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Dokumentenidentifikation EP0568556 24.08.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0568556
Titel VORRICHTUNG ZUM AUFTRAGEN VON KORREKTURFLÜSSIGKEIT.
Anmelder Kores Holding Zug AG, Zug, CH
Erfinder Koreska, Peter, A-1190 Wien, AT
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 59202957
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 19.01.1992
EP-Aktenzeichen 929026235
WO-Anmeldetag 19.01.1992
PCT-Aktenzeichen EP9200096
WO-Veröffentlichungsnummer 9212863
WO-Veröffentlichungsdatum 06.08.1992
EP-Offenlegungsdatum 10.11.1993
EP date of grant 19.07.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.1995
IPC-Hauptklasse B43L 19/00
IPC-Nebenklasse B43M 11/06   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Korrigieren von Fehlern in Schriftstücken nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Das Auftragen von Korrekturflüssigkeit zum Korrigieren von Schreib- bzw. Tippfehlern geschieht in bekannter Weise insbesondere mittels Pinseln oder Schwämmchen. Derartige Pinsel bzw. Schwämmchen werden im Behälter für die Korrekturflüssigkeit aufbewahrt, wobei sie im allgemeinen im Deckel dieser Behälter befestigt sind, der gleichzeitig als Handgriff für den Pinsel dient. Beim Korrigieren wird der Pinsel bzw. das Schwämmchen über die zu korrigierende Textstelle bzw. über einzelne Buchstaben bzw. Buchstabenteile geführt.

Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise in der EP-A1-119506 beschrieben. Ein Auftragestift mit freiem, abgeschrägtem Ende wird mit Korrekturflüssigkeit benetzt und soll grossflächig und streifenfrei zu korrigierende Stellen - ohne mehrfaches Wiedereintauchen in die Korrekturflüssigkeit - abdecken können. Dazu ist das freie Ende dieses Auftragsstifts mit einem bürsten- oder schwammartigen Kunststoffüberzug versehen; so können die bürstenartigen Fasern bzw. das Schaum- oder Schwammaterial viel Flüssigkeit aufnehmen und auch wieder abgeben.

Nachteilig wirkt sich dabei aus, dass Schwamm- oder Schaummaterial - ebenso wie Pinsel oder Bürsten auch - relativ viel Flüssigkeit aufnehmen bzw. aufsaugen. Damit kann Flüssigkeit nur unkontrollierbar - anfänglich mehr, später weniger - abfliessen, womit die Auftragemenge und auch die Korrekturfläche unbestimmt werden. Sollen nur grössere Flächen abgedeckt werden, so stellt sich dieses Problem nicht; anders sieht es jedoch bei gezieltem, punkt- oder auch liniengenauem Abdecken aus. Beim biegsamen Pinsel läuft Flüssigkeit ab, insbesondere an seiner Rückseite. Bei eher langfaserigen Bürsten ist die Flüssigkeitsabgabe möglicherweise besser verteilt, aber ebenso wie bei Pinseln mengenmässig nicht kontrollierbar. Auch müssen, um Korrektur"hügel" zu vermeiden, und um die Trocknung und damit die Überschreibemöglichkeit Zu beschleunigen, Pinsel Bürstchen oder auch Schwämmchen vor ihrer Benutzung abgestreift werden, was einen Rückstand von verhärteter Korrekturflüssigkeit rund um den Rand des Behälters bewirkt, wobei bei neuerlichem Abstreifen Korrekturflüssigkeitsklümpchen aufgenommen werden könnten. Punktgenaues Korrigieren ist so nur bedingt erreichbar.

Ein anderes Problem zeigt sich - insbesondere bei längerem Gebrauch und damit auch nach längerer Aufbewahrungszeit in der Korrekturflüssigkeit - bei den bekannten Vorrichtungen vor allem dann, wenn die im allgemeinen stabförmigen Auftragevorrichtungen an ihrem Auftragebereich mit einer Schicht zur Aufnahme und Abgabe der Korrekturflüssigkeit besetzt sind. Da die Auftragevorrichtungen bei Nichtbenutzung in der Korrekturflüssigkeit aufbewahrt werden, und diese Korrekturflüssigkeiten teils aggressive Lösungsmittel beinhalten, kann es zum Aufquellen der Auftragevorrichtung und/oder zum Ablösen der an deren Auftragbereich aufgebrachten Schicht kommen. Letzteres kann einerseits infolge des Aufquellens des Stäbchenmaterials eintreten, so dass es - insbesondere beim Auftragevorgang - zum Abbrechen von Schicht-Plättchen kommt, wenn das aufgequollene Stäbchen die es umhüllende Schicht aufplatzen lässt. Andererseits zeigt sich für Stäbchen, die nicht aufquellen, dass gegen die in der Korrekturflüssigkeit vorhandenen Lösungsmittel beständige Kleber an der Stäbchenoberfläche nicht genügend haften, so dass es nach einer gewissen Gebrauchszeit zum Ablösen von Schichtbestandteilen kommen kann.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die Korrekturflüssigkeit und nur diese abgibt, so dass keine Bestandteile der Schicht, die zur Aufnahme und Abgabe der Korrekturflüssigkeit vorgesehen ist, in unerwünschter Weise abfallen bzw. abplatzen können. Das geschieht durch die Verwirklichung der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den kennzeichnenden Merkmalen der abhängigen Ansprüche beschrieben. Ein weiterer, wesentlicher Gesichtspunkt ist, dass die Auftragevorrichtung Korrekturflüssigkeit nur dosiert abgibt und eine genaue Abdeckung des und nur des gewünschten Korrekturbereiches erlaubt.

Als Material für die stabförmige Auftragevorrichtung hat sich insbesondere Polyester-Kautschuk bewährt, obwohl auch beispielsweise Stäbchen aus Metall denkbar wären. Ein solcher Polyester-Kautschuk ist z.B. Hy-Trel(R) (eingetragene Handelsmarke der Firma Dupont).

Als Mittel zur Festlegung der Schicht erweist sich ein entsprechend der Zusammensetzung der Korrekturflüssigkeit benzin-, wasser- und/oder alkoholfester Kleber als vorteilhaft. Aber auch andere Mittel, wie beispielsweise Anschmelzen, sind denkbar, um das Ablösen der Flocken, auch bei längerem Gebrauch, zu verhindern.

Stäbchenmaterial aus Polyester-Kautschuk und benzinfester Klebstoff sind eine besonders vorteilhafte Kombination, wie sich insbesondere aus einem Vergleich mit den bekannten Vorrichtungen erweist. Bei diesen wird entweder Polyäthylen oder PVC als Stäbchenmaterial verwendet. Klebstoff haftet zwar an PVC, doch hat dieses die Neigung, in der Korrekturflüssigkeit aufzuquellen ;an Polyäthylen wiederum, das nicht zum Aufquellen neigt, haftet benzinfester Klebstoff nicht. So kommt es im letzteren Fall zum Ablösen von aufgebrachten Schichtbestandteilen, das Stäbchen wird in seinem Auftragebereich "glatzig", während im ersteren Fall die Schicht bruchstückweise abplatzen wird, insbesondere beim Aufbringen der Korrekturflüssigkeit auf die zu korrigierenden Stellen.

Die im Auftragebereich aufgeklebte Schicht besteht vorzugsweise aus haarförmigen Polyamid- oder Polyesterflocken, deren Länge im Hinblick darauf, dass eine kontrollierte, gegebenenfalls sowohl punkt- als auch strichförmige und flächige, Abgabe von Korrekturflüssigkeit möglich sein soll, zwischen 0,3 bis 2 mm, vorzugsweise aber etwa 0,8 bis 1 mm, betragen sollte. Zur einwandfreien Ausrichtung dieser feinen Flockenhärchen auf dem Auftragebereich werden diese zweckmässigerweise elektrostatisch aufgeflockt. Damit ist nicht nur die Ausrichtung, sondern auch eine für alle Flockenhärchen gleich gute Haftung an dem Kleber gewährleistet. Während des Gebrauchs werden somit keine gegebenenfalls schwach bzw. nicht haftenden Härchen abgelöst.

Eine nur beschränkte Menge an Korrekturflüssigkeit wird hier in die Zwischenräume zwischen den Flocken aufgenommen und fliesst in Mäandern nur beim Auftragen ab. Es fliesst nicht mehr Flüssigkeit nach als erwünscht.

Diese auf eine mengenmässig kontrollierte und kontrollierbare Abgabe von Korrekturflüssigkeit zielende Ausbildung einer Auftragevorrichtung kann selbstverständlich auch unabhängig vom Material des Auftragsstäbchens und/oder von der Art des Festlegungsmittels verwendet werden.

Ist das untere Ende der Auftragevorrichtung - wie an sich bekannt - abgeschrägt ausgeführt, so können im Gegensatz zu bekannten Auftragsvorrichtungen Korrekturen reproduzierbar und zuverlässig, sowie sehr exakt sowohl punkt- als auch strichförmig ausgeführt werden.

Die Auftragevorrichtung kann aber auch kolbenförmig ausgebildet sein. Damit wird, auch bei vollständiger Füllung des Behälters mit Korrekturflüssigkeit, unerwünschte Tropfenbildung unterbunden. Ist die Spitze eines solchen Kolbens noch zusätzlich angeschrägt ausgebildet, so ist die Möglichkeit gegeben, die Korrekturflüssigkeit in verschiedenen Strichstärken aufzutragen.

Aber auch punktförmiges Auftragen der Flüssigkeit ist möglich, je nachdem, in welcher Ausrichtung die Auftragevorrichtung gehalten wird.

Ist die Auftragevorrichtung zweiteilig ausgebildet, wobei insbesondere ein dem Auftragebereich entsprechender Teil mit einem im Behälterdeckel festgelegten Teil lösbar verbunden werden kann, so ist die Möglichkeit gegeben, den nach vielfacher Benutzung verkrusteten und gegebenenfalls nicht mehr voll funktionstüchtigen Teil des Auftragebereiches gegen einen neuen auszutauschen. Dazu ist vorzugsweise der im Behälterdeckel festgelegte Teil des Auftragsstäbchens rohrförmig ausgebildet.

Der Auftragebereich sollte eine gewisse Mindesthöhe von wenigstens 3 mm, vorzugsweise aber 5 mm, aufweisen, um die ausreichende Aufnahme von Korrekturflüssigkeit zu gewährleisten.

Der Durchmesser des Auftragestäbchens muss derartig gewählt werden, dass er einerseits gross genug ist (wenigstens ca. 3 mm), um Flocken aufnehmen zu können und sie beim Auftragen nicht zu verlieren, und andererseits klein genug (maximal ca. 8 mm), damit auch eine kleinflächige Korrektur möglich ist.

Ist der Behälter mit einem verengten Halsbereich ausgestattet, so wird beim Herausziehen der Auftragevorrichtung überschüssige Korrekturflüssigkeit abgestreift. Da diese Verengung innerhalb des Behälters liegt und die abgestreifte Flüssigkeit wieder in diesen zurückfliessen kann, werden sich bei dieser Ausführung keine Korrekturflüssigkeits-Klümpchen bilden, die beim Herausziehen der Auftragevorrichtung mitgerissen werden könnten. Eine Erweiterung des verengten Halsbereiches gegen den oberen Rand des Behälters zu erleichtert das Wiedereinführen der Auftragevorrichtung in den Behälter.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielhaft beschrieben. Es zeigen:

Fig.1
einen Schnitt durch einen geschlossenen Korrekturflüssigkeitsbehälter mit Korrekturfüssigkeit und eingetauchter Auftragevorrichtung;
Fig.2
einen Schnitt durch eine zweiteilig ausgebildete Auftragevorrichtung; und
Fig.3
einen Korrekturflüssigkeitsbehälter mit verengtem Halsbereich.

In Fig.1 ist im Schnitt ein Behälter 1 für Korrekturflüssigkeit 2 gezeigt, der mit einem Deckel 3 verschlossen ist. Im Inneren des Deckels 3 ist eine stabförmige Auftragevorrichtung 4a befestigt, die bei geschlossenem Behälter 1 in die Korrekturflüssigkeit 2 eintaucht. Auf die Oberfläche des unteren Teils der Auftragevorrichtung 4a, der als Auftragebereich 5a bezeichnet wird, ist beispielsweise eine Schicht 11 von haarigen Flocken, gegebenenfalls aus Polyamid, mittels eines Klebstoffes aufgebracht, der unlöslich in bezug auf die Bestandteile der Korrekturflüssigkeit ist. Wird die Auftragevorrichtung 4 aus dem Behälter 1 genommen, um Korrekturflüssigkeit 2 auftragen zu können, so bleibt eine durch die Porosität der Oberfläche im Auftragebereich 5 definierte Menge an Korrekturflüssigkeit 2 haften, ohne dass es, wie bei Pinseln oder Schwämmchen zu einem "Aufplustern" und einem unerwünschten Überschuss an Korrekturflüssigkeit kommen kann. Die Flockenschicht 11 besteht dabei aus - vorzugsweise elektrostatisch aufgeflockten - haarförmigen Teilchen mit einer von der Fliessfähigkeit der Korrekturflüssigkeit abhängigen Länge, so dass Korrekturflüssigkeit nicht schwämmchen- oder schaumartig aufgenommen werden kann, sondern in mäanderförmigen Kanälchen gehalten wird, aus denen sie wieder abfliessen kann. Das untere Ende 6a der Auftragevorrichtung 4a ist vorzugsweise angeschrägt ausgebildet; punktförmige, bzw. flächige und auch strichförmige Korrekturen sind damit problemlos möglich.

In Fig.2 ist eine Variante einer auftragebereiten Auftragevorrichtung 4b gezeigt. Die Funktion des Deckels 3 als Handgriff ist ersichtlich. Ein - hier kolbenförmig ausgebildeter - Teil, dem Auftragebereich 5b entsprechend, ist in einem rohrförmigen Teil 7, der im Deckel 3 befestigt ist, eingeschoben und festgeklemmt oder -geklebt. Die Kolbenform ermöglicht eine besonders gleichmässige Abgabe von Korrekturflüssigkeit 2, da - auch bei fast vollem Behälter - aufgenommener Flüssigkeitsüberschuss über die Kolbenschultern nur zögernd abgegeben wird.

Die Spitze 6b dieses kolbenförmigen Auftragebereiches 5b ist in der in Fig.2 dargestellten Ausbildung vor allem nur für punktförmige Korrekturen von Vorteil. Ebenso ist aber eine Anschrägung entsprechend der Fig.1 möglich, bzw. eine stumpfere Ausbildung des kolbenförmigen Teils 5b. Auch kann anstelle des kolbenförmigen Teils 5b ebenso ein zylindrischer Teil vorgesehen sein, der in einen rohrförmigen Teil 7 gesteckt wird, bzw. einen solchen umfängt.

Wird die Auftragevorrichtung zweiteilig ausgebildet, so ist der Ersatz von verklebten und angetrockneten Auftrageteilen möglich.

In gleicher Weise kann natürlich auch der kolbenförmige Auftragebereich an einem einteiligen Auftragestäbchen ausgebildet sein.

In Fig.3 ist eine besonders vorteilhafte Formgebung für einen Behälter 1a gezeigt. Dieser ist mit einem verengten Halsbereich 8 versehen, wobei die engste Stelle 10 vom oberen Rand 9 des Behälters 1a beabstandet ist. Gegen diesen Rand 9 nimmt der lichte Durchmesser der Öffnung des Behälters 1a zu. Der Durchmesser D an der engsten Stelle 10 entspricht dabei in etwa dem grössten Durchmesser d der Auftragevorrichtung 4 (Fig.1 bzw. 2) oder ist um weniges grösser als dieser. Damit wird beim Herausziehen der Auftragevorrichtung aus dem Behälter 1a zuviel aufgenommene Korrekturflüssigkeit 2 abgestreift und kann, wenn die Behälterinnenwand entsprechend der Fig.3 verlaufend ausgebildet ist, an dieser in das Behälterinnere zurückfliessen. Die Flüsslgkeit wird damit an dieser Stelle 10 nicht antrocknen, und die Auftragevorrichtung 4 wird nicht von Korrekturflüssigkeits-Klümpchen verschmutzt werden. Die aufzutragende Korrekturflüssigkeit bleibt auch über längeren Gebrauch homogen.

Gegen den oberen Rand 9 zu erweitert sich die im Halsbereich 8 vorgesehene Öffnung, des Behälters 1a. Damit ist einerseits das Einführen der Auftragevorrichtung 4 bequemer möglich; andererseits wird angetrocknete Korrekturflüssigkeit, die sich an dieser Stelle jedenfalls bildet, von der Auftragevorrichtung 4 nicht mitgenommen.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Korrigieren von Fehlern in Schriftstücken mit einem verschliessbaren Behälter (1) zur Aufnahme von Korrekturflüssigkeit (2) und einer stabförmigen, im Deckel (3) des Behälters (1) befestigten Auftragevorrichtung (4), die bei Nichtverwendung innerhalb des Behälters (1) aufbewahrt und wenigstens teilweise von der Korrekturflüssigkeit (2) benetzt wird, wobei die aus einem nicht quellenden Material bestehende Auftragevorrichtung (4) an einem an ihrem freien Ende ausgebildeten Auftragebereich (5) eine Schicht (11) aus - insbesondere haarförmigen - Flocken trägt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung der Schicht (11) am Auftragebereich (5) ein benzinfester Kleber vorgesehen und die Auftragevorrichtung (4) aus Polyester-Kautschuk oder Metall besteht, an dem der Kleber haften bleibt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flocken aus Polyamid und/oder Polyester bestehen und vorzugsweise eine Länge von 0,3 bis 2 mm - insbesondere etwa 0,8 - 1 mm - aufweisen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftragebereich (5) elektrostatisch beflockt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragevorrichtung (4b) in ihrem Auftragebereich (5b) kolbenförmig ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Spitze des Kolbens angeschrägt ist.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragevorrichtung (4) zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein - insbesondere dem Auftragebereich (5) - entsprechender Teil mit einem - insbesondere rohrförmigen - im Behälterdeckel (3) festgelegten Teil (7), insbesondere lösbar, verbindbar ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftragebereich (5) - in Längsrichtung der Auftragevorrichtung (4) vom unteren Ende (6) weg gemessen - sich über wenigstens 3 mm, vorzugsweise wenigstens 5 mm, erstreckt.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der größte Durchmesser (d) der Auftragevorrichtung (4) in etwa dem lichten Durchmesser (D) der Öffnung des Behälters (1a) an der engsten Stelle (10) in einem verengt ausgebildeten Halsbereich (8) desselben entspricht.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Halsbereich (8) gegen den oberen Rand (9) des Behälters (1a) zu konisch erweitert ist.
Anspruch[en]
  1. A device for correcting errors in written matter, having a closable container (1) to hold correction fluid (2) and a rod-like applicator (4) which is fixed in the cover (3) of the container (1) and is stored inside the container (1) when not in use and is wet at least partly by the correction fluid (2), the applicator (4) consisting of a non-swelling material and carrying, in an application zone (5) formed at its free end, a layer (11) of - in particular hair-like - flocks, wherein a naphtha-resistant adhesive being provided for fixing the layer (11) to the application zone (5) and the applicator (4) consisting of polyester rubber or metal to which the adhesive remains adhering.
  2. A device as claimed in claim 1, wherein the flocks consist of polyamide and/or polyester and preferably have a length of 0.3 to 2 mm, in particular about 0.8 -1 mm.
  3. A device as claimed in claim 1 or 2, wherein the application zone (5) has been electrostatically flocked.
  4. A device as claimed in any of the preceding claims, wherein the applicator (4b) is bulb-shaped in its application zone (5b), the tip of the bulb preferably being beveled.
  5. A device as claimed in any of the preceding claims, wherein the applicator (4) is in two parts, a part which corresponds in particular to the application zone (5) being capable of being connected, in particular detachably, to a part (7) which is in particular tubular and is fixed in the container cover (3).
  6. A device as claimed in any off the preceding claims, wherein the application zone (5) extends over at least 3 mm, preferably at least 5 mm, measured in the longitudinal direction of the applicator (4) from the lower end (6).
  7. A device as claimed in any of the preceding claims, wherein the largest diameter (d) of the applicator (4) approximately corresponds to the internal diameter (D) of the orifice of the container (1a) at the narowest point (10) in a constricted neck region (8) of said container.
  8. A device as claimed in claim 7, wherein the neck region (8) widens conically toward the upper edge (9) of the container (1a).
Anspruch[fr]
  1. Dispositif pour corriger des fautes dans des documents, comprenant un réservoir (1) pouvant être fermé qui est destiné à contenir du liquide correcteur (2) et un applicateur (4) en forme de baguette fixé dans le couvercle (3) du réservoir (1), qui, lorsqu'il n'est pas utilisé, est rangé à l'intérieur du réservoir (1) et baigne au moins partiellement dans le liquide correcteur (2), sachant que l'applicateur (4), qui se compose d'un matériau non gonflant, porte dans une zone d'application (5) réalisée à son extrémité libre une couche (11) de flocons - notamment en forme de poils, caractérisé en ce que pour fixer la couche (11) dans la zone d'application (5) est prévue une colle résistante aux essences et que l'applicateur (4) se compose de caoutchouc polyestérique ou de métal auquel la colle adhère.
  2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les flocons se composent de polyamide et/ou de polyester et présentent, de préférence, une longueur comprise entre 0,3 et 2 mm, notamment environ entre 0,8 et 1 mm.
  3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la zone d'application (5) est floquée par procédé électrostatique.
  4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'applicateur (4b) est réalisé en forme de bulbe dans sa zone d'application (5b), sachant que, de préférence, la pointe du bulbe est biseautée.
  5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'applicateur (4) est réalisé en deux parties, sachant qu'une partie correspondant notamment à la zone d'application (5) peut être reliée, notamment de façon amovible, à une partie (7) - notamment tubulaire - qui est fixée dans le couvercle (3) du réservoir.
  6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone d'application (5) - mesurée dans la direction longitudinale de l'applicateur (4) en partant de l'extrémité inférieure (6) - s'étend sur au moins 3 mm, de préférence sur au moins 5 mm.
  7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le diamètre le plus grand (d) de l'applicateur (4) correspond approximativement au diamètre intérieur (D) de l'ouverture du réservoir (1a) à l'endroit le plus étroit (10) dans une zone du col (8) réalisée de façon conique.
  8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la zone du col (8) s'élargit de façon conique vers le bord supérieur (9) du réservoir (1a).






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