PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19525095A1 01.02.1996
Titel Kraftstoffeinspritzdüse
Anmelder Outboard Marine Corp., Waukegan, Ill., US
Erfinder Irgens, Christopher R., Elm Grove, Wis., US
Vertreter H. Weickmann und Kollegen, 81679 München
DE-Anmeldedatum 10.07.1995
DE-Aktenzeichen 19525095
Offenlegungstag 01.02.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.02.1996
IPC-Hauptklasse F02M 57/02
IPC-Nebenklasse F01L 1/00   
Zusammenfassung Es wird eine Ventilbaugruppe angegeben. Die Ventilbaugruppe umfaßt ein Ventilgehäuse, das in der Bohrung eines Elementes, welches Kraftstoff unter Druck liefert, zu befestigen ist, und das eine längs einer Achse verlaufende Bohrung enthält, die dazu vorgesehen ist, mit der Bohrung des Elementes zu kommunizieren, und die einen Endabschnitt hat, der einen Ventilsitz definiert, ein Ventilelement, das in der axialen Bohrung des Ventilgehäuses zwischen einer geschlossenen Stellung, in der das Ventilelement mit dem Ventilsitz in Eingriff steht, und einer geöffneten Stellung, in der das Ventilelement von dem Ventilsitz beabstandet ist, bewegbar ist, und das ein inneres Ende aufweist, einen fest an dem inneren Ende des Ventilelementes angebrachten Halter und eine Feder, die an dem Ventilgehäuse und an dem Halter abgestützt ist, um das Ventilelement in die geschlossene Stellung vorzuspannen, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe unter einem vorbestimmten Druck liegt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Verbrennungsmotoren und insbesondere auf Kraftstoffeinspritzsysteme für Verbrennungsmotoren. Unter einem speziellen Gesichtspunkt bezieht sich die Erfindung auf Hochdruck-Kraftstoffeinspritzdüsen oder Ventile.

Durch die Erfindung wird eine Hochdruck-Kraftstoffeinspritzdüse bereitgestellt, die relativ kostengünstig ist, auf einfache Weise herstellbar ist und aus Massenproduktionsteilen gefertigt werden kann, wobei dennoch von Düse zu Düse ein gleichmäßiger bzw. reproduzierbarer Nadelhub realisierbar ist. Die Anzahl kritischer Abmessungen in der Düsenbaugruppe wird dadurch reduziert, daß der Nadelhub während des Zusammenbauprozesses kontrolliert wird.

Gegenstand der Erfindung ist eine Ventilbaugruppe umfassend ein Ventilgehäuse, das dazu eingerichtet ist, mit einer Kraftstoff unter Druck liefernden Leitung verbunden zu werden, und das eine sich längs einer Achse erstreckende Bohrung enthält, die dazu eingerichtet ist, mit der Leitung zu kommunizieren, und die einen Endabschnitt aufweist, der einen Ventilsitz definiert,

ein Ventilelement, das in der Bohrung zwischen einer geschlossenen Stellung, in der das Ventilelement mit dem Ventilsitz in Eingriff steht, und einer offenen Stellung, in der das Ventilelement von dem Ventilsitz beabstandet ist, bewegbar ist und das einen Endabschnitt hat,

einen ursprünglich gesondert von dem Ventilelement hergestellten und danach an dem Endabschnitt des Ventilelementes angebrachten Halter und

eine Feder, die gegen das Ventilgehäuse und gegen den Halter drückt, um das Ventilelement in die geschlossene Stellung vorzuspannen, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe unterhalb einem vorbestimmten Druck liegt.

Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Zusammenbauen oder Montieren der oben beschriebenen Ventilbaugruppe. Das Verfahren umfaßt die Schritte:

Einlegen des Ventilelementes in die axiale Bohrung,

Anordnen der Feder an dem Ventilgehäuse,

Plazieren des Halters gegen die Feder, ohne den Halter an dem Ventilelement zu befestigen,

Anordnen des Ventilelementes in die geöffnete Stellung, um den geeigneten Abstand zwischen dem Ventilelement und dem Ventilsitz einzustellen, wenn das Ventilelement in der geöffneten Stellung ist,

Bewegen des Halters gegen die Kraft der Feder relativ zu dem Ventilelement und in Eingriff mit der Fläche des Ventilgehäuses, während der geeignete Abstand zwischen dem Ventilelement und dem Ventilsitz aufrecht erhalten wird, und

Befestigen des Halters an dem Ventilelement, so daß sich das Ventilelement danach mit dem Halter und in die geschlossene Stellung bewegt, wenn der Halter aus dem Eingriff oder der Berührung mit der Fläche des Ventilgehäuses freigegeben wird.

Weitere Gesichtspunkte, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden für den Fachmann aus der folgenden detaillierten Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung ersichtlich.

Fig. 1 zeigt eine fragmentarische Schnittansicht einer Hochdruck-Kraftstoffeinspritzdüsen-Baugruppe, bei der verschiedene Merkmale der Erfindung verwirklicht sind.

Bevor eine Ausführungsform der Erfindung im Detail erläutert wird, wird darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf die in der folgenden Beschreibung erläuterten und in der Figur gezeigten Details der Konstruktion und der Anordnung von Komponenten beschränkt ist. Die Erfindung kann auch in anderen Ausführungsbeispielen verwirklicht werden. Ferner wird darauf hingewiesen, daß die hier verwendete Terminologie dem Zwecke der Beschreibung dient und nicht als beschränkend ausgelegt werden sollte.

In der Zeichnung ist eine Hochdruck-Kraftstoffeinspritzdüse oder -Ventilbaugruppe 9 gezeigt, die dazu vorgesehen ist, an einem (nicht gezeigten) Zylinderkopf und an einer (nicht gezeigten) Hochdruck-Kraftstoffquelle befestigt bzw. angebracht zu werden und die betriebsmäßig dazu vorgesehen ist, den Hochdruck-Kraftstoff über die Düsen- oder Ventilbaugruppe 9 an eine (nicht gezeigte) Verbrennungskammer eines Verbrennungsmotors in Reaktion auf das Vorhandensein des Hochdruck-Kraftstoffs an der Düsen- oder Ventilbaugruppe abzugeben. Die Düsenbaugruppe 9 wird bevorzugt in der Weise verwendet, wie es in der am Tag der Einreichung der vorliegenden Anmeldung eingereichten deutschen Patentanmeldung der Anmelderin mit dem Titel "Kombination aus Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse" beschrieben ist, die hier durch Bezugnahme einbezogen wird.

Die Ventil- oder Düsenbaugruppe 9 weist ein Ventilgehäuse 431 auf, das einen zylindrischen Hauptabschnitt 432 hat und unter Verschraubung in dem Ende einer Leitung 11 oder eines Rohres 11 aufgenommen ist, welches Hochdruck-Kraftstoff zu der Düsenbaugruppe 9 führt. Der Hauptabschnitt 432 hat eine äußere Oberfläche 433 mit einer ringförmigen Nut 435, die ein Dichtelement in Form eines O-Rings 437 aufnimmt, der dichtend zwischen dem Ventilgehäuse 431 und dem Rohr 11 in Eingriff genommen ist. Das Ventilgehäuse 431 weist ferner einen zylindrischen Abschnitt 441 auf, der sich von dem Hauptabschnitt 432 erstreckt. Der zylindrische Abschnitt 441 hat ein linkes Ende oder eine linke Fläche 442. In dem Ventilgehäuse 431 ist eine Bohrung 443 vorgesehen, die sich längs einer Achse 444 erstreckt und an ihrem rechten Ende einen nach radial außen verlaufenden oder kegelstumpfförmigen Ventilsitz 445 aufweist. In dem zylindrischen Abschnitt 441 sind eine oder mehrere Queröffnungen 447 vorgesehen, die eine Kraftstoffströmung von radial auswärtig des zylindrischen Abschnitts 441 in die axiale Bohrung 443 ermöglichen.

In der axialen Bohrung 443 ist ein Ventilelement oder eine Nadel 451 angeordnet, die an ihrem rechten Ende eine radial nach außen hin verlaufende oder kegelstumpfförmige Ventilfläche 453 aufweist, welche komplementär zu dem Ventilsitz 445 ausgebildet und dazu eingerichtet ist, auf dem Ventilsitz 445 aufzusitzen. Das Ventilelement 451 hat der Reihe nach ferner einen Schaftabschnitt 455, dessen Durchmesser im Vergleich zu der axialen Bohrung 443 reduziert ist, einen verbreiterten Abschnitt 457, der mit der inneren Oberfläche des zylindrischen Abschnittes 441 in Führungseingriff steht, und einen abstehenden Endabschnitt 459 mit verkleinertem Durchmesser. Das Ventilelement 451 ist in der axialen Bohrung 443 zwischen einer geschlossenen Stellung (vgl. Fig. 1), in der die Ventilfläche 453 mit dem Ventilsitz 445 in Eingriff steht, und einer geöffneten Stellung (nicht gezeigt) bewegbar, in der die Ventilfläche 453 von dem Ventilsitz 445 beabstandet ist.

Es sind Mittel vorgesehen, um die Ventilfläche 453 gegen den Ventilsitz 445 ablösbar vorzuspannen. Wenngleich andere Konstruktionen herangezogen werden können, umfassen diese Mittel der beschriebenen Konstruktion einen Kragen oder Halter 461 mit einer zylindrischen äußeren Oberfläche, der in geeigneter Weise fest an dem abstehenden Endabschnitt 459 des Ventilelements 451 angebracht ist. Vorzugsweise hat der Halter 461 eine axiale Bohrung 462, die den Endabschnitt 459 des Ventilelementes 451 im Paßsitz oder Preßsitz aufnimmt, wobei der Halter 461 mittels einer geeigneten Technik, wie etwa Laserschweißen, Elektronenstrahlschweißen oder Wolframschutzgasschweißen, an dem Ventilelement 451 angeschweißt ist. Gemäß einer alternativen Konstruktion kann der Halter 461 auch einfach im Preßsitz auf dem Ventilelement 451 ohne Verschweißung angeordnet sein. In einer anderen alternativen Konstruktion kann der Halter 461 lose an dem Endabschnitt 459 des Ventilelementes 451 angebracht sein, bis er an dem Ventilelement 451 angeschweißt ist. Der Halter 461 wird jedenfalls letztendlich starr an dem Ventilelement 451 befestigt, so daß der Halter 461 im Verlauf des normalen Betriebs der Ventilbaugruppe 9 keine Bewegung relativ zu dem Ventilelement 451 ausführt.

Die Vorspannmittel umfassen ferner eine Spiralfeder oder Schraubfeder 463, die mit einem Ende an den Kragen 461 drückt, die ferner den zylindrischen Abschnitt 441 des Ventilgehäuses 431 umgibt und die mit dem anderen Ende an dem Hauptabschnitt 432 des Ventilgehäuses 431 abgestützt ist bzw. dagegen drückt. Die Feder 463 spannt das Ventilelement 451 in die geschlossene Stellung, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe 9 unterhalb einem vorbestimmten Druck liegt. Das Ventilelement 451 bewegt sich zu der geöffneten Stellung gegen die Kraft der Feder 463, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe 9 oberhalb des vorbestimmten Drucks liegt. Die Feder 463 bestimmt somit den vorbestimmten Kraftstoffdruck, der zur Öffnung der Ventilbaugruppe 9 erforderlich ist. Der Halter 461 ist von dem Ende 442 des Ventilgehäuses 431 beabstandet, wenn das Ventilelement 451 in der geschlossenen Stellung ist. Der Halter 461 kommt mit dem Ende 442 des Ventilgehäuses 431 in Eingriff, wenn sich das Ventilelement 451 zu der geöffneten Stellung bewegt. Mit anderen Worten: Der Halter 461 stoppt das Ventilelement 451, wenn er auf das Ende 442 des Gehäuses 431 trifft. Auf diese Weise kontrolliert der Halter 461 den Abstand zwischen der Ventilfläche 453 und dem Ventilsitz 445, wenn sich das Ventilelement 451 infolgedessen, daß der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe 9 oberhalb des vorbestimmten Druckes liegt, zu seiner geöffneten Stellung bewegt.

Die Ventil- oder Düsenbaugruppe 9 weist ferner ein kappenförmiges Gehäuse 471 auf, welches einen zylindrischen Abschnitt 473 hat, der die Spiralfeder 473 umgibt und der an seinem rechten Ende in geeigneter Weise fest oder starr an dem Hauptabschnitt 432 des Ventilgehäuses 431 angebracht ist. Das Gehäuse 471 hat eine innere Oberfläche mit einem Innendurchmesser, der größer ist als der Außendurchmesser des Halters 461, so daß Kraftstoff um den Halter 461 herum in dem kappenförmigen Gehäuse 461 strömen kann. Nachdem der Kraftstoff um den Halter 461 herum geflossen ist, strömt er durch die Öffnungen 447 hindurch in die axiale Bohrung 443. Das kappenförmige Gehäuse 471 hat an seinem linken Ende einen Endabschnitt oder eine Wand 475, die sich quer zu der Achse 444 erstreckt und eine axiale Bohrung 477 aufweist. In dem kappenförmigen Gehäuse 471 ist benachbart zu dem Endabschnitt 475 ein geeignetes Kraftstoffsieb oder Filter 481 angeordnet, durch den Hochdruck- Kraftstoff hindurchgelangt.

Die Ventilbaugruppe wird montiert oder zusammengesetzt, indem das Ventilgehäuse 431 in eine (nicht gezeigte) Haltevorrichtung oder Spannvorrichtung eingesetzt wird, das Ventilelement 451 in die axiale Bohrung 443 eingesetzt wird, die Feder 463 gegen das Ventilgehäuse 431 plaziert wird und der Halter 461 gegen die Feder 463 angesetzt wird, ohne den Halter 461 an das Ventilelement 451 zu befestigten. Dann wird das Ventilelement 451 zu der geöffneten Stellung bewegt, was durch die Haltevorrichtung kontrolliert wird, um den passenden Abstand zwischen der Ventilfläche 453 und dem Ventilsitz 445 einzustellen, wenn das Ventilelement 451 In der geöffneten Stellung ist. Die Haltevorrichtung muß daher dazu geeignet ein, das Ventilgehäuse 431 in einer fixierten Position zu halten, und sie muß eine Fläche aufweisen, gegen die die Nadel 451 gehalten wird, um den gewünschten Abstand zwischen der Ventilfläche 453 und dem Ventilsitz 445 vorzusehen. Der Halter 461 wird dann gegen die Kraft der Feder 463 relativ zu dem Ventilelement 451 bewegt und mit der Fläche oder dem Ende 442 des Ventilgehäuses 431 in Eingriff gebracht, während die Haltevorrichtung den passenden Abstand zwischen der Ventilfläche 453 und dem Ventilsitz 445 aufrecht erhält. Während dieser Bewegung des Halters 461 bewegt sich das Ventilelement 451 in die Bohrung 462 des Halters 461. Der Halter 461 wird schließlich an das Ventilelement 451 in der oben beschriebenen Weise befestigt, so daß sich das Ventilelement 451 danach mit dem Halter 461 und in die geschlossene Stellung bewegt, wenn der Halter 461 außer Eingriff mit der Fläche 442 des Ventilgehäuses 431 entlassen wird.

Verschiedene Gesichtspunkte und Merkmale der Erfindung sind in den folgenden Ansprüchen angegeben.

Unter einem Aspekt kann die Erfindung wie folgt zusammengefaßt werden: Es wird eine Ventilbaugruppe angegeben. Die Ventilbaugruppe umfaßt ein Ventilgehäuse, das in der Bohrung eines Elementes, welches Kraftstoff unter Druck liefert, zu befestigen ist, und das eine längs einer Achse verlaufende Bohrung enthält, die dazu vorgesehen ist, mit der Bohrung des Elementes zu kommunizieren, und die einen Endabschnitt hat, der einen Ventilsitz definiert, ein Ventilelement, das in der axialen Bohrung des Ventilgehäuses zwischen einer geschlossenen Stellung, in der das Ventilelement mit dem Ventilsitz in Eingriff steht, und einer geöffneten Stellung, in der das Ventilelement von dem Ventilsitz beabstandet ist, bewegbar ist, und das ein inneres Ende aufweist, einen fest an dem inneren Ende des Ventilelementes angebrachten Halter und eine Feder, die an dem Ventilgehäuse und an dem Halter abgestützt ist, um das Ventilelement in die geschlossene Stellung vorzuspannen, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe unter einem vorbestimmten Druck liegt.


Anspruch[de]
  1. 1. Ventilbaugruppe, umfassend
    1. - ein Ventilgehäuse (431), das dazu eingerichtet ist, mit einer Kraftstoff unter Druck liefernden Leitung (11) verbunden zu werden, und das eine sich längs einer Achse (444) erstreckende Bohrung (443) enthält, die dazu eingerichtet ist, mit der Leitung (11) zu kommunizieren, und die einen Endabschnitt aufweist, der einen Ventilsitz (445) definiert,
    2. - ein Ventilelement (451), das in der Bohrung (443) zwischen einer geschlossenen Stellung, in der das Ventilelement (451) mit dem Ventilsitz (445) in Eingriff steht, und einer offenen Stellung, in der das Ventilelement (451) von dem Ventilsitz (445) beabstandet ist, bewegbar ist und das einen Endabschnitt (459) hat,
    3. - einen ursprünglich gesondert von dem Ventilelement (451) hergestellten und danach an dem Endabschnitt (459) des Ventilelementes (451) angebrachten Halter (461) und
    4. - eine Feder (463), die gegen das Ventilgehäuse (431) und gegen den Halter (461) drückt, um das Ventilelement (451) in die geschlossene Stellung vorzuspannen, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe (9) unterhalb einem vorbestimmten Druck liegt.
  2. 2. Ventilbaugruppe nach Anspruch 1, wobei sich das Ventilelement (451) gegen die Kraft der Feder (463) zu der offenen Stellung bewegt, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe (9) oberhalb des vorbestimmten Druckes liegt.
  3. 3. Ventilbaugruppe nach Anspruch 2, wobei das Ventilgehäuse (431) ein Ende aufweist, wobei der Halter (461) von dem Ende des Ventilgehäuses (431) beabstandet ist, wenn das Ventilelement (451) in der geschlossenen Stellung ist, und wobei der Halter (461) das Ende des Ventilgehäuses (431) beaufschlagt, wenn sich das Ventilelement (451) zu der geöffneten Stellung hin bewegt.
  4. 4. Ventilbaugruppe nach Anspruch 1, umfassend ein kappenförmiges Element (471), das eine quer zu der Achse (444) verlaufende Wald (475), eine axiale Bohrung (477) und einen zylindrischen Abschnitt (473) aufweist, der sich von der Querwand (475) erstreckt und an dem Ventilgehäuse (431) befestigt ist.
  5. 5. Ventilbaugruppe nach Anspruch 4, umfassend einen Kraftstoffilter (481) , der in dem zylindrischen Abschnitt (473) des kappenförmigen Elementes (471) aufgenommen ist.
  6. 6. Ventilbaugruppe nach Anspruch 4 oder 5, wobei der Halter (461) eine zylindrische äußere Fläche mit einem Außendurchmesser aufweist, wobei der zylindrische Abschnitt (473) des kappenförmigen Elementes (471) eine innere Oberfläche aufweist, welche einen Innendurchmesser hat, der größer ist als der Außendurchmesser des Halters (461) und welche einen inneren Raum begrenzt, und wobei das Ventilgehäuse (431) eine Querbohrung (447) aufweist, die die Bohrung in dem Ventilgehäuse (431) mit dem Innenraum verbindet.
  7. 7. Ventilbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Halter (461) an dem Ventilelement (451) angeschweißt ist.
  8. 8. Ventilbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Halter (461) im Preßsitz an dem Ventilelement (451) angebracht ist.
  9. 9. Ventilbaugruppe nach Anspruch 8, wobei der Halter (461) eine Bohrung (462) enthält und wobei das Ventilelement (451) im Preßsitz in der Bohrung (462) des Halters (461) sitzt.
  10. 10. Ventilbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Halter (461) eine Bohrung (462) enthält und wobei sich das Ventilelement (451) in die Bohrung (462) des Halters (461) erstreckt.
  11. 11. Ventilbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Position des Halters (461) relativ zu dem Ventilelement (451) und längs der Achse (444) einstellbar ist, während das Ventilelement (451) und der Halter (461) in dem Ventilgehäuse (431) plaziert werden und bevor der Halter (461) fest an das Ventilelement (451) angebracht wird.
  12. 12. Ventilbaugruppe, umfassend
    1. - ein Ventilgehäuse (431), das dazu eingerichtet ist, mit einer Kraftstoff unter Druck liefernden Leitung (11) verbunden zu werden, und das eine Fläche aufweist und eine sich längs einer Achse (444) erstreckende Bohrung (443) enthält, die dazu vorgesehen ist, mit der Leitung (11) zu kommunizieren und die einen Endabschnitt hat, der einen Ventilsitz (445) definiert,
    2. - ein Ventilelement (451), das in der Bohrung (443) und längs der Achse (444) zwischen einer geschlossenen Stellung, in der das Ventilelement (451) mit dem Ventilsitz (445) in Eingriff steht, und einer geöffneten Stellung, in der das Ventilelement (451) von dem Ventilsitz (445) beabstandet ist, bewegbar ist und einen Endabschnitt (459) hat,
    3. - einen ursprünglich gesondert von dem Ventilelement (451) hergestellten und danach fest an dem Endabschnitt (459) des Ventilelementes (451) angebrachten Halter (461), so daß der Halter (461) von der Fläche des Ventilgehäuses (431) beabstandet ist, wenn das Ventilelement (451) in der geschlossenen Stellung ist, und daß der Halter (461) die Fläche des Ventilgehäuses (431) beaufschlagt, wenn sich das Ventilelement (451) zu der geöffneten Stellung bewegt, wobei die Position des Halters (461) relativ zu dem Ventilelement (451) und längs der Achse (444) einstellbar ist, während das Ventilelement (451) und der Halter (461) in dem Ventilgehäuse (431) plaziert werden und bevor der Halter (461) fest an das Ventilelement (451) angebracht wird, und
    4. - eine Feder (463), die gegen das Ventilgehäuse (431) und gegen den Halter (461) drückt, so daß die Feder (463) das Ventilelement in die geschlossene Stellung vorspannt, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe (9) unter einem vorbestimmten Druck liegt, und daß sich das Ventilelement (451) gegen die Kraft der Feder (463) zu der offenen Stellung bewegt, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe (9) über dem vorbestimmten Druck liegt.
  13. 13. Ventilbaugruppe nach Anspruch 12, umfassend ein kappenförmiges Element (471), das eine quer zu der Achse (444) verlaufende Wand (475), eine axiale Bohrung (477) und einen zylindrischen Abschnitt (473) aufweist, der sich von der Querwand (475) erstreckt und an dem Ventilgehäuse (431) befestigt ist.
  14. 14. Ventilbaugruppe nach Anspruch 13, umfassend einen Kraftstoffilter (481), der in dem zylindrischen Abschnitt (473) des kappenförmigen Elementes (471) aufgenommen ist.
  15. 15. Ventilbaugruppe nach Anspruch 12, wobei der Halter (461) eine zylindrische äußere Fläche mit einem Außendurchmesser aufweist, wobei der zylindrische Abschnitt (473) des kappenförmigen Elementes (471) eine innere Oberfläche aufweist, welche einen Innendurchmesser hat, der größer ist als der Außendurchmesser des Halters (461) und welche einen inneren Raum begrenzt, und wobei das Ventilgehäuse (431) eine Querbohrung (447) aufweist, die die Bohrung in dem Ventilgehäuse (431) mit dem Innenraum verbindet.
  16. 16. Ventilbaugruppe nach Anspruch 12, wobei der Halter (461) an dem Ventilelement (451) angeschweißt ist.
  17. 17. Ventilbaugruppe nach Anspruch 12, wobei der Halter (461) im Preßsitz an dem Ventilelement (451) angebracht ist.
  18. 18. Ventilbaugruppe nach Anspruch 17, wobei der Halter (461) eine Bohrung (462) enthält und wobei das Ventilelement (451) im Preßsitz in der Bohrung (462) des Halters (461) sitzt.
  19. 19. Ventilbaugruppe nach Anspruch 12, wobei der Halter (461) eine Bohrung (462) enthält und wobei sich das Ventilelement (451) in die Bohrung (462) des Halters (461) erstreckt.
  20. 20. Verfahren zum Montieren einer Ventilbaugruppe (9) mit einem Ventilgehäuse (431), das eine Fläche aufweist und eine Bohrung (443) enthält, die sich längs einer Achse (444) erstreckt und einen Endabschnitt hat, der einen Ventilsitz (445) definiert, einem Ventilelement (451), das in der Bohrung (443) des Ventilgehäuses (431) zwischen einer geschlossenen Stellung, in der das Ventilelement (451) mit dem Ventilsitz (445) in Eingriff steht, und einer geöffneten Stellung, in der das Ventilelement (451) von dem Ventilsitz (445) beabstandet ist, bewegbar ist, und einen Endabschnitt (459) hat, einem Halter (461), der an dem Endabschnitt (459) des Ventilelementes (451) fest angebracht ist, so daß der Halter (461) von der Fläche (442) des Ventilgehäuses (431) beabstandet ist, wenn das Ventilelement (451) in der geschlossenen Stellung ist, und daß der Halter (461) die Fläche (442) des Ventilgehäuses (431) beaufschlagt, wenn sich das Ventilelement (451) zu der geöffneten Stellung bewegt, und mit einer Feder (463), die gegen das Ventilgehäuse (431) und gegen den Halter (461) drückt, so daß die Feder (463) das Ventilelement (451) in die geschlossene Stellung vorspannt, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe (9) unter einem vorbestimmten Druck liegt, und daß sich das Ventilelement (451) gegen die Kraft der Feder (463) zu der geöffneten Stellung bewegt, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilbaugruppe (9) über dem vorbestimmten Druck liegt, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
    1. - Einlegen des Ventilelementes (451) in die Bohrung (443)
    2. - Anordnen der Feder (463) an dem Ventilgehäuse (431)
    3. - Plazieren des Halters (461) gegen die Feder (463), ohne den Halter (461) an dem Ventilelement (451) zu befestigen,
    4. - Anordnen des Ventilelementes (451) in die geöffnete Stellung, um den geeigneten Abstand zwischen dem Ventilelement (451) und dem Ventilsitz (445) einzustellen, wenn das Ventilelement (451) in der geöffneten Stellung ist,
    5. - Bewegen des Halters (461) gegen die Kraft der Feder (463) relativ zu dem Ventilelement (451) und in Eingriff mit der Fläche (442) des Ventilgehäuses (431), während der geeignete Abstand zwischen dem Ventilelement (451) und dem Ventilsitz (445) aufrecht erhalten wird, und
    6. - Befestigen des Halters (461) an dem Ventilelement (451), so daß sich das Ventilelement (451) danach mit dem Halter (461) und in die geschlossene Stellung bewegt, wenn der Halter (461) aus dem Eingriff mit der Fläche (442) des Ventilgehäuses (431) freigegeben wird.
  21. 21. Verfahren nach Anspruch 20, wobei der Halter (461) eine Bohrung (462) enthält, wobei sich das Ventilelement (451) in die Bohrung (462) des Halters (461) erstreckt, wenn der Halter (461) an dem Ventilelement (451) befestigt wird, wobei sich das Ventilelement (451) in die Bohrung (462) des Halters bewegt, wenn der Halter (461) mit der Fläche (442) des Gehäuses (431) in Eingriff bewegt wird, und wobei der Schritt des Befestigens des Halters (461) an dem Ventilelement (451) den Schritt umfaßt, daß man den Halter (461) in Preßsitz auf das Ventilelement (451) bringt.
  22. 22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, wobei der Schritt des Befestigens des Halters (461) an dem Ventilelement (451) das Anschweißen des Halters (461) an dem Ventilelement (451) umfaßt.
  23. 23. Verfahren nach Anspruch 20, wobei der Halter (461) eine Bohrung (462) enthält, wobei sich das Ventilelement (451) in die Bohrung (462) des Halters (461) erstreckt, wenn der Halter (461) an dem Ventilelement (451) angebracht wird, wobei sich das Ventilelement (451) in die Bohrung (462) des Halters (461) bewegt, wenn der Halter (461) in Eingriff mit der Fläche (442) des Gehäuses (431) bewegt wird, und wobei der Schritt des Befestigens des Halters (461) an dem Ventilelement (451) das Anschweißen des Halters (461) an dem Ventilelement (451) umfaßt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com