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Dokumentenidentifikation DE4439947A1 15.05.1996
Titel 2,2-Dichloralkancarbonsäuren, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel
Anmelder Boehringer Mannheim GmbH, 68305 Mannheim, DE
Erfinder Voss, Edgar, Dipl.-Chem. Dr., 68519 Viernheim, DE;
Pill, Johannes, Dr. Dr., 69181 Leimen, DE;
Freund, Peter, Dipl.-Biol. Dr., 68775 Ketsch, DE
DE-Anmeldedatum 09.11.1994
DE-Aktenzeichen 4439947
Offenlegungstag 15.05.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.1996
IPC-Hauptklasse C07C 59/64
IPC-Nebenklasse C07C 59/88   C07C 57/58   C07C 53/15   C07C 69/63   A61K 31/20   
IPC additional class // C07C 59/52,59/68,57/52,57/56,57/60,53/19,53/23,323/52,323/62,255/57,311/19,53/16,331/02,C07M 9:00  
Zusammenfassung Arzneimittel zur Behandlung des Diabetes mellitus, die als Wirkstoff eine Verbindung der Formel I enthalten,
<formula>
in der A, B, A' und W die in den Ansprüchen angegebene Bedeutung haben, neue Verbindungen der Formel I sowie Verfahren zu ihrer Herstellung.

Beschreibung[de]

Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind 2,2-Dichloralkancarbonsäuren, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel, die diese Verbindungen enthalten.

Die Erfindung betrifft 2,2-Dichloralkancarbonsäuren der allgemeinen Formel I



in welcher

A eine Alkylenkette mit 5-20 Kohlenstoffatomen,

A&min; ein Valenzstrich, eine Vinylen- oder Acetylengruppe oder eine Alkylenkette mit 1-10 Kohlenstoffatomen,

B Schwefel, Sauerstoff oder die Gruppe NR¹,

wobei

R¹ Wasserstoff, Benzyl, Phenyl oder ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest sein kann,

eine Carbonyl-, Sulfoxid- oder Sulfongruppe,

eine E- oder Z-Vinylen- oder eine Acetylengruppe,

eine CR²R³-Gruppe,

wobei

R² Wasserstoff, ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest oder Phenyl,

R³ ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest, Benzyl, Phenyl, Hydroxy oder eine Gruppe NR&sup4;R&sup5;,

worin

R&sup4; Wasserstoff, Benzyl, Phenyl oder ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest und

R&sup5; Wasserstoff oder ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest sein kann,

eine Gruppe Y-Z-Y,

wobei

Y Schwefel oder Sauerstoff,

Z eine Alkylkette (CH&sub2;)n und n 1-5 sein kann,

bedeutet, und

W ein Halogenatom; eine Cyano- oder Rhodanogruppe; ein Methyl, Isopropyl oder tert-Butylrest; ein C&sub3;-C&sub8;-Cycloalkylrest, der unsubstituiert oder durch Phenyl oder C&sub1;-C&sub4;-Alkyl substituiert sein kann; ein Cyclohexenyl- oder Cyclopentenylrest, ein Phenylring, der substituiert sein kann durch einen oder eine beliebige Kombinationen der folgenden Substituenten: C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy, C&sub1;-C&sub4;-Alkylthio, C&sub1;-C&sub4;- Alkylsulfinyl, C&sub1;-C&sub4;-Alkylsulfonyl, Trifluormethyl, Nitro, Amino, Hydroxy, Cyano, Mercapto, Carboxy, Phenoxy, Benzyloxy, Phenyl, Benzoyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub4;-alkyl, Methylendioxy, Ethylendioxy, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Carboxymethoxy, Carboxyethoxy, Acetoxy, Acetyl, Propionyl, eine Gruppe NR&sup6;R&sup7;, wobei R6 Wasserstoff, C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, Benzyl und R&sup7; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, Benzyl oder Phenyl ist, ein Phenylring, der durch 4 oder 5 Methylgruppen substituiert ist, ein α- oder β-Naphthylring, der durch Methyl, Hydroxy, Methoxy, Carboxy, Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Cyano, Acetyl, Chlor oder Brom substituiert sein kann oder ein Tetrahydronaphthylrest,

bedeuten,

sowie deren physiologisch verträglichen Salze oder Ester und Substanzen, die in vivo zu Verbindungen der allgemeinen Formel I hydrolysiert oder metabolisiert werden. Falls durch die Substitution der Alkylenkette in I mit den beschriebenen Resten chirale Verbindungen entstehen sind sowohl die Substanzen mit R- als auch mit S-Konfiguration Gegenstand der Erfindung.

Verbindungen der Formel I weisen wertvolle pharmakologische Eigenschaften auf. Sie bewirken die Normalisierung erhöhter Glucosespiegel ohne begleitendes Hypoglykämierisiko und eignen sich daher hervorragend zur Therapie des Diabetes mellitus.

Bisherige Wirkprinzipien oraler Antidiabetika wie der allgemein angewendeten Sulfonylharnstoffe beruhen auf einer erhöhten Freisetzung von Insulin aus den β-Zellen des Pankreas, ein Mechanismus der langfristig zu einer totalen Erschöpfung der Insulineigenproduktion des Diabetikers führt. Moderne Betrachtungen der Pathobiochemie des Altersdiabetes stellen daher die Notwendigkeit der Therapie der in diesem Fall vorhandenen peripheren Insulinresistenz in den Vordergrund.

Verbindungen der Formel I bewirken die Verbesserung der Glucoseverwertung z. B. im Muskel, durch Erhöhung der Insulinsensitivität bauen sie Hyperinsulinämie ab und entsprechen damit genau dem geforderten Therapiekonzept.

Diabetiker leiden häufig unter einer generellen Entgleisung der gesamten Stoffwechsellage, charakterisiert durch Hyperlipidämie, Cholesterinerhöhung, Hypertonie, Adipositas und Hyperinsulinämie, ein Krankheitsbild, welches als metabolisches Syndrom oder auch Syndrom X bezeichnet wird und Spätkomplikationen größten Ausmaßes nach sich zieht. Verbindungen der allgemeinen Formel I bewirken neben dem Abbau des Hyperinsulinismus zusätzlich eine Senkung der Triglyceride, des Cholesterins und Fibrinogens, sie eignen sich daher hervorragend zur Behandlung des metabolischen Syndroms.

Verbindungen der allgemeinen Formel I bei denen W ein Chloratom und A-B-A&min; eine Alkylenkette -(CH&sub2;)n- bedeutet sind bereits ohne Angabe einer pharmakologischen Wirkung beschrieben. So ist in Doklady Akad. Nauk S.S.S.R. 127, 1027 (1959) die Darstellung von 2,2,8-Trichlor-octansäureethylester (n = 6) angegeben. Izvest. Akad. Nauk S.S.S.R. 1960, 1215 beschreibt die Synthese von 2,2,8-Trichlor-octansäure (n = 6), 2,2,6-Trichlorhexansäure (n = 4) und 2,2,6-Trichlor-heptansäure (n = 5).

Bekannt sind weiterhin Verbindungen der allgemeinen Formel I bei denen W eine Methylgruppe und A-B-A&min; eine Alkylenkette -(CH&sub2;)n- bedeutet und die als Haupt- oder Nebenprodukte bei Chlorierungsreaktionen gefunden wurden, ohne daß bisher eine Verwendung als Arzneimittel beschrieben wurde. Ind. Eng. Chem. Res. 114, 2425 (1992): 2,2-Dichlordecansäure, 2,2-Dichloroctansäure und 2,2-Dichlortetradecansäure. Bull. Soc. Chim. Belg. 97, 525 (1988): 2,2-Dichlordecansäure, 2,2-Dichloroctansäure, 2,2-Dichloroctadecansäure, 2,2-Dichlordodecansäure, 2,2-Dichlorhexadecansäure und 2,2-Dichlortetradecansäure. Eur. Pat. 167.202: 2,2-Dichloroctansäure und 2,2-Dichlornonansäure. Wear 3, 200 (1960): 2,2-Dichloroctadecansäure. Eur. Pat. 87.835: 2,2-Dichloroctadecansäure. Izv. Vyssh. Uchebn. Zaved., Khim. Khim. Tekhnol. 18, 674 (1975): 2,2-Dichloroctadecansäure und 2,2-Dichlornonansäure. Ger. Offen. 2.264.234: 2,2-Dichlortetradecansäure. U.S. 3.573.332: 2,2-Dichlordodecansäure. Can. J. Chem. 36, 440 (1958): 2,2-Dichlordodecansäure.

Bevorzugte Verbindungen der allgemeinen Formel I sind Verbindungen,

in denen

A eine Alkylenkette mit 8-14, vorzugsweise 10-12 Kohlenstoffatomen,

A&min; ein Valenzstrich, Vinylen oder Acetylen,

B eine Methylengruppe, Sauerstoff, Schwefel, Sulfoxid oder Sulfonyl und

W ein C&sub3;-C&sub8;-Cycloalkyl oder ein gegebenenfalls substituierter Phenylrest, insbesondere 4-Chlorphenyl,

bedeuten.

Die Alkylenkette A bzw. A&min; ist vorzugsweise geradkettig, kann aber auch verzweigt sein.

Unter Halogen ist Fluor, Chlor, Brom oder Iod zu verstehen. Die C&sub3;-C&sub8;- Cycloalkyl-Reste bedeuten Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl oder Cycloactyl.

Beispiele von physiologisch verwendbaren Salzen der Verbindungen der Formel I sind Alkalimetall-, Erdalkalimetall-, Ammonium- und Alkylammoniumsalze, wie das Na-, K-, Mg-, Ca- oder Tetramethylammoniumsalz.

Die Carbonsäurederivate der allgemeinen Formel I können in flüssiger oder fester Form oral und parenteral appliziert werden. Als Injektionsmedium kommt vorzugsweise Wasser zur Anwendung, welches die bei Injektionslösungen üblichen Stabilisierungsmittel, Lösungsvermittler und/oder Puffer enthält. Derartige Zusätze sind z. B. Tartrat- oder Borat-Puffer, Ethanol, Dimethylsulfoxid, Komplexbildner (wie Ethylendiamintetraessigsäure), hochmolekulare Polymere (wie flüssiges Polyethylenoxid) zur Viskositätsregelung oder Polyethylen-Derivate von Sorbitanhydriden. Feste Trägerstoffe sind z. B. Stärke, Lactose, Mannit, Methylcellulose, Talkum, hochdisperse Kieselsäure, höhermolekulare Polymere (wie Polyethylenglykole). Für die orale Applikation geeignete Zubereitungen können gewünschtenfalls Geschmacks- und Süßstoffe enthalten.

Die verabreichte Dosis hängt vom Alter, der Gesundheit und dem Gewicht des Empfängers, dem Ausmaß der Krankheit, der Art gleichzeitiger gegebenenfalls durchgeführter weiterer Behandlungen und der Art der gewünschten Wirkung ab. Üblicherweise beträgt die tägliche Dosis der aktiven Verbindung 0.1 bis 50 mg/kg Körpergewicht. Normalerweise sind 0.5 bis 40 und vorzugsweise 1.0 bis 20 mg/kg/Tag in einer oder mehreren Anwendungen pro Tag wirksam, um die gewünschten Resultate zu erhalten.

Gegenstand der vorliegenden Anmeldung sind auch neue Verbindungen der Formel I,

in welcher

A eine Alkylenkette mit 5-20 Kohlenstoffatomen,

A&min; ein Valenzstrich, eine Vinylen- oder Acetylengruppe oder eine Alkylenkette mit 1-10 Kohlenstoffatomen,

B Schwefel, Sauerstoff oder die Gruppe NR¹ und

W Brom; eine Cyano- oder Rhodanogruppe; ein Isopropyl- oder tert. Butylrest; ein C&sub3;-C&sub8;-Cycloalkyl-Rest, der unsubstituiert oder durch Phenyl oder C&sub1;-C&sub4;- Alkyl substituiert sein kann; ein Cyclohexenyl- oder Cyclopentenylrest, ein Phenylring, der substituiert sein kann durch einen oder eine beliebige Kombinationen der folgenden Substituenten: C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy, C&sub1;-C&sub4;-Alkylthio, C&sub1;-C&sub4;-Alkylsulfinyl, C&sub1;-C&sub4;- Alkylsulfonyl, Trifluormethyl, Nitro, Amino, Hydroxy, Cyano, Mercapto, Carboxy, Phenoxy, Benzyloxy, Phenyl, Benzoyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub4;-alkyl, Methylendioxy, Ethylendioxy, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Carboxymethoxy, Carboxyethoxy, Acetoxy, Acetyl, Propionyl, eine Gruppe NR&sup6;R&sup7;, wobei R6 Wasserstoff, C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, Benzyl und R&sup7; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, Benzyl oder Phenyl ist, ein Phenylring, der durch 4 oder 5 Methylgruppen substituiert ist, ein α- oder β-Naphthylring, der durch Methyl, Hydroxy, Methoxy, Carboxy, Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Cyano, Acetyl, Chlor oder Brom substituiert sein kann oder ein Tetrahydronaphthylrest,

sowie deren physiologisch verträgliche Salze oder Ester und Substanzen, die in vivo zu Verbindungen der allgemeinen Formel I hydrolysiert oder metabolisiert werden.

Die Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der A, A&min;, B und W die oben genannten Bedeutungen besitzen werden hergestellt, indem man eine Halogenverbindung der allgemeinen Formel II

X-A-B-A&min;-W (II),

mit Dichloressigsäure oder Estern der Dichloressigsäure in Gegenwart von starken Basen umsetzt. Die Reaktion wird üblicherweise in Lösungsmitteln wie Diethylether, Tetrahydrofuran, Dimethoxyethan, Diethylenglycoldimethylether oder t-Butyldimethylether bei Temperaturen zwischen -80°C und -20°C durchgeführt. Bevorzugte Base ist Lithiumdiisopropylamid (LDA). Die Reinigung der Produkte erfolgt üblicherweise durch Flashchromatographie an Kieselgel und/oder Umkristallisation der Natriumsalze aus Alkoholen wie Methanol, Ethanol oder Isopropanol.

Die Verbindungen der Formel II sind literaturbekannt oder können nach an sich bekannten Verfahren hergestellt werden. So kann z. B. die Synthese der Halogenverbindungen erfolgen durch Wittig-Reaktion eines aromatischen oder aliphatischen Aldehyds W-CHO mit dem Phosphoniumsalz einer α,ω-Dihalogenverbindung, gegebenenfalls gefolgt von anschließender katalytischer Hydrierung der entstandenen Doppelbindung. Alternativ kann ein aus Aryl- oder Alkylbromid W-Br durch Magnesium in die Grignard-Verbindung überführt und unter Cuprat-Katalyse nach Schlosser (Angew. Chem. 86, 50 (1974)) an α,ω-Dihalogenverbindungen gekuppelt werden.

Halogenverbindungen der allgemeinen Formel II, in denen W einen Aryl-, Alkyl- oder Cycloalkylrest bedeutet, werden erhalten, indem die entsprechende Bromverbindung W-Br durch Magnesium in die Grignard-Verbindung überführt und unter Cuprat-Katalyse nach Schlosser (Angew. Chem. 86, 50 (1974) an eine α,ω-Dihalogenverbindung gekuppelt wird.

Verbindungen II, bei denen A&min; oder B einer Acetylengruppe entspricht, werden durch Umsetzung der Acetylenverbindung W-C≡C-H bzw. W-A&min;-C≡C-H mit α,ω-Dibromalkanen in flüssigem Ammoniak in Gegenwart von Natriumamid oder in Dioxan in Gegenwart von Butyllithium synthetisiert. Durch Hydrierung der Dreifachbindung nach bekannten Methoden, z. B. am Katalysator nach Lindlar, sind Substanzen der Formel II zugänglich, in denen B bzw. A&min; eine Vinylengruppe bedeutet.

Handelt es sich um Verbindungen der Formel II, in denen B ein Schwefelatom darstellt, werden diese durch Reaktion der Thiole W-SH bzw. W-A&min;-SH mit den in dieser Erfindung beschriebenen ω-Brom-2,2-dichlorcarbonsäureestern dargestellt. Geeignet zur Durchführung dieser Reaktion sind dipolare, aprotische Lösungsmittel, vorzugsweise Dimethylformamid, in Gegenwart von anorganischen Basen wie Natriumhydrid oder Kaliumcarbonat.

Die erhaltenen Thioether können auf bekannte Art und Weise durch Oxidation mit 3-Chlor-perbenzoesäure bzw. Wasserstoffperoxid in die Sulfoxide bzw. Sulfone überführt werden.

Die Darstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel II, in denen B Sauerstoff oder Stickstoff bedeutet, erfolgt durch Umsetzung der Alkohole, Phenole W-A&min;-OH bzw. Amine W-A&min;-NHR¹ mit α,ω-Dibromalkanen, wobei die Reaktion überlicherweise in Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid in Gegenwart von Basen wie Natriumhydrid, Kaliumhydroxid, Triethylamin, Kaliumcarbonat oder Pyridin bei Temperaturen von 20-120°C durchgeführt wird.

Im Sinne der vorliegenden Erfindung kommen außer den in den Beispielen genannten Verbindungen die folgenden Verbindungen der Formel I in Frage, die auch als Salze oder Ester vorliegen können:

  • 1. 2,2-Dichlor-14-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-phenyl)-tetradecansäure
  • 2. 2,2-Dichlor-14-(3,5-dimethyl-4-hydroxy-phenyl)-tetradecansäure
  • 3. 2,2-Dichlor-14-(3-trifluormethyl-phenyl)-tetradecansäure
  • 4. 2,2-Dichlor-14-(2-methoxy-phenyl)-tetradecansäure
  • 5. 2,2-Dichlor-14-(2-chlor-phenyl)-tetradecansäure
  • 6. 14-(4-Carboxy-phenyl)-2,2-dichlor-tetradecansäure
  • 7. 12-(4-Carboxymethoxy-phenyl)-2,2-dichlordodecansäure
  • 8. 2,2-Dichlor-14-cyclohex-2-enyl-tetradecansäure
  • 9. 2,2-Dichlor-14-cyclopentyl-tetradecansäure
  • 10. cis-14-(4-ter-Butyl-cyclohexyl)-2,2-dichlor-tetradecansäure
  • 11. 2,2-Dichlor-12-(5,6,7,8-tetrahydro-napht-1-yl)-dodecansäure
  • 12. 2,2-Dichlor-14-(4-cyano-phenyl)-tetradecansäure
  • 13. 12-Biphenyl-4-yl-2,2-dichlor-dodecansäure
  • 14. 10-(4-Benzyloxy-phenyl)-2,2-dichlor-decansäure
  • 15. 2,2-Dichlor-12-(toluol-4-sulfonylamino)-dodecansäure
  • 16. 2,2-Dichlor-12-(4-phenoxy-phenyl)-dodecansäure
  • 17. 14-(4-Acetylamino-phenyl)-2,2-dichlor-tetradecansäure
  • 18. 10-(4-Benzyl-phenyl)-2, 2-dichlor-decansäure
  • 19. 2,2-Dichlor-17,17-dimethyl-octadecansäure
  • 20. 2,2-Dichlor-14-(4-methyl-phenyl)-14-oxo-tetradecansäure
  • 21. 2,2-Dichlor-14-(4-fluor-phenyl)-tetradecansäure
  • 22. 2,2-Dichlor-12-(4-methylsulfonylphenyl)-dodecansäure
  • 23. 12-(4-tert.-Butylphenyl)-2,2-dichlor-dodecansäure
  • 24. 12-(4-tert.-Butylphenoxy)-2,2-dichlor-dodecansäure
  • 25. 2,2-Dichlor-15-phenyl-pentadecansäure
  • 26. 2,2-Dichlor-16-phenyl-hexadecansäure
  • 27. 2,2-Dichlor-13-phenyl-tridecansäure
  • 28. 2,2-Dichlor-14-cyclohexyl-tetradecansäure

Ausführungsbeispiele Beispiel 1 12-Brom-2,2-dichlor-dodecansäure (1)

Zu einer unter Stickstoffatmosphäre aus 11.2 g (110 mmol) Diisopropylamin und 66.0 ml (105 mmol) Butyllithium (1.6 M in Hexan) bei 0°C in 150 ml Tetrahydrofuran hergestellten Lösung von Lithiumdiisopropylamid tropfte man bei -70°C eine Lösung von 6.41 g (49.7 mmol) Dichloressigsäure in 20 ml THF innerhalb von 30 Min. zu. Man ließ noch 30 Min. bei -70°C rühren und versetzte die klare gelbe Lösung mit 15.0 g (50.0 mmol) 1,10-Dibromdecan gelöst in 30 ml THF und hielt die Temperatur für 6 h zwischen -50°C und -35°C. Der anfänglich gebildete Konzentrationsniederschlag löst sich dabei wieder auf. Zur Aufarbeitung wurde mit 200 ml 3 N HCl versetzt und mit 200 ml Essigester extrahiert. Man wusch die organische Phase mit 3 N HCl und gesättigter NaCl-Lösung nach und extrahierte die wäßrige Phase nochmals mit 200 ml Essigester. Die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel abdestilliert. Flashchromatographie des Rückstandes an Kieselgel (Laufmittel: Petrolether/Essigester 4 : 1,1% Eisessig) ergab 8.3 g (48%) 1 Schmp. 49-51°C (Isohexan).

Beispiel 2 14-Brom-2,2-dichlor-tetradecansäure (2)

Analog zu Beispiel 1 aus 50.0 g (152 mmol) 1,12-Dibromdodecan und 39.3 g (305 mmol) Dichloressigsäure. Ausbeute 11.9 g (21%), Schmp. 59-60°C.

Beispiel 3 14-Brom-2,2-dichlor-tetradecansäureethylester (3)

Zu einer Lösung von 3.30 g (8.77 mmol) 2 in 40 ml Dichlormethan gab man 1 Tropfen Dimethylformamid und 1.34 g (10.5 mmol) Oxalylchlorid. Nach 30 Min. wurde überschüssiges Oxalylchlorid im Stickstoffstrom entfernt. Anschließend tropfte man ein Gemisch aus 0.97 g (21.1 mmol) Ethanol und 2.13 g (21.1 mmol) Triethylamin bei 0°C zu. Man ließ auf Raumtemp. kommen und rührte 30 Min. nach. Nach Zersetzen mit 60 ml Wasser wurde mit Methylenchlorid extrahiert, mit 0.5 N HCl und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel entfernt. 3.38 g (95%) farbloses Öl.

Beispiel 4 16-Brom-2,2-dichlor-hexadecansäure (4)

Analog zu Beispiel 1 aus 2.0 g (5.6 mmol) 1,14-Dibromtetradecan und 2.3 g (22.5 mmol) Dichloressigsäure. Ausbeute 0.58 g (23%), Schmp. 61-63°C.

Beispiel 5 7-Brom-2,2-dichlor-heptansäure (5)

Unter Rühren in Stickstoffatmosphäre wurden 24.3 g (33.6 ml, 0.240 mol) Diisopropylamin in 100 ml THF gelöst und bei -50°C 100 ml (0.240 mol) einer 2.40 M Lösung von Butyllithium in Hexan zugetropft. Man ließ 10 Min. auf -10°C kommen, tropfte dann bei -75°C eine Lösung von 15.5 g (0.120 mol) Dichloressigsäure in 20 ml THF zu, rührte 25 Min. bei -75°C und gab anschließend 93.5 g (55.0 ml, 0.41 mol) 1,5-Dibrompentan in 50 ml THF so zu, daß die die Temperatur auf -40°C anstieg. Nach 2.5 h bei -40°C wurde mit 10 ml 6 N HCl hydrolysiert und der entstandene Niederschlag mit 20 ml Wasser aufgelöst. Man wusch die organische Phase zweimal mit wenig Wasser, trocknete über Magnesiumsulfat und entfernte das Lösungsm. im Vakuum. Flashchromatographie des Rückstandes an Kieselgel (Laufmittel: Essigester/Heptan 1 : 10) ergab 19.5 g (59%) 7-Brom-2,2-dichlorheptansäure 5 als farbloses Öl.

Beispiel 6 7-Brom-2,2-dichlor-heptansäureethylester (6)

Man löste 19.5 g 5 in 300 ml Ethanol, sättigte bei 0°C mit Chlorwasserstoffgas und rührte noch 5 h bei 0°C. Nach Entfernung der Hauptmenge an Ethanol i. Vak. wurde der Rückstand in Ether aufgenommen, mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel entfernt. Man erhielt 21.2 g (98%) 7-Brom-2,2-dichlorheptansäureethylester 6 als farbloses Öl.

Beispiel 7 8-Brom-2,2-dichlor-octansäure (7)

Analog zu Beispiel 5 aus 12.7 g (52.0 mmol) 1,6-Dibromhexan und 2.2 g (17.0 mmol) Dichloressigsäure. Ausbeute 7.64 (50%), farbloses Öl.

Beispiel 8 2,2-Dichlor-12-cyano-dodecansäure (8)

Zu einer Suspension von 393 mg (9.82 mmol) Natriumhydrid (60% in Weißöl) in 30 ml DMSO tropfte man zügig eine Lösung von 3.42 g (9.82 mmol) 1 in 5 ml DMSO. Nach beendeter Wasserstoffentwicklung gab man 1.47 g (30.0 mmol) Natriumcyanid (getrocknet bei 120°C im Hochvakuum) zu und erhitzte 45 Min. aus 50-60°C. Nach Abkühlung wurde mit 200 ml Essigester versetzt und mit einer Lösung von 10 g Eisen(III)chlorid in 3 N HCl angesäuert. Man wusch zweimal mit ges. NaCl-Lsg. und extrahierte die wäßrige Phase mit Essigester. Die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet.

Nach Entfernung des Lösungsmittels und Flashchromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Petrolether/Essigester 4 : 1, 1% Eisessig) wurden 2.61 g (90%) 8 als hellgelbes Öl erhalten.

Beispiel 9 2,2-Dichlor-12-phenoxy-dodecansäure (9) 1-Brom-10-phenoxy-decan (51)

Zu einer aus 1.20 g (30.0 mmol) NaH (60% in Weißöl) und 30 ml Ethanol hergestellten Natriumethanolatlsg. gab man 2.90 g (30.8 mmol) Phenol und 9.00 g (30.0 mmol) 1,10-Dibromdecan. Die anfangs klare, schwach gelbe Lösung erhitzte man zum Rückfluß. Bereits nach 30 Min. begann sich ein Niederschlag zu bilden. Nach 6 h ließ man abkühlen, gab 300 ml Essigester zu und wusch dreimal mit 200 ml ges. Kochsalzlsg. Nach Trocknung über Natriumsulfat und Einengen am Rotationsverdampfer wurde der Rückstand in Ethanol gelöst und 24 h im Kühlschrank aufbewahrt. Man saugte das ausgefallene Produkt ab und wusch mit wenig kaltem Ethanol nach. 6.00 g (64%) 51, Schmp. 62-64°C.

Zu einer analog Beispiel 1 aus 7.60 g (75.0 mmol) Diisopropylamin, 46 ml (74 mmol) Butyllithium (1.6 M in Hexan) und 4.81 g (37.2 mmol) Dichloressigsäure in 80 ml THF hergestellten Enolatlsg. gab man bei -78°C eine Lösung von 5.84 g (18.6 mmol) 51 und ließ im Kühlbad langsam auftauen. Nach Erreichen von -30°C kühlte man nochmals auf -50°C ab und ließ auf -20°C kommen. Nach Zugabe von 50 ml 3 N HCl und 200 ml Essigester wurde zweimal mit je 150 ml 3 N HCl und zweimal mit ges. NaCl-Lsg. gewaschen. Nach Trocknung über Natriumsulfat und Entfernung des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer reinigte man durch Flashchromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Petrolether/Isopropanol 96 : 4, 0.5% Eisessig). 4.25 g (63%) schwach gelbes, bald zu einer wachsartigen Masse erstarrendes Öl.

Beispiel 10 2,2-Dichlor-12-(4-methyl-Phenoxy)-dodecansäure (10)

1-Brom-10-(4-methyl-phenoxy)-decan (52): Zu der aus 6.5 g (60 mmol) NaH (60% in Weißöl) in 60 ml Ethanol hergestellten Phenolatlsg. gab man 18 g (60 mmol) 1,10-Dibromdecan und erhitzte 6 h unter Rückfluß. Es schied sich ein farbloser Niederschlag ab. Nach Zugabe von 200 ml 3 N HCl und 200 ml Essigester wusch man zweimal mit ges. NaCl-Lsg., trocknete über Natriumsulfat und dampfte das Lösungsm. i. Vak. ab. Aus dem Rohprodukt fiel nach Zugabe von Toluol der Dikresylether aus. Das Filtrat wurde destilliert und die Fraktion 150-160°C (1.3 mbar) aus Essigester umkristallisiert. Ausbeute 9.75 g 52.

Das in Analogie zu Beispiel 9 aus 5.15 g (40 mmol) Dichloressigsäure und 9.5 g (29 mmol) 52 erhaltene Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, Laufmittel: Essigester/Petrolether 9 : 1,1% Eisessig) von polaren Verunreinigungen befreit. Das erhaltene Öl nahm man in Petrolether auf und fällte das Natriumsalz mit ges. Natriumhydrogencarbonatlsg. aus. Nach Filtration und Umkristallisation aus Essigester, wurde mit 3 N HCl die Säure wieder freigesetzt, mit Essigester extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel abgedampft. Umkristallisation der freien Säure aus Petrolether ergab 2.4 g (22%) 10, Schmp. 67-68°C.

Beispiel 11 2,2-Dichlor-12-(4-chlor-phenoxy)-dodecansäure (11) 1-Brom-10-(4-chlor-phenoxy)-decan (53)

Analog zur Darstellung von 52 erhielt man aus 7.7 g (60 mmol) 4-Chlorphenol und 18 g (60 mmol) 1,10-Dibromdecan 13.6 g (65%) 53. Entsprechend dem Beispiel 9 wurden 13.3 g (38.0 mmol) 53 mit Dichloressigsäure umgesetzt. Man erhielt 5.9 g (50%) 11, Schmp. 63-64°C.

Beispiel 12 2,2-Dichlor-12-(4-methoxy-phenoxy)-dodecansäure (12) 1-Brom-10-(4-methoxy-phenoxy)-decan (54)

Analog zur Darstellung von 52 erhielt man durch Umsetzung von 7.5 g (60 mmol) Hydrochinonmonomethylether und 18 g (60 mmol) 1,10-Dibromdecan 8.8 g (43%) 54, Schmp. 64-66°C.

Eine aus 80.0 mmol Lithiumdiisoprylamid und 5.15 g (40.0 mmol) Dichloressigsäure in 50 ml THF hergestellte Enolatlsg. wurde innerhalb von 1 h bei 0-10°C zu einer Lösung von 7.0 g (20 mmol) 54 in 20 ml THF getropft. Nach Rühren für 1 h hydrolysierte man mit 3 N HCl, versetzte mit 200 ml Essigester, wusch zweimal mit 3 N HCl und einmal mit ges. NaCl-Lsg. und engte die organische Phase im Vakuum ein. Der ölige Rückstand wurde in Petrolether aufgenommen und mit soviel ges. NaHCO&sub3;-Lsg. versetzt bis keine CO&sub2;- Entwicklung mehr zu beobachten war. Nach 30 Min. wurde der gebildete Niederschlag abgesaugt und aus Essigester umkristallisiert. Das farblose Salz nahm man in Essigester auf, versetzte mit 3 N HCl und wusch die organische Phase mit ges. Kochsalzlösung. Das nach Trocknung über Natriumsulfat und Eindampfen erhaltene Öl wurde aus Petrolether kristallisiert. 1.6 g (20%) 12 als farblose Plättchen, Schmp. 68-69°C.

Beispiel 13 2,2-Dichlor-10-phenyl-dec-9-ensäure (13) 9-Bromnonyltriphenylphosphoniumbromid (55)

103 g (0.36 mol) 1,9-Dibromnonan werden bei 120°C gerührt und innerhalb von 8 h eine Lösung von 11.8 g (0.045 mol) Triphenylphosphin in 120 ml Toluol zu. Nach weiteren 10 h bei 120°C ließ man abkühlen, dekantierte die überstehende Lösung ab und rührte den zähen Rückstand zweimal mit Isohexan bei 60°C aus. Nach Trocknung am Rotationsverdampfer im Stickstoffstrom erhielt man 22.4 g (91%) 55 als fast farbloses Harz.

10-Brom-1-phenyl-1-decen (56)

2.13 g (3.8 mmol) 55 wurden in 200 ml THF gelöst und unter Stickstoffatmosphäre auf -78°C gekühlt. Man tropfte 1.53 ml (3.6 mmol) Butyllithium (2.45 N in Hexan) zu, wobei die typische orangerote Ylidfarbe entsteht. Man rührte noch 30 Min. bei -78°C und versetzte auf einmal mit 0.40 ml (4.0 mmol) frisch destilliertem Benzaldehyd, wonach sich die Lösung entfärbte. Innerhalb von 30 Min. ließ man die Temperatur auf 0°C ansteigen und versetzte mit 5 ml gesättigter Ammoniumchloridlösung. Nach Zugabe von einigen Tropfen 2 N HCl wurde die organische Phase abgetrennt, die wäßrige Phase einmal mit Ether extrahiert und die vereinigten organischen Phasen zweimal mit Wasser gewaschen. Nach Trocknung über Magnesiumsulfat und Entfernung des Lösungsmittels wurde durch Flashchromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Heptan) gereinigt. 0.86 g (73%) 56, farbloses Öl.

Analog zu Beispiel 9 wurden 4.52 g (15.3 mmol) 56 mit 4.34 g (33.7 mmol) Dichloressigsäure zur Reaktion gebracht. Der Ansatz wurde bei -40°C mit 6 N HCl hydrolysiert und der entstandene Konzentrationsniederschlag durch Zugabe von einigen ml Wasser aufgelöst. Man trennte die organische Phase ab, wusch mit Wasser, trocknete über Magnesiumsulfat und dampfte das Lösungsm. i. Vak. ab. Nach Flashchromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Heptan → Heptan/Essigester 10 : 1) wurden 2.32 g (45%) 13, Schmp. 50-52°C, erhalten.

Beispiel 14 2,2-Dichlor-10-phenyl-decansäure (14)

1.09 g (3.18 mmol) 13 wurden in 300 ml THF gelöst und nach Zugabe von 200 mg 10%/Pd/BaSO4 bei einem Wasserstoffüberdruck von 42 mbar 40 Min. bei -40°C hydriert. Man saugte den Katalysator ab und erhielt nach Eindampfen der verbleibenden Lösung 0.95 g (90%) 14 farbloses Öl. 100 mg (0.29 mmol) 14 wurden in 1 ml Ethanol gelöst, im Eisbad abgekühlt und mit einer Lösung von 12 mg (0.29 mmol) Natriumhydroxid in 1 ml Ethanol versetzt. Durch Zugabe von Ether wurde das Natriumsalz ausgefällt und 12 h im Kühlschrank stehengelassen. Man saugte den Niederschlag ab, wusch mit kaltem Ether und trocknete i. Vak. 100 mg (94%) Na-Salz von 14 Schmp. 157-159°C.

Beispiel 15 2,2-Dichlor-10-cyclohexyl-decansäure (15) 1-Brom-10-cyclohexyl-decan (57)

Zu einer Lösung von 18.0 g (60.0 mmol) 1,10-Dibromdecan in 20 ml THF gab man 10 ml (1 mmol) einer aus 1.344 g (10.0 mmol) CuCl&sub2; und 0.848 g (20.0 mmol) wasserfreiem Lithiumchlorid und 100 ml THF hergestellten orange-roten Lösung von Li&sub2;CuCl&sub4;. Anschließend wurde innerhalb von 1 h bei 0°C eine aus 2.10 g Magnesium und 11.7 g (72.0 mmol) Cyclohexylbromid gebildete Grignard-Lösung zugetropft. Man ließ auftauen, wobei sich der Ansatz dunkel verfärbte und ein Niederschlag ausfiel. Nach 20 h Rühren gab man 50 ml ges. Ammoniumchloridlsg. und 100 ml Essigester zu, trennte die Phasen, wusch zweimal mit ges. NaCl-Lsg., trocknete die organische Phase über Natriumsulfat, entfernte das Lösungsm. am Rotationsverdampfer und fraktionierte den Rückstand durch Vakuumdestillation. 9.62 g (53%) 57, Kp. 103-105°C/0.7 mbar als farblose Flüssigkeit.

Analog zu Beispiel 9 wurden aus 9.10 g (30.0 mmol) 57 und 4.64 g (36.0 mmol) Dichloressigsäure nach Flashchromatographie (Laufmittel: Petrolether/Essigester 7 : 3 1% Eisessig) wurden 6.5 g farbloses Öl erhalten. Tieftemperaturkristallisation aus Toluol lieferte 4.88 g (46%) 15 vom Schmp. 67-68°C.

Beispiel 16 2,2-Dichlor-14-phenyl-tetradecansäure (16) 1-Brom-12-phenyl-dodecan (58)

Analog zur Darstellung von 57 (Beispiel 15) erhielt man aus 19.7 g (60.0 mmol) 1,12-Dibromdodecan, 11.31 g (72.0 mmol) Brombenzol, 2.10 g Magnesium und 10 ml (1 mmol) Li&sub2;CuCl&sub4; (0.1 M in THF) 12.2 g (61%) 58 als farblose Flüssigkeit mit Kp. 130-140°C/0.7 mbar. Zu einer - wie in Beispiel 1 - aus 7.27 g (72.0 mmol) Diisopropylamin, 29 ml (72.0 mmol) Butyllithium (2.5 M in Hexan) und 4.64 g (30.0 mmol) Dichloressigsäure in THF hergestellten Enolatlsg. gab man bei -78°C eine Lösung von 9.94 g (30.0 mmol) 58 und ließ im Kühlbad langsam auftauen. Nach Erreichen von -30°C kühlte man nochmals auf -50°C ab und ließ auf -20°C kommen. Nach Zugabe von 50 ml 3 N HCl und 200 ml Essigester wurde zweimal mit je 150 ml 3 N HCl und zweimal mit ges. NaCl- Lösung gewaschen. Nach Trocknung über Natriumsulfat und Entfernung des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer reinigte man durch Flashfiltration an Kieselgel (Laufmittel: Petrolether/Essigester 7 : 3 1% Eisessig). Die erhaltene Lösung wurde mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlsg. versetzt, das ausgefallene Natriumsalz abgesaugt, mit Petrolether gewaschen und zweimal aus Essigester umkristallisiert. Man erhielt 6.72 g (56%) des farblosen Natriumsalzes von 16 Schmp. 171°C (Zers.).

Beispiel 17 2,2-Dichlor-10-phenyl-decansäure (17) 1-Brom-10-phenyl-octan (59)

Analog zur Darstellung von 57 (Beispiel 15) erhielt man aus 16.3 g (60.0 mmol) 1,8-Dibromoctan 11.31 g (72.0 mmol) Brombenzol, 2.10 g Magnesium und 10 ml (1 mmol) Li&sub2;CuCl&sub4; (0.1 M in THF) 12.2 g (61%) 59 als farblose Flüssigkeit mit Kp. 110-120°C/0.7 mbar.

Zu einer - wie in Beispiel 1 - aus 7.27 g (72.0 mmol) Diisopropylamin, 29 ml (72.0 mmol) Butyllithium (2.5 M in Hexan) und 4.64 g (30.0 mmol) Dichloressigsäure in THF hergestellten Enolatlsg. gab man bei -78°C eine Lösung von 9.94 g (30.0 mmol) 59 und ließ im Kühlbad langsam auftauen. Nach Erreischen von -30°C kühlte man nochmals auf -50°C ab und ließ auf -20°C kommen. Nach Zugabe von 50 ml 3 N HCl und 200 ml Essigester wurde zweimal mit je 150 ml 3 N HCl und zweimal mit ges. NaCl-Lsg. gewaschen. Nach Trocknung über Natriumsulfat und Entfernung des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer reinigte man durch Flashfiltration an Kieselgel (Laufmittel: Petrolether/Essigester 7 : 3 1% Eisessig). Die erhaltene Lösung wurde mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlsg. versetzt, das ausgefallene Natriumsalz abgesaugt, mit Petrolether gewaschen und zweimal aus Essigester umkristallisiert. Man erhielt 3.5 g (35%) des farblosen Natriumsalzes von 17 Schmp. 154-156°C.

Beispiel 18 2,2-Dichlor-7-(4-chlorphenyl)-heptansäure (18) 5-(4-Chlorphenyl)-pentylbromid (60)

Analog zur Darstellung von 57 (Beispiel 15) erhielt man aus 13.8 g (60.0 mmol) 1,5-Dibrompentan, 13.8 g (72.0 mmol) 4-Brom-1-chlorbenzol, 1.95 g (80 mmol) Magnesium und 10 ml (1 mmol) Li&sub2;CuCl&sub4; (0.1 M in THF) 15.7 g (53%) 60 als farblose Flüssigkeit mit Kp. 115-117°C/0.05 mbar.

Analog Beispiel 17 wurden aus 5.00 g (19.1 mmol) und 9.81 g (76.4 mmol) Dichloressigsäure nach Flashchromatographie (Petrolether/Essigester 10 : 1) 4.7 g (79%) 18 als farbloses Öl erhalten. Analog zu Beispiel 17 wurde das Natriumsalz von 18 hergestellt. 4.7 g (74%), Schmp. 158-162°C.

Beispiel 19 2,2-Dichlor-12-(4-methylphenyl)-dodecansäure (19) 1-Brom-10-(4-methylphenyl)-decan (61)

Analog zur Darstellung von 57 (Beispiel 15) erhielt man aus 18.0 g (60.0 mmol) 1,10-Dibromdecan, 12.3 g (72.0 mmol) 4-Bromtoluol 2.10 g (86.0 mmol) Magnesium und 10 ml (1 mmol) Li&sub2;CuCl&sub4; (0.1 M in THF) 11.0 g (57%) 61 als farblose Flüssigkeit mit Kp. 105-120°C/0.7 mbar.

Zu einer - wie in Beispiel 1 - aus 7.27 g (72.0 mmol) Diisopropylamin, 29 ml (72.0 mmol) Butyllithium (2.5 M in Hexan) und 4.64 g (30.0 mmol) Dichloressigsäure in THF hergestellten Enolatlsg. gab man bei -78°C eine Lösung von 9.94 g (30.0 mmol) 61 und ließ im Kühlbad langsam auftauen. Nach Erreichen von -30°C kühlte man nochmals auf -50°C ab und ließ auf -20°C kommen. Nach Zugabe von 50 ml 3 N HCl und 200 ml Essigester wurde zweimal mit je 150 ml 3 N HCl und zweimal mit ges. NaCl-Lsg. gewaschen. Nach Trocknung über Natriumsulfat und Entfernung des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer reinigte man durch Flashfiltration an Kieselgel (Laufmittel: Petrolether/Essigester 7 : 3 1% Eisessig). Die erhaltene Lösung wurde mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlsg. versetzt, das ausgefallene Natriumsalz abgesaugt, mit Petrolether gewaschen und aus Essigester umkristallisiert. Man erhielt 5.87 g (52%) des farblosen Natriumsalzes. Durch Aufschlämmen des Salzes in Essigester und Ansäuern mit 3 N HCl setzte man die Säure 19 frei. Nach Trocknung der organischen Phase über Natriumsulfat, Abdampfen des Lösungsmittels im Vakuum und Kristallisation aus Petrolether erhielt man 4.5 g (40%) 19, Schmp. 58-59°C.

Beispiel 20 2,2-Dichlor-12-(4-methoxyphenyl)-decansäure (20) 1-Brom-10-(4-methoxyphenyl)-decan (62)

Analog zur Darstellung von 57 (Beispiel 15) erhielt man aus 60.0 g (0.200 mmol) 1,10-Dibromdecan, 28.0 g (0.15 mol) 4-Bromanisol, 4.8 g (0.20 mol) Magnesium und 20 ml (1 mmol) Li&sub2;CuCl&sub4; (0.1 M in THF) 11.4 g (23%) 62 als farblose Flüssigkeit mit Kp. 178-190°C/0.7 mbar. Nach der gleichen Methode wie in Beispiel 19 erhielt man aus 11.4 g (34.8 mmol) 62 und 5.15 g (40.0 mmol) Dichloressigsäure insgesamt 2.6 g (20%) farblose Verbindung 20, Schmp. 48-49°C.

Beispiel 21 2,2-Dichlor-12-(4-chlorphenyl)-dodecansäure (21) 1-Brom-10-(4-chlorphenyl)-decan (63)

Zu einer Lösung von 40.0 g (130 mmol) 1,10-Dibromdecan in 110 ml Tetrahydrofuran gab man 20 ml (2.0 mmol) einer Li&sub2;CuCl&sub4;-Lsg. (0.1 M in THF) und tropfte bei Raumtemp. innerhalb von 4 h 100 ml einer 1 M 4-Chlorphenylmagnesiumbromidlösung (Aldrich) in Ether zu. Man ließ 18 h nachrühren, hydrolysierte mit 100 ml 3 N HCl, verdünnte mit 300 ml Essigester, wusch mit je 300 ml 3 N HCl, ges. NH&sub4;Cl-Lsg. und NaCl-Lsg., trocknete die organische Phase über Natriumsulfat und engte am Rotationsverdampfer ein. Der Rückstand wurde i. Vak. fraktioniert. 8.0 g (24%) 63, Kp. 170-175°C/0.8 mbar.

Analog Beispiel 19 erhielt man aus 8.00 g (24.0 mmol) 63 und 6.45 g (50.0 mmol) Dichloressigsäure schwach gelbes 21, nach Kristallisation aus Petrolether bei -30°C farblos, Schmp. (Raumtemp. Zur Bildung des Na-Salzes löste man die Säure in 100 ml Essigester und versetzte mit ges. NaHCO&sub3;-Lösung, wusch die organische Phase zweimal mit ges. NaCl-Lösung und trocknete über Natriumsulfat. Man gab soviel Petrolether zu, daß eine leichte Trübung einsetzte und ließ über Nacht bei Raumtemp. stehen. Es wurden 2.4 g (30%) des Na-Salzes von 21 erhalten, farblose Plättchen Schmp.°C.

Beispiel 22 2,2-Dichlor-7-(5-phenylpentoxy)-heptansäure (22) 1-Brom-7-(5-phenylpentoxy)-heptan (64)

Zu einer Suspension von 610 mg (15.0 mmol) Natriumhydrid (60% in Weißöl) in 5 ml THF tropfte man 2.40 g (14.6 mmol) 5-Phenyl-1-pentanol. Nachdem die Wasserstoffentwicklung beendet war, gab man 9.6 ml (33 mmol) 1,5-Dibrompentan zu und erhitzte 6 h auf 80°C. Nach Flashfiltration des Reaktionsgemisches über Kieselgel (Laufmittel: Petrolether) erhielt man 8.3 g einer farblosen Flüssigkeit, aus der man durch Flashchromatographie (Petrolether) 3.50 g (76%) 64 als farblose Flüssigkeit isolierte.

Analog Beispiel 15 wurden 3.03 g (9.67 mmol) 64 mit 1.93 g (15.0 mmol) Dichloressigsäure umgesetzt. Nach Flashchromatographie (Petrolether/ Essigester 9 : 1,1% Eisessig) erhielt man 2.5 g, die nach Kristallisation aus Toluol bei -30°C 1.6 g reines 22, Schmp. 83-84°C ergaben.

Beispiel 23 2,2-Dichlor-12-phenyl-dodec-10-in-säure (23) 1-Brom-12-phenyl-dodec-11-in (65)

Zu einer auf -78°C gekühlten Lösung von 8.20 g (80.0 mmol) Phenylacetylen in 70 ml THF tropfte man 37.2 ml (84.0 mmol) Butyllithium (2.35 M in Hexan) und versetzte anschließend mit 50.42 g (168 mmol) 1,10-Dibromdecan. Man ließ auf Raumtemperatur kommen und erhitzte 12 h zum Rückfluß. Nach Zugabe von 80 ml halbges. Ammoniumchloridlsg. wurde mit Isohexan extrahiert, über Magnesiumsulfat getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wurde durch Kugelrohrdestillation fraktioniert, 13.4 g (52%) 65, Kp. 95°C/0.05 mbar.

Analog zu Beispiel 17 wurden 6.70 g (20.9 mmol) 65 mit 10.8 g (83.4 mmol) Dichloressigsäure umgesetzt. Man erhielt 2.3 g (30%) 23 die in das Natriumsalz von 23 umgewandelt wurden, 1.2 g, Schmp. 155-157°C.

Beispiel 24 2,2-Dichlor-14-phenylsulfenyl-tetradecansäure (24) 2,2-Dichlor-14-phenylsulfenyl-tetradecansäureethylester (66)

Zur Lösung von 10.1 g (25.0 mmol) 3 in 200 ml Dimethylformamid gab man 3.46 g (25.0 mmol) Kaliumcarbonat und 2.75 g (25.0 mmol) Thiophenol. Man rührte 12 h bei Raumtemp., versetzte mit 300 ml Wasser, extrahierte mit Ether, wusch mit Wasser, trocknete über Natriumsulfat und entfernte das Lösungsm. am Rotationsverdampfer. Nach Flashchromatographie des Rückstandes (Kieselgel, Heptan/Toluol 5 : 1) wurden 6.62 g (61%) 66 als fast farbloses Öl erhalten.

1.5 g (3.5 mmol) 66 wurden in 3.8 ml Ethanol gelöst und mit 3.8 ml 1 N KOH versetzt. Ein nach kurzer Zeit entstandener Niederschlag wurde mit 20 ml Ethanol/Wasser 1 : 1 in Lösung gebracht. Nach 5 h addierte man 1 ml 1 N KOH und rührte noch weitere 6 h. Nach Ansäuern mit 2 N HCl wurde mit Ether extrahiert, über Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel entfernt. Man erhielt 1.18 g (92%) 24 farblose Kristalle mit Schmp. 74°C.

Beispiel 25 2,2-Dichlor-14-phenylsulfinyl-tetradecansäure (25) 2,2-Dichlor-14-phenylsulfinyl-tetradecansäureethylester (67)

Zur Lösung von 1.80 g (4.15 mmol) 66 in 30 ml Dichlormethan gab man bei 0 bis -5°C 0.72 g (4.15 mmol, 0.96 g 75%ige Säure) Metachlorperbenzoesäure gelöst in 15 ml Dichlormethan. Innerhalb von von 2 h ließ man auf Raumtemp. kommen und wusch die organische Phase mit Natriumhydrogencarbonatlsg. und Wasser. Nach Trocknung über Magnesiumsulfat und Entfernung des Lösungsm. wurde durch Flashchromatographie (Heptan/Essigester 2 : 1) gereinigt, 1.24 g (66%), 67, farbloses Öl.

0.46 g (1.02 mmol) 67 wurden mit 2.0 ml Ethanol und 2.0 ml 1 N KOH 2 h bei Raumtemp. gerührt und anschließend mit 2 N HCl angesäuert. Man extrahierte mit Ether, wusch mit Wasser, trocknete (Natriumsulfat) und erhielt nach Abdampfen des Lösungsm. 0.41 g (95%) 25 als farbloses Öl, welches nach Aufbewahrung im Kühlschrank kristallisierte, Schmp. 68°C.

Beispiel 26 2,2-Dichlor-14-phenylsulfonyl-tetradecansäure (26) 2,2-Dichlor-14-phenylsulfonyl-tetradecansäureethylester (68)

Zur Lösung von 1.50 g (3.46 mmol) 66 in 15 ml Eisessig gab man 4.5 ml 30%iges Wasserstoffperoxid, rührte 48 h und goß in Eiswasser. Nach Extraktion mit Ether, Trocknung (Natriumsulfat) und Entfernung des Lösungsm. wurden 1.23 g (77%) 68 als farbloses Öl erhalten.

1.22 g (2.62 mmol) 68 wurden mit 5.2 ml Ethanol und 5.2 ml 1 N KOH versetzt und 3 h gerührt. Man kühlte auf 0°C und säuerte mit 2 N HCl an.

Der ausgefallene Niederschlag wurde abgesaugt, mit Wasser und Isohexan gewaschen und im Vakuum getrocknet. 1. 12 g (97%) 26 farblose Kristalle, Schmp. 69-71°C.

Beispiel 27 2,2-Dichlor-7-[5-(4-chlorphenyl)pentylsulfenyl]-heptansäure (27) 5-(4-Chlorphenyl)-1-pentanthiol (69)

Zur Lösung von 10.6 g (0.139 mol) Thioharnstoff in 40 ml Ethanol gab man 24.2 g (92.6 mmol) 5-(4-Chlorphenyl)-pentylbromid 60 in 60 ml Ethanol. Man erhitzte 5 h zum Rückfluß, ließ abkühlen, versetzte mit 50 ml konzentrierter Ammoniaklsg. und erhitzte erneut für 3 h zum Rückfluß. Nach Abkühlung wurde mit ca. 30 ml konz. HCl auf pH 1 angesäuert und zweimal mit 150 ml Ether extrahiert. Man wusch mit ges. NaCl-Lsg., trocknete über Natriumsulfat und zog das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer ab. 19.0 g (95%) 69. Eine Mischung aus 5.00 g (16.3 mmol) 69, 2.25 g (16.3 mmol) Kaliumcarbonat, 3.50 g (16.3 mmol) 6 und 50 ml Dimethylformamid wurde 12 h bei Raumtemperatur gerührt. Man versetzte mit Wasser und extrahierte mit Ether. Die Etherphase wurde mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. 7.1 g gelbes Öl, das nach Flashchromatographie (Toluol/Heptan 1 : 2) 5.06 g (71%) des Ethylesters von 27 ergab.

Eine Mischung aus 1.50 g (3.41 mmol) des erhaltenen Esters, 6.82 ml (6.82 mmol) 1 N KOH und 7 ml Ethanol wurde 3 h bei Raumtemp. gerührt. Nach Ansäuern mit 2 N HCl und Extraktion mit Ether wusch man mit Wasser und trocknete (Na&sub2;SO&sub4;). Nach Entfernung des Lösungsm. verblieben 1.21 g (86%) 27 als farbloses Öl. Aus 1.13 g 27 und 110 mg Natriumhydroxid wurde das Natriumsalz hergestellt und mit Ether gewaschen. 0.75 g (64%), Schmp. 155-157°C.

Beispiel 28 2,2-Dichlor-14-(4-isopropylphenoxy)-tetradecansäure (28) 1-Brom-12-(4-isopropylphenoxy)-dodecan (70)

Analog der Darstellung von 52 (Beispiel 10) erhielt man aus 8.85 g (65.0 mmol) 4-Isopropylphenol, 1.60 g (65 mmol) Natriumhydrid und 23.0 g (70.0 mmol) 1,12-Dibromdodecan nach Flashchromatographie (Essigester/Heptan 1 : 10) 10.0 g (41%) 70 vom Schmp. 51-52°C (Ether).

Wie in Beispiel 9 wurden 4.00 g (10.0 mmol) 70 mit 5.16 g (40.0 mmol) Dichloressigsäure umgesetzt. 0.9 g (21%) 28 Schmp. 47-49°C. Das aus 28 und Natriumhydroxid in Ethanol erhaltene Natriumsalz schmolz bei 109°C (Zers.).

Beispiel 29 2,2-Dichlor-12-(2,6-diisopropylphenoxy)-dodecansäure (29) 1-Brom-10-(2,6-diisopropylphenoxy)-decan (71)

Analog zur Darstellung von 52 (Beispiel 10) erhielt man aus 11.6 g (65.0 mmol) 2,6-Diisopropylphenol, 1.60 g (65.0 mmol) Natriumhydrid und 21.0 g (70.0 mmol) 1,10-Dibromdecan nach Flashchromatographie (Essigester/Heptan 1 : 10)13.95 g (54%) 71 als hellgelbes Öl.

Wie in Beispiel 9 wurden 7.95 g (20.0 mmol) 71 mit 10.3 g (80.0 mmol) Dichloressigsäure zur Reaktion gebracht. Flashchromatographie (Essigester/Heptan 1 : 10) ergab 4.7 g (53%) 29 als helles Öl.

Beispiel 30 2,2-Dichlor-14-[4-(4-chlorphenylcarbonylamino)phenylsulfenyl]dodecansäure (30) 2,2-Dichlor-14-[4-(4-chlorphenylcarbonylamino)phenylsulfenyl]dodecansäure-ethylester (72)

Zur Lösung von 700 mg (2.83 mmol) 4-(4-Chlorbenzoylamino)-thiophenol in 10 ml Dimethylformamid gab man 390 mg (2.83 mmol) Kaliumcarbonat und 1.14 g (2.83 mmol) 3 und rührte 50 h bei Raumtemperatur. Unter Kühlung wurde mit 20 ml Wasser versetzt, der Niederschlag abgesaugt, mit Isohexan gewaschen und im Vak. getrocknet. Die erhaltenen 1.3 g (78%) Rohprodukt wurden durch Flashchromatographie (Toluol) gereinigt. 0.82 g (50%) 72, Schmp. 130-131°C (Dichlormethan/Isohexan).

0.68 g (1.16 mmol) 72, 2.3 ml 1 N KOH und 8 ml Ethanol wurden 2 h bei Raumtemp. gerührt. Man säuerte in der Kälte mit 2 N HCl an, verdünnte mit Wasser, extrahierte mit Ether, wusch mit Wasser, trocknete (Na&sub2;SO&sub4;) und zog das Lösungsm. ab. 0.61 g (98%) 30. Es wurde in 1 ml Ethanol gelöst und in der Kälte mit 44 mg NaOH in 0.5 ml Ethanol versetzt. Nach Fällung durch Zugabe von Ether, Absaugen und Waschen mit Ether wurden 0.46 g (61%) Natriumsalz von 30 mit Schmp. 167-168°C erhalten.

Beispiel 31 2,2-Dichlor-12-(2-naphthyl)-dodecansäure (31) 1-Brom-10-(2-naphthyl)-decan (73)

Analog zur Darstellung von 57 (Beispiel 15) erhielt man aus 16.5 g (55.0 mmol) 1,10-Dibromdecan, 13.3 g (64.2 mmol) 2-Bromnaphthalin, 1.7 g (70 mmol) Magnesium und 10 ml (1 mmol) Li&sub2;CuCl&sub4; (0.1 M in THF) nach Flashchromatographie (Essigester/Heptan 1 : 10) 3.7 g (20%) 73 als fahlgelbes Öl.

Wie in Beispiel 9 wurden aus 3.5 g (10.0 mmol) 73 und 5.16 g (40.0 mmol) Dichloressigsäure 3.1 g (79%) 31 erhalten, Schmp. 66-67°C (Ether).

Beispiel 32 2,2-Dichlor-12-(4-methylsulfenylphenyl)-dodecansäure (32) 1-Brom-12-(4-methylsulfenylphenyl)-dodecan (74)

Analog zur Darstellung von 57 (Beispiel 15) erhielt man aus 16.5 g (55.0 mmol) 1,10-Dibromdecan, 13.1 g (64.2 mmol) 4-Bromthioanisol, 1.7 g (70.0 mmol) Magnesium und 10 ml (1.0 mmol) Li&sub2;CuCl&sub4; (0.1 M in THF) nach Flashchromatographie (Gradientenelution, Heptan → Heptan/Essigester 10 : 1)11.2 g (59%) 74 als wachsartige Masse.

Wie in Beispiel 9 wurden aus 6.9 g (20.0 mmol) 74 und 10.32 g (80.0 mmol) Dichloressigsäure nach Flashchromatographie (Heptan/Essigester 10 : 1 → Heptan/Essigester 3 : 1) 1.1 g (14%) 32 als farbloses Öl erhalten. Das analog zu Beispiel 30 bereitete Natriumsalz von 32 zeigt Zersetzung ab 143°C.

Beispiel 33 2,2-Dichlor-7-[4-(4-chlorphenylcarbonylamino)phenylsulfenyl]heptansäure (33) 2,2-Dichlor-7-[4-(4-chlorphenylcarbonylamino)phenylsulfenyl]-heptans-äureethylester (75)

Analog zur Darstellung von 72 (Beispiel 30) wurden aus 940 mg (3.79 mmol) 4-(4-Chlorbenzoylamino)-thiophenol, 10 ml Dimethylformamid, 520 mg (3.79 mmol) Kaliumcarbonat und 1.60 g (3.79 mmol) 6 nach Flashchromatographie (Toluol) 1.14 g (63%) 75, Schmp. 136-137°C (Essigester/Isohexan), erhalten. Durch Verseifung (Beispiel 30) von 0.41 g (0.96 mmol) 75 erhielt man 0.25 g (57%) 33, Schmp. 140-142°C.

Beispiel 34 2,2-Dichlor-8-[5-(4-chlorphenyl)pentylsulfenyl]-octansäure (34)

Analog zu Beispiel 27 wurden 3.50 g (16.3 mmol) 69 mit 5.2 g (16.3 mmol) Ethylester von 7 zur Reaktion gebracht. Nach Flashchromatographie (Heptan/ Toluol 2 : 1) erhielt man 5.2 g (70%) 2,2-Dichlor-7-[5-(4-chlorphenyl)-pentylsulfenyl]-heptansäureethylester 76 als farbloses Öl. 2.5 g (5.5 mmol) 76, 11 ml (11 mmol) 1 N KOH und 11 ml Ethanol wurden bei Raumtemp. 2 h gerührt. Unter Kühlung im Eisbad säuerte man mit 2 N HCl auf pH 2 an, destillierte Ethanol ab, extrahierte mit Ether, wusch mit Wasser, trocknete über Na&sub2;SO&sub4; und erhielt nach Entfernung des Lösungsmittels 2.24 g (96%) 34 als farbloses Öl. Aus 1.41 g (3.29 mmol) 34 in 3 ml Ethanol und 0.13 g (3.3 mmol) Natriumhydroxid in 5 ml Ethanol wurden nach Vermischen, Versetzen mit Ether, Absaugen und Trocknen 1.14 g (78%) Natriumsalz von 34 mit Schmp. 154°C erhalten.

Beispiel 35 12-Carbamoyl-2,2-dichlor-dodecansäure (35)

200 mg (0.70 mmol) 8 wurden in 10 ml 80%ige Schwefelsäure eingetragen und 6 h auf Raumtemperatur gehalten. Man goß die erhaltene Lösung in 150 ml Eiswasser, saugte den beigefarbenen Niederschlag ab und wusch mit Petrolether nach. 180 mg (85%) 35, Schmp. 93-94°C.

Beispiel 36 2,2-Dichlor-12-(4-methylsulfonylphenyl)-dodecansäure (32)

391 mg (1.00 mmol) 32 wurden in 10 ml Dichlormethan gelöst und bei -5 bis 0°C mit einer Lösung von 173 mg (1.00 mmol) m-Chlorperbenzoesäure in 10 ml Dichlormethan versetzt. Man ließ auf Raumtemperatur kommen, rührte noch 2 h nach und verdünnte die Mischung mit Eiswasser. Es wurde mit Dichlormethan extrahiert, über Na&sub2;SO&sub4; getrocknet, mit Aktivkohle behandelt und eingedampft. Die erhaltenen 0.5 g Rohprodukt reinigte man durch Flashchromatographie (Toluol/Dioxan/Eisessig 15 : 12 : 1) und erhielt 0.20 g (50%) 36 mit Schmp. 74-76°C.

Beispiel 37 2,2-Dichlor-7-[5-(4-chlorphenyl)pentylsulfinyl]-heptansäure (37) 2,2-Dichlor-7-[5-(4-chlorphenyl)pentylsulfinyl]-heptansäure-ethylest-er (77)

1.60 g (3.64 mmol) 2,2-Dichlor-7-[5-(4-chlorphenyl)pentylsulfinyl]-heptansäureethylester (Beispiel 27) wurde in 30 ml Dichlormethan gelöst und bei -5°C eine Lösung von 0.63 g (3.64 mmol) m-Chlorperbenzoesäure in 15 ml Dichlormethan zugetropft. Man rührte 2 h bei 0°C, saugte die ausgefallene 3-Chlorbenzoesäure ab, wusch zweimal mit Natriumhydrogencarbonatlösung, zweimal mit Wasser, trocknete über Mageniumsulfat, konz. i. Vak. und reinigte durch Flashchromatographie (Heptan/Essigester 2 : 1). 1.2 g (73%) 77 als farbloses Öl.

1.00 g (2.20 mmol) 77 wurden mit 4.4 ml (4.4 mmol) 1 N KOH und 4.4 ml Ethanol versetzt. Man rührte 4 h bei Raumtemperatur, säuerte in der Kälte auf pH 2 an. Die Säure fiel dabei als farbloser feinkristalliner Niederschlag aus, der nach 10 Min. Rühren abgesaugt und mit Isohexan/Ether 10 : 1 gewaschen und im Vak. getrocknet wurde. 0.86 g (92%) 37, Schmp. 84-85°C.

Beispiel 38 2,2-Dichlor-14-(4-chlorphenyl)-tetradec-8-in-säure (38)

4.5 g (12.4 mmol) 7-(4-Chlorphenyl)-hept-1-in 78 wurden in einem Gemisch aus 100 ml Dioxan und 40 ml Toluol gelöst, auf -10°C gekühlt, mit 5.1 ml (12.5 mmol) Butyllithium (2.46 M in Hexan) und anschließend mit 9.7 g (25 mmol) 1,5-Dibrompentan versetzt. Man erhitzte 14 h auf 80°C, anschließend 9 h auf 100°C und ließ abkühlen. Es wurde mit 3 N HCl versetzt und mit Isohexan extrahiert. Man wusch die organischen Phase mit Wasser, trocknete über Magnesiumsulfat, engte ein und destillierte den Rückstand im Kugelrohr. 3.95 g 1-Brom-12-(4-chlorphenyl)-dodec-6-in 79, Kp. 120°C/0.2 mbar.

Analog zu Beispiel 9 wurden 3.90 g (11.1 mmol) 1-Brom-12-(4-chlorphenyl)dodec-6-in 79 mit 11.4 g (89 mmol) Dichloressigsäure umgesetzt, 2.00 g (45%) 38 als farbloses Öl.


Anspruch[de]
  1. 1. Arzneimittel, enthaltend mindestens eine Verbindung der Formel I



    in welcher

    A eine Alkylenkette mit 5-20 Kohlenstoffatomen,

    A&min; ein Valenzstrich, eine Vinylen- oder Acetylengruppe oder eine Alkylenkette mit 1-10 Kohlenstoffatomen,

    B Schwefel, Sauerstoff oder die Gruppe NR¹,

    wobei

    R¹ Wasserstoff, Benzyl, Phenyl oder ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest sein kann,

    eine Carbonyl-, Sulfoxid- oder Sulfongruppe,

    eine E- oder Z-Vinylen- oder eine Acetylengruppe,

    eine CR²R³-Gruppe,

    wobei

    R² Wasserstoff, ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest oder Phenyl,

    R³ ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest, Benzyl, Phenyl, Hydroxy oder eine Gruppe NR&sup4;R&sup5;,

    worin

    R&sup4; Wasserstoff, Benzyl, Phenyl oder ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest und

    R&sup5; Wasserstoff oder ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest sein kann,

    eine Gruppe Y-Z-Y,

    wobei

    Y Schwefel oder Sauerstoff,

    Z eine Alkylkette (CH&sub2;)n und n 1-5 sein kann,

    bedeutet, und

    W ein Halogenatom; eine Cyano- oder Rhodanogruppe; ein Methyl, Isopropyl oder tert-Butylrest; ein C&sub3;-C&sub8;-Cycloalkylrest, der unsubstituiert oder durch Phenyl oder C&sub1;-C&sub4;- Alkyl substituiert sein kann; ein Cyclohexenyl- oder Cyclopentenylrest, ein Phenylring, der substituiert sein kann durch einen oder eine beliebige Kombinationen der folgenden Substituenten: C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy, C&sub1;-C&sub4;- Alkylthio, C&sub1;-C&sub4;-Alkylsulfinyl, C&sub1;-C&sub4;-Alkylsulfonyl, Trifluormethyl, Nitro, Amino, Hydroxy, Cyano, Mercapto, Carboxy, Phenoxy, Benzyloxy, Phenyl, Benzoyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub4;-alkyl, Methylendioxy, Ethylendioxy, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Carboxymethoxy, Carboxyethoxy, Acetoxy, Acetyl, Propionyl, eine Gruppe NR&sup6;R&sup7;, wobei R6 Wasserstoff, C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, Benzyl und R&sup7; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, Benzyl oder Phenyl ist, ein Phenylring, der durch 4 oder 5 Methylgruppen substituiert ist, ein α- oder β-Naphthylring, der durch Methyl, Hydroxy, Methoxy, Carboxy, Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Cyano, Acetyl, Chlor oder Brom substituiert sein kann oder ein Tetrahydronaphthylrest,

    bedeuten,

    sowie deren physiologisch verträgliche Salze oder Ester und optische Isomeren.
  2. 2. Verwendung von Verbindungen der Formel I gemäß Anspruch 1 zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung des Diabetes mellitus.
  3. 3. Neue Verbindungen der Formel I



    in welcher

    A eine Alkylenkette mit 5-20 Kohlenstoffatomen,

    A&min; ein Valenzstrich, eine Vinylen- oder Acetylengruppe oder eine Alkylenkette mit 1-10 Kohlenstoffatomen,

    B Schwefel, Sauerstoff oder die Gruppe NR¹,

    wobei

    R¹ Wasserstoff, Benzyl, Phenyl oder ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest sein kann,

    eine Carbonyl-, Sulfoxid- oder Sulfongruppe,

    eine E- oder Z-Vinylen- oder eine Acetylengruppe,

    eine CR²R³-Gruppe,

    wobei

    R² Wasserstoff, ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest oder Phenyl,

    R³ ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest, Benzyl, Phenyl, Hydroxy oder eine Gruppe NR&sup4;R&sup5;,

    worin

    R&sup4; Wasserstoff, Benzyl, Phenyl oder ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest und

    R&sup5; Wasserstoff oder ein C&sub1;-C&sub4;-Alkylrest sein kann,

    eine Gruppe Y-Z-Y,

    wobei

    Y Schwefel oder Sauerstoff,

    Z eine Alkylkette (CH&sub2;)n und n 1-5 sein kann,

    bedeutet, und

    W Brom; eine Cyano- oder Rhodanogruppe; ein Isopropyl oder tert-Butylrest; ein C&sub3;-C&sub8;-Cycloalkylrest, der unsubstituiert oder durch Phenyl oder C&sub1;-C&sub4;-Alkyl substituiert sein kann; ein Cyclohexenyl- oder Cyclopentenylrest, ein Phenylring, der substituiert sein kann durch einen oder eine beliebige Kombinationen der folgenden Substituenten: C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy, C&sub1;-C&sub4;- Alkylthio, C&sub1;-C&sub4;-Alkylsulfinyl, C&sub1;-C&sub4;-Alkylsulfonyl, Trifluormethyl, Nitro, Amino, Hydroxy, Cyano, Mercapto, Carboxy, Phenoxy, Benzyloxy, Phenyl, Benzoyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub4;-alkyl, Methylendioxy, Ethylendioxy, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Carboxymethoxy, Carboxyethoxy, Acetoxy, Acetyl, Propionyl, eine Gruppe NR&sup6;R&sup7;, wobei R6 Wasserstoff, C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, Benzyl und R&sup7; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, Benzyl oder Phenyl ist, ein Phenylring, der durch 4 oder 5 Methylgruppen substituiert ist, ein α- oder β-Naphthylring, der durch Methyl, Hydroxy, Methoxy, Carboxy, Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Cyano, Acetyl, Chlor oder Brom substituiert sein kann oder ein Tetrahydronaphthylrest,

    bedeuten,

    sowie deren physiologisch verträgliche Salze, Ester und optisch aktiven Formen.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man nach an sich bekannten Methoden eine Verbindung der Formel II

    X-A-B-A&min;-W (II),

    in der A, B, A&min; und W die angegebene Bedeutung haben und Hal Halogen bedeutet,

    mit Dichloressigsäure oder einem Ester der Dichloressigsäure in Gegenwart von starken Basen umsetzt und anschließend gewünschtenfalls die erhaltenen Verbindungen der Formel I in andere Verbindungen der Formel I durch Oxidation, Hydrierung oder Verseifung überführt sowie gegebenenfalls freie Säure in Ester oder Salze überführt.






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