PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69205378T2 15.05.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0530330
Titel BAGGER-VERSCHLEISSVORDERKANTE MIT ELASTISCHER VERRIEGELUNG.
Anmelder Esco Corp., Portland, Oreg., US
Erfinder JONES, Larren F., Aloha, OR 97007, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69205378
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 13.01.1992
EP-Aktenzeichen 929038263
WO-Anmeldetag 13.01.1992
PCT-Aktenzeichen US9200197
WO-Veröffentlichungsnummer 9213145
WO-Veröffentlichungsdatum 06.08.1992
EP-Offenlegungsdatum 10.03.1993
EP date of grant 11.10.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.1996
IPC-Hauptklasse E02F 9/28

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Baggerverschleißkante und im besonderen einen auswechselbaren Zusammenbau zum Schutz einer Vorderkante bzw. van Vorderkanten eines Eimers oder eines ähnlichen Erdeingriffwerkzeugs.

Die Erfindung kann zum Beispiel in Verbindung mit der Schnauze und/oder den Flügeln eines Eimerseilbaggers, eines Frontladers, eines Schaufelladers, usw. angewandt werden. In vielen Fällen kann der Eimer zum leichteren Eindringen in die Erde mit transversal beabstandeten Baggerzähnen ausgerüstet sein. In der Vergangenheit hielten es viele Anwender für vorteilhaft sowohl die Eimerschnauze zwischen den Zähnen als auch die Eimerflügel zu schützen. Beispiele hierfür finden sich in den folgenden U.S. Patenten: US-A-3.621.594; US-A-3.685.177; US-A-3.995.384; US-A- 4.748.754; US-A-3.171.500; USA-4.129.934 und US-A-4.932.478.

Das Patent '384 stellt eine Verschleißkante bzw. Verschleißspitze dar, die rückwärts auf ein Paar trapezförmiger Befestigungsteile geschoben werden kann, die von der Schnauze nach oben vorstehen, wobei jedes Befestigungsteil unterabgeschrägte Seiten aufweist, mit denen die Spitze zusammenpaßt. Eine sich nach hinten erstreckende Zunge hakt über einem seitlich eingeführten Sandwichbolzen ein um eine Vorwärtsbewegung zu vermeiden.

In dem Patent '754 ist eine auswechselbare Verschleißkante gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 dargestellt.

Beide dem Stand der Technik entsprechende Konstruktionen erreichen die gegensätzlichen Ziele nicht, bei denen die Verschleißteile während dem Betrieb an der Verwendungsposition verriegelt sind und dabei trotzdem leicht ausgewechselt werden können, wenn sie verschlissen sind. Die immer existierenden Stoßbelastungen verhindern die Realisierung dieser gegensätzlichen Ziele im besonderen. Die Kombination der Lagerflächen und der Verriegelung ermöglicht eine Bewegung der dem Stand der Technik entsprechenden Verschleißkanten, die zu einem Ausrücken der Verschleißkante und zu einer Verschlechterung der Verriegelung führen kann.

Diese Nachteile konnten gemäß der vorliegenden Erfindung durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 überwunden werden.

Andere Vorteile und Aufgaben der Erfindung werden in Einzelheiten aus der folgenden Beschreibung deutlich.

Die Erfindung wird in Verbindung mit einem veranschaulichenden Ausführungsbeispiel und den beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Es zeigen:

Figur 1 eine bruchstückartige Perspektivansicht eines Baggereimers, wobei die mit einem Vorsprung versehene Schnauze links unten dargestellt ist;

Figur 2 eine vergrößerte bruchstückartige Schnittansicht entlang der Linie 2-2 aus Figur 1;

Figur 3 eine bruchstückartige Draufsicht von oben auf das Verschleißelement aus Figur 1;

Figur 4 eine vergrößerte bruchstückartige Schnittansicht einer mit einem modifizierten Vorsprung versehenen Schnauze;

Figur 5 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie 5-5 aus Figur 1;

Figur 6 eine vergrößerte bruchstückartige, transversale Schnittansicht entlang der Linie 6-6 aus den Figuren 2 und 3;

Figur 7 eine der Figur 6 ähnliche Ansicht, wobei jedoch Teile weggelassen worden sind, und wobei die Ansicht entlang der Linie 7-7 aus Figur 1 erfolgt;

Figur 8 eine der Figur 7 ähnliche Ansicht, wobei jedoch die erfindungsgemäße Verriegelung installiert ist und sich dabei befindet, entfernt zu werden;

Figur 9 eine der Figur 8 ähnliche Ansicht, wobei sich die Verriegelung jedoch an einer folgenden Position während der Entfernung befindet; und

Figur 10 eine auseinandergezogene Perspektivansicht der die Lehren der vorliegenden Erfindung verkörpernden Verriegelung.

In der Darstellung und in erstem bezug auf Figur 1 bezeichnet die Bezugsziffer 20 allgemein einen Eimer mit Seitenwänden bzw. Flügeln 21, wobei der Eimer mit einer nach vorne ausgerichteten Schutzvorrichtung 22 und mit einer Rückwand 23 versehen ist, die zu einer unteren Wand 24 zusammenläuft. Die untere Wand 24 endet in einer nach vorne gerichteten Schnauze 25.

Die Schnauze 25 ist mit beabstandeten Baggerzähnen 26 versehen (siehe rechts unten), wobei jeder Baggerzahn ein an der Schnauze 25 befestigtes Paßstück 27 umfaßt sowie eine Spitze 28, die auslösbar an jedem Paßstück 27 angebracht ist. Die Schnauze 25 wird gemäß der Erfindung durch aufrechte Vorsprünge 29 (siehe links unten) geschützt, an denen allgemein durch die Bezugsziffer 30 bezeichnete Verschleißelemente angebracht sind.

Wie dies in Figur 2 sichtbar ist, ist das Verschleißelement 30 allgemein U-förmig und umfaßt einen längeren oberen bzw. inneren Schenkel 31, der der oberen bzw. inneren Fläche 25a der Schnauze 25 gegenüberliegt. Ferner umfaßt das Verschleißelement einen unteren bzw. äußeren kürzeren Schenkel 32, der der unteren bzw. äußeren Fläche 25b der Schnauze 25 gegenüberliegt. Die Schenkel 31, 32 sind durch ein nach vorne vorstehendes Verbindungsteilstück 33 miteinander verbunden, wobei das Verbindungsteilstück allgemein axial mit der Schnauze 25 ausgerichtet ist und zum Beispiel bei 34 eine Schneidkante bzw. eine Penetrationskante vorsieht (siehe auch Figur 1).

Der Vorsprung 29 (wiederum in bezug auf Figur 1) ist allgemein T- förmig, wobei es vorteilhaft ist, wenn der Vorsprung an die Schnauze 25 geschweißt ist. Alternativ dazu kann der Vorsprung integral mit der oberen Fläche 25a gegossen oder an diese Fläche geschraubt sein (siehe Figuren 6 bzw. 4).

Es ist von Vorteil wenn das Verschleißelement 30 mit einem beabstandeten Paar von sich nach hinten erstreckenden Schenkein versehen ist, wie etwa bei 31 in Figur 1. In Figur 3 ist zwar nur ein Schenkel dargestellt, jedoch umfaßt jeder Schenkel 31 einen T-förmigen Schlitz 35 (siehe Figur 6), auf den die Vorsprünge 29 geschoben werden können.

Anders ausgedrückt ist die untere bzw. die innere Oberfläche 36 des längeren oberen Schenkels 31 (siehe Figur 6) mit dem Schlitz 35 versehen um eine vorteilhafte Rückwärtsbefestigungsbewegung des Verschleißelements 30 an dem Vorsprung 29 zu erzeugen. Zu diesem Zweck ist der längere obere Schenkel 31 an dessen hinteren Ende (siehe Figur 3) mit einer Öffnung 37 versehen um den Vorsprung 29 umschließend aufzunehmen.

Um die Verriegelung des Verschleißelements 30 an der Verwendungsposition an der Schnauze 25 zu gewährleisten ist eine Verriegelung 38 vorgesehen. Die Verriegelung 38 ist in einer transversal vergrößerten Öffnung 39 (siehe Figuren 2 und 3 in Verbindung mit Figur 7) in der äußeren bzw. oberen Oberfläche 40 des Schenkels 31 angebracht. Die Öffnung 39 steht in Verbindung mit dem allgemein T-förmigen Schlitz 35 und sie ist hinter der Schneidkante 34 und vor der Öffnung 37 mit Zwischenabständen positioniert, so daß sie mit dem hinteren Ende 41 des T-förmigen Vorsprungs (siehe Figur 2) ausgerichtet ist.

Die Konstruktion der Verriegelung 38 wird unter erstem Bezug auf Figur 10 am besten deutlich, wobei ein Paar unitärer Stahlgußstücke bzw. ein Blockpaar 42 rechts oben perspektivisch sichtbar ist. Jeder Block ist so gestaltet, daß er auf die in der Figur 8 dargestellte Art und Weise in die Öffnung 39 paßt. Der Verriegelungsblock 42 ist transversal zu jedem Schenkel 31 verhältnismäßig langgestreckt und an einem Ende mit einem Schlitz 43 und an dem anderen Ende mit einer bogenförmigen Oberfläche 44 versehen. In dem Schlitz 43 wird eine allgemein durch die Bezugsziffer 45 bezeichnete Einschnappeinrichtung (siehe Figur 8 und 10) aufgenommen, die einen elastischen bzw. Gummikörper 46 aufweist, der mit einem Stahleinschnappelement 47 verbunden ist. Der Schlitz 43 ist oben und unten der Länge nach zentral vertieft, wie dies etwa bei 48 (siehe Figur 10) sichtbar ist, um aufrecht stehende und abhängige Rippen 49 an der Einschnappeinrichtung 45 aufzunehmen. Der Schlitz 43 weist ferner ein inneres Ende auf, das etwa bei 50 (siehe Figur 10) teilweise bogenförmig ist um ein gleichförmiges Teilstück 51 an der Einschnappeinrichtung 45 aufzunehmen. Alternativ dazu kann die Verriegelungs- und Einschnappanordnung als eine Einheit hergestellt werden, wobei ein im wesentlichen nicht zusammendrückbarer und doch elastischer Werkstoff wie etwa Kautschuk verwendet wird, der in der Öffnung 39 eingeschlossen ist.

In den Figuren 8 und 9 sind die wesentlichen Schritte für die Entfernung der Verriegelung dargestellt. In Figur 8 ist ersichtlich, daß das Einschnappelement 47 unter einer Schließhakeneinrichtung bzw. einem Ansatz 52 positioniert ist, die bzw. der in der gegenüberliegenden Seitenwand 53 der Öffnung 39 (siehe Figur 7) vorgesehen ist. Die Seitenwand 53 sieht nicht nur die Schließhakeneinrichtung 52 vor, sondern sie ist ferner bei 54 geschlitzt (siehe Figuren 3 und 10), so daß die Einführung der Spitze eines Schraubenziehers möglich ist, wie dies in Figur 8 bei 55 dargestellt ist. Die andere Seitenwand 56 der Öffnung 39 ist mit einem bogenförmigen Vorsprung 57 versehen, der normalerweise gegenüber der bogenförmigen Vertiefung 44 des Verriegelungsblocks 42 liegt um einen Drehpunkt für den Block 42 vorzusehen.

Nach einer Drehbewegung der Schraubenzieherspitze nach oben an die Position 55', wie dies in Figur 9 dargestellt ist, wird der Kautschukkörper 46 elastisch verformt, so daß die Einschnappeinrichtung 45 eingezogen bzw. gestaucht wird (als Reaktion darauf), wobei es diese Aktion ermöglicht, daß das Einschnappelement 47 die Schließhakeneinrichtung 52 passiert.

Hiermit wird festgestellt, daß die Installation durch eine Umkehr der veranschaulichten Schrittreihenfolge ausgeführt wird - die Einschnappeinrichtung 45 wird nach einem Eingriff mit der Rampe bzw. mit einer schrägen Wand 57 (siehe Figur 7) der Schließhakeneinrichtung 52 eingezogen und schnappt danach ein, nachdem sie die "Mitte der Schließhakeneinrichtung 52 überschritten hat", und die in der Figur 8 dargestellte Konfiguration annimmt.

Im Betrieb wird die Verriegelung 38, die den Block 42 und die Einschnappeinrichtung 45 umfaßt, durch Stoßbelastungen oder Kräfte nicht wie gemäß dem Stand der Technik nachteilig beansprucht. Die Verriegelung 38 bleibt zwischen der hinteren Wand 41 des Vorsprungs 29 und der hinteren Wand 58 der Öffnung 39 eingeschlossen (siehe Figuren 3 und 10). Dadurch wird der Stahlblock 42 unter Druck gesetzt, wobei die Einschnappeinrichtung 45 davon jedoch nicht betroffen ist. Jegliche auf die Einschnappeinrichtung 45 einwirkende Belastung schiebt das Einschnappelement 47 einfach unter die Schließhakeneinrichtung 52.

Der Block 42 ist mit sich der Länge nach erstreckenden Flanschen 59 (siehe Figur 10) versehen, die in gleichförmigen Vertiefungen 60 in der oberen Wand 40 des Verschleißelements 30 (siehe auch Figur 7) aufgenommen werden. Diese Elemente 59-60 ermöglichen eine geeignete Positionierung der Verriegelung 38 in der Öffnung 39.

Die Erfindung kann an den Seiten bzw. an den Flügeln 21 sowie an anderen Erdeingriffskanten eines Baggers in vorteilhafter Weise verwendet werden. Wie dies in bezug auf Figur 1 bereits ausgeführt worden ist, ist der Flügel 21 durch eine Schutzvorrichtung 22 abgedeckt. In Figur 5 ist eine Schnittansicht abgebildet.

In bezug auf Figur 5 ist eine der Baggerseiten bzw. Flügel mit der Bezugsziffer 21 bezeichnet und mit einem erfindungsgemäßen Verschleißelement 22 versehen. Das Verschleißelement 22 ist wiederum U-förmig, wobei es in diesem Ausführungsbeispiel jedoch die Schenkel 31, 31' aufweist, die im wesentlichen die gleiche Länge von dem vorderen Verbindungsteilstück 33 nach hinten aufweisen - im Gegensatz zu der in etwa J-förmigen Gestalt in dem Ausführungsbeispiel aus Figur 2.

Ein Unterschied zwischen diesem Ausführungsbeispiel und dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel liegt darin, daß jeder Schenkel 31, 31' mit einer allgemein mit der Bezugsziffer 38 bezeichneten Verriegelung versehen ist. Im besonderen ist jede Fläche des Flügels 21 mit einem T-förmigen Vorsprung 29 versehen, der von dem Flügel lateral vorsteht.

Wie bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel sind die Schenkel 31, 31' mit T-förmigen Schlitzen 35 versehen um mit den gleichförmigen Vorsprüngen 29 einzugreifen. An dem hinteren Ende jedes Vorsprungs 29 sind die Schenkel 31, 31' mit Öffnungen 39 zur Aufnahme der Verriegelungen versehen, wobei der Rest der Verriegelungen 38 der Beschreibung in bezug auf das Ausführungsbeispiel zum Schutz der Schnauze entspricht.

Die Funktionsweise der beiden veranschaulichten Ausführungsbeispiele ist im wesentlichen die gleiche, so daß die Funktionsweise aus Gründen der einfacheren Beschreibung in bezug auf das Ausführungsbeispiel zum Schutz der Schnauze der Figuren 1-10 beschrieben wird.

Unter Belastung kann das Verschleißelement 30 verschiedenen Kraftkomponenten ausgesetzt sein und um diesen widerstehen zu können sieht die vorliegende Erfindung Vorteile vor, die im Stand der Technik nicht existieren. Somit kann zum Beispiel eine große positive Druckkomponente T existieren - siehe linker Abschnitt aus Figur 2. Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion besteht eine Verformung des Vorsprungs 29. Dies ergibt sich aus der Tatsache, daß sich diese Komponente longitudinal erstreckt, d.h. die Oberflächen 29a, 29b an dem Vorsprung 29 und die gegenüberliegenden Oberflächen 35a, 35b in dem Schlitz 35 des Verschleißelements erstrecken sich der Länge nach, so daß sie das Lager dazwischen nicht beeinträchtigen.

Die Bereitstellung des allgemein T-förmigen Schlitzes 35 in Verbindung mit dem gleichförmigen Vorsprung 29 ermöglicht den vorteilhaften Einbau sowie die vorteilhafte Betriebsweise. Durch die geradlinige Rückwärtsschiebebewegung des Verschleißelements 30 an dem Vorsprung 29 ist eine Drehbewegung nicht erforderlich und dies macht es an sich möglich, daß längere untere Schenkel 32 gemäß der beabsichtigten Gestalt und Anwendung verwendet werden können. Dadurch daß zwischen dem Vorsprung 29 und dem Verschleißelement 30 ein verhältnismäßig langgestreckter Lagerbereich vorgesehen ist, können Stoßbelastungen und andere Stöße von dem Teilstück 33 leicht auf die Schnauze 25 übertragen werden. Dadurch wird ferner eine vorteilhafte laterale Stabilisierung vorgesehen, ohne daß übermäßige Verriegelungen oder Nebenoberflächen erforderlich sind.

Auf der anderen Seite kann ein wesentlicher negativer Druck vorhanden sein, das heißt ein Vektor, der sich in die entgegengesetzte Richtung wie T aus Figur 2 erstreckt. Dabei handelt es sich um kein unübliches Ereignis, das sich zum Beispiel durch ein Zurückziehen ergibt. In dieser Situation wird die Verriegelung 38 zusammengedrückt, was bei dem Stand der Technik entsprechenden elastischen Verriegelungen zu einer zyklischen Verformung und einem möglichen vorzeitigen Versagen führt.

Im Gegensatz dazu sieht die vorliegende Erfindung als Folge von Reaktionskräften, die sich durch normale Betriebsbelastungen an der Vorderkante des Verschleißelements 30 ergeben, schwere Belastungen und hohe Druckbelastungen auf die allgemein mit der Bezugsziffer 38 bezeichnete Verriegelung vor. Auf Grund dieser Belastung auf die Verriegelung 38 sieht die Erfindung eine vorteilhafte Befestigung der Verriegelung 38 in der Öffnung 39 vor.

Die Belastung auf das Verschleißelement 30 kann ferner eine vertikale Komponente erzeugen, das heißt eine senkrecht zu dem Vektor T aus Figur 2 verlaufende Belastung. Diese kann zu einer exzentrischen Belastung der dem Stand der Technik entsprechenden Elemente führen, die die Verschleißelemente stützen, wobei dies bei der vorliegenden Erfindung jedoch nicht der Fall ist.

Die Erfindung umfaßt einen Vorsprung 29 und ein Verschleißelement 30, die so angeordnet sind, daß eine vertikale Belastung im Gegensatz zu dem Stand der Technik die Biegebelastungen in der Verbindungsstelle zwischen dem Vorsprung 29 und der Kosntruktioon, an der der Vorsprung angebracht ist, das heißt der Schnauze 25, minimiert. Bei einer vertikalen Belastung erfährt die erfindungsgemäße Konstruktion mit parallelen Kontaktoberflächen hauptsächlich Zugbelastungen an der Verbindungsstelle zwischen dem Vorsprung und der Schnauze.

Während einer "Abnutzung" der Verschleißelement/Schnauzeneinrichtungen bewegt sich das Verschleißelement 30 an der Schnauze 25 nach hinten. Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht eine beträchtliche Bewegung nach hinten bevor der Vorsprung 29 erreicht wird. Im Gegensatz dazu wiesen die dem Stand der Technik entsprechenden Verschleißkanten einen äußerst beschränkten Abstand auf, in dem sie nach hinten bewegt werden konnten bevor sie den aufrechten Vorsprung oder ein anderes Sicherungselement berührten. Ein Eingriff bzw. ein Kontakt zwischen dem Verschleißelement 30 und dem Vorsprung 29 konnte bei den dem Stand der Technik entsprechenden Konstruktionen ein Scherversagen des Vorsprungs und/oder eine Entladung sowie einen folgenden Verlust der Verriegelung bewirken. Ferner war gemäß dem Stand der Technik eine bestimmte Vorbelastung erforderlich um zu vermeiden, daß die Verriegelung ausrückt, wobei dieser Nachteil bei der vorliegenden Erfindung nicht auftritt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Lagerfläche zwischen dem Verschleißelement und dem Vorsprung, die eine vertikale Belastung zwischen den Teilen stützt, in vorteilhafter Weise so groß, daß eine Verformung und/oder ein abnorme Abnutzung vermieden werden. Dieses Merkmal sorgt in Verbindung mit der vorteilhaften Positionierung der Schließhakeneinrichtung für die sich lateral erstreckende Einschnappeinrichtung 45 sowohl dafür, daß ein Ausrücken aufgrund einer unzweckmäßigen Vorwärtsbewegung des Verschleißelements 30 sowie eine Verschlechterung der Verriegelung 38 vermieden werden.

Die vorliegende Erfindung sorgt dafür, daß ein schützendes Verschleißelement positiv und lösbar an der Vorderkante einer Eimerschnauze oder den Eimerflügeln bzw. Seitenwänden gehalten wird - wobei letztere ebenfalls verschleißende Kanten wie die Eimerschnauze aufweisen.

Beispielhaft für die Erfindung ist ein Verschleißelement, das dafür verwendet wird die Vorderkante einer großen Frontlader- Eimerschnauze zu schützen. Bei dem Schutz der erdeingreifenden Eimerschnauzen handelt es sich um ein konstantes Wartungsproblem, wobei über die Jahre hinweg viele Arten des Schutzes angewandt worden sind. Normalerweise werden die Verschleißkanten- Schutzvorrichtungen angeschweißt, angeschraubt oder auf eine andere Art und Weise mechanisch befestigt. Am meisten eignen sich Konstruktionen, die mechanisch befestigt werden und die auf einfache Weise installiert und entfernt werden können. Die Konstruktion ist zwar in bezug auf die Schnauze und die Flügel eines Frontladers dargestellt, jedoch können abgeänderte Konstruktionen an Schaufelladern, Seilbaggern, Kratzbaggern und anderen Erdbewegungsmaschinen angewandt werden.

Die Erfindung umfaßt ein leicht auswechselbares Verschleißelement 30 mit einem oder mehreren nach hinten vorstehenden Teilstücken bzw. Schenkeln 31. Gemäß der Darstellung umfaßt der Schenkel 31 einen T-förmigen, sich der Länge nach erstreckenden Schlitz 35, der mit einem zusammenpassenden bzw. gleichförmigen Vorsprung 29 eingreift. Die erforderliche Anzahl von Vorsprüngen kann entweder an die Schnauze geschraubt oder geschweißt werden, wobei es sich dabei jedoch auch um integrale Gußstücke handeln kann.

Das Verschleißelement 30 wird lösbar durch eine Verriegelung 38 an der Verwendungsposition gehalten, wobei die Verriegelung in einer allgemein rechteckigen Öffnung 39 (siehe Figur 3) in jedem Schenkel 31 eingebaut wird. Die transversal vergrößerte Öffnung 39 befindet sich hinter dem hinteren Ende des Vorsprungs 29. Das Verschleißelement 30 kann sich somit nicht von der Schnauze 25 lösen, wenn in jede Öffnung 39 eine Verriegelung 38 eingebaut worden ist. Andererseits ermöglicht die Entfernung jeder Verriegelung 38 eine einfache Demontage des Verschleißelements 30 von der Schnauze 25.

Die Verriegelungsöffnung 39 weist an der oberen Kante, die senkrecht zu der Vorderkante bzw. der Vorderwand der Öffnung 39 steht, einen bogenförmigen Vorsprung 57 (siehe Figur 7) auf. Der bogenförmige Vorsprung 57 dient als Drehpunkt für den Einbau der Verriegelung gemäß der Darstellung in Figur 9. Die Seitenwand 53 gegenüber der mit dem bogenförmigen Vorsprung 57 versehenen Seitenwand ist mit einem Ansatz bzw. mit einer Schließhakeneinrichtung 52 versehen, die die Einschnappeinrichtung 45 solange an der Verwendungsstelle hält, bis der Kautschukkörper 46 durch das Einwirken der Schraubenzieherspitze 55 deformiert wird, so daß das Einschnappelement 47 die Schließhakeneinrichtung 52 passieren kann.

Dadurch daß die Schließhakeneinrichtung an der Seite vorgesehen ist, das heißt, dadurch daß sie lateral von dem T-förmigen Schlitz 35 versetzt ist, ist die Einschnappeinrichtung 45 den ungünstigen Belastungen nicht besonders ausgesetzt und gleichzeitig für eine einfache Auswechslung vorteilhaft positioniert.


Anspruch[de]

1. Auswechselbares Verschleißelement für die Grabkante eines Baggers, mit:

einem unitären Metallelement (22, 30), das im Seitenaufriß allgemein U-förmig ist, wobei es zwei beabstandete Schenkel (32, 32) vorsieht, die durch ein vorderes Verbindungsstück (33) miteinander verbunden sind, wobei jeder Schenkel (31, 32) Innen- und Außenoberflächen aufweist, wobei mindestens einer der Schenkel mit einer transversal vergrößerten Öffnung (39) in der Außenoberfläche versehen ist, die in einem Abstand zu dem hinteren Ende des Elements angeordnet ist und die dazu geeignet ist eine Verriegelungsblockeinrichtung (38) aufzunehmen, wobei die genannte Öffnung (39) durch Vorder-, Rück- (58) und Seitenwände (53, 56) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenoberfläche eines der Schenkel mit einem allgemein T- förmigen Schlitz (35) versehen ist, der in Verbindung mit der vergrößerten Öffnung (39) steht und der sich zu dem hinteren Ende des Elements erstreckt, wobei er gleitend mit einem zusammenpassend geformten Vorsprung (29) an einer Grabkante eines Baggers eingreift, und wobei eine der genannten Seitenwände (53) der vergrößerten Öffnung (39) mit einem Vorsprung versehen ist, der eine Schließhakeneinrichtung (52) für die genannte Verriegelungsblockeinrichtung (38) darstellt.

2. Verschleißelement nach Anspruch 1, wobei die andere Seitenwand (56) der Öffnung (39) mit einem integralen bogenförmigen Vorsprung (57) versehen ist um eine Verriegelungsblockeinrichtung drehbar zu installieren.

3. Verschleißelement nach Anspruch 1, wobei die genannte eine Seitenwand (53) mit einem Schlitz (54) zur Einführung eines Werkzeugs versehen ist, wobei der Schlitz mit der genannten Schließhakeneinrichtung (52) ausgerichtet ist.

4. Verschleißelement nach Anspruch 1, wobei der genannte Schlitz (35) ein transversal vergrößertes Teilstück aufweist um eine Verlängerung der Öffnung (39) vorzusehen, wobei eine Ansatzeinrichtung (52) in dem transversal vergrößerten Teilstück die genannte Schließhakeneinrichtung (52) darstellt.

5. Verschleißelement nach Anspruch 4, wobei die Schließhakeneinrichtung (52) mit einer nach unten gerichteten Oberfläche versehen ist, die dazu geeignet ist mit einer Einschnappeinrichtung einzugreifen.

6. Verschleißelement nach Anspruch 5, wobei die Schließhakeneinrichtung (52) zwischen den Enden der nach unten gerichteten Oberfläche mit einem Schlitz (54) zur Einführung eines Werkzeugs versehen ist.

7. Verschleißelement nach Anspruch 1, wobei das unitäre Metallelement (22, 30) im Seitenaufriß allgemein J-förmig ist und einen längeren oberen Schenkel (31) vorsieht, wobei der obere Schenkel (31) mit dem genannten allgemein T-förmigen Schlitz (35) versehen ist.

8. Verschleißelement nach Anspruch 1, wobei die Schenkel (31, 31') im wesentlichen die gleiche Länge aufweisen.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com