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Dokumentenidentifikation DE69018782T2 24.08.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0430584
Titel Mikrowellenkochgerät.
Anmelder Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Okada, Akira, c/o Intellectual Property Division, Minato-ku, Tokyo, JP
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69018782
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.11.1990
EP-Aktenzeichen 903127215
EP-Offenlegungsdatum 05.06.1991
EP date of grant 19.04.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.1995
IPC-Hauptklasse H05B 6/80
IPC-Nebenklasse H05B 6/70   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft allgemein ein Mikrowellengerät zum Kochen. Sie betrifft insbesondere ein Mikrowellengerät, das mit einem Magnetron ausstattet ist, so daß die Höhe des Wellenleiters klein gehalten werden kann.

Stand der Technik

Die Befestigungskonstruktion des Wellenleiters und des Magnetrons in einem Mikrowellenofen ist im US-Patent Nr. 4 162 380 allgemein beschrieben. Darin offenbart Burke insbesondere einen Wellenleiter, der durch Ziehen eines dünnen Blechs erhalten wird. Der Wellenleiter ist an der Oberseite einer Deckplatte des Ofenrahmens, der in eine Koch- und eine Maschinenkammer unterteilt ist, durch Schweißen oder Verspreizen befestigt. Auf der Unterseite des Montageteils der Deckplatte ist ein Magnetron befestigt, das so bemessen ist, daß es in die Maschinenkammer ragt, wobei seine Antenne in den Wellenleiter vorsteht.

Wird das Magnetron aber wie oben montiert, muß zur Höhe der Magnetronantenne noch ein geeigneter Abstand hinzufügt werden, daß man die Höhe des Wellenleiters erhält. Dies steht der Verminderung der Außenhöhe des Mikrowellenofens entgegen, da der untere Grenzwert für die Wellenleiterhöhe sich durch die Höhe der Antenne bestimmt.

Zusammenfassung der Erfindung

Demgemäß soll die Erfindung ein verbessertes Mikrowellen- Kochgerät bereitstellen.

Nach einem Aspekt der Erfindung wird ein Mikrowellenkochgerät bereitgestellt, umfassend ein Magnetron mit einer Antenne; eine Kochkammer mit einer Deckplatte, die über die Kochkammer vorsteht, wobei das Teil der Deckplatte, das über die Kochkammer vorsteht, mit einem Vertiefungsbereich versehen ist, an dem das Magnetron montiert ist, und einen Wellenleiter, der auf der Deckplatte angeordnet ist und die Antenne im wesentlichen bedeckt, zum Leiten der Mikrowellenenergie vom Magnetron in die Kochkammer.

Nach einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Mikrowellengerät zum Kochen bereitgestellt, umfassend eine Magnetroneinrichtung mit einem Antennenteil zum Erzeugen von Mikrowellenenergie;

einen Ofenrahmen, der bestimmt: eine Kochkammer, die eine Platte für das zu erwärmende Essen aufweist; eine Deckplatte, die den oberen Bereich der Kochkammer abdeckt; sowie eine Maschinenkammer, die an die Kochkammer angrenzt, wobei die Deckplatte in die Maschinenkammer ragt und ein Magnetron-Montageteil zur Montage der Magnetronvorrichtung bildet;

einen Wellenleiter zum Leiten der Mikrowellenenergie der Magnetronvorrrichtung in die Kochkammer;

eine am Ofenrahmen montierte Frontverkleidung; und

eine am Ofenrahmen befestigte Rückverkleidung;

wobei das Magnetronmontageteil, das einen Vertiefungsbereich der Deckplatte umfaßt, in Richtung der Maschinenkammer vorsteht und der Wellenleiter, der auf der Deckplatte befestigt ist, das Antennenteil der Magnetroneinrichtung im wesentlichen bedeckt.

Kurze Beschreibung der Abbildungen

Diese und weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung sind aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung, den beiliegenden Zeichnungen und der derzeit bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ersichtlich. Es zeigt:

Figur 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Ofenaufbaus des Mikrowellenkochgeräts gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

Figur 2 eine vergrößerte Ansicht des Magnetronbefestigungsteils vom Ofenrahmen, der in Figur 1 den Ofenaufbau bildet;

Figur 3 einen vertikalen Teilschnitt entlang der Linie III-III in Figur 2;

Figur 4 einen vertikalen Teilschnitt entlang der Linie IV-IV in Figur 1; und

Figur 5 einen vertikalen Teilschnitt entlang der Linie V-V in Figur 1.

Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen

Es wird nun die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen in Einzelheiten beschrieben.

Figur 1 zeigt einen Ofenaufbau des Mikrowellenkochgeräts gemäß dieser Ausführungsform. Die Ofenkonstruktion besteht aus einem Ofenrahmen 10, einer Frontplatte 11 und einer Rückplatte 12. Der Innenraum des Ofenrahmens 10 ist unterteilt in eine Kochkammer 13 und eine Maschinenkammer 14 - die außen an der Kochkammer auf der rechten Seite der Abbildung liegt. In der Deckplatte 15 des Ofenrahmens 10 ist eine Erregeröffnung 16 ausgebildet. Ein Wellenleiter 17 ist so montiert, daß er die Erregeröffnung 16 bedeckt. Ein Ende der Deckplatte 15 zeigt in Richtung der Maschinenkammer 14 und bildet ein Magnetronbefestigungsteil 18.

In dem Magnetronbefestigungsteil 18 ist eine rechteckige Vertiefung 19 ausgebildet, z.B. durch Ziehen eines Teils der Deckplatte aus deren Ebene. Die rechteckige Vertiefung 19 ist gegenüber der Deckplattenseite 15, auf der der befestigte Wellenleiter 17 angebracht ist, eingesenkt. Ein Durchgangsloch 20 ist in der Mitte der Vertiefung 19 eingestanzt. Wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt, wird auch eine bestimmte Anzahl Ziehlöchern 21, 21, die stumpfe, runde, konische Vertiefungen darstellen, am Umfang der Vertiefung 19 geformt. Die Ziehlöcher 21, 21 sind für die Montage des Magnetrons 22 vorgesehen und werden so geformt, daß deren Tiefe geringer ist als die Tiefe D der Vertiefung 19.

Das Magnetron 22 wird wie folgt, wie in den Figuren 4 und 5 gezeigt, montiert. Genauer gesagt wird das Magnetron 22 auf der Unterseite der Vertiefung 19 befestigt, wobei die Antenne 22a des Magnetrons 22 durch das Durchgangsloch 20 der Vertiefung 19 in den Innenraum des Wellenleiters 17 ragt. In diesem Fall ist das Magnetron 22 auf der Unterseite der Vertiefung 19 mit einer Montageplatte 23 befestigt, indem Muttern an den in den Ziehlöchern 21 eingesetzten Schrauben befestigt werden. Auf diese Weise kann die Höhe des Wellenleiters 17 verringert werden und zwar durch die Art und Weise, wie das Magnetron 22 befestigt wird. Grundsätzlich muß der Wellenleiter 17 eine Höhe aufweisen, wie sie durch das Zeichen L in Figur 4 angegeben ist; diese erhält man durch Addition eines geeigneten Abstands zwischen der Antennenspitze und dem Wellenleiter 17 zur Höhe der Antenne 22a des Magnetrons 22. Bei dieser Erfindung wird jedoch die Antenne 22a des Magnetrons 22 um die Tiefe D der Vertiefung 19 niedriger montiert, da das Magnetron 22 auf der Unterseite der Vertiefung 19 montiert ist, welche gegenüber der Seite, an der der Wellenleiter befestigt ist, eingesenkt ist. So kann die Höhe L des Wellenleiters 17 um diesen Betrag verringert werden. Als ein Ergebnis kann die Höhe des Wellenleiters 17 ohne Einschränkung der Höhe der Antenne entsprechen.

Durch Verwendung stumpfer runder konischer Ziehlöcher 21, 21, ..., die am Umfang der Vertiefung 19 zur Befestigung des vorstehend erwähnten Magnetrons 22 vorgesehen wurden, übernehmen diese Ziehlöcher 21, 21, ... die Funktion der Verstärkung des Magnetron-Montageteils 18, das in Form einer dünnen Platte vorliegt. Dies beugt einer Deformation der Montagerahmens vor, die auftreten kann, wenn die Muttern und Schrauben festgezogen werden.

Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung innerhalb des Schutzumfangs der anliegenden Patentansprüche anders als liner im speziellen beschrieben, ausführbar ist.


Anspruch[de]

1. Mikrowellengerät zum Kochen, umfassend ein Magnetron (22) mit einer Antenne (22a);

eine Kochkammer (13) mit einer Deckplatte (15), die über die Kochkammer (13) vorsteht, wobei das Teil der Deckplatte (15), das über die Kochkammer vorsteht, einen Vertiefungsbereich (19) hat, an dem das Magnetron (22) angebracht ist; und

einen Wellenleiter (17), der auf der Deckplatte (15) angeordnet ist und die Antenne (22a) im wesentlichen bedeckt, zum Leiten der Mikrowellenenergie vom Magnetron (22) zur Kochkammer (13)

2. Mikrowellengerät zum Kochen, umfassend eine Magnetroneinrichtung (22) mit einem Antennenteil (22a) zum Erzeugen von Mikrowellenenergie:

einen Ofenrahmen (10), der bestimmt: eine Kochkammer (13), die eine Platte für die zu erwärmende Speise besitzt; eine Deckplatte (15), die den oberen Bereich der Kochkammer (13) abdeckt; sowie eine Maschinenkammer (14), die nächst der Kochkammer (13) liegt, wobei die Deckplatte (15) in die Maschinenkammer (14) steht und ein Magnetronbefestigungsteil (18) bildet, das zum Anbringen der Magnetroneinrichtung (22) dient;

einen Wellenleiter (17) zum Leiten der Mikrowellenenergie von der Magnetroneinrichtung (22) in die Kochkammer (13);

eine am Ofenrahmen (10) montierte Frontverkleidung (11);

eine am Ofenrahmen (10) montierte Rückverkleidung (12);

wobei das Magnetronbefestigungsteil (18), das einen Vertiefungsbereich (19) der Deckplatte (15) umfaßt, in Richtung der Maschinenkammer (14) ragt, und der Wellenleiter (17), der am Ort der Abdeckplatte (15) gesichert ist, im wesentlichen das Antennenteil (22a) des Magnetrongeräts (22) abdeckt.

3. Gerät nach Anspruch 1, wobei das Magnetron (22) an der Unterseite des Vertiefungsbereichs (19) nächst der Kochkammer (13) montiert ist und die Antenne (22a) durch die Deckplatte (15) hindurchgeht.

4. Gerät nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, das eine Erregeröffnung (16) für den Eintritt der Magnetronenergie in die Kochkammer (13) besitzt, die in der Deckplatte (15) der Kochkammer (13) ausgebildet ist.

5. Gerät nach Anspruch 4, wobei der Wellenleiter (17) so montiert ist, daß die Erregeröffnung (16) abgedeckt ist.

6. Gerät nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, wobei der Vertiefungsbereich (19) eine Gestalt besitzt, die im wesentlichen rechteckig ist.

7. Gerät nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, wobei die Vertiefung (19) durch Ziehen gebildet ist.

8. Gerät nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, das ein im wesentlichen mittig im Vertiefungsbereich (19) eingestanztes Durchgangsloch besitzt.

9. Gerät nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, umfassend eine Anzahl Ziehlöcher (21), die am Umfang des Vertiefungsbereichs (19) ausgebildet sind.

10. Gerät nach Anspruch 9, wobei die Ziehlöcher (21) jeweils eine stumpfe runde Kegelform haben.

11. Gerät nach Anspruch 9 oder 10, wobei die Ziehlöcher (21) jeweils weniger tief sind als der Vertiefungsbereich (19).







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