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Dokumentenidentifikation DE69107178T2 07.09.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0487434
Titel Wärmetauscher für Gaskessel, Herstellungsverfahren dafür und Kessel mit einem solchen Wärmetauscher.
Anmelder Groupe Perge Investissement S.A., Portes les Valence, FR
Erfinder Perge, Maurice, F-26000 Valence, FR
Vertreter Beetz und Kollegen, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69107178
Vertragsstaaten DE, IT
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 19.11.1991
EP-Aktenzeichen 914204102
EP-Offenlegungsdatum 27.05.1992
EP date of grant 01.02.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.09.1995
IPC-Hauptklasse F24H 1/28
IPC-Nebenklasse F24H 9/14   F24H 9/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Gaskessel zum Erwärmen eines Wärmeträgerfluids zu verschiedenen Zwecken, insbesondere für eine Gebäude-Heizanlage oder eine Brauchwassererhitzungsanlage.

Genauer gesagt betrifft die Erfindung einen neuen Aufbau eines Erwärmungskörpers zum Ausrüsten von Gas-Wandheizkesseln.

Es ist bereits eine große Zahl von Lösungen zum Erhitzen eines Wärmeträgerfluids mittels gasbetriebenen Wandheizkesseln vorgeschlagen worden.

So wurde z.B. in FR-A1 578 895 ein Wandheizkessel zum Erwärmen eines Wärmeträgerfluids vorgeschlagen, dessen Erwärmungskörper eine Brennkammer und einen Wärmetauscher zwischen einer Leitung für die Zirkulation von Gas und Rauch und einer Leitung für die Zirkulation des Wärmeträgerfluids aufweist. Der Wärmetauscher umfaßt eine Reihe von Wärmetauscherrohren, die zum Inneren der Brennkammer und dem Äußeren der Mischkammer hin offen sind und Teil des Kreislaufs für die Zirkulation des Wärmeträgerfluids bilden.

Z.B. aus CH-A-382 203 ist ein Ölheizkessel bekannt, dessen Erwärmungskörper eine Brennkammer und einen Wärmetauscher zwischen einer Verbrennungsgasleitung und einer Wärmeträgerfluidleitung umfaßt. Der Wärmetauscher umfaßt zwei Wärmetauscherrohre, die zum Inneren der Brennkammer und dem Äußeren der Mischkammer hin offen sind, wobei die Mischkammer Teil der Wärmeträgerfluidleitung ist.

Die bekannten technischen Lösungen sind nachteilig aufgrund der schlechten Verbrennungsausbeute und des unbefriedigenden Wärmeaustauschs zwischen der Brennkammer und dem Wärmeträgerfluid. Außerdem wurde festgestellt, daß bei bekannten Kesseln wenigstens an bestimmten Punkten ihrer Struktur Oxidationen auftreten, die zur Beschädigung bestimmter Bestandteile des Erwärmungskörpers führen. Solche Oxidationen entstehen im allgemeinen aufgrund einer Heterogenität oder schlechten Verteilung der internen Temperaturen zwischen zwei Seiten eines Materials, das die Grenzschicht zwischen zwei verschiedenen Zirkulationsleitungen, nämlich der des Wärmeträgerfluids und der des aus der Verbrennung entstehenden Gases oder Rauchs bildet.

Außerdem scheint die Struktur derartiger Erwärmungskörper eine Industrialisierung ihres Herstellungsprozesses zu verhindern.

Die vorliegende Erfindung soll die oben genannten Nachteile beheben, indem sie eine neue Struktur eines Erwärmungskörpers zum Ausrüsten eines gasbetriebenen Meizkessels vorschlägt.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Erwärmungskörper zu schaffen, mit dem die eingebrachte Energie gut ausgenutzt und Korrosion an den diversen Elementen vermieden werden kann, aus denen dieser besteht, und die für den Wärmeaustausch zwischen der Gas- oder Rauchleitung und der Wärmeträgerfluidleitung verantwortlich sind.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist, eine neue Struktur für einen Erwärmungskörper anzugeben, die eine Industrialisierung von dessen Fertigungsprozeß erlaubt.

Um die oben genannten Aufgaben zu lösen, umfaßt der erfindungsgemäße Erwärmungskörper:

- eine Brennkammer,

- und einen Wärmetauscher zwischen einer Leitung für die Zirkulation von Gas und Rauch und einer Leitung für die Zirkulation des Wärmeträgerfluids, wenigstens teilweise aus einer Mischkammer bestehend, wobei der Wärmetauscher eine Serie von Wärmetauscherrohren aufweist, die zum Inneren der Brennkammer und dem Äußeren der Mischkammer offen sind,

dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher in Form eines Trägerkörpers mit einem Mantel ausgebildet ist, wobei der Mantel über eines seiner Enden an der Brennkammer und über das andere seiner Enden an der Mischkammer befestigt ist, und die Wärmetauscherrohre enthält, die über ihren Fuß an der Prennkammer und über ihre Spitze an der Mischkammer diese durchquerend befestigt sind.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren zur Herstellung eines Erwärmungskörpers anzugeben, der geeignet ist zur Ausrüstung eines Gasheizkessels.

Erfindungsgemäß umfaßt das Herstellungsverfahren folgende Schritte:

- Anpassen eines Mantels über eines seiner Enden an eine mit Öffnungen versehene Brennkammer;

- Positionieren innerhalb einer jeden in der Brennkammer gebildeten Öffnung eines Fußes eines Wärmetauscherrohrs, das mit der Brennkammer in Verbindung steht und den Innenraum des Mantels durchläuft, um außerhalb des letzteren zu münden,

- Montieren einer unteren Halbschale am anderen Ende des Mantels,

- Anpassen einer oberen Halbschale an der unteren Halbschale, um eine Kammer vorzugeben, die mit dem Innenraum des Mantels in Verbindung steht, und Positionieren, innerhalb eines jeden in der oberen Halbschale gebildeten Durchgangs, der Spitze eines Wärmetauscherrohrs, das die Kammer durchläuft, um mit dem Äußeren der Kammer in Verbindung zu stehen, und

- Anbauen der Rohre an die obere Halbschale und die Brennkammer, um eine Vormontage des Erwärmungskörpers sicherzustellen.

Diverse andere Kennzeichen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, die als nicht einschränkende Beispiele Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstands zeigen.

Fig. 1 ist eine Schnittdarstellung, die eine Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Erwärmungskörpers zeigt.

Fig. 2 ist eine Seitenansicht, im wesentlichen in Richtung der Linie II-II aus Fig. 1.

Fig. 3 ist eine Querschnittdarstellung, im wesentlichen entlang der Linie III-III aus Fig. 2.

Fig. 4 ist eine Explosionsdarstellung, die die Herstellung eines erfindungsgemäßen Erwärmungskörpers zeigt.

Die Figuren 4a, 4b, 4c sind charakteristische Details, die das Konstruktionsprinzip des Erwärmungskörpers nach Fig. 4 verdeutlichen.

Fig. 5 ist eine Darstellung analog zu Fig. 1, die einen Erwärmungskörper mit einer Heizwendel für die Brauchwassererwärmung zeigt.

Fig. 6 ist eine Frontansicht eines teilweise mit seinen Bestandteilen versehenen Heizkessels.

Fig. 7 ist eine Seitenansicht im wesentlichen entlang der Linien VII-VII aus Fig. 6.

Fig. 8 ist eine Draufsicht im wesentlichen entlang der Linien VIII-VIII aus Fig. 6.

Fig. 9 ist eine Schnittdarstellung eines in Fig. 6 gezeigten charakteristischen Details.

Die Figuren 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Erwärmungskörpers zur Ausrüstung eines gasbetriebenen Heizkessels. Der erfindungsgemäße Erwärmungskörper umfaßt einen Wärmetauscher 1, der in Form eines Trägerkörpers aufgebaut ist, der eine Serie von Wärmetauscherrohren 2 umfaßt, die ein Magazin bilden und im Inneren eines Mantels 3 von beispielsweise kreisförmigem Querschnitt angeordnet sind.

Vorzugsweise sind die äußeren Rohre 2 in der Nähe des Mantels so montiert, daß zwischen ihnen und dessen Wand ein schmaler Zwischenraum bleibt, dessen Funktion in der weiteren Beschreibung deutlicher wird (Fig. 2). Die Wärmetauscherrohre 2 verlaufen im wesentlichen parallel zueinander und voneinander beabstandet, sie sind über ihren Fuß 2&sub1; an einer Brennkammer 4 und über ihre Spitze 2&sub2; an einer Mischkammer 5, diese durchquerend, befestigt. Der Mantel 3 ist über sein unteres Ende 3&sub1; an der Brennkammer 4 befestigt, wohingegen sein oberes Ende 3&sub2; die Kammer 5 trägt.

Die Wärmetauscherrohre 2, z.B. 22 Stück, sind daher zum Inneren der Brennkammer 4 und zum Äußeren der Kammer 5 hin offen und durchqueren den Mantel 3 und die Kammer 5 von einer Seite zur anderen. Die Rohre 2 bilden so eine Zirkulationsleitung für Gas und Rauch, dargestellt durch die Pfeile f, das von der Brennkammer 4 kommt, durch die Rohre ansteigt und außerhalb der Kammer 5 zu einem nicht dargestellten Sammelgehäuse abgeführt wird. Die Wände der Rohre 2 können Wärme mit einer Zirkulationsleitung für ein Wärmeträgerfluid tauschen, das im Innenvolumen V des Mantels 3 und dem Innenvolumen V&sub1; der Kammer 5 vorgesehen ist.

Wie Fig. 2 deutlicher zeigt, ist die Kammer 5 vorteilhafterweise gegen die Symmetrieachse S des Mantels 3 versetzt, so daß unter der Kammer 5 und in Relation zum Mantel 3 ein Fach oder eine Aussparung 6 gebildet oder begrenzt werden kann, das gestrichelt dargestellt ist und zur Unterbringung von diversen funktionellen Organen des Heizkessels eingerichtet ist.

Vorzugsweise ist die Brennkammer 4 gebildet aus einem Träger oder einer Hülle 8, die innerlich einen Raum zur Aufnahme eines nicht dargestellten Gasbrenners begrenzt. Die Hülle 8 verläuft in einem Abstand von einer Kappe 9, die im wesentlichen komplementär zur Hülle geformt ist, und mit dieser einen Lamellenhohlraum V&sub2; vorgibt, der mit dem Innenraum V des Mantels 3 in Verbindung steht. Die Hülle 8 ist also vorgesehen, um die Füße 2&sub1; der Rohre aufzunehmen, wohingegen der Mantel 3 an der Kappe 9 befestigt ist. Der Lamellenhohlraum V&sub2;, das Innenvolumen V des Mantels 3 und das Innenvolumen V&sub1; der Kammer 5, die miteinander in Verbindung stehen, stellen eine Zirkulationsleitung für ein Wärmeträgerfluid darf das über Anschlußleitungen zugeführt und abgezogen werden kann.

Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsvariante umfaßt die Kammer 5 im Inneren eine rohrförmige Verlängerung 11 des Mantels 3, die die Wärmetauscherrohre umgibt und zusammen mit der oberen Wand 5&sub1; der Kammer, die die Spitzen 2&sub2; der Rohre aufnimmt, einen ringförmigen Durchgang 12 freiläßt, dessen Funktion in der folgenden Beschreibung deutlich wird. Die ringförmige Verlängerung 11 ist mit einer Serie von Öffnungen 13 in ihrem unteren Endbereich, gegenüberliegend dem oberen, der den ringförmigen Durchgang 12 begrenzt, versehen.

Die Struktur dieses Erwärmungskörpers ermöglicht, mit Hilfe eines innerhalb der Hülle 8 montierten Brenners, die Verbrennung in der Brennkammer 4 sicherzustellen und die Gase in Richtung der Pfeile f in den Wärmetauscherrohren 2 zirkulieren zu lassen. Die Verbrennungsabgase sind gezwungen, innerhalb der Rohre anzusteigen, wobei sie nacheinander den Mantel 3 und die Kammer 5 durchqueren, bevor sie von einem Sammelgehäuse aufgenommen werden.

Die Hülle 8 erfährt einen starken Temperaturanstieg, der auf die Fluidschicht im Lamellenhohlraum V&sub2; übertragen wird. Diese Fluidmenge erwärmt sich sehr schnell und steigt in Richtung der Pfeile f&sub1; entlang der Wand des Mantels 3 und der rohrförmigen Verlängerung 11 vertikal auf. Diese Teilmenge des Fluids, die eine hohe Temperatur aufweist, dringt durch den ringförmigen Durchgang 12 in die Kammer 5 ein. Die Öffnungen 13 der Verlängerung 11 bewirken unter Druckverlust den Durchgang einer Fluidmenge vom Volumen V&sub1; der Kammer 5 zum Volumen V des Mantels 3. Ein solcher Fluidtransfer, dargestellt durch die Pfeile f&sub2;, bewirkt einen schnellen Temperaturanstieg des Fluids im Volumen V des Wärmetauschers.

Die Rohre 2 werden so an ihrer außerhalb der Abgaszirkulationsleitung liegenden Seite auf eine ähnliche Temperatur gebracht wie an den den Abgasen ausgesetzten Innenseiten. Durch diese Anordnung kann die Gefahr von Kondensation aufgrund von Heterogenität der Temperaturen an den zwei Seiten der Wände, die die Grenze zwischen der Fluidleitung und der Abgaszirkulationsleitung bilden, vermieden werden. Die neuartige Struktur des oben beschriebenen Erwärmungskörpers, die aus Metall gebildet wird, ermöglicht eine Begrenzung der Korrosionsgefahr mit der Zeit und erlaubt ein industrielles Fertigungsverfahren, das nachfolgend beispielhaft beschrieben wird.

Wie sich genauer aus den Figuren 4 und 4A bis 4C ergibt, kann die Herstellung eines solchen Erwärmungskörpers geschehen, indem an die Hülle 8 die Kappe 9 angepaßt wird, die auf einen Rand 8&sub1; am unteren Bereich der Hülle 8 drückt (Fig. 4A) . Die Hülle 8, die z.B. einen kreisförmigen Querschnitt hat, ist mit Ausbuchtungen 14 versehen, die die Zentrierung der Kappe 9 sicherstellen. Der Mantel 3 wird mit seinem unteren Ende 3&sub1; an eine an der Kappe 9 gebildete Einschnürung 9&sub1; angepaßt (Fig. 4B) . Die Wärmetauscherrohre 2 werden anschließend in Öffnungen 15 positioniert, die in der Querwand 8&sub2; der Hülle 8 gebildet sind. Das obere Ende 3&sub2; des Mantels ist mit einer Schulter 3a versehen (Fig. 4C), die vorgesehen ist, um eine untere Halbschale 5a aufzunehmen. Zu diesem Zweck weist die Halbschale 5a eine untere Querwand 5&sub2; mit einer zentralen Öffnung auf, die durch eine ringförmige eingekrümmte Rückführung 5&sub3; eingefaßt ist, die angelegt ist, um auf die Schulter 3a zu drücken. Die Halbschale 5a ist eingerichtet, um an ihrem Verbindungsrand 5&sub4; eine obere Halbschale 5b aufzunehmen und so die Kammer 5 zu bilden. Die Kammer 5 hat z.B. einen kreisförmigen Querschnitt.

Die Spitzen 2&sub2; der Rohre werden dann jeweils in Löchern 16 positioniert, die in der oberen Querwand 5&sub1; der Halbschale 5b gebildet sind. Die Rohre 2 werden mit der oberen Halbschale 5b und der Hülle 8 verbunden, so daß alle Bestandteile des Erwärmungskörpers getragen werden können. Die Verbindung der Rohre kann durchgeführt werden, indem schmelzbare Plättchen oder Ringe 17 an den Füßen 2&sub1; und den Spitzen 2&sub2; der Rohre montiert werden. Eine solche Vormontage des Erwärmungskörpers, von dem der Wärmetauscher einen Trägerkörper bildet, ermöglicht eine Vorpositionierung der verschiedenen Teile zueinander. Selbstverständlich können die verschiedenen Schritte des Herstellungsverfahrens in einer anderen als der beschriebenen Reihenfolge durchgeführt werden.

Anschließend wird eine Schweißung zwischen der Kappe 9 und dem Rand 8&sub1; der Hülle 8, zwischen dem unteren Ende 3&sub1; des Mantels 3 und der Kappe 9, zwischen der unteren Halbschale 5a und der Schulter 3a des Mantels und zwischen den Verbindungsrändern 5&sub4; der oberen und der unteren Halbschale vorgenommen.

Das oben beschriebene Verfahren hat den Vorteil, eine industrielle Herstellung des Erwärmungskörpers zu erlauben, bei dem gewöhnliche Fertigungsschritte angewandt werden.

Selbstverständlich kann die rohrförmige Verlängerung 11 direkt durch den Mantel 3 oder ein angesetztes Teil gebildet werden, wie in Fig. 4 gezeigt. In letzterem Fall wird die Verlängerung 11 innerhalb der unteren Halbschale 5a vor deren Anpassung an die obere Halbschale 5b montiert. Die Verlängerung 11 is z.B. an ihrem unteren Ende mit einem einwärts gekrümmten Rand 11a versehen, der auf die Rückführung 5&sub3; der Halbschale 5a drückt. Außerdem kann, wie in Fig. 5 gezeigt, die Verlängerung 11 in der Kammer 5 durch eine Wendel 18 ersetzt werden, die die Rohre 2 umläuft, und deren Eingang mit einer Kaltwasserzufuhrleitung 19 und deren Ausgang mit einer Leitung 20 zum sofortigen Liefern von heißem Wasser verbunden ist.

Wie aus den Figuren 6 bis 8 deutlicher wird, ist der erfindungsgemäße Erwärmungskörper vorgesehen, um Teil eines Gas-Wandheizkessels zu bilden, dessen nicht dargestellte Wände in den Zeichnungen gestrichelt angedeutet sind. Der Erwärmungskörper ist insbesondere mit einem Expansionsgefäß 22 verbunden, das mit der Kammer 5 und einer Rückführleitung 23 eines Heizkreises angeschlossen ist, an den eine Umwälzpumpe angepaßt ist. Vorteilhafterweise sind das Expansionsgefäß 22 und die Umwälzpumpe 24 in dem Fach oder der Aussparung 6 montiert, um den Platzbedarf des Kessels kleinzuhalten, wie in Fig. 7 genauer gezeigt ist. Vorzugsweise ist die Kammer 5 gegen den Kessel nach vorn versetzt, so daß ein solches Fach 6 sich an der Vorderseite des Kessels befindet, was einen leichten Zugang zu den diversen Organen ermöglicht, die den Kessel bilden. Der Erwärmungskörper ist auch mit einem Brenner B versehen, der ans Innere der Hülle der Brennkammer 4 angepaßt ist.

Die Rückführleitung 23 des Heizkreises ist vorzugsweise an den unteren Bereich der Kammer 5, nämlich die Querwand 5&sub2; der unteren Halbschale 5a angefügt, an die auch die Ausgangsleitung 27 des Heizkreises angefügt ist. Im dargestellten Beispiel ist die Leitung 20 zum sofortigen Liefern von heißem Brauchwasser an die Querwand 5&sub2; angefügt, wohingegen die Zufuhrleitung 19 für Kaltwasser an der Querwand 5&sub1; der oberen Halbschale angefügt ist. Es ist zu beachten, daß die Erzeugung von heißem Brauchwasser durch Verwendung einer Wendel, wie oben beschrieben, oder durch einen Speicherbehälter mit integriertem Wärmetauscher durchgeführt werden kann.

Wie sich aus Figuren 6 und 9 genauer ergibt, wird der Anschluß der Rohrleitungen an die Kammer 5 vorzugsweise über eine Platte 30 durchgeführt, die in der Kammer 5 montiert ist und Gewinde 31 aufweist, die jeweils in Beziehung zu einem in der Wand 5&sub2; der Kammer gebildeten Loch 32 verlaufen. Jedes Loch 32 ist vorgesehen, um außerhalb der Kammer einen Gewindeanschluß 33 aufzunehmen, der vorgesehen ist, um mit dem entsprechenden Gewinde 31 zusammenzuwirken und eine Anschlußleitung aufzunehmen. Eine Dichtung 34 ist zwischen der Wand 5&sub2; der Kammer und einem Gewindeanschluß vorgesehen.


Anspruch[de]

1. Erwärmungskörper für einen Heizkessel zum Erhitzen eines Wärmeträgerfluids, welcher umfaßt:

- eine Brennkammer (4) und

- einen Wärmetauscher (1) zwischen einer Leitung für die Zirkulation von Gas und Rauch und einer Leitung für die Zirkulation des Wärmeträgerfluids, wenigstens teilweise aus einer Mischkammer (5) bestehend, wobei der Wärmetauscher (1) eine Serie von Wärmetauscherrohren (2) aufweist, die zum Inneren der Brennkammer (4) und dem Äußeren der Mischkammer (5) hin offen sind,

dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (1) in Form eines Trägerkörpers mit einem Mantel (3) ausgebildet ist, wobei der Mantel über eines seiner Enden an der Brennkammer (4) und über das andere seiner Enden an der Mischkammer (5) befestigt ist und die Wärmetauscherrohre (2) enthält, die über ihren Fuß (2&sub1;) an der Brennkammer und über ihre Spitze (2&sub2;) an der Mischkammer (5) diese durchquerend befestigt sind.

2. Erwärmungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetl daß die Mischkammer (5) gegen die Symmetrieachse (S) des Mantels versetzt ist, um unterhalb der Kammer und in Beziehung zum Mantel ein Fach (6) zu bilden, das zur Unterbringung von funktionellen Organen eingerichtet ist.

3. Erwärmungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnete daß die Brennkammer (4) aus einer Hülle (8), die innerlich den Raum zur Aufnahme des Brenners begrenzt, und einer Kappe (9) gebildet ist, die sich beabstandet von der Hülle erstreckt und mit dieser einen Lamellenhohlraum (V&sub2;) vorgibt, der mit dem Innenraum des Mantels in Verbindung steht.

4. Erwärmungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (5) innerlich eine rohrförmige Verlängerung (11) des Mantels aufweist, die die Wärmetauscherrohre umgibt und zusammen mit der Wand der Mischkammer, die die Spitzen der Rohre aufnimmt, einen Durchgang (12) freiläßt, der eine Zirkulation zur Verlagerung des Fluids in Richtung vom Mantel zur Kammer ermöglicht, wobei die Verlängerung (11) auch Öffnungen (13) umf aßt, die eine Verlagerung des Fluids in Richtung von der Kammer zum Mantel sicherstellen.

5. Erwärmungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (5) im Inneren eine Wendel (18) für die Zirkulation von heißem Brauchwasser umfaßt.

6. Erwärmungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennkennzeichnet, daß die Kammer (5) mit Rohrleitungen zum Anschluß an wenigstens einen Kreislauf zur Verwendung des Wärmeträgerfluids in Beziehung steht.

7. Erwärmungskörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (5) im Innern eine Platte (30) zum Anschluß der Rohrleitungen umf aßt, die mit Gewindebohrungen (31) versehen ist, die jeweils in Beziehung zu einem in den Wänden der Kammer gebildeten Loch (32) verlaufen, und die bestimmt ist, um eine Anschlußrohrleitung aufzunehmen, die mit dem entsprechenden Gewinde zusammenwirkt.

8. Heizkessel, gekennzeichnet durch:

- ein Erwärmungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

- ein Expansionsgefäß (22) und eine Umwälzpumpe (24), die im Inneren des durch die Versetzung der Kammer vorgegebenen Fachs (6) angebracht sind, und

- einen von der Hülle der Brennkammer getragenen Gasbrenner (B).

9. Verfahren zur Herstellung eines Erwärmungskörpers für einen Gasheizkessel;

gekennzeichnet durch folgende Schritte:

- Anpassen eines Mantels (3) über eines seiner Enden an eine mit Öffnungen versehene Brennkammer (4)

- Positionieren, innerhalb einer jeden in der Brennkammer gebildeten Öffnung, eines Fußes (21) eines Wärmetauscherrohrs (2), das mit der Brennkammer (4) in Verbindung steht und den Innenraum des Mantels durchläuft, um außerhalb des letzteren zu münden;

- Montieren einer unteren Halbschale (5a) am anderen Ende des Mantels,

- Anpassen einer oberen Halbschale (5b) an der unteren Halbschale, um eine Kammer (V&sub1;) vorzugeben, die mit dem Innenraum (V) des Mantels in Verbindung steht, und positionieren, innerhalb eines jeden in der oberen Halbschale gebildeten Durchgangs, der Spitze (2&sub2;) eines Wärmetauscherrohrs, das die Kammer durchläuft, um mit dem Äußeren der Kammer in Verbindung zu stehen, und

- Anbauen der Rohre (2) an die obere Halbschale (5b) und die Brennkammer (4), um eine Vormontage des Erwärmungskörpers sicherzustellen.

10. Verfahren nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch die Schritte:

- Anpassen des Mantels (3) an eine Kappe (9) der Brennkammer, die im Abstand von der Hülle (8) verläuft, um mit dieser einen Lamellenhohlraum (V&sub2;) vorzugeben, der mit dem Innenraum (V) des Rings in Verbindung steht, und

- Anpassen, an die Hülle (8), der Füße der Wärmetauscherrohre, die sich zum Innenraum der Hülle hin öffnen, die vorgesehen ist, um den Brenner aufzunehmen.

11. Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch die Schritte:

- Anbringen der Kappe (9), so daß sie auf einer am unteren Bereich der Hülle gebildeten Rand (8&sub1;) ruht,

- Anpassen des Mantels (3) an eine am oberen Bereich der Kappe gebildete Einschnürung (9&sub1;),

- Montieren der unteren Halbschale (5a) an einer am oberen Bereich des Mantels vorgesehenen Schulter (3a).

12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Montage der unteren Halbschale an der oberen Halbschale eine rohrförmige Verlängerung (11) innerhalb der unteren Halbschale die Wärmetauscherrohre umgebend und in der Kammer einen Innenraum vorgebend montiert wird, wobei der Innenraum einerseits direkt mit dem Innenraum des Mantels und andererseits mit der Kammer über einen umlaufenden Durchgang (12) in Verbindung steht, der zwischen der Spitze der Verlängerung und der oberen Halbschale bestehen bleibt.

13. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Montage der zwei Halbschalen eine Wendel (18) innerhalb der unteren Halbschale montiert wird.

14. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (2) an der oberen Halbschale (5a) und der Brennkammer (4) angebracht werden, indem an den Füßen und Spitzen der Rohre schmelzbare Ringe montiert werden.

15. Verfahren nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schweißnaht hergestellt wird zwischen:

- der Kappe (9) und dem Rand (81) der Hülle,

- dem Mantel (3) und dem oberen Bereich der Kappe (9),

- der unteren Halbschale (5a) und der von dem Mantel getragenen Schulter (3&sub2;) und

- den Verbindungsrändern (5&sub2;) der oberen und unteren Halbschale.







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