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Dokumentenidentifikation DE69019083T2 07.09.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0411093
Titel EIS- UND SCHNEE-SURFSCHLITTEN.
Anmelder Csepregi, Karoly, Willowdale, Ontario, CA
Erfinder Csepregi, Karoly, Willowdale, Ontario, CA
Vertreter Türk, Gille, Hrabal, Leifert, 40593 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69019083
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 13.02.1990
EP-Aktenzeichen 909033128
WO-Anmeldetag 13.02.1990
PCT-Aktenzeichen CA9000043
WO-Veröffentlichungsnummer 9009818
WO-Veröffentlichungsdatum 07.09.1990
EP-Offenlegungsdatum 06.02.1991
EP date of grant 03.05.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.09.1995
IPC-Hauptklasse A63C 5/11

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung ist verwandt mit einem Surfbrett zum segeln auf Schnee oder Eis unter Benutzung eines konventionellen gegliederten von Hand gehaltenen Segels.

Die Konstruktion von Eisbooten und einer Anzahl anderer Gefaehrte die zum segeln auf Eis oder Schnee bestimmt sind, sind der bisherigen Technik bekannt. Ebenso ist die Herstellung von Wassergefaehrten bekannt, welche ein Surfbrett und ein von Hand gehaltenes Segel welches an einem gegliederten Mast befestigt ist einschliesst.

(Der Begriff "Surfbrett" wird in der bisherigen Technik manchmal dazu verwand, nur den Schiffskoerper eines Wassergefaehrtes zu beschreiben, und manchmal schliesst diese Bezeichnung den Schiffskoerper einschliesslich Segel ein. Im folgenden ist mit dieser Bezeichnung nur der Schiffskoerper gemeint.)

Das Segel eines solchen Gefaehrtes ist normalerweise mit einem querschwingenden Baum oder einer Konstruktion die die selbe Funktion ermoeglicht ausgestattet, um dem Segler zu ermoeglichen, das Segel von beiden Seiten gegen den Wind zu ziehen oder zu stossen. Der gegliederte Mast ermoeglicht es dem Segler, das Segel zu kippen oder zu drehen wie er es wuenscht um das Gefaehrt im Wind zu kontrollieren und zu steuern. Solche Segelboote werden nachstehend als Segelboote mit "mobilem Segel" bezeichnet.

In der bisherigen Technik sind Versuche unternommen worden, Segelboote mit mobilem Segel zur Benutzung auf Schnee oder Eis zu konstruieren. Solche Gefaehrte sind z.B. in kanadischen Patenten Nr. 1,148,537 und 1,204,467 und in den US Patenten Nr. 3,794,341 3,352,567, 3,436,087, 3,143,357 und 4094262. Diese Gefaehrte bestehen aus einer Plattform, auf der der Segler segelt und entweder Ski-Laeufer fuer Schnee oder oder Klingen fuer Eis sind auf Verstrebungen angebracht um gleiten ueber das Gelaende zu ermoeglichen. Eine Plattform, die von den Laeufern durch Verstrebungen getrennt ist, macht die Struktur aeusserst schwach. Es ist besonders wichtig, eine starke und stabile Struktur zu haben, wenn die Laeufer auf ein Loch oder eine Spalte im Eis geraten oder andere Unregelmaessigkeiten in der Oberflaeche des Gelaendes auftauchen. Eine herabhaengende Klinge oder ein ski koennte stecken bleiben, biegen und brechen und so das Surfbrett aus dem Gleichgewicht bringen.

Da ein Segelgefaehrt auf Eis oder Schnee hohe Geschwindigkeiten erreichen kann, wie z.B. 100 km/h, koennen sich schwerwiegende Folgen ergeben bei einem ploetzlichen Kontrollverlust und Versagen der Konstruktion bei hoher Geschwindigkeit.

DE-A-3705568 zeigt ein Surfbrett zum segeln auf Schnee oder Eis, mit einem gegliederten von Hand gehaltenen Segel mit Laeufern, die von der Unterseite herabhaengen. Obwohl dieses bekannte Surfbrett nicht die selben Sicherheitsprobleme hat, fehlt es ihm an Manoevrierbarkeit.

DE-A-3309502 zeigt ein Surfbrett zum surfen auf Schnee oder Eis auf welches ein konventionell gegliedertes von Hand gehaltenes Segel montiert ist, das Surfbrett ist mit einer Oberseite und einer Unterseite, einem vorderen Teil, einer Plattform und einem hinteren Teil ausgestattet. Bei diesem Surfbrett ist zumindest die Unterseite des vorderen Teils nach vorn und aufwaerts verlaengert, so dass das Surfbrett ueber Unebenheiten fahren kann und es ist zumindest die Unterseite des hinteren Teils nach hinten und aufwaerts verlaengert, so dass Druck ueber dem hinteren Teil ermoeglicht den Bug und die Plattform anzuheben. Die Unterseite hat zwei, sich in einem Abstand befindende laengsgerichtete Laeufer, die sich seitlich innwaerts des seitlichsten auesseren Teils der Oberseite befinden, sich zum vorderen Teil des Surfbretts verlaengern und so geformt sind, dass laengsgerichtetes Gleiten bei geringem seitlichem Rutschen moeglich ist.

Dem Surfbrett, dass in DE-A-3309502 gezeigt wird, fehlt es ebenfalls an Manoevrierbarkeit und vor allem kann es nicht auf die Seite gekippt werden und gleichzeitig auf den Laeufern bleiben.

Es ist ein Anliegen der vorliegenden Erfindung, ein Surfbrett mit verbesserter Manoevrierbarkeit (verglichen mit den Vorlaeufern) anzubieten.

Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist ein Surfbrett wie obenstehend definiert dadurch charakterisiert, dass ein Teil jedes besagten Laeufers zum hinteren Ende besagter Plattform hin so geformt ist, dass seitliches Rutschen verhindert wird, dass jeder besagter Laeufer sich von der Unterseite abwaerts verlaengert, in einem Ausmass, dass es ermoeglicht das Surfbrett beim manoeverieren seitlich, auf einen der Laeufer zu kippen, dass eine Klinge sich in einer Verlaengerung nach hinten entlang eines Teiles jedes besagten Laeufers in der Naehe des hinteren Endes der Plattform erstreckt, dass die Unterseite eine einzige Furche aufweist, die sich entlang der mittleren Laengsachse erstreckt, im Wesentlichen der vollen Laenge entsprechend, dass besagte Furche durch die innere Oberflaeche der besagten beiden in laengsrichtung verlaufenden Laeufern und der besagten Unterseite definiert wird.

Eine Ausfuehrung dieser Erfindung ist vorzugsweise aus einem Stueck konstruiert, so dass man ein Segelgefaehrt ohne herausragende Teile erhaelt. Das Surfbrett ist mit einem niedrigen Profil ausgestattet, um einen moeglichst geringen Abstand zum Untergrund zu gewaehrleisten. Bei Gebrauch wirkt eine breitflaechige Unterseite ("Surfflaeche") wie Schneeschuhe in tiefem Schnee und traegt den Segler ueber den Schnee ohne stecken zu bleiben. Das Surfbrett ist gut manoevrierbar und gestattet es dem Bediener, seitwaerts zu wenden, waehrend das Surfbrett in einem Winkel von z.B. 45 Grad gekippt wird oder nur auf einem Laeufer gleitet. In dieser Position besteht viel groessere Haftung, die seitliches Rutschen verhindert und es besteht die Moeglichkeit mit hoher Geschwindigkeit zu surfen. Das Brett ist vorzugsweise wie ein Surfbrett konstruiert und kann auf dem Wasser treiben so dass es in Notsituationen ueber duennes Eis oder sogar offenes Wasser fahren kann.

Weiterhin bietet eine Verwirklichung der vorliegenden Erfindung eine Konstruktion an, die gute Steuerkontrolle ermoeglicht, ohne Steuerkontrolle auf dem Segelbrett zu erfordern.

Die Steuerung erfolgt durch Gewichtsverlagerung und Manipulation des Segels durch den Segler, aehnlich wie beim surfen.

Die Natur der vorliegenden Konstruktion ermoeglicht die Uebertragung erworbener Faehigkeiten von der einen auf die andere Sportart.

Demzufolge hat die Konstruktion den Vorteil, dass sie den Zugang zu einem existierenden Parallelmarkt erleichtert.

In einer Konstruktion, die speziell den Gegebenheiten auf dem Eis angepasst ist, befindet sich ein vorderes Gleitkissen welches geringen Widerstand bei laengs- oder seitlichem Rutschen leistet und auf jedem Laeufer auf der Vorderseite der Plattform angebracht ist.

Die Laenge der hinteren Klinge richtet sich nach den physikalischen Gegebenheiten des Segelbretts und der Art der Verwendung.

Das Konstruktionsprinzip der Laeufer richtet sich nach dem Steuern waehrend des Gleitens. Eine ausreichende Laenge der Laeufer ist notwendig, um Rutschen zur Seite und nach dem hinteren Ende der Plattform unterhalb des Seglers zu verhindern und das Gefaehrt zum laengsgerichteten segeln und kreuzen gegen den Wind zu stabilisieren. Die Laenge des Teiles, der ein seitliches Rutschen verhindert, wird jedoch nicht so lang sein, dass er das Wenden der Spitze des Surfbretts durch den Segler verhindert.

Die angemessene Laenge des widerstandleistenden Teiles eines Laeufers oder einer Klinge wird je nach Anwendungsweise und physikalischen Gegebenheiten bei der Verwirklichung der Erfindung variieren. Die angemessene Laenge kann empirisch, von technisch versierten Fachleuten oder mit Hilfe dieser Beschreibung festgestellt werden.

Die Laeufer auf der Unterseite befinden sich innerhalb der Breite der Oberseite des Surfbretts. Die Unterseite ist seitlich von den Laeufern nach aussen verlaengert um ein seitliches Kippen des Surfbretts zu ermoeglichen. Das Surfbrett gleitet dann auf einem Laeufer, waehrend der andere gaenzlich unbelastet angehoben wird. Die Unterseite koennte z.B. vertikal nach oben und seitlich von den Laeufern nach aussen erweitert werden, so dass sie mit der Kante der Oberseite abschliesst. Die Verschiebung auf- und ausswaerts der Laeufers zu dieser Oberkante wird sich in einem aussreichenden Abstand befinden, so dass dem Segler, der auf dem Surfbrett steht ein seitliches Kippen durch Gewichtsverlagerung ermoeglicht wird, vorzugsweise derart, dass die Fuesse in der Fusshalterung verbleiben. Diese Kippbewegung erleichtert das Steuern bei hoher Geschwindigkeit. Wie weit die Oberseite seitlich ausswaerts und nach oben ueber die Laeufer hervorragt, wird je nach Stabilitaet, Anwendungsweise und physikalischen Gegebenheiten des Surfbretts festgelegt. Dies wird von Fachleuten festzustellen sein.

Der erhoehte hintere Teil ermoeglicht dem Segler die Spitze des Gefaehrts anzuheben, um scharfes Wenden zu bewirken. Diese Taetigkeit koennte man mit dem Entlasten eines Skateboards vergleichen, man erreicht die gleichen Resultate. Die Dimension der hinteren Erhebung wird ebenfalls von Fachleuten zu ermitteln sein.

Die Funktion, Arbeitsweise und Erscheinung des Segelgefaehrts der hier vorliegenden Erfindung ist den konventionellen, auf dem Wasser benutzbaren Segelbooten mit mobilem Segel aehnlich. Wie bei konventionellen Surfbrettern wird bei dieser Erfindung das Segel an einem Mast befestigt, der auf dem Surfbrett mit demselben durch ein Verbindungsstueck verbunden ist. Der Baum fuer das Segel umgibt das Segel, so dass es von beiden Seiten gefasst werden kann. Das Segel kann um das Verbindungsstueck, dass den Mast mit dem Windsurfbrett verbindet bewegt werden um verschiedene Richtungen je nach Windlage zu ermoeglichen. Das hier beschriebene Surfbrett ist mit einer montierten Haltevorrichtung ausgestattet, in welche die meist gebraeuchlichen Verbindungsstuecke eingefuegt werden koennen. Es kann ebenfalls in laengsrichtung entlang eines Teiles des Brettes verschoben werden und in einer Position befestigt werden. Somit kann die Position den Gegebenheiten bei unterschiedlicher Anwendung angepasst werden, wie es bei Segelbooten mit mobilem Segel ueblich ist.

Die vordere und hintere Gelenkverbindung des Mastes eines Segelboots mit mobilem Segel ermoeglicht Steuern durch variieren eines Drehmoments, das durch die relativen Positionen des Windkraftzentrums im Segel und des Kraftzentrums des Wasserwiderstandes am Surfbrett geschaffen wird.

Wenn der Mast nach vorne gekippt ist, tendiert das Brett dazu sich aus dem Wind zu wenden, ist der Mast nach hinten gekippt, tendiert das Brett dazu sich in den Wind zu wenden. Bei dieser Erfindung kann die Steuerung in dieser Weise kontrolliert werden.

Dennoch ist es nicht voellig klar, wie sich das Kraftzentrum des Surfbrettes manifestiert. Beim segeln mit hoher Geschwindigkeit auf einem kurzen Surfbrett eines Segelboots mit mobilem Segel koennte das vor- und rueckwaertskippen des Segels wegen der Position des Seglers unpraktisch werden. Daher wird ein Grossteil des Steuerns durch Gewichtsverlagerung auf dem Brett bewerkstelligt, anscheinend mit geringerer Manipulation des Segels. Ebenso wird bei der vorliegenden Erfindung das Steuern bei hoher Geschwindigkeit groesstenteils durch Gewichtsverlagerung des Seglers auf dem Surfbrett kontrolliert. Die spezielle Methode, die vom Segler angewendet wird, wird durch seine oder ihre Faehigkeiten und den speziellen Gegebenheiten entwickelt.

Es sind keine Steuerkontrollen am Brett angebracht. Es reagiert auf die Aktion des Anwenders. Weiterhin kann das Brett bei hoher Geschwindigkeit seitlich gedreht werden, um die Geschwindigkeit zu erhoehen und Kontrolle zu gewinnen. Weniger Kontakt und mehr Haftung erlaubt hoehere Geschwindigkeit. In geneigter Lage kann der Spalt soweit geschlossen werden, dass nur ein Minimum an Wind entweicht. Bei 45 Grad beruehrt die Oberseite des Brettes die Unterseite des Segels. Auf Grund des Winkels faengt das Brett selbst den Wind und leitet ihn ins Segel. So entwickelt es eine groessere Druckkraft als in flacher Lage. Wenn der Spalt geoeffnet ist und Wind entweicht beeintraechtigt dies Kraft und Geschwindigkeit. Das vordere Ende des Brettes ist derart konstruiert, dass es jeglichen Unebenheiten standhaelt und es durch hohen Schnee fuehrt. Zwischen den vorderen und hinteren Laeufern ist das Brett flexibel wie Ski. Dementsprechend wird es beim gleiten ueber Unebenheiten nicht so weit abheben und das hintere Ende bleibt unter dem Gewicht des Anwenders auf einer Ebene mit der Oberflaeche. Die Haftung ist auf diese Weise bestaendig. Die vorderen und hinteren Laeufer sind auf einer Ebene mit der Oberflaeche. Sie sind etwas tiefer gelagert als der Hauptkoerper so dass bei Gleiten auf dem Eis die Brettunterseite das Eis nicht beruehrt. Demzufolge findet keine Abnutzung statt. Wenn man auf den Schnee stoesst, kommt die Unterseite des Brettes mit dem Gelaende in Beruehrung die Laeufer agieren als Greifer. Die vorderen Laeufer sind flach oder abgerundet, so dass sie problemlos in jede Richtung gleiten koennen.

Die hinteren Laeufer sind sehr scharf und gehaerteter Stahl ermoeglicht gute Haftung.

Eine der wichtigen Eigenschaften dieser Erfindung ist der schmale Unterteil und das breitere obere Deck welches es ermoeglicht das Brett seitwaerts zu wenden. In dieser Position hat die Laeuferklinge gute Haftung auf Eis und Schnee. Groessere Stosskraft oder Druck kann ausgeuebt werden ohne seitwaerts zu gleiten. Mit der maximalen Vorwaerts-Stosskraft wird extrem hohe Geschwindigkeit erlangt. Das hintere Ende des Brettes ist in einem aufwaertsgerichteten Winkel konstruiert. Wenn der Anwender darauf tritt und sein/ihr Gewicht nach hinten verlagert, wird die Spitze sich nach oben in die Luft heben und das Brett kann herumgedreht oder gebremst werden.

Es ist nicht moeglich, die potentiellen Manoever, die ein Segler mit diesem Surfbrett ausueben kann vorherzusehen. Denn, wie beim Gebrauch der Skateboards und Segelboote mit mobilem Segel demonstriert wurde, ist das Ausmass dessen was moeglich ist nur von der Vorstellung des Seglers begrenzt.

Die Konstruktion der vorliegenden Erfindung stellt ein solides, integrales Gefaehrt zur Entwicklung dieser Vorstellung auf Schnee und Eis zur Verfuegung.

Das in dieser Erfindung entwickelte Surfbrett kann hohe Geschwindigkeit auf dem Eis entwickeln und ist dazu geschaffen, Spruenge und andere schwierige Kunststuecke auszuueben die ein Sicherheitsrisiko fuer den Segler darstellen. Dementsprechend warnt der Erfinder den Segler und raet Sicherheitskleidung und Helm zu tragen wenn dieses Surfbrett bei hoher Geschwindigkeit benutzt wird.

In einer bevorzugten Ausfuehrungen dieser Erfindung ist eine Bremseinrichtung im hinteren Ende angebracht. Die Bremse ist eine Stange, die verschiebbar durch ein Loch in den hinteren Teil eingefuehrt wird. Sie ist durch eine Feder nach oben ausgerichtet. Das obere Ende der Stange endet in einem Pedal welches vom Segler herabgedrueckt werden kann um die Stange auf den Untergrund zu fuehren um so einen Zug zu schaffen der das Surfbrett verlangsamt oder zum stehen bringt.

Eine Verwirklichung der hier vorliegenden Erfindung wird nachstehend beschrieben, durch Beispiele, in Bezug auf die begleitenden Zeichnungen:

Abbildung 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Segelgefaehrts welches das in vorliegender Erfindung entwickelte Surfbrett darstellt.

Abbildung 2 ist eine Seitenansicht des Segelgefaehrts in Abbildung 1,

Abbildung 3 ist eine Ansicht des oberen Teils des in vorliegender Erfindung entwickelten Surfbretts

Abbildung 4 ist eine Ansicht des unteren Teils des Surfbretts in Abbildung 3

Abbildung 5 zeigt einen vertikalen Querschnitt durch eine hintere Klinge des Surfboards in Abb. 3 und 4,

Abbildung 6 zeigt ein Detail der hinteren Klinge aus Abb. 5

Abbildung 7 illustriert eine Klinge des Surfbretts in Abbildung 3 und 4 und

Abbildung 8 ist eine Seitenansicht des hinteren Teils und die Bremseinrichtung des Surfbretts in Abbildung 3 und 4.

In den begleitenden Zeichnungen bezeichnet

(1) - generell ein Surfbrett

(2) - einen gegliederten Mast einer Ausruestung mit mobilem Segel

(3) - ein konventionelles universelles Verbindungsstueck,

(4) - konventionelle Fusshalterung fuer ein Surfbrett

(5) - eine Bremse

< 6> - eine Bremsfeder

(8) - eine hintere Laeuferklinge

(9) - seitliche Befestigungsschrauben fuer die Laeuferklingen

(10)- eine optionelle Seitenkante entlang des aeussersten seitlichen Teiles der Unterseite des Surfbretts.

(11) - den hoechsten Punkt der Furche

(12) - die Gleitkissen der Laeufer

(13) - die Unterseite des gebogenen Teiles des Surfbretts

(15) - ein konventionelles Segel einer Takelage mit mobilem Segel

(16) - ein konventioneller querschwingender Baum einer Takelage mit mobilem Segel

(17) - Gleitwiderstandskissen aus Gummi

(18) - eine konventionelle Rille in der Oberseite zum Einstellen der Takelage mit mobilem Segel

(26) - eine Laeuferklingenbox

(27) - ein Laeuferklingenverstaerkung

(28) - eine Verstellschraube der Laeuferklinge

(31) - die Furche in der Unterseite

(32) - die Oberflaeche der Unterseite

(33) - Einbauschlitze fuer die Laeuferklingen

(40) - die Oberseite

(41) - die Unterseite

(42) - den gebogenen Teil

(43) - die Plattform

(44) - den hinteren Teil

(45) - den Laeufer

Abbildung 1 zeigt ein Surfbrett (1) gemaess der hier vorliegenden Erfindung, ausgestattet mit einem konventionellen Takelage mit mobilem Segel einschliesslich eines Segels (15), eines querschwingenden Baumes (16) und eines gegliederten Masts (2), der auf dem Surfbrett mit einem konventionellen Verbindungsstueck (3) befestigt ist. Das Verbindungsstueck (3) ist in eine konventionelle Rille (18)in der Oberseite des Surfbretts eingefuegt, um Verstellung der Position der Takelage mit mobilem Segel zu ermoeglichen, in der Art und Weise in der es bei Segelbooten mit mobilem Segelt gehandhabt wird. Auf der Oberseite (40) des Surfbretts (1) befinden sich Gleitwiderstandskissen aus Gummi(17) auf dem Deck des Surfbretts. Das Surfbrett (1) hat ausserdem konventionelle Fusshalterungen (4) welche Rutschen verhindern und die Kontrolle ueber das Surfbrett (1) waehrend hoher Geschwindigkeit verbessern.

Eine Bremse (5) aufwaerts ausgerichtet durch eine Feder (6) (Abbildung 8 zeigt Details) ist im hinteren Teil (44) des Surfbretts angebracht. Um die Bremse (5) zu bedienen, wuerde der Segler sie mit dem Fuss nach unten pressen, durch die Unterseite des hinteren Teils (44) auf die Oberflaeche des Gelaendes, um so durch Reibung die Bewegung zu stoppen. Die Bremse kann auch als ein Dreh- und Angelpunkt zum sofortigen Anhalten oder fuer Drehmanoever benutzt werden.

Die Laeuferklingen (8) sind in den hinteren Teil der Laeufer eingebaut, unter dem hinteren Teil der Plattform (43) des Surfbretts, wo das Gewicht des Seglers sich konzentriert. Die Klingen (8) sind in den Laeufern (44) mit seitlichen Befestigungsschrauben (9) befestigt, welche eine Laeuferklingenbox (26) in die Laeufer (45) stanzen. Die Klingen (8) haben Einbauschlitze (33) in welche die seitlichen Befestigungsschrauben eingefuegt werden. (9) Die Verlaengerung der Klingen (8) ausserhalb der Box (26) ist verstellbar, mit Verstellschrauben (28) in der Oberseite (40) angebracht. Die Verstellschrauben fuehren durch die Laeufer (45) zum oberen Ende der Klinge (8). Verstellen der Hoehe einer Klinge (8) wird durch drehen der Schrauben (28) erreicht, wodurch die Klinge (8) nach unten gedrueckt wird. Andere Moeglichkeiten der Klingenverstellung (8) koennen erarbeitet werden.

Bevorzugter Weise werden entweder die box (26) oder die Klingen (8) so montiert dass ein einen geringen Grad an Neigung im Bug und achtern ermoeglicht wird so dass wenn das Surfbrett von einer Unebenheit angehoben wird, die hinteren Klingen flach auf der Oberflaeche aufliegen um Rutschen nach der Seite zu verhindern.

Es gibt viele Moeglichkeiten diese Neigungsmobilitaet in den Klingen zu erreichen. Der Grad der Mobilitaet richtet sich nach Anwendung und den physikalischen Beschaffenheiten eines Surfbrettes. Schrauben (28) koennen z.B als ein Dreh- und Angelpunkt dienen. Ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung wird die Biegbarkeit in laengsrichtung des Brettes sein. Eine Seitenkante (10) ist bevorzugter Weise entlang der aeussersten seitlichen Kante der Unterseite angebracht wo es die Oberseite des Surfbrettes beruehrt um der Abnutzung entgegenzuwirken die entsteht, wenn das Surfbrett waehrend des segelns auf die Seite gedreht wird.

In einer bevorzugten Ausfuehrung besteht die Kante aus (10) einer geschliffenen Metalleiste so wie die Kante eines Abfahrtskis.

In dieser Ausfuehrung kann die Kante in scharfen Kurven wie ein Laeufer benutzt werden.

Es ist vorhergesehen, dass eine Klingenverstaerkung (27) erforderlich sein koennte um die Klingenbox (26) auf der Unterseite des Surfbrettes (1) gegen die Kraefte, die beim Wenden entstehen abzusichern. In der illustrierten Ausfuehrung sind Verstaerkungen innerhalb der Klingenbox (26) angebracht, da die groesste Belastung ueblicherweise nach innen gerichtet, beim gleiten auf einer Seite waehrend des Wendens oder Kreuzens entsteht. Natuerlich gibt es andere Moeglichkeiten die Klingen in den Laeufern aedequat zu verstaerken.

Das Surfbrett (1) hat eine Furche (31) die laengs in der Mitte der Oberflaeche der Unterseite (41) verlaeuft. Sie erstreckt sich vom vorderen zum hinteren Ende, jedoch nicht unbedingt von der aeussersten Spitze zum aeussersten Ende.

Die seitlichen Rillen der Furche (31) werden zu laengsgerichteten Laeufern (45) in der Unterseite (31). In Abbildung 2 ist der hoechste Punkt (11) der Furche (31) als gestrichelte Linie dargestellt.

Die spezielle Form der Furche wird je nach Anwendungsweise konstruiert. Ohne Zweifel sind viele Konstruktionen der Vorstellung entsprungen, dass konkave oder umgekehrte "V"- oder andere Formen bestimmten Anwendungsweisen bei speziellen Gegebenheiten entsprechen. Moeglicherweise kann eine Vielfalt von Furchen, die eine Vielfalt von Laeufern formen entwickelt werden.

Es ist moeglich, dass nur ein Laeufer in der Mitte ohne Furche benutzt werden koennte. Die Unterseite sollte eine glatte Oberflaeche haben. Plastik-, Fiberglas-, Epoxyd- und sogar Metalloberflaechen bieten sich an. Die Auswahl der Materialien gehoert in den Bereich des Fachwissens technisch versierter Personen.

Die Form der Laeufer sollte derart gestaltet sein, dass das vordere Teil seitliches gleiten gestattet, waehrend der hintere Teil solchem entgegenwirkt. Dies erleichtert das Wenden. Die Laeufer muessen eine ausreichende Laenge haben die seitlichem Gleiten entgegenwirkt, so dass das Surfbrett kreuzen kann.

Die Form der Laeufer wird durch die Neigung der Innenwand der Furche (31) bestimmt und durch die Neigung der Unterseite die seitwaerts von den Laeufer zur Oberflaeche verlaeuft. In Schnee oder schneebedecktem Eis gilt generell: Je steiler die Neigung der Laeuferseitenwand desto geringer seitliches Rutschen. Daher kann die Form der Furche (31) von Bug nach achtern variieren. Auf blankem Eis sind scharfe Kanten, wie z.B. Klingen erforderlich un seitliches Rutschen zu verhindern. Vorzugsweise koennen Gleitkissen (12) mit gehaerteten Oberflaechen (vorzugsweise Metall) auf die Laeufer im hinteren Teil der Unterseite des vorderen Teils (13) des Surfbretts angebracht werden.

Die Gleitkissen (12) sind dazu geschaffen, der Abnutzung durch Vorwaertsbewegung oder seitlichem Wenden entgegenzuwirken und geringen Reibungswiderstand zu bewirken.

Nutzung und Gebrauch

Das dieser Erfindung entsprechende Surfbrett kann zum Verkauf hergestellt werden und mit konventionellen Takelagen mit mobilem Segel waehrend des Winters auf Schnee und Eis benutzt werden. Viele Leute, die die Faehigkeit haben ein Gefaehrt mit mobilem Segel zu bedienen, koennen im Winter ihrem Sport nicht nachkommen da es bisher kein Surfbrett gab, dass dies ermoeglicht. Die vorliegende Erfindung ueberascht durch Mobilitaet und Manoevrierbarkeit und bietet mindestens genau soviel Spass wie der entsprechende Wassersport. Daher kann diese Erfindung genutzt werden, um ein neues Produkt und einen neuen Sport zu erschaffen.


Anspruch[de]

1. Ein Surfbrett (1) zum surfen auf Schnee oder Eis auf welches ein konventionelles von Hand gehaltenes Segel montiert ist (2,3,15 und 16), Ein Surfbrett welches mit einer Oberseite (40) und einer Unterseite (41) einem vorderen Teil (42), einer Plattform (43) und einem hinteren Teil (44) ausgestattet ist, Ein Surfbrett bei welchem zumindest die Unterseite des vorderen Teils (42) nach vorn und aufwaerts verlaengert ist, so dass das Surfbrett ueber Unebenheiten fahren kann und bei welchem zumindest die Unterseite des hinteren Teils (44) nach hinten und aufwaerts verlaengert ist so dass Druck ueber dem hinteren Teil ermoeglicht den Bug und die Plattform (42,43) anzuheben, und bei dem die Unterseite zwei sich in einem Abstand befindende laengsgerichtete Laeufer (45) hat, die sich seitlich inwaerts des seitlichsten auesseren Teils der Oberseite (40) befinden, sich zum vorderen Teil des Surfbretts (42) verlaengern und so geformt sind, dass laengsgerichtetes Gleiten bei geringem seitlichem Rutschen moeglich ist, Das Surfbrett ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil jedes besagten Laeufers (45) zum hinteren Ende der besagten Plattform hin so geformt ist, dass seitliches Rutschen verhindert wird, dass jeder besagter Laeufer sich von der Unterseite (41) abwaerts verlaengert, in einem Ausmass, dass es ermoeglicht das Surfbrett beim manoevern seitlich, auf einen der Laeufer zu kippen, dass es eine Klinge (8) in der Naehe der hinteren Plattform entlang jeden besagten Laeufers (45) aufweist, dass die Unterseite (41) eine einzige Furche (31) aufweist, die sich entlang der mittleren Laengsachse erstreckt, im Wesentlichen der vollen Laenge entsprechend, dass besagte Furche (31) durch die innere Oberflaeche der besagten beiden in laengsrichtung verlaufenden Laeufer (45) und der besagten Unterseite (41) definiert wird.

2. Ein Surfbrett, wie in Anspruch 1 beschrieben, bei welchem ein vorderes Gleitkissen (12), dass geringen Widerstand bei Rutschen in laengs- oder seitlicher Richtung aufweist, sich auf jedem besagten Laeufer (45) in der Naehe des vorderen Endes der Plattform befindet.

3. Ein Surfbrett, wie in Anspruch 1 oder 2 beschrieben, bei welchem eine Bremse im besagten hinteren Teil (44) montiert und durch Fussdruck abwaerts bewegt werden kann um in die Oberflaeche unterhalb des Surfbretts einzugreifen und bei welchem die Bremsfeder (6) so ausgerichtet ist, dass die Bremse nach oben ausgerichtet ist, so dass die Abwaertsbewegung die besagte Bremsfeder zusammenpresst.

4. Ein Surfbrett wie in vorhergehenden Anspruechen beschrieben, bei dem die besagte hintere Klinge (8) auf den jeweiligen Laeufern (45) so montiert ist, dass es nach vorn und hinten gedreht werden kann.







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