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Dokumentenidentifikation DE4439870A1 15.05.1996
Titel Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper mit mindestens einem patrizenförmigen Schlauchstutzen
Anmelder Hasco-Normalien Hasenclever GmbH + Co, 58513 Lüdenscheid, DE
Erfinder Schröder, Harald, 58507 Lüdenscheid, DE
Vertreter Patentanwälte Ostriga, Sonnet & Wirths, 42275 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 08.11.1994
DE-Aktenzeichen 4439870
Offenlegungstag 15.05.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.1996
IPC-Hauptklasse F16L 33/213
Zusammenfassung Bei einem druckmittelleitenden Anschluß- und Verbindungskörper (10) weist ein Schlauchstutzen (15) nur eine von der Stirnfläche (16) des freien Stutzenendes (E) ausgehende kegelstumpfartige Erweiterung (17) auf. An die kegelstumpfartige Erweiterung (17) schließt sich mit dem größten Radius (R2) der Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK) eine Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) an, deren axiale Länge (L2) geringer ist als die axiale Länge (L1) der Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK). Die Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) weist eine rauhe Oberfläche (R) mit verhältnismäßig großer Rauhtiefe auf. Die axiale Länge (L3) des glatten Schaftbereichs (19) ist größer als die Breite einer mit dem Schlauchdurchmesser korrespondierenden Band-Klemmschelle.
Der druckmittelleitende Anschluß- und Verbindungskörper (10) gewährleistet bei einfacher Bauform eine betriebssichere reparaturarme Steckaufnahme eines flexiblen Schlauchendes mit hinreichend großem Schlauch-Abzugswiderstand.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen druckmittelleitenden Anschluß- und Verbindungskörper entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige druckmittelleitende Anschluß- und Verbindungskörper sind beispielsweise in den Prospektseiten 5.1 und 5.2, betreffend u. a. die Normalien Z80/ . . . bis Z801/ . . . der HASCO-Normalien Hasenclever GmbH + Co, D-58513 Lüdenscheid, dargestellt.

Solche druckmittelleitenden Anschluß- und Verbindungskörper können unterschiedlichste Formen mit beispielsweise einem gestreckten oder unter verschiedenen Winkeln abgeknickten Druckmittelkanal aufweisen. Eine häufig zur Anwendung gelangende Art gattungsgemäßer druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper weist einenends den Schlauchanschlußstutzen und andernends ein patrizen- oder matrizenartiges Anschlußteil in Form einer Gewindekupplung oder einer Schnellkupplung auf. Auch kann der Druckmittelkanal derartiger druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper mit einem Rückschlag-Absperrkörper, beispielsweise mit einem federbelasteten Kugel-Rückschlagventil, ausgestattet sein.

Die Erfindung richtet sich hauptsächlich auf die Ausgestaltung des in einen flexiblen Druckmittelschlauch einsteckbaren patrizenförmigen Schlauchstutzens. Dieser Schlauchstutzen besitzt entsprechend den vorerwähnten vorveröffentlichten Prospektseiten im Anschluß an einen glatten Schaftbereich mit kreiszylindrischer Außenmantelfläche an seinem freien Stutzenende zwei etwa sägezahnartig unmittelbar aufeinanderfolgende, sich zum freien Stutzenende hin verjüngende kegelstumpfartige Erweiterungen. Die Kegelstumpfaußenmantelfläche der dem freien Stutzenende unmittelbar benachbarten kegelstumpfartigen Erweiterung geht mit ihrem kleinsten Radius von der Stirnfläche des freien Stutzenendes aus und bildet insbesondere eine Aufsteckfase für die Innenmantelfläche des aufzusteckenden Schlauchs.

Der bekannte Schlauchstutzen funktioniert folgendermaßen: Der gegenüber dem Radius des glatten Schaftbereichs einen geringeren Innenradius aufweisende flexible Schlauch wird vom freien Stutzenende her bis über den glatten Schaftbereich hinweg gänzlich auf den Schlauchstutzen, zumeist nahezu bis zu einem Anschlag, aufgepreßt bzw. aufgeschoben. Sodann wird eine ringförmige Stahlband-Klemmschelle positioniert und angezogen. Hierbei quetscht die Klemmschelle, deren Breite so bemessen ist, daß sie zumindest die dem glatten Schaftbereich benachbarte kegelstumpfförmige Erweiterung axial noch vorn überlappt, die Schlauchinnenmantelfläche gegen relativ scharfkantige, zur Längsmittelachse des Schlauchstutzens koaxial umlaufende Klemmlinien. Die beiden Klemmlinien ergeben sich durch die beiden sägezahnartig aufeinanderfolgenden Kegelstumpfaußenmantelflächen.

Der bekannte druckmittelleitende Anschluß- und Verbindungskörper, welcher insbesondere bei Kunststoff-Spritzgießformen zur Fortleitung von zum Teil temperierten flüssigen Medien mit Drücken von 15-20 Bar im Zusammenhang mit Schnell- Steckkupplungen zur Anwendung gelangt, wird als verbesserungsbedürftig empfunden. Zumal bei betriebsbedingt häufigem An- und Abkuppeln hat sich gezeigt, daß die relativ scharfkantigen Klemmlinien, mit denen ein hoher Abzugswiderstand gegen ein versehentliches Lösen des Schlauchendes erreicht werden soll, den Schlauch-Innenmantel verletzen, was zu Reparaturanfälligkeit mit vorausgehenden lästigen Leckverlusten führt.

Ausgehend von dem bekannten druckmittelleitenden Anschluß- und Verbindungskörper gemäß den weiter oben erwähnten Prospektseiten der Firma HASCO, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den druckmittelleitenden Anschluß- und Verbindungskörper so weiterzuentwickeln, daß er bei einer vereinfachten Bauweise eine weniger reparaturanfällige Schlauchverbindung mit zugleich hinreichend großem Schlauch-Abzugswiderstand gestattet.

Entsprechend der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Schlauchstutzen nur eine von der Stirnfläche des freien Stutzenendes ausgehende kegelstumpfartige Erweiterung aufweist, an welche sich mit dem größten Radius der Kegelstumpfaußenmantelfläche eine Kreiszylinderaußenmantel- Klemmfläche als Klemmanlage anschließt, deren axiale Länge geringer ist als die axiale Länge der Kegelstumpfaußenmantelfläche, daß die Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche eine rauhe Oberfläche mit verhältnismäßig großer Rauhtiefe aufweist, und daß die axiale Länge des glatten Schaftbereichs größer ist als die Breite einer mit dem Schlauchdurchmesser korrespondierenden Klemmschelle.

Entsprechend der Erfindung weist der Schlauchstutzen nur eine von der Stirnfläche des freien Stutzenendes ausgehende kegelstumpfartige Erweiterung auf.

Diese eine kegelstumpfartige Erweiterung dient lediglich als Aufsteckfase und damit einem erleichterten Aufstecken des flexiblen Schlauchendes bis über den glatten axialen Schaftbereich hinweg.

Entsprechend der Erfindung besonders wesentlich sind die Merkmale, wonach sich an die kegelstumpfförmige Erweiterung mit dem größten Radius der Kegelstumpfaußenmantelfläche eine Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche anschließt, deren axiale Länge geringer ist als die der Kegelstumpfaußenmantelfläche, wobei die Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche eine rauhe Oberfläche mit verhältnismäßig großer Rauhtiefe aufweist.

Die Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche, eine rauhe Oberfläche mit verhältnismäßig großer Rauhtiefe, stellt ein wesentliches Merkmal des erfindungsgemäßen Schlauchstutzens dar, welches Voraussetzung für eine schonende Behandlung der Schlauchinnenmantelfläche und zugleich für einen großen Abzugswiderstand gegen ein unbeabsichtigtes Ablösen des flexiblen Schlauchs vom Schlauchstutzen bildet. Mit der erfindungsgemäßen Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche wirkt das weitere Erfindungsmerkmal eng zusammen, wonach die axiale Länge des (z. B. kreiszylindrischen) glatten Schaftbereichs größer ist als die Breite einer mit dem Schlauchdurchmesser korrespondierenden Klemmschelle.

Es soll sich hierbei insbesondere um Band-Klemmschellen verschiedener Ausführungsformen, wie Stahlband-Klemmschellen, handeln.

Entsprechend der Erfindung findet nämlich die Band- Klemmschelle axial neben der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche, und zwar axial auf dem glatten Schaftbereich, genügend Platz.

Wenn demnach die Band-Klemmschelle angezogen wird, drückt sie das flexible Schlauchende gegen den glatten (z. B. kreiszylindrischen) Schaftbereich. Hierbei zieht die Band- Klemmschelle das flexible Schlauchende vom glatten Schaftbereich her schräg rückwärts derart gegen die rauhe Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche, daß dort sowohl eine hinreichend große Normalkraft- als auch eine Axialkraftkomponente entsteht. Diese Kraftkomponenten gewährleisten eine abzugssichere Halterung des flexiblen Schlauchendes auf dem Schlauchstutzen ohne die Gefahr einer Verletzung der Schlauchinnenmantelfläche.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat es sich zur Erzielung eines hohen Schlauch-Abzugswiderstandes als zweckmäßig herausgestellt, daß die Kreiszylinderaußenmantel- Klemmfläche an ihrer der Stirnfläche des freien Stutzenendes abgewandten Seite mittels einer sich radial erstreckenden Kreisringfläche vom kreiszylindrischen glatten Schaftbereich abgegrenzt ist.

Der Gefahr einer Verletzung der Schlauchinnenmantelfläche wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung auch dadurch begegnet, daß die Übergänge von der Kegelstumpfaußenmantelfläche zur Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche und von letzterer zur Kreisringfläche als konvex gewölbte Übergangs flächen ausgebildet sind.

Erfindungsgemäß kann die rauhe Oberfläche der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche von einer gerillten Fläche gebildet sein, deren Rillen koaxial zur Längsmittelachse des Schlauchstutzens verlaufen.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform entsprechend der Erfindung besteht indessen darin, daß die rauhe Oberfläche von einer Kreuzrändelung gebildet ist. Es handelt sich hierbei um eine Rändeloberfläche gemäß DIN 82.

Ein hinreichend großer Schlauch-Abzugswiderstand wird, ohne daß das Aufstecken des flexiblen Schlauchendes zu sehr erschwert wird, entsprechend weiteren Erfindungsmerkmalen dadurch erzielt, daß die axiale Länge der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche etwa ein Drittel der axialen Länge der Kegelstumpfaußenmantelfläche beträgt.

Einen genügend großen axialen Freiraum zur Aufnahme einer mit dem jeweiligen Schlauchdurchmesser korrespondierenden Breite einer Band-Klemmschelle wird entsprechend weiteren Erfindungsmerkmalen dadurch erreicht, daß die axiale Länge der Kegelstumpfaußenmantelfläche etwa ein Viertel der axialen Länge des glatten Schaftbereichs beträgt.

Für relativ hohe Drücke hat sich eine erfindungsgemäße Ausführungsform bewährt, die einen großen Schlauchabzugswiderstand mit verbesserter Dichtheit in der Anschlußzone kombiniert. Diese Ausführungsform besteht erfindungsgemäß darin, daß der glatte Schaftbereich zwei entlang dessen Längsmittelachse aufeinanderfolgende, zu letzterer koaxiale, flache torusartige ringförmige Erhebungen enthält, die voneinander sowie jeweils von der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche und von dem der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche abgewandten Ende des glatten Schaftbereichs axial distanziert sind.

Die beiden voneinander distanzierten flachen torusartigen ringförmigen Erhebungen werden von der Schlauchschelle axial über spannt und drücken das Schlauchmaterial zwischen und seitlich neben die torusartigen Erhebungen, wobei zugleich das vorerwähnte Zusammenspiel mit der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche eintritt. Die flachen torusartigen ringförmigen Erhebungen, welche eine glatte Oberfläche aufweisen, sind selbst und in ihrem Übergang zu den angrenzenden Kreiszylinderaußenmantel-Teilflächen des glatten Schaftbereichs so geschmeidig gestaltet, daß keine Beschädigung der Schlauchinnenmantelfläche auftreten kann.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die jeweiligen Außendurchmesser einer torusartigen Erhebung und der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche gleich. Die vorbeschriebene vorteilhafte Ausführungsform wird vorteilhaft dadurch weitergebildet, daß der glatte Schaftbereich an dem der Kegelstumpfaußenmantelfläche abgewandten Ende der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche einen an letztere unmittelbar angeschlossenen, eine entgegengesetzt geneigte Kegelstumpfmantelfläche aufweisenden Gegenkonus enthält. Zweckmäßig ist der Gegenkonus im Axialabstand von der benachbarten torusartigen Erhebung angeordnet. Eine hinsichtlich Dichtheit und Schlauchabzugssicherheit vorteilhafte Ausführungsform hat die Erfindung dadurch geschaffen, daß die axialen Längen der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche, des Gegenkonusses, des Axialabstandes des Gegenkonusses von der benachbarten torusartigen Erhebung und der Abstand der beiden torusartigen Erhebungen voneinander etwa gleich sind.

In diesem Zusammenhang ist es auch zweckmäßig, daß die axiale Länge jeder torusartigen Erhebungen etwa um ein Drittel größer ist, als die axiale Länge der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche. Der Neigungswinkel der Kegelstumpfaußenmantelfläche und der Neigungswinkel des Gegenkonusses sind etwa gleich und betragen jeweils etwa 15°.

In den Zeichnungen sind bevorzugte Ausführungsbeispiele entsprechend der Erfindung näher dargestellt, es zeigt,

Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen druckmittelleitenden Anschluß- und Verbindungskörpers halb in Ansicht und halb in radialem Längsschnitt und

Fig. 2 in Anlehnung an die Darstellungsweise gemäß Fig. 1 eine andere Ausführungsform.

In den Zeichnungen ist ein druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet. Analoge Merkmale der beiden dargestellten Ausführungsformen sind jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.

Der Anschluß- und Verbindungskörper 10 weist einen Anschlußkopf 11 mit einer Aufnahme 12 für eine Ringdichtung 13 und eine Innengewindemuffe 14 auf. Die Innengewindemuffe 14 ist zur Aufnahme eines Gewindefortsatzes eines nicht gezeigten patrizenförmigen Gewindeanschlusses vorgesehen, dessen vordere metallische Dicht-Anlagefläche gegen die Ringdichtung 13 gepreßt wird.

Anstelle des in der Zeichnung dargestellten Anschlußkopfes kann ein gänzlich anders ausgebildeter Anschlußkopf vorhanden sein: ein patrizenförmiges Gewindeanschlußteil (umgekehrt analog zur dargestellten Ausführungsform) oder ein matrizen- oder patrizenförmiges Anschlußteil an sich bekannter Schnell-Steckverschlüsse.

Als einstückig-stoffschlüssigen Fortsatz des Anschlußkopfes 11 weist der Anschluß- und Verbindungskörper 10 einen insgesamt mit 15 bezeichneten patrizenförmigen Schlauchstutzen auf, auf welchen in ein nicht dargestelltes Ende eines flexiblen Schlauchs aufgepreßt wird.

Anschlußkopf 11 und Schlauchstutzen 15 umgeben insgesamt koaxial einen Druckmittelkanal K, dessen Längsmittelachse mit x bezeichnet ist.

Der Anschluß- und Verbindungskörper 10 bildet ein Formteil, beispielsweise aus Metall, wie z. B. aus dem Werkstoff MS 58 oder aus einem geeigneten widerstandsfähigen Kunststoff.

Der Schlauchstutzen 15 weist eine von der Stirnfläche 16 seines freien Stutzenendes E ausgehende kegelstumpfartige Erweiterung 17 auf, deren axiale Länge mit L1 bezeichnet ist. Der kleinste Radius der kegelstumpfartigen Erweiterung 17 ist mit R1 bezeichnet, während der größte Radius der kegelstumpfartigen Erweiterung 17 mit der Bezeichnung R2 versehen ist. Die Kegelstumpfaußenmantelfläche der kegelstumpfartigen Erweiterung 17 ist mit MK bezeichnet.

Unmittelbar und übergangslos an die Kegelstumpfaußenmantelfläche MK ist zum rückwärtig angeordneten Anschlußkopf 11 hin eine Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF angeschlossen, welche mit einer rauhen Oberfläche verhältnismäßig großer Rauhtiefe in Form einer Rändelung R gemäß DIN 82 versehen ist. Die axiale Länge der Kreiszylinderaußenmantel- Klemmfläche KF ist mit L2 bezeichnet.

Die Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 an ihrer der Stirnfläche 16 abgewandten Seite mittels einer sich radial zur Längsmittelachse x erstreckenden Kreisringfläche 18 von einem glatten Schaftbereich 19 mit durchgehend kreiszylindrischer Außenmantelfläche AM abgegrenzt.

Ebenso wie die Oberfläche AM des Schaftbereichs 19 ist auch die Kegelstumpfaußenmantelfläche MK der kegelstumpfartigen Erweiterung 17 glatt.

Der jeweilige Übergang von der Kegelstumpfaußenmantelfläche MK zur Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF (Übergangsfläche 20) und von der Kreiszylinderaußenmantel- Klemmfläche KF zur Kreisringfläche 18 (Übergangsfläche 21) ist als konvex gewölbte Übergangsfläche ausgebildet (Fig. 1).

Die axiale Länge des glatten kreiszylindrischen Schaftbereichs 19 ist mit L3 bezeichnet.

Die axiale Länge L1 der Kegelstumpfaußenmantelfläche MK beträgt etwa ein Viertel der axialen Länge L3 des glatten Schaftbereichs 19.

Die axiale Länge L2 der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF beträgt etwa ein Drittel der axialen Länge L1 der Kegelstumpfaußenmantelfläche MK.

Anhand der Fig. 1 und 2 ist vorstellbar, daß ein flexibles Schlauchende über die als Aufsteckfase dienende Kegelstumpfaußenmantelfläche MK aufgeschoben und etwa bis vor einen vom Anschlußkopf 11 gebildeten Anschlag A vorgeschoben werden kann. Sodann wird eine nicht dargestellte Stahlband- Schlauch-Klemmschelle in Höhe des glatten Schaftbereichs 19 angebracht, ohne daß die Schelle die Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF überlappt. Durch Anziehen der Stahlband- Klemmschelle wird das flexible Schlauchende fest gegen den glatten Schaftbereich 19 verklemmt. Zugleich zieht die Schelle dabei den Schlauch vom glatten Schaftbereich 19 her schräg gegen die Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF. Folglich wird zwischen der Klemmfläche KF und der Schlauchinnenmantelfläche sowohl eine erhebliche Normalkraft- als auch eine erhebliche Axialkraftkomponente erzeugt. Diese Kraftkomponenten gewährleisten einen großen Schlauch-Abzugswiderstand gegen ein unbeabsichtigtes Ablösen des Schlauchs vom Schlauchstutzen 15.

Im Vergleich zur Ausführungsform gemäß Fig. 1 bestehen die abweichenden Merkmale der Ausführungsform gemäß Fig. 2 darin, daß der glatte Schaftbereich 19 zwei entlang der Längsmittelachse x aufeinanderfolgende, zu letzterer etwa koaxiale, flache torusartige ringförmige Erhebungen T enthält. Die torusartigen Erhebungen T sind jeweils von der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF und von dem der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF abgewandten Ende (Anschlag A) des glatten Schaftbereichs 19 distanziert.

Die jeweiligen Außendurchmesser einer torusartigen Erhebung und der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF sind gleich.

An dem der Kegelstumpfaußenmantelfläche MK abgewandten Ende der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche KF ist unmittelbar ein Gegenkonus GK angeschlossen. Der Gegenkonus GK weist im Vergleich zur Kegelstumpfaußenmantelfläche MK eine entgegengesetzt geneigte Kegelstumpfmantelfläche auf. Die Neigungswinkel α der Kegelstumpfaußenmantelfläche MK und der Neigungswinkel β der Kegelstumpfaußenmantelfläche des Gegenkonusses GK sind gleich.

Die dem Gegenkonus GK benachbarte torusartige Erhebung T ist vom Ende des Gegenkonusses GK in einem Abstand angeordnet, welcher der axialen Länge LA entspricht. Die axiale Länge einer jeden ringförmigen torusartigen Erhebung T ist mit LT bezeichnet. Die beiden torusartigen Erhebungen T sind in einem Abstand voneinander distanziert, welcher ebenfalls der axialen Länge LA entspricht.

Die axiale Länge des Gegenkonusses GK ist mit LG bezeichnet. Die axialen Längen L2, LG und LA sind etwa gleich.

Die axiale Länge LT einer jeden torusartigen Erhebung ist etwa um ein Drittel größer als die axiale Länge L2 bzw. LA.

Die Axialbereiche mit den axialen Längen LA sowie der dem Anschlag A benachbarte Axialbereich mit der axialen Länge LS des insgesamt eine glatte Oberfläche aufweisenden glatten Schaftbereichs 19 weisen jeweils eine kreiszylindrische Außenmantelfläche auf.

Anhand von Fig. 2 ist vorstellbar, daß eine nicht dargestellte bandförmige Schlauchschelle das nahezu bis an den Anschlag A reichende Schlauchende beiderseits, d. h. vor und hinter den beiden torusartigen Erhebungen T, überlappt. Der Anschluß- und Verbindungskörper 10 gemäß Fig. 2 gestattet nicht nur einen hohen Schlauchabzugswiderstand sondern zugleich eine erhöhte Dichtheit im Bereich der Schlauchanschlußzone.


Anspruch[de]
  1. 1. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper (10) mit mindestens einem einen Druckmittelkanal (K) umgebenden, in das Anschlußende eines flexiblen Druckmittelschlauchs einsteckbaren patrizenförmigen Schlauchstutzen (15), welcher einen glatten Schaftbereich (19) mit mindestens einer kreiszylindrischen Mantelfläche (AM) aufweist, an welche sich mindestens eine, sich zum freien Stutzenende (E) hin verjüngende kegelstumpfartige Erweiterung (17) anschließt, deren mit ihrem kleinsten Radius (R1) von der Stirnfläche (16) des freien Stutzenendes (E) ausgehende Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK) zunächst eine Aufsteckfase und im Bereich ihres größten Radius (R2) eine Klemmanlage (KF) für die Innenmantelfläche des Schlauchs bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchstutzen (15) nur eine von der Stirnfläche (16) des freien Stutzenendes (E) ausgehende kegelstumpfartige Erweiterung (17) aufweist, an welche sich mit dem größten Radius (R2) der Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK) eine Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) als Klemmanlage anschließt, deren axiale Länge (L2) geringer ist als die axiale Länge (L1) der Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK), daß die Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) eine rauhe Oberfläche (R) mit verhältnismäßig großer Rauhtiefe aufweist, und daß die axiale Länge (L3) des glatten Schaftbereichs (19) größer ist als die Breite einer mit dem Schlauchdurchmesser korrespondierenden Klemmschelle.
  2. 2. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) an ihrer der Stirnfläche (16) des freien Stutzenendes (E) abgewandten Seite mittels einer sich radial erstreckenden Kreisringfläche (18) vom glatten Schaftbereich (19) abgegrenzt ist.
  3. 3. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge von der Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK) zur Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) und von letzterer (KF) zur Kreisringfläche (18) als konvex gewölbte Übergangsflächen (20, 21) ausgebildet sind.
  4. 4. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rauhe Oberfläche (R) von einer gerillten Fläche gebildet ist, deren Rillen koaxial zur Längsmittelachse (x) des Schlauchstutzens (15) verlaufen.
  5. 5. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rauhe Oberfläche von einer Kreuzrändelung (R) gebildet ist.
  6. 6. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge (L2) der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) etwa ein Drittel der axialen Länge (L1) der Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK) beträgt.
  7. 7. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge (L1) der Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK) etwa ein Viertel der axialen Länge (L3) des glatten Schaftbereichs (19) beträgt.
  8. 8. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der glatte Schaftbereich (19) zwei entlang dessen Längsmittelachse (x) aufeinanderfolgende, zu letzterer koaxiale, flache torusartige ringförmige Erhebungen (T) enthält, die voneinander sowie jeweils von der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) und von dem der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) abgewandten Ende (bei A) des glatten Schaftbereichs (19) axial distanziert sind.
  9. 9. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen Außendurchmesser einer torusartigen Erhebung (T) und der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) gleich sind.
  10. 10. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach Anspruch 8 oder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der glatte Schaftbereich (19) an dem der Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK) abgewandten Ende der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF) einen an letztere unmittelbar angeschlossenen, eine entgegengesetzt geneigte Kegelstumpfaußenmantelfläche aufweisenden Gegenkonus (GK) enthält.
  11. 11. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenkonus (GK) im Axialabstand (LA) von der benachbarten torusartigen Erhebung (T) angeordnet ist.
  12. 12. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die axialen Längen (L2, LG, LA, LA) der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF), des Gegenkonusses (GK), des Axialabstandes des Gegenkonusses (GK) von der benachbarten torusartigen Erhebung (T) und der Abstand der beiden torusartigen Erhebungen (T) voneinander etwa gleich sind.
  13. 13. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge (LT) jeder torusartigen Erhebung (T) etwa um ein Drittel größer ist als die axiale Länge (L2) der Kreiszylinderaußenmantel-Klemmfläche (KF).
  14. 14. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß Neigungswinkel (α) und Neigungswinkel (β) von Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK) und Gegenkonus (GK) etwa gleich sind.
  15. 15. Druckmittelleitender Anschluß- und Verbindungskörper nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (α) der Kegelstumpfaußenmantelfläche (MK) und der Neigungswinkel (β) des Gegenkonusses (GK) jeweils etwa 15° beträgt.






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