PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69016725T2 07.09.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0418964
Titel Aufzeichnungsträger, Verfahren und Informationsaufzeichnungsanordnung zum Erhalten derartiger Aufzeichnungsträger, sowie Informationsaufzeichnungsanordnung mit Antikopiermitteln zum Verhindern ungewünschter Kopiervorgänge.
Anmelder Philips Electronics N.V., Eindhoven, NL
Erfinder Veldhuis, Hindrik, NL-5656 AA Eindhoven, NL;
Roth, Rudolf, NL-5656 AA Eindhoven, NL;
Heemskerk, Jacobus Petrus Josephus, NL-5656 AA Eindhoven, NL
Vertreter Peuckert, H., Dipl.-Ing., Pat.-Ass., 22335 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69016725
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 17.09.1990
EP-Aktenzeichen 902024488
EP-Offenlegungsdatum 27.03.1991
EP date of grant 08.02.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.09.1995
IPC-Hauptklasse G11B 20/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Aufzeichnungsträger, der Hauptinformation zusammen mit einer Reihe von Subcoderahmen enthält, die jeweils ein "Kopier"-Bit umfassen.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Verschaffen eines Aufzeichnungsträgers, wobei Information zusammen mit einer Reihe von Subcoderahmen, die jeweils ein "Kopier"-Bit enthalten, auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet wird.

Die Erfindung betrifft weiterhin eine Informationsaufzeichnungseinrichtung zum Verschaffen eines Aufzeichnungsträgers, wobei diese Einrichtung so ausgeführt ist, daß Hauptinformation zusammen mit einer Reihe von Subcoderahmen, die jeweils ein "Kopier"-Bit enthalten, auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet wird.

Schließlich betrifft die Erfindung eine Informationsaufzeichnungseinrichtung, mit Antikopiermitteln zur Verhinderung unzulässigen Kopierens empfangener Information, zum Aufzeichnen von Hauptinformation, die zusammen mit einer Reihe von Subcoderahmen empfangen worden ist, die jeweils ein "Kopier"-Bit enthalten, wobei die Antikopiermittel Entscheidungsmittel umfassen, die in Abhängigkeit von dem Logikwert der empfangenen "Kopier"-Bits entscheiden, ob Aufzeichnen der empfangenen Information zulässig ist, und Mittel, die in Reaktion auf eine Entscheidung, daß Aufzeichnen nicht zulässig ist, Aufzeichnen verhindern.

Aufzeichnungsträger mit digitalisierter Audioinformation sind seit geraumer Zeit erhältlich. Ein solcher Aufzeichnungsträger kann beispielsweise eine optisch lesbare Platte, wie eine "Compact Disc" oder ein Magnetband, wie ein "DAT"-Kassettenband sein. Der Vorteil digitalisierter Audioinformation ist die äußerst hohe Qualität.

Eine weitere Eigenschaft digitalisierter Information ist die Möglichkeit des nahezu unendlich häufigen Kopierens ohne merklichen Qualitätsverlust.

Diese letztgenannte Eigenschaft stellt ein wesentliches Problem bei der Markteinführung von Anlagen für den Heimgebrauch dar, bei denen digitale Audioinformation nicht nur wiedergegeben, sondern auch aufgezeichnet werden kann.

Ein solches Gerät ermöglicht es dem Verbraucher nämlich, durch einfaches Kopieren des Inhalts eines Aufzeichnungsträgers mit digitalisierter Information in großem Umfang Urheberrechte zu umgehen.

Da Kopieren keinen Qualitätsverlust mit sich bringt, gibt es für den Verbraucher kaum einen Grund, ein relativ teures Original anzuschaffen, das Urheberrechten unterliegt, wenn das Original oder eine Kopie davon zum Kopieren verfügbar ist. Dies alles führt zu einem erheblichen Verlust an Einkünften aus Urheberrechten.

Ein seit kurzem bekanntes Kopierschutzverfahren, das die oben genannten Nachteile vermeidet, ist als "Solocopy"-Kopierschutzverfahren bekannt. Dieses Verfahren läßt von Aufzeichnungsträgern mit Originalinformation nur das Herstellen von Kopien erster Generation zu. Beim "Solocopy"-Kopierschutzverfahren wird angenommen, daß die aufzuzeichnende digitale Information einem Standard-Audio-Schnittstellenformat entspricht, das beispielsweise in der ersten Ausgabe des Standards IEC 958 (1989.03) beschrieben wird. Ein solches Format umfaßt Hauptinformationskanäle und Subcodeinformationskanäle. Das Subcodeinformationssignal enthält ein "Kopier"-Bit, das angibt, ob die Information frei kopiert werden darf, und einen Kategorie-Code zur Angabe der Quelle der aufgezeichneten Information.

Entsprechend dem "Solocopy"-Kopierschutzverfahren wird mit Hilfe des Kategorie-Codes und des "Kopier"-Bits festgestellt, ob die gelieferte Information kopiert werden darf. Kopieren ist beispielsweise immer erlaubt, wenn der Kategorie-Code angibt, daß die Information von einem CD-Spieler stammt. Dies beruht auf der Annahme, daß ein CD-Spieler nur CDs abspielen kann, die ausschließlich gelesen werden können ("read-only" -Typ). Inzwischen sind jedoch CD-Aufzeichnungseinrichtungen entwickelt worden, mit denen Information auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet werden kann, die anschließend von einem Standard-CD-Spieler zum Lesen von nur lesbaren CDs ausgelesen werden kann.

Daher verhindert das bekannte "Solocopy"-Kopierschutzverfahren das Kopieren von auf einem beschreibbaren Aufzeichnungsträger aufgezeichneter CD-Information nicht. Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, Mittel zu verschaffen, die diesen Nachteil vermeiden.

Nach einem ersten Aspekt der Erfindung, wie in Anspruch 1 definiert, wird ein Aufzeichnungsträger der eingangs definierten Art dadurch gekennzeichnet, daß die Logikwerte der "Kopier"-Bits aufeinanderfolgender Subcoderahmen abwechseln.

Ein Verfahren der oben definierten Art nach Anspruch 5 zum Verschaffen eines solchen Aufzeichnungsträgers ist dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufzeichnen den "Kopier"-Bits aufeinanderfolgender Subcoderahmen entsprechend einem Wechselfolgemuster Logikwerte zugeordnet werden.

Eine Einrichtung der oben definierten Art nach Anspruch 9 zum Verschaffen von erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträgern ist dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung Zuordnungsmittel umfaßt, um die Logikwerte den "Kopier"-Bits aufeinanderfolgender Subcoderahmen aufzuzeichnender Information entsprechend einem Wechselfolgemuster zuzuordnen.

Aufzeichnen von "Kopier"-Bits mit abwechselnden Logikwerten fällt in den Rahmen des Standard-Compact-Disc-Digital-Audio-Systems, so daß es möglich bleibt, Aufzeichnungsträger mit Hilfe vorhandener CD-Spieler zu lesen. Beim Aufzeichnen von Standard-CD-Information auf einem beschreibbaren Aufzeichnungsträger kann daher mit Hilfe eines abwechselnden Logikwertes des "Kopier"-Bits in der aufgezeichneten Information angegeben werden, daß die auf dem betreffenden Aufzeichnungsträger aufgezeichnete Information eine Kopie ist, ohne dadurch den Vorgang des Auslesens von Information mit Hilfe des Standard-CD-Spielers nachteilig zu beeinflussen.

Die Verwendung abwechselnder Muster unterschiedlicher Formen ermöglicht es, die Generationsnummer der Kopie im Kopierzyklus festzulegen. In dem Fall, daß ein Kopierschutzverfahren beispielsweise zuläßt, sowohl Kopien der ersten als auch der zweiten Generation zu erstellen, ist es möglich, zwischen den Kopien der ersten, zweiten und höheren Generation zu unterscheiden.

Informationsmuster, die wegen ihrer Einfachheit sehr geeignet sind und die eine Festlegung der Generationsnummer ermöglichen, sind periodische Muster, in denen die Generationsnummer durch das Tastverhältnis des Musters, d.h. das Verhältnis der Anzahl "Kopier"-Bits mit einem ersten Logikwert in einer Periode zu der Gesamtzahl "Kopier"-Bits in dieser Periode dargestellt wird.

Entsprechend einem zweiten Aspekt der Erfindung, so wie in Anspruch 13 definiert, kann Kopieren des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträgers in sehr einfacher Weise verhindert werden, und zwar durch Verwenden der Informationsaufzeichnungseinrichtung, mit Antikopiermitteln zur Verhinderung unzulässigen Kopierens empfangener Information, zum Aufzeichnen von Hauptinformation, die zusammen mit einer Reihe von Subcoderahmen empfangen worden ist, die jeweils ein " Kopier"-Bit enthalten, wobei die Antikopiermittel Entscheidungsmittel umfassen, die in Abhängigkeit von dem Logikwert der empfangenen "Kopier"-Bits entscheiden, ob Aufzeichnen der empfangenen Information zulässig ist, und Mittel, die in Reaktion auf eine Entscheidung, daß Aufzeichnen nicht zulässig ist, Aufzeichnen verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung Detektionsmittel zur Detektion eines Wechselfolgemusters in den Logikwerten der empfangenen "Kopier"-Bits aufeinanderfolgender Subcoderahmen umfaßt, wobei die Entscheidungsmittel eingerichtet sind, in Abhängigkeit von der Detektion des Wechselfolgemusters zu entscheiden, ob Aufzeichnen zulässig ist.

Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß die aufzuzeichnende Information unmittelbar in dem von dem Digital-Audio-Schnittstellenstandard IEC-958 vorgeschriebene Format übertragen werden kann, ohne daß beim Auslesen von Information zusätzliche Schritte erforderlich sind. Entsprechend diesem Standard ist nämlich der Logikwert des "Kopier"-Bits in dem Subcode für den Digital-Audio-Schnittstellenstandard dem "Kopier"-Bit der Quelle der Information, d.h. im vorliegenden Fall dem "Kopier"- Bit der von der Lese-Einrichtung aus dem Aufzeichnungsträger ausgelesenen Information gleich gemacht worden.

Durch Detektieren der verschiedenen Wechselfolgemuster ist es wieder möglich, bei der Entscheidung, ob Aufzeichnen zulässig ist oder nicht, zwischen Kopien der ersten und höheren Generationen zu unterscheiden.

Die Aufzeichnungseinrichtung kann eine Einrichtung umfassen, die für das Erstellen von Aufzeichnungen auf einem Aufzeichnungsträger einer anderen Art, beispielsweise eines DAT-Kassettenbandes, als für die, von der die Information stammt, beispielsweise eine beschreibbare CD, konstruiert ist.

Wenn die Aufzeichnungseinrichtung für das Aufzeichnen von Information auf einem Aufzeichnungsträger der gleichen Art bestimmt ist wie die, von der die Information mit dem abwechselnden Logikwert des " Kopier"-Bits stammt, ist es wünschenswert, daß diese Aufzeichnungseinrichtung mit Mitteln versehen wird, die bewirken, daß "Kopier"-Bits mit abwechselnden Logikwerten aufgezeichnet werden.

Eine dem Oberbegriff der Ansprüche entsprechende Einrichtung ist aus EP-A 0 224 929 bekannt.

Weitere Ausführungsbeispiele und deren Vorteile werden im folgenden anhand der Figuren 1 bis 9 näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 und 2 das Format eines Standard-CD-Signals,

Fig. 3 und 4 mögliche Formen des abwechselnden Musters der Logikwerte der "Kopier"-Bits für einen erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträger,

Fig. 5 eine erfindungsgemäße Informationsaufzeichnungseinrichtung,

Fig. 6 detailliert eine Schaltung zur Verwendung in der in Fig. 5 gezeigten Informationsaufzeichnungseinrichtung,

Fig. 7 ein System zum Kopieren von Information, das erfindungsgemäße Informationsaufzeichnungseinrichtungen verwendet,

Fig. 8 detailliert eine Detektionsschaltung zur Verwendung in den in Fig. 7 gezeigten Informationsaufzeichnungseinrichtungen, und

Fig. 9 einen Ablaufplan für ein Programm zum Bestimmen, ob Aufzeichnen der empfangenen Information zulässig ist.

Fig. 1 erläutert das Datenformat eines Digitalsignals entsprechend dem CD-Standard. Ein solches Signal wird in Blöcke (BLOCK) von je 98 Rahmen (FRAME) unterteilt. Jeder Rahmen umfaßt die Hauptinformation (MAIN DATA) und Subcodeinformation (subcode DATA) repräsentierende Datenbits (DB). Die Subcodeinformation von FRAME 2 bis FRAME 97 umfaßt acht Subcodebits für jeden Rahmen. Die Subcodebits innerhalb eines Blocks bilden Subcoderahmen der P-W-Subcodekanäle, wobei jeder Subcoderahmen 96 Subcodebits umfaßt.

Fig. 2 erläutert das Format des Subcoderahmens des Subcode-Q-Kanals. Dieser Subcoderahmen umfaßt eine 4-Bit- "Steuer" Gruppe, einschließlich einem als "Kopier"-Bit bezeichneten Bit. Der Logikwert des "Kopier"-Bits gibt an, ob die zugehörige Hauptinformation frei kopiert werden darf. Für die wohlbekannte Compact Disc ist der Logikwert des "Kopier"-Bits in der gesamten Platte der gleiche, was bedeutet, daß das "Kopier"-Bit in jedem Subcoderahmen auf der Compact Disc entweder den Logikwert "1" oder den Logikwert "0" hat.

Bei einem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträger wechseln die Logikwerte der "Kopier"-Bits ab, beispielsweise wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, um anzugeben, daß die aufgezeichnete Information eine Kopie ist.

Bei dem Wechselfolgemuster in Fig. 3 ändern sich die Werte der "Kopier"-Bits periodisch, wobei 4 Subcoderahmen mit jeweils einem " Kopier"-Bit des Logikwertes "0" jedesmal mit 4 Subcoderahmen mit jeweils einem "Kopier"-Bit des Logikwertes "1" abwechseln.

In Fig. 4 ändern sich die Logikwerte der "Kopier"-Bit auch periodisch, aber dort wechseln 6 Subcoderahmen mit "Kopier"-Bits des Logikwertes "0" jedesmal mit 2 Subcoderahmen mit "Kopier"-Bits des Logikwertes "1" ab. Aufzeichnen von verschiedenen Wechselfolgemustern unterschiedlicher Form, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, bietet auch die Möglichkeit, auf dem Aufzeichnungsträger anzugeben, ob die Kopie eine Kopie der ersten Generation oder einer zweiten oder höheren Generation ist.

Bei den in Fig. 3 und 4 dargestellten Wechselfolgemustern unterscheidet sich das Tastverhältnis ("Duty Cycle"), d.h. das Verhältnis der Anzahl "Kopier"-Bits des Logikwertes "0" in einer Periode zu der Gesamtzahl Bits in jeder Periode des Wechselfolgemusters.

Für den Fachmann wird deutlich sein, daß die Wechselfolgemuster die Generationsnummer einer Kopie in dem Kopierzyklus auch anders festlegen können, beispielsweise durch periodische Wechselfolgemuster unterschiedlicher Periodenlänge.

Mit Hilfe einer geeigneten gleichstromfreien Codierung der Logikwerte der "Kopier"-Bits ist es auch möglich, über das "Kopier"-Bit Information über die Generationsnummer und eventuell weitere Information zu übertragen.

Übertragen von Information über einen abwechselnden Logikwert des "Kopier"-Bits hat den Vorteil, daß dies im Rahmen des CD-Standards bleibt. Das bedeutet, daß die Information mit einem Standard-CD-Spieler ausgelesen werden kann.

Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform einer Aufzeichnungseinrichtung, um einen Aufzeichnungsträger zu erhalten, auf dem die Logikwerte der "Kopier"-Bits abwechseln. Die Aufzeichnungseinrichtung umfaßt eine Kaskadenanordnung aus einem CIRC-Codierer 50 und einem EFM-Modulator 51 zum Umwandeln der zugeführten, beispielsweise aus Analog-Digital-Umsetzern stammenden, digitalen Information in ein vom CD-Standard vorgeschriebenes Format. Der EFM-Modulator 51 liefert ein Ausgangssignal dieses Formats an eine Steuerschaltung 52 für einen gegenüber einem rotierenden optischen Aufzeichnungsträger 54 vom beschreibbaren Typ angeordneten optischen Schreibkopf 53. Die Aufzeichnungseinrichtung umfaßt weiterhin eine Taktsignalerzeugungsschaltung 55 zum Erzeugen von Taktsignalen zur Steuerung des CIRC-Codierers 50 und des EFM-Modulators 51. Der EFM-Modulator umfaßt weiterhin Eingänge zum Zuführen von Subcodeinformation an den EFM-Modulator 51. Der Logikwert des aufzuzeichnenden "Kopier"-Bits wird dem EFM-Modulator 51 von einer Schaltung 57 über eine Signalleitung 56 zugeführt. Die Schaltung 57 liefert ein periodisches Signal an den EFM-Modulator. Dieses periodische Signal kann beispielsweise durch Frequenzteilung aus einem der Schaltung 57 von der Taktsignalerzeugungsschaltung 55 über eine Signalleitung 58 zugeführten Taktsignal abgeleitet werden.

Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform der Schaltung 57, die es ermöglicht, ein Wechselfolgemuster einer bestimmten Form aus einer Anzahl Wechselfolgemuster unterschiedlicher Formen auszuwählen. Hierzu umfaßt die Schaltung 57 eine Schaltung 60, die eine Anzahl Signale mit Wechselfolgemustern unterschiedlicher Formen, beispielsweise Wechselfolgemuster mit unterschiedlichen "Tastverhältnissen", aus dem über die Signalleitung 58 zugeführten Taktsignal ableitet. Diese Signale werden einer Selektionsschaltung 61 zugeführt, die eines der zugeführten Signale in Abhängigkeit von einem Steuersignal Vs der Signalleitung 56 zuführt.

Da abwechselnde Logikwerte der "Kopier"-Bits auf dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträger anzeigen, daß die aufgezeichnete Information eine Kopie ist, kann weiteres Kopieren in einfacher Weise verhindert werden, indem detektiert wird, ob die Logikwerte der "Kopier"-Bits in der zum Aufzeichnen zugeführten Information abwechseln, und indem Aufzeichnen verhindert wird, wenn "Kopier"-Bits mit abwechselnden Logikwerten detektiert werden.

Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform eines Informatiionskopiersystems, bei dem das realisiert ist. Dieses Informationskopiersystem umfaßt eine optische Lese-Einrichtung 70 zum Lesen optischer Platten, eine magnetische Aufzeichnungseinrichtung 71 und eine optische Aufzeichnungseinrichtung 72 zum Aufzeichnen von von der Lese- Einrichtung 70 gelesener Information.

Die Lese-Einrichtung 70 ist von einer üblichen Art und zum Lesen von CD-Information aus einem optischen Aufzeichnungsträger 73 eingerichtet. Hierzu umfaßt die Lese-Einrichtung 70 einen optischen Lesekopf, der an eine Kaskadenanordnung aus einer üblichen CIRC-Decodierschaltung 75 und einem EFM-Demodulator 76 gekoppelt ist, die beispielsweise Teil einer von Philips vertriebenen integrierten Schaltung des Typs SAA 7210 sind. Ein solcher EFM-Demodulator 76 erzeugt zwei digitalisierte Stereo-Audioinformationssignale und ein Subcodesignal an seinen Ausgängen. Diese Signale werden einer Formatierungsschaltung 77, beispielsweise vom Typ SAA 7220, zugeführt, die die empfangene Information in ein von einem Digital-Audio-Schnittstellenstandard (IEC 950) vorgeschriebenes Format umwandelt. Dieses Digital-Audio- Schnittstellenformat umfaßt Blöcke von 192 Hauptinformationsrahmen und eine Anzahl Schnittstellen-Subcoderahmen. Diese Subcoderahmen umfassen jeweils ein Schnittstellen-"Kopier"-Bit, dessen Logikwert entsprechend dem Digital-Audio-Schnittstellenstandard aus dem "Kopier"-Bit in der Subcodeinformation der gelesenen Information übernommen worden ist.

Ein dem Digital-Audio-Schnittstellenstandard entsprechendes Ausgangssignal wird den Umformatierungsschaltungen 78 der Lese-Einrichtungen 71 und 72 zugeführt.

Die Umformatierungsschaltungen 78 wandeln die empfangene Information in ein zur Verarbeitung durch die Aufzeichnungseinrichtungen 71 und 72 geeignetes Format um.

Die Umformatierungsschaltungen können beispielsweise von einer von SONY vertriebenen integrierten Schaltung des Typs SX 23053 gebildet werden. Dieser Typ einer Umformatierungsschaltung erzeugt die Hauptinformation und die Subcodeinformation an seinen Ausgängen. Die Schaltung umfaßt weiterhin einen Ausgang, dem mit dem Logikwert des empfangenen Schnittstellen-"Kopier"-Bits zusammenhängende "Kopier"-Bit-Information CB zugeführt wird und einen Ausgang, dem ein Blocksynchronisationssignal BS zugeführt wird, um den Anfang jedes empfangenen Digital-Audio-Schnittstellen-Blocks anzugeben.

In der magnetischen Aufzeichnungseinrichtung 71 wird die von der Umformatierungsschaltung 78 gelieferte Information einer Schaltung 79 einer üblichen Art zum Ansteuern eines Magnetkopfsuystems 80 zum Aufzeichnen der empfangenen Information auf einem DAT-Kassettenband 81 zugeführt. Gleichermaßen wird die von der Umformatierungsschaltung 78 gelieferte Information in der optischen Lese-Einrichtung einer Schaltung 82 einer üblichen Art zugeführt, die beispielsweise einen EFM-Modulator und einen CIRC-Codierer enthält, zum Ansteuern eines optischen Schreibkopfes 83 zum Aufzeichnen der empfangenen Information auf einem optischen Aufzeichnungsträger 84. In den Aufzeichnungseinrichtungen 71 und 72 werden die von der Umformatierungsschaltung 78 gelieferte "Kopier"-Bit-Information CB und die gelieferten Blocksynchronisationssignale BS einer Detektionsschaltung 85 zugeführt, zum Detektieren, ob der Logikwert der empfangenen "Kopier"-Bit-Information abwechselt.

Die Detektorschaltung 85 liefert ein Detektionssignal Vd, wenn der abwechselnde Logikwert der "Kopier"-Bit-Information detektiert wird.

Fig. 8 zeigt ein Beispiel für eine Detektionsschaltung 85 mit drei getakteten D-Flipflops 90, 91 und 92. Das von der Umformatierungsschaltung gelieferte Blocksynchronisationssignal BS wird den Takteingängen des Flipflops 90, 91 und 92 zugeführt. Die Schnittstellen-"Kopier"-Bit-Information CB wird dem Dateneingang des Flipflops 90 zugeführt. Der Ausgang des Flipflops 90 wird mit dem Dateneingang des Flipflops 91 und einem Eingang eines XOR-Gatters 93 verbunden. Ein weiterer Eingang des XOR-Gatters 93 ist mit dem Ausgang des Flipflops 91 verbunden. Der Ausgang des XOR-Gatters 93 ist mit dem Dateneingang des Flipflops 92 verbunden. Das Ausgangssignal am Ausgang des Flipflops 92 dient als Detektionssignal Vd. Die in Fig. 8 gezeigte Schaltung arbeitet folgendermaßen. Wenn der Logikwert des Schnittstellen-"Kopier"- Bits sich ändert, entspricht der Logikwert des Signals am Eingang des Flipflops 91 zu dem Zeitpunkt, zu dem das erste "Kopier"-Bit mit geändertem Logikwert den Eingang des Flipflops 91 erreicht, nicht mehr dem Logikwert des Signals am Ausgang des Flip- flops 91. In diesem Fall nimmt der Logikwert des Ausgangs des XOR-Gatters den Logikwert "1" an Dieser Wert wird in dem Flipflop 92 verriegelt, woraufhin auch das Detektionssignal Vd den Logikwert "1" annimmt.

Bei der Aufzeichnungseinrichtung 71 wird das Detektionssignal Vd einer Entscheidungsschaltung 94 zugeführt. Außerdem wird der Entscheidungsschaltung 94 die von der Umformatierungsschaltung 78 gelieferte Subcodeinformation zugeführt. Auf der Basis der empfangenen Subcodeinformation und des Detektionssignals Vd entscheidet die Entscheidungsschaltung 94, ob Aufzeichnen der empfangenen Hauptinformation zulässig ist. Wenn Aufzeichnen nicht erlaubt ist, erzeugt die Entscheidungsschaltung ein Steuersignal, das der Steuerschaltung 79 über die Signalleitung 95 zugeführt wird, wobei die Steuerschaltung derart ist, daß sie in Reaktion auf das über die Signalleitung zugeführte Steuersignal ausgeschaltet wird, so daß Aufzeichnen von Information verhindert wird. Die Entscheidungsschaltung 94 kann beispielsweise einen mit einem geeigneten Programm geladenen Mikrocomputer umfassen. Bevor jedoch dieses Programm ausführlich beschrieben wird, soll der Teil der empfangenen Subcodeinformation des Digital-Audio-Schnittstellenformats beschrieben werden, der für das richtige Verständnis der Entscheidungskriterien wichtig ist. Insbesondere der Subcode-C-Kanal des Digital- Audio-Schnittstellenformats der empfangenen Subcodeinformation ist wesentlich. Dieser Subcode-C-Kanal umfaßt Subcoderahmen von 192 Bits. Diese Subcoderahmen geben an, ob die Information aus einer Quelle für professionelle Anwendungen stammt. Außerdem wird angegeben, ob die zugehörige Information aus einer Audioquelle stammt. Ferner enthält der Subcode-C-Kanal für für Konsumentenanwendungen bestimmte Quellen einen Kategorie-Code, der die Art der Quelle angibt. Dies kann beispielsweise ein 2-Kanal-Compact-Disc-Audiosystem, ein 2-Kanal-Spieler vom Digital-Audio-Typ usw. sein.

Fig. 9 ist ein Ablaufplan eines Entscheidungsprogramms, das festlegt, ob Aufzeichnen der empfangenen Information zulässig ist. Das Entscheidungsprogramm beruht auf dem im "Solocopy"-System verwendeten Entscheidungsprogramm. Das Programm ist jedoch angepaßt worden, um die Entscheidung von der Detektion abwechselnder Logikwerte der "Kopier"-Bits abhängig zu machen.

In Schritt S1 des Programms wird anhand der Information aus dem Subcode-C-Kanal festgestellt, ob die Information aus einer für professionelle Anwendungen bestimmten Quelle stammt. Wenn das der Fall ist, wird in Schritt S2 Aufzeichnen verhindert. In Schritt S3 wird geprüft, ob die empfangene Information Audioinformation ist. Wenn das nicht der Fall ist, wird in Schritt S4 Aufzeichnen verhindert. In Schritt S5 wird geprüft, ob der empfangene Kategorie-Code in der Liste bekannter Kategorie- Codes vorkommt. Wenn das nicht der Fall ist, wird Aufzeichnen in Schritt S6 ermöglicht, und außerdem wird auf dem Band 81 Information aufgezeichnet, um anzugeben, daß die aufgezeichnete Information eine Kopie ist. Wenn anschließend die Information gelesen wird, wird der Information ein Kategorie-Code zugeordnet, um anzugeben, das Aufzeichnen nicht zulässig ist. Die Art und Weise, in der das geschieht, liegt jedoch nicht mehr im Rahmen dieser Erfindung und wird daher nicht im einzelnen erläutert.

In Schritt S7 wird geprüft, ob die Information aus einem Analog-Digital- Umsetzer stammt. Wenn das der Fall ist, wird Aufzeichnen in Schritt S8 ermöglicht. In Schritt S9 wird auf der Basis des empfangenen Detektionssignals Vd bestimmt, ob die Logikwerte der empfangenen Schnittstellen-"Kopier"-Bits abwechseln. Wenn die Werte abwechseln, wird in Schritt S10 Aufzeichnen verhindert. In Schritt 11 wird auf der Basis der empfangenen Logikwerte der "Kopier"-Bits festgestellt, ob die betreffende Information frei kopiert werden darf. Wenn das der Fall ist, wird Aufzeichnen in Schritt S12 ermöglicht, wobei Information hinzugefügt wird, um anzugeben, daß die aufgezeichnete Information frei kopiert werden darf.

In Schritt S13 wird geprüft, ob der Kategorie-Code eine Quelle spezifiziert, für die Kopieren der gelieferten Information zulässig ist. Wenn das der Fall ist, wird Aufzeichnen in Schritt S14 ermöglicht. Wenn das nicht der Fall ist, wird Aufzeichnen in Schritt S15 verhindert.

Die Aufzeichnungseinrichtung 72 umfaßt eine Entscheidungsschaltung 98, die weitgehend mit der Entscheidungsschaltung 94 identisch ist. Falls Information aufgezeichnet wird, die nicht mehr kopiert werden darf, erzeugt die Entscheidungsschaltung 98 jedoch ein Steuersignal für eine Schaltung 96, die dafür sorgt, daß "Kopier"-Bits mit abwechselnden Logikwerten aufgezeichnet werden.

Für die Schaltung 96 können die oben beschriebenen Schaltungen 97 verwendet werden.

Es ist auch möglich, die Schaltung 72 mit einer Detektionsschaltung 97 zum Detektieren der Generationsnummer in einem Kopierzyklus für die empfangene Information auf der Basis der Form des Wechselfolgemusters zu versehen. Die Entscheidung, ob die empfangene Information aufgezeichnet werden darf oder nicht, kann dann auf der Grundlage der detektierten Generationsnummer der Information getroffen werden. Kopieren einer Kopie der ersten Generation kann dann beispielsweise erlaubt sein, während Kopieren einer Kopie einer zweiten Generation nicht zulässig ist.

Die Schaltung 98 sollte in solcher Weise angepaßt werden, daß sie in Abhängigkeit von der detektierten Generationsnummer ein Wechselfolgemuster erzeugt, das eine höherer Generationsnummer angibt als die detektierte Generationsnummer.

Im Vorstehenden ist die Erfindung für einen Aufzeichnungsträger mit einem Standard-CD-Signal erläutert worden, das "Kopier"-Bits mit abwechselnden Logikwerten enthält, um anzugeben, daß die aufgezeichnete Information eine Kopie ist. Es sei jedoch bemerkt, daß die Erfindung im Prinzip für jeden Aufzeichnungsträger verwendet werden kann, der zusätzlich zu der Hauptinformation Subcodeinformation mit einem "Kopier"-Bit enthält.


Anspruch[de]

1. Aufzeichnungsträger, der Hauptinformation zusammen mit einer Reihe von Subcoderahmen enthält, die jeweils ein "Kopier"-Bit umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Logikwerte der "Kopier"-Bits aufeinanderfolgender Subcoderahmen abwechseln.

2. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Musters die Generationsnummer der Information in einem Kopierzyklus angibt.

3. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das detektierte Muster ein periodisches Muster ist, bei dem das Verhältnis der Anzahl "Kopier"-Bits mit einem ersten Logikwert in einer Periode zu der Gesamtzahl" Kopier" -Bits in dieser Periode die Generationsnummer angibt.

4. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgezeichnete Information ein Standard-CD-Signal ist.

5. Verfahren zum Verschaffen eines Aufzeichnungsträgers nach den Ansprüchen 1, 2, 3 oder 4, wobei Hauptinformation zusammen mit einer Reihe von Subcoderahmen, die jeweils ein "Kopier"-Bit enthalten, auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufzeichnen den "Kopier"-Bits aufeinanderfolgender Subcoderahmen entsprechend einem Wechselfolgemuster Logikwerte zugeordnet werden.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zu kopierende Information zuvor aufgezeichnete Information ist, wobei die Form des Wechselfolgemusters von der Generationsnummer der zuvor aufgezeichneten Information abhängt.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das detektierte Muster ein periodisches Muster ist, wobei das Verhältnis der Anzahl "Kopier"-Bits mit einem ersten Logikwert in einer Periode zu der Gesamtzahl "Kopier"-Bits in dieser Periode in Abhängigkeit von der Generationsnummer gewählt wird.

8. Verfahren nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgezeichnete Information ein Standard-CD-Signal ist.

9. Informationsaufzeichnungseinrichtung zum Verschaffen eines Aufzeichnungsträgers nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei diese Einrichtung so ausgeführt ist, daß Hauptinformation zusammen mit einer Reihe von Subcoderahmen, die jeweils ein "Kopier"-Bit enthalten, auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung Zuordnungsmittel umfaßt, um die Logikwerte den "Kopier"-Bits aufeinanderfolgender Subcoderahmen aufzuzeichnender Information entsprechend einem Wechselfolgemuster zuzuordnen.

10. Informationsaufzeichnungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnungsmittel Selektionsmittel umfassen, die in Abhängigkeit von einem Steuersignal ein Wechselfolgemuster einer bestimmten Form aus einer Vielzahl von Mustern vorgegebener Formen selektieren.

11. Informationsaufzeichnungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Selektionsmittel eingerichtet sind, ein periodisches Muster zu selektieren, bei dem das Verhältnis der Anzahl "Kopier"-Bits mit einem ersten Logikwert in einer Periode zu der Gesamtzahl "Kopier"-Bits in dieser Periode von dem Steuersignal abhängt.

12. Informationsaufzeichnungseinrichtung nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufzeichnen von Standard-CD-Signalen eingerichtet ist.

13. Informationsaufzeichnungseinrichtung, mit Antikopiermitteln zur Verhinderung unzulässigen Kopierens empfangener Information, zum Aufzeichnen von Hauptinformation, die zusammen mit einer Reihe von Subcoderahmen empfangen worden ist, die jeweils ein "Kopier"-Bit enthalten, wobei die Antikopiermittel Entscheidungsmittel umfassen, die in Abhängigkeit von dem Logikwert der empfangenen "Kopier"-Bits entscheiden, ob Aufzeichnen der empfangenen Information zulässig ist, und Mittel, die in Reaktion auf eine Entscheidung, daß Aufzeichnen nicht zulässig ist, Aufzeichnen verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung Detektionsmittel zur Detektion eines Wechselfolgemusters in den Logikwerten der empfangenen "Kopier"-Bits aufeinanderfolgender Subcoderahmen umfaßt, wobei die Entscheidungsmittel eingerichtet sind, in Abhängigkeit von der Detektion des Wechselfolgemusters zu entscheiden, ob Aufzeichnen zulässig ist.

14. Informationsaufzeichnungseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektionsmittel zum Detektieren von Wechselfolgemustern unterschiedlicher Form eingerichtet sind, wobei die Entscheidungsmittel eingerichtet sind, in Abhängigkeit von der Form des detektierten Wechselfolgemusters zu entscheiden, ob Aufzeichnen zulässig ist.

15. Informationsaufzeichnungseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektionsmittel eingerichtet sind, in einer Periode eines periodisch wechselnden Musters das Verhältnis der Anzahl "Kopier"-Bits mit einem ersten Logikwert zu der Gesamtzahl "Kopier"-Bits in dieser Periode zu detektieren, wobei die Entscheidungsmittel eingerichtet sind, in Abhängigkeit von dem detektierten Verhältnis zu entscheiden, ob Aufzeichnen zulässig ist.

16. Informationsaufzeichnungseinrichtung nach Anspruch 13, 14 oder 15 zum Aufzeichnen von Hauptinformation zusammen mit einer Reihe von zweiten Subcoderahmen, die jeweils ein zweites "Kopier"-Bit enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung Zuordnungsmittel umfaßt, um die Logikwerte den zweiten "Kopier"-Bits aufeinanderfolgender zweiter Subcoderahmen aufzuzeichnender Information entsprechend einem Wechselfolgemuster zuzuordnen.

17. Informationsaufzeichnungseinrichtung nach den Ansprüchen 14 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnungsmittel eingerichtet sind, den Logikwert dem zweiten "Kopier"-Bit entsprechend einem Muster zuzuordnen, dessen Form von der Form des detektierten Wechselfolgemusters in den Logikwerten der "Kopier"-Bits in den Subcoderahmen der empfangenen Information abhängt.

18. Informationsaufzeichnungseinrichtung nach den Ansprüchen 15 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnungsmittel eingerichtet sind, die Logikwerte den zweiten "Kopier"-Bits entsprechend einem periodischen Muster zuzuordnen, wobei das Verhältnis der zweiten "Kopier"-Bits mit einem ersten Logikwert in einer Periode zu der Gesamtzzhl zweiter "Kopier"-Bits in dieser Periode von dem detektierten Verhältnis abhängt.

19. Informationsaufzeichnungseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Empfangen von entsprechend einem Standard-Audio-Schnittstellenformat formatierter Information eingerichtet ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com