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Dokumentenidentifikation DE69018696T2 17.08.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0398715
Titel Verfahren zur Vernichtung von Nagetieren und sonstigen schädlichen Wirbeltieren.
Anmelder Wisconsin Alumni Research Foundation, Madison, Wis., US
Erfinder DeLuca, Hector F., Deerfield, Wisconsin 53531, US;
Smith, Connie M., Madison, Wisconsin 53713, US
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH, 90489 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 69018696
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 17.05.1990
EP-Aktenzeichen 903053353
EP-Offenlegungsdatum 22.11.1990
EP date of grant 19.04.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.08.1995
IPC-Hauptklasse A01N 49/00

Beschreibung[de]
Hintergrund und Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung betrifft Verfahren zur Eliminierung oder Bekämpfung von Schädlingspopulationen und betrifft insbesondere solch ein Verfahren, bei dei eine Vitam in D-Verbindung in einer Ködernahrung mit viel Calcium verwendet wird.

Es ist bekannt, daß einjährige Nagetiere für den Verlust von mehr als 10 % der Getreideernte in den USA und von mehr als 30 % der Getreideernte in unterentwickelten Ländern verantwortlich sind. Nagetiere sind ebenfalls für die Übertragung von Krankheiten bekannt, sie sind schädlich und kontaminieren das Nahrungsangebot. Viele Verfahren wurden zur Elimiernierung und/oder Bekämpfung von Nagetieren und anderen schädlichen Wirbeltieren, wie zum Beispiel Staren, Amseln (Krähen und Saatkrähen) und Tauben, vorgeschlagen.

Das wichtigste Rodentizid war in den letzten Jahren die Reihe von Antikoagulantien, inbesondere Warfarin, Natriumwarfarin und kristallines Natriumwarfarin. Warfarin hat den Vorteil, daß es schwer in der Nahrung entdeckt werden kann, es wirkt nicht sofort lethal und dies ermöglicht es dem Tier, die Nahrung, die das Warfarin enthält, nacheinander zu verzehren und den Konsum dieser Nahrung nicht mit dem Tod zu verbinden. Es hat jedoch eine bedeutende Sekundärtoxizität, d.h., Tiere, die mit Warfarin vergiftet sind, können das Gift nachdem sie von größeren Tieren verzehrt wurden, auf diese übertragen, wie zum Beispiel auf eine Katze, die ein Nagetier, das mit Warfarin vergiftet ist. Zusätzlich haben Rattenstämme eine Resistenz gegen Warfarin entwickelt.

Die Verwendung von Vitamin D, das in hohen Dosierungen gegenüber Wirbeltieren toxisch ist, ist ein neueres Rodentizid. Dosierungen von 750 Teilen/Million oder höher werden benötigt, bevor Vitamin D&sub2; oder Vitamin D&sub3; Intoxikation bewirken. Obwohl diese Konzentration in geringem Maß nachgewiesen werden kann, ist sie niedrig genug, um wirksam zu sein. Die Vitamin D-Verbindungen sind auch von beachtlichem Interesse in Hinblick darauf, daß sie über einen längeren Zeitraum in der Umgebung nicht haltbar sind und deshalb kein Umweltproblem darstellen.

Ein neuerer wichtiger Vorteil war die Entwicklung von Vitaminen, die an der Position 1 hydroxyliert sind, weil sie eine höhere Toxizität als herkömmliches Vitamin D aufweisen. Dosierungen von 15 Teilen/Million sind gegen Mäuse, Ratten und andere Nagetiere wirksam, dies eliminiert den möglichen Nachweis, weil es eine geschmacklose Verbindung und in kleinen Mengen wirksam ist. Es hat den Vorteil, daß es schnell metbolisiert wird und so keine Sekdärtoxizität aufweist. Weil es in kleinen Mengen wirksam ist, weist es des weiteren gerade weniger Umweltprobleme als das Vitamin D selbst auf. Der wichtigste Grund ist die größere Wirksamkeit, die die Kosten der Vitamin D-Rodentizide beträchtlich reduziert. Ein Verfahren zur Aktivierung von Vitamin D durch Hydroxylierung an der 1-Position wurde ebenfalls vorgestellt, hauptsächlich um die Kosten der Herstellung von 1-Hydroxyvitamin D&sub3; zu reduzieren.

Ratten verzehren häufig Nahrungsmittel mit hohem calciumgehalt sehr intensiv. Tatsächlich muß Käse als eins der bevorzugtesten Nahrungsmittel betrachtet werden, das für Ratten und Mäuse verfügbar ist. Wir haben gelernt, daß die Toxizität von Vitamin D-Verbindungen stark erhöht ist, wenn calciumaufnahmen erhöht wird. Vitamin D-Verbindungen können deshalb als ausgezeichnete Rodentiziden lediglich durch Bereitstellen in einer Matrix mit viel Calcium oder in einer Ködernahrung mit viel Calcium hergestellt werden. Deshalb lehrt diese Erfindung, daß es ein ausgezeichnetes Verfahren zur Eliminierung von Schädlingen ist, eine Vitamin D-Verbindung in einem Ködernahrungsmittel mit viel Calcium bereitzustellen. Die Vitamin D-Verbindung kann Vitamin D&sub3;, Vitamin D&sub2;, 1-α-Hydroxyvitamin D&sub3;, 1-α-Hydroxyvitaiin D&sub2;, 25- Hydroxyvitamin D&sub3; 1-α,25-Dihydroxyvitamin D&sub3;, 1-α,25-Dihydroxyvitamin D&sub2; und andere, ebenso wie die vielen neuen Analogen, die 1-α-hydroxyliert sind, sein, wie es im weiteren definiert wird.

Fig. 1 ist eine graphische Darstellung, die die Prozent Todesfälle von Ratten in Abhängigkeit von verschiedenen Mengen an 1-α-Hydroxyvitamin D&sub3; in einem 2 %igen Calciumnahrungsmittel nach 7 Tagen und nach 14 Tagen zeigt; und

Fig. 2 zeigt eine graphische Darstellung, die die Prozent Todesfälle in Abhängigkeit von der Zeit als ein Ergebnis der Aufnahme von 5 Teilen/Million an α-Hydroxyvitamin D&sub3; in einem 1 %igen, 2 %igen und 3 %igen Calciumnahrungsmittel zeigt.

Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Bekämpfung von schädlichen Wirbeltierpopulationen, wie zum Beispiel Nagetieren, Staren und Amseln, bereit, wobei das Verfahren aus dem Verfügbarmachen einer Vitamin D-Verbindung gegen wenigstens einen dieser Schädlinge in einer Menge von 4 bis 5 Teilen pro Million und 2 bis 3 Gewichts-% calcium dem Nahrungsmittel, ebenso wie aus einer Zusammensetzung, die geeignet ist, von schädlichen Wirbeltieren aufgenommen zu werden, die eine Vitamin D Verbindung in einer Menge von 4 bis 5 Teilen pro Million und 2 bis 3 Gewichts-% Calcium umfaßt, besteht.

Der hier benutzte Begriff "Vitamin D-Verbindung" schließt Verbindungen, die eine oder mehrere verschiedene Vitamin D-abhängige Verfahren in Mammalia, d.h. Absorption von Calcium in Darm, Knochenmobilisierung und Knochenmineralisierung, ein. So schließt die Vitamin D-Verbindung dieser Erfindung Cholecalciferol und Ergocalciferol und deren bekannte Metaboliten ebenso wie bekanntes synthetiscbes Cholecalciferol- und Ergocalciferolanaloge, die calcemische Aktivität erkennen lassen, ein. Diese synthetiscben Cholecalciferol- und Ergocalciferolanaloge umfassen solche Kategorien von Verbindungen, wie zum Beispiel das 5,6-trans-Cholecalciferol und 5,6-trans-Ergocalciferol, die fluorinierten Cholecalciferole, die seitenkettenhomologen Cholecalciferole und die seitenkettenhomologen delta²²-Cholecalciferole. Besondere Beispiele solcher Verbindungen schließen Vitamin D-Metboliten oder Analoge, wie zum Beispiel Vitamin D&sub3;, Vitamin D&sub2;, 1-α-Hydroxyvitamin D&sub3;, 1-α-Hydroxyvitamin D&sub2;, 1-α,25- Dihydroxyvitamin D&sub3;, 1-α,25-Dihydroxyvitamin D&sub2;, 25-Hydroxyvitamin D&sub3;, 25-Hydroxyvitamin D&sub2;, 24,24- Difluor-25-dihydroxyvitamin D&sub3;, 24,24-Difluor-1-α,25-dihydroxyvitamin D&sub3;, 24-Fluor-25-hydroxyvitamin D&sub3;, 24-Fluor-1-α,25-dihydroxyvitamin D&sub3;, 2-ß-F1uor-25-hydroxyvitamin D&sub3;, 2-ß-Fluor-1-α-hydroxyvitamin D&sub3;, 2- ß-Fluor-1-α,25-dihydroxyvitamin D&sub3;, 26,26,26,27,27,27-Hexafluor-25-hydroxyvitamin D&sub3;, 26,26,26,27,27,27- Hexafluor-1-α,25-dihydroxyvitamin D&sub3;, 24,25-Dihydroxyvitamin D&sub3;, 1-α,24,25-Trihydroxyvitamin D&sub3;, 25,26- Dihydroxyvitamin D&sub3;, 1-α,25,26-Trihydroxyvitamin D&sub3;, 1-α,25-Dihydroxy-24-epi-Vitamin D&sub2;, 24-Homo-1,25- Dihydroxyvitamin D&sub3;, 24-Dihomo-1,25-Dihydroxyvitamin D&sub3;, 24-Trihomo-1,25-Dihydroxyvitamin D&sub3; und die entsprechenden 26- oder 26,27-Homo, Dihomo- oder Trihomo-Analogen von 1-α,25-Dihydroxyvitamin D&sub3; ein.

Die Vitamin D-Verbindung kann der Schädlingspopulation entweder als einzelnes Intoxikationsmittel oder in Verbindung mit anderen Vitamin D-Verbindungen, wie anderen rodentizidwirksamen oder Intoxikationssuhstanzen zugeführt werden. Im allgemeinen sind Dosierungen von etwa 1 Teil/Millionen Teile eines Ködernahrungsmittels bis zu etwa 500 Teile/Millionen Teile eines Ködernahrungsmittels einer Vitamin D-Verbindung per se oder in Kombination mit anderen Vitamin D-Verbindungen in dem Nahrungsmittel für Schädlinge über einen Zeitraum von etwa 7 Tagen bis etwa 15 Tagen wirksam, die Anteile jeder Verbindung hängen von dem einzelenen zu behandelden Schädling und der Rate der gewünschten Abtötung ab. Obwohl die wirkliche Menge der verwendeten Vitamin D-Verbindung nicht kritisch ist, sollten in allen Fällen ausreichende Mengen der Vitamin D-Verbindung verwendet werden, um die Bekämpfung der Schädlingspopulation zu bewirken. Mengen in einem Überschuß von etwa 500 Teilen/Millionen Teile des Ködernahrungsmittels der Vitamin D-Verbindung oder der Kombination dieser Verbindung mit anderen Vitamin D-Verbindungen in dem Schädlingsnahrungsmittel sind im allgemeinen nicht nötig, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen und sind ökonomisch gesehen keine gesunde Vorgehensweise. In der Praxis soll es so verstanden werden, daß die spezielle Dosierung, die in einem gegebenen Fall verwendet wird, in Übereinstimmung mit den speziellen verwendeten Verbindungen, dem zu behandelden Schädling, den Bedingungen des Schädlings und den anderen wichtigen Faktoren, die die Aktivität der Vitamin D-Verbindung verändern können oder der Reaktion des Schädlings, wie sie dem Fachmann bekannt ist, eingestellt wird.

Die Calciumverbindung, die in einem Nahrungsmittel mit viel Calcium verwendet wird, kann in der Form einer Calcium enthaltenden Verbindung, d.h. in einer kombinierten Form wie in Calciumsalzen, wie Calciumcarbont, Calciumcitrat, calciumphosphat, calciumgluconat, calciumlactat, Calciumacetat, Calciumchlorid und dergleichen, vorhanden sein. Kombinationen der Calciumverbindungen können ebenfalls verwendet werden. Im allgemeinen kann jede Sübstanz, z B. Milch, die Calcium enthalt, das durch das schadliche Wirbeltier metabolisiert werden kann, als der Calciumverbindungsbestandteil der vorliegenden Erfindung, verwendet werden. Die Menge der Calciumverhindung, die in dem Nahrungsmittel des Schadlings verwendet wird, sollte ausreichend sein, um ein Nahrungsmittel für Schadlinge mit viel Calcium darzustellen. Der Ausdruck "Nahrungsmittel mit viel Calcium", wie er in der Beschreibung verwendet wird, bedeutet Erganzung des Calciums in dem Nahrungsmittel des Schadlings mit Calcium um einen Anteil, der größer ist als der Anteil, der für den Schädling normal ist. Im allgemeinen sollte ein normaler Anteil an Calcium 0,5 % des Nahrungsmittels des Schädlings repräsentieren. Demgemäß sollte ein Nahrungsmittel mit viel Calcium für einen Schädling die Adminstration von ausreichend Calcium einschließen, um die totale Calciumaufnahme in dem Nahrungsmittel des Schädlings um mehr als 0,5 % zu erhöhen und sollte insbesondere von 2 bis 3 % des Nahrungsmittels des schädlichen Wirbeltieres repräsentieren. Der Anteil des calciums ist jedoch von dem einzelnen zu behandelnden Schädling und der gewünschten Tötungsrate mit den oben erwähnten Prozentzahlen abhängig, die im allgemeinen wirksam sind, um die vorliegende Erfindung durchzuführen. Obwohl die tatsächliche Menge der verwendeten Calciumverbindung nicht kritisch ist, sollten in allen Fällen ausreichende Mengen der Verbindung verwendet werden, um die Bekämpfung der Schädlingspopulation zu bewirken. Mengen in einem Überschuß von etwa 3 % Calcium in dem Nahrungsmittel des Schädlings sind im allgemeinen nicht nötig, um die erwünschten Ergebnisse zu erreichen und sind ökonomisch gesehen keine gesunde Vorgehensweise. In der Praxis soll es so verstanden werden, daß die spezielle Dosierung, die in jedem gegebenen Fall verwendet wird, in Übereinstimmung mit den speziellen verwendeten Verbindungen, dem zu behandelden Schädling, den Bedingungen des Schädlings und den anderen wichtigen Faktoren, die die Aktivität der Vitamin D-Verbindung verändern können oder der Reaktion des Schädlings, wie sie dem Fachmann bekannt ist, eingestellt wird.

Dosierungsformen des Vitamins D und der Calciumverbindung können durch deren Kombination mit eßbaren Materialien, die für das schädliche Wirbeltier in einem Nahrungsmittelköder akzeptabel sind, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt sind, hergestellt werden. Solche eßbaren Materialien können Getreide, Käse, Butter, Salze, Milchprodukte oder definierte Materialien, wie Caseinsalze, Zucker, Gemüse oder tierische Fette und Proteine, sein und sie können entweder fest oder flüssig sein. Wenn eine feste Form verwendet wird, ist die Dosierungsform der Verbindungen und des eßbaren Materials typischerweise in der Form eines Pellets, Pulvers, Biskuits, usw.. Wenn eine flüssige Form verwendet wird, können Sirup oder flüssige Suspensionen, Emulsionen oder Lösungen verwendet werden. Die Dosierungsform kann auch Zusatzmittel, wie Konservierungsmittel, Stabilisatoren, Netz- oder Emulsiondmittel, Lösungspromotoren, Bindemittel, Füllmittel, usw., enthalten.

Die vorliegende Erfindung wird des weiteren mittels des folgenden veranschaulichenden Beispiels beschrieben.

TABELLE 1: Die Calciumaufnahme erhöht die Rodentizitätsaktivität von 1-α-Hydroxyvitamin D&sub3;
Gruppe Tage des Verzehres Körpergewicht Kontrollgruppe Calcium (normaler Anteil)

Versuchsratten wurden mit einem Nahrungsmittel, das aus Vitamintestcasein, Salzen, Maiszucker, pflanzlichem Öl und Mineralien bestand, zu den steigenden Mengen Calcium hinzugefügt wurden, gemäß dem Nahrungsmittel, das von Suda et al. (J. Nutr. 100, 1049-1052, 1972) beschrieben wurde, gefüttert. Das Calcium wurde dem Nahrungsmittel in Form von Calciumcarbonat hinzugefügt. Das Calciumcarbonat wurde unter Verlust des Maiszuckers hinzugefügt, um die angegebenen Prozentzahlen des Calciums in dem Nahrungsmittel zu erhalten, wie es in Tabelle 1 gezeigt ist.

In jeder Gruppe erhielten sechs Ratten ein 3 %iges Calciumnahrungsmittel, dem Vitamin D hinzugefügt worden war. Alle anderen Gruppen hatten in ihrem Nahrungsmittel 5 Teile/Millionen Teile 1-α- Hydroxyvitamin D&sub3;. Sie wurden 15 Tage mit diesem Nahrungsmittel gefüttert. Wie in Tabelle 1 gezeigt ist, zeigte die Kontrollgruppe, die nur mit dem 3 %igen Calciumnahrungsmittel gefüttert wurde, keine Toxizität und die Tiere behielten während des 15-tägigen Fütterungszeitraums ihr normales Körpergewicht. Auf der anderen Seite nahm mit steigendem Calciumgehalt des Nahrungsmittels die Toxizität des 5 Teile/Millionen Teile 1-α-Hydroxyvitamins D&sub3; progressiv zu und bei 3% Calcium starben 4 von 6 Tiere bereits nach 11 Tagen des Füttern mit 5 Teilen/Millionen Teile des 1-α-Hydroxyvitamins D&sub3;- und 3 %igem Calciumnahrungsmittels. Die Ergebnisse veranschaulichen, daß die Toxizität von 5 Teilen/Millionen Teile 1-α-Hydroxyvitamins D&sub3; signifikant durch Erhöhen des Calciums in dem Ködernahrungsmittel ansteigt.

Wie in Figur 1 gezeigt ist, ergeben 4 Teile/Millionen Teile an 1-α-Hydroxyvitaiin D&sub3;, die zu einem 2 %igen Calciumnahrungsmittel hinzugefügt wurden, eine 100 %ige Abtötung der Tiere nach 14 Tagen und eine 50 %ige nach 7 Tagen. Dies ist mit der Tatsache zu vergleichen, daß 15 Teile/Millionen Teile an 1-α- Hydroxyvitamin D&sub3; benötigt werden, um Tiere unter normalen Köderbedingungen zu töten. Wie in Figur 2 gezeigt ist, ist die Toxizität von 5 Teilen/Millionen Teilen an 1-α-Hydroxyvitamin D&sub3; in dem 3 %igen Calciumnahrungsmittel sehr viel höher als entweder in dem 1 %igen oder 2 %igen Calciumnahrungsmittel.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Bekämpfung einer schädlichen Wirbeltierpopulation, das das Verfügbarmachen einer Vitamin D-Verbindung gegenüber wenigstens einem Schädling in einer Menge von 4 bis 5 Teilen pro Millionen Teile und 2 bis 3 Gewichts-% Calcium in dem Nahrungsmittel umfaßt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, bei die Vitamin D-Verbindung Vitamin D&sub3;, Vitamin D&sub2;, 1-α-Hydroxyvitamin D&sub3;, 1-α,125-Dihydroxyvitamin D&sub3;, 1-α-Hydroxyvitamin D&sub2;, 1-α,25-Dihydroxyvitamin D&sub2;, 25-Hydroxyvitamin D&sub2; oder 25-Hydroxyvitamin D&sub3; ist.

3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem die Vitamin D-Verbindung 1-α-Hydroxyvitamin D&sub3; ist.

4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem das Nahrungsmittel für ein oder mehrere Nagetiere zur Verfügung steht.

5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem das Nahrungsmittel für ein oder mehrere Stare zur Verfügung steht.

6. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem das Nahrungsmittel für ein oder mehrere Krähen, Saatkrähen oder Tauben zur Verfügung steht.

7. Eine Zusammensetzung, die zur Aufnahme durch ein schädliches Nagetier geeignet ist, die eine Vitamin D-Verbindung in einer Menge von 4 bis 5 Teilen pro Millionen Teile und 2 bis 3 Gewichts-% Calcium umfaßt.

8. Eine Zusammensetzung nach Anspruch 7, bei der die Vitamin D-Verbindung Vitamin D&sub3;, Vitamin D&sub2;, 1-α- Hydroxyvitamin D&sub3;, 1-α,25-Dibydroxyvitamin D&sub3;, 1-α-Hydroxyvitamin D&sub2;, 1-α,25-Dihydroxyvitamin D&sub2;, 25- Hydroxyvitamin D&sub2; oder 25-Hydroxyvitamin D&sub3; ist.

9. Eine Zusammensetzung nach Anspruch 8, bei der die Vitamin D-Verbindung 1-α-Hydroxyvitamin D&sub3; ist.

10. Eine Verbindung nach Anspruch 7, 8 oder 9, die ein eßbares Nahrungsmittel umfaßt.







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