PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69019056T2 07.09.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0397526
Titel Mobiles Gerät für den Ausbau im Abbauraum.
Anmelder Vaal Reefs Exploration and Mining Co. Ltd., Johannesburg, Transvaal, ZA
Erfinder Sleziak, Gregory, Orkney, Transvaal, SA;
Barratt, John Terrence, Flamwood, Klerksdorp, Transvaal, SA;
Schneider, Klaus Heinrich, 4620 Castrop-Rauxel, DE;
Kielmann, Horst Willy, Castrop-Rauxel, DE;
Tarr, Raymond Graham, Klerksdorp, Transvaal, SA
Vertreter Patentanwälte Mitscherlich & Partner, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69019056
Vertragsstaaten DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 11.05.1990
EP-Aktenzeichen 903051217
EP-Offenlegungsdatum 14.11.1990
EP date of grant 03.05.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.09.1995
IPC-Hauptklasse E21D 23/00

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft ein mobiles Gerät für den Ausbau im Abbauraum.

Ein erfindungsgemäßes Gerät für den Ausbau im Abbauraum ist zur Verwendung unter Tage in Gruben-Abbauräumen vorgesehen, die ein beträchtliches Gefälle aufweisen können und unveränderlicherweise, zumindest in Goldgruben, eine rauhe und unebene Sohle aufweisen, die mit fortschreitendem Abbau und Zurückweichen des Abbaustoßes vom Gerät überquert werden muß. Geräte für den Ausbau im Abbauraum, die bereits vorgeschlagen worden sind, verwenden rechteckige Gleitkufen, die sich auf der Sohle abstützen und über die Sohlen-Oberfläche gezogen werden müssen, wenn das Gerät sich vorwärtsbewegt. In Fällen, in denen die Sohlen-Oberfläche besonders uneben ist, können die bekannten Gleitkufen nicht über diese Oberfläche bewegt werden, so daß das Gerät als Folge davon immobilisiert ist.

Ein typisches Bei spiel eines Gerätes für den Ausbau im Abbauraum, das diesen Nachteil aufweist, ist in der Beschreibung der GB-A-1 404 594 dargestellt. Dieses Gerät verwendet lange Gleitkufen, die nicht geeignet sind, eine rauhe und unebene Sohle zu überwinden. Andere typische Beispiele des Einsatzes eines Gerätes auf Gleitkufenbasis sind beschrieben in der DE-A-28 48 406, GB-A-1 389 111, GB-A-2 115 048A, GB-A-2 123 885A, GB-A-2 129 476A, GB-A-2-096 680A, GB-A-2 086 462A und GB-A-2 077 339A. Ein Gerät für den Ausbau im Abbauraum, das eine Anzahl von Gleitkufen auf Plattenbasis verwendet, ist in der Beschreibung der GB-A-1 594 032 geschildert, aber sogar dieses Gerät wird als ungeeignet für eine leistungsfähige Bewegung in einem Gruben-Abbauraum mit einer rauhen und unebenen Sohle angesehen.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein anderes mobiles Gerät für den Ausbau im Gruben-Abbauraum zu schaffen.

Die DE-A 2 950 272 beschreibt ein mobiles Gerät für den Ausbau im Abbauraum mit:-

a) mehreren mobilen Einheiten, die miteinander verbunden sind;

b) einem Schutzdach für jede Einheit;

c) einem Paar aufrechter, doppeltwirkender vorderer Beine und einem Paar aufrechter, doppeltwirkender hinterer Beine für jede Einheit, die das Schutzdach abstützen und die betätigbar sind, um das Schutzdach relativ zu einem Hangenden des Abbauraums zu heben und zu senken;

d) einem ersten längsverlaufenden doppeltwirkenden Zylinder, der drehbar an jeder Einheit befestigt ist;

e) einer Schiene, mit der die doppeltwirkenden Zylinder der Einheiten verbunden sind.

Die GB-A-2 041 056 beschreibt eine sich selbst-vorwärtsbewegende Grubendecken-Stütze, in welcher das vordere Ende einer vorrückenden Ramme von der Grubensohle abgehoben werden kann, um ein Hindernis zu überwinden.

Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät ferner umfaßt:-

f) für jedes vordere und hintere Bein einen unabhängigen Fuß, der die Sohle des Abbauraums berührt, und erste elastische Federmittel, die sich zwischen den Beinen des vorderen Paares erstrecken und diese miteinander verbinden, zweite elastische Federmittel, die sich zwischen den Beinen des hinteren Paares erstrecken und diese miteinander verbinden, dritte Federmittel, die sich zwischen einem Bein des vorderen Paares und einem Bein des hinteren Paares erstrecken und diese Beine miteinander verbinden, und vierte Federmittel, die sich zwischen dem anderen Bein des vorderen Paares und dem anderen Bein des hinteren Paares erstrecken und diese Beine miteinander verbinden, wobei die ersten, zweiten, dritten und vierten Federmittel und die unabhängigen Füße es ermöglichen, daß die Beine unterschiedliche Orientierungen zueinander einnehmen, um örtliche Unregelmäßigkeiten in der Sohle des Abbauraums zu berücksichtigen;

g) zweite doppeltwirkende Zylinder, die jede Einheit und die Schiene miteinander verbinden, und dritte doppeltwirkende Zylinder, die die Einheiten miteinander verbinden, wobei die zweiten und die dritten Zylinder betätigbar sind, um die Einheiten relativ zur Schiene gefälleaufwärts oder gefälleabwärts zu bewegen; und

h) eine Einrichtung zum Schwenken des ersten doppeltwirkenden Zylinders jeder Einheit in einer aufrechten Ebene, um die Schiene auf die Sohle des Abbauraums abzusenken, wenn das Schutzdach vom Hangenden weg abgesenkt wird, und zu bewirken, daß das vordere Paar Beine sich von der Sohle abhebt, während das hintere Paar Beine in Kontakt mit der Sohle bleibt, wobei der erste doppeltwirkende Zylinder dann betätigbar ist, um die Einheit relativ zur Schiene derart zu ziehen oder zu drücken, daß die unabhängigen Füße des hinteren Paares Beine über die Sohle gleiten.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die Erfindung wird nachstehend im Detail unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung lediglich beispielhaft beschrieben, in der:

Figur 1 eine Seitenansicht einer einzelnen Einheit eines mobilen Gerätes für den Ausbau im Abbauraum gemäß der Erfindung zeigt, wobei einige Bauteile im Interesse der Klarheit weggelassen sind;

Figur 2 eine vordere Endansicht der gleichen Einheit zeigt;

Figur 3 eine rückwärtige Endansicht der gleichen Einheit zeigt;

Figur 4 eine Draufsicht der Einheit zeigt;

Figur 5 eine Seitenansicht der gleichen Einheit zeigt, wobei bestimmte andere Bauelemente einbezogen sind;

Figur 6 Draufsicht der Einheit nach Fig. 5 zeigt;

Figur 7 eine Endansicht der Einheit zeigt und ihre Fähigkeit veranschaulicht, eine unebene Sohle zu überwinden; und

Figur 8 ein mobiles Gerät für den Ausbau im Abbauraum gemäß der Erfindung zeigt.

BESCHREIBUNG EINES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS

Gemäß Figur 8 der Zeichnung besteht das erfindungsgemäße mobile Gerät für den Ausbau im Abbauraum aus einer Anzahl von einzelnen mobilen Einheiten 10, die mittels doppeltwirkender hydraulischer Zylinder 12 miteinander verbunden sind. Der Abbaustoß eines Abbauraums, in welchem das Gerät arbeitet, ist mit dem Bezugszeichen 14 (Fig. 5 und 6), das Hangende mit dem Bezugszeichen 16 (Fig. 5) und die Sohle mit dem Bezugszeichen 18 (Fig. 5) bezeichnet.

Jede Einheit 10 weist vier ausfahrbare und einziehbare Beine 20 in Form von doppeltwirkenden hydraulischen Zylindern auf. An ihren oberen Enden sind die Beine 20 drehbar mit einem Schutzdach 22 verbunden. An ihren unteren Enden weisen die Beine 20 abgerundete, tellerförmige Füße 24 auf, wobei die Füße 24A am hinteren Teil der Einheit etwas größer als die Füße 24B am vorderen Teil der Einheit sind. Die vorderen Beine sind durch Federstäbe 26 und die hinteren Beine sind durch gleiche Federstäbe 28 miteinander verbunden. Weitere Federstäbe 30 verbinden, wie dargestellt, die vorderen Beine mit den hinteren Beinen.

Die Einheit 10 weist einen Rahmen 32 und zwei parallele Federstahl-Führungsstangen 33 auf, die relativ zum Rahmen verschiebbar sind. Der Rahmen stützt einen doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder 34 ab, der mit einem Block 35 verbunden ist. Der Block 35 verbindet auch die Stangen 33 am vorderen Ende miteinander. Ein doppeltwirkender hydraulischer Zylinder 36 ist an den vorderen Federstäben 26 montiert und wirkt auf den Block 35, um eine Bewegung des Zylinders 34 in einer aufrechten Ebene hervorzurufen. Der Rahmen 32 ist am hinteren Ende zwecks Bewegung in einer horizontalen Ebene um einen Drehpunkt 39 an den Federstäben 28 angelenkt. Der Block 35 ist drehbar mit einer kräftigen, sämtlichen Einheiten 10 gemeinsamen Schiene 37 verbunden.

Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, weist jede Einheit 10 ein Spreng-Schutzschild 38 auf, das drehbar am vorderen Rand des Schutzdaches 22 an einer Stelle 40 befestigt ist und ein Scharnier 42 aufweist. Fig. 5 zeigt das Spreng-Schutzschild mit durchgezogenen Linien in einer horizontalen Position, in der es für eine obere Abstützung zwischen der Einheit 10 und dem Abbaustoß 14 des Abbauraums sorgt. Fig. 5 zeigt mit gestrichelten Linien bei 44 das Spreng-Schutzschild in einer abgesenkten, aufrechten Position, in der es eine Sprengschranke vor dem Abbauraum bildet, um die Einheit 10 während der Sprengarbeiten am Abbaustoß zu schützen. Es ist festzustellen, daß eine Bewegung des Schutzschildes in die aufrechte Position mit einer bestimmten Drehung des Schutzschildes um das Scharnier 42 verbunden ist, so daß als Folge davon das Schutzschild aus einem vertikalen Teil 46 und einem schräggestellten Teil 48 besteht. Drehbewegungen des Schutzschildes zwischen seiner oberen Position und seiner Sprengposition wird mittels eines doppeltwirkenden Zylinders 50 erzielt, der zwischen dem Schutzdach und dem Schutzschild wirkt.

Mit dem hinteren Rand des Schutzdaches 22 ist ein eine flüssigkeitsundurchlässige Membrane 54 haltendes Schild 52 drehbar verbunden. Eine Drehbewegung des Schildes findet zwischen der in durchgezogenen Linien gezeigten horizontalen Position und einer bei 56 mit gestrichelten Linien gezeigten vertikalen Position statt und wird mit Hilfe eines doppeltwirkenden hydraulischen Zylinders 58 erzielt, der zwischen dem Schutzdach 22 und dem Schild wirkt. In der horizontalen Position sorgt das Schild für eine obere Abstützung am hinteren Teil der Einheit 10. In der vertikalen Position bildet es eine Schranke, hinter welcher Hinterfüllarbeiten unter Verwendung von Schlämmen oder anderen Abfallmaterialien 60 durchgeführt werden können.

Zusätzlich zu den verschiedenen, vorstehend beschriebenen Bauteilen ist für jede Einheit 10 ein doppeltwirkender hydraulischer Zylinder 62 vorgesehen, der die Schiene 37 mit der nächsten benachbarten Einheit 10 verbindet (siehe Fig. 6, in der die nächste Einheit mit dem Bezugszeichen 10A bezeichnet ist).

Eine Vorwärtsbewegung des Gerätes relativ zum Abbaustoß 14 des Abbauraums kann mit den nachstehenden aufeinanderfolgenden Schritte herbeigeführt werden:

1) Nach einer Sprengung und dem nachfolgenden Räumen des gesprengten Gesteins mit Hilfe herkömmlicher Einrichtungen wie etwa Bohrkratzern und unter der Voraussetzung, daß das Schutzdach 22 und das Spreng-Schutzschild 38 sich in der horizontalen Position gegen das Hangende 16 befinden, wird der Zylinder 36 eingezogen, um den Zylinder 34 nach aufwärts zu schwenken. Dadurch wird die Schiene 37 über die Sohle angehoben. Dieser Schritt wird gleichzeitig von allen Einheiten durchgeführt.

2) Der Zylinder 34 wird ausgefahren, um die Schiene 37 in Richtung des Abbaustoßes vorzuschieben. Da die Schiene 37 bereits angehoben worden ist (Schritt 1), stören örtliche Unregelmäßigkeiten auf der Sohle nicht die Bewegung der Schiene in Richtung des Abbaustoßes. Diese Situation ist in Fig. 5 dargestellt.

3) Der Zylinder 36 wird nun ausgefahren, um den Zylinder 34 derart nach unten zu schwenken, daß die Schiene 37 erneut in Berührung mit der Sohle gelangt. Dieser Schritt wird von sämtlichen Einheiten gleichzeitig ausgeführt.

4) Sämtliche Beine 20 der Einheit 10 werden nun eingezogen, um das Schutzdach 22 und das zugeordnete Spreng-Schutzschild 38 sowie das Schild 52 vom Hangenden 16 weg abzusenken.

5) Der Zylinder 36 wird weiter ausgefahren, so daß als Folge davon die vorderen Füße 20 direkt von der Sohle abgehoben werden und lediglich die zwei hinteren Füße 20 in Berührung mit der Sohle verbleiben.

6) Der Zylinder 34 wird eingefahren, um die betreffende Einheit 10 in Richtung der Schiene 37 zu ziehen. Während dieses Vorganges verbleiben die anderen Einheiten 10 im stationären Zustand. Die Bewegung der Einheit 10 findet dadurch statt, daß die Füße 24A über die Sohle gleiten. Die Füße können aufgrund ihrer großen Tellerformen örtliche Unregelmäßigkeiten in der Sohlenoberfläche überwinden. Falls ein merkliches Gefälle im Abbauraum, d.h. ein Hang in Richtung quer zur Längsrichtung, vorhanden sein sollte, können die verbindenden Zylinder 12 eingesetzt werden, um zu verhindern, daß die Einheit 10 während dieser Bewegung hangabwärts abrutscht.

7) Sobald die betreffende Einheit 10 durch den Zylinder 34 vorwärtsbewegt worden ist, wird der Zylinder 36 erneut eingefahren, so daß die vorderen Beine der Einheit wieder Berührung mit der Sohle aufnehmen können.

8) Die Beine 20 werden sodann ausgefahren, um das Schutzdach 22 und das zugeordnete Spreng-Schutzschild 38 und das Schild 52 zurück in Kontakt mit dem Hangenden zu bringen.

9) Die Schritte 4 bis 8 werden sodann für jede Einheit 10 durchgeführt, wobei die Endsituation derart ist, daß das gesamte Gerät durch den Hub des Zylinders 34 in Richtung des Abbaustoßes 14 vorwärtsbewegt worden ist.

Es ist ferner möglich, das gesamte Gerät in Hangrichtung d.h. hangabwärts oder hangaufwärts zu bewegen. Dies wird erreicht durch entsprechendes Ausfahren oder Einfahren sämtlicher Zylinder 62 zur gleichen Zeit zwecks Bewegung der Schiene 37 hangaufwärts oder hangabwärts und anschließend durch entsprechende Betätigung der verbindenden Zylinder 12 und des Zylinders 34 während weiterer Folgen von Vorwärtsbewegungen.

Ein wichtiges Merkmal des beschriebenen Gerätes ist die elastische Verbindung der Beine der Einheiten 10 mit Hilfe der Federstäbe 26, 28 und 30. Figur 7 veranschaulicht beispielhaft die Fähigkeit jeder Einheit 10, ungeachtet deutlich bemerkbarer örtlicher Unregelmäßigkeit in der Sohle 18 fest auf ihren Beinen 20 zu stehen.

Ein anderes wichtiges Merkmal des beschriebenen Gerätes ist die Möglichkeit, zwei Beine jeder Einheit während Vorwärtsbewegungen von der Sohle abzuheben, wodurch Vorwärtsbewegungen der Einheiten 10 ohne Entlangschrammen an Unregelmäßigkeiten der Sohle erleichtert werden.

Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen Merkmalen kann das erfindungsgemäße Gerät Bohr- und andere Anbaueinrichtungen aufweisen, die an der Schiene 37 bewegbar angebracht sind.


Anspruch[de]

1. Mobiles Gerät für den Ausbau im Abbauraum mit:

a) mehreren mobilen Einheiten (10), die miteinander verbunden sind;

b) einem Schutzdach (22) für jede Einheit (10);

c) einem Paar aufrechter, doppeltwirkender vorderer Beine (20) und einem Paar aufrechter, doppeltwirkender hinterer Beine (20) für jede Einheit (10), die das Schutzdach (22) abstützen und die betätigbar sind, um das Schutzdach (22) relativ zu einem Hangenden (16) des Abbauraums zu heben und zu senken;

d) einem ersten längsverlaufenden doppeltwirkenden Zylinder (34), der drehbar an jeder Einheit (10) befestigt ist;

e) einer Schiene (37), mit der die doppeltwirkenden Zylinder (34) der Einheiten (10) verbunden sind;

dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät ferner umfaßt:

f) für jedes vordere und hintere Bein (20) einen unabhängigen Fuß (24), der die Sohle (18) des Abbaurahms berührt, und erste elastische Federmittel (26), die sich zwischen den Beinen (20) des vorderen Paares erstrecken und diese miteinander verbinden, zweite elastische Federmittel (28), die sich zwischen den Beinen (20) des hinteren Paares erstrecken und diese miteinander verbinden, dritte Federmittel (30), die sich zwischen einem Bein (20) des vorderen Paares und einem Bein (20) des hinteren Paares erstrecken und diese Beine miteinander verbinden, und vierte Federmittel (30), die sich zwischen dem anderen Bein (20) des vorderen Paares und dem anderen Bein (20) des hinteren Paares erstrecken und diese Beine miteinander verbinden, wobei die ersten (26), die zweiten (28), die dritten (30) und die vierten (30) Federmittel und die unabhängigen Füße (24) es ermöglichen, daß die Beine (20) unterschiedliche Orientierungen zueinander einnehmen, um örtliche Unregelmäßigkeiten in der Sohle (18) des Abbauraums zu berücksichtigen;

g) zweite doppeltwirkende Zylinder (62), die jede Einheit (10) und die Schiene (37) miteinander verbinden, und dritte doppeltwirkende Zylinder (12), die die Einheiten (10) miteinander verbinden, wobei die zweiten (62) und die dritten (12) Zylinder betätigbar sind, um die Einheiten (10) relativ zur Schiene (37) gefälleaufwärts oder gefälleabwärts zu bewegen; und

h) eine Einrichtung (36) zum Schwenken des ersten doppeltwirkenden Zylinders (34) jeder Einheit (10) in einer aufrechten Ebene, um die Schiene (37) auf die Sohle (18) des Abbauraums abzusenken, wenn das Schutzdach (22) vom Hangenden (16) weg abgesenkt wird, und zu bewirken, daß das vordere Paar Beine (20) sich von der Sohle (18) abhebt, während das hintere Paar Beine (20) in Kontakt mit der Sohle (18) bleibt, wobei der erste doppeltwirkende Zylinder (34) nur dann betätigbar ist, um die Einheit (10) relativ zur Schiene (37) derart zu ziehen oder zu drücken, daß die unabhängigen Füße (24A) des hinteren Paares Beine (20) über die Sohle (18) gleiten.

2. Mobiles Gerät für den Ausbau im Abbauraum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (20) jeder Einheit (10) mit unabhängigen, abgerundeten Füßen (24A, 24B) versehen sind.

3. Mobiles Gerät für den Ausbau im Abbauraum nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abgerundeten Füßte (24A) der hinteren Beine (20) jeder Einheit (10) größer als die abgerundeten Füße (24B) der vorderen Beine (20) der Einheit (10) sind.

4. Mobiles Gerät für den Ausbau im Abbauraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein an einem vorderen Bereich des Schutzdaches (22) jeder Einheit (10) angelenktes Spreng-Schutzschild (38), das relativ zum Schutzdach (22) bewegbar ist zwischen einer Sicherungsposition, die einen oberen Schutz vor der Einheit (10) verleiht, und einer Sprengschutzposition, die eine aufrechte Barriere vor der Einheit (10) bereitstellt.

5. Mobiles Gerät für den Ausbau im Abbauraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine an einem hinteren Bereich des Schutzdaches (22) jeder Einheit (10) angelenkte Hinterfüllungs-Schranke (52), die relativ zum Schutzdach (22) bewegbar ist zwischen einer ersten Position, die hinter der Einheit (10) einen Schutz von oben her verleiht, und einer Hinterfüllungs-Position, die eine Hinterfüllungsschranke hinter der Einheit (10) bereitstellt, um die hinter der Einheit (10) abgelagerte Hinterfüllung (60) zurückzuhalten.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com