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Dokumentenidentifikation DE4434258A1 16.11.1995
Titel Schnellwechselrahmen für Kokillengießmaschinen
Anmelder Obermeier, Michael, 79650 Schopfheim, DE
Erfinder Obermeier, Michael, 79650 Schopfheim, DE
DE-Anmeldedatum 24.09.1994
DE-Aktenzeichen 4434258
Offenlegungstag 16.11.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.1995
IPC-Hauptklasse B22D 45/00
IPC-Nebenklasse B22D 11/10   
Zusammenfassung Kurzzeitige Wechselmöglichkeit von Kokillen, die in einem Schnellwechselrahmen montiert sind. Die Wechselmöglichkeit wird erreicht, indem der Schnellwechselrahmen aus den bereits um 90° abgekippten Führungsschienen herausgezogen wird.
Anschließend wird ein weiterer Schnellwechselrahmen, in dem eine aufgeheizte Kokille montiert ist, eingesetzt.
Der Arbeitsablauf der Koppkokillenmaschine kann nach kurzem Stillstand wieder fortgesetzt werden.

Beschreibung[de]

Kippkokillengießmaschinen üblicher Bauart, sind konstruktiv so aufgebaut, daß die gesamte Gießeinrichtung nach oben gekippt werden muß. Dies hat den Nachteil, daß die Maschine viel Platz benötigt.

Durch die Kippvorrichtung (Position 1-4) des im Patentanspruch (1) aufgeführten Schnellwechselrahmens, verbessert sich der oben genannte Nachteil, da der Kippradius (R) der Führungsschienen um einiges verringert werden kann.

Gleichzeitig ist man in der Lage, mit einer Maschine, pro Schicht, verschiedene Kokillenabgüsse herzustellen, da durch den Schnellspannrahmen (2), auf dem die Kokille (1) montiert ist, sehr kurze Ausfallzeiten entstehen.

Der Wechselvorgang wird anhand der Zeichnung durch Position (1-4) erläutert.

Der Schnellwechselrahmen befindet sich in Gießposition (1). Er wird bis zum Anschlag (7), (Position 2), geschoben. Die Führungsschienen (4a) werden mit den Schnellwechselrahmen auf (Position 3) abgesenkt. Jetzt kann der Rahmen, wie es in Position (4) gezeigt wird, aus den Führungsschienen herausgezogen und ein weiterer Rahmen eingesetzt werden. Durch das Anheben, der in (Position 2) gelagerten Führungsschienen, um 90°, wird eine Verbindung mit den fixierten, horizontal liegenden Führungsschienen (4b) hergestellt, so daß ein nahtloses hin und her bewegen des Schnellspannrahmens möglich ist.

Bei den herkömmlichen Kippkokillenmaschinen wird die Kokille fest auf ein Einspannbett montiert. Bei einer Kokillenwechselung entstehen durch Demontage und Erhitzen auf Betriebstemperatur lange Wartezeiten.

Das Einsetzen mehrerer Schnellwechselrahmen ermöglicht, daß die Kokille vor dem Austausch bereits eingeschlichtet und auf Betriebstemperatur erhitzt werden kann, um die Wechselzeit zusätzlich zu verringern.

Mit Hilfe, der in Patentanspruch (1) aufgeführten Erfindung, werden hohe Kosten, die bei den herkömmlichen Verfahren entstehen, gesenkt.


Anspruch[de]
  1. 1. Der Anspruch bezieht sich auf die Wechselmöglichkeit von Kokillen, die in einem Schnellwechselrahmen montiert sind. Die Führungsschienen (4a), welche um 90° abkippbar sind (Position 3), ermöglichen es den Schnellwechselrahmen (2), mit Hilfe eines Hakens (5), herauszuziehen (Position 4). Nun kann ein weiterer Rahmen, indem eine bereits auf Betriebstemperatur erhitzte Kokille aufgespannt ist, in die noch abgesenkten Führungsschienen eingesetzt werden. Nach dem Einsetzen des Schnellwechselrahmens kann die übliche Arbeitsweise der Kippkokillenmaschine fortgesetzt werden.
  2. 2. Der Schnellspannrahmen nach Patentanspruch (1) besitzt seitlich angebrachte Hydraulikzylinder (6), an deren Kolbenstangen die Kokillenformhälften, sowie Auswerferplatten, befestigt sind.






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