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Dokumentenidentifikation DE69107054T2 07.09.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0509016
Titel FRISCHLUFTSCHNORCHEL FÜR TAUCHER.
Anmelder Collett Plast A/S, Stjördal, NO
Erfinder Svelund, Ernst Johnny, N-6590 Tömmervaag, NO
Vertreter Fuchs und Kollegen, 65189 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 69107054
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 04.01.1991
EP-Aktenzeichen 919019091
WO-Anmeldetag 04.01.1991
PCT-Aktenzeichen NO9100001
WO-Veröffentlichungsnummer 9109772
WO-Veröffentlichungsdatum 11.07.1991
EP-Offenlegungsdatum 21.10.1992
EP date of grant 25.01.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.09.1995
IPC-Hauptklasse B63C 11/16

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Frischluftschnorchel, der dem Taucher das Atmen erleichtert.

Ein herkömmlicher Schnorchel hat nur ein Rohr, was dazu führt, daß der Taucher die im Rohr verbleibende verbrauchte Luft einatmet.

Daraus folgt, daß der Taucher sehr schnell ermüdet und daher einen sehr tiefen Atemzug nehmen muß, um frische Luft zu bekommen. Aus der FR-A-736745 ist ein Frischluftschnorchel gemäß dem ersten Teil des Anspruchs 1 bekannt. Die Einwegventile sind beide am freien Ende des Auslaßrohres angeordnet, so daß während des Atmens nur ein wenig effizienter Luftaustausch erreicht wird.

Bei Benutzung des Frischluftschnorchels gemäß der Erfindung ergibt sich, daß der Taucher nicht so tief atmen muß, um frische Luft zu erreichen und daß der Taucher nicht so schnell ermüdet wird. Der Frischluftschnorchel kann zweimal so lang ausgebildet werden wie ein herkömmlicher Schnorchel und der Taucher muß nicht tiefer atmen, um frische Luft zu erhalten.

Dies kann, wie in Anspruch 1 beschrieben, gemäß der Erfindung durch die Anordnung eines vom Mundstück ausgehenden Atemrohres erreicht werden, wobei das Atemrohr in der Nähe des Mundstückes oder innerhalb des Mundstückes in zwei separate Rohre gegabelt ist. Eines dieser Rohre führt Luft zum Taucher und das andere Rohr führt Luft vom Taucher weg. In jedem der Rohre ist ein Einwegventil angeordnet, das sich nur öffnet, wenn der Taucher einatmet und ein anderes Einwegventil, das sich nur öffnet, wenn der Taucher ausatmet.

Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Frischluftschnorchels von der im ersten Teil des Anspruchs 1 gezeigten Art und

Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Einwegventils.

In Fig. 1 ist ein Mundstück 3 dargestellt, das bei 4 mit einem Mittelstück 7 verbunden ist, das sich in zwei separate Luftrohre 5 und 6 gabelt, ein Einlaßluftrohr 5 und ein Auslaßluftrohr 6. Diese sind über ihre gesamte Länge dicht nebeneinander angeordnet. Beide Rohre sind etwa von der gleichen Länge. An dem dem Mundstück gegenüberliegenden Ende sind Einwegventile 1, 2 angeordnet. Diese Ventile sind so ausgeführt, daß ein Ventil beim Einatmen öffnet und das andere beim Ausatmen. Fig. 2 zeigt, daß die Ventile im freien Ende der Rohre angeordnet sind; jedoch sind auch andere Anordnungen möglich. Beispielsweise können die Ventile im gegenüberliegenden Ende bei 4 angeordnet sein, was in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Es ist außerdem möglich, in jedem Rohr mehrere Ventile anzuordnen, beispielsweise je eins in beiden Enden jedes Rohres.

Während der Benutzung des Frischluftschnorchels kann der Taucher seinen Mund dauernd um das Mundstück geschlossen halten, während Frischluft und verbrauchte Luft durch das Mundstück fließen können.

Da die Rohre dicht beieinander angeordnet sind, ist es in einer Notsituation für eine andere Person möglich, ihren Mund gleichzeitig über beide Rohre zu schließen und Luft zum Taucher zu blasen. Diese Maßnahme kann getroffen werden, ohne daß man weiß, welches Rohr das Einlaßluftrohr ist.

Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, die beiden Rohre so anzuordnen, daß sie ohne Mittelstück direkt mit dem Mundstück verbunden sind; dies ist in den Zeichnungen nicht dargestellt.


Anspruch[de]

1. Frischluftschnorchel für Taucher und dgl., der ein Mundstück (3) und ein in der Nähe (bei 4) vom Mundstück (3) in ein separates Einlaßrohr (5) und ein separates Auslaßrohr (6) gegabeltes Luftrohr umtäßt, wobei die Einlaß- und Auslaßrohre mit entsprechenden Einwegventilen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Auslaßrohr (6) in der Nähe von der Stelle der Gabelung (bei 4) des Luftrohres (7) ein erstes Einwegventil (2) und in Einlaßrohr (5) im freien Ende, der Gabelung (bei 4) des Luftrohres (7) gegenüberliegend, ein zweites Einwegventil (1) montiert sind.

2. Frischluftschnorchel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßrohr (5) und das Auslaßrohr (6), über die ganze Länge von der Position (4) der Gabelung (bei 4) des Luftrohres (7) her, in der Nähe voneinander angeordnet sind.







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