PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP0527745 14.12.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0527745
Titel STAPELBARER FLASCHENKASTEN AUS KUNSTSTOFF.
Anmelder Schoeller-Plast AG, Romont, CH
Erfinder UMIKER, Hans, CH-8132 Egg, CH
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 59106869
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 01.03.1991
EP-Aktenzeichen 919052746
WO-Anmeldetag 01.03.1991
PCT-Aktenzeichen EP9100380
WO-Veröffentlichungsnummer 9215488
WO-Veröffentlichungsdatum 17.09.1992
EP-Offenlegungsdatum 24.02.1993
EP date of grant 08.11.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.12.1995
IPC-Hauptklasse B65D 1/38

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen stapelbaren Flaschenkasten aus Kunststoff gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Stapelbare Flaschenkästen sind in den unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt, wobei ein besonderes Problem bei stapelbaren Flaschenkästen darin besteht, den Kasten derart steif zu machen, daß eine einwandfreie Lastübertragung ohne Deformierungen des Flaschenkastens gewährleistet ist. Zum Zwecke der Versteifung stapelbarer Flaschenkästen ist es bekannt, in den Seitenwänden Hohlprofilsäulen auszubilden, die mit Abstand zueinander angeordnet sind und in das Kasteninnere vorstehen. Diese Hohlprofilsäulen haben den Vorteil, daß sie zusätzlich zu ihrer Versteifungsfunktion zugleich Halteflächen für die im Kasten aufzunehmenden Flaschen bilden. Um eine Stapelung von Flaschenkästen zu ermöglichen, sind hierbei die Hohlprofilsäulen nicht ganz bis zum oberen Kastenrand gezogen.

Bei einem bekannten Flaschenkasten (DE-A-38 41 396) sind vom Boden bis zu oberen Kastenrand hochgeführte Hohlprofilsäulen vorgesehen, die im Stapelverbund auch zur Lastübertragung beitragen. Zur eigentlichen Lastübertragung sind dort allerdings die Abmessungen des Flaschenkastens bezüglich der aufzunehmenden Flaschen so vorgesehen, daß bei Stauchung des Flaschenkastens im Stapelverbund unter der Last der Flaschen die Flaschen selbst lastübertragend wirken. Dies setzt eine genaue Abstimmung spezieller Kastenabmessungen mit den im Kasten aufzunehmenden Flaschen voraus.

Bei einem weiteren bekannten Flaschenkasten (EP-A-414 480) sind gleichfalls vom Kastenboden bis zum oberen Kastenrand hochgeführte Stützsäulen an den Kastenseitenwänden vorgesehen, die jedoch Bestandteil eines in das Kasteninnere einzusetzenden Einsatzes sind und somit entsprechende Paßflächen zwischen Kasten und Einsatz voraussetzen, was einen konstruktiven Aufwand mit sich bringt.

Schließlich sind im Stand der Technik (etwa US-PS-4,210,265, DE-A1-31 35 633) sogenannte Stapelrippen an den Kastenaußenflächen bekannt, die lokal angeordnet sind und deren Sinn darin besteht, daß die Kästen im Stapelverbund einen gewissen Halt untereinander haben.

Aufgabe der Erfindung ist, einen Flaschenkasten zu schaffen, der bei optimaler Gewichtsminimierung eine maximale Steifigkeit aufweist, so daß eine Lastabtragung im Stapel ohne die Gefahr einer Beschädigung des Flaschenkastens und die Ausbildung sehr dünner, stärkemäßig an Kartonverpackungen angepaßter Seitenwände möglich ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 enthaltenen Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die in den Unteransprüchen enthaltenen Merkmale gekennzeichnet sind.

Nach Maßgabe von Anspruch 1 sind die Hohlprofilsäulen bis zur oberen Randkante der Kastenseitenwände hochgeführt, so daß sie mit dieser einen umlaufenden Stapelrand für die Lastabtragung bilden. Entgegen der üblichen Bauweise, bei der die Säulen um die Eintauchtiefe des Bodens unterhalb des umliegenden Kastenrandes enden, wird durch diese Ausführung gewährleistet, daß die Hohlprofilsäulen zusätzlich zur Lastabtragung beitragen. Die Hohlprofilsäulen übernehmen in jeder beliebigen Querschnittsform einen vollen Lastanteil. Der Kasten ist oben und unten durch ein umlaufendes Rippenband, mit mehreren horizontalen Rippen verstärkt, wobei eine weitere Versteifung des Kastens durch vertikale Rippen zwischen den Hohlprofilsäulen erreicht werden kann. Durch die merkmale des Anspruchs 1 ergibt sich ein vollasttragender Flaschenkasten, dessen Seitenwände außerordentlich dünn gehalten werden können. Diese Wände sind nicht dicker als entsprechende Kartonschichten bei Verpackungen aus Papier, so daß es durch den erfindungsgemäßen Kasten ermöglicht wird, Kunststoffkasten und Kartonbehälter mit gleichen Außendimensionen herzustellen und problemlos auszutauschen, so daß ein Gemischtlauf der beiden Verpackungsarten möglich ist. Dadurch erleichtert sich eine suksessive Umstellung der beiden Verpackungsarten, was für die Einführung von Flaschenkästen, die Kartonagen ersetzen sollen, von großem Vorteil ist.

Diese besondere Ausgestaltung, insbesondere des oberen umlaufenden Kastenrandes, ermöglicht eine besondere Bodenkonstruktion, die geeignet für Versetzt- und Verbundstapelung ist. Erreicht wird dies durch am Kastenboden, und zwar an der Unterseite des Kastenbodens, ausgebildete Stützringkonstruktionen, gebildet aus nach unten vorstehenden und ringartig umlaufenden Rippen. Durch Ausbauchungen werden die Abmessungen dieser Stützringkonstruktionen vergrößert, wodurch der Abstand der Extrempunkte dieser inselartig angeordneten Stützringkonstruktionen untereinander verkleinert wird. Insgesamt ergibt sich eine größere Aufstandsfläche des Kastens durch diese vergrößerten Stützringkonstruktionen, was maßgeblich für einen erschütterungsfreien Lauf der Kästen auch auf Rollenbändern mit großen Rollenabständen ist. Ferner ermöglicht die Anordnung der inselartig, d.h. je Abteil angeordneten Stützringkonstruktionen eine lineare Stapelung sowie auch eine Versetztstapelung der Flaschenkästen. Hinzu kommt, daß die nach unten vorstehenden Rippen die Reibung auf Schrägförderbänder erhöhen. Trotzdem behindern diese Stützringkonstruktionen nicht das leichte Abziehen der Kästen auf der darunterliegenden Kastenlage beim manuellen Handling. Diese Konstruktion ist ferner auch vorteilhaft im Durcheinanderstapeln von Karton- und Kunststoffgebinden. Der Aufbau der Stützringkonstruktionen ermöglicht ferner das Aufstellen der vorzugsweise dreieckförmigen, vertikalen Hohlprofilsäulen und ermöglicht ferner durch die gerundeten Konturen ein leichtes Abziehen der gestapelten Kästen.

Schließlich sind nach einer weiteren Ausbildung die sich kreuzenden Fachwände in den Kreuzungspunkten versteift, und zwar durch benachbarte Fachwände überspannende und verbindende Segmentwände, die sich zu einem Dach je Kreuzungspunkt ergänzen, das Fachwerk stabilisieren und eine höhere seitliche Belastung der Kasten erlauben.

Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen

Fig. 1
eine Seitenansicht eines Flaschenkastens, wobei die linke Hälfte des Kastens eine Schnittansicht längs der Linie A-A von Fig. 2 darstellt,
Fig. 2
eine Draufsicht auf einen Teil des Flaschenkastens, wobei das obere linke Viertel eine Schnittansicht längs der Linie C-C von Fig. 1, das obere rechte Viertel eine Ansicht des Kastenbodens von unten sowie das untere linke Viertel eine Ansicht des Kastens von oben darstellt,
Fig. 3
eine Seitenansicht der Schmalseite des Flaschenkastens, wobei die linke Hälfte eine Schnittansicht längs der Linie B-B von Fig. 2 darstellt,
Fig. 4
die Einzelheit A von Fig. 1,
Fig. 5
die Einzelheit B von Fig. 1,
Fig. 6
einen Schnitt längs der Linie D-D von Fig. 2,
Fig. 7
einen Schnitt längs der Linie E-E von Fig. 2,
Fig. 8
die Einzelheit X von Fig. 3,
Fig. 9
die Einzelheit Y von Fig. 2 (oberes rechtes Viertel) sowie Fig. 10 eine Draufsicht auf eine Palette zur Darstellung verschiedener Stapelmöglichkeiten des Kastens.

Der in den Figuren dargestellte Flaschenkasten aus Kunststoff weist zwei gegenüberliegende Längsseitenwände 1 sowie zwei gegenüberliegende Schmalseitenwände 2 auf und dient zur Aufnahme von insgesamt 12 Flaschen in durch sich kreuzende Trennwände 3 gebildeten Aufnahmeabteilen 4. Selbstverständlich können auch mehr oder weniger Abteile im Flaschenkasten vorgesehen sein, so daß die hierin gemachten Angaben als beispielhaft anzusehen sind. Am oberen und unteren Kastenrand weist der Kasten jeweils ein umlaufendes Rippenband 5 und 6 auf, wobei das obere Rippenband 5 in Fig. 4 und das untere Rippenband 6 im Detail in Fig. 5 näher dargestellt ist. Die Rippenbänder sind gegenüber der entsprechenden vertikalen Seitenwandfläche 7 bzw. 8 nach außen versetzt bzw. ist die entsprechende vertikale Seitenwandfläche 7, 8 gegenüber den Rippenbändern 5 und 6 geringfügig nach innen versetzt. Die Rippenbänder 5 und 6 sind jeweils durch horizontale um den Kasten umlaufende Rippen 9 gebildet, die auf der Außenseite der Rippenbänder 5 und 6 ausgebildet sind, wohingegen die dem Kasteninneren zugewandte Innenfläche der Rippenbänder 5 und 6 weitgehend eben ist. Im dargestellten Ausfürungsbeispiel enthält jedes Rippenband 5 und 6 vier Rippen 9.

Die vertikalen Seitenwandflächen 7 und 8 sind durch das obere und das untere Rippenband 5 und 6 sowie durch die vertikalen Eckkanten des Kastens eingerahmt, wobei der Übergang vom Rippenband und den Eckkanten zur vertikalen Seitenwandfläche 7 und 8 durch gerundete Flächen 10 erfolgt. Durch diese leicht eingezogenen Seitenwandflächen 7 und 8 wird ein optimaler Schutz der Werbeflächen erreicht und wird ferner ermöglicht, daß die im Kasten aufgenommenen Flaschen direkt an der relativ dünnen, vertikalen Seitenwand stehen.

Die Seitenwände 1 und 2 sind durch an der Innenfläche angeordnete Hohlprofilsäulen 11 und 12 versteift, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel an der Längsseitenwand drei auf Lücke zu den Abteilen angeordnete Hohlprofilsäulen 11 und an der Flaschenschmalseite zwei Hohlprofilsäulen 12 angeordnet sind. Die Hohlprofilsäulen 12 entsprechen im dargestellten Ausführungsbeispiel in ihrem dreieckförmigen Querschnitt den Hohlprofilsäulen 11 bis etwa in Höhe der mit 13 bezeichneten Grifföffnung und verlaufen von da an als Halbprofil und ab der oberen Randleiste der Grifföffnung wieder als Ganzprofil wie die Hohlprofilsäulen 11. D.h., die Grifföffnung 13 in der Seitenwand des Kastens ist beidseitig durch Hohlprofilsäulen 12 begrenzt, wodurch Kantenausbildungen, die das Greifen des Kastens erschweren und beim Greifen hinderlich sind, entfallen. Dadurch vereinfacht sich das Handling des Kastens aufgrund Wegfalls einer scharfen Kante. Wesentlich ist, daß die vertikalen Hohlprofilsäulen 11 und 12 bis zur oberen Randkante 14 des Kastens hochgeführt sind, so daß sie mit der oberen Randkante des Rippenbands 5 einen umlaufenden Stapelrand bilden. Dadurch ist gewährleistet, daß die Hohlprofilsäulen, die jede beliebige Querschnittsform aufweisen können, einen vollen Lastanteil übernehmen. Dadurch ist der Flaschenkasten vollasttragend ausgebildet, wobei unter Gewichtsminimierung eine maximale Steifheit, verbunden mit niedrigen Stauchwerten gewährleistet ist.

Ferner sind an den Seitenwänden zwischen den Hohlprofilsäulen 11 und 12 vertikale Rippen 15, 16 und 17 an der Innenfläche der Seitenwände 1 und 2 angeformt. Die Rippen 17 sind hierbei in den vier Eckbereichen des Kastens angeordnet und erstrecken sich im wesentlichen über die gesamte Kastenhöhe. Sie dienen hierbei zur Versteifung des Eckbereiches des Kastens. Die Rippen 15 und 16 erstrecken sich im dargestellten Ausführungsbeispiel im wesentlichen über die Höhe des oberen Rippenbands 5 und deren am weitesten innenliegenden Kante verläuft mit der Innenwand der vertikalen Seitenwandfläche 7 und 8 bündig, wie sich aus Fig. 1 oben links ergibt.

Vergleichbare Rippen 18 sind im Bereich des untern Rippenbands 6 angeordnet. Die Rippen 15 des oberen Rippenbands 5 erstrecken sich hierbei bis zum oberen umlaufenden Stapelrand 14, wohingegen die vertikalen Rippen 16 in einem geringfügigen Abstand unterhalb des Stapelrands enden. Diese Rippen bringen eine Verstärkung des oberen und unteren umlaufenden Rippenbands und tragen in Zusammenhang mit den umlaufenden Rippen 9 gegen ein Ausbeulen des oberen und unteren Kastenrandes in allen Richtungen bei.

Der Kastenboden ist durch besondere Stützringkonstruktionen 19 gebildet, die inselartig, d.h. je Abteil, ausgebildet bzw. angeordnet sind. Diese Stützringkonstruktionen erstrecken sich von der Bodenfläche nach unten hin, sind also an der Bodenunterseite angebracht. Jede Stützringkonstruktion weist eine äußere umlaufende ringartige Rippe 20 und eine innere umlaufende ringartige Rippe 21 auf. Diese Außen- und Innenrippen 20 bzw. 21 stehen hierbei nach unten hin vor. Die Außenrippe 20 begrenzt mit der Innenrippe 21 eine ringförmige Bodenfläche 22, wohingegen innerhalb der Innenrippe 21 eine kreisförmige Bodenfläche 23 gebildet ist, die gegenüber der Bodenfläche 22 auf einem höheren Niveau liegt. In der Ringfläche 22 sind Profilöffnungen, die etwa bananenförmig ausgebildet und mit dem Bezugszeichen 24 gekennzeichnet sind, vorgesehen. Innerhalb der Bodenfläche 23 sind kreissegmentförmige Öffnungen 25 vorgesehen. Diese Öffnungen ermöglichen ein Ablaufen von Schmutzwasser und bei der Reinigung der Kästen anfallendem Reinigungswasser und verhindern zugleich aufgrund ihrer Form und ihrer Abmessungen her ein Festsitzen von Kronkorken der Flaschen.

Die inselartigen Stützringkonstruktionen 19 sind im Bereich der durch die sich kreuzenden Fachwände gebildeten Achsen mit Abstand zueinander angeordnet, wie mit Buchstabe F in Fig. 2 oben links gekennzeichnet ist. Dadurch ergeben sich sogenannte Abziehnuten zwischen den inselartigen Stützringkonstruktionen.

Wesentlich ist ferner, daß im Bereich der Außenrippen Ausbauchungen 26 vorgesehen sind, die als Einzelheiten näher aus Fig. 9 hervorgehen. Dadurch ergeben sich Vergrößerungen der Abmessungen der Stützringkonstruktionen 19, die eine Reduktion der Inselabstände und damit ein ratterfreies Laufen auf Rollenbändern ermöglichen, selbst auf Rollenbändern mit großen Rollendistanzen.

In den Kreuzungspunkten der Fachwände 3 sind benachbarte Fachwände überspannende und zur Versteifung dienende Segmentwände 27a, 27b, 27c und 27d je Kreuzungspunkt angeordnet, die sich zu einem Dach, im dargestellten Ausführungsbeispiel zu einem dachförmigen Quadrat ergänzen und das Fachwerk stabilisieren und daher eine höhere seitliche Belastung des Kastens gewährleisten.

Wie sich aus Fig. 10 ergibt, erlauben die Flaschenkästen eine Stapelung in Verbund- und Versetzstapelungsweise.


Anspruch[de]
  1. Stapelbarer Flaschenkasten aus Kunststoff mit vier Seitenwänden (1, 2), einem Kastenboden und gegebenenfalls im Kasteninneren angeordneten Fachwänden zur Begrenzung von Aufnahmeabteilen für die Flaschen, bei dem die Seitenwände durch vertikale lastabtragende Hohlprofilsäulen (11, 12) versteift sind, die von der Innenfläche der Seitenwände in das Kasteninnere vorstehen, vom Kastenboden bis zur oberen Randkante (14) der Kastenseitenwände (1, 2) hochgeführt sind und mit der oberen Randkante des Kastens einen umlaufenden Stapelrand für die Lastabtragung bilden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung dünner, stärkemäßig an Kartonverpackungen angepaßter Kastenseitenwände am oberen und unteren Kastenrand ein um den Kasten umlaufendes Rippenband (5, 6) mit mehreren vorzugsweise vier umlaufenden horizontalen Rippen (9) an der Seitenwandaußenfläche vorgesehen ist, und daß die vertikalen Seitenwandflächen (7, 8) zwischen oberem und unterem Rippenband (5, 6) und zwischen den vertikalen Eckkanten des Kastens gegenüber den Rippenbändern (5, 6) und vertikalen Kastenecken geringfügig nach innen versetzt sind, wobei der Übergang zwischen den vertikalen Seitenwandflächen (7, 8) und den Rippenbändern (5, 6) bzw. Eckkanten des Kastens vorzugsweise durch Schrägflächen oder gerundete Flächen (10) gebildet ist.
  2. Flaschenkasten nach Anspruch 1 mit Grifföffnungen (13) in einer oder mehreren Kastenseitenwänden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Grifföffnung (13) beidseitig durch Hohlprofilsäulen (12) begrenzt ist.
  3. Flaschenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenseitenwände (1, 2) auf ihrer Innenseite zwischen den Hohlprofilsäulen (11, 12) durch vertikale Rippen (15 - 18) verstärkt sind, die sich vorzugsweise jeweils über die Höhe des oberen und/oder unteren Rippenbands (5, 6) und in den Eckbereichen durchgehend im wesentlichen über die gesamte Kastenhöhe erstrecken.
  4. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kastenboden auf seiner Unterseite inselartige, d.h. je Aufnahmeabteil angeordnete Stützringkonstruktionen (19) aufweist, die durch nach unten vorstehende, ringartig umlaufende Rippen (20,21) gebildet sind.
  5. Flaschenkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stützringkonstruktion (19) aus einer Außenrippe (20) und einer Innenrippe (21) gebildet ist.
  6. Flaschenkasten nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede inselartig angeordnete und ausgebildete Stützringkonstruktion (19) die Breitenabmessung der Konstruktion örtlich vergrößernde Ausbuchtungen (26) der Außenrippe (20) aufweist, die vorzugsweise gegenüberliegend ausgebildet sind.
  7. Flaschenkasten nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützringkonstruktionen (18) in den durch die Fachwände (3) bestimmten Achsen voneinander beabstandet sind.
  8. Flaschenkasten nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bodenfläche zwischen Außen- und Innenrippe (20, 21) sowie innerhalb der Innenrippe (21) Profilöffnungen (24, 25) vorgesehen sind, deren Form und/oder Abmessungen ein Festsetzen von Flaschenkronkorken verhindern.
  9. Flaschenkasten nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilöffnungen zwischen Außen- und Innenrippe (20,21) durch ringsegmentförmige oder bananenförmige Öffnungen (24) und die Profilöffnungen in der Bodenfläche innerhalb der Innenrippen (21) durch kreissegmentartige Öffnungen (25) gebildet sind.
  10. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kreuzungspunkten der Fachwände (3) benachbarte Fachwände verbindende Segmentwände (27a - 27d) angeordnet sind, die sich vorzugsweise zu einem dachförmigen Quadrat im Kreuzungspunkt ergänzen.
Anspruch[en]
  1. A stackable plastic bottle crate with four side walls (1, 2), a base and, if required, partitions inside the crate for defining bottle-holding compartments, the side walls being reinforced by vertical load-bearing hollow-section columns (11, 12) which project from the inner surface of the side walls into the interior of the crate, extend upwards from the base to the top edge (14) of the side walls (1, 2) and co-operate with the top edge of the crate to form a peripheral load-bearing stack edge, characterised in that for the purpose of forming thin side walls, adapted to the thickness of cardboard packages, on the top and bottom edge, a rib band (5, 6) comprising a number of, preferably four, peripheral horizontal ribs (9) is provided on the outer surface of the side walls and extends round the crate, and the vertical side wall surfaces (7, 8), between the upper and lower rib band (5, 6) and between the vertical corners of the crate, are slightly offset inwards relatively to the rib bands (5, 6) and the vertical corners, and the transition between the vertical side wall surfaces (7, 8) and the rib bands (5, 6) or corners of the crate are preferably in the form of sloping or rounded surfaces (10).
  2. A bottle crate according to claim 1, with handle openings (13) in one or more side walls of the crate, characterised in that each handle opening (13) is bounded by hollow-section columns (12) on each side.
  3. A bottle crate according to claim 1 or 2, characterised in that the insides of the crate side walls (1, 2) are reinforced, between the hollow-section columns (11, 12), by vertical ribs (15 - 18) which extend preferably over the height of the upper and/or lower rib band (5, 6) and in the corner regions extend continuously over substantially the entire height of the crate.
  4. A bottle crate according to any of the preceding claims, characterised in that the underside of the base has supporting-ring structures (19) in the form of islands, i.e. disposed in each receiving compartment, formed by downwardly projecting ribs (20, 21) extending in the form of a ring.
  5. A bottle crate according to claim 6, characterised in that each supporting-ring structure (19) comprises an outer rib (20) and an inner rib (21).
  6. A bottle crate according to claim 6 or 7, characterised in that each supporting-ring structure (19) disposed in the form of an island has convex parts (26) of the outer rib (20), which locally increase the width of the structure, and which are preferably disposed opposite one another.
  7. A bottle crate according to any of claims 6 to 8, characterised in that the supporting-ring structures (18) are separated from one another along axes defined by the compartment walls (3).
  8. A bottle crate according to any of claims 6 to 9, characterised in that profiled openings (24, 25) are provided in the base surface between the outer and inner rib (20, 21) and inside the inner rib (21), the openings being so shaped and/or dimensioned as to prevent crown corks from jamming on the bottles.
  9. A bottle crate according to claim 10, characterised in that the profiled openings between the outer and inner rib (20, 21) are in the form of ring segment-shaped or banana-shaped openings (24), and the profiled openings in the base surface inside the inner ribs (21) are in the form of circular-segment openings (25).
  10. A bottle crate according to any of the preceding claims, characterised in that segment walls (27a - 27d) joining neighbouring compartment walls (3) are disposed at the points on intersection of the compartment walls and preferably combine to form a roof-shaped square at the point of intersection.
Anspruch[fr]
  1. Casier à bouteilles empilable en matière plastique comprenant quatre parois latérales (1, 2), un fond de casier et le cas échéant des cloisons disposées à l'intérieur du casier pour délimiter des compartiments pour les bouteilles, les parois latérales dudit casier étant renforcées par des colonnes profilées creuses verticales (11, 12) porteuses de charge qui font saillie de la surface intérieure des parois latérales à l'intérieur du casier, qui s'étendent du fond du casier jusqu'à l'arête supérieure (14) du bord des parois latérales (1, 2) du casier et qui forment, avec l'arête supérieure du bord du casier, un bord d'empilage périphérique destiné à supporter la charge, caractérisé en ce que, pour obtenir des parois latérales de casier minces et possédant une épaisseur adaptée aux emballages en carton, il est prévu, sur les bords supérieur et inférieur du casier, un bandeau nervuré (5, 6) qui fait le tour du casier et comporte plusieurs, en l'occurrence de préférence quatre, nervures périphériques horizontales (9) placées sur la surface extérieure des parois latérales, et en ce que les surfaces verticales des parois latérales (7, 8) situées entre les bandeaux nervurés supérieur et inférieur (5, 6) et entre les arêtes d'angle verticales du casier sont légèrement déportées vers l'intérieur par rapport aux bandeaux nervurés (5, 6) et aux coins verticaux du casier, la transition entre les surfaces verticales des parois latérales (7, 8) et les bandeaux nervurés (5, 6) ou les arêtes d'angle du casier étant formée de préférence par des surfaces inclinées ou arrondies (10).
  2. Casier à bouteilles selon la revendication 1, comprenant des ouvertures formant poignées (13) dans une ou plusieurs des parois latérales du casier, caractérisé en ce que chaque ouverture formant poignée (13) est délimitée de part et d'autre par des colonnes profilées creuses (12).
  3. Casier à bouteilles selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, sur leur face intérieure située entre les colonnes profilées creuses (11, 12), les parois latérales (1, 2) du casier sont renforcées par des nervures verticales (15 à 18) qui s'étendent de préférence sur la hauteur des bandeaux nervurés supérieur et/ou inférieur (5, 6) et, dans les zones de coin, de manière continue sensiblement sur toute la hauteur du casier.
  4. Casier à bouteilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, sur son dessous, le fond du casier comporte des structures annulaires d'appui (19) qui sont disposées sous forme d'îlots, c'est-à-dire associées à chaque compartiment, et qui sont formées par des nervures périphériques annulaires (20, 21) en saillie vers le bas.
  5. Casier à bouteilles selon la revendication 6, caractérisé en ce que chaque structure annulaire d'appui (19) est formée d'une nervure extérieure (20) et d'une nervure intérieure (21).
  6. Casier à bouteilles selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que chaque structure annulaire d'appui (19) disposée et conçue sous forme d'îlot comporte, sur la nervure extérieure (20), des parties évasées (26) qui augmentent localement la largeur de la structure et qui, de préférence, se font face.
  7. Casier à bouteilles selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les structures annulaires d'appui (19) sont espacées les unes des autres sur les axes définis par les cloisons (3).
  8. Casier à bouteilles selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que, dans la surface de fond située entre les nervures extérieure et intérieure (20, 21) ainsi qu'à l'intérieur de la nervure intérieure (21), sont ménagées des ouvertures profilées (24, 25) dont la forme et/ou les dimensions empêchent les capsules des bouteilles de rester coincées.
  9. Casier à bouteilles selon la revendication 10, caractérisé en ce que les ouvertures profilées situées entre les nervures extérieure et intérieure (20, 21) sont constituées par des ouvertures (24) en forme de segment annulaire ou de banane, et les ouvertures profilées ménagées dans la surface de fond à l'intérieur des nervures intérieures (21) sont constituées par des ouvertures (25) en forme de segment circulaire.
  10. Casier à bouteilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, aux points d'intersection des cloisons (3), sont disposées des cloisons segmentées (27a à 27d) qui relient les cloisons voisines et qui se complètent au point d'intersection pour former de préférence un carré en forme de toit.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com