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Dokumentenidentifikation DE4440403A1 15.05.1996
Titel Verfahren zum Fixieren von Textilien aller Art zu waagerechten Aufbewahrung
Anmelder Heutelbeck, Joachim, 58636 Iserlohn, DE
Erfinder Heutelbeck, Joachim, 58636 Iserlohn, DE
DE-Anmeldedatum 11.11.1994
DE-Aktenzeichen 4440403
Offenlegungstag 15.05.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.1996
IPC-Hauptklasse D06F 89/00
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fixierung von Textilien, die zum Transport und zur Lagerung in zusammengelegtem Zustand waagerecht abgelegt werden. Die bisher bekannten Verfahren zur Fixierung führen entweder zu hohen Transport- oder Lagerkosten, umweltbelastender Verpackung bzw. Beschädigung von Textilien.
Waagerechte Lagerung der Textilien ohne Fixierung führt zu personalintensiven Aufräumarbeiten.
Mit der Erfindung werden die Textilien in der Form zusammengelegt, daß Ärmel, Seiten und Saumteile über dem Rückenteil eingeschlagen werden und das Vorderteil nach außenzeigend alle eingeschlagenen Teile im Inneren zusammenfaßt und in dieser Form mit einem insbesondere an den äußeren Punkten des gelegten Teils durchgeführten Fadens fixiert werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fixierung von Textilien, die zum Transport, zur Manipulation oder zur Lagerung in zusammengelegtem Zustand waagerecht abgelegt werden.

Bekannt ist insbesondere für Hemden, Blusen, T-Shirt und Strickwaren

  • 1) die hängende Lagerung und Präsentation auf Bügeln,
  • 2) die Lagerung der zusammengelegten Artikel in Zellophanbeuteln,
  • 3) eine Fixierung der gelegten Teile mittels Nadeln oder Klammern, etc.
  • 1) Im Falle der Bügelaufbewahrung entstehen hohe Transportkosten und Lagerkosten durch schlechte Raumausnutzung.
  • 2) Die Verpackung in Zellophan oder sonstigen Verpackungsmaterialien bedingt die Entstehung von Verpackungsmüll und führt nebenher zu einer erschwerten waagerechten Lagerung, da die aufeinandergestapelten Textilien in der glatten Verpackung verrutschen.
  • 3) Eine Fixierung der gehefteten Textilien mittels Nadeln oder Klammern führt zu Beschädigung der Maschen.


Eine waagerechte Lagerung ohne die Fixierung und/oder Verpackung führt im Handel zu personalintensiven Aufräumarbeiten.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem Textilien aller Art zusammengelegt und in zusammengelegter Form fixiert werden können, ohne daß eine weitere Verpackung benötigt wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Textilien in der Form zusammengelegt werden, daß Ärmel, Seiten- und Saumteile über dem Rückenteil eingeschlagen werden und das Vorderteil nach außen zeigend alle eingeschlagenen Teile im Innern zusammenfaßt.

Die Fixierung erfolgt durch Durchstechen der äußeren Punkte des gelegten Teils mit einem Faden, sowie einiger weiterer Punkte, die das Auseinanderfallen der jeweiligen Textilien verhindern.

Die Fixierung kann erfolgen durch einen einfach durch diese Punkte geführten Reihfaden, aber auch durch einen Faden anderen Materials, insbesondere Zwirn oder Nylon.

Ferner kann die Fixierung erfolgen durch maschinelle Einbringung des Fadens mit Ober- und Unterfaden.

Durch die Erfindung kann auf die Verpackung der Textilien durch Zellophanbeutel oder in anderes Material verzichtet werden. Die Fixierung ermöglicht eine liegende Aufbewahrung, ohne daß die Textilien gegeneinander verrutschen. Durch die Fixierung wird im Handel das personalintensive wiederholte Zusammenlegen der Textilien nach Prüfung durch die Kunden, sowie nach Vorlage durch das Personal vermieden.

Der gleiche positive Effekt wird bei der Lagerung und Absortierung, sowie allen weiteren Manipulationen in der Vorbereitung erzielt.

Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß dem Kunden die Qualitätskontrolle durch sensitive Prüfung erhalten bleibt, insbesondere eine Farbprüfung möglich ist, die nicht durch Verpackungsmaterial behindert wird.

Das Zusammenlegen und Fixieren der Textilien erfolgt manuell oder maschinell unmittelbar bei dem Produzenten der Textilien, kann aber auch beim Großhändler oder Einzelhändler sowie in einem Atelier nachgeholt werden.

Im folgenden wird anhand von Zeichnungen das Zusammenlegen und Fixieren beispielhaft die Erfindung erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 Vor- und Rückseite eines zusammengelegten und an vier Punkten fixierten T-Shirts,

Fig. 2 Vor- und Rückseite eines zusammengelegten langärmligen Sweat-Shirts unter Bezeichnung der Fixierpunkte,

Fig. 3 Zusammengelegtes Hemd oder zusammengelegte Bluse mit Vor- und Rückseite unter Angabe der Fixierpunkte,

Fig. 4 Vor- und Rückseite eines unter Herausklappen eines Ärmels zusammengelegten T-Shirts nebst vier Fixierpunkten,

Fig. 5 Abbildung eines beliebigen flächigen zusammengelegten Textilstücks unter Angabe der Fixierpunkte.

Sämtliche Figuren zeigen ebenfalls die Fadenverläufe. Andere Fadenverläufe sind dankbar, insbesondere, wenn andere Fixierungen notwendig sind.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Zusammenlegen und Fixieren von offen gehandelten Textilien, dadurch gekennzeichnet, daß die Textilie mit Hilfe von Einschlägen so zusammen gelegt wird, daß mittels eines Fadens an 4 oder mehr Punkten die Textilie geheftet wird.






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