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Dokumentenidentifikation DE19530484A1 14.03.1996
Titel Aus Gitterteilen modular aufgebauter, auf dem Boden aufzustellender Behälter
Anmelder Reif, Waltraud, 94556 Neuschönau, DE
Erfinder Reif, Waltraud, 94556 Neuschönau, DE
Vertreter Kuhnen, Wacker & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 18.08.1995
DE-Aktenzeichen 19530484
Offenlegungstag 14.03.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.03.1996
IPC-Hauptklasse B65D 19/12
IPC-Nebenklasse C05F 17/02   C05F 9/02   
IPC additional class // A01K 31/08,1/02  
Zusammenfassung Ein aus Gitterteilen (4, 6, 8, 10, 12) modular aufgebauter, auf dem Boden aufzustellender Behälter (2), zeichnet sich dadurch aus, daß jedes Gitterteil (4, 6, 8, 10, 12) an der Außenseite nach innen gerichtete Schienen (42) aufweist, in welche Kunststoffscheiben (44) einschiebbar sind. Die Kunststoffscheiben (44) können transparent oder durchsichtig oder auch undurchsichtig sein. Die einzelnen Gitterteile (4, 6, 8, 10, 12) sind mittels Steckscharnieren (14, 16, 18, 20) untereinander lösbar verbindbar. Der Behälter (2) ist vielseitig einsetzbar, beispielsweise als Kleintierkäfig, Frühbeet oder auch Kompostbehälter. Durch die beliebig einschiebbaren Kunststoffscheiben (44) und deren wählbare Lichtdurchlässigkeitseigenschaften kann der Behälter (2) bzw. kann der Behälterinnenraum an die jeweiligen Erfordernisse und Umgebungsbedingungen wie z. B. Sonneneinstrahlung oder Wind angepaßt werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen aus Gitterteilen modular aufgebauten, auf dem Boden aufzustellenden Behälter nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Ein derartiger Behälter läßt sich beispielsweise als Käfig für Kleintiere, Kompostbehälter oder -bereiter, Frühbeet oder dergleichen verwenden.

Beispiele derartiger Behälter sind aus den DE-GMs 87 03 917 und 79 14 984 bekannt geworden. Derartige Behälter werden aus wenigstens vier Gitterteilen - zwei seitlichen, einem vorderen und einem hinteren - zusammengebaut, wobei an den vertikalen Kanten der Gitterteile entsprechende Befestigungselemente ausgebildet sind, mit denen die Gitterteile untereinander verbindbar sind, um einen quadratischen oder rechteckigen Behälter zu bilden. Nachteilig bei diesen bekannten Behältern ist ihr eingeschränkter Verwendungszweck.

Demgegenüber hat es sich die vorliegende Erfindung zur Aufgabe gemacht, einen aus Gitterteilen modular aufzubauenden, auf dem Boden aufzustellenden Behälter so weiterzubilden, daß dieser - im Gegensatz zu denjenigen gemäß der DE-GMs 87 03 917 und 79 14 984 - nicht nur als Kompostbehälter, sondern auch als Käfig für Kleintiere, als Frühbeet oder dergleichen verwendbar ist.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß jedes Gitterteil an der Außenseite nach innen gerichtete Schienen hat, in welche Kunststoffscheiben einschiebbar sind.

Hierdurch wird es möglich, im Bedarfsfall wenigstens ein Gitterteil mittels einer in die dortigen Schienen einschiebbaren Kunststoffscheibe wind- und/oder regendicht zu machen. Werden alle Gitterteile, d. h. die beiden Seitenteile und das Vorder- und das Hinterteil durch eine Kunststoffscheibe verschlossen, ergibt sich ein allseitig geschlossener Behälter, der somit einen allseitigen Wind- und/oder Regenschutz bietet. Hierdurch ist es möglich, den erfindungsgemäßen Behälter für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke zu verwenden, beispielsweise als Käfig für Kleintiere, als Frühbeet, als Kompostbehälter oder -bereiter oder dergleichen mehr.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die Kunststoffscheiben können transparent oder durchsichtig sein. Der Behälterinnenraum ist hierdurch hell, was insbesondere bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters als Kleintierkäfig von Bedeutung ist. Auch bei Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters als Frühbeet ist die Verwendung von zumindest transparenten Kunststoffscheiben vorteilhaft, um ein ungehindertes Pflanzenwachstums zu ermöglichen.

Alternativ hierzu können die Kunststoffscheiben auch undurchsichtig sein. Speziell bei Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters als Kompostbehälter oder -bereiter sind undurchsichtige Kunststoffscheiben von Vorteil, insbesondere dann, wenn sie dunkel, bevorzugt schwarz eingefärbt sind. Die schwarze Farbe absorbiert in vorteilhafter Weise einfallende Sonnenstrahlung und gibt sie an den Behälterinnenraum ab, wo durch die eingefangene Wärme der Verrottungsprozeß beschleunigt werden kann. Undurchsichtige Kunststoffscheiben können auch in vorteilhafter Weise den Behälterinnenraum ganz oder teilweise schattieren, was bei Tierkäfigen oftmals notwendig ist.

Die einzelnen Gitterteile sind bevorzugt mittels Steckscharnieren untereinander lösbar verbindbar. Hierdurch ergibt sich ein stabiler Halt der Gitterteile unter reinem Schwerkrafteinfluß einerseits, jedoch ist andererseits eine leichte Demontage des erfindungsgemäßen Behälters möglich. Weiterhin ist es durch die Steckscharnierverbindungen möglich, zwei oder mehr Seitenteile aneinander zu reihen, um somit den Behälterinnenraum bei Bedarf zu vergrößern.

Der Behälter ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform unten offen. Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters als Kleintierkäfig ergibt sich somit die Möglichkeit, daß das hierin gehaltene Tier oder die hierin gehaltenen Tiere das frei zugängliche Gras abweiden können, wenn der Behälter auf einer Grasfläche abgestellt wird. Weiterhin ermöglicht bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters als Kompostbereiter die unten offenen Ausgestaltung ein rasches Eindringen von Bodenbakterien und im Boden lebenden Klein- und Kleinstlebewesen, so daß der Verrottungsvorgang rasch eingeleitet wird. Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters als Frühbeet ist eine offene Bodenfläche sogar unabdingbar.

Der Behälter kann bevorzugt mit einem verschließbaren Deckel versehen sein. Dieser Deckel verhindert bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters als Kleintierkäfig, daß Tiere aus dem Behälter springen können oder Raubtiere (Wiesel, Katzen, Füchse etc.) im Behälter befindliche Tiere angreifen können. Bei der Verwendung als Komposter verhindert der Deckel, daß Laub oder dergleichen aus dem Behälter herausgeweht werden kann. Wie die Seitenteile weist auch der Deckel bevorzugt die nach innen gerichteten Schienen auf, in welche eine Kunststoffscheibe einschiebbar ist. Hierdurch ist es möglich, daß auch der Deckel einen Wind- und/oder Regen- und/oder Sonnenschutz bietet. Von Vorteil ist dies bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters als Kleintierkäfig und Frühbeet.

Die Kunststoffscheiben und gitterteilseitigen Schienen enden bevorzugt etwa 10 cm vor dem unteren und oberen Rand eines jeden Gitterteils. Hierdurch wird zwar hinreichender Schutz vor Witterungseinflüssen einerseits, jedoch auch eine ausreichende Luftzirkulation im Behälterinnenraum andererseits sichergestellt. Im übrigen können die Kunststoffscheiben aufgrund ihrer seitlichen Führung an den gitterteilseitigen Schienen beliebig weit nach oben herausgezogen werden, um beispielsweise bei starker Sonneneinstrahlung eine verstärkte Luftzirkulation im Behälterinnenraum zu ermöglichen.

An dem hinteren und dem vorderen Gitterteil sind bevorzugt bodenseitig und bei etwa 75% der Gesamthöhe jeweils zwei nach außen weisende Ringe vorgesehen. In diese Ringe sind Haltehaken einhängbar, mit denen der Behälter am Boden verankerbar ist. Hierdurch wird eine verbesserte Standsicherheit des erfindungsgemäßen Behälters erreicht.

Das hintere Gitterteil ist bevorzugt etwa 5 cm höher als das vordere Gitterteil, so daß sich bei geschlossenem Deckel eine Art Dachneigung ergibt, auf der Regenwasser besser ablaufen kann.

Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.

Die einzige Figur der Zeichnung zeigt schematisch vereinfacht in auseinandergezogener Darstellung eine mögliche Ausgestaltungsform eines erfindungsgemäßen Behälters.

Ein in der Zeichnung insgesamt mit 2 bezeichneter Behälter ist im dargestellten Ausführungsbeispiel aus insgesamt fünf Gitterteilen modular aufgebaut. Es handelt sich hierbei um zwei seitliche Gitterteile 4 und 6, um ein vorderes Gitterteil 8, ein hinteres Gitterteil 10 und ein oberes, als Deckel dienendes Gitterteil 12. An den vertikal verlaufenden Seitenrändern der Gitterteile 4 bis 10 befinden sich Steckscharniere, mittels denen sich die Gitterteile 4 bis 10zu dem in Draufsicht quadratischen oder rechteckförmigen Behälter 2 zusammenfügen lassen. Die Steckscharniere umfassen hierbei im dargestellten Ausführungsbeispiel Steckbuchsen 14 an den vertikalen Seitenrändern des vorderen Gitterteils 8 und des hinteren Gitterteils 10, sowie Steckzapfen 16 an den vertikalen Seitenrändern der beiden seitlichen Gitterteile 4 und 6. Durch Einführen der Steckzapfen 16 in die Steckbuchsen 14 können die Gitterteile 4 bis 10 untereinander verbunden werden.

Das hintere Gitterteil 10 weist weiterhin zwei weitere Steckbuchsen 18 auf, in welche zwei weitere Steckzapfen 20 einführbar sind, welche an einer Längskante des Deckels 12 ausgebildet sind. Hierdurch kann der Deckel 12 schwenkbeweglich an dem hinteren Gitterteil 10 angeschlagen werden. Gegenüber den Steckzapfen 20 liegend sind an dem Deckel 12 zwei Laschen 22 und 24 schwenkbeweglich angeordnet. Der Anbringung der Laschen 22 und 24 entsprechend sind im Bereich des oberen freien Randes des vorderen Gitterteils 8 zwei Ösen 26 und 28 angeordnet. Die Ösen 26 und 28 lassen sich in Schlitze 30 einführen, von denen jeweils beispielsweise zwei in den Laschen 22 und 24 ausgebildet sind. Hierdurch kann der Deckel 12 entweder fest schließend auf dem Behälter 2 angeordnet werden, oder aber es verbleibt im Bereich der oberen Kante des vorderen Gitterteils 8 ein Spalt, wenn die Ösen 26 und 28 in die in der Figur oberen Schlitze 30 der Laschen 22 und 24 eingeführt werden. Zum Sichern der Verbindung zwischen den Ösen 26 und 28 mit den Schlitzen 30 sind im Bereich der Ösen 26 und 28 noch an Ketten hängende Splinte 32 vorgesehen; nach erfolgtem Eingriff zwischen den Ösen 26 und 28 und den Schlitzen 30 werden die Splinte 32 durch die Ösen 26 und 28 gesteckt und sichern somit die Verbindung.

Wie weiterhin aus der Zeichnung hervorgeht, sind wenigstens am hinteren Gitterteil 10 und am vorderen Gitterteil 8 bodenseitig Ringe 34 vorgesehen. In diese Ringe 34 lassen sich Haken 36 einhängen, welche dann mit einem Hammer oder dergleichen in den Boden eingetrieben werden, so daß der gesamte Behälter 2 einen sicheren Stand hat. Weiterhin sind wenigstens am hinteren Gitterteil 10 und am vorderen Gitterteil 8 bei etwa 75% der Gesamthöhe der Gitterteile jeweils ein weiterer Ring 38 vorgesehen. Eine endseitig mit einem Bodenhaken versehende Haltestange 40 kann in diesen weiteren Ringen 38 eingehängt werden, um die Standsicherheit des Behälters 2 - beispielsweise bei einwirkenden Windkräften - weiter zu verbessern.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Gitterteile 4 bis 10 und auch der Deckel 12 jeweils an zwei einander gegenüberliegenden Endkanten Schienen auf, in welche Kunststoffscheiben einschiebbar sind. Diese Schienen sind in der Figur mit dem Bezugszeichen 42 versehen und die hierin einschiebbaren Kunststoffscheiben mit dem Bezugszeichen 44. Hierbei ist in der Figur gezeigt, wie eine Kunststoffscheibe 44 von oben her in das in der Figur linke seitliche Gitterteil 4 eingeschoben wird. Die Schienen 42 und die Scheiben 44 enden jeweils etwa 10 cm vor der sich anschließenden Kante des jeweiligen Gitterteils, also vor den oberen und unteren horizontalen Kanten der Gitterteile 4 bis 10 und vor den Längskanten des Deckels 12, wo die Steckzapfen 20 bzw. die Laschen 22 und 24 angeordnet sind.

Die Dimensionierung bzw. Formgebung der Schienen 42 und Scheiben 44 ist bevorzugt so, daß die Scheiben 44 leicht klemmend in den Schienen 42 gehalten werden.

Je nach Einsatzzweck bzw. Verwendungsart des erfindungsgemäßen Behälters 2 werden unterschiedliche Ausgestaltungsarten des Behälters 2 gewählt, wie nachfolgend erläutert werden wird:

Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters 2 als Kompostbehälter oder -bereiter ist es an und für sich ausreichend, lediglich den Deckel 12 mit einer Kunststoffscheibe zu versehen, um eine zu starke Durchfeuchtung des sich im Behälter 2 befindlichen zu kompostierenden Materials durch Regen oder Schnee zu verhindern. Gleichwohl kann es vorteilhaft sein, eines, zwei oder alle Gitterteile 4 bis 10 mit Kunststoffscheiben 44 zu verschließen. Insbesondere dann, wenn diese Scheiben 44 dunkel, bevorzugt schwarz eingefärbt sind, ergibt sich hierdurch der vorteilhafte Effekt, daß durch die dunkle Farbgebung der Scheiben 44 eine Erwärmung des Behälterinnenraums und damit eine Beschleunigung des Verrottungsvorganges erzielbar ist. Da die Scheiben 44 etwa 10 cm vor den unteren und oberen vertikalen Rändern der Gitterteile 4 und 10 enden, ist eine ausreichende Luftzirkulation und eine Abfuhr von Verrottungsgasen gewährleistet. Dadurch, daß der Behälter bodenseitig offen ist wird erreicht, daß Bodenbakterien und Kleinstlebewesen ungehinderten Zugang zu dem zu kompostierenden Material haben und der Verrottungsvorgang schnell eingeleitet wird.

Wird der erfindungsgemäße Behälter 2 zur Erhaltung von Kleintieren, beispielsweise Kaninchen oder dergleichen verwendet, wird der Deckel 12 ebenfalls mit einer Kunststoffscheibe versehen. Auch können eine oder zwei Seiten mittels Kunststoffscheiben verschlossen werden, um den Behälter 2 ein- oder zweiseitig abzuschließen, so daß der Behälterinnenraum frei von Zugluft ist. Die Scheiben 44 können hierbei transparent oder durchsichtig sein (z. B. Plexiglas oder dergl.), oder aber es kann eine Kombination aus einer undurchsichtigen Scheibe und einer oder mehreren durchsichtigen oder durchscheinenden Scheiben verwendet werden. Die undurchsichtige Scheibe wird dann bevorzugt an dem südseitigen Gitterteil angebracht, um eine ausreichende Schattenwirkung im Behälterinnenraum zu haben. Selbst wenn alle vier Seiten und der Deckel des Behälters 2 bei dessen Verwendung als Kleintierkäfig mit den Kunststoffscheiben 44 versehen werden, ist eine ausreichende Luftzirkulation im Behälterinnenraum sichergestellt, da die Scheiben sich nicht über die volle Fläche der Gitterteile 4 bis 10 erstrecken. Die Verwendung der Ringe 34 und 38 und der Haken 36 und Haltestangen 40 stellt sicher, daß der Behälter 2 sicher steht und nicht beispielsweise von einem grabenden oder wühlenden Tier angehoben werden kann.

Bei der Verwendung des Behälters 2 als sogenanntes Frühbeet werden sämtliche seitlichen Gitterteile 4 bis 10 und das den Deckel 12 bildende Gitterteil mit den Kunststoffscheiben 44 versehen, um einen hinreichenden Kälte- oder Frostschutz zu haben. Zumindest die Scheibe im Deckel 12 ist bei der Verwendung des Behälters 2 als Frühbeet durchscheinend oder durchsichtig zu wählen, um eine ausreichende Sonneneinstrahlung sicherstellen zu können. Aufgrund der Verstellbarkeit des Deckels 12 mittels der Laschen 22 und 24 an den Ösen 26 und 28 lassen sich die jeweils optimalen Bedingungen für die zu kultivierenden Pflanzen einstellen. Bevorzugt sollte der Behälter 2 bei seiner Verwendung als Frühbeet bodenseitig etwa 10 bis 20 cm tief eingegraben werden, so daß die Scheiben 44 auf der Bodenoberfläche aufsitzen und bodennahe kalte Zugluft vermieden ist. Bei Bedarf können auch größer als in der Zeichnung dargestellt dimensionierte Scheiben 44 verwendet werden, welche die Flächen der Gitterteile 4 bis 10 und ggf. auch die Fläche des Deckels 12 voll flächig überdecken.

Das hintere Gitterteil 10 ist bevorzugt etwa 5 cm höher als das vordere Gitterteil 8 ausgebildet, so daß sich bei geschlossenem Deckel 12 eine Art Dacheffekt ergibt, wodurch Regenwasser besser ablaufen kann.

Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, ist der erfindungsgemäße Behälter 2 aufgrund der Anbringmöglichkeiten der Scheiben 44 sehr universell einsetzbar und läßt sich an Standortgegebenheiten und/oder Witterungsbedingungen und/oder sonstige Vorgaben problemlos anpassen.


Anspruch[de]
  1. 1. Aus Gitterteilen (4, 6, 8, 10, 12) modular aufgebauter, auf dem Boden aufzustellender Behälter (2), dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gitterteil (4, 6, 8, 10, 12) an der Außenseite nach innen gerichtete Schienen (42) aufweist, in welche Kunststoffscheiben (44) einschiebbar sind.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffscheiben (44) transparent oder durchsichtig sind.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffscheiben (44) undurchsichtig sind.
  4. 4. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gitterteile (4, 6, 8, 10, 12) mittels Steckscharnieren (14, 16, 18, 20) untereinander lösbar verbindbar sind.
  5. 5. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er unten offen ist.
  6. 6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er einen verschließbaren Deckel (12) aufweist.
  7. 7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffscheiben (44) und gitterteilseitigen Schienen (42) etwa 10 cm vor dem unteren und oberen Rand jedes einzelnen Gitterteiles (4, 6, 8, 10, 12) enden.
  8. 8. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens am hinteren (10) oder vorderen Gitterteil (8) bodenseitig und bei etwa 75% der Gesamthöhe jeweils zwei nach außen weisende Ringe (34, 38) angeordnet sind.
  9. 9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ringe (34, 38) Haltehaken (36, 40) einhängbar sind, mit denen der Behälter (2) am Boden verankerbar ist.
  10. 10. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Gitterteil (10) etwa 5 cm höher als das vordere (8) ist.






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