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Dokumentenidentifikation DE19520313C1 15.05.1996
Titel Fahrzeugleuchte
Anmelder Hella KG Hueck & Co, 59557 Lippstadt, DE
Erfinder Weddemann, Heribert, 59558 Lippstadt, DE;
Brandherm, Rolf, 33449 Langenberg, DE
DE-Anmeldedatum 02.06.1995
DE-Aktenzeichen 19520313
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.05.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.1996
IPC-Hauptklasse B60Q 1/26
Zusammenfassung Die Fahrzeugleuchte weist ein Gehäuse, eine lichtdurchlässige Abschlußscheibe und eine im Inneren angeordneten Lichtquelle auf. Die Leuchte ist mittels Befestigungsschrauben in einer Karosserieöffnung festsetzbar. Die Befestigungsschrauben greifen in ein Mutterteil ein, welches in einer seitlichen Führung des Gehäuses verschiebbar ist. Zwischen dem Mutterteil und der Vorderseite des Gehäuses ist ein faltbarer Steg angeordnet, welcher beim Eindrehen der Befestigungsschrauben in das Mutterteil, und somit das Verschieben des Mutterteils zum vorderen Rand des Gehäuses hin, zusammengefaltet wird. Die Stege hintergreifen im gefalteten Zustand den Rand der Karosserieöffnung.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugleuchte, mit einem in eine Karosserieöffnung einsetzbaren Gehäuse, mit einer auf das Gehäuse aufgesetzten lichtdurchlässigen Abschlußscheibe, mit einer von der Abschlußscheibe abgedeckten Lichtquelle und mit einer Befestigungseinrichtung, welche Befestigungsschrauben zum Festsetzen der Abschlußscheibe und des Gehäuses an der Karosserie und Halteelemente zum Hintergreifen des Randes der Karosserieöffnung aufweist.

Eine solche Fahrzeugleuchte ist aus der DE 29 02 921 A1 bekannt. Als Lichtquelle der Fahrzeugleuchte dient eine Soffitten-Glühlampe, welche an der Innenseite der lichtdurchlässigen Abschlußscheibe gehaltert ist. Die Abschlußscheibe ist auf ein aus Kunststoff bestehendes topfförmiges Gehäuse aufgesetzt. Das topfförmige Gehäuse ist durch eine rechteckförmige Karosserieöffnung hindurchgeschoben und liegt mit einem nach außen gestellten umlaufenden Randabschnitt an dem äußeren Randbereich der Karosserieöffnung an. Das Gehäuse hintergreift mit einem nockenartigen Halteelement den inneren Randbereich der Karosserieöffnung selbstrastend. Die nockenartigen Halteelemente können das Gehäuse nur bei einer bestimmten Wandstärke der Karosserie in der Karosserieöffnung festhalten und das Gehäuse muß wegen der nockenartigen Halteelemente mit einem entsprechend großen Kraftaufwand in die Gehäuseöffnung eingeschoben werden. Wegen der die Karosserieöffnung hintergreifenden nockenartigen Halteelemente ist das Gehäuse auch nach einem Abnehmen der Abschlußscheibe von dem Gehäuse in der Karosserieöffnung gehalten. Der sichere Festsitz des Gehäuses und der Abschlußscheibe an der Karosserie ist durch zwei Befestigungsschrauben gegeben. Die Befestigungsschrauben sind durch eine Öffnung des äußeren Randabschnitts der Lichtscheibe und des Gehäuses hindurchgeführt und greifen mit ihrem Gewindeschaft in ein Karosserieloch ein. Die Befestigungsschrauben sind soweit in das Karosserieloch eingedreht, bis sie mit ihrem Kopf an der Vorderseite der Abschlußscheibe anliegen. Nachteilig hierbei ist es, daß für die Befestigungsschrauben seitlich der das Gehäuse aufnehmenden Karosserieöffnung jeweils ein Karosserieloch in die Karosserie eingebracht werden muß.

Aufgabe der Erfindung ist es, die im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebene Leuchte derart zu gestalten, daß die Leuchte mit ihrem Gehäuse sowohl mit Spiel in die Karosserieöffnung einführbar ist als auch in der Karosserieöffnung bei unterschiedlichen Wandstärken an der Karosserie festsetzbar ist und darüber hinaus sollen für die Befestigungsschrauben seitlich der das Gehäuse aufnehmenden Karosserieöffnung keine Befestigungslöcher in die Karosserie einzubringen sein.

Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß als Halteelemente faltbare Stege dienen, welche jeweils zwischen einem Mutterteil für die Befestigungsschrauben und einem vorderen Rand des Gehäuses angeordnet sind, wobei die Mutterteile durch Eindrehen der Befestigungsschraube in einer seitlichen Führung des Gehäuses zum vorderen Rand des Gehäuses verschiebbar sind, wodurch der Steg von einem gestreckten in einen gefalteten Zustand bringbar ist, in welchem der Steg an den inneren Randbereich der Karosserieöffnung anlegbar ist. Die Leuchte ist mit ihrem Gehäuse bei gestrecktem Steg leichtgängig in die Karosserieöffnung einführbar, da zwischen Gehäuse und Karosserieöffnung Spiel bestehen kann. Beim Eindrehen der Befestigungsschrauben in die Mutterteile verschieben sich die Mutterteile in der Führung des Gehäuses zum vorderen Rand des Gehäuses hin. Da der Steg zwischen Mutterteil und dem vorderen Rand des Gehäuses angeordnet ist, faltet sich dieser nach außen hin und hintergreift den inneren Randbereich der Karosserieöffnung. Die Befestigungsschrauben sind soweit in die Mutterteile einzudrehen, bis der Steg mit einer ausreichend großen Kraft an dem inneren Randbereich der Karosserieöffnung anliegt. Je länger der Steg ausgeführt ist, um so weiter kann dieser den Rand der Karosserieöffnung hintergreifen.

Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Steg mit einem Ende an das Gehäuse und mit dem anderen Ende an das Mutterteil einstückig angeformt ist. Dadurch sind die Mutterteile und die Stege zusammen mit dem Gehäuse kostengünstig herstellbar und für die Mutterteile und die Stege entfällt eine umständliche und zeitaufwendige Montage. Die Stege sollten so gestaltet und aus einem solchen Werkstoff bestehen, daß sie nach einem Lösen der Befestigungsschrauben in ihrem gefalteten Zustand verbleiben.

Die Faltung des Steges erfolgt mit einem sehr geringen Kraftaufwand und ist genau definiert wenn der Steg drei Sollbiegelinien aufweist, von denen eine erste angrenzend zum vorderen Rand des Gehäuses, eine dritte angrenzend zum Mutterteil und eine zweite zwischen der ersten und dritten Sollbiegelinie verläuft, wobei der Steg im gefalteten Zustand um die zweite Sollbiegelinie zusammengefaltet und um die erste und dritte Sollbiegelinie nach außen gebogen ist, wodurch die dem vorderen Rand des Gehäuses zugewandte Seite an den inneren Randbereich der Karosserieöffnung anlegbar ist. Der Steg ist zwischen den Sollbiegelinien so steif ausführbar, daß ein sehr fester Sitz der Leuchte in der Karosserieöffnung möglich ist. Der Festsitz der Leuchte in der Karosserieöffnung ist besonders groß, wenn die zweite Sollbiegelinie zur ersten Sollbiegelinie hin einen kleineren Abstand als zur dritten Sollbiegelinie aufweist. Dadurch verläuft die dem vorderen Rand des Gehäuses zugewandte Seite des gefalteten Steges annähernd parallel zum inneren Randbereich der Karosserieöffnung bzw. der Steg ist im Bereich der zweiten Sollbiegelinie an den inneren Randbereich der Karosserieöffnung anlegbar.

In diesem Zusammenhang ist es weiterhin vorteilhaft, wenn der Steg in einem ersten Abschnitt, welcher zwischen der ersten und zweiten Sollbiegelinie verläuft, eine durch einen Schlitz freigeformte Zunge aufweist, die mit ihrer Wurzel starr mit einem zweiten Abschnitt des Steges verbunden ist, welcher zwischen der zweiten und dritten Sollbiegelinie verläuft, wobei die Zunge bei gefaltetem Steg aus dem ersten Abschnitt des Steges herausgestellt ist und mit ihrem freien Ende an den inneren Randbereich der Karosserieöffnung anlegbar ist. Dadurch ist auch bei einem relativ kurzen Steg sichergestellt, daß der Steg weit genug den inneren Randbereich der Karosserieöffnung hintergreift.

Die Sollbiegelinien des Steges sind kostengünstig herstellbar, wenn sie durch eine Querschnittsschwächung des Steges gebildet sind. Die Sollbiegelinien können durch in den Steg eingebrachte Freimachungen und/oder durch eine Schwächung der Wandstärke des Steges gebildet sein.

Das Mutterteil ist einfach und schnell in die Führung einsetzbar, wenn der Steg im gestreckten Zustand um seine erste Sollbiegelinie zur Führung des Gehäuses hin schwenkbar ist und das von ihm getragene Mutterteil selbstrastend in die Führung eindrückbar ist. Eine Einfädelungshilfe für das Mutterteil ist gegeben, wenn das Mutterteil mindestens eine schräg verlaufende Auflauffläche aufweist, mit welcher das Mutterteil bei einem selbstrastenden Eindrücken in die Führung des Gehäuses an einer Kante der Führung entlanggleitet.

Die Führung für jedes Mutterteil ist sehr einfach gestaltet, wenn die Führung jeweils zwei an die Außenseite einer Seitenwand des Gehäuses angebrachte Führungselemente aufweist, zwischen welchen das Mutterteil beim Eindrehen der Befestigungsschrauben schubladenartig verschiebbar ist. Die Führungselemente können von der die Rückseite des Gehäuses formenden Werkzeughälfte hergestellt werden, wenn die Führungselemente im Querschnitt winkelförmig ausgeführt sind und mit den sich zugewandten Schenkeln das Mutterteil übergreifen, wobei die von den Führungselementen gebildete Führung zur Rückseite des Gehäuses hin offen ausgeführt ist.

Die Befestigungseinrichtung für die Fahrzeugleuchte baut sehr klein und für sie muß die Karosserieöffnung nicht wesentlich größer ausgeführt werden, wenn der Steg im gestreckten Zustand zwischen den das Mutterteil aufnehmenden Führungselementen angeordnet ist und die zwischen den Führungselementen angeordnete Befestigungsschraube abdeckt. Ein Falten des Steges nach außen hin ist sicher, wenn der gestreckte Steg an der Befestigungsschraube anliegt bzw. in einem kleinen Abstand zur Befestigungsschraube verläuft.

Zwei Ausführungsbeispiele nach der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen

Fig. 1 ein Gehäuse mit einer Abschlußscheibe einer Fahrzeugleuchte vor ihrem Zusammenfügen;

Fig. 2 die in eine Karosserieöffnung eingesetzte Fahrzeugleuchte aus Fig. 1 mit einer Befestigungseinrichtung;

Fig. 3 eine Ansicht X in Fig. 1 auf das Gehäuse;

Fig. 4 eine Ansicht Y in Fig. 1 auf das Gehäuse und

Fig. 5 eine in eine Karosserieöffnung eingesetzte Fahrzeugleuchte mit einer anderen Befestigungseinrichtung.

Die Fahrzeugleuchte weist ein aus Kunststoff bestehendes topfförmiges Gehäuse (2) mit einer rechteckförmigen Lichtaustrittsöffnung auf. In das Innere des topfförmigen Gehäuses (2) ist eine Lichtquelle (4), welche von einer Soffitten-Glühlampe gebildet ist, und eine elektrische Kontaktierungseinrichtung (21) für die Soffitten-Glühlampe angeordnet. Das topfförmige Gehäuse (2) weist an seinem vorderen Rand einen nach außen gestellten Randabschnitt (22) auf und liegt mit dem Randabschnitt (22) unter Zwischenschaltung einer Ringdichtung (23) an dem äußeren Randbereich der Karosserieöffnung (1) an. Auf das Gehäuse (2) ist eine rechteckförmige lichtdurchlässige Abschlußscheibe (3) aufgesetzt. Die Abschlußscheibe (3) kann in ihrer gesamten Ausdehnung lichtdurchlässig gestaltet sein oder aus einem äußeren lichtundurchlässigen Rahmen mit einem lichtdurchlässigen Fenster bestehen. Die rechteckförmige Abschlußscheibe (3) ragt umlaufend den vorderen Randabschnitt des Gehäuses (2) und liegt mit einer zur Karosserie (6) weisenden umlaufenden Seitenwand (24) zusammen mit dem Randabschnitt (22) des Gehäuses (2) an der Ringdichtung (22) an. An den kurzen Seiten der rechteckförmigen Fahrzeugleuchte ist jeweils eine Durchgangsöffnung (25) eingebracht. Die Durchgangsöffnungen (25) gehen durch die Abschlußscheibe (3) und den vorderen Randabschnitt (22) des Gehäuses (2) hindurch. In die Durchgangsöffnungen (25) sind Befestigungsschrauben (5) mit ihrem Gewindeschaft (27) eingeführt. Die Befestigungsschrauben (5) tauchen mit ihrem Schraubenkopf (26) in eine Vertiefung auf der Vorderseite der Abschlußscheibe (3) ein. Die Durchgangsöffnung (25) ist an der Abschlußscheibe (3) so eng gehalten, daß die Befestigungsschrauben (5) beim Aufsetzen der Abschlußscheibe (3) auf das Gehäuse (2) verliersicher an der Abschlußscheibe (3) gehalten sind (nicht dargestellt). In dem Gehäuse (2) sind die Durchgangsöffnungen (25) so groß gehalten, daß Befestigungsschrauben (5) mit Spiel hindurchführen.

Die Befestigungsschrauben (5) sind mit ihrem Gewindeschaft (27) in ein Mutterteil (8) eindrehbar. Beim Eindrehen der Befestigungsschrauben (5) in das Mutterteil (8) verschiebt sich das Mutterteil (8) in einer seitlichen Führung (9) des Gehäuses (2). Die Führungen (9) des Gehäuses (2) bestehen jeweils aus zwei Führungselementen (16). Die Führungselemente (16) sind an eine Seitenwand (15) des Gehäuses (2) angeformt und winkelförmig ausgeführt. Zwei Schenkel der winkelförmig ausgeführten Führungselemente (16) sind zueinander gerichtet und übergreifen das Mutterteil (8). Somit ist das Mutterteil (8) schubladenartig in der Führung (9) verschiebbar. Die Führung (9) ist zur Rückseite des Gehäuses (2) hin offen ausgeführt. Das Mutterteil (8) greift zwischen den beiden Führungselementen (16) in eine in Verstellrichtung des Mutterteils (8) verlaufende Rinne (28) der Seitenwand (15) ein. Der in die Rinne (28) eintauchende Abschnitt des Mutterteils (8) weist die Gewindebohrung für die Befestigungsschraube (5) auf. Die Mutterteile (8) sind über einen flachbandförmigen Steg (7) an den vorderen Randabschnitt (22) des Gehäuses (2) angeformt. Die Stege (7) stehen nach der Entformung des Gehäuses (2) rechtwinklig von der Seitenwand (15) des Gehäuses (2) ab. Dadurch ist die Rückseite des Steges (7) und des Mutterteils (8) zusammen mit der Werkzeughälfte entformbar, welche die Rückseite des Gehäuses und die Führung (9) des Gehäuses (2) formt. Die vordere Seite des Steges (7) und des Mutterteils (8) wird zusammen mit der Gewindebohrung des Mutterteils (8) durch ein zusätzliches verstellbares Werkzeugteil entformt. Dadurch ist das Werkzeug für das Gehäuse (2), obwohl Mutterteile und die Stege einstückig mit dem Gehäuse (2) ausgeführt sind, einfach gestaltet. Der Steg (7) weist an der Abbindungsstelle zum vorderen Randabschnitt (22) eine erste Sollbiegelinie (10) auf. Eine zweite Sollbiegelinie (11) verläuft zwischen der ersten Sollbiegelinie (10) und dem Mutterteil (8). Angrenzend an das Mutterteil (8) weist der Steg (7) eine dritte Sollbiegelinie (12) auf. Die drei Sollbiegelinien (10, 11, 12) verlaufen parallel zueinander und zur Seitenwand (15) des Gehäuses (2) und senkrecht zur Längsachse der Befestigungsschrauben (5). An der Rückseite des flachbandförmigen Steges (7) sind an seinen langen Seiten langgestreckte Versteifungselemente (29) angeformt, welche im Bereich der Sollbiegelinien (10, 11, 12) unterbrochen sind. Im Bereich der Sollbiegelinie (12) ist der Querschnitt des Steges (7) zusätzlich durch eine Öffnung (30) und in den Bereichen der Sollbiegelinien (10, 12) durch eine Freimachung (19) geschwächt. Durch die Freimachung (19) ist in einem ersten Abschnitt (17) des Steges (7), welcher durch die erste und die zweite Sollbiegelinie (10, 11) begrenzt ist, eine Zunge (20) freigeformt. Die Zunge (20) weist im gestreckten Zustand des Steges (7) zur ersten Sollbiegelinie (10) hin und ist mit ihrer Wurzel starr mit einem zweiten Abschnitt (18) des Steges (7), welcher durch die zweite und dritte Sollbiegelinie begrenzt ist, verbunden.

Durch Schwenken des gestreckten Steges (7) um die erste Sollbiegelinie (10) schwenkt das Mutterteil (8) zum freien Ende der Führung (9) hin und ist in den zur Rückseite des Gehäuses (2) weisenden Endabschnitt der Führung (9) selbstrastend einzudrücken. Beim Eindrücken des Mutterteils (8) in die Führung (9) gleitet das Mutterteil (8) an einer Kante (14) der Führungselemente (16) entlang, bis das Mutterteil selbstrastend die Führungselemente (16) hintergreift. Die Kante (14) jedes Führungselementes (16) verspringt nach außen und verbreitert somit den zur Rückseite weisenden Endabschnitt der Führung (9). Es kann aber auch nur ein Führungselement (16) mit einer Kante (14) versehen sein. Im gestreckten Zustand liegt der Steg (7) an dem Gewindeschaft (27) der Befestigungsschraube (5) an oder weist zum Gewindeschaft (27) einen sehr geringen Abstand auf.

Beim Eindrehen der Befestigungsschrauben (5) in die Mutterteile (8) verschieben diese sich zum vorderen Rand des Gehäuses (2) hin und der Steg (7) faltet sich um die Sollbiegelinien (10, 11, 12) nach außen. Da die Zunge (20) starr mit dem ersten Abschnitt (17) des Steges (7) verbunden ist, stellt sie sich sehr weit nach außen und die Karosserieöffnung ist sicher von dem Steg (7) hintergriffen. Damit der zweite Abschnitt (18) des Steges (7) annähernd parallel zur Karosserie (6) bzw. in einem möglichst kleinen spitzen Winkel zur Karosserie (6) verläuft, ist der Abstand zwischen der ersten und zweiten Sollbiegelinie (10, 11) kleiner gewählt als zwischen der zweiten und dritten Sollbiegelinie (11, 12).

Bei der in Fig. 5 gezeigten Fahrzeugleuchte weist der Steg (7) keine Zunge auf, und somit ist der erste Abschnitt (17) des Steges (7) flächig an den inneren Randbereich der Karosserieöffnung (1) anlegbar.

Bezugszeichenliste

1 Karosserieöffnung

2 Gehäuse

3 Abschlußscheibe

4 Lichtquelle

5 Befestigungsschraube

6 Karosserie

7 Steg

8 Mutterteil

9 Führung

10 erste Sollbiegelinie

11 zweite Sollbiegelinie

12 dritte Sollbiegelinie

13 Auflauffläche

14 Kante

15 Seitenwand

16 Führungselement

17 erster Abschnitt

18 zweiter Abschnitt

19 Freimachung

20 Zunge

21 elektrische Kontaktierungseinrichtung

22 Randabschnitt

23 Ringdichtung

24 Seitenwand

25 Durchgangsöffnung

26 Schraubenkopf

27 Gewindeschaft

28 Rinne

29 Versteifungselement

30 Öffnung


Anspruch[de]
  1. 1. Fahrzeugleuchte, mit einem in eine Karosserieöffnung (1) einsetzbaren Gehäuse (2), mit einer auf das Gehäuse (2) aufgesetzten lichtdurchlässigen Abschlußscheibe (3), mit einer von der Abschlußscheibe (3) abgedeckten Lichtquelle (4) und mit einer Befestigungseinrichtung, welche Befestigungsschrauben (5) zum Festsetzen der Abschlußscheibe (3) und des Gehäuses (2) an der Karosserie (6) und Halteelemente zum Hintergreifen des Randes der Karosserieöffnung (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteelemente faltbare Stege (7) dienen, welche jeweils zwischen einem Mutterteil (8) für die Befestigungsschrauben (5) und einem vorderen Rand des Gehäuses (2) angeordnet sind, wobei die Mutterteile (8) durch Eindrehen der Befestigungsschrauben (5) in einer seitlichen Führung (9) des Gehäuses (2) zum vorderen Rand des Gehäuses (2) verschiebbar sind, wodurch der Steg (7) von einem gestreckten in einen gefalteten Zustand bringbar ist, in welchem der Steg (7) an den inneren Randbereich der Karosserieöffnung (1) anlegbar ist.
  2. 2. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (7) mit einem Ende an das Gehäuse (2) und mit dem anderen Ende an das Mutterteil (8) einstückig angeformt ist.
  3. 3. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (7) drei Sollbiegelinien (10, 11, 12) aufweist, von denen eine erste (10) angrenzend zum vorderen Rand des Gehäuses (2), eine dritte (12) angrenzend zum Mutterteil (8) und eine zweite (11) zwischen der ersten und zweiten Sollbiegelinie (10, 12) verläuft, wobei der Steg (7) im gefalteten Zustand um die zweite Sollbiegelinie (11) zusammengefaltet und um die erste und dritte Sollbiegelinie (10, 12) nach außen gebogen ist, wodurch die dem vorderen Rand des Gehäuses (2) zugewandte Seite des Steges (7) an den inneren Randbereich der Karosserieöffnung (1) anlegbar ist.
  4. 4. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Sollbiegelinie (11) zur ersten Sollbiegelinie (10) hin einen kleineren Abstand als zur dritten Sollbiegelinie (12, ) aufweist.
  5. 5. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (7) in einem ersten Abschnitt (17), welcher zwischen der ersten und zweiten Sollbiegelinie (10, 11) verläuft, eine durch einen Schlitz (19) freigeformte Zunge (20) aufweist, die mit ihrer Wurzel starr mit dem zweiten Abschnitt (18) des Steges (7) verbunden ist, welcher zwischen der zweiten und dritten Sollbiegelinie (11, 12) verläuft, wobei die Zunge (20) bei gefaltetem Steg (7) aus dem ersten Abschnitt (17) des Steges (7) herausgestellt ist und mit ihrem freien Ende an den inneren Randbereich der Karosserieöffnung (1) anlegbar ist.
  6. 6. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbiegelinien (10, 11, 12) des Steges (7) durch Querschnittsschwächung des Steges (7) gebildet sind.
  7. 7. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (7) im gestreckten Zustand um seine erste Sollbiegelinie (10) zur Führung (9) des Gehäuses (2) hin schwenkbar ist und daß von ihm getragene Mutterteil (8) selbstrastend in die Führung (9) des Gehäuses (2) eindrückbar ist.
  8. 8. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Mutterteil (8) mindestens eine schräg verlaufende Auflauffläche (13) aufweist, mit welcher das Mutterteil (8) beim selbstrastenden Eindrücken in die Führung (9) des Gehäuses (2) an einer Kante (14) der Führung (9) entlanggleitet.
  9. 9. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (9) jeweils zwei an die Außenseite einer Seitenwand (15) des Gehäuses (2) angebrachte Führungselemente (16) aufweisen, zwischen welchen das Mutterteil (8) beim Eindrehen der Befestigungsschrauben (5) schubladenartig verschiebbar ist.
  10. 10. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (16) im Querschnitt winkelförmig ausgeführt sind und mit den sich zugewandten Schenkeln das Mutterteil (8) übergreifen, wobei die von den Führungselementen (16) gebildete Führung (9) zur Rückseite des Gehäuses (2) hin offen ausgeführt ist.
  11. 11. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (7) im gestreckten Zustand zwischen den das Mutterteil (8) aufnehmenden Führungselementen (16) angeordnet ist und die zwischen den Führungselementen (16) angeordneten Befestigungsschrauben (5) abdeckt.






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