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Dokumentenidentifikation DE19515113A1 05.10.1995
Titel Allwetter-Schreibtablett
Anmelder Laug, Horst, 49809 Lingen, DE
Erfinder Laug, Horst, 49809 Lingen, DE
DE-Anmeldedatum 25.04.1995
DE-Aktenzeichen 19515113
Offenlegungstag 05.10.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.10.1995
IPC-Hauptklasse B43L 3/00
IPC-Nebenklasse B43L 15/00   

Beschreibung[de]

In Tätigkeitsbereichen wie z. B. Polizei, Vermessungstechnik, Qualitätskontrolle, Rohrbau - Dokumentation usw. müssen oft Protokolle, Skizzen und Notizen "vor Ort" im Freien ausgeführt werden.

Als Schreibunterlage dienen bisher sogenannte "Klemmbretter". Sie sind aus einem etwa der Größe DIN A4 entsprechendem Kunststoff- oder Holztablett gefertigt.

Mit einer Klemmvorrichtung werden die Schreibblätter oben oder seitlich festgehalten.

Das Problem besteht nun darin, daß bei Regen und Wind keine Schreibarbeiten im Freien ausgeführt werden können.

Mit dem neuen Allwetter-Schreibtablett kann man auch bei widrigen Witterungseinflüssen einwandfreie Schreibarbeiten ausführen.

Als Wetterschutz dient ein kastenförmiges Tablett, daß an der Oberseite mit einer transparenten Kunststoff- oder Plexiglasscheibe abgedeckt ist. Sie läßt sich zum Schreiben aufklappen. An beiden Seiten sorgen fächerförmige, flexible Seitenteile aus Kunststoff für den seitlichen Wind- und Regenschutz.

Zum Festhalten oder fixieren von DIN A4 Blättern oder auch aufgeschlagenen Notizbüchern befinden sich an dem Boden des Kastens, Federblechstreifen.

Ein Griff an der Unterseite des Allwetter-Schreibtabletts ist für Links- und Rechtshänder montierbar.

Allgemein bekannte Schreibtabletts bzw. Klemmbretter weisen oben, oder seitlich eine Klemmvorrichtung auf.

In dieser Ausführung ist es bisher nicht möglich auch bei Regen und Wind saubere Notizen, Protokolle oder Skizzen anzufertigen.

Auch Notizbücher lassen sich in den meisten Fällen nur schwer oder gar nicht auf einem Klemmbrett festhalten und beschreiben. Eine Hand hält das herkömmliche Schreibtablett, die andere Hand schreibt. Die Seiten blättern ungewollt um.


Anspruch[de]
  1. Im Schutzanspruch Nr. 1 liegt das Problem zugrunde, auch bei Regen eine Schreibarbeit auf einem normalen DIN A4 Blatt ohne verschmieren und mit der schreibenden Hand frei zugänglich auszuführen.
  2. Ferner sollen die Schriftstücke nach Beendigung der Schreibarbeit weiter vor Wind und Wetter geschützt werden.
  3. Die Lösung wird mit einer aufklappbaren transparenten Kunststoff- oder Plexiglasscheibe 1 erreicht, die an der Oberseite mit dem unteren Kasten durch ein Scharnier verbunden wird. Der maximale Öffnungswinkel beträgt 28 Grad.
  4. Für den Schutzanspruch Nr. 2 liegt die Schwierigkeit darin, an den Längsseiten während der Schreibarbeiten, Wind und Regen von den Papieren fernzuhalten.
  5. Es muß aber auch möglich sein, die aufgeklappte, transparente Kunststoff- oder Plexiglasscheibe (Schutzanspruch Nr. 1) mit einer Hand, ohne Aufwand wieder zu schließen.
  6. Die Lösung wird mit beidseitig, an den Längsseiten angeordneten flexiblen fächerförmig geformten Seitenteilen aus Klarsichtkunststoff 2 erreicht, bei denen die Unterseiten aus L-Profilen bestehen und an den Längswänden des Unterkastens verschraubt werden.
  7. Für den Schutzanspruch Nr. 3 liegt das Problem im Festhalten der aufgeschlagenen Seiten bei Notizbüchern und gleichzeitigem Schreiben mit einer Hand. Es sollen aber Notizbücher jeder Abmessung fixiert werden. Ferner muß es möglich sein, Seiten umzublättern ohne verrutschen des Notizbuches.
  8. Dieses Problem wird mit auf dem Boden an beiden Seiten befestigten, doppelt ausgeführten und in allen Richtungen verstellbaren Federblechstreifen 3 gelöst.






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