PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19508264C1 01.02.1996
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Vermessen von Konturen, insbesondere des Straßenverlaufs
Anmelder Klose, Werner, Dipl.-Ing. (FH), 87480 Weitnau, DE;
Sterzik, Michael, Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., 81549 München, DE
Erfinder Klose, Werner, Dipl.-Ing. (FH), 87480 Weitnau, DE;
Sterzik, Michael, Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., 81549 München, DE
DE-Anmeldedatum 08.03.1995
DE-Aktenzeichen 19508264
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 01.02.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.02.1996
IPC-Hauptklasse G01C 7/04
IPC-Nebenklasse G01C 22/00   G01B 5/28   G01B 21/30   G01C 9/00   G01C 19/34   
Zusammenfassung Die Geländekonturen und Spuren werden mit einem Meßrad abgefahren, dessen jeweilige Drehbewegung von einem Bewegungserfassungsgerät und dessen Richtungsänderung von einem Richtungssensor registriert und an einen Computer zu deren Verarbeitung und Speicherung weitergegeben werden. Aus der Drehbewegung und der gleichzeitigen Erfassung der Richtungsänderung, kann die Bewegungsrichtung und die absolut zurückgelegte Wegstrecke des Meßrades kontinuierlich ermittelt werden.
Auf diese Weise können dann die von dem Meßrad abgefahrenen Konturen maßstabsgetreu auf dem Monitor eines Computers sichtbar gemacht und weiterverarbeitet werden.
Die Meßeinrichtung ermöglicht eine erhebliche Verkürzung der ansonsten so zeitaufwendigen Unfallstellenvermessung.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Vermessen von Konturen, insbesondere des Straßenverlaufs, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

Das erfindungsgemäße Meßverfahren bzw. die erfindungsgemäße Meßeinrichtung eignet sich insbesondere zur Vermessung von Unfallstellen. Selbstverständlich können auch andere Geländeabschnitte mit diesem Verfahren vermessen und dargestellt werden. Andere denkbare Anwendungsgebiete dieses Verfahrens bestehen z. B. darin, Einmessungen von Plänen am Schreibtisch vorzunehmen.

Bei der Vermessung von Geländekonturen, z. B. bei der Unfallanalytik, ist es Stand der Technik, Entfernungen zwischen Meßpunkten mittels einfacher Meßräder einzumessen und die für die Analyse des Geschehens notwendigen Straßenverläufe und relevanten Spuren dann durch zeitaufwendige Arbeit im Büro maßstabsgetreu in einem Plan zu erstellen. Eine weitere Methode stellen die Mittel der Fotogrammetrie dar, die jedoch sehr selten angewandt werden, da die dafür notwendigen Aufnahme- und Auswertegeräte mit einem sehr hohen Anschaffungspreis verbunden sind.

In der DE 39 25 133 C1 ist erstmalig ein Meßverfahren zur Aufzeichnung von Konturen beschrieben, bei der die ausgeführten Bewegungen über einen Rechner ausgewertet werden.

Dabei wird eine Kugel entlang der zu vermessenden Kontur abgerollt und die von der Kugel ausgeführten Bewegungen erfaßt. Bezüglich Einzelheiten dieses Verfahrens wird auf die oben angegebene Patentschrift verwiesen. Dieses Verfahren ist insbesondere für die Vermessung von Geländekonturen geeignet.

Bei der Vorrichtung nach der DE 39 25 133 C1 wird die abzurollende Kugel in ihrem Käfig von zwei Kugelkränzen gelagert.

Dabei ergeben sich folgende Nachteile:

Die Lagerung der Kugel in einem Kugelkranz mit mehr als drei Auflagepunkten stellt ein statisch unbestimmtes System dar, das einen sehr hohen Präzisionsgrad und fertigungstechnischen Aufwand erfordert. Mögliche Verschmutzungsprobleme können nur mit sehr hohem technischen Aufwand beseitigt werden.

In der DE 40 36 424 A1 und der Zusatzanmeldung DE 41 15 809 A1, ist ein Meßverfahren und eine zugehörige Vorrichtung beschrieben, bei der die Konturen durch zwei nebeneinander angebrachte, unabhängig voneinander drehbare Meßräder abgefahren werden und durch inkrementale Drehgeber die Drehwinkel der Räder erfaßt und durch entsprechende Auswertung die abgefahrene Kontur ermittelt werden kann.

Bei der DE 40 36 424 A1 und dem Zusatz DE 41 15 809 A1 wird die abgefahrene Kontur durch die Auswertung der gemessenen Drehwinkel beider Räder erfaßt.

Dabei ergibt sich folgender Nachteil:

Insbesondere bei der Vermessung von Unfallstellen und Straßen, findet man immer wieder Fahrbahnbeläge vor, die uneben oder durch Splitterfelder und andere auf der Fahrbahn befindliche Gegenstände (Kieselsteine) verschmutzt sind.

Beim Überfahren dieser Gegenstände erhält das entsprechende Rad mehr Drehwinkelimpulse und durch die trigonometrische Auswertung wird dem Meßsystem damit unbeabsichtigterweise eine Richtungsänderung mitgeteilt, die schon beim Abfahren relativ kurzer Strecken zu unkontrollierbaren Meßfehlern führt.

Aus der DE 2 75 507 ist ein Verfahren zur geodätischen Vermessung unter Verwendung eines Trägheitsvermessungssystems bekannt, mit dem bei der Messung der "Ablenkung der Vertikalen" Trägheitssystemfehler vermieden werden sollen, wobei mit diesem System jedoch keine Konturenvermessung vorgenommen werden kann.

In dem US-Patent NR: 5174038 wird zur Profilmessung von Oberflächen ein Meßwagen mit angehängtem Kreisel vorgestellt, bei dem durch das Kreiselsystem aber nur die Neigung gegenüber der Vertikalen festgestellt wird. Auch dieses System ist nicht für Vermessungen von Konturen im Sinne der Erfindung geeignet.

Der Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Meßsystem zu entwickeln, das preisgünstiger, konstruktiv einfacher, den Zielanforderungen an ein Meßsystem gemäß DE 39 25 133 C1 gerecht wird, schmutzunempfindlich ist und bei dem das Überfahren von kleinen auf der Fahrbahn befindlichen Gegenständen keine Richtungsänderung für die gesamte Messung nach sich zieht.

Gelöst wurde diese Aufgabe bei dem eingangs genannten Verfahren dadurch, daß die interessierenden Längen und Konturen mit nur einem einzigen Meßrad abgefahren werden, von dem kontinuierlich die zurückgelegte absolute Weglänge erfaßt wird und die Änderung der Bewegungsrichtung durch einen am Gerät befindlichen im Raum orientierten Richtungssensor erfaßt wird.

Zur Durchführung dieses Verfahrens umfaßt die erfindungsgemäße Meßeinrichtung ein einziges Aufnahmerad mit zugeordnetem Bewegungserfassungsgerät zur kontinuierlichen Ermittlung der absoluten abgefahrenen Weglänge und einen Richtungssensor mit dem die absoluten Richtungsänderungen des Meßrades kontinuierlich erfaßbar sind.

Die Patentansprüche 2 bis 10 stellen bevorzugte Ausgestaltungen dieses Verfahrens dar. Die Patentansprüche 12 bis 18 beinhalten bevorzugte Ausgestaltungen der Meßeinrichtung nach Anspruch 11.

Die Meßeinrichtung kann an beliebige tragbare oder stationäre Rechner angeschlossen werden. Der Anschluß des Bewegungserfassungsgerätes des Meßrades und des Richtungssensor an den Rechner, kann über Kabelverbindungen oder über kabellose Signalübertragung (z. B.: durch Funksignale oder Infrarot-Verbindungen) erfolgen. Letzteres wird insbesondere beim Anschluß an stationäre Rechner bevorzugt. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Rechner direkt an der Meßeinrichtung angeordnet (Anspruch 14).

Gemäß einer weiteren Ausführungsform (Anspruch 15) enthält die Meßeinrichtung einen Monitor zur Überwachung des Meßverlaufs. Hierdurch ist es möglich, die abgefahrene Wegstrecke am Monitor als Konturlinie sichtbar zu machen. Damit ist gleichzeitig eine direkte Kontrolle der Messung gewährleistet.

Eine kartographische Auswertung der aufgenommenen Meßdaten ist ebenfalls vorstellbar.

Gemäß einer weiteren Anwendungsform (20) ist es ebenfalls möglich, eine gespeicherte und vorgegebene Konturlinie mit einer Meßeinrichtung gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren abzufahren, was eine Anwendung dieses Systems zum Beispiel im Bereich der Lagerhaltung ermöglichen würde.

Die Drehbewegung des Rades kann mit beliebigen Bewegungserfassungsgeräten erfaßt werden.

Unter Bewegungserfassungsgerät im Sinne der Erfindung werden alle Einrichtungen verstanden, die in der Lage sind, die Drehbewegung des Rades quantitativ zu erfassen. Denkbar ist ein Bewegungserfassungsgerät, das nach optoelektronischen, elektrischen, mechanischen oder magnetischen Prinzipien funktioniert.

Die Größe des Rades ist so zu bemessen, daß ein sicheres Abrollen der Geländekontur gegeben ist. Das Rad darf jedoch auch nicht zu groß sein, da sonst die Meßeinrichtung zu unhandlich wird.

Die Größe des Rades wird von dem beabsichtigten Verwendungszweck und der Geländebeschaffenheit abhängig sein. Für die Einmessung von Plänen direkt am Schreibtisch muß das Rad selbstverständlich einen kleineren Durchmesser aufweisen als das Rad einer Meßeinrichtung, die für Vermessungen auf relativ weichem oder unebenen Untergrund (z. B. Wiese) vorgesehen ist.

Die Information über die relative Richtungsänderung des Meßrades im Raum kann beliebig ermittelt werden. Unter Richtungssensoren im Sinne der Erfindung werden alle Einrichtungen verstanden, die in der Lage sind, die Richtungsänderung des Meßrades quantitativ zu erfassen. Beilspielsweise ist es möglich, daß die Richtungsinformationen durch einen Sensor ermittelt werden, der sich an einem elektromagnetischen Feld orientiert. Dieses elektromagnetische Feld kann ein absolutes Richtungsbezugssystem definieren (z. B.: Erdmagnetfeld, Satellitenortung oder andere Navigationssysteme).

Je nach Anwendungsfall kann es zweckmäßig ein relatives Richtungssystem darstellen, in dem relative Richtungsänderungen registriert werden können (z. B.: Erzeugung eines lokalen elektromagnetischen Feldes, das eine Auswertung einer relativen Richtungsänderung erlaubt).

Es ist auch denkbar, daß die relative Abnahme der Richtungsänderung über einen Kreiselkompaß erfolgt.

Bei Verwendung eines Richtungssensors, dessen Funktion neigungsabhängig gegenüber der Horizontalen ist, ist es auch denkbar zusätzlich einen Neigungssensor an der Meßeinrichtung anzubringen, dessen Information über den aktuellen Neigungswinkel der Meßeinrichtung für eine mögliche Korrektur der Richtungssignale dient.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform (Anspruch 17) besteht die Meßeinrichtung aus einem Meßrad und zwei Stützelementen, die als allseitig drehbare Räder ausgeführt sein können, wobei alle drei Räder über die Fläche führbar und unabhängig voneinander rollbar sind und die drei Räder eine Ebene definieren. Durch mindestens einen Neigungssensor kann die Neigung der durch die Räder definierten Ebene gegenüber der Horizontalen gemessen werden und der zur Auswertung vorgesehenen EDV-Anlage übermittelt werden. Damit können auch Konturen auf Flächen im dreidimensionalen Raum erfaßt werden.

Die von dem Bewegungserfassungsgerät und dem Richtungsänderungserfassungsgerät registrierten Daten werden an einen Computer weitergeleitet, dort elektronisch verarbeitet und gespeichert. Dieser Computer kann tragbar ausgeführt sein, er kann aber auch direkt an der Meßeinrichtung angeordnet sein. Er kann selbstverständlich auch stationär aufgestellt sein.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Lagerung eines einzigen Aufnahmerades aus fertigungstechnischer Sicht kein Problem darstellt, konstruktiv einfach und damit erheblich kostengünstiger ist, als das notwendige Lagerungssystem der DE 39 25 133 C1. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Geländekonturen mit einem ausreichend großen Rad abgefahren werden, kein Verschmutzungsproblem entsteht, unkontrollierbare Meßfehler wie bei der DE 40 36 424 A1 und dem Zusatz DE 41 15 809 A1 vermieden werden und, genau wie bei herkömmlichen Meßrädern, die absolute Wegstrecke erfaßt und durch den im Raum orientierten Richtungssensor jede Änderung der Bewegungsrichtung unabhängig von der Beschaffenheit der Vermessungsoberfläche erfaßt wird.

Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Fig. 1 zeigt die Frontansicht der Meßeinrichtung gemäß der Erfindung,

Fig. 2 zeigt die Seitenansicht gemäß der Erfindung.

Fig. 1 zeigt das Gestell (10) der Meßeinrichtung, das für die Aufnahme des Rades (15) dient. An dem Gestell befindet sich ein Stützarm (12), bestehend aus zwei Stützelementen, der das Abstellen des Meßrades ermöglicht. An dem Gestell ist ein tragbarer Notebook-Computer (30) angebracht, der durch die am Führungsstab (11) befindliche Schaltereinheit (31) bedient werden kann. Die zur Verarbeitung notwendigen Daten werden von dem Bewegungserfassungsgerät (35) und dem Richtungssensor (40) an den Computer (30) weitergeleitet.

Fig. 2 zeigt das Gestell der Meßeinrichtung von der Seite. Gut erkennbar ist der am Gestell angebrachte Führungsstab (11) und der Stützarm (12), der bei einem Vermessungsstop, also Stillstand des Rades (15), den freien Stand der Meßeinrichtung ermöglicht.

Die Vorrichtung funktioniert nun folgendermaßen:

Beim Abfahren einer zu vermessenden Kontur werden die vom Rad (15) erzeugten Drehbewegungen, die ein Maß für die zurückgelegte absolute Wegstrecke darstellen, durch das Bewegungserfassungsgerät (35), und die von dem Richtungssensor (40) erzeugten Richtungsänderungssignale, die ein Maß für die absolute Richtungsänderung darstellen, an den Computer (30) weitergegeben, dort verarbeitet und gespeichert.

Da der Radius des Rades (15) bekannt ist, kann das im Computer (30) befindliche Programm nach Übermittlung dieser Daten und der gleichzeitigen Übermittlung der Richtungsänderungssignale, durch genügend kurze Abfrage diese Daten quantitativ auswerten.

Durch genügend kurze Abfrage der Drehbewegungs- und der Richtungsänderungssignale, erscheint die mit dem Meßrad abgefahrene Kontur als Linie auf dem Bildschirm, die vom Computer gespeichert wird und beliebig weiterverarbeitet werden kann.

Durch einen am Schaltgehäuse (31) angebrachten Schalter kann der Benutzer wahlweise festlegen, ob die von ihm abgefahrene Kontur nur registriert oder aber auch dargestellt werden soll, was gerade bei der Registrierung von Mittelstreifen notwendig ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Vermessung und maßstabsgetreuen Darstellung von Konturen, insbesondere des Straßenverlaufs, bei dem die Konturen der zu vermessenden Flächen bzw. Linien mit einem einzigen Aufnehmerrad (15) abgefahren werden, das kontinuierlich die zurückgelegte absolute Weglänge erfaßt und dessen absolute Richtungsänderung kontinuierlich von einem Richtungssensor (40) gemessen wird und die gemessenen Daten elektronisch aufgezeichnet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von Bewegungs- und Richtungserfassungsgeräten erfaßten Daten an einen Computer zu deren Verarbeitung weitergegeben werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ermittelten Konturen während des Meßverlaufes auf einem an der Meßeinrichtung befindlichen Monitor dargestellt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung mechanisch erfaßt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung elektronisch ermittelt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtungsänderung des Meßrades (15) durch einen Richtungssensor (40) erfaßt wird, der sich an elektromagnetischen Feldern orientiert.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die absolute Richtungsänderung des Meßrades (15) durch einen Richtungssensor (40) erfaßt wird, der die Information über die absolute Orientierung im Raum durch ein absolutes Richtungsbezugssystem erhält.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Richtungsänderung des Meßrades (15) durch einen Richtungssensor (40) erfaßt wird, der die Information über die absolute Orientierung im Raum von Signalstationen erhält.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationen über die relative Richtungsänderung, von einem im Raum absolut orientierten Kreiselkompaß übermittelt werden.
  10. 10 Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationen über die Neigungsänderung gegenüber der Horizontalen kontinuierlich von einem Neigungssensor übermittelt werden.
  11. 11. Meßeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend ein einziges Aufnahmerad (15) mit zugeordnetem Bewegungserfassungsgerät (35) zur kontinuierlichen Ermittlung der absoluten abgefahrenen Weglänge und einem Richtungssensor (40) mit dem die absolute Richtungsänderung des Meßrades (15) kontinuierlich erfaßbar ist.
  12. 12. Meßeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Meßeinrichtung ein Neigungssensor zur kontinuierlichen Erfassung der Neigung der Meßeinrichtung gegenüber der Horizontalen, angebracht ist.
  13. 13. Meßeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegungserfassungsgerät, der Richtungssensor und der Neigungssensor eine Datenschnittstelle für den Anschluß an eine EDV-Anlage aufweisen.
  14. 14. Meßeinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die EDV-Anlage (30) in die Meßeinrichtung integriert ist bzw. an der Meßeinrichtung befestigt ist.
  15. 15. Meßeinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Monitor zur Überwachung des Meßverlaufs aufweist.
  16. 16. Meßeinrichtung nach Anspruch 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung mit Stützelementen (12) versehen ist.
  17. 17. Meßeinrichtung nach Anspruch 11 bis 13 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstandspunkte von Aufnehmerrad (15) und zwei Stützelementen (12) eine Ebene definieren, das Aufnahmerad (15) sowie die Stützelemente (12) über die Fläche führbar und unabhängig voneinander rollbar sind und die Neigung der durch das Aufnahmerad (15) und die zwei Stützelemente (12) definierten Ebene gegenüber der Horizontalen mit einem Neigungssensor erfaßt werden kann.
  18. 18. Meßeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalter (31) zwischen verschieden Betriebszuständen auswählt, der dem Anwender die Möglichkeit gibt, zwischen Darstellung und Registrierung oder nur Registrierung der abgefahrenen Konturen zu wählen.
  19. 19. Verwendung von Verfahren und Meßeinrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 18 zur Aufnahme der für die Unfallanalyse von Straßenverkehrsunfällen relevanten Daten.
  20. 20. Verwendung von Verfahren und Meßeinrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 18 zum Abfahren und zur Steuerung des Abfahrens von vorgegebenen und gespeicherten Konturen oder Plänen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com