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Dokumentenidentifikation DE69015891T2 24.08.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0404287
Titel Verfahren zum Feststellen des überlappen von Blättern.
Anmelder Komori Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kurata, Yoshiaki, Higashi-Ibaraki-gun, Ibaraki, JP
Vertreter Wenzel, H., Dipl.-Ing., 22143 Hamburg; Kalkoff, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 58452 Witten
DE-Aktenzeichen 69015891
Vertragsstaaten AT, CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.06.1990
EP-Aktenzeichen 902501550
EP-Offenlegungsdatum 27.12.1990
EP date of grant 11.01.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.1995
IPC-Hauptklasse B65H 7/12

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Feststellen des Überlappens von Blättern, insbesondere zur Anwendung bei einer Bogendruckmaschine.

Wenn Blätter (Papierbögen) einer Bogendruckmaschine zuzuführen sind, wird bekanntermaßen ein Überlappen der Papierbägen festgestellt.

Das heißt, wenn ein Papierbogen von einer Zuführungsvorrichtung einer Bogendruckmaschine (im folgenden der Einfachheit halber als Druckmaschine bezeichnet) zugeführt werden soll, wird die Führungskante des Papierbogens mit einem als Kopfführung bezeichneten Anschlag in Berührung gebracht, der an der Seite der Druckmaschine an einem distalen Endabschnitt eines Zuführungstisches vorgesehen ist, und danach wird der Papierbogen der Druckmaschine zugeführt. Um das gleichzeitige Zuführen von zwei oder mehreren überlappenden Papierbögen zu verhindern, ist in diesem Fall am hinteren Flächenende des Zuführungstisches in einer Position nahe der Kopfführung eine lichtemittierende Einrichtung angeordnet, und in einem vorbestimmten Teil des Zuführungstisches ist entsprechend dem lichtemittierenden Abschnitt der lichtemittierenden Einrichtung ein Durchgangsloch ausgebildet. Außerdem ist entsprechend dem Durchgangsloch an der oberen Flächenseite des Zuführungstisches eine lichtempfangende Einrichtung angeordnet. Das heißt, daß von der lichtemittierenden Einrichtung emittiertes Licht in Richtung der Stärke eines zuzuführenden Papierbogens ausgestrahlt und durch den Papierbogen übertragenes Transmissionslicht durch eine lichtempfangende Einrichtung aufgenommen und in ein elektrisches Signal umgewandelt wird, um eine empfangene Lichtmenge zu erhalten. Ein der empfangenen Lichtmenge entsprechender Ausgangspegel wird mit einem vorbestimmten Bestimmungspegel verglichen, und das Überlappen der Papierbögen wird auf der Grundlage des Ergebnisses des Vergleichs festgestellt.

In diesem Fall werden die Lichtemissionsmenge des von der lichtemittierenden Einrichtung emittierten Lichts und der Bestimmungspegel vorzugsweise als Optimumwerte für einen entsprechenden Papierbogen gesetzt. Das heißt, das Verhältnis zwischen der Lichtemissionsmenge und dem Ausgangspegel, das erhalten wird, wenn die Anzahl der Papierbögen eins ist, unterscheidet sich von dem dann erhaltenen, wenn die Anzahl der Papierbögen "zwei" ist. Wie zum Beispiel in Fig. 5 gezeigt ist, wird eine Charakteristik I bei einem Papierbogen erreicht, während eine Charakteristik II für zwei Papierbögen erzielt wird. Der Optimumwert der Lichtemissionsmenge ist in diesem Fall ein Lichtemissions-Mengenwert, bei dem der Unterschied zwischen den auf den Charakteristik-Kurven I und II basierenden Ausgangspegeln ein Maximum wird. Der Optimumwert des Ermittlungspegels beträgt die Hälfte der Summe der auf den bei dem optimalen Lichtemissions-Mengenwert erhaltenen Charakteristik-Kurven I und II basierenden Ausgangspegel.

Gemäß einem ersten bekannten Verfahren wird ein vorbestimmter Bestimmungspegel gesetzt, und die Stromzufuhr zur lichtemittierenden Einrichtung wird so eingestellt, daß der Bestimmungspegel im wesentlichen bei einer Zwischenstellung zwischen einem Ausgangspegel, der über die lichtempfangende Einrichtung erhalten wird, wenn die Anzahl der Papierbögen eins ist, und einem Ausgangspegel, der erhalten wird, wenn die Anzahl der Papierbögen zwei ist, positioniert ist, um dadurch die Lichtemissionsmenge des von der lichtemittierenden Einrichtung zu emittierenden Lichts festzulegen. Die dementsprechende EP-A-0 342 647, die unter Artikel 54(3) fällt, beschreibt ein derartiges Verfahren; es werden verschiedene Ausgangswerte aufgenommen, und der Mittelwert dieser Werte wird mit dem vorbestimmten Bezugspegel verglichen. Die Lichtemitterintensität wird so eingestellt, daß der Durchschnitts-Ausgangspegel innerhalb eines vorbestimmten Bereichs des Bezugspegels bleibt. Nach einem zweiten bekannten Verfahren, wie beispielsweise in der EP-A-0 149 699 beschrieben, wird die vorbestimmte Stromzufuhr zu der lichtemittierenden Einrichtung eingestellt, um eine Lichtemissionsmenge des von der lichtemittierenden Einrichtung zu emittierenden Lichts festzulegen, und ein Ermittlungssignal wird gesetzt, um im wesentlichen in einer Zwischenstellung zwischen einem Ausgangspegel, der über die Lichtempfangseinrichtung erzielt wird, wenn die Anzahl der Papierbögen "eins" ist, und einem Ausgangspegel, der erhalten wird, wenn die Anzahl der Papierbögen "zwei" ist, positioniert zu werden.

Im allgemeinen wird jedoch oftmals eine geringe Zahl von Posten eines Materials mit einer Druckmaschine gedruckt, die verschiedene Arten von Papierbögen verwendet. Das heißt, da sich die in Fig. 5 gezeigten Charakteristik- Kurven I und II entsprechend der Papierqualität (einschließlich der Papierstärke, der Farbe und dergleichen) des zu verwendenden Papiers ändern, können die Optimumwerte der Lichtemissionsmenge und der Bestimmungspegel nicht konstant gehalten werden. Bei den oben erwähnten ersten und zweiten Verfahren ist es daher schwierig, bei Papierbögen mit einem weiten Bereich der Papierqualität eine sichere Feststellung der Überlappung mit hoher Genauigkeit vorzunehmen. Darüber hinaus hängt die Einstellung der Optimalwerte in unerwünscht hohem Maße von den Fertigkeiten des Benutzers ab.

Wesen der Erfindung

Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Feststellen des Überlappens von Blättern anzugeben, das mit hoher Genauigkeit eine sichere Feststellung des Überlappens von Blättern und eine Einstellung unabhängig von den Fertigkeiten des Benutzers vornehmen kann.

Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zum Feststellen des Überlappens von Blättern vorgesehen, bei dem lichtemittierende Mittel einem einen von einer Datenverarbeitungseinheit ausgegebenen Steuerpegel Vout umfassenden Lichtemissionssignal entsprechend betrieben werden, von dem lichtemittierenden Mittel emittiertes Licht in Richtung der Stärke eines zuzuführenden Blattes ausgestrahlt wird, durch das zuzuführende Blatt durchgelassenes Licht von lichtempfangenden Mitteln empfangen wird, ein Lichtempfangssignal mit einem einer empfangenen Lichtmenge der lichtempfangenden Mittel ensprechenden Ausgangspegel Vin in die Datenverarbeitungseinheit eingegeben wird, und das Überlappen von zuzuführenden Blättern auf der Grundlage des Lichtempfangssignals festgestellt wird, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt: Einstellen eines vorbestimmten Pegelwertes Vos als Pegel des Lichtemissionssignals, Berechnen - und zwar auf der Grundlage eines Wertes Vik eines Lichtempfangssignals, das beim Empfang von Licht aufgrund einer Lichtemission entsprechend dem Lichtemissionssignal mit dem vorbestimmten Pegelwert Vos erhalten wird - eines Optimum-Wertes Vod entsprechend dem Eingangswert Vik gemäß einer zuvor gespeicherten Vik - Vod- Charakteristik-Tabelle, die zuvor gespeichert ist und das Verhältnis zwischen dem Wert Vik als Papierqualitätsdaten und dem Optimum-Wert Vod des Lichtemissionssignals darstellt, Einstellen des berechneten Optimum-Wertes Vod als den das lichtemittierende Mittel treibenden Pegel des Lichtemissionssignals und Berechnen - und zwar auf der Grundlage eines Wertes Vik eines entsprechenden Lichtempfangssignals - eines Änderungswertes V&sub1;&submin;&sub2; entsprechend dem Eingangswert Vik gemäß einer zuvor gespeicherten Vik-V&sub1;&submin;&sub2;-Charakteristik-Tabelle, die das Verhältnis zwischen dem Wert Vik als Papierqualitätsdaten und einem Pegeländerungswert V&sub1;&submin;&sub2; des Lichtempfangssignals wiedergibt, verursacht durch das Überlappen zuzuführender Blätter, wenn der Optimum-Wert Vod als der Pegel des Lichtemissionssignals eingestellt ist, Berechnen eines Bestimmungspegels VL nach folgender Gleichung:

VL = V1 - V1&sub1;&submin;&sub2;. 1/2,

worin V&sub1; der Wert eines Lichtempfangssignals ist, das erhalten wird, wenn der Optimum-Wert Vod als Pegel eines Lichtemissionssignals eingestellt wird, und Feststellen des Überlappens von zuzuführenden Blättern gemäß dem berechneten Bestimmungspegel VL.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Anordnung einer Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 ist ein Flußdiagramm zur Erläuterung des von einer CPU (Zentralrechner) der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung ausgeführten Daten-Registrierungsablaufs;

Fig. 3 ist eine graphische Darstellung, die einen unter Verwendung eines Wertes Vik als Papierqualitätsdaten experimentell ermittelten Wert Vod eines Steuerpegels Vout zeigt;

Fig. 4 ist eine graphische Darstellung, die einen Änderungswert V&sub1;&submin;&sub2; eines Ausgangspegels Vin zeigt, experimentell ermittelt unter Verwendung des Wertes Vik als Papierqualitätsdaten; und

Fig. 5 ist eine graphische Darstellung, die das Verhältnis zwischen der Lichtemissionsmenge und einem Ausgangspegel darstellt, das für einen Papierbogen und für zwei Papierbögen unterschiedlich ist.

Detaillierte Beschreibung der bevorzuoten Ausführungsformen

Ein Verfahren zum Feststellen des Überlappens von Blättern gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend im einzelnen beschrieben.

Fig. 1 zeigt eine Anordnung einer Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Mit Bezug auf Fig. 1 bezeichnen die Bezugszeichen: 1 eine lichtemittierende Einrichtung; 2 eine lichtempfangende Einrichtung; 3 einen Verstärker zur Verstärkung eines elektrischen Ausgangssignals (Analogsignal) entsprechend einer empfangenen, von der lichtempfangenden Einrichtung 2 gelieferten Lichtmenge; 4 einen A/D-Konverter zur Umwandlung des vom Verstärker 3 gelieferten, verstärkten elektrischen Signals in ein digitales Signal und zur Zuführung des digitalen Signals als ein Lichtempfangssignal mit einem Ausgangspegel Vin zu einem Mikroprozessor 5 (im folgenden als CPU bezeichnet); 6 einen D/A-Konverter zur Umwandlung eines Lichtemissionssignals mit einem von der CPU 5 ausgegebenen Steuerpegel Vout (Digitalsignal) in ein Analogsignal; 7 einen Verstärker zur Verstärkung des von dem D/A-Konverter 6 ausgegebenen Analogsignals, um ein Stromsignal zu erhalten, und zur Lieferung des Stromsignals an die lichtemittierende Einrichtung 1; und 13 ein zu bedruckendes Blatt Papier.

Die CPU 5 ist mit Tasten 8 zur Eingabe eines Befehls durch einen Benutzer, einem Detektion-Taktgenerator 9 zur Erzeugung einer Blatt-Detektion/Festellung-Takt und einem Monitor 10 zur Bestätigung der Rechnerinformation der CPU 5 an eine Bedienungsperson verbunden. Ein zentrales Rechensystem wird durch die CPU 5, einen ROM 11 zur Speicherung von Programmen für den Betrieb der CPU 5 und später zu beschreibenden Charakteristik-Tabellen sowie einen RAM 12 zur Speicherung/Ausgabe verschiedener Arten von Informationen gebildet.

Die lichtemittierende Einrichtung 1 und die lichtempfangende Einrichtung 2 sind einander gegenüber angeordnet, und zwar - wie oben bei der Erläuterung der herkömmlichen Vorrichtung beschrieben - mit einer Kopfführung eines Zuführungstisches einer Druckmaschine (nicht dargestellt) zwischen sich. Die Verstärkungsfaktoren (gains) der Verstärker 3 und 7 können willkürlich eingestellt werden.

Fig. 2 ist ein Flußdiagramm zur Erläuterung des von der CPU 5 durchzuführenden Daten-Registrierungsablaufs. Der Verfahrensablauf wird unten mit Bezug auf den in Fig. 2 gezeigten Ablaufplan beschrieben. Das heißt, wenn eine Bedienungsperson einen Anfangsbefehl für den Arbeitsablauf zur Feststellung/Detektion des Überlappens von Blättern, d.h., über die Tasten 8 einen "Initialisierungsbefehl für registrierte Daten" eingibt, initialisiert die CPU 5 die bis dahin registrierten Daten (Schritt 101). Wenn ein Benutzer einen Papierbogen der Kopfführung zuführt, das heißt das Blatt 13 zwischen die lichtemittierende Einrichtung 1 und die lichtempfangende Einrichtung 2 befördert und über die Tasten 8 einen "Datenregistrierungs-Startbefehl" eingibt, setzt die CPU 5 einen Steuerpegel Vout des Lichtemissionssignals als einen vorbestimmten Pegelwert Vos (Schritt 102). Folglich emittiert die lichtemittierende Einrichtung 1 Licht in einer Lichtemissionsmenge entsprechend dem vorbestimmten Pegelwert Vos. Danach berechnet die CPU 5 eine Zeit, die erforderlich ist, bevor der Lichtemissionsbetrag des durch die Lichtemissionseinrichtung 1 emittierten Lichts stabilisiert ist, wartet/verzögert, bis die berechnete Zeit verstrichen ist (Schritt 103), und holt ein Lichtempfangssignal mit einem Ausgangspegel Vin entsprechend einer empfangenen Lichtmenge der lichtempfangenden Einrichtung 2 vom A/D-Konverter 4 heran (Schritt 104). Ein Wert Vik des herangeholten Ausgangspegels Vin bildet Daten, die die Papierqualität des Blattes 13 angeben. Der Wert Vik und ein Optimum-Wert Vod des Steuerpegels Vout zur Aufrecherhaltung des Optimum-Wertes der Lichtemission im Hinblick auf das Blatt 13 weisen ein vorbestimmtes Verhältnis auf. Fig. 3 ist eine graphische Darstellung, die eine Charakteristik(-Kurve) des Optimum-Wertes Vod des Steuerpegels Vout zeigt, die unter Verwendung des Wertes Vik als Papierqualitätsdaten (d.h., eine Vik-Vod-Charakteristik-Tabelle) erhalten wurde. Diese Vik-Vod-Charakteristik-Tabelle wird im ROM 11 gespeichert, und die CPU 5 erhält und registriert den Optimum-Wert Vod des Steuerpegels Vout entsprechend dem herangeholten Wert Vik gemäß der gespeicherten Vik- Vod-Charakteristik-Tabelle (Schritt 105).

Die CPU 5 setzt den registrierten Optimum-Wert Vod als Steuerpegel Vout, um die Lichtemissionsmenge des von der lichtemittierenden Einrichtung 1 emittierten Lichts zu verändern. Danach berechnet die CPU 5 die Zeit, die erforderlich ist, bevor der Lichtemissionsbetrag des von der lichtemittierenden Einrichtung 1 emittierten Lichts stabilisiert ist, wartet/verzögert, bis die berechnete Zeit verstrichen ist (Schritt 107), und holt den Ausgangspegel Vin entsprechend der empfangenen Lichtmenge der lichtempfangenden Einrichtung 2 heran (Schritt 108). Ein Wert V&sub1; des herangeholten Ausgangspegels Vin wird als Ausgangspegel Vin mit Bezug auf ein Blatt 13 erhalten, wenn der Optimum-Wert Vod als Steuerpegel Vout eingestellt/gesetzt ist. In diesem Fall haben der in Schritt 104 erhaltene Wert Vik und ein Änderungswert V&sub1;&submin;&sub2; des Ausgangspegels Vin (ein Unterschied zwischen den Ausgangspegeln Vin, die für ein Blatt und für zwei Blätter erhalten werden), der sich entsprechend dem Überlappen (Zwei-Blatt-Überlappung) der Blätter 13 ändert, wenn der Optimum-Wert Vod als Steuerpegel Vout eingestellt/gesetzt ist, ein vorbestimmtes Verhältnis. Fig. 4 ist eine graphische Darstellung einer Charakteristik(-Kurve) des Änderungswertes V&sub1;&submin;&sub2; des Ausgangspegels Vin, die unter Verwendung des Wertes Vik als Papierqualitätsdaten (d.h. eine Vik-V&sub1;&submin;&sub2;-Charakteristik-Tabelle) experimentell erhalten wurde. Diese Vik-V&sub1;&submin;&sub2;-Charakteristik-Tabelle wird im ROM 11 gespeichert, und die CPU 5 erhält den Änderungswert V&sub1;&submin;&sub2; entsprechend dem in Schritt 104 gemäß der gespeicherten Vik-V&sub1;&submin;&sub2;-Charakteristik-Tabelle erhaltenen Wert Vik und erhält und registriert einen Bestimmungspegel VL nach folgender Gleichung (Schritt 109):

VL = V1 - V&sub1;&submin;&sub2;. 1/2.

Die optimale Lichtemissionsmenge und der optimale Bestimmungspegel im Hinblick auf das Blatt 13 werden nach dem obigen Verfahren bestimmt. Durch wiederholtes Durchführen des obigen Verfahrens jedesmal, wenn sich die Papierqualität der Papierblätter ändert, können für Papierbögen mit einem großen Bereich der Papierqualität die optimale Lichtemissionsmenge und der optimale Bestimmungspegel ermittelt werden, um eine beständige Ermittlung des Überlappens der Blätter mit hoher Genauigkeit zu verwirklichen. Außerdem werden der Optimum- Wert Vod des Steuerpegels Vout gemäß der Vik-Vod-Charakteristik-Tabelle und der Änderungswert V&sub1;&submin;&sub2; entsprechend der Vik-V1&sub1;&submin;&sub2;-Charakteristik-Tabelle erhalten. Somit kann, da die optimale Lichtemissionsmenge und der optimale Bestimmungspegel unabhängig von den Fertigkeiten der Bedienungsperson eingestellt werden können, der Einstellvorgang stark vereinfacht werden.

In der obigen Beschreibung wurde der "Startbefehl der Datenregistrierung" der CPU 5 über die Tasten 8 zugeführt. Der "Startbefehl der natenregistrierung" kann jedoch während des Betriebs der Druckmaschine im vorbestimmten Takt von einem Detektion-Taktgenerator 9 automatisch zugeführt werden. In diesem Fall braucht, da das Blatt nicht manuell zur Kopfführung befördert und der Startbefehl für die Datenregistrierung nicht über die Tasten 8 zugeführt werden muß, die Bedienungsperson, falls erforderlich, nur den "Initialisierungsbefehl für registrierte Daten" einzugeben.

Bei der Massenproduktion bildet die Veränderung der Charakteristika der lichtemittierenden Einrichtung 1 und der lichtempfangenden Einrichtung 2 zwischen einzelnen Produkten ein Problem. Das heißt, ein durch die tatsächlich verwendeten lichtemittierenden und lichtempfangenden Einrichtungen 1 bzw. 2 erhaltenes Verhältnis kann machmal stark von den in den Figuren 3 und 4 gezeigten Verhältnissen verschoben sein, und das ist ein großer Unsicherheitsfaktor bei der Massenproduktion. Daher hat das System nach der vorliegenden Erfindung, um das durch die lichtemittierende Einrichtung 1 und die lichtempfangende Einrichtung 2 erreichte Verhältnis konstant beibehalten zu können, zusätzlich eine Korrekturfunktion (im folgenden als ADJ-Funktion bezeichnet). Das heißt, wenn eine Bedienungsperson über die Tasten 8 einen "Startbefehl für ADJ-Funktion" eingibt, verschiebt die CPU die Betriebsart von einem normalen, die Überlappung feststellenden Modus zu einem ADJ-Funktions-Modus. Bei diesem ADJ-Funktions-Modus setzt die CPU 5 den vorbestimmten Pegelwert Vos als Steuerpegel Vout und holt den Ausgangspegel Vin in einem vorbestimmten Intervall heran. Die CPU 5 veranlaßt den Monitor 10 zur Darstellung einer Information, die anzeigt, ob der herangeholte Ausgangspegel Vin innerhalb eines bestimmten Bereichs liegt bzw. höher oder niedriger als dieser Bereich ist. Da die Bedienungsperson den Verstärkungsgrad der Verstärker 3 und 7 während der Beobachtung des dargestellten Wertes einstellt, kann das durch die lichtemittierende Einrichtung 1 und die lichtempfangende Einrichtung 2 erreichte Verhältnis leicht zur Konstanz korrigiert werden, und die Detektion des Überlappens kann durch diese Korrektur sicherer vorgenommen werden. Es ist zu bemerken, daß diese Einstellung nur einmal, und zwar bei Einrichten der Vorrichtung, durchgeführt zu werden braucht.

Wie oben beschrieben wurde, werden gemäß der vorliegenden Erfindung der Optimum-Wert Vod und der Änderungswert V&sub1;&submin;&sub2; auf der Basis des Pegelwerts Vik eines Lichtempfangssignals entsprechend dem vorbestimmten Pegelwert Vos eines Lichtemissionssignals gemäß der Vik-Vod-Charakteristik-Tabelle bzw. der Vik-V&sub1;&submin;&sub2;-Charakteristik-Tabelle berechnet, und der Wert V&sub1; des Lichtempfangssignals wird entsprechend dem Optimum- Wert Vod des Lichtemissionssignals berechnet, um damit den Bestimmungspegel VL gemäß (V&sub1; - V&sub1;&submin;&sub2;.1/2) zu errechnen. Somit kann, da die optimale Lichtemissionsmenge und der optimale Bestimmungspegel mit Bezug auf Papierbögen bestimmt werden können, die einen weiten Bereich in der Papierqualität aufweisen, eine sichere Feststellung der Blattüberlappung mit hoher Genauigkeit vorgenommen werden. Da die optimale Lichtemissionsmenge und der optimale Bestimmungspegel unabhängig von den Fertigkeiten einer Bedienungsperson eingestellt werden können, wird obendrein der Einstellungsvorgang stark vereinfacht.


Anspruch[de]

1. Ein Verfahren zum Feststellen des Überlappens von Blättern, bei dem lichtemittierende Mittel (1) einem einen von einer Datenverarbeitungseinheit (5) ausgegebenen Steuerpegel Vout umfassenden Lichtemissionssignal entsprechend betrieben werden, von den lichtemittierenden Mitteln emittiertes Licht in Richtung der Stärke eines zuzuführenden Blattes (13) ausgestrahlt wird, durch das zuzuführende Blatt (13) durchgelassenes Licht von lichtempfangenden Mitteln (2) empfangen wird, ein Lichtempfangssignal mit einem einer empfangenen Lichtmenge der lichtempfangenden Mittel entsprechenden Ausgangspegel Vin in die Datenverarbeitungseinheit (5) eingegeben wird, und das Überlappen von zuzuführenden Blättern auf Grundlage des Lichtempfangssignals festgestellt wird, wobei das Verfahren die Einstellung eines vorbestimmten Pegelwerts Vos als Pegel des Lichtemissionssignals umfaßt und durch folgende weitere Schritte gekennzeichnet ist:

Berechnen - und zwar auf Grundlage eines Wertes Vik eines Lichtempfangssignals, das beim Empfang von Licht aufgrund von Lichtemission entsprechend dem Lichtemissionssignal mit dem vorbestimmten Wert Vos erhalten wird - eines Optimum-Wertes Vod, der dem Eingangswert Vik gemäß einer Vik - Vod-Charakteristik-Tabelle entspricht, die zuvor gespeichert ist und das Verhältnis zwischen dem Wert Vik als Papierqualitätsdaten und dem Optimum-Wert Vod des Lichtemissionssignals darstellt;

Einstellen des berechneten Optimum-Wertes Vod als den das lichtemittierende Mittel treibenden Pegel des Lichtemissionssignals, und Berechnen - und zwar auf Grundlage eines Wertes Vik eines entsprechenden Lichtempfangssignals - eines Änderungswertes V&sub1;&submin;&sub2;, der dem Eingangswert Vik gemäß einer Vik - V&sub1;&submin;&sub2; -Charakteristik-Tabelle entspricht, die zuvor gespeichert ist und das Verhältnis zwischen dem Wert Vik als die Papierqualitätsdaten und einem Pegeländerungswert V&sub1;&submin;&sub2; des Lichtempfangssignals wiedergibt, verursacht durch das Überlappen von zwei zuzuführenden Blättern, wenn der Optimum-Wert Vod als der Pegel des Lichtemissionssignals eingestellt ist;

Berechnen eines Bestimmungspegels VL gemäß folgender Gleichung:

VL = V1 - V&sub1;&submin;&sub2;.1/2,

worin V&sub1; der Wert eines Lichtempfangssignals ist, das erhalten wird, wenn der Optimum-Wert Vod als Pegel eines Lichtemissionssignals eingestellt wird; und

Feststellen des Überlappens von zuzuführenden Blättern gemäß dem berechneten Bestimmungspegel VL.

2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Vik - Vod-Charakteristik-Tabelle und die Vik - V&sub1;&submin;&sub2;-Charakteristik- Tabelle in einem ROM (11) gespeichert werden.

3. Ein Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Datenverarbeitungseinheit (5) einen Mikroprozessor umfaßt.







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