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Dokumentenidentifikation DE4415272A1 02.11.1995
Titel Briefmarkesbefeuchter (Naßfilz)
Anmelder Haji-Haschemi, Mostafa, 69123 Heidelberg, DE
Erfinder Haji-Haschemi, Mostafa, 69123 Heidelberg, DE
DE-Anmeldedatum 30.04.1994
DE-Aktenzeichen 4415272
Offenlegungstag 02.11.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.11.1995
IPC-Hauptklasse B43L 11/08
IPC-Nebenklasse B43L 17/00   B43L 5/02   
Zusammenfassung Bei Benutzung des üblichen Briefmarktsbefeuchter/Schwamm wird oft die Briefmarke oder Briefumschlag zu naß oder manchmal ganz oder teilweise zu trocken, weil entweder der Schwamm bzw. Behälter zu viel oder zu wenig Wasser enthält. Man kann solche Briefbefeuchter nicht überall mitnehmen, sie nehmen viel Platz in Anspruch, das Wasser trocknet zu schnell aus und sind unständig.
Zweck der Erfindung ist es, einen Briefmarkenbefeuchter zu schaffen, der die Aufgabe des Briefmarktsbefeuchter übernimmt, ohne die Stelle, die naß werden soll, zu viel oder zu wenig naß bzw. klebrig macht und ohne das Wasser zu schnell austrocknet.
Und weniger Platz braucht, eleganter, einfacher und schöner als der herkömmliche Briefbefeuchter ist und einfach mitgenommen werden kann.
Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß ein Behälter (Fig. 1), der mit Wasser gefüllt werden kann, mit einen entsprechend festem und breitem Filz ausgestattet wird, wobei die Möglichkeit gegeben ist, den Inhalt mit leichtem Pressen (an die Seiten Fig. 7 und Fig. 8) in die Spitze zu treiben und die Spitze mit dem Wattenstäbchen oder andere Spitze zu wechseln.

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Es sind allgemein Briefbefeuchter mit einem Schwamm bzw. Briefmarkenbefeuchter mit einem profilierte Walze bekannt, die immer Naß bzw. voll vom Wasser gehalten werden müssen. Man drückt bzw. zieht die Rückseite der Briefmarke oder die Gummierung der Klappe des Briefumschlags darauf, damit soll die gewünschte Stelle Naß bzw. klebrig werden. Bei diesem Vorgang wird oft die gewünschte Stelle zu Naß oder manchmal bleibt ganz oder teilweise trocken, weil entweder der Schwamm bzw. Behälter zu viel oder zu wenige Wasser enthält.

Man kann solche Briefbefeuchter/Schwamm nicht überall mitnehmen, die nehmen viel Platz in Anspruch, das Wasser wird schnell getrocknet, sind unständig und sehen sie auf dem Schreibtisch nicht so gut aus.

Aufgabe

Zweck der Erfindung ist es jedoch, einen Briefmarkenbefeuchter zu schaffen, der die Rückseite der Briefmarke, die Gummierung der Klappe des Briefumschlages und/oder eine gewünschte Stelle naß bzw. klebrig macht, ohne die Briefmarke oder Briefumschlag bzw. die Stelle zu viel oder zu wenig naß bzw. klebrig wird, eleganter, einfacher und schöner die Aufgabe des herkömmlichen Briefmarkenbefeuchters erfüllt und einfach mitgenommen werden kann.

Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß ein Gefäß (Fig. 1), mit einen entsprechend festem und breitem Filz ausgestattet wird (Fig. 6), wobei die Möglichkeit geben kann, den Inhalt mit leichtem Pressen (an die Seiten des Gefäßes) in die Spitze zu treiben (Fig. 7 und Fig. 8), das Gefäß mit der Flüssigkeit zu füllen und die Spitze mit dem Wattestäbchen oder andere Spitze zu wechseln (Fig. 9 und Fig. 10).

Vorteile

Mit der Erfindung wird erreicht, daß

  • 1. es (der Briefbefeuchter, das Gerät zum Nässen oder klebrig machen) einfacher, schöner, besser und eleganter als herkömmliche Briefmarkenbefeuchter seine Aufgabe erfüllt.
  • 2. die Briefmarke oder Briefumschlag bei klebrig machen nicht zu viel oder zu wenig naß bzw. klebrig werden.
  • 3. man es immer ohne Problem mit nehmen kann.
  • 4. es weniger Platz als herkömmlicher Briefmarkenbefeuchter nimmt.


Weitere Vorteile der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.

Weiterbildung der Erfindung

Man kann einen Briefmarkenbefeuchter herstellen, bei dem der Filz auf der Spitze mit einer Wattestäbchen oder andere Spitze gewechselt wird und für das Abwaschen der Schrift auf der Folie benutzt werden kann.

Man kann auch Briefmarkenbefeuchter herstellen, bei denen an die Seiten gedrückt wird, um damit Wasser oder andere Flüssigkeiten in die Spitze treiben zu können.

Es wird bemerkt, daß alle Einzelmerkmale und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.

Darstellung der Erfindung

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Fig. 1 bis 12 erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein Gefäß, auf seine Spitze einen Deckel verschlossen werden kann.

Fig. 2 ein Flaschen-Deckel, der so konstruiert ist, daß einen Filz in dem eingesetzt werden kann.

Fig. 3 ein Filz, den für dünne Flüssigkeiten wie Wasser gedacht ist.

Fig. 4 ein Flaschen-Deckel, der mit einen Filz aus Fig. 3 ausgestattet ist.

Fig. 5 ein Briefmarkenbefeuchter-Deckel.

Fig. 6 ein Gefäß ausgestattet mit einen Filz.

Fig. 7 und Fig. 8 ein Briefmarkenbefeuchter, der so konstruiert ist, daß mit leichtem Pressen an die Seiten 7 der Teller (die Parierscheibe) 5 nach oben geht und schließt die in dem oberen Teller versehende Löchern 2 und läßt die Flüssigkeit, die durch in dem oberen Teller versehende Löcher 2 rein geflossen sind, vom Loch 4 in die Spitze zu treiben.

Fig. 9 und Fig. 10 ein Briefmarkenbefeuchter, der so konstruiert ist, daß die Spitze mit Hilfe von Griffe 8 und Scheibe 9 los gelassen oder befestigt wird.

Fig. 11 ein Briefmarkenbefeuchter, der weder nachfüllbar noch die Spitze 1 getauscht werden kann.

Fig. 12 ein mit den kleinen Löchern versehende Spitze, die für dicke Flüssigkeiten gedacht ist.


Anspruch[de]
  1. Der Briefmarkenbefeuchter, Gerät zum Nässen bzw. klebrig machen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wasser bzw. Leimbehälter (Fig. 1) mit entsprechendem Filz bzw. Spitze (Fig. 3 und Fig. 12) ausgestattet ist und so konstruiert sein kann, daß die Inhalt mit leichtem Pressen in die Spitze getrieben und/oder der Behälter immer nachgefüllt und/oder die Spitze ausgetauscht werden kann (Fig. 9 und Fig. 10), wobei die Arten der Zusammenfügungen je nach Herstellungsmaterialien unterschiedlich sein können (Fig. 1 bis 12).






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