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Dokumentenidentifikation DE19509246A1 14.03.1996
Titel Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh
Anmelder Duong, Gilbert, Dr., 89231 Neu-Ulm, DE
Erfinder Duong, Gilbert, Dr., 89231 Neu-Ulm, DE
DE-Anmeldedatum 15.03.1995
DE-Aktenzeichen 19509246
Offenlegungstag 14.03.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.03.1996
IPC-Hauptklasse A63C 1/30
IPC-Nebenklasse A63C 1/00   A63C 17/06   A63C 17/00   
Zusammenfassung Die bisherigen Roll- bzw. Schlittschuhe, die jeweils eine Lagerungsposition der Rollen bzw. Kufen sowohl für das roll- bzw. gleitfreie Gehen als auch für das Roll- bzw. Schlittschuhlaufen aufweisen, bedienen sich eines Scharnier- und/oder Schienenmechanismus. Nachteilig bei diesen Konzeptionen wirkt sich die Zusatzbelastung durch das Gewicht der vorderen Rollen bzw. Kufen beim roll- bzw. gleitfreien Gehen und/oder das Mißverhältnis zwischen den Ausmaßen der Schuhsohle und der darin unterzubringenden Rollen bzw. Kufen aus. Aufgabe des Gehrollschuhs bzw. Gehschlittschuhs ist es, ein möglichst unauffälliges und behinderungsfreies Gehen bei inaktivierten Rollen bzw. Kufen zu ermöglichen, wobei konventionelle Ausmaße der Rollen bzw. Kufen anwendbar sind.
Eine hebeltechnisch, optisch und dimensional günstigere Anordnung der Rollen (Fig. 1, 1) bzw. Kufen am Schuh wird durch mindestens einen Schienenabschnitt (Fig. 1, 10) bzw. mindestens ein Geschiebekomplementärteil, der bzw. das an der äußeren Fersen- bzw. Wadenseite (Fig. 1, 8) des Schuhs befestigt ist, erreicht. Außerdem sind Schienengabelungen vorgesehen.
Der Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh stellt eine verbesserte Kombination zwischen einem konventionellen Schuh und einem Roll- bzw. Schlittschuh dar.

Beschreibung[de]

Der Rollschuh ist in verschiedenen Ausführungen seit Jahrzehnten ein beliebtes Sport- und Spielgerät, mit dem das Gehen und Laufen durch einen Rollmechanismus beschleunigt werden kann. Diese beschleunigte Laufbewegung des Menschen stellt nicht nur einen Grund für die Attraktivität des Rollschuhlaufens dar, sondern kann auch als eine rationelle und wirtschaftliche Form der Fortbewegung betrachtet werden. Analoges gilt für den Schlittschuh.

Als Nachteil des Rollschuhlaufens aus rein rationellen Gründen (z. B. um in einer verkehrsreichen Stadt einen Geschäftsort schneller als nur zu Fuß zu erreichen) muß man jedoch den Umstand nennen, daß konventionelle Rollschuhe entweder an- bzw. abmontiert oder an- bzw. ausgezogen werden müssen. Hierdurch entsteht dann ein zusätzlicher Ballast, wenn man sich - gezwungenermaßen oder nicht - für das Gehen ohne Rollen entscheidet. Das heißt die Rollschuhe müssen dann in irgendeiner Form am Körper getragen werden. Analoges gilt für den Schlittschuh.

Um diesen o.g. Ballast zu vermeiden sind schon einige Konzeptionen für Roll- bzw. Schlittschuhe entwickelt worden, bei denen die Positionen der Rollen bzw. Kufen am Schuh in der Weise verstellt werden können, daß in einer Rollen- bzw. Kufenposition Roll- bzw. Schlittschuhlaufen und in einer anderen Gehen ohne zu rollen bzw. zu gleiten möglich ist. Hierbei werden bei "Patin à roulettes" (CH 34 817), "Patin à roulettes" (FR 4 64 879), "Rollschuh mit hochklappbaren Rollen" (DE-PS 2 27 305), "Athletic Shoe Exerciser" (US 39 79 842), "Rollschuh" (AT 2 04 456) und "Roll- und Gehschuh" (DE 25 50 211 A1) die Rollen bzw. Kufen über einen Scharniermechanismus in die jeweilige Lagerposition gebracht.

Diese Scharniersysteme haben bei CH 34 817, FR 4 64 879 und DE-PS 2 27 305 den Nachteil, daß sich die schuhbezüglich vorderen Rollen bzw. Kufen in der Lagerposition für das roll- bzw. gleitfreie Gehen in jedem Fall außen und vorne am Schuh befinden. Dies stellt nicht nur eine optische Beeinträchtigung dar, sondern behindert durch das zusätzliche Gewicht der Rollen bzw. Kufen zusammen mit der Scharnier-Gestänge-Konstruktion im Fußspitzenbereich objektiv und subjektiv das natürliche Gehen einer Person, da die Füße beim Gehen ständig diesem hebeltechnisch ungünstig ansetzenden Zusatzgewicht entgegenwirken müssen.

Auch bei US 39 79 842, AT 2 04 456 und DE 25 50 211 A1 liegt dieser technische Mangel vor, wobei die Rollen bzw. Kufen in der Lagerposition zum Zwecke des roll- bzw. gleitfreien Gehens in Ausparungen der Schuhsohle untergebracht sind. Diese Anordnung hat zusätzlich den Nachteil, daß die Höhe der Schuhsohle proportional mit der Größe der Rollen bzw. Kufen wächst. Das bedeutet, daß Rollen bzw. Kufen in einer konventionellen Größe in diesem Fall eine relativ hohe Schuhsohle bedingen, wodurch das natürliche Gehen einer Person ebenfalls beeinträchtigt wird. Bei einer eher niedrigen Schuhsohle jedoch ist der Einsatz von in konventioneller bzw. ausreichender Weise dimensionierten Rollen bzw. Kufen zum Roll- bzw. Schlittschuhlaufen nicht möglich.

Ein Schienenmechanismus zur Positionsveränderung der Rollen bzw. Kufen kommt dagegen bei "Roller Skate" (US 20 95 942) zur Anwendung. Hier sind die vorderen Rollen bzw. Kufen an einem Schlitten befestigt, der über einen Schienenreiter entlang einer Schiene geführt werden kann. Dies hat den Vorteil, daß auch die vorderen Rollen bzw. Kufen zum roll- bzw. gleitfreien Gehen im schuhbezüglich hinteren Schuhbereich angeordnet werden können, was aus hebeltechnisch-mechanischen Gründen die natürlichen Gehbewegungen weniger behindert. Doch auch bei US 20 95 942 werden die Rollen bzw. Kufen in der Lagerposition für das roll- bzw. gleitfreie Gehen in der Sohle - genauer im Schuhabsatz - untergebracht. Dies führt in diesem Fall besonders ausgeprägt zu dem Nachteil, daß nur sehr klein dimensionierte Rollen bzw. Kufen verwendet werden können.

Dem Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh der vorliegenden Anmeldung liegt die Aufgabe zugrunde diesen Schuh im Fall der Lagerposition der Rollen bzw. Kufen für das roll- bzw. gleitfreie Gehen so gestalten zu können, daß er natürliche Gehbewegungen einer Person subjektiv und/oder objektiv möglichst wenig behindert und daß er optisch möglichst unauffällig wirkt. Weiterhin soll das Problem gelöst werden, bei diesem Schuh im Fall der Lagerposition der Rollen bzw. Kufen zum Zwecke des Roll- bzw. Schlittschuhlaufens Rollen bzw. Kufen, die ausreichend bzw. in konventioneller Weise dimensioniert sind, einsetzen zu können.

Beim vorliegenden Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh kommt zur Erreichung der gewünschten Lagerposition der Rollen bzw. Kufen ein Schienenmechanismus und/oder ein Geschiebemechanismus zur Anwendung, wobei die Schiene bzw. ein Geschiebekomplementärteil an der Schuhunterseite befestigt ist und die Rollen bzw. Kufen über einen Schienenreiter bzw. ein anderes Geschiebekomplementärteil entlang der Schiene bzw. dem am Schuh befestigten Geschiebekomplementärteil in die Lagerposition der Rollen bzw. Kufen zum Zwecke des Roll- bzw. Schlittschuhlaufens gebracht wird.

Die der Erfindung gestellten Aufgaben werden nun gemäß den Ansprüchen 1 und 2 folgendermaßen gelöst: Nach Anspruch 1 ist

  • a) beim Schienenmechanismus mindestens ein Schienenabschnitt für die Lagerposition der Rollen bzw. Kufen zum Zwecke des roll- bzw. gleitfreien Gehens im Bereich der Fersen- bzw. Wadenseite des Schuhs außen am Schuh befestigt bzw.
  • b) beim Geschiebemechanismus mindestens ein Geschiebekomplementärteil für die Lagerposition der Rollen bzw. Kufen zum Zwecke des roll- bzw. gleitfreien Gehens im Bereich der Fersen- bzw. Wadenseite des Schuhs außen am Schuh befestigt.


Dem Anspruch 2 zufolge weist die Schiene am Schuh eine zweckmäßige Anzahl von Gabelungen auf.

Die hierdurch erreichten Vorteile bestehen darin, daß sämtliche Rollen bzw. Kufen des Schuhs im Fall des roll- bzw. gleitfreien Gehens an der Fersen- bzw. Wadenseite außen am Schuh gelagert werden können. Die Rollen bzw. Kufen befinden sich in diesem Fall somit für die den Schuh benutzende Person, aber auch für außenstehende Personen - bei Frontalansicht - nicht im unmittelbaren Blickfeld, was aus Gründen der optischen Ästhetik die Akzeptanz für diesen Schuh erhöht. Weiterhin belasten die Rollen bzw. Kufen mit ihrem Gewicht in diesem Fall nicht den vorderen Fußbereich, sondern nur den hinteren, was aus hebeltechnisch-mechanischen Gründen natürliche Gehbewegungen subjektiv und objektiv weniger behindert. Da die Rollen bzw. Kufen in dieser Lagerposition nicht in einem begrenzten Raum untergebracht werden müssen, können Rollen bzw. Kufen zum Einsatz kommen, die in konventioneller bzw. ausreichender Weise dimensioniert sind.

Eine mögliche Ausgestaltung, bei der allerdings der Nachteil der zusätzlichen Belastung des vorderen Schuhbereichs im Fall des roll- und gleitfreien Gehens in Kauf genommen werden muß, beschreibt Anspruch 3: Nach ihm ist beim Schienen- bzw. beim Geschiebemechanismus mindestens ein Schienenabschnitt bzw. ein Geschiebekomplementärteil im Bereich der Fußrückenseite des Schuh außen am Schuh befestigt.

Gemäß den Ansprüchen 4 und 5 weist der Roll- bzw. Schlittschuh eine zweckmäßige Anzahl von Rollen bzw. Kufen auf, die hintereinander und/oder nebeneinander angeordnet sein können. Die Sohle weist nach Anspruch 6 Aussparungen für Konstruktionselemente wie z. B. Schiene oder Geschiebekomplementärteil auf.

Den Ansprüchen 7 bis 9 zufolge sind beim Schienenmechanismus die Rollen bzw. Kufen an Schlitten, die in zweckmäßiger Anzahl vorhanden sind, befestigt, wobei die Schlitten über Schienenreiter entlang der Schiene bewegt werden können. Die zu einer entsprechenden Schiene passende und mögliche Form des Schienenreiters beschreibt der Anspruch 10. In Anspruch 11 wird die Möglichkeit der Fixierung des Schlittens in einer bestimmten Lagerposition auf einer Seite durch einen starren Block und auf der anderen Seite durch einen elastischen Druckknopf dargestellt.

Nach den Ansprüchen 12 und 13 sind beim Geschiebemechanismus die Rollen bzw. Kufen an einem Teil eines mindestens zweiteiligen Geschiebes befestigt, wobei die Anzahl der Geschiebe zweckmäßig ist.

Weiterhin können die Rollen bzw. Kufen dem Anspruch 14 zufolge in ihren Lagerpositionen allein oder zusätzlich mittels Magnetismus stabilisiert werden.

Zwei prinzipielle Ausführungsmöglichkeiten, mit denen das oben genannte Ziel erreicht werden kann, seien im folgenden dargestellt:

  • a) Beim Schienenmechanismus (Fig. 1; 2; 3; 6; 7; 8) sind die Rollen (Fig. 1, 1; 2, 3; 3, 1), die drehbar gelagert sind, bzw. Kufen (Fig. 6, 1; 7, 3; 8, 1) an einem Schlitten (Fig. 1, 2; 2, 4; 3, 2; 6, 2; 7, 4; 8, 2) befestigt. (Unter "Schlitten" wird in dieser Anmeldung ein verschiebbares Konstruktionselement mit zweckmäßiger Form verstanden). Der Schlitten selbst kann entlang einer Schiene (Fig. 1, 4; 2, 6; 3, 4; 6, 4; 7, 6; 8, 4) vor- und zurückbewegt werden. Die Verbindung zwischen Schlitten und Schiene stellt ein Schienenreiter (Fig. 1, 3; 2, 5; 3, 3; 6, 3; 7, 5; 8, 3) her. Er kann bei einer hohlen Schiene als drehbare oder starre Kugel bzw. als klotzförmiges in die Schiene passendes Gebilde und bei einer Stangenschiene als ringförmiges oder ähnliches Gebilde gestaltet sein.


Die Schlitten können zum einen in die Lagerposition für das Roll- bzw. Schlittschuhlaufen an der Schuhunterseite (Fig. 1, 7; 2, 9; 3, 7; 6, 7; 7, 9; 8, 7) gebracht werden (wie in den Fig. 1; 2; 6 und 7 dargestellt). Zum anderen können sie in die Lagerposition für das roll- bzw. gleitfreie Gehen entweder nur an der Fersen- bzw. Wadenseite (Fig. 1, 8; 2, 10; 6, 8; 7, 10) des Schuhs oder an der Fersen- bzw. Wadenseite (Fig. 3, 8; 8, 8) und an der Fußrückenseite (Fig. 3, 9; 8, 9) des Schuhs gebracht werden (wie in den Fig. 3 und 8 dargestellt). Die Fig. 2 und 7 stellen hierbei die Hinteransicht (Fersen- bzw. Wadenseite) des Schuhs in den Fig. 1 und 6 (Seitenansicht) dar. Beim Schuh der Fig. 1; 2; 6 und 7 geht die eingleisige Schienenführung (Fig. 2, 11; 7, 11) an der Schuhunterseite in eine zweigleisige Schiene (Fig. 2, 6; 7, 6) an der Schuhfersen- bzw. Wadenseite durch eine Gabelung (Fig. 2, 12; 7, 12) über. Hierdurch können an der Schuhfersen- bzw. Wadenseite im vorliegenden Beispiel mindestens zwei Schlitten gelagert werden. In den Fig. 3 und 8 ist die Führung der Schiene (Fig. 3, 4; 8, 4) so gestaltet, daß die Schlitten sowohl an der Schuhfersen- bzw. Wadenseite als auch an der Schuhfußrückenseite untergebracht werden können.

In den jeweiligen Lagerpositionen werden die Schlitten fixiert. An den Stellen, die von den Schlitten nicht passiert werden, können hierzu starre Blöcke (Fig. 1, 5; 2, 7; 3, 5; 7; 8, 5) und an den Passagestellen elastische Druckknopfe Fig. 1, 6; 2, 8; 3, 6; 6, 6; 7, 8; 8, 6) dienen. Diese Druckknöpfe erlauben nach ihrem Eindrücken ein Passieren des Schlittens; nach der Passage kehren sie wieder in ihre Ausgangsstellung zurück, in der sie auch die Funktion eines Blocks haben. Die Blöcke und Druckknöpfe sind so gestaltet und angeordnet, daß sie eine Lagestabilität der Schlitten in ihren jeweiligen Lagerpositionen gewährleisten. Die Schiene wird an der Schuhunterseite durch eine entsprechend geformte Aussparung (Fig. 2, 2; 7, 2) der Sohle (Fig. 2, 1; 7, 1) hindurchgeführt. Die Sohle ist in den Fig. 1; 3; 4; 5; 6 und 8 schematisch gefenstert dargestellt (Fig. 1, 9; 3, 10; 4, 6; 5, 6; 6, 9; 8, 10).

In der beschriebenen Ausführung des Schienenmechanismus (ebenso wie beim Geschiebemechanismus s. u.) sind die Rollen bzw. Kufen zweckmäßigerweise hintereinander angeordnet, wobei zwei Schlitten vorhanden sind, an denen jeweils zwei Rollen (d. h. insgesamt vier pro Rollschuh) befestigt sind bzw. eine Kufe (d. h. insgesamt zwei pro Schlittschuh) befestigt ist. Die Schienen sollten aus einem biegbaren, stabilen Material und fest mit den Schuhseiten verbunden oder dort im Schuh integriert sein.

  • b) Beim Geschiebemechanismus (Fig. 4; 5) sind die Rollen (Fig. 4, 7) bzw. Kufen (Fig. 5, 7) mit einem Teil (Fig. 4, 1; 5, 1) eines Geschiebes (Fig. 4, 2; 5, 2) verbunden, das ein Schienengeschiebe sein kann. Das Komplementärteil (Fig. 4, 3; 5, 3) des Geschiebes befindet sich für die Lagerposition des Rollschuhlaufens an der Schuhunterseite (Fig. 4, 4; 5, 4) und für die Lagerposition des roll- bzw. gleitfreien Gehens an der Schuhfersen- bzw. Wadenseite (Fig. 4, 5; 5, 5) und/oder an der Schuhfußrückenseite (vgl. a)). Hierbei können je zwei Rollen bzw. je eine Kufe mit je einem von zwei Geschiebeteilen verbunden sein (wie in den Fig. 4 und 5). Die Geschiebe sollten leicht gängig sein, jedoch eine ausreichende Lagestabilität (evtl. mittels der Blöcke nach Anspruch 11) in jeder Lagerposition garantieren.


Anspruch[de]
  1. 1. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh, der eine Kombination zwischen einem Schuh oder Stiefel und einem Roll- bzw. Schlittschuh darstellt und an dem die Rollen bzw. Kufen über einen Schienen- und/oder Geschiebemechanismus in eine Lagerposition gebracht werden können, die ein Roll- bzw. Schlittschuhlaufen ermöglicht und in eine andere Lagerposition gebracht werden können, die ein roll- bzw. gleitfreies Gehen auf einer beliebigen Grundfläche über die Schuhunterseite ermöglicht, wobei die Schiene und/oder das Geschiebekomplementärteil an der Schuhunterseite befestigt ist und der mit den Rollen bzw. Kufen verbundene Schienenreiter bzw. das mit den Rollen bzw. Kufen verbundene andere Geschiebekomplementärteil an der Schiene bzw. an dem mit der Schuhunterseite verbundenen Geschiebekomplementärteil liegt, geführt wird und dort in die jeweilige Lagerposition der Rollen bzw. Kufen zum Zwecke des Roll- bzw. Schlittschuhlaufens gebracht wird, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß beim Schienenmechanismus mindestens ein Schienenabschnitt (Fig. 1, 10; 2, 6; 3, 11; 6, 10; 7, 6; 8, 11) für die Lagerposition der Rollen (Fig. 1, 1; 2, 3; 3, 1) bzw. Kufen (Fig. 6, 1; 7, 3; 8, 1) zum Zwecke des roll- bzw. gleitfreien Gehens im Bereich der Fersen- bzw. Wadenseite (Fig. 1, 8; 2, 10; 3, 8; 6, 8; 7, 10; 8, 8) des Gehrollschuhs bzw. Gehschlittschuhs außen am Schuh befestigt ist
    2. - und daß beim Geschiebemechanismus mindestens ein Geschiebekomplementärteil (Fig. 4, 8; 5, 8) für die Lagerposition der Rollen (Fig. 4, 7) bzw. Kufen (Fig. 5, 7) zum Zwecke des roll- bzw. gleitfreien Gehens im Bereich der Fersen- bzw. Wadenseite (Fig. 4, 5; 5, 5) des Gehrollschuhs bzw. Gehschlittschuhs außen am Schuh befestigt ist.
  2. 2. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Schuh befestigte Schiene eine zweckmäßige Anzahl von Gabelungen (Fig. 2, 12; 7, 12) aufweist.
  3. 3. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß beim Schienenmechanismus mindestens ein Schienenabschnitt (Fig. 3, 12; 8, 12) für die Lagerposition der Rollen (Fig. 3, 1) bzw. Kufen (Fig. 8, 1) zum Zwecke des roll- bzw. gleitfreien Gehens im Bereich der Fußrückenseite (Fig. 3, 9; 8, 9) des Gehrollschuhs bzw. Gehschlittschuhs außen am Schuh befestigt ist
    2. - und daß beim Geschiebemechanismus mindestens ein Geschiebekomplementärteil für die Lagerposition der Rollen bzw. Kufen zum Zwecke des roll- bzw. gleitfreien Gehens im Bereich der Fußrückenseite des Gehrollschuhs bzw. Gehschlittschuhs außen am Schuh befestigt ist.
  4. 4. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er eine zweckmäßige Anzahl von Rollen bzw. Kufen aufweist.
  5. 5. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen bzw. Kufen hintereinander und/oder nebeneinander angeordnet sind.
  6. 6. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Sohle (Fig. 2, 1; 7, 1) Aussparungen (Fig. 2, 2; 7, 2) für die Konstruktionselemente des Gehrollschuhs bzw. Gehschlittschuhs aufweist.
  7. 7. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Rollen (Fig. 1, 1; 2, 3; 3, 1) bzw. Kufen (Fig. 6, 1; 7, 3; 8, 1) beim Schienenmechanismus (Fig. 1; 2; 3; 6; 7; 8) nach Anspruch 1 an einem oder mehreren Schlitten (Fig. 1, 2; 2, 4; 3, 2; 6, 2; 7, 4; 8, 2) befestigt sind.
  8. 8. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schienenmechanismus nach Anspruch 1 eine zweckmäßige Anzahl von Schlitten vorhanden ist.
  9. 9. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach den Ansprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schienenmechanismus nach Anspruch 1, der Schlitten über einen Schienenreiter (Fig. 1, 3; 2, 5; 3, 3; 6, 3; 7, 5; 8, 3) auf einer Schiene (Fig. 1, 4; 2, 6; 3, 4; 6, 4; 7, 6; 8, 4) vor- und zurückbewegt wird.
  10. 10. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach den Ansprüchen 1, 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schienenmechanismus nach Anspruch 1 der Schienenreiter
    1. - bei einer Hohlschiene ein drehbares oder starres paßgenaues kugel- oder klotzförmiges Gebilde
    2. - und bei einer Stangenschiene ein ringförmiges oder
    3. -ähnliches Gebilde ist.
  11. 11. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach den Ansprüchen 1, 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schienenmechanismus nach Anspruch 1, der Schlitten nach den Ansprüchen 7 bis 9, in seiner jeweiligen Lagerposition nach Anspruch 1 fixiert werden kann
    1. - auf der Seite, die vom Schlitten nicht passiert wird durch einen starren Block (Fig. 1, 5; 2, 7; 3, 5; 6, 5; 7, 7; 8, 5)
    2. - und auf der Seite, die passiert wird durch einen elastischen Druckknopf (Fig. 1, 6; 2, 8; 3, 6; 6, 6; 7, 8; 8, 6), der nach Eindrücken eine ungehinderte Passage erlaubt und sich nach der Passage zur Fixierung zurückstellt.
  12. 12. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Rollen bzw. Kufen beim Geschiebemechanismus (Fig. 4; 5) nach Anspruch 1 an einem Teil (Fig. 4, 1; 5, 1) eines mindestens zweiteiligen Geschiebes (Fig. 4, 2; 5, 2) befestigt sind.
  13. 13. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach den Ansprüchen 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß beim Geschiebemechanismus nach Anspruch 1 eine zweckmäßige Anzahl von Geschieben vorhanden ist.
  14. 14. Gehrollschuh bzw. Gehschlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen bzw. Kufen in den Lagerpositionen nach Anspruch 1 mittels Magnetismus stabilisiert werden können.






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