

Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Teils eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kantenverbinders in Längs-/waagrechter Richtung, d.h. eine Wandstruktur zur Erleichterung der Anordnung der Wand für den Trockenbereich, mit der zusätzlich die Schichtdicke vergrößert werden kann, insbesondere bei Zufuhr von Überschußmaterial;

Fig. 7 eine Abdeckanordnung gemäß der Erfindung, die der Trockenausrüstung zugeordnet wird und die bei Nichtgebrauch aufgerollt ist, jedoch bei Gebrauch aufgerollt wird, wobei in dieser Figur die Abdeckung für den Einsatz ausgerollt ist und an einer Kante mit dem senkrechten Pfosten verbunden ist;

Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Teils eines Trockenrahmenmoduls der erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung;

Fig. 9 eine Einzelansicht der Verbindung einzelner Modulteile miteinander und

Fig. 10 die Art der Anordnung und des Einsatzes eines Gebläsemotors gemäß der Erfindung sowie dessen elektrischen Anschluß.

Wie Fig. 1 und 3 zeigen, wird bei einem bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel die Anordnung insbesondere im Freien verwendet, d.h. auf dem freien Feld, zum mechanischen Trocknen von losem Material auf der Basis von organischen Fasern, wie z.B. Stengelgut, Torf, Holzspäne und dgl., unter Verwendung eines Trockenrahmens 1, der einen Trockenkanal 2 für den Durchlaß eines Trocknungsluftstromes begrenzt, und zwar an seiner dem Boden zugewandten Seite. Dieser Kanal wird im folgenden als Luftkanal bezeichnet und der zusammen mit dem Trockenrahmen 1 und den Kantenverbindern 15 das zu trocknende Material in Form einer gleichmäßig aufgeschütteten Mietenschicht trägt, wobei das zu trocknende Material und der Boden 3 keine Berührung miteinander aufweisen. Die erfindungsgemäße Ausrüstung zum mechanischen Trocknen und Hindurchleiten eines erzwungenen Luftstromes, ausgehend vom Luftkanal 2 durch die Materialschicht nach außen hin oder auch umgekehrt von außen durch die Materialschicht in Richtung zum Luftkanal 2 hin, weist eine Gebläseeinheit 4 auf, die an einem Ende des Kanals 2 vorgesehen ist. Zusätzlich zur Trockenanordnung gemäß der Erfindung kann auch noch eine Abdeckvorrichtung 5 vorgesehen sein, die insbesondere bei Regenwetter eingesetzt wird und welche über die zu trocknende Materialschicht gebreitet wird, um diese gegen Regen zu schützen.

Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist der gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ausgestaltete Trockenrahmen 1 mehrere senkrechte vorteilhafterweise pfostenförmige Elemente 11 auf, die vorteilhafterweise in Abständen von 0,5 bis 2 m voneinander angeordnet sind und in den Erdboden gerammt sind entlang der gleichen Linie, wobei die Länge eines jeden vertikalen Elementes vorteilhafterweise zwischen 2,0-4,0 m beträgt; in einem Abstand vom Boden, vorteilhafterweise im Abstand von 2,0-0,3 m sind vorzugsweise stangenförmige waagrechte Elemente 12 vorgesehen, deren Länge vorteilhafterweise zwischen 2,0-0,5 m liegt, wobei an den freien Enden eines jeden Elementes 12 sich unter einem Winkel schräg nach unten erstreckende stangenförmige Elemente 13 vorgesehen sind, deren freie Enden sich unter einem Winkel auf dem Boden abstützen. Wird der Winkel zu steil gewählt, so besteht die Gefahr, daß das zu trocknende Material von dem Trockenrahmen abrutscht, so daß der fragliche Winkel vorteilhaferweise einen Wert zwischen 20 und 60º aufweist, wobei der Wert von 30º besonders bevorzugt wird. Ein senkrechtes Element 11, ein waagrechtes Element 12 und zwei Flankenelemente bilden bei diesem Anwendungsbeispiel einen einzelnen Halterahmen des Trockenrahmens, auf dessen Oberseite das zu trocknende Material aufgeschüttet wird. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel lassen die Bodenverbinder Öffnungen frei zwischen den waagrechten Elementen 12 und den Flankenelementen 13 auf deren Oberseiten sowie den längs angeordneten, vorteilhafterweise stabförmigen Elementen 14, die sich einzeln oder mit zusammengefügten Enden in Richtung der Längsausdehnung der Flankenelemente erstrecken; die Größe der Öffnungen ist dabei eine Funktion der Teilchengröße des zu trocknenden Materials sowie der Länge des Trockenrahmens 1.

Um zu verhindern, daß das zu trocknende Material den Boden berührt, weist der Trockenrahmen wenigstens eine eine Bodenberührung verhindernde Kante 15 auf, die entlang des Trockenrahmens verläuft; Kantenverbinder erstrecken sich bis zum Boden, zumindest an der Längsseite, wobei die Kante 15 sich auf dem Boden abstützt und auf ihrer Oberseite denjenigen Teil des zu trocknenden aufgeschütteten Materials trägt, der dem Boden am nächsten ist. Die im Zusammenhang mit dem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 geschilderten Kantenbauteile weisen mehrere vorteilhafterweise pfostenförmige Elemente 151 auf, die parallel zueinander und in geringfügigein Abstand voneinander angeordnet sind, vorteilhafterweise von 1,0-5,0 m Länge, die sich über ihre gesamte Länge auf dem Boden abstützen, sofern sichergestellt, daß kein Luftaustritt von unten aus der Miete erfolgt, sondern daß die gesamte für den Trocknungsvorgang bestimmte Luft ausschließlich die zu trocknende Materialschicht in Richtung nach außen hin durchsetzt oder aber in den Luftkanal abfließt, so daß die Miete von der Bodenfeuchtigkeit isoliert ist.

Es ist nicht von erfindungswesentlicher Wichtigkeit hinsichtlich des Betriebes der hier dargestellten Erfindung, welches Material verwendet wird für die einzelnen Bauteile des Trockenrahmens 1 oder für die Kante 15 zur Verhinderung des Eindringens von Bodenfeuchtigkeit, noch wie diese miteinander verbunden werden. Als geeignete Materialien für diese Bauteile seien genannt: Holz, Kunststoff und Metall, wobei die Einzelteile mit einer lösbaren Bolzen- oder Stiftverbindung miteinander verbunden werden, um so eine Wintereinlagerung des Trockenrahmens und der Einzelteile der Kanten raumsparend zu ermöglichen bei schnellem und einfachem Auf- und Abbau. Besteht der Trockenrahmen aus Holzstangen, so können die einzelnen Stangen z.B. aus Resteholz zusammengenagelt werden. Die einfachste Art jedoch, den erfindungsgemäßen Aufbau herzustellen, besteht darin, diesen an einer Stelle zu errichten, an der er im zusammengebauten Zustand überwintern kann

Es ist äußert wichtig für das zu trocknende Material hinsichtlich der Gleichmäßigkeit und des Trocknungsgrades, daß das Material gleichförmig ausgebreitet werden kann und daß seine oberen Abschnitte eine unverdichtete Lage oberhalb des Trockenrahmens bilden, so daß der Luftstrom so gleichförmig wie möglich das Mietenmaterial durchsetzt und durch die zunehmende Trocknung einen hohen Wirkungsgrad erzielt. Im Hinblick auf die Erreichung dieser Ziele erstrecken sich die freien Enden der pfostenförmigen senkrechten Elemente 11 über die stangenförmigen waagrechten Elemente 12, die an ihnen befestigt sind hinaus, so daß die freien Enden der erwähnten senkrechten Elemente 11 einerseits dazu beitragen, das auf dem Trockenrahmen zu trocknende Material aufzuhäufen und andererseits als Hilfsmittel dienen bei der Abschätzung der Dicke der Schicht an zu trocknendem Material sowie als Hilfsmittel für die Abschätzung der Mittellinien in Längsrichtung der zu formenden Miete. Durch eine rein visuelle Beobachtung ist es möglich mit ausreichender Genauigkeit sowohl die Gleichmäßigkeit der Mietenschichtdicke als auch die Anordnung an Mietenmaterial relativ zum Trockenrahmen festzustellen. Um eine Verdichtung des Mietenmaterials zu verhindern sind Schutzelemente, insbesondere stabförmige Elemente 16 und 17, an den oben erwähnten senkrechten Elementen 11 in Richtung der Längsachse des Trockenrahmens befestigt, wobei diese stabförmigen, die Verdichtung verhindernden Teile 16 und 17 teilweise das Mietenmaterial festhalten und verhindern, daß dessen gesamtes Gewicht auf die Längselemente 14 des Trockenrahmens drücken und dadurch eine Verdichtung hervorrufen.

Ferner ist es wichtig zur Erreichung der obigen Ziele, daß die Wirksamkeit der Trockenluft so konstant wie möglich über die gesamte Länge der Materialmiete ist. Aus diesem Grund verringert sich die Abmessung des durch das Innere des Trockenrahmens begrenzten Luftkanals 2, ausgehend von dem Ende, an dem die Gebläseanordnung 4 vorgesehen ist. Fig. 3 zeigt ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trockenrahmens, der zu seinem rückwärtigen Ende hin zuläuft. Bei einem Trockenrahmen zur Trocknung von Heu und anderem Stengelgut nimmt allgemein gesprochen die Höhe des Luftkanals ab durch Absenkung der Anordnung der waagrechten Elemente am senkrechten Element, vorzugsweise über eine Distanz von 10-20 m bis auf die halbe Höhe, verglichen mit dem Anfangsende, d.h. der Seite der Gebläseanordnung. Dadurch kann der Druckverlust kompensiert werden, der auftritt, da die Luft nach außen entweicht, wobei der im Luftkanal herrschende Druck so eingestellt wird, daß er für die Materialmenge an jeder Stelle der Miete optimal ist, so daß die Trocknungsfront in sämtlichen Abschnitten der Miete mit im wesentlichen der gleichen Geschwindigkeit fortschreitet.

Fig. 1 läßt ferner noch erkennen, daß die erfindungsgemäße Anordnung eine Abdeckeinheit 5 aufweist, um das aufgehäufte Material gegen Regen zu schützen, wobei diese, wenn sie nicht benötigt wird, aufgerollt ist und im Falle ihres Einsatzes über die Miete gezogen wird. Die Abdeckeinheit bei dem in Fig. 1 dargestellten vorteilhaften Ausführungsbeispiel besteht aus zwei Abdeckelementen, die entlang der beiden Längsseiten des Trockenrahmens 1 vorgesehen sind, beispielsweise aus leichten Planen 5, deren jede entlang der unteren Kante des Trockenrahmens 1 aufgerollt ist und vorteilhafterweise in unmittelbarer Nähe der Trockenrahmenkanten 15, da sie aus dieser Stellung über die zu trocknenden Mieten gezogen werden können und mittels geeigneter Anordnungen, z.B. Streifen, Seile oder dgl., an den senkrechten Elementen 11 befestigt werden können, so daß entlang der Verbindungslinie aufgrund der senkrechten Elemente 11 ein Raum zwischen den Längskanten der leichten Abdeckungen 5 verbleibt, der einen Spalt 18 bildet, der sich über die gesamte Mietenlänge erstreckt, so daß feuchte Luft durch ihn entweichen kann.

Es sei an dieser Stelle betont, daß das Aufrollen der leichten Abdeckungen 5 nicht die einzige mögliche Lösung darstellt. Die Abdeckungen 5 können auch zusammengefaltet gelagert sein, wenn sie nicht benötigt werden, und ausgehend aus dieser Stellung über die Miete gebreitet werden. In diesem Fall ist ein entsprechendes Gewicht an der Unterseite der Ränder der Abdeckungen vorzusehen, um diese am Boden zu halten, so daß sie nicht durch den Einfluß des Windes abgedeckt werden können. Fig. 7 zeigt die bereits beschriebene aufgerollte Art der Abdeckung, die einen schnellen Zugriff bei entsprechenden Wetterbedingungen ermöglicht. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Drehmechanismus 52, 53 der Aufrollwelle 51 verwendet, um die Abdeckung 5 auf- bzw. abzuwickeln, die am unteren Ende der Miete befestigt ist; die Abdeckung kann dabei einfach über die Oberfläche der Miete gezogen werden. Sofern sie nicht benötigt wird, kann die aufgewickelte Rolle in der Nähe der senkrechten Elemente 11 aufbewahrt werden, wobei die Abdeckung nach oben oder nach unten gerollt werden kann, durch Einstellen der Drehrichtung in einer der beiden Richtungen (Aufwickeln oder Abwickeln). Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Drehmechanismus am geriffelten Ende der Welle 51 vorgesehen und kann mit einem an sich bekannten federbelasteten, mit einer Kugelverriegelung versehenen, lösbar angeordneten Kraftwelle verbunden sein, zu welcher der Hebelarm 52 und ein Ratschenmechanismus 53 gehört. Als Kraftquelle können auch elektrische oder hydraulische Kraftwellen verwendet werden, wobei deren Kraftausgangswelle über eine geeignete Kraftübertragung, beispielsweise eine Universal- Verbindungswelle, mit der Aufwickelwelle verbunden wird.

Obwohl es oben nicht ausdrücklich erwähnt worden ist, können auch die Enden des Trockenrahmens 1 mit Endelementen oder Stangen ähnlich den Flankenelementen 13 versehen sein sowie mit Randteilen ähnlich den Randteilen 15, welche gegen das Eindringen der Bodenfeuchtigkeit vorgesehen sind. Der Trockenrahmen ist damit von allen Seiten eingeschlossen und auch die Enden des Trockenrahmens können als Unterlage für das zu trocknende Material dienen. Zusätzlich zur Abdeckung der Mietenenden sind Endabdeckungen vorgesehen ähnlich den oben beschriebenen leichten Abdeckplanen, wobei deren Zusammenlegung und Ausbreitung auf die gleiche Weise durchgeführt werden kann, wie sie oben beschrieben worden ist.

In den Fig. 2a, 2b und 2c sind einige vorteilhafte Formen eines Luftkanals 2 innerhalb der Begrenzungen des Trockenrahmens dargestellt. Fig. 2a zeigt dabei die Form, die mit dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben worden ist, mit Ausnahme der zur Verstärkung dienenden Quer- oder Tragelemente 19 in der Basis des Trockenrahmens, das vorgesehen ist, um die Steifheit des Rahmens gegen eine Querbelastung zu erhöhen und des zusätzlichen Tragteils 20 zwischen den Verbindungspunkten der Flanken und der waagrechten Elemente 11, 13 und dem oben erwähnten Tragteil 19. Bei dem in Fig. 2b dargestellten Ausführungsbeispiel sind anstelle der geraden Elemente 12 und der geraden Flankenelemente 13 entsprechend gebogene waagrechte Elemente 12' und gebogene Flankenelemente 13' vorgesehen, so daß ein gebogener Verlauf vorteilhafterweise von kreisförmiger Gestalt für den Trockenrahmen erhalten wird und damit die maximal mögliche Umfangsfläche verglichen mit der Basis für das zu trocknende Material. Bei dem in Fig. 2c dargestellten Ausführungsbeispiel ist das senkrechte Element 11 unmittelbar an seinem oberen Ende mit dem geraden Flankenelement 13 verbunden, wobei mit 19 ein Verstärkungselement bezeichnet ist, das sich zur Basis des Rahmens erstreckt; ein derartiger dreieckförmiger Rahmen weist eine besondere Steifheit auf. Wie Fig. 2b und 2c ferner zeigen, können die Einzelteile des Trockenrahmens gemäß diesen beiden Ausführungsbeispielen mit einem zusätzlichen Tragelement 20 versehen werden, welches bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2b das Teil 19 mit dem waagrechten Element 12' verbindet und in Fig. 2c das Element 13 mit dem Element 19 verbindet.

Beim Aufbau der erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung an einer bestimmten Stelle aus vorgefertigten Teilen, so daß es im wesentlichen die in Fig. 1 dargestellten Form annimmt, kann der Luftkanal 2 so bemessen werden, daß er exakt den Anforderungen in Blasrichtung entspricht; werden hingegen die einzelnen Tragrahmen aus Standardbauteilen, beispielsweise aus industriell hergestellten Bauteilen ähnlicher Abmessungen entsprechend den Fig. 2a, 2b, 2c oder 8 zusammengesetzt und muß eine Anpassung zur Erzielung einer gleichmäßigen Luftströmung über die gesamten Mietenlänge erfolgen, so daß der Trockenrahmen mit Kantenverbindern 26 nach Fig. 4 versehen sein zur stufenlosen Verbreiterung der Trockenfläche, und zwar sowohl in der Breite als auch in der Höhe, durch Einwirkung auf die Tragkonstruktion für die Flankenelemente, wobei diese Verbinder zwischen dem Trockenrahmen 1 und dem das Eindringen der Bodenfeuchtigkeit verhindernden Rand 15 angeordnet werden.

Wie Fig. 4 erkennen läßt, besteht das der Aufweitung dienende Eckteil 26 bei diesem Ausführungsbeispiel aus Teilen 262, die quer zur Längsachse des Rahmens 1 angeordnet sind, wobei diese aus einem beliebigen Material bestehen können, z.B. Holz oder Kunststoff, wobei in jedem Eckteil wenigstens zwei Stücke vorgesehen sind, mit dem Flankenteil 13 an seiner dem Boden benachbarten Ende verbunden sind; das Seitenelement 263 verläuft dabei parallel zur Längsachse des Hordenrahmens 1, wobei jedes Element 263 wenigstens an beiden Enden mit den Querelementen 263 verbunden sind, deren freie Enden aus dem Hordenrahmen 1 herausragen. Fig. 4 zeigt ferner, daß das Teil 26 bei diesem Ausführungsbeispiel eine gitterförmige Basis 264 aufweist, an dessen Stelle auch ein Lattenrost treten kann, wobei die Gitteröffnung (oder der Lattenabstand) an das zu trocknende Material angepaßt sein muß, d.h. daß die Maschenweite im Zusammenhang mit Heu breiter sein kann als die Maschenbreite bei der Trocknung von Holzspänen, damit kein Material durch die Gitter (oder den Rost) in das Innere des Aufweitteils 26 fällt. Das Teil 26 gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist dergestalt in Querrichtung zum Trockenrahmen 1 angeordnet, daß es bei geeigneter Verschiebung für eine Veränderung der Schichtdicke des Mietenmaterial sorgt, so daß die äußerste Umfangsfläche der Schicht aus Mietenmaterial sich nicht bis zum äußersten Längselement 151 der Anordnung 15 zur Verhinderung des Eindringens der Bodenfeuchtigkeit ragt, das neben dem Aufweitteil angeordnet ist. Ein wirklich dicke Mietenschicht kann dadurch in zuverlässiger Weise vom Boden isoliert werden, ohne daß Luttspalte zwischen den Boden und der Miete entstehen.

Fig. 5a und 5b zeigen zwei vorteilhafte Halterungen zur Befestigung der die Ecken aufweitenden Teile 26. Die Halterung nach Fig. 5a besteht aus einem im wesentlichen U-förmigen Metallteil 6, dessen Mittenabschnitt derart bemessen ist, daß es der Höhe des Querteils 262 des Eckteils entspricht, wobei in ihm dieses Querteil 262 eingreift. Die gegabelten Abschnitte des U-förmigen Teils erstrecken sich dann über das Querteil hinaus, wobei in diesen gegabelten Abschnitten Aussparungen vorgesehen sind, die sich gegenüber liegen und so bemessen sind, daß sie die Flankenelemente 13 aufnehmen können. Nach der Befestigung der Querelemente, z.B. mittels Schrauben, werden die Flankenelemente in entgegengesetzten Richtungen in die Aussparungen eingesetzt, so daß sowohl die Querelemente als auch die Gesamtheit des Eckteils fest an Ort und Stelle gehalten werden. Durch Veränderung der Stellung der Schraubbefestigungen im Querelement kann die Gesamtstellung des Eckteils 26 relativ zum Trockenrahmen 1 verändert werden, insbesondere in seitlicher Richtung, gegebenenfalls aber auch in senkrechter Richtung. Bei dem in Fig. 5b dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Halterung 6' aus einer mit einer Rippe versehenen Formplatte, wobei die Rippe an die Gestalt eines Flankenelements 13 angepaßt wird und die Höhe derart bemessen ist, daß sie mit der entsprechenden Höhe des Querelements 262 übereinstimmt. Die Halterung 6' gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird über das Flankenelement 13 geschoben und beispielsweise mittels Schrauben an der gewünschten Stelle befestigt, wonach die Halterung 6' das Flankenelement gegen das Querelement 262 drückt und dort festhält. Ein Wechsel der Stellung der Schraubbefestigung und damit der Gesamtanordnung des Eckteils 26 bezüglich des Rahmens 1 erfolgt wie oben.

In Fig. 6 ist ein weiteres Eckteil oder Kantenelement 27 dargestellt, das in Richtung der Längsachse des Trockenrahmens 1 als Außenabschluß einer Kantenverbindung verwendet werden kann. Dieses Eckteil 27 besteht aus einem Lattenrahmen, der entlang seiner Längskante auf der Seite des Trockenrahmens zusammenklappbar ist, wobei ein erster Rahmenabschnitt 275 sich auf dem Boden abstützt und ein zweiter Rahmenabschnitt 276 dazu dient, die Außenfläche der Miete zu stützen. Zusätzlich weist dieses Ausführungsbeispiel noch ein Teil 277 auf zur Einstellung und Festlegung des Neigungswinkels zwischen den ersten und zweiten Rahmenabschnitten 275 und 276, wobei es beispielsweise durch eine Stiftverbindung mit einem Teil des einen Rahmenabschnitts 276 verbindbar ist, während das andere Ende in Öffnungen oder Bohrungen eingreifen kann; zu diesem Zweck sind in die Bohrungen oder Öffnungen eingreifbare Vorsprünge 278 in gegebenen Abständen voneinander vorgesehen, so daß durch entsprechende Veränderung der Stellung des freien Endes des Einstell- und Verriegelungsteils bezüglich des Eckteils des ersten Rahmenabschnitts der Neigungswinkel einstellbar ist. Fig. 6 läßt ferner erkennen, daß das dritte Eckteil gemäß diesem Ausführungsbeispiel mit einem Gitter (oder einem Rost) versehen sein kann, wobei auch hier die Maschinenweite (oder der Abstand) entsprechend dem zu trocknenden Material gewählt wird, so daß kein Material die Öffnungen im Netz (oder Lattenrost) in Richtung Boden durchsetzt.

Das dritte Eckteil oder Kantenteil nach Fig. 6 weist vorzugsweise einen luftdurchlässigen Wandabschnitt auf, der insbesondere bei großen Mengen an zu trocknendem Material die leichte Ausbildung einer Miete ermöglicht, die wiederum an den Trockenrahmen und den unterhalb verlaufenden Luftkanal angepaßt ist; eine gleichmäßige sich über die gesamte Oberfläche erstreckende Materialdicke und der optimale Luftstrom sorgen für eine gleichmäßige Trocknung. Mit Hilfe dieses Wandteils 27 kann die Dicke der Miete in Relation zu ihrer breite größer sein als der natürliche Strömungswinkel des entsprechenden Materials. Dies bedeutet eine Erhöhung der Mietendicke von leicht anströmbaren Materialien in Relation zu ihrer Breite und als weiteren Vorteil eine größere Auswahlmöglichkeit bei der Querschnittsgestaltung des Luftkanals.

Die Trockenanordnung gemäß der Erfindung besteht also aus dem Trockenrahmen 1, an dessen Unterseite die Basisträger 14 für die zu trocknende Materialmiete vorgesehen sind und die an ihrer Unterseite den Luftkanal 2 begrenzen, der mit mindestens einem Gebläse- oder Ventilatoranordnung 4 zur Erzeugung eines Lufttrockenstromes verbunden ist, welcher das Mietenmaterial durchsetzt; Kantenverbinder bestehen aus wenigstens einem, das Eindringen von Bodenfeuchtigkeit verhindernden Teil 15 und den Eck- oder Wandteilen 27 oder aber einem die Ecke aufweitenden Teil 26, dem das Eindringen von Bodenfeuchtigkeit verhindernden Teil 15 und dem Wandteil 27, die dafür sorgen, daß der unterste Abschnitt der Miete vom Boden getrennt ist, wobei insbesondere das Eck- oder Wandteil 27 für die korrekte Anordnung des Mietenmaterials in bezug auf den Luftkanal 2 sorgt; gegebenenfalls kann ein Abdeckelement vorgesehen sein, um das Eindringen von Regen in die Miete zu verhindern. Das Eckteil 27 kann gegebenenfalls übergezogen und/oder weggezogen werden, je nach den Erfordernissen des Trocknungsvorgangs.

In Fig. 8 ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer industriell herstellbaren Trockenhorde mit modularem Aufbau dargestellt, bei dem die verwendeten Materialien aus Kunststoff oder Metall bestehen.

Wie Fig. 8 zeigt, ist der Tragrahmen 1' des Trockenrahmens aus einem ersten Querteil 19 gebildet, das auf dem Boden aufliegt und einen rechteckigen Querschnitt aufweist und aus einem zweiten Querelement 13, das halbkreisförmig gebogen ist und einen runden Querschnitt aufweist und das zusammen mit einem anderen Querelement in der gleichen senkrechten Ebene angeordnet ist; weitere Zwischenelemente 11' verbinden die Querelemente, wobei sie einen runden Querschnitt aufweisen; das mittlere Querelement 11' durchsetzt das gebogene Querelement 13' und steht mit ihm in Verbindung, beispielsweise über eine Buchsenverbindung, wobei ein Verlängerungsstück 20 in senkrechter Richtung vorgesehen ist, das als Markierungsanordnung für die Schichtdicke und für die Ausrichtung des Mietenmaterials auf dem Trockenrahmen dient und außerdem als Befestigungshalterung für die über die Materialmiete zu breitende Abdeckanordnung, die schnell befestigt und auch wieder gelöst werden kann. Der Trockenrahmen 1' wird in Längsrichtung versteift durch ein schräg angeordnetes Verstärkungsstück 28, das so angeordnet ist, daß es das senkrechte Zwischenstücke 11' und die Längshalterung 22 von wenigstens zwei aufeinanderfolgenden Rahmenteilen verstärkt.

Fig. 8 läßt ferner erkennen, daß bei diesem Ausführungsbeispiel die Enden der gebogenen Querelemente 13' direkt in die geraden Querelemente 19 in der Nähe deren Enden eingelassen sind, wobei sich die Enden der Querelemente um eine bestimmte Strecke vorzugsweise 10 bis 40 Zentimeter nach außen von den Verbindungspunkten aus erstrecken.

Der oben beschriebene Tragrahmen 1' eignet sich zur Ausbildung eines Trockenrahmens mit Abständen in Richtung der Längsachse und Ausbildung von Abstandselementen 21 in Längsrichtung, die miteinander verbunden sind, beispielsweise über die in Fig. 9 dargestellte Verbindungsanordnung oder auch durch eine beliebige andere leicht anzubringende und abzunehmende Verbindungsanordnung. Die Verbindung der Längselemente 21 mit dem Querelement 19 erfolgt dergestalt, daß an einem Ende der Langselemente ein stiftartiger Vorsprung 23 vorgesehen ist und am anderen Ende eine entsprechende Öffnung 24 vorgesehen ist, zur Aufnahme des stiftartigen Vorsprungs. Das Hervorspringende Ende des Querelementes 19 wird zwischen den Längselementen angeordnet, wobei eine Öffnung 25 zur Aufnahme des Vorsprungs 23 vorgesehen ist. Zusätzlich ist eine Längshalterung 22 mit dem Rand des gebogenen Querelementes des Trockenrahmens vorgesehen mit mehreren Öffnungen, die einen Abstand zwischen sich aufweisen, wobei sie dergestalt verteilt sind, daß sie das Ende des mittleren Zwischenteils 11 des Tragrahmens aufnehmen können, der über den äußeren Umfang des gebogenen Querelementes, wie in Fig. 9 dargestellt, hinausragt. Der Trockenrahmen diesen Ausführungsbeispielen weist außerdem ein Gitter 14' als Basis für das aufgehäufte Mietenmaterial auf, mit dem die ursprünglich im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebene Lattenrostkonstruktion 14 ersetzt werden kann. Ein derartiges Gitter kann einstückig über den gesamten Trockenrahmen gezogen werden oder aber auch aus zwei Gitterteilen zusammengesetzt sein, wobei jeweils eines eine Hälfte des Trockenrahmens bedeckt. Dabei ist zu beachten, daß die Maschenweite des Gitters so gewählt wird, daß möglichst wenig von dem zu trocknenden Material in das Innere des Luftkanals eindringen kann.

Der Einsatz der erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung zum mechanischen Trocknen von losem Material auf der Basis von organischen Fasern, wie z.B. aufgeschüttetem Torf, Holzspäne und dgl., geschieht wie folgt:

- Das zu trocknende Material wird auf die Oberseite des Trockenrahmens aufgehäuft, wobei die Ecken- und Randverbinder für eine Isolierung von der Bodenoberfläche sorgen sowie für eine gleichmäßige Schichtdicke mit Hilfe der sich senkrecht nach oben erstreckenden Markierhilfen, wobei gegebenenfalls die äußeren den Rand begrenzenden Wandteile auch als Markierungshilfe verwendet werden können;

- der Luftkanal an der Unterseite des Trockenrahmens ist an einem Ende mit einer Gebläseanordnung versehen, welche einen Luftstrom erzeugt, der auf die Unterseite der Materialmiete eingeblasen wird und diese durchsetzt oder aber er wird von außen auf die Materialmiete geblasen in Richtung des Luftkanals, wobei in diesem Fall die Gebläseanordnung die Luft aus dem Luftkanal absaugt und damit als Vakuumpumpe wirkt;

- während der Trocknungsperiode wird die Richtung des Luftstroms durch die Mietenschicht geändert, so daß bei wechselndem Wetter die Gebläseanordnung einmal als Luftdruckgebläse wirkt mit über die Miete gezogener Abdeckung oder aber auch bei abgezogener Abdeckung von der Miete im Saugbetrieb, so daß die Luft von außen nach innen die Miete durchsetzt, wobei bei schönem Wetter die zusätzlich wirkende Solarenergie den Trocknungsvorgang beschleunigt und für eine schnellere Abfuhr der im zu trocknenden Material enthaltenen Feuchtigkeit in Richtung der Gebläseanordnung wirkt. Bei großen Mengen an zu trocknendem Material, beispielsweise in Heizkraftwerken mit hohem Holzspanverbrauch, kann es erforderlich sein, zwei Gebläseanordnungen 4 einzusetzen, die dann an sich gegenüberliegenden Seiten der Trockenanordnung vorgesehen werden, wobei auch der Trockenrahmen zwei sich gegenüberliegende Öffnungen aufweisen muß, die mit den entsprechenden Anordnungen verbunden werden;

- das getrocknete Material wird danach entfernt entweder zur Lagerung oder für die weitere Verarbeitung oder aber es wird an Ort und Stelle belassen, bis es verwendet wird.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung weist die Gebläseanordnung 4 eine Antriebsanordnung auf, z.B. einen Elektromotor sowie einen dadurch angetriebenen Rotor, wobei der Trockenrahmen den Rotor umgibt sowie den für das Einblasen und/oder Absaugen vorgesehenen Luftkanal 2 innerhalb des Trockenrahmens 1. Die für die Trocknung verwendete Luft kann dabei entweder durch die Gebläseanordnung in den Luftkanal eingeblasen werden und durchsetzt dann die Mietenschicht in Richtung zur Außenluft hin oder aber kann durch die Geblaseanordnung angesaugt werden, so daß es die Materialmiete von außen her in Richtung zum Luftkanal hin durchsetzt. Es ist dabei nicht erfindungswesentlich wie der Ventilatorkanal mit dem Luftkanal innerhalb des Trockenrahmens 1 verbunden ist, wobei es jedoch als vorteilhaft angesehen wird, wenn diese Verbindung so luftdicht wie möglich durchgeführt wird und wenn sich der Luftkanal um eine vorgegebene Strecke in das Innere des Trockenrahmens 1 erstreckt und wenn das Ende des Trockenrahmens auf der Seite der Gebläseanordnung 4 mit schräg verlaufenden senkrechten Elementen versehen ist zur Aufnahme des aufgeschütteten zu trocknenden Materials.

Selbstverständlich können dicht abschließende Endelemente, beispielsweise Plastikbahnen verwendet werden, die eine entsprechende Öffnung aufweisen, die an die Einlaßöffnung für den Luftkanal angepaßt ist.

Wird ein elektrischer Motor als Antrieb für die Gebläseanordnung 4 verwendet, so ist es vorteilhaft, wenn die Anordnung des Motors 41 und die elektrischen Anschlüsse 43 an einem Tragrahmen 46 vorgenommen werden, der mit dem Gehäuse 42 über Bolzen 44 oder Schnellverschlüsse verbunden ist. Schalter 43 zum Einschalten und zum Umschalten der Drehrichtung der Gebläseanordnung sowie elektrische Steckverbindungen sind am Rahmen 43 vorgesehen, wohingegen die Gebläseanordnung als komplette Einheit mit Hilfe des Tragrahmens 43 abgenommen und mit einem anderen Trockenrahmen verbunden werden kann. Dies bedeutet eine industrielle Vorfertigung der aus Gebläse, Motor/elektrischer Beschaltung dienenden Einheit mit elektrischer Uinschaltmöglichkeit in Blas- oder Saugrichtung der Gebläseanordnung, um so den Trocknungsvorgang an die verschiedenen Wetter- und Feuchtigkeitszustände des Materials anzupassen und damit für einen optimalen Einsatz zu sorgen.

Die Erfindung wurde in Zusammenhang mit einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen beschrieben, ohne daß dies eine Einschränkung des Erfindungsgedankens bedeutet. Für den Fachmann ist klar, daß der erfindungsgemäße Gedanke, wie er in den nachfolgenden Patentansprüchen umrissen ist, vielfach abgewandelt werden kann, ohne die Grundlagen der Erfindung zu verlassen. So sei in diesem Zusammenhang betont, daß zur Trocknung großer Mengen von Material es erforderlich ist, zwei Gebläseanordnungen einzusetzen, die an gegenüberliegenden Enden der Trockenanordnung vorzusehen sind und daß die Trockenanordnung in zwei spiegelbildliche Hälften unterteilt werden können, wobei zwischen ihnen eine Trennwand angeordnet sein kann.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Trocknen von losem Material auf der Basis organischer Fsern, wie Strohmaterial, Torf und Holzspänen, an der Luft, welche folgende Elemente umfaßt:

ein langgestrecktes Trockengestell (1), das auf seiner Oberseite das zu trocknende Material in Form einer Miete trägt, wobei das Trockengestell mit dem Boden (3) einen Luftstromkanal (2) bildet;

wobei das Trockengestell (1) wenigstens zwei im allgemeinen plane Stützrahmen (11, 12, 13, 13') aufweist und die quer zur Längsachse des Trockengestells (1) verlaufen; wobei die Stützrahmen miteinander durch Längselemente verbunden sind, um das langgestreckte Trockengestell und darin den Luftstromkanal zu bilden;

Kantenverbinder (15, 26, 27), die in Richtung der Längsachse des Trockengestells (1) an dessen Längskanten verlaufen;

eine Vielzahl senkrechter Elemente (11, 20), die längs der Längsachse des Trockengestells (1) ausgerichtet sind, so daß Material, das auf das Trockengestell aufzuschütten ist, um diese senkrechten Elemente aufgeschüttet wird;

obere Verbinder (16, 17), die längs der Oberkante des Trockengestells (1) an den senkrechten Elementen (11, 20) verlaufen, um das Verdichten der gebildeten Materialmiete zu verringern;

dadurch gekennzeichnet, daß

die Vorrichtung ein mechanischer Trockner ist, der Gebläsemittel (4) hat, die wenigstens an einem Ende des Luftstromkanals (2) bereitgestellt werden, um in dem Kanal (2) einen erzwungenen Luftstrom zu bilden;

die senkrechten Elemente (11, 20) Anzeigeelemente sind, die längs der Längsachse des Trockengestells ausgerichtet sind und in ausreichendem Abstand über den Stützrahmen verlaufen, um durch die Stärke der Schicht des auf dem Trockengestell aufzuschüttenden Materials vorzustehen, um auf diese Weise sowohl die Stärke der Schicht als auch die Ausrichtung der zu bildenden Materialmiete im Verhältnis zur Längsachse des Trockengestells (1) anzuzeigen;

wobei die Kantenverbinder so angeordnet sind, daß sie die Materialmiete über der Bodenoberfläche tragen und ein Austreten des Luftstromes durch den Zwischenraum zwischen der Materialmiete und dem Boden verhindern, wodurch der Luftstrom, der durch das Gebläsemittel (4) verursacht wird, vorzugsweise durch das Material der Miete gelenkt wird;

ein Abdeckmittel (5) vorhanden ist, um die Materialmiete abzudecken und einen Luftspalt über der Miete zu bilden, um den Durchgang von feuchter Luft zu ermöglichen.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die oberen Verbinder (16, 17) aus wenigstens zwei Längselementen gebildet werden, die längs des Trockengestells verlaufen udn an den senkrechten Elementen (11, 20) befestigt sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher sich der Luftstromkanal (2) in der Längsrichtung des Trockengestells vom Gebläsemittel weg verengt.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher die Kantenverbinder eine Vielzahl von im wesentlichen parallelen Längselementen (151) aufweisen, die als Mittel zur Verhinderung von Feuchtigkeit dienen, wobei jedes dieser Elemente Kontakt mit dem Boden hat, um den Raum zwischen der Materialmiete und der Bodenoberfläche zu schließen und den erzwungenen Luftstrom durch das Material zu lenken.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei welcher die Kantenverbinder ein äußerstes Wandkantenelement (27) aufweisen, das sich auf den Boden stützt und unmittelbar neben den Mitteln zur Verhinderung von Feuchtigkeit (15) angebracht ist,

wobei das Wandkantenelement folgende Elemente aufweist:

ein Rahmengestell aus Latten, das einen ersten, unteren Rahmen (275), der sich auf den Boden aufstützt, und einen zweiten, oberen Rahmen hat, der von dem unteren Rahmen ausgeht, um sich gegen die Außenseite der Materialmiete abzustützen, wobei der obere Rahmen ein Netz für den Durchgang von Luft hat, und

ein Feststellelement (277) zur Einstellung und Feststellung des Winkels zwischen dem ersten und dem zweiten Rahmen.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher das Feststellelement (277) drehbar mit dem ersten Rahmen verbunden ist und durch einen Stift mit dem zweiten Rahmen verbunden werden kann.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher die Kantenverbinder folgende Elemente aufweisen:

Kantenaufweitungsmittel (26), das unmittelbar an den Längskanten des Rahmens gegen den Boden hin angebracht wird, um den Trocknungsraum auszudehnen, wobei das Kantenaufweitungsmittel einen Rahmen aufweist, der zum Luftkanal (2) hin offen ist, und wenigstens ein Rahmenlängselement (263) und wenigstens zwei Rahmenquerelemente (262), die an den Enden der Rahmenlängselemente befestigt sind, hat;

und bei welcher die Rahmenelemente (262, 263) jeweils gegen den Boden gehen und auf ihrer Oberseite ein Basiselement (264) tragen, um den Durchgang des Luftstromes durch die Materialmiete zu ermöglichen.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei welcher das Basiselement (264) durch ein Netz oder eine Vielzahl von Latten gebildet wird.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welcher das Abdeckmittel wenigstens zwei Abdeckelemente (5) aufweist, die jeweils aus einer ersten Position an den senkrechten Elementen in eine zweite Position bewegt werden können, wodurch das genannte Abdeckelement einen entsprechenden Stützrahmen (11, 12, 13, 13') bedeckt; und bei welcher die Abdeckelemente längs der angrenzenden Längskanten mit Befestigungsmitteln zur Befestigung der Abdeckelemente an den senkrechten Elementen (11, 20) versehen sind, um einen Spalt (18) zwischen den Abdeckelementen zu bilden, um den Austritt von feuchter Luft zu ermöglichen.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher die Befestigungsinittel Riemen oder Seile umfassen.

11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, bei welcher die Abdeckelemente auf entsprechenden Rollenmitteln gelagert werden und außerdem Antriebsmittel aufweisen, um die Abdeckmittel abzurollen und aufzurollen.

12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei welcher die Antriebsmittel einen von Hand zu bedienenden Hebelarm (52) oder einen elektrischen oder hydraulischen Motor umfassen, die abnehmbar mit einer Mittelwelle (51) der Rollenmittel verbunden werden können.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei welcher das Gebläsemittel einen Rotor-Stützrahmen (46) aufweist, der duch Befestigungsmittel (44) abnehmbar an einem Gebläsekanal (42) befestigt werden kann, der wiederum mit dem Luftstromkanal (2) gekoppelt ist; und bei welcher Zubehörteile und elektrische Verbindungen (43) für das Gebläsemittel im Verhältnis zum Stützrahmen (46) zur Bewegung mit dem Stützrahmen befestigt sind.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei welcher das Gebläsemittel einen elektrischen Antriebsmotor und Schaltmittel zur Steuerung der Rotationsrichtung des Motors hat, um die Strömungsrichtung der Luft durch den Luftstromkanal (2) ändern zu können.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei welcher das Trockengestell Stütz-Endrahmen zum Tragen der allgemein planen Stützrahmen hat und bei welcher jeder der Stützrahmen in Modulbauweise ausgeführt ist, bei welcher jeder der Stützrahmen ein erstes, allgemein gerades Element (19), das den Kontakt zum Boden herstellt, um ein zweites, generell gebogenes Element (13'), das im wesentlichen in derselben senkrechten Ebene wie das erste Element (19) liegt, und eine Vielzahl von Zwischenelementen (1) hat, welche die ersten und zweiten Elemente miteinander verbinden;

und bei welcher die Stütz-Endrahmen untereinander durch Längselemente (21, 22) verbunden sind, die im wesentlichen parallel zur Längsachse des Trockengestells verlaufen, wobei eines der Längselemente die ersten Elemente (19) untereinander verbindet und ein zweites der Längselemente die zweiten Elemente (13') im wesentlichen an ihrem höchsten Punkt untereinander verbindet, und außerdem Winkelelemente (26) die Zwischenelemente (11') und das zweite Längselement (22) im wesentlichen längs der Mittellinie des Trockengestells miteinander verbinden.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, die wenigstens zwei Gebläsemittel (4) aufweist, die sich an den entgegengesetzten Enden des Trockengestells befinden, und bei welcher das Trockengestell zwei Hälften aufweist, die auf den entsprechenden Seiten einer Symmetrieachse angeordnet sind.

17. Verfahren zum mechanischen Trocknen eines Materials auf der Basis organischer Fasern, wie Strohmaterial, Torf oder Holzspänen, an der Luft, unter Anwendung eines Trockengestells nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei die Methode folgende Schritte aufweist:

Aufschütten des zu trocknenden Materials auf die Oberseite des Trockengestells längs des Trockengestells, um eine Miete zu bilden, die einen Abstand gegenüber dem Boden aufweist;

Sicherstellen, daß das Material längs des Trockengestells eine einheitliche Material-Schichtstärke aufweist, durch Vergleich der äußeren Oberfläche der Aufschüttung des losen Materials mit den senkrecht vorstehenden Elementen (11, 11', 20) und den Kantenverbindern (15, 27), und Erzeugen eines Luftstromes durch das Material auf dem Trockengestell durch Betätigung des Gebläsemittels.

18. Verfahren nach Anspruch 17, außerdem dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläsemittel abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen betrieben wird, um so die Richtung des Luftstromes durch die aufgeschüttete Materialmiete zu ändern.

19. Verfahren nach Anspruch 17 oder Anspruch 18, das außerdem das Abdichten des Zwischenraumes zwischen der Mietenunterfläche und der Bodenoberfläche umfaßt, um ein Austreten des Luftstromes über die Kantenverbinder hinaus zu verhindern.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, das außerdem das Abdecken der Miete mit einem Abdeckmittel (5) umfaßt, um die Miete vor Regen zu schützen, wobei das Abdeckmittel einen Abstand gegenüber dem Mietenmaterial aufweist, um zwischen dem Abdeckmittel und dem Mietenmaterial einen Spalt für den Durchgang von feuchter Luft zu bilden.







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