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Dokumentenidentifikation DE68924535T2 15.05.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0440681
Titel ANORDNUNG ZUR ZUSAMMENARBEITENDE WIEDERVERTEILUNG DER AUFGABEN IN EINEM MEHRPROZESSOREN-SYSTEM.
Anmelder Motorola Inc., Schaumburg, Ill., US
Erfinder BLANCHETTE, Jeffrey, Jay, Hoffman Estates, IL 60194, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 68924535
Vertragsstaaten AT, BE, DE, FR, GB, IT, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.09.1989
EP-Aktenzeichen 899112171
WO-Anmeldetag 22.09.1989
PCT-Aktenzeichen US8904058
WO-Veröffentlichungsnummer 9004819
WO-Veröffentlichungsdatum 03.05.1990
EP-Offenlegungsdatum 14.08.1991
EP date of grant 11.10.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.1996
IPC-Hauptklasse G05B 19/42
IPC-Nebenklasse H04Q 7/20   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Ertindung betritt allgemein ein Nachrichtenverbindungssystem, das im allgemeinen eine Reihe von Basisstationen oder Zwischenverstärker zum Empfang ankommender Signale benutzt, die ggf. durch eine zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe bearbeitet und dann an verschiedene Bedienungsplätze verteilt werden, die derartige ankommende Signale quittieren sollen.

Typischerweise wird in einem Nachrichtenverbindungs-System, das Arbeitsplätze benutzt, die mit in dem Feld erzeugten Signalen in Verbindung treten, ein Grund-Schnittstellen-Modul (Base Interface Module BIM) einer bestimmten Basisstation oder einem Zwischenverstärker zugeordnet, die oder der die Kopplung mit einem Nachrichtenverbindungs-Kanal übernimmt, welcher Signale zu und von Teilnehmern draußen im Feld überträgt. Eine Bedienungsperson-Multiplex-Schnittstelle (operator multiplex interface OMI) wird normalerweise einem einzelnen Arbeitsplatz in dem System zugeordnet und wird auch einem bestimmten BIM zugeordnet, um die Konsole mit einem beliebigen Partner im Feld durch diesen bestimmten BIM und Zwischenverstärker in Nachrichtenverbindung treten zu lassen. Die Vielzahl von BIMs und OMIs liegen typischerweise innerhalb einer zentralen elektronischen Verstärkerreihe (central electronics bank CEB) und treten miteinander durch den Einsatz eines CEB-Datenbus in Nachrichtenaustausch. Die Nachrichtenverbindungs-Kanäle, welche Quittierungen erfordern, werden als HF-Signalisierungskanäle bezeichnet und benutzen einen HF-Signalisierungs-BIM als Schnittstelle.

Wenn ein bestimmtes Nachrichtenverbindungs-System ein automatisches Quittierungs-Merkmal irgendeiner Art besitzt, erfordert dieses Merkmal normalerweise, daß jede von einer Feldeinheit oder einem Teilnehmer gesendete Nachricht durch die feste Endeinrichtung, wie einem der Arbeitsplätze, quittiert werden muß. Dieser Vorgang ist einfach, wenn eine feste Endeinheit vorhanden ist, da diese alle empfangenen Nachrichten quittiert. Jedoch beginnen Probleme aufzutreten, wenn ein System benutzt wird, das eine zentrale elektronische Steuerungsreihe mit mehreren Steuer-Arbeitsplätzen besitzt, die zum Quittieren ankommender Nachrichten verfügbar sind. Wenn nicht irgendeine Zusammenarbeit oder Arbeitsteilung zwischen den Arbeitsplätzen besteht, werden alle Arbeitsplätze sofort Quittierungen senden. Dieses Betriebsverfahren neigt dazu, eine sehr ungleiche Belastung an dem CEB-Datenbus und demzufolge eine Überlastung der Module an dem Datenbus zu erzeugen. Die Durchsatzkapazität des CEB-Datenbus ist viel höher als die Bearbeitungs-Kapazitäten der Schaltungen an dem Bus. Wenn eine große Anzahl von Datenpaketen auf den Bus gegeben wird, können Mikroprozessoren überlastet werden. Bei sehr großen Datenstößen ist die Mikroprozessorbelastung so, daß die Benutzer eine Verlangsamung des Ansprechverhaltens der Arbeitsplätze bemerken. Deswegen muß Sorge dafür getragen werden, daß Datenprotokolle zum Verhindern von Datenstößen ausgelegt werden.

Ein anderes Problem, das bei dem gegenwärtigen Verfahren des Quittierens von Signalen aus dem Feld besteht, ist, daß eine Überlastung eines bestimmten Steuerarbeitsplatzes (Steuerkonsole) auftreten kann. Gegenwärtig gibt es in einer CEB Momente, bei denen eine einzelne Steuerkonsole einen Betrieb ausführt, der mit einer anderen Konsole geteilt wird. Der einzelne Arbeitsplatz kann gefordert werden, zusätzliche Pflichtaufgaben auszuführen, wie eine allgemeine Fehlerwartung, um zu bestimmen, wenn Bereitschaftsschaltungen in der CEB zu aktivieren sind. Das gegenwärtig übliche Verfahren teilt einen einzelnen Arbeitsplatz (Konsole) zur Ausführung von Pflichten für alle Bedienungsplätze zu. Diese Vorgehensweise klappt bei einer begrenzten Anzahl von Pflichten, führt jedoch zur Überlastung der einen Steuerkonsolen, wenn sie zusätzlich zur Quittierung Verantwortlichkeiten auferlegt bekommt. Die Reaktionszeit der Einzelkonsole kann in einem sehr stark beschäftigten System nachlassen, das eine große Anzahl von Quittierungen für mehr als einen Nachrichtenverbindungskanal erfordert.

Ein anderes Problem, das bei einem Quittierungs-System bestehen kann, besteht darin, daß ein Versagen beim Quittieren von Nachrichten auftreten kann infolge von Zuordnungsänderungen in dem System. Typischerweise ist eine Steuerkonsole nur zum Quittieren von Nachrichten an Kanälen zugelassen, die sie steuert oder denen sie zugeordnet ist. Bei einem statischen System können die durch die jeweilige Konsole auszuführenden Quittierungspflichten bei dem Einrichten des Systems bestimmt werden. Die Pflichten können gleichmäßig unter den Konsolen aufgeteilt werden, und alle Kanäle können jeweils einer Konsole zugeordnet werden, welche Quittierungen für diese Kanäle behandelt. Wenn jedoch eine Konsole versagt, werden ihre Quittierungspflichten nicht ausgeführt und damit hält das System in seiner Funktion an.

US-A-4 698 629 beschreibt ein Verfahren zum Zuordnen von Pflichtaufgaben zu Modulen.

Es besteht deshalb eine Bedürfnis nach einem Verfahren zum Neuzuordnen der Quittierungspflichten innerhalb eines Nachrichtenverbindungs-Systems an Teilnehmer, wenn Versagen oder uberlastung innerhalb des Nachrichtenverbindungs-Systems auftritt.

Zusammenfassung der Erfindung

Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum kooperativen Ausführen und Neuzuordnen von Quittierungs-Zuordnungen in einem Nachrichten-Verbindungsystem geschaffen, das eine Vielzahl von Teilnehmer-Einheiten, eine Vielzahl von Basis-Stationen, eine Vielzahl von die Basisstationen mit den Teilnehmer-Einheiten verbindenden Hochfrequenz-Nachrichtenkanälen, eine Vielzahl von Bedienungsplätzen, eine über eine Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen (106) mit den Basisstationen und über eine Vielzahl von Bediener-Multiplexschnittstellenmodulen mit den Bedienungsplätzen verbundene zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe und einem Datenbus besitzt, wobei die zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe wirksam die Vielzahl von Hochfrequenz-Nachrichtenkanälen mit der Vielzahl von Bedienungsplätzen koppelt, und das Verfahren die Schritte umfaßt:

(a) über einen Basis-Schnittstellenmodul aus der Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen wird eine durch eine Teilnehmer- Einheit aus der Vielzahl von Teilnehmer-Einheiten gesendete Datennachricht empfangen, um eine empfangene Datennachricht zu erzeugen; (b) für die empfangene Datennachricht wird durch jeden von einer vorgegebenen Anzahl von Bediener-Multiplexschnittstellenmodulen aus der Vielzahl von Bediener-Multiplexschnittstellenmodulen ein Quittierungssignal erzeugt, um geschaffene Quittierungssignale zu erzeugen, wobei die vorgegebene Anzahl von Bediener-Multiplexschnittstellenmodulen jeweils Quittierungs-Zuordnungen für durch die Basis-Schnittstellenmodule nach Schritt (a) empfangene Datennachrichten besitzt; (c) durch den Basis-Scbnittstellenmodul nach Schritt (a) wird eines der erzeugten Quittierungssignale an die Teilnehmer- Einheit nach Schritt (a) gesendet; welches Verfahren gekennzeichnet ist durch den weiteren Schritt: (d)die Quittierungs- Zuordnungen für mindestens einen aus der Vielzahl von Bediener- Multiplex-Schnittstellenmodulen wird jedesmal neu zugeordnet, wenn die zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe ein vorgegebenes Ereignis erfaßt.

Nach einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen für ein Nachrichtenverbindungs-System mit einer Vielzahl von Teilnehmer-Einheiten, einer Vielzahl von Basis-Stationen, einer die Basis-Stationen mit den Teilnehmer- Einheiten verbindende Vielzahl von Hochfrequenz-Nachrichtenverbindungskanälen, einer Vielzahl von Bedienungsplätzen, einer über eine Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen mit den Basisstationen und über eine Vielzahl von Bediener-Multiplex- Schnittstellenmodulen mit den Bedienungsplätzen schnittstellenartig verbundene zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe und einem Datenbus, wobei die zentrale Elektronik-Steuerungsreihe die Vielzahl von Hochfrequenz-Nachrichtenverbindungskanälen mit der Vielzahl von Bedienungsplätzen wirksam koppelt und das System dadurch gekennzeichnet ist, daß die zentrale Elektronik- Steuerungsreihe umfaßt: der Vielzahl von Bediener-Multiplex- Schnittstellenmodulen wirksam assoziierte ACK-Pflicht-Einstellmittel zum Überwachen und Aktualisieren der Quittierungs- Zuordnungen für die Vielzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen, welches ACK-Pflicht-Einstellmittel umfaßt: OMI-BIM-Matrixmittel zum Speichern der Quittierungs-Zuordnungen, bei dem jedes der Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen eine vorgegebene Anzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen besitzt, die zum Ausführen von Quittierungspflichten für durch jedes der Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen empfangenen Datennachrichten zugeordnet sind, dem OMI-BIM-Matrixmittel wirksam zugeordnetes Aktualisierungsmittel, um die in dem OMI-BIM-Matrixmittel gespeicherten Quittierungs-Zuordnungen jedesmal dann zu aktualisieren, wenn die zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe ein vorgegebenes Ereignis erfaßt; und dem OMI-BIM-Matrixmittel und dem Aktualisierungsmittel wirksam zugeordnetes Verteilungsmittel, um zu bestimmen, welcher der Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen den Quittierungs-Pflichten für jedes Basis-Schnittstellenmodul zugeordnet sein wird, wenn das vorgegebene Ereignis erfaßt wird, so daß die Quittierungs-Pflichten unter der Vielzahl von Bediener- Multiplex-Schnittstellenmodulen aufgeteilt werden.

Die vorliegende Erfindung schafft vorteilhafterweise ein System, das die Anzahl von durch irgendeine Steuerkonsole auszuführenden Pflichtaufgaben verringert und dadurch die Bedienungsplätze gleichartig mit den Quittierungspflichten belastet.

Ein weiterer Vorteil, der durch die Ausführung der vorliegenden Erfindung erhalten wird, besteht in einem System, das auf Zuordnungen oder Versagen in dem System reagiert, um sicherzustellen, daß alle Quittierungspflichten ausgeführt werden.

Bei der vorliegenden Erfindung sendet jede OMI ihre Zuordnungen, um anzuzeigen, welche HF-Signalisierungs-BIMs sie steuert. Jede OMI bestimmt dann, für welche BIMs sie ggf. Quittierungen sendet. Immer, wenn eine OMI-Zuordnung sich ändert, wird die OMI ihren neuen Status neu senden und dann wird jede OMI wieder ihre Pflichten bestimmen. Wenn irgendeine OMI versagt, wird sie von der CEB ausgeklinkt; die restlichen OMIs teilen dann ihre Pflichtaufgaben auf. Um sicherzustellen, daß die CEB während Übergangszeiten (wie Versagensfällen oder Neuzuordnungen einer OMI) Nachrichten quittiert, werden zwei Omls ausgewählt, um das Senden von Quittierungen (ACK) für jedes BIM zu versuchen, da es einige Zeit braucht, um zu bestimmen, daß eine OMI versagt hat. Auch wenn zwei OMIs versuchen, ein ACK zu senden, wird nur eine ACK tatsächlich über den Äther gesendet. Die zweite ACK wird dadurch verhindert, daß die OMI und der BIM in Wechselwirkung treten. Auf Empfang der Datennachricht versuchen beide OMIs gleichzeitig den BIM zu tasten; der BIM läßt jedoch nur eine OMI tatsächlich tasten (first-come-first-serve: der zuerst Kommende bedient). Die OMI, die tasten kann, führt die Folge durch Senden einer ACK durch, während die andere OMI den Versuch, eine ACK zu senden, aufgibt. Jede OMI führt ein Verfahren aus, um zu bestimmen, welche OMIs welche Nachrichten von welchen BIMs quittieren. Der Verfahrensablauf verursacht dann das Auftreten einer Verteilung von Quittierungspflichten unter der OMIs, um sicherzustellen, daß jedes zugeordnete BIM eine für seine Quittierungen verantwortliche OMI besitzt.

Eine beispielhafte Ausführung der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 stellt eine Blockdiagramm-Abbildung eines HF-Nachrichtenverbindungssystems dar, das eine bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung enthält;

Fig. 2 stellt ein Kontextdiagramm des Quittierungs-Verteilungssystems einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung mit ihren Systemschnittstellen dar;

Fig. 3 stellt ein Datenflußdiagramm des Quittierungs-Verteilungs-Teilsystems der CEB einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung dar;

Fig. 4A und 4B stellen ein Flußdiagramm des Betriebs des Quittierungs-Verteilungsvorganges einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung dar;

Fig. 5A-5D stellen verschiedene Tabellen dar, die sequentiell illustrieren, wie der Quittierungs-Verteilungsvorgang der bevorzugten Ausführung arbeitet.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführung

Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung zusammen mit anderen und weiteren Vorteilen und Fähigkeiten derselben wird auf die nachfolgende Offenbarung und die beigefügten Ansprüche in Verbindung mit den vorstehend angeführten Zeichnungen verwiesen.

In Fig. 1 ist ein Funk-Nachrichtenverbindungssystem 100 gezeigt, das allgemein eine oder mehrere Teilnehmer-Einheit(en) (101), eine oder mehrere Grundstation(en) (102), einen oder mehrere Hochfrequenz-Nachrichtenverbindungs-Kanal/kanäle (103), einen Bedienungsplatz oder mehrere Bedienungsplätze (104) und eine verbesserte zentrale Elektroniksteuerungsreihe (central electronics bank CEB) (105) enthält. Die Teilnehmer-Einheiten (101) und die Grundstationen (102) können jede bekannte und entsprechende Hochfrequenz-Nachrichtenverbindungseinheit umfassen. Die CEB (105) enthält typischerweise einen Grundschnittstellenmodul (BIM) (106) und eine Bediener-Multiplex- Schnittstelle (OMI) (107), wobei der BIM (106) eine Schnittstelle für die Grundstation (102) und OMI (107) eine Schnittstelle mit dem Bedienungsplatz (104) ergibt. Zusätzlich treten BIM (106) und OMI (107) miteinander über einen Datenbus (108) in Verbindung. (Zusätzliche Information Betreffs der allgemeinen Komponenten der CEB (105) kann in US-PS 4 603 418 mit dem Titel "Multiple Access Data Communication Controller For A Time Division Multiplex Bus" und in US-PS 4 630 263 mit dem Titel "Time Division Multiplex Communication Control System" gefunden werden.)

Die CEB (105) enthält weiter dynamische Quittierungs-("ACK")- Pflichteinsteller (110), die mit jeder OMI (107) gekoppelt sind und dazu dienen, OMI-Quittierungs-Pflichtaufgaben einzustellen oder jedesmal dann neu zuzuordnen, wenn ein Fehler erfaßt wird oder eine Zuordnungsänderung zwischen den OMIs auftritt. Wenn eine Datennachricht von einer oder von mehreren der Teilnehmer- Einheit(en) (101) erhalten wird, muß die CEB (105) für eine Quittierungsnachricht von einem der Bedienungsplätze (104) sorgen, bevor eine andere Nachricht von einer Teilnehmer- Einheit erhalten wird. Pflichtaufgabeneinsteller (110) bestimmen zuerst, welche OMI auf die Datennachricht reagiert. Wenn ein vorbestimmtes Ereignis, wie ein Versagen einer OMI oder eine Änderung der Zuordnungen eintritt und erfaßt wird, wird eine Neuverteilung der Pflichtaufgaben der OMIs (107) zum Quittieren gewisser Datennachrichten erfolgen. Eine Quittierungsnachricht wird dann durch die entsprechende OMI gesendet. Pflichtaufgabeneinsteller (110) fahren in Reaktion auf das Ereignis fort, die neuen ACK-Pflichtaufgaben zu bestimmen. Da die mit jeder OMI gekoppelten Pflichtaufgabeneinsteller wesentlich die gleichen sind und durch das gleiche Ereignis getriggert werden, sollten alle Pflichtaufgabeneinsteller (110) unabhängig beim gleichen Ergebnis ankommen. Die Lehren dieser Erfindung vermeiden Situationen, bei denen zu viele Bedienungsplätze durch ihre jeweilige OMI auf eine Datennachricht reagieren oder wo ein Versagen des Reagierens eintritt infolge einer fehlerhaften OMI/eines fehlerhaften Bedienungsplatzes.

In Fig. 2 ist ein Kontextdiagramm für ACK-Pflichtaufgabeneinsteiler (110) dargestellt, das zusammengesetzt ist aus einem Überwachungskanal-Sperrteilsystem (supervisory channel disable subsystem SCDS) (212), einem Zuordenbarkeit-Teilsystem (214) wie einem computergestützten Verteiler, ein CEB-Fehlerwartungs- Teilsystem (216) und ein Quittierungsverteilungs-Teilsystem (218), die regelmäßig die als (220) bezeichneten Quittierungs- Pflichtaufgaben der OMIs innerhalb der CEB aktualisieren. Das SCDS (212) dient als ein Eingang für das Quittierungs-Teilsystem (218), wenn eine Bedienungsperson Zugriff zu bestimmten Kanälen fordert, um gewisse OMIs während des Betriebs des Nachrichtenverbindungs-Systems freizugeben bzw. zu sperren. Das Zuordenbarkeit-Teilsystem (214) sendet Zuordnungs- und Zuordnungs-Aufhebe-Eingangssignale an das Quittierungs-Teilsystem (218), welche die Quittierungs-Pflichtaufgaben der anderen OMIs innerhalb der CEB beeinflussen. Das Fehlerwartungs-Teilsystem (216) informiert das Quittierungs-Teilsystem (218) über Versagensfälle irgendwelcher OMIs innerhalb der CEB. Das Quittierungs-Teilsystem (218) bearbeitet alle diese ankommenden Eingangssignale durch Ausführen eines Algorithmus, der automatisch die Quittierungs-Pflichtaufgaben Verteilung unter den OMIs aktualisiert und neu ordnet, wodurch die durch die Bedienungsplätze in dem Nachrichtenübertragungs-System angeforderten Quittierungen beeinflußt werden.

In Fig. 3 ist nun ein Datenflußdiagramm des Quittierungsverteilungs-Teilsystems (218) gezeigt. Das Teilsystem (218) enthält eine OMI/BIM-Matrix (302), einen Sperrer/Freigeber für den Verfahrenskanal (304), einen OMI-Matrix-Aktualisierer (306), einen OMI-Sperrer (308) für den Fehlerfall, einen Zuordnungsänderungs-Prozessor (310), einen Quittierungs-Verteilungs-Algorithmus (312), einen Aktualisierungs-Reagierer (314) und einen Sende-Einleiter (316). Insbesondere ist die OMI/BIM-Matrix (302) eine Speichereinrichtung, die zusammengesetzt ist aus einer Matrix von OMI- und BIM-Positionen, die zum Speichern von Information mit Bezug darauf fähig ist, welche einem bestimmten Arbeitsplatz entsprechenden OMIs welches BIM in dem System steuern. Die Matrix wird zu dem Zeitpunkt programmiert, wo das System eingerichtet wird. Wie dargestellt, ist die Matrix (302) dynamischer Natur, da alle anderen Eingänge anliegen, die kontinuierlich ihre Inhalte beeinflussen, während das System arbeitet.

Verfahrenskanal-Sperrung/Freigabe (304) ist verantwortlich, auf freigegebene und gesperrte Verbindungskanäle zu reagieren. Die Kanäle werden durch das SCDS (212) freigegeben/gesperrt, und dies wird dem Verfahrenskanal (304) gemeldet. Wenn ein Kanal gesperrt ist, werden Anrufe an diesem Kanal nicht mehr an der Bedienerposition des Arbeitsplatzes präsentiert. Wenn Anrufe nicht präsentiert werden, kann die OMI keine Quittierungen an diesem Kanal senden. Wenn ein "Kanalsperrungs-" (oder "Kanalfreigabe-")Strom erhalten wird, der anzeigt, daß ein Kanal nun gesperrt bzw. freigegeben ist, wird der Bearbeitungskanal (304) seinen Eintrag in der Matrix (302) aktualisieren. Der Verfahrenskanal (304) erzeugt auch ein Sendezuordnungssignal, das durch den CEB-Datenbus zum Aktualisieren aller anderer OMIs in der Matrix (302) fließt. Der Matrix-Aktualisierer (306) aktualisiert die Matrix (302) entsprechend Sendezuordnungen, die von anderen OMIs durch andere Teilsysteme empfangen werden. Wenn ein Fluß über "andere OMI-Sendezuordnungen" erhalten wird, wird der Matrix-Aktualisierer (306) die anderen OMI-Einträge in der Matrix (302) mit den in dem Fluß angezeigten Zuordnungen aktualisieren.

Weiter ist in dem Teilsystem (218) ein OMI-Sperrer (308) für versagende OMIs enthalten, der versagende OMIs in dem CEB verwaltet. Die versagenden OMIs werden erfaßt durch das vorhandene CEB-Fehlerwartungs-Teilsystem (216) und werden dem Sperrer (308) gemeldet. Wenn ein "OMI-Versagen"-Strom erhalten wird (der bezeichnet, daß eine OMI versagt hat) löscht der Sperrer (308) den Eintrag der versagenden OMI in der Matrix (302). Diese Aktion zeigt an, daß die versagende OMI nicht länger Quittierungspflichtaufgaben für irgendeinen der Kanäle ausführen kann.

Im Teilsystem (218) reagiert der Zuordnungsänderungs-Prozessor (310) auf Änderungen bei der OMI-Kanalzuordnung. Die Zuordnungsänderungen werden durch das Zuordnungsfähigkeits-Teilsystem (214) hergestellt und dem Prozessor (210) berichtet. Ein "Zuordnungs"-Fluß zeigt an, daß der OMI ein neuer Kanal zugeordnet ist, und eine "End-Zuordnung" zeigt an, daß eine Kanalzuordnung abgenommen ist. Wenn der Prozessor (310) einen Zuordnungs- oder End-Zuordnungs-Fluß erhält, aktualisiert er dessen Eintrag in der Matrix (302) und erzeugt dann einen Sendezuordnungs-Fluß, um alle anderen OMIs in der Matrix (302) zu aktualisieren.

Innerhalb jeder OMI ist das Quittierungsverteilungs-Teilsystem (312) vorhanden, das die Quittierungspflichten der CEB unter den OMIs verteilt. Das Teilsystem (312) wird immer dann bewirkt, wenn die Matrix (302) modifiziert wird, und bestimmt, welche OMIs Quittierungspflichten für welche BIMs ausführen sollten; das Ergebnis davon wird dann in einem ACK-Pflichtaufgabenspeicher gespeichert. Die Matrix (302) zeigt an, welche BIMs der jeweiligen OMI zugeordnet sind. Das Teilsystem (312) unternimmt es, zwei OMIs jedem BIM zuzuordnen -- die zweite OMI übernimmt, wenn die erste versagt -- und unternimmt es, die Quittierungspflichtaufgaben gleichmäßig unter den OMIs zu verteilen.

Wie weiter in Fig. 3 dargestellt, enthält das Teilsystem (208) auch einen Aktualisierungs-Reagierer (314), der reagiert, wenn andere OMIs den gegenwärtigen Zuordnungsstatus anfordern. Wenn eine andere OMI eine Aktualisierung anfordert, liest der Reagierer (314) den Eintrag der OMI in der Matrix (302) und sendet die Zuordnung an die anderen OMIs. Im Teilsystem (218) ist der Sendeeinleiter (316) verantwortlich für das Einleiten der OMI-Zuordnungssendung, wenn eine OMI anfangs in Betrieb geht oder wenn sie zurückgesetzt wird. Nach Inbetriebnahme oder Rücksetzung wird die Erzeugung eines Sendezuordnungs-Anforderungsflusses ausgelöst. Dieser Fluß wird zu anderen OMIs gesendet, um Aktualisierung für die gegenwärtigen Zuordnungen anzufordern. Bei Inbetriebnahme oder Rücksetzung sendet jede OMI ihre Zuordnungen, um anzuzeigen, welche HF-Signalisierungs- BIMs sie steuert. Jede OMI bestimmt dann, für welche BIMs sie ggf. Quittierungen senden wird. Immer, wenn eine Zuordnung einer OMI sich ändert, wird sie ihren neuen Status neu senden und dann wird jede OMI wiederum ihre Pflichtaufgaben bestimmen. Falls eine OMI versagt, wird sie aus dem CEB "ausgeklinkt"; die verbleibenden OMIs teilen dann ihre Pflichtaufgaben unter sich auf.

Die Flußkarten der Fig. 4A und 4B und die Tabellen der Fig. 5A- 5D werden nun zur Unterstützung der Beschreibung des Betriebs des Verteilungs-Teilsystems (312) herangezogen. Im allgemeinen geht das Verfahren der kooperativen Neuzuteilung bestimmter Aufgaben (oder BIMs) an bestimmte Benutzer (oder OMIs) in einem Nachrichtenverbindungs-System wie folgt vor sich. Zuerst wird ein vorbestimmtes Ereignis durch einen der Benutzer entdeckt. Als nächstes werden dann die Benutzer-Zuordnungen im Hinblick auf einige der Aufgaben unter einigen Benutzern neu verteilt und die Umverteilung wird akzeptiert.

Anhand der Fig. 5A folgt nun eine Diskussion über die Art und Weise, in der das Verteilungs-Teilsystem (312) arbeitet. Es wird angenommen, daß es erwünscht ist, zwei OMIs (Benutzer) zu jedem BIM (Aufgabe) zugeordnet zu haben, und so wird eine Matrix geschaffen mit den BIMs an einer Achse und den OMIs an der anderen Achse. Die Matrix bezeichnet, entweder beim Einschalten oder bei einer Rücksetzung, welche OMIs zu welchen BIMs zugeordnet sind ("X" = zugeordnet, "0" = nicht zugeordnet). Wenn ein BIM zu mehr als einer OMI zugeordnet ist, besitzen alle diese OMIs die Verantwortlichkeit, durch das BIM ankommende Nachrichten zu quittieren.

Nach Fig. 5B besteht der nächste Schritt in dem Vorgang darin, die Matrix duchzusehen und unter allen BIMs die zu markieren, die einer oder zwei OMIs zugeordnet sind. Unter jeder OMI wird die Anzahl von Quittierungspflichten bestimmt durch Summieren der Anzahl von markierten BIMs. Im nachfolgenden Schritt nach Fig. 5C wird, beginnend mit dem ersten nichtquittierten BIM die Pflichtaufgabe der Quittierung für diesen BIM den OMIs zugeordnet, die die geringsten Lasten haben. Die Belastungszahlen werden dann an der Grundzeile der Matrix aktualisiert. Dieser Schritt wird für die restlichen BIMs in der Matrix wiederholt, bis eine gangbare Verteilung der Quittierungspflichten unter den OMIs eingerichtet ist, wie in Fig. 5D zu sehen ist. Obwohl die Verteilung nicht gleich ist, sind die von den OMIs aus zuführenden Pflichtaufgaben so gleichmäßig wie möglich verteilt. Nachdem das Teilsystem ausgeführt hat, werden die Quittierungspflichtaufgaben unter den unterschiedlichen Pegeln in dem CEB durch das in Fig. 3 gezeigte Teilsystem (218) aktualisiert.

Das beschriebene Teilsystem kann durch die Verwendung von Software bewirkt werden, um Änderungen in Zuordnungen zu berichten oder OMI-Versagensfälle zu berichten, damit alle OMIs synchronisiert gehalten werden. Die Lehren der vorliegenden Erfindung können benutzt werden, um kooperativ die Quittierungspflichtaufgaben unter den OMIs und HF-Signalisierungssystemen zu verteilen, welche Arbeitsplätze zur Verbindung mit den Feldeinheiten benutzen. Die Lehren der vorliegenden Erfindung können auch benutzt werden, um bestehende Merkmale in jedem System zu verbessern, damit der Berichtstatus innerhalb des Systems verbessert wird.

Die Verwendung der vorliegenden Erfindung kann auch die Arbeitsbelastung pro HF-Signalisierungskanal umschichten. Frühere Verfahrensweisen ordneten alle Pflichtaufgaben für alle Kanäle einer OMI zu ohne Bezug auf die Zuordnungen dieser betreffenden OMI. Das hier geoffenbarte Verfahren stellt sicher, daß die Pflichtaufgaben für einen bestimmten Kanal durch die zugehörige OMI durchgeführt werden, welche diesem Kanal zugeordnet ist. Mit den Lehren der vorliegenden Erfindung ist es auch möglich, wirksam auf geänderte Zuordnungen in dem CEB zu reagieren und die Pflichtaufgaben entsprechend neu zu verteilen. Gleichartige Vorgehensweisen legen die Pflichtaufgaben zum Zeitpunkt der Installierung des Systems fest, jedoch ist nicht zugelassen, daß diese Pflichtaufgaben mit Änderungen bei Kanalzuordnungen variieren. Bei der vorliegenden Erfindung können an Zuordnungen gebundene Verantwortlichkeiten wirksam verwaltet werden, insbesondere dann, wenn die Kanalzuordnungen dynamisch sind.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum kooperativen Ausführen und Neuzuordnen von Quittierungs-Zuordnungen (220) in einem Nachrichten-Verbindungsystem (100) mit einer Vielzahl von Teilnehmer-Einheiten (101), einer Vielzahl von Basis-Stationen, einer Vielzahl von die Basis-Stationen mit den Teilnehmer-Einheiten verbindenden Hochfrequenz-Nachrichtenkanälen (103), einer Vielzahl von Bedienungsplätzen (104), eine über eine Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen (106) mit den Basisstationen und über eine Vielzahl von Bediener-Multiplexschnittstellenmodulen (107) mit den Bedienungsplätzen verbundene zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe (105) und einem Datenbus (108), wobei die zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe wirksam die Vielzahl von Hochfrequenz-Nachrichtenkanälen mit der Vielzahl von Bedienungsplätzen koppelt, und das Verfahren die Schritte umfaßt:

(a) daß über einen Basis-Schnittstellenmodul aus der Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen eine durch eine Teilnehmer-Einheit aus der Vielzahl von Teilnehmer-Einheiten gesendete Daten-Nachricht empfangen wird, um eine empfangene Datennachricht zu erzeugen;

(b) daß für die empfangene Datennachricht durch jeden von einer vorgegebenen Anzahl von Bediener-Multiplexschnittstellenmodulen aus der Vielzahl von Bediener- Multiplexschnittstellenmodulen ein Quittierungssignal erzeugt wird, um geschaffene Quittierungssignale zu erzeugen, wobei die vorgegebene Anzahl von Bediener- Multiplexschnittstellenmodulen jeweils Quittierungs- Zuordnungen für durch die Basis-Schnittstellenmodule nach Schritt (a) empfangene Datennachrichten besitzt;

(c) daß durch den Basis-Schnittstellenmodul nach Schritt (a) eines der erzeugten Quittierungssignale an die Teilnehmer-Einheit nach Schritt (a) gesendet wird;

welches Verfahren gekennzeichnet ist durch den weiteren Schritt:

(d) daß die Quittierungs-Zuordnungen (220) für mindestens eines aus der Vielzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen jedesmal neu zugeordnet werden, wenn die zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe ein vorgegebenes Ereignis erfaßt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem Schritt (d) weiter umfaßt den Schritt des Neuzuordnens von Quittierungs-Zuordnungen (220) für mindestens eines der Vielzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen jedesmal dann, wenn die zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe ein vorgegebenes Ereignis erfaßt, wobei das vorgegebene Ereignis umfaßt ein Versagen eines Bediener-Multiplex-Schnittstellenmoduls, das sich damit ändert, welcher aus der Vielzahl von Hochfrequenz-Nachrichtenverbindungskanälen durch einen Bedienungsplatz der Vielzahl von Bedienungsplätzen überwacht wird, oder ein Neuzuordnen durch einen computergestützten Verteiler.

3. Nachrichten-Verbindungssystem (100) mit einer Vielzahl von Teilnehmer-Einheiten (101), einer Vielzahl von Basis-Stationen (102), einer die Basis-Stationen mit den Teilnehmer- Einheiten verbindende Vielzahl von Hochfrequenz-Nachrichtenverbindungskanälen (103), einer Vielzahl von Bedienungsplätzen (104), einer über eine Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen (106) mit den Basisstationen und über eine Vielzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen (107) mit den Bedienungsplätzen schnittstellenartig verbundene zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe (105) und einem Datenbus (108), wobei die zentrale Elektronik-Steuerungsreihe die Vielzahl von Hochfrequenz-Nachrichtenverbindungskanälen mit der Vielzahl von Bedienungsplätzen wirksam koppelt und das System dadurch gekennzeichnet ist, daß die zentrale Elektronik-Steuerungsreihe umfaßt:

der Vielzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen wirksam assoziierte ACK-Pflicht-Einstellmittel (110) zum Überwachen und Aktualisieren der Quittierungs-Zuordnungen (220) für die Vielzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen, welches ACK-Pflicht-Einstellmittel umfaßt:

OMI-BIM-Matrixmittel (302) zum Speichern der Quittierungs- Zuordnungen, bei dem jedes der Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen eine vorgegebene Anzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen besitzt, die zum Ausführen von Quittierungspflichten für durch jedes der Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen empfangenen Datennachrichten zugeordnet sind,

dem OMI-BIM-Matrixmittel wirksam zugeordnetes Aktualisierungsmittel (306), um die in dem OMI-BIM-Matrixmittel gespeicherten Quittierungs-Zuordnungen jedesmal dann zu aktualisieren, wenn die zentrale Elektroniksteuerungs-Reihe ein vorgegebenes Ereignis erfaßt; und

dem OMI-BIM-Matrixmittel und dem Aktualisierungsmittel wirksam zugeordnetes Verteilungsmittel (312), um zu bestimmen, welches der Vielzahl von Basis-Schnittstellenmodulen den Quittierungs-Pflichten für jedes Basis-Schnittstellenmodul zugeordnet sein wird, wenn das vorgegebene Ereignis erfaßt wird, so daß die Quittierungs-Pflichten unter der Vielzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen aufgeteilt werden.

4. Nachrichten-Verbindungssystem nach Anspruch 3, bei dem das ACK-Pflicht-Einstellmittel (110) der zentralen Elektroniksteuerungs-Reihe (105) weiter umfaßt:

mit dem Aktualisierungsmittel (306) wirksam verbundenes Freigabe/Sperrungs-Mittel (304), um Freigaben oder Sperrung der Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodule (107) zu erfassen und das vorbestimmte Ereignis zu erzeugen, das Freigabe oder Sperrung eines Bediener-Multiplex-Schnittstellenmoduls der Vielzahl von Bediener-Multiplex-Schnittstellenmodulen bezeichnet; und

mit dem Aktualisierungsmittel wirksam verbundenes Versagen- Erfassungsmittel (308), um Versagensfälle von Bediener- Multiplex-Schnittstellenmodulen zu erfassen und das vorgegebene Ereignis zu erzeugen, das das Versagen eines bestimmten Bediener-Multiplex-Schnittstellenmoduls bezeichnet.







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