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Dokumentenidentifikation DE19533770A1 14.03.1996
Titel Führungseinrichtung für lichtempfindliches Material
Anmelder Noritsu Koki Co., Ltd., Wakayama, JP
Erfinder Tamai, Masayuki, Wakayama, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Anmeldedatum 12.09.1995
DE-Aktenzeichen 19533770
Offenlegungstag 14.03.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.03.1996
IPC-Hauptklasse G03B 27/46
Zusammenfassung Führungseinrichtung zum Gebrauch mit einer Photoabzugmaschine, zum Zuführen von lichtempfindlichem Material, die ein Papiermagazin, welches eine Rolle lichtempfindlichen Materials aufnimmt, eine Belichtungseinheit um eine Zuführbahn aufweist. Die Führungseinrichtung weist eine Papierführung auf, die entlang der Führungsbahn vorgesehen ist. Die Papierführung weist ein Paar Führungsplatten auf, die einander gegenüberliegend und voneinander beabstandet sind, so daß das lichtempfindliche Material dazwischen hindurchtreten kann. Eine der beiden Führungsplatten ist fest, während die andere derart unterstützt ist, daß sie zwischen einer offenen Stellung und einer geschlossenen Stellung bewegbar ist. Wenn das Material aufgestaut ist, kann es durch Öffnen der anderen Führungsplatte entfernt werden.

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Führungseinrichtung zum Gebrauch in einer Photoabzugmaschine, zum Drucken von Bildern eines Filmes auf ein Gewebe von lichtempfindlichem Material, um das lichtempfindliche Material zu führen.

Eine Photoabzugmaschine weist eine Belichtungseinrichtung auf zum Drucken von Negativbildern, die auf einem Negativfilm angeordnet sind, auf ein lichtempfindliches Material, welches der Belichtungseinrichtung von einem Papiermagazin aus zugeführt wurde. Das lichtempfindliche Material, welches der Belichtungseinheit zugeführt wurde, wird durch eine Vielzahl von Papierführungen, die entlang ihrer Zuführbahn vorgesehen sind.

Jedesmal, wenn die Druckgröße geändert wird, ist es notwendig, das lichtempfindliche Material gegen eines von unterschiedlicher Breite auszutauschen. Es ist daher notwendig Papierführungen zu verwenden, die in der Lage sind lichtempfindliches Material vieler verschiedener Breiten zu führen.

Eine konventionelle Papierführung dieses Typs ist in den Fig. 11 und 12 dargestellt. Sie weist ein Paar von Seitenkantenführungen 70 auf, die einen U-förmigen Abschnitt zum Führen der Seitenecken eines lichtempfindlichen Materials P aufweisen. Die Führungen 70 befinden sich im Gewindeeingriff mit Gewindeabschnitten von gegengesetzter Steigung an der Gewindestange 71. Durch Drehen der Gewindestange 71 durch Steuern des Knopfes 73, welcher an einem Ende der Stange 71 vorgesehen ist, ist es möglich den Abstand zwischen den Führungen 70 einzustellen. Eine Vielzahl solcher Papierführungen ist über die gesamte Länge der Zuführbahn für das lichtempfindliche Material P vorgesehen.

Sobald sich das lichtempfindliche Material zwischen den Papierführungen aufstaut, müssen die Gewindestangen 71 aller Papierführungen gedreht werden, um die Seitenkantenführungen 70 der jeweiligen Papierführungen voneinander zu beabstanden, um den gestauten Abschnitt des lichtempfindlichen Materials P herauszunehmen. Nach dem Herausnehmen des gestauten Abschnittes, müssen die Gewindestangen 71 in entgegengesetzter Richtung gedreht werden, um die jeweiligen Seitenkantenführungen 70 in ihre ursprüngliche Stellung zurückzubewegen. Diese Arbeit ist extrem ärgerlich und zeitverbrauchend.

Ein Ziel der Erfindung ist es, eine Führungseinrichtung zum Führen lichtempfindlichen Materials zur Verfügung zu stellen, mit welcher jeglicher gestauter Abschnitt eines lichtempfindlichen Materials leicht herausgenommen werden kann.

Gemäß dieser Erfindung ist eine Führungseinrichtung zum Gebrauch in einer Photoabzugsmaschine zum Führen von lichtempfindlichem Material vorgesehen, wobei die Photoabzugsmaschine ein Papiermagazin, in welchem eine Rolle lichtempfindliches Material aufgenommen ist, eine Belichtungseinheit und eine Zuführbahn aufweist, entlang welcher das lichtempfindliche Material vom Papiermagazin der Belichtungseinheit zugeführt wird, wobei die Führungseinrichtung eine Papierführung aufweist, die entlang der Zuführbahn vorgesehen ist, um das lichtempfindliche Material zu führen, wobei die Papierführung ein Paar Führungsplatten aufweist, die einander gegenüberliegend und voneinander beabstandet angeordnet sind, so daß das lichtempfindliche dazwischen hindurchtreten kann, wobei eine der beiden Führungsplatten fest ist, während die andere derart unterstützt ist, daß sie zwischen einer offenen Stellung und einer geschlossenen Stellung bewegbar ist.

Um das lichtempfindliche Material gegen Beschädigung während des Zuführens zu schützen, trägt eine der Führungsplatten, die einer emulsionsbeschichteten Seite des lichtempfindlichen Materials zugewandt ist, eine Vielzahl von drehbaren Rollen, die dafür vorgesehen sind, bei Berührung mit dem lichtempfindlichen Material sich zu drehen.

Um eine extreme Wellenbildung des lichtempfindlichen Materials zu verhindern, ist eine der beiden Führungsplatten der Papierführung mit einem Paar Seitenplatten versehen.

Die Papierführung weist ein Paar Führungsplatten auf. Wenn ein lichtempfindliches Material zwischen den Führungsplatten gestaut ist, kann der gestaute Abschnitt durch Öffnen einer der Führungsplatten und Abreißen dieses Abschnittes leicht herausgenommen werden.

Andere Merkmale und Ziele der vorliegenden Erfindung werden deutlich durch die nachfolgende Beschreibung, welche auf die beigefügten Zeichnung Bezug nimmt, in welchen:

Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Photoabzugsmaschine ist, die mit der Führungseinrichtung gemäß dieser Erfindung ausgerüstet ist;

Fig. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Stützabschnittes des Papiermagazins ist;

Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie III-III aus Fig. 2 ist;

Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht einer ersten Papierführung ist;

Fig. 5A eine Schnittansicht entlang der Linien V-V aus Fig. 4 ist;

Fig. 5B eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI aus Fig. 5A ist;

Fig. 6 eine vergrößerte Schnittansicht einer dritten Papierführung ist;

Fig. 7 eine schematische Ansicht einer anderen Ausführungsform der Photoabzugsmaschine ist;

Fig. 8 eine vergrößerte Schnittansicht einer vorderen Papierführung ist;

Fig. 9 eine Schnittansicht entlang der Linie IX-IX aus Fig. 8 ist;

Fig. 10 eine Schnittansicht einer Führungsplatte eines anderen Typs ist;

Fig. 11 eine Draufsicht einer konventionellen Papierführung ist; und

Fig. 12 eine Schnittansicht entlang der Linie XII-XII aus Fig. 11 ist.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Ausführungsformen werden nun mit bezug auf die Fig. 1 bis 10 beschrieben.

Zunächst bezugnehmend auf Fig. 1, weist die Photoabzugsmaschine eine äußeres Gehäuse 1 auf, einen Magazinunterstützungstisch 2, welcher draußen an dem äußeren Gehäuse 1 vorgesehen ist, und ein Papiermagazin 3, welches auf dem Magazinunterstützungstisch 2 unterstützt ist.

Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, kann das Papiermagazin 2 eine Rolle R eines lichtempfindlichen Materials P austauschbar aufnehmen. Im Innern des Papiermagazins 3 ist ein Paar von Breitenbegrenzungsführungen 4 zum Führen des lichtempfindlichen Materials P angebracht, welches aus der Rolle R herausgezogen wird.

Jede Breitenbegrenzungsführung 4 weist einen U-förmigen Abschnitt auf, und ist dafür vorgesehen, die Längskanten des lichtempfindlichen Materials P zu führen. Der Abstand zwischen den beiden Begrenzungsführungen 4 ist einstellbar gemäß der Breite des lichtempfindlichen Materials P, welches in dem Papiermagazin 3 aufgenommen ist.

Die Breitenbegrenzungsführungen 4 dieser Ausführungsform weisen Befestigungsstücke 5 auf, die an Führungsstützplatten 6, die im Innern des Papiermagazins 3 vorgesehen sind, durch Kupplungseinrichtungen 7 befestigt wird, die eine Schraube und einer Mutter aufweisen. Die Schraube jeder der Kupplungseinrichtungen wird in ein in Querrichtung verlängertes Loch 8 eingesetzt, welches in jeder Führungsstützplatte 6 eingeformt ist. Das Papiermagazin 3 weist auf seiner Unterseite einen Vorsprung 9 auf, welcher dafür vorgesehen ist, in einer Führungsnut 10 aufgenommen zu werden, welcher in einer Oberfläche des Magazinstütztische 3 eingeformt ist. Das Papiermagazin 3 ist auf die Magazinunterstützungstisch 2 aufgesetzt, so daß sein Vorsprung 9 in die Führungsnut 10 paßt, und wird nach vorne geschoben, bis es an einem Positionierteil 11 anliegt, welches am vorderen Ende der Magazinstützplatte 2 vorgesehen ist.

Ein Schließnocken 13 ist fest auf einer drehbaren Welle 12 befestigt, die sich unter der Führungsnut 10 erstreckt. Durch Drehung der drehbaren Welle 12, dringt die Spitze des Schließnockens 13 in die Führungsnut 10 ein, wobei sie in der Rückseite des Vorsprunges 9 eingreift. Eine Torsionsfeder 14, welche um die drehbare Welle 12 angebracht ist, spannt den Schließbacken 13 derart vor, daß er gegen das Papiermagazin 3 gedrückt wird. Auf diese Weise wird das Papiermagazin 3 genau positioniert, wobei es gegen das Positionierstück 11 aufgrund der Vorspannkraft der Feder 14 gedrückt wird.

Wie in Fig. 3 dargestellt, sind Rollen 15 vorgesehen, um das Papiermagazin 3 zu führen, wenn dieses eingesetzt oder herausgezogen wird. Führungen 16 sind vorgesehen, um ein seitliches Verschieben des Papiermagazins 3 durch Leitführungsteile 17 zu verhindern, welche an beiden Seiten des Papiermagazins 3 angebracht sind.

Wie in Fig. 1 dargestellt, ist ein Belichtungstisch 18 am äußeren Gehäuse 1 angebracht. Das lichtempfindliche Material P, welches aus dem Papiermagazin 3 herausgezogen wird, wird in einen Einlaß 19, welcher in dem äußeren Gehäuse 1 ausgebildet ist, eingesetzt und auf den Belichtungstisch 18 zum Drucken gezogen.

Vordere und hintere Führungsrollen 20 und 21 sind entlang der Führungsbahn des lichtempfindlichen Materials P vom Einlaß 19 zum Belichtungstisch 18 vorgesehen. Entlang der Führungsbahn zwischen dem Einlaß 19 und der hinteren Führungsrolle 21 sind von vorne nach hinten gesehen, ein Paar Zuführrollen 22 vorgesehen, zum Zuführen von lichtempfindlichem Material P in das Papiermagazin 3 zur hinteren Führungsrolle 21, sowie eine erste lange Papierführung 23 und eine zweite kurze Papierführung 24.

Fig. 4 und 5 zeigen den detaillierten Aufbau der ersten Papierführung 23. Sie umfaßt eine obere und eine untere Führungsplatte 25, 26, die voneinander beabstandet sind, so daß das lichtempfindliche Material P dazwischen hindurchtreten kann. Die obere Platte 25 weist nach unten sich erstreckende Seitenplatten 25a auf beiden Seiten auf (Fig. 5). Die obere Führungsplatte 25 ist an einem stationären Bauteil durch Schrauben oder andere Verbindungselemente befestigt.

Die untere Führungsplatte 26 weist nach unten sich erstreckende Seitenplatten 26a auf beiden Seiten auf. Ihr vorderes Ende ist relativ zur Zuführrichtung des lichtempfindlichen Materials P um eine Welle 27 zwischen ihrer geschlossenen und offenen Stellung schwenkbar (Fig. 4).

Die untere Führungsplatte 26 verbleibt in ihrer geschlossenen Stellung, in unmittelbarer Nähe zur oberen Führungsplatte 25 durch einen Schließmechanismus 28 (Fig. 5A).

Der Schließmechanismus 28 umfaßt ein Paar von quer zueinander beabstandeten Wellenunterstützungsteilen 29, die an den Seitenplatten 26A der unteren Führungsplatte 26 befestigt sind, eine Schließwelle 30, die gleitend durch Wellenunterstützungsteile 29 unterstützt ist, und einen Hebel 31, der an einem Ende der Schließwelle 30 vorgesehen ist. Die Schließwelle 30 weist einen Abschnitt 32 von kleinem Durchmesser nahe dem Hebel 31 und einen Schulterabschnitt 33 an ihrem anderen Ende auf. Eingriffsplatten 35 sind mit den zugehörigen Seitenplatten 25A der oberen Führungsplatte 25 gekoppelt. Eine der Eingriffsplatten 35 ist mit einem Loch 36 versehen, durch welches sich die Schließwelle 30 erstreckt, sowie mit einem Ausschnitt 37, der in die untere Kante des Loches 36 übergeht, und so bemessen ist, um das Durchtreten des Abschnittes 32 von kleinem Durchmesser zu erlauben. Die andere Eingriffsplatte 35 weist ein Loch 38 auf, durch welches sich die Schließwelle 30 erstreckt.

Mit beiden Enden der Schließwelle 30 sich durch die Eingriffsplatten 35 erstreckend, wird die untere Führungsplatte 26 in ihrer geschlossenen Stellung durch den Schließmechanismus 28 gehalten. Um die untere Führungsplatte 26 zu lösen, wird die Schließwelle 30 neben die vorspannende Kraft einer Feder 39, welche um die Welle 30 angeordnet ist, bewegt durch Steuern des Hebels 31, bis sein anderes Ende aus dem Loch 38 gezogen ist und sein Abschnitt 32 von kleinem Durchmesser gegenüber dem Ausschnitt 37 angeordnet ist, und wird dann der Abschnitt 32 von kleinem Durchmesser in den Ausschnitt 37 gedrückt.

Das lichtempfindliche Material P im Papiermagazin 3 wird zwischen die obere Führungsplatte 25 und die untere Führungsplatte 26 heraus gezogen, wobei seine emulsionsbeschichtete Oberfläche der unteren Führungsplatte 26 zugewandt ist, welche breiter ist als die maximale Breite des lichtempfindlichen Materials P. Eine Vielzahl von Rollen 40 sind drehbar unter der unteren Führungsplatte 26 unterstützt, so daß ihre oberen Enden über die obere Oberfläche der unteren Führungsplatte 26 vorstehen und das lichtempfindliche Material P führen (Fig. 5).

Wie in Fig. 10 gezeigt, sind die untere Führungsplatte 26 und die obere Führungsplatte 25 Plattenbauteile 42, die runde Vorsprünge 41 einheitlich über ihre gesamte Fläche aufweisen. Die Vorsprünge 41 dienen dazu den Berührungswiderstand zu senken, welcher erzeugt wird, wenn das lichtempfindliche Material P zwischen die Führungsplatten zugeführt wird und dient somit dazu, das lichtempfindliche Material P vor Beschädigungen zu bewahren.

Die zweite Papierführung 24, welche in Bewegungsrichtung nach der ersten Papierführung 23 vorgesehen ist, umfaßt obere und untere Führungsplatten 43 und 44, welche voneinander beabstandet sind, so daß das lichtempfindliche Material dazwischen hindurchtreten kann. Beide Führungsplatten 43 und 44 sind fest.

Entlang der Zuführbahn des lichtempfindlichen Materials P, sich von der hinteren Führungsrolle 21 ausgehend , die dem Ausgang der zweiten Papierführung 24 angeordnet ist, zum Belichtungstisch 18 ist, in Bewegungsrichtung nachfolgend eine dritte Papierführung 45 mit Begrenzungsführungen 46 zum Führen beider Längskanten des lichtempfindlichen Materials P vorgesehen, sowie Zuführrollen 47 zum Zuführen des lichtempfindlichen Materials P in Richtung zum Belichtungstisch 18.

Die Breitenbegrenzungsführungen 46 sind vom gleichen Typ wie oben beschrieben mit bezug auf die Fig. 11 und 12. Daher wird ihre Beschreibung hier ausgelassen, wobei gleichartige Bauteile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.

Fig. 6 zeigt den detaillierten Aufbau der dritten Papierführung 45. Sie umfaßt ein Paar von Führungsplatten 48 und 49, die einander gegenüberliegend angeordnet sind. Ihre unteren Enden sind bogenförmig.

Von den beiden Führungsplatten 48, 49 trägt die Führungsplatte 49, welche der emulsionsbeschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Materials P angeordnet ist, drehbar eine Anzahl von Rollen 50 zum Führen des lichtempfindlichen Materials P. Eine Drehwelle 58 ist am oberen Ende der Führungsplatte 49 befestigt. Durch Betreiben eines Motors 52, der mit einem Ende der Drehwelle 51 verbunden ist, wird die Führungsplatte 49 geschwenkt.

Die Führungsplatten 48, 49 sind vorzugsweise wie die Plattenbauteile 42, welche in Fig. 10 gezeigt sind, geformt.

Durch Aufsetzen des Papiermagazins 3 auf den Magazinunterstützungstisch 2 und Einsetzen des freien Endes des lichtempfindlichen Materials P, welches von dem Papiermagazin 3 vorsteht, zwischen die Führungsrollen 22, wird das lichtempfindliche Material P durch die Zuführungsrollen 47 zugeführt.

Das lichtempfindliche Material P wird zugeführt, während es durch die erste Papierführung 23, zweite Papierführung 24 und zusätzlich durch die dritte Papierführung 45 geführt wird, wobei seine Längskanten durch die Breitenbegrenzungsführungen 46 geführt werden, und wird zwischen die Führungsrollen 47 eingesetzt.

Durch Drehen der Zuführungsrollen 47 in diesem Zustand wird das lichtempfindliche Material P dem Belichtungstisch 18 zugeführt.

Die Führungsrollen 47 werden deaktiviert, sobald das freie Ende des lichtempfindlichen Materials P auf dem Belichtungstisch 18 ankommt. Der Motor 52 wird dann aktiviert, um die Führungsplatte 49 der dritten Papierzuführung 45 zu aktivieren, so daß das lichtempfindliche Material P, welches durch die Zuführrollen 22 zugeführt wird, einen Bogen L zwischen den Führungsrollen 20 und 21 bildet (Fig. 1).

Durch Drehen der Zuführrollen 47 wird der Abschnitt des lichtempfindlichen Materials P, welcher in Förderrichtung vor den Führungsrollen 20, 21 liegt, dem Belichtungstisch 18 zugeführt und bedruckt. Daher verändert sich die Größe des Bogens L graduell. Sobald die Größe auf einen bestimmten Wert sich verringert hat, wird das lichtempfindliche Material P durch Drehen der Zuführrollen 22 zugeführt, bis der Bogen L zur einer vorherbestimmten Größe anwächst.

Während des Druckens werden beide Längskanten des lichtempfindlichen Materials P durch die Breitenbegrenzungsführungen 4 in dem Papiermagazin 3 und die Breitenbegrenzungsführungen 46 unmittelbar in Förderrichtung vor dem Betriebstisch 18, geführt. Somit kann das lichtempfindliche Material P entsprechend zugeführt werden, ohne Wellen zu bilden.

Wenn das lichtempfindliche Material sich staut, unmittelbar nachdem das lichtempfindliche Material P in die Führungsbahn eingesetzt wurde, kann der gestaute Abschnitt des lichtempfindlichen Materials P herausgenommen werden, z. B. durch Abreißen nach dem Öffnen einer nicht dargestellten Abdeckung des äußeren Gehäuses 1, Öffnen der unteren Führungsplatte 26 der ersten Papierführung 23, Herausziehen des gestauten Abschnittes des lichtempfindlichen Materials P unter die erste Papierführung durch die gewählte Öffnung und Entfernen z. B. Abreißen.

Nach dem Herausnehmen des gestauten Abschnittes des lichtempfindlichen Materials P, wird die untere Führungsplatte 26 in ihre geschlossene Stellung zurückbewegt, um das lichtempfindliche Material P wiederum zuzuführen.

Da jeder gestaute Abschnitt des lichtempfindlichen Materials P einfach entfernt werden kann durch Öffnen der unteren Führungsplatte 26, kann ein Stauen ziemlich leicht eliminiert werden.

Fig. 7 zeigt eine andere Ausführungsform der Photoabzugsmaschine. Diese Ausführungsform ist eine zusätzliche Magazinunterstützung 2A unterhalb der Magazinunterstützung 2 der Photoabzugsmaschine aus Fig. 1 vorgesehen. Sie trägt ein zweites Papiermagazin 3a.

Der untere Magazinstütztisch 2 und das darauf unterstützte Papiermagazin 3a sind vom selben Aufbau wie die in den Fig. 2 und 3 dargestellten. Ihre Beschreibung wird daher auslassen.

Entlang der Zuführbahn, durch welche das lichtempfindliche Material P, welches aus dem unteren Papiermagazin 3a abgerollt wird, um der Führungsrolle 21 zugeführt zu werden, befinden sich in Förderrichtung Zuführrollen 53 eine vierte Papierführung 54 und eine fünfte Papierführung 55.

Die Fig. 8 und 9 zeigen die Details der vierten Papierführung 54. Sie umfaßt eine untere Führungsplatte 56 und erste und zweite oberen Führungsplatte 57 und 58, welche oberhalb der unteren Führungsplatte 56 vorgesehen sind, wobei eine Lücke zwischen ihnen gebildet wird, durch welche das lichtempfindliche Material P hindurchtreten kann. Die untere Führungsplatte 56 und die erste obere Führungsplatte 57 haben bogenförmige rückwärtige Enden.

Ein Paar von Seitenplatten 56a ist auf beiden Seiten der unteren Führungsplatte 56 vorgesehen. Die Platte 56 trägt darüber hinaus eine Vielzahl von drehbaren Rollen 59 zum Führen der emulsionsbeschichteten Seite des lichtempfindlichen Materials P. Die untere Führungsplatte 56 ist unbeweglich.

Die erste Führungsplatte 57 und die zweite obere Führungsplatte 58 haben auf ihren beiden Seiten ein Paar von Seitenplatten 58 zum Verhindern einer Wellenbildung des lichtempfindlichen Materials P. Die rückwärtigen Enden der Führungsplatten 57 und 58 werden bezüglich der Zuführrichtung des lichtempfindlichen Materials P jeweils auf Wellen 60 und 61 unterstützt, um zwischen einer offenen und geschlossenen Stellung zu schwenken.

Die Seitenplatten der ersten und zweiten unteren Führungsplatten 57 und 58 sind an ihren jeweiligen vorderen Enden mit Haken 63 versehen, die dafür vorgesehen sind, mit Stiften 62 in Eingriff zu geraten, die auf den Seitenplatten 56a der unteren Führungsplatte 56 befestigt sind. Durch Eingreifen der Haken 63 in die Haken 62 werden die erste obere Führungsplatte 57 und die zweite obere Führungsplatte 58 in den geschlossenen Stellungen gehalten. In der geschlossenen Stellung greifen die Haken 63 in Stifte 62, welche durch Federn 64 vorgespannt sind.

Da die erste obere Führungsplatte 57 und die zweite obere Führungsplatte 58 zwischen einer offenen und geschlossenen Stellung schwenkbar sind, kann jeder Abschnitt des lichtempfindlichen Materials P, welcher während des Zuführens aufgestaut wird, leicht aus der Führungsbahn durch Öffnen der Führungsbahn 57 oder 58 entnommen werden.

Die fünfte Papierführung 55 umfaßt ähnlich der zweiten Papierführung 24 zwei feste Führungsplatten 65 und 66, welche einander gegenüberliegend und voneinander beabstandet vorgesehen sind, so daß das lichtempfindliche Material P zwischen ihnen zugeführt werden kann.

Die zweite Papierführung 24 und die fünfte Papierführung 55 tragen jeweils Sensoren 67 und 68 zum Erfassen des Durchtretens des freien Endes des lichtempfindlichen Materials P. Während das lichtempfindliche Material P, welches im oberen Papiermagazin gelagert ist, zugeführt wird, wird das lichtempfindliche Material P im unteren Papiermagazin 3a in einer Stellung zurückgehalten, wo sein freies Ende am Sensor 68 angeordnet ist. Mit dieser Anordnung ist es möglich schnell überzuwechseln, so daß das Material P von dem einen oder anderen Magazin zugeführt wird.

In diesen Ausführungsformen sind die Papiermagazine 3, 3a auf der Außenseite des äußeren Gehäuses 1 angebracht. Sie können jedoch auch innerhalb des äußeren Gehäuses 1 angebracht sein.

Die Führungseinrichtung gemäß dieser Erfindung umfaßt eine Papierführung zum Führen von lichtempfindlichem Material. Sie besteht aus zwei Führungsplatten, die einander gegenüberliegend und voneinander beabstandet angeordnet sind, so daß das lichtempfindliche Material zwischen ihnen hindurchtreten kann. Eine der Führungsplatten ist unbeweglich, während die andere zwischen einer offenen und geschlossenen Stellung bewegbar ist. Wenn das lichtempfindliche Material, welches durch die Zuführbahn zugeführt wird, zwischen der Führungsplatte aufgestaut wird, kann der aufgestaute Abschnitt leicht durch Öffnen der beweglichen Führungsplatte herausgenommen werden.

Eine der Führungsplatten, welche einer emulsionsbeschichteten Seite des lichtempfindlichen Materials zugewandt ist, trägt drehbare Rollen, die dafür vorgesehen sind, sich zu drehen, wenn sie in Kontakt mit dem lichtempfindlichen Material gebracht werden. Diese Rollen führen das lichtempfindliche Material sanft, und schützen seine emulisonsbeschichtete Oberfläche gegen Beschädigung.

Das Paar von Seitenplatten, welches zu beiden Seiten einer der Führungsplatten vorgesehen ist, verhindern extreme Wellenbildung des lichtempfindlichen Materials und dient auch als zuverlässige Führung des freien Endes des lichtempfindlichen Materials zwischen den Führungsplatten.


Anspruch[de]
  1. 1. Führungseinrichtung zum Gebrauchen in einer Photoabzugmaschine zum Führen von lichtempfindlichem Material, wobei die Photoabzugmaschine ein Papiermagazin, in welchem eine Rolle lichtempfindlichen Materials aufgenommen ist, eine Belichtungseinheit und eine Zuführbahn aufweist, entlang welcher das lichtempfindliche Material vom Papiermagazin der Belichtungseinheit zugeführt wird, wobei die Führungseinrichtung eine Papierführung aufweist, die entlang der Zuführbahn vorgesehen ist, um das lichtempfindliche Material zu führen, wobei die Papierführung ein Paar Führungsplatten aufweist, die einander gegenüberliegend und voneinander beabstandet angeordnet sind, so daß das lichtempfindliche Material dazwischen hindurchtreten kann, wobei eine der beiden Führungsplatten fest ist, während die andere derart unterstützt ist, daß sie zwischen einer offenen Stellung und einer geschlossenen Stellung bewegbar ist.
  2. 2. Führungseinrichtung nach Anspruch 1, bei der eine der Führungsplatten, die einer emulsionsbeschichteten Seite des lichtempfindlichen Materials zugewandt ist, eine Vielzahl von drehbaren Rollen trägt, die dafür vorgesehen sind bei Berührung mit dem lichtempfindlichen Material sich zu drehen.
  3. 3. Führungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der eine der beiden Führungsplatten der Papierführung mit einem Paar Seitenplatten versehen ist.






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