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Dokumentenidentifikation DE69205262T2 15.05.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0547913
Titel Antriebsbuchse für Propeller.
Anmelder Brunswick Corp., Skokie, Ill., US
Erfinder Karls, Michael A., Hilbert, Wisconsin 54129, US;
Lindgren, Daniel R., Fond du Lac, Wisconsin 53935, US
Vertreter Strehl, Schübel-Hopf, Groening & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69205262
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 17.12.1992
EP-Aktenzeichen 923115711
EP-Offenlegungsdatum 23.06.1993
EP date of grant 04.10.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.1996
IPC-Hauptklasse B63H 23/34
IPC-Nebenklasse F16D 43/21   F16D 9/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Schiffsantriebe, und spezieller betrifft sie eine stoßabsorbierende Antriebsbuchse, die die Schraube an der Schraubenwelle befestigt.

HINTERGRUND

Im Stand der Technik sind verschiedene Montageanordnungen zum Montieren einer Schraube an einer Schraubenwelle und zum Auffangen von Stößen, wenn die Schraube an einen Gegenstand stößt, um die Schraubenwelle und den Antrieb zu schützen, bekannt.

Das US-Patent 2,125,270 für Conover zeigt einen tassenförmigen Kreisring 10, der über einen Scherstift 11 mit der Schraubenwelle 4 verstiftet ist und einen äußeren Gummiblock aufweist, der an der Schraubennabe angreift und Stöße auffängt.

Das US-Patent 2,164,485 für Yantis zeigt einen Scherstift 28 und eine stoßabsorbierende Antriebsbuchse 18 aus Gummi, Fig. 2, eine Buchse 36, Fig. 6, eine Buchse 44, Fig. 10, und eine Buchse 60, Fig. 13.

Das US-Patent 2,633,923 für Hartz zeigt ein schraubenförmiges, federndes Kupplungselement, das von der Schraubenwelle in radialem Reibungseingriff mit der Nabe gehalten wird und so angeordnet ist, daß der Eingriff bei Überlastung freigegeben wird, wenn die Schraube an einen Gegenstand unter Wasser stößt.

Das US-Patent 3,230,739 für Stewart zeigt eine Schlupfkupplung mit einem zylinderförmigen, flexiblen Elastomerteil 28.

Das US-Patent 3,321,024 für Marconi, Jr. zeigt eine Lagerbüchse 46 aus elastischem Gummi oder dergleichen, wobei Schlupf zwischen einem Schaft 36 und der Lagerbüchse 46 sowie zwischen der Lagerbüchse 46 und einer Öffnung 18 auftreten kann.

Das US-Patent 4,317,655 für Schiek zeigt eine Gummistoßnabe 28.

Das US-Patent 4,338,064 für Carmel zeigt eine Kupplungsanordnung mit einem Paar elastomerer Puffer 32.

Das US-Patent 4,452,591 für Fishbaugh et al zeigt ein Gummiteil 17 zwischen einem inneren Drehteil 14 und einer Schraubennabe 13.

Das US-Patent 4,566,855 für Costabile et al zeigt eine dreistückige Schraube mit Blättern, die wegbrechen können. Ein wegbrechbares Blatt bricht von den Blatthalteabschnitten ab, wenn das Schraubenblatt gegen ein Hindernis stößt. Costabile et al zeigen in den Fig. 9 - 12 auch eine elastische Buchse 92, die gegen Stöße montiert ist.

Das US-Patent 4,642,057 für Frazzell et al zeigt ein Pufferteil 16 zwischen einem Buchsenteil 14 und einer Schraubennabe 17.

Das US-Patent 5,022,875 für Karls zeigt ein tordierendes Stoßdämpfungsteil 38 aus Gummi, das für begrenzten Schlupf sorgt und Schraubenbruch verhindert, wenn die Schraube an Gegenstände unter Wasser schlägt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gesichtspunkte der Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen dargelegt.

Die Erfindung schafft eine Montageanordnung zum Montieren einer Schraube an einer Schraubenwelle mit verringertem Anteil von Teilen und erheblich verringerten Kosten. Bei der bevorzugten Ausführungsform verfügt eine halbsteife Antriebsbuchse, wie eine solche aus Kunststoff oder dergleichen, über einen Innendurchmesser, der mit der Schraubenwelle verkeilt ist, und einen Außendurchmesser, der mit der Schraubennabe verkeilt ist. Die Antriebsbuchse gleitet einfach in der Schraubennabe, und die Schraubennabe und die Buchse gleiten auf der Schraubenwelle. Die Anordnung ist mit standardmäßigen Scheiben, die Druck nach vorne und hinten standhalten, und einer Schraubenmutter an ihrer Position verriegelt. Die Kunststoff-Antriebsbuchse auf der Schraubenwelle sorgt für Schutz gegen Korrosion, im Gegensatz zu bekannten Gummipuffern, die ein Messingteil erfordern, das an der Schraubenwelle aus rostfreiem Stahl angreift, was seinerseits die Kosten erhöht, im Gegensatz zu bekannten Aluminiumnaben, die auf die Nabenwelle kriechen und auf dieser fressen.

Gemäß einem Gesichtspunkt verringert die Erfindung den Anteil von Teilen, wozu die Beseitigung von Messingteilen und Gummieinsätzen gehören.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt ermöglicht die Erfindung einfachen Zusammenbau, wobei die Antriebsbuchse lediglich in die Schraubennabe geführt wird. Demgegenüber müssen bekannte Gummieinsätze eingepreßt werden.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt kann die Antriebsbuchse leicht ausgetauscht werden, wenn sie ausfällt. Die Bedienperson muß nicht zu einer Schraubenreparaturwerkstatt zurückkehren.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt beseitigt die Erfindung den Bedarf nach Verbindungsgrenzflächen wie zwischen Gummi und Messing.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt verhindert die Erfindung vorzeitigen Ausfall durch Nabenschlupf, da die Nabe mechanisch mit der Schraubenwelle verriegelt ist. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel müssen Splinte abscheren, bevor Schlupf auftreten kann.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt ermöglicht es die Erfindung, Abschersplinte anzugießen, im Gegensatz zu Messingnabeneinsätzen, die gebohrt werden müssen.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt ermöglicht die Erfindung eine Gewichtsverringerung wegen einer leichteren Kunststoff- Antriebsbuchse im Vergleich mit einer Gummibuchse und einem Messingeinsatz.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt hält die Erfindung höheren Temperaturen als bekannte Gummibuchsen stand. Dies ist bei Systemen mit Abgasführung durch die Nabe erwünscht, wo Abgas, das mit hoher Temperatur durch die Schraubennabe läuft, zum Ausfall von Gumminaben führt. Beim bevorzugten Ausfallmodus besteht eine anfängliche Torsionsverdrehung der Kunststoff-Antriebsbuchse, gefolgt von einem Abscheren der angegossenen Kunststoffsplinte von derselben. Die Torsionsverdrehung und die begrenzte Elastizität des Kunststoffteils sorgt für etwas Pufferung vor dem Ausfall, was erwünscht ist. Die Abscherkraft wird leicht durch die axiale Länge der Kunststoffsplinte eingestellt.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt ist die Antriebsbuchse mit einem ersten Innendurchmesserbereich, der mit der Schraubennabe verkeilt ist und an dieser angreift, und einem zweiten Innendurchmesserbereich versehen, der axial vom ersten Innendurchmesserbereich beabstandet ist und radial nach außen in bezug auf die Schraubenwelle beabstandet ist und mit dieser nicht in Eingriff steht. Die Angriffsbuchse verfügt über ringförmige Dicke, die sich von der dicksten Abmessung am ersten Innendurchmesserbereich zur dünnsten Abmessung am zweiten Innendurchmesserbereich verjüngt.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt verfügt die Antriebsbuchse über einen ersten Außendurchmesserbereich, der mit dem ersten Innendurchmesserbereich ausgerichtet ist, undeinem zweiten Außendurchmesserbereich, der mit dem zweiteninnendurchmesserbereich ausgerichtet ist. Die Antriebsbuchse und die Schraubennabe sind so in bezug aufeinander abgeschrägt, daß der zweite Außendurchmesserbereich eng sitzend an der Schraubennabe angreift und der erste Außendurchmesserbereich mit einem kleinen Spalt von der Nabe beabstandet ist und sich zumindest teilweise in bezug auf die Schraubennabe drehen kann, wenn sich die Schraubenwelle dreht. Wenn die Schraube an einen Gegenstand schlägt, wird der Stoß durch die Torsionsverdrehung der Antriebsbuchse aufgefangen, wobei sich der erste Innendurchmesserbereich und der erste Außendurchmesserbereich in eine Position weiterdrehen, die geringfügig weitergedreht ist als der zweite Außendurchmesserbereich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 zeigt einen Schiffsantrieb.

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Teils von Fig. 1 und veranschaulicht eine Schraubenmontageanordnung gemäß der Erfindung.

Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Teilschnitts der Antriebsbuchse in Fig. 2.

Fig. 4 ist eine Schnittansicht eines Teils des Aufbaus von Fig. 2 in zusammengebautem Zustand.

Fig. 5 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 in Fig. 4.

Fig. 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 6-6 in Fig. 4.

Fig. 7 ist eine Ansicht ähnlich der von Fig. 6 und zeigt eine weiter verdrehte Stellung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Fig. 1 zeigt einen Schiffsantrieb 10 mit einer Schraube 12 mit einer Schraubennabe 14. Der Schiffsantrieb beinhaltet ein Antriebswellengehäuse 16 mit einem unteren Getriebegehäuse 18 und einem Torpedogehäuse 20. Die Schraubenwelle 22, Fig. 2, erstreckt sich ausgehend vom Torpedogehäuse 20 nach hinten und verfügt über einen Keilwellenbereich 24 und einen hinteren Gewindebereich 26. Die Schraubennabe 14 ist am Keilwellenbereich 24 zwischen einer vorderen und hinteren Drucknabe oder Scheiben 28 und 30 befestigt. Die vordere Druckscheibe 28 drückt gegen einen verjüngten Übergangsbereich 32, Fig. 4, der Schraubenwelle. Die Nabe 14 verfügt über einen Innennabenbereich 34, der mit einem Außennabenbereich 36 über mehrere radiale Speichen, wie 38, verbunden ist. Das Vorderende des Innennabenbereichs 34 liegt an der Druckscheibe 28 an. Die hintere Druckscheibe 30 ist mit einem Bereich 24 der Schraubenwelle intern verkeilt und wird dort aufgenommen, und sie greift am hinteren Ende des inneren Schraubennabenbereichs 34 an, um die Schraubennabe an der Schraubenwelle zu befestigen. Die hintere Druckscheibe 30 verfügt über mehrere Außenschlitze 40, Fig. 2, die in Umfangsrichtung um die Schraubenwelle 22 beabstandet sind. Eine Mutter 42 ist auf den hinteren Gewindebereich 26 der Schraubenwelle aufgeschraubt. Eine Scheibe 44 mit Verriegelungsnase liegt zwischen der Mutter 42 und der hinteren Druckscheibe 30 um die Schraubenwelle herum. Die Scheibe 44 mit Verriegelungsnase verfügt über eine innere sechseckige Fläche 46, Fig. 4, die nach vorne ausgespart ist und dort eine Sechseckmutter 42 aufnimmt und eine Verdrehung der Mutter 42 in bezug auf die Scheibe 44 mit Verriegelungsnase verhindert. Die Scheibe 44 mit Verriegelungsnase verfügt über mehrere Nasen 48, die sich radial nach außen erstrecken und nach vorne in Schlitze 40 umbiegbar sind, um ein Verdrehen der Scheibe 44 mit Verriegelungsnase relativ zur hinteren Druckscheibe 30 zu verhindern, die ihrerseits an einer Umdrehung in bezug auf die Schraubenwelle 42 durch die genannte Splintverbindung am Bereich 24 gehindert wird.

Die Schraubennabe 14 ist durch eine Antriebsbuchse 50, Fig. 2 - 4, im Splintbereich 24 an der Schraubenwelle 20 angebracht. Die Antriebsbuchse 50 ist ein halbstabiles Teil, das in begrenzter Weise eine Torsionsverdrehung ausführen kann. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Antriebsbuchse 50 ein Gießteil aus einem Kunststoffmaterial wie Delrin 150 von DuPont. Die Antriebsbuchse 50 verfügt über einen hinteren Innendurchmesserbereich 52, der mit der Schraubenwelle verkeilt ist und in Antriebsbeziehung an dieser angreift. Es ist bevorzugt, daß der Innendurchmesserbereich 52 über mehrere angegossene Splinte oder Zähne 54 verfügt, die im Splintbereich 24 mit Splintantriebsbeziehung an der Schraubenwelle angreifen. Die Antriebsbuchse 50 verfügt über einen vorderen Innendurchmesserbereich 56, der axial nach vorne in bezug auf den Innendurchmesserbereich 52 beabstandet ist und radial nach außen gegenüber der Schraubenwelle 22 beabstandet ist und mit dieser außer Eingriff steht, Fig. 4. Der vordere Innendurchmesserbereich 56 ist axial so verjüngt, Fig. 4, daß der radiale Abstand von der Schraubenwelle 52 mit zunehmendem Axialabstand vom hinteren Innendurchmesserbereich 52 zunimmt. Die Antriebsbuchse 50 verfügt über ringförmige Dicke, die im hinteren Innendurchmesserbereich 52 am größten ist und entlang dem vorderen Innendurchmesserbereich 56 mit zunehmendem Axialabstand vom hinteren Innendurchmesserbereich 52 abnimmt. Die minimale Ringdicke der Antriebsbuchse befindet sich am vorderen Axialende des vorderen Innendurchmesserbereichs 56, der axial am weitesten vom hinteren Innendurchmesserbereich 52 entfernt ist.

Die Antriebsbuchse 50 verfügt über einen hinteren Außendurchmesserbereich 58, der radial zum hinteren Innendurchmesserbereich 52 ausgerichtet ist. Die Antriebsbuchse 50 verfügt über einen vorderen Außendurchmesserbereich 60, der radial zum vorderen Innendurchmesserbereich 56 ausgerichtet ist und axial nach vorne vom Innendurchmesserbereich 52 und vom Außendurchmesserbereich 58 beabstandet ist.

Der Außendurchmesser der Antriebsbuchse 50 ist so verjüngt, daß er im vorderen Bereich 60 einen größeren Außendurchmesser als im hinteren Bereich 58 aufweist. Der vordere Außendurchmesserbereich 60 greift im Bereich 34 eng sitzend an der Schraubennabe an, und zwar auf verkeilte Beziehung, wie durch eine Polygonform jeder dieser Teile, Fig. 5. Der hintere Außendurchmesserbereich 58 ist mit einem kleinen Spalt 62 leicht radial nach innen ausgehend vom Schraubennabenbereich 34 beabstandet, so daß sich der hintere Außendurchmesserbereich 58 der Antriebsbuchse teilweise in bezug auf die Schraubennabe verdrehen kann, wenn sich die Schraubenwelle dreht, die antreibend am Innendurchmesserbereich 52 angreift.

Wenn die Schraube auf einen Gegenstand schlägt, wird der Stoß durch eine Torsionsverdrehung der Antriebsbuchse 50 aufgefangen, wobei sich der hintere Innendurchmesserbereich 52 und der hintere Außendurchmesserbereich 58 in eine Stellung weiterdrehen, Fig. 7, die weiter verdreht ist als die Stellung des vorderen Außendurchmesserbereichs 60, woraufhin die Splinte 54 der Antriebsbuchse abscheren. Fig. 6 zeigt die normale Stellung des hinteren Außendurchmesserbereichs 58 der Antriebsbuchse 50 in bezug auf den Schraubennabenbereich 34. Wenn die Schraube auf einen Gegenstand schlägt, dreht sich der Bereich 58 in die in Fig. 7 dargestellte weiterverdrehte Stellung weiter. Es ist bevorzugt, daß die weiterverdrehte Stellung des hinteren Innendurchmesserbereichs 52 und des hinteren Außendurchmesserbereichs 58 ungefähr 5º über der Stellung des vorderen Außendurchmesserbereichs 60 liegt. Die Torsionsverdrehung der Antriebsbuchse, gefolgt vom Abscheren der Splinte der Zähne 54, schützt die Schraubenwelle und den Antrieb. Die Stärke der Abscherkraft wird durch die axiale Erstreckung der Splinte 54 der Antriebsbuchse eingestellt. Die Torsionsverdrehverformung der Antriebsbuchse fängt Stöße auf, wenn die Schraube an einen Gegenstand schlägt.

Beim Zusammenbau wird die Antriebsbuchse 50 nach hinten in die Schraube geschoben, bis ihre hintere Schulter 64 an der Schulter 66 des Schraubennabenbereichs 34 anschlägt. Dann wird die Nabe nach vorne auf die Schraubenwelle geschoben, bis das vordere Ende des Nabenbereichs 34 an der vorderen Druckscheibe 28 angreift. Die hintere Druckscheibe 30, die Scheibe 44 mit Verriegelungsnase und die Mutter 42 werden dann zusammengebaut und mit Drehmoment angezogen. Vordere, angegossene Abstandshöcker 68 an der Antriebsbuchse 50 werden während des Anziehens der Mutter 42 mit Drehmoment zusammengedrückt und sorgen für eine Toleranzkompensation.

Es ist ersichtlich, daß verschiedene Äquivalente, Alternativen und Modifizierungen innerhalb des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche möglich sind.


Anspruch[de]

1. Schiffsantrieb (10) mit einer Schraube (12) mit einer Nabe (14), einer sich axial erstreckenden Schraubenwelle (22) und einer stoßabsorbierenden Antriebsbuchse (50) in der Schraubennabe (14), die die Schraubennabe (14) an der Schraubenwelle (22) befestigt und folgendes aufweist: einen Innendurchmesserbereich (52), der mit der Schraubenwelle (22) verkeilt ist und in Antriebsbeziehung an dieser angreift, einen ersten Außendurchmesserbereich (58), der radial zum Innendurchmesserbereich (52) ausgerichtet ist und zumindest teilweise relativ zur Schraubennabe (14) verdrehbar ist, und einen zweiten Außendurchmesserbereich (60), der axial vom ersten Außendurchmesserbereich (48) beabstandet ist und mit der Schraubennabe (14 bei 34) verkeilt ist und in Antriebsbeziehung an dieser angreift, so daß dann, wenn die Schraube (12) an einen Gegenstand schlägt, der Stoß durch eine Torsionsverdrehung der Antriebsbuchse (50) aufgefangen wird, wobei sich der Innendurchmesserbereich (52) und der erste Außendurchmesserbereich (58) weiter in eine Stellung verdrehen, die weiter verdreht ist als die des zweiten Außendurchmesserbereichs (60).

2. Schiffsantrieb nach Anspruch 1, bei dem der erste Außendurchmesserbereich (58) und die Schraubennabe (54) in beabstandeter, jedoch verkeilter Beziehung zueinander stehen, was eine beschränkte Verdrehung (Fig. 7) des ersten Außendurchmesserbereichs (58) über einen vorgegebenen Winkel relativ zur Schraubennabe (34) ermöglicht, gefolgt von einem Preßsitz und einer Mitdrehung desselben, so daß dann, wenn die Schraube (12) an einen Gegenstand schlägt, der Stoß durch eine Torsionsverdrehung der Antriebsbuchse (50) aufgefangen wird, wobei sich der Innendurchmesserbereich (52) und der erste Außendurchmesserbereich (58) in eine Stellung weiterdrehen, die weiter verdreht ist als die des zweiten Außendurchmesserbereichs (60), wobei sich der erste Außendurchmesserbereich (58) um den genannten vorgegebenen Winkel in die weiter verdrehte Position verdreht, woraufhin der erste Außendurchmesserbereich (58) mit dem Preßsitz an der Schraubennabe (34) angreift, woraufhin sich der erste Außendurchmesserbereich (58) und die Schraubennabe (34) zusammen drehen

3. Schiffsantrieb nach Anspruch 2, bei dem der erste Außendurchmesserbereich (58) um einen radialen Spalt (62) radial nach innen in bezug auf die Schraubennabe (34) beabstandet ist, wobei sich der Spalt normalerweise kontinuierlich um den gesamten Umfang des ersten Außendurchmesserbereichs (58) erstreckt, solange nicht die Schraube (12) an einen Gegenstand schlägt, woraufhin ausgewählte Abschnitte des Spalts (62) geschlossen werden, wenn sich der erste Außendurchmesserbereich (58) um den genannten vorgegebenen Winkel (Fig. 7) in bezug auf die Schraubennabe (34) dreht und in den ausgewählten Abschnitten mit Preßsitz an der Schraubennabe (34) angreift.

4. Schiffsantrieb nach Anspruch 3, bei dem der erste Außendurchmesserbereich (58) mehrere abgerundete Ecken aufweist, die radial nach innen in bezug auf die Schraubennabe (34) beabstandet sind und sich um den genannten vorgegebenen Winkel in bezug auf die Schraubennabe (34) drehen können, um in den ausgewählten Abschnitten an der Schraubennabe (34) anzugreifen.

5. Schiffsantrieb nach Anspruch 1, bei dem der erste Außendurchmesserbereich (58) um einen radialen Spalt (62) radial nach innen in bezug auf die Schraubennabe (34) beabstandet ist.

6. Schiffsantrieb nach Anspruch 1, bei dem die Antriebsbuchse (50) und die Schraubennabe (34) relativ zueinander so verjüngt sind, daß der zweite Außendurchmesserbereich (60) eng passend an der Schraubennabe (34) angreift, und sich der erste Außendurchmesserbereich (58) zumindest teilweise in bezug auf die Schraubennabe (34) verdrehen kann, wenn sich die Schraubenwelle (22) dreht, mit antreibendem Angriff am Innendurchmesserbereich (52), so daß dann, wenn die Schraube (12) an einen Gegenstand schlägt, der Stoß durch eine Torsionsverdrehung der Antriebsbuchse (50) aufgefangen wird, wobei sich der Innendurchmesserbereich (52) und der erste Außendurchmesserbereich (58) in eine Stellung weiterdrehen, die weiter verdreht ist als die des zweiten Außendurchmesserbereichs (60).

7. Schiffsantrieb nach Anspruch 6, bei dem die Schraubenwelle (22) und der Innendurchmesserbereich (52) der Antriebsbuchse (50) über Splinte (24, 54) verfügen und sie in versplinteter Antriebsbeziehung aneinander angreifen, und bei dem sich der Innendurchmesserbereich (52) und der erste Außendurchmesserbereich (58) in die weiterverdrehte Stellung in bezug auf den zweiten Außendurchmesserbereich (60) verdrehen, woraufhin die Splinte (54) der Antriebsbuchse (50) abscheren.

8. Schiffsantrieb nach Anspruch 7, bei dem die weiterverdrehte Stellung des Innendurchmesserbereichs (52) und des ersten Außendurchmesserbereichs (58) ungefähr 50 über der Stellung des zweiten Außendurchmesserbereichs (60) liegt.

9. Schiffsantrieb nach Anspruch 1, bei dem der Innendurchmesserbereich (52) mindestens einen abscherbaren Zahn (54) aufweist, der in Antriebsbeziehung mit der Schraubenwelle (22) verkeilt ist und an dieser angreift, und sich der Innendurchmesserbereich (52) und der erste Außendurchmesserbereich (58) in die weiterverdrehte Stellung in bezug auf die des zweiten Außendurchmesserbereichs (60) verdrehen, woraufhin der Zahn (54) abschert.

10. Schiffsantrieb nach Anspruch 9, bei dem die Antriebsbuchse (50) aus Kunststoff besteht.

11. Schiffsantrieb nach Anspruch 1, bei dem die Antriebsbuchse (50) ein einzelnes, einstückig gegossenes Teil ist, das am zweiten Außendurchmesserbereich (60) direkt an der Schraubennabe (34) angreift und am Innendurchmesserbereich (52) direkt an der Schraubenwelle (22) angreift, ohne daß ein Zwischenteil dazwischen liegt.







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