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Dokumentenidentifikation DE69301237T2 30.05.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0633741
Titel MÖBEL MIT ROHRFÖRMIGEM UNTERGESTELL
Anmelder IDEAsociates Ltd., Dublin, IE
Erfinder Fich, Preben Bo, Sandgate, Kent CT20 3DB, GB
Vertreter Kohler Schmid + Partner, 70565 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69301237
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 02.04.1993
EP-Aktenzeichen 939088407
WO-Anmeldetag 02.04.1993
PCT-Aktenzeichen DK9300123
WO-Veröffentlichungsnummer 9319639
WO-Veröffentlichungsdatum 14.10.1993
EP-Offenlegungsdatum 18.01.1995
EP date of grant 03.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.05.1996
IPC-Hauptklasse A47B 13/02
IPC-Nebenklasse F16B 12/40   

Beschreibung[de]

Die Erfindung befaßt sich mit einem Möbelstück, welches ein oberes Teil, wie eine Tischplatte, einen Schrank oder eine Anzahl von Sitzteilen, und ein unteres Teil aufweist, welches Schienen und Beine besitzt, wobei die Schienen und Beine wenigstens teilweise von Rohrteilen gebildet werden, und wobei die Schenkel an ihren oberen Enden ein rohrförmiges Verbindungsstück aufweisen, welches fest mit dem Bein verbunden ist und zu diesem einen Winkel einschließt, wobei expandierbare Montageeinrichtungen zum Verbinden der Beine und Schienen eingesetzt werden, und wobei die Montageeinrichtungen zwei verbindungsteile aufweisen, welche in die Enden von benachbarten Rohrteilen eingesetzt sind, und welche mit Hilfe von einer oder mehreren Schrauben, die durch eine Öffnung in einem der Verbindungsteile gehen, gegen die Innenseite der Rohrteile angedrückt sind.

Tische sind bekannt, die denen die Schienen von ovalförmigen Rohrteilen gebildet weren, welche mit rohrförmigen Verbindungsstücken an dem oberen Teil der Beine verbunden sind. Bei dem bekannten Tisch sind zwei Verbindungsstücke an dem jeweiligen Bein angeschweißt, wobei die Verbindungsstücke von zwei Rohrstummeln gebildet werden, welche senkrecht zueinander sind, und im wesentlichen den gleichen Querschnitt wie die Schienen haben. Die Montageeinrichtungen umfassen zwei Rohrstücke, welche parallel angeordnet sind. Die Rohrstücke werden mit Hilfe von Spitzschrauben weggedrückt, deren Gewinde in ein Gewinde in der Wand eines der Rohrstücke eingreift. Das vordere Ende derselben geht durch eine Öffnung in der Röhrwand des zweiten Rohrstücks. Somit verbindet die Montageeinrichtung zwei Rohrenden, welche Ende an Ende aneinanderstoßend angeordnet sind, und die Verbindung wird hierbei dadurch erstellt, daß die Spitzschraube nach dem Einsetzen der beiden Rohrstücke in die Enden des Schienenrohrs und des Verbindungsstücks jeweils angezogen wird, bis die beiden Rohrstücke soweit weg voneinander bewegt worden sind, daß sie gegen die innere Fläche der eben-oval ausgebildeten Rohrteile anliegen.

Obgleich Montageeinrichtungen in Form von zwei parallel verlaufenden Rohrteilen keiner Torsionsbelastung zwischen den verbundenen Rohrenden ausgesetzt sind, ist es dennoch möglich, stabile Möbelgestelle zu erstellen, vorausgesetzt, daß die Schiene entlang den Rändern des oberen Teils verläuft und die Gestellbeine paarweise verbindet. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß bei dieser Montageeinrichtung eine Torsionsbelastungswiderstandsfähigkeit fehlt, ist ein größerer Materialverbrauch als bei einer Verbindung zu erwarten, bei der die Konstruktion insgesamt zusammengeschweißt wird.

Wenn die Schienenrohre aufrecht stehend angeordnet sind, tragen sie in äußerst effektiver Weise dazu bei, daß die Tischplatte biegefest angeordnet ist. Wenn die Schienen an dem Randbereich der Tischplatte angeordnet sind, wird die freie Höhe unter dem Tisch beträchtlich herabgesetzt, und daher kann es beim bestimmungsgemäßen Einsatz des Tisches schwierig werden, Raum für die Beine unter dem Tisch zu haben. Somit ergibt sich hierbei eine Schwierigkeit, die insbesondere im Zusammenhang mit gewissen Arbeitstischen sich ergeben, wie Computertischen und Schreibmaschinentischen. Im Hinblick auf die Vermeidung dieser Platzschwierigkeiten ist es erwünscht, die Schienen an den Rändern der Tischplatte wegzulassen. Wenn man eine Seite des Tisches frei von einer Schiene hält, ergibt sich die Möglichkeit, daß man eine Ausnehmung in der Tischplatte vorsieht, welche als eine höhenverstellbare Basis für eine Computertastatur oder eine Schreibmaschine dienen kann.

Unter Berücksichtigung einer derartigen eingefahrenen Position des Gestells wurde vorgeschlagen, einen Tischfuß vorzusehen, welcher an seinem oberen Ende an einem Ende eines Verbindungsrohrs angeschweißt ist, während das andere Ende mit zwei kurzen Rohranschlußstücken durch Schweißen verbunden ist, mit denen die Rahmenrohre mit Hilfe der vorstehend angegebenen Montageeinrichtung verbunden sind.

In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß das Zusammensetzen von dem Verbindungsrohr und den beiden kurzen Schienenrohren mit ausreichender Genauigkeit in einer solchen Form mit Schwierigkeiten begleitet ist, daß vermieden wird, daß die Teile ausgerichtet werden müssen, wenn der Tisch montiert ist. Im Endergebnis erhält man dann, daß der untere Teil des Tisches mit den Tischfüßen und Schienen schief und krumm wird.

Die Erfindung zielt darauf ab, ein verbessertes Möbelstück der eingangs genannten Art bereitzustellen.

Das Möbelstück nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß es winkelförmige Montageeinrichtungen mit zwei oder mehreren Schenkeln aufweist, wobei die Schenkel derartige Abmessungen haben, daß sie im wesentlichen das Innere der Rohrenden ausfüllen.

Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, daß durch den Einsatz von winkelförmig ausgebildeten Montageeinrichtungen, welche wenigstens zwei Schenkel haben, welche das Mittelteil der Anordnung zwischen den Beinen und den Schienen bilden, es möglich ist, teilweise die Schienen selbst auf der Basis der geraden Rohrteile auszubilden, welche sich einfach herstellen lassen und die sich mit sehr hoher Präzision herstellen lassen. Durch die winkelförmige Gestalt erhält man ferner einen verbesserten Widerstand gegenüber Torsionsbelastungen. Dadurch, daß bei den Montageeinrichtungen Schenkel mit solchen Abmessungen eingesetzt werden, daß das gesamte Innere der Rohrenden ausgefüllt ist, erhält man eine äußerst stabile Anordnung von Gestellbeinen und Gestell auf diese Weise.

Das untere Teil des Möbelstücks nach der Erfindung läßt sich somit einfach herstellen, da sich die Schienen ohne die Verwendung von abzweigenden Rohreinheiten vorsehen lassen, welche aufgrund der Wärmeerzeugung während des Schweißens dazu neigen, daß sie schief werden.

Das Möbelstück nach der Erfindung kann auf zahlreiche unterschiedliche Weise weitergebildet werden, ohne daß das Grundkonstruktionsprinzip verlassen wird. Die Richtung des Verbindungsstücks bezüglich der Schienenrohre kann geändert werden, und die Länge des Verbindungsstücks oder der Winkel zwischen den Schenkeln und dem Verbindungsstück kann ebenfalls verändert werden. Mit äußerst wenigen Bauteilen wird es daher ermöglicht, Möbelsysteme bereitzustellen, welche sowohl hinsichtlich der Auslegung als auch der Funktion unterschiedlich sind.

Der Einsatz von geradlinigen Rohrteilen oder Rohren, welche eine Biegung oder einen Winkel anstelle von Rohreinheiten haben, welche Abzweigungen in verschiedenen Ebenen besitzen, ergibt sich hierbei der Vorteil, daß die geraden oder winkelförmigen Rohre mit besserer Genauigkeit als abzweigende Rohre hergestellt werden können, wodurch sich das Zusammensetzen des unteren Teils eines solchen Möbelstücks beträchtlich vereinfacht. Ferner nehmen gerade Rohrstücke weniger Raum als abzweigende Rohrstücke ein, wodurch die Lagerhaltung und der Transport der Rohrteile billiger und einfacher werden. Ferner werden weniger Bauteile zum Zusammenbau des unteren Teils des Möbelstücks nach der Erfindung als bei einem bekannten Untergestell benötigt, welches Eingangs erläutert worden ist. Hierdurch reduzieren sich die Lagerhaltungskosten.

Durch den Einsatz der Montageeinrichtungen der vorstehend beschriebenen Art erhält man eine größere Stabilität des unteren Teils, welches Beine und Schienen aufweist, und daher ist der Einsatz einer einfacheren und gewichtsmäßig leichteren Konstruktion möglich.

Dank der verbesserten Stabilität, die man aufgrund des unteren Teils für das Möbelstück nach der Erfindung erhält, ist es beispielsweise bei Winkeltischen möglich, Schienensätze vorzusehen, die im Gegensatz zu einem üblicherweise eingesetzten geschlossenen Gestell aus Schienen nur einen einzigen Rohrstrang aufweisen, welcher in Längsrichtung der beiden Teile des Tisches verläuft, so daß sich die Anzahl der Beine reduzieren läßt, wodurch man mehrere Vorteile erhält, wie z. B. einen verminderten Materialverbrauch, eine einfachere Montage des Tisches, eine einfachere Höheneinstellung des Tisches, eine einfachere Reinigung unter dem Tisch und einen größeren Freiraum für die Bewegung des Benutzers des Tisches.

Bei einer Anordnung eines Verbindungsstücks aus einem Bein mit zwei Schienenrohren hat die Montageeinrichtung drei Schenkel, wobei der Winkel zwischen zwei derselben, welche die Rahmenrohre verbinden, normalerweise ein rechter Winkel ist, während der Winkel zu dem dritten Schenkel in Abhängigkeit von der Auslegung des Möbelstücks abweichend von 90º gewählt werden kann. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung kann ein Schenkel bei einer derartigen Montageeinrichtung einen stumpfen Winkel zu einer Ebene einschließen, welche durch die beiden anderen Schenkel geht. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform läßt sich der Winkel zwischen den Beinen und dem Verbindungsstück in entsprechender Weise zu einem stumpfen Winkel ändern, wodurch man nicht nur einen größeren Freiheitsgrad bei der Auslegung erhält, sondern auch ein verminderter Materialverbauch erzielt wird. In der Praxis beläuft sich der stumpfe Winkel auf einen Bereich zwischen 120º und 135º.

Beim Zusammensetzen von Verbindungsstücken mit einem Rahmen, welcher einen einzigen Rohrstrang aufweist, werden Verbindungsstücke mit zwei Schenkeln eingesetzt, wobei der Winkel zwischen zwei Schenkeln normalerweise von 90º abweicht. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform beläuft sich der Winkel auf etwa 135º.

Üblicherweise hat das Oberteil, welches von einer Tischplatte oder einem Schrankteil gebildet werden kann, eine polygonale Basis, welche normalerweise rechteckförmig ausgestaltet ist. In diesen Fällen ist es nach der Erfindung bevorzugt, daß man jedes Rahmenbein in einem Bereich einer der Ecken des oberen Teils derart anordnet, daß die Längsachse des Verbindungsstücks in einer vertikalen Ebene verläuft, welche in etwa parallel zu der vertikalen Ebene ist, die die Halbierungslinie der Ecke des oberen Teils enthält. Durch diese Auslegung erhält man eine zweckmäßige Anordnung der Rahmenbeine, um eine maximale Stabilität für das Möbelstück sicherzustellen. Gleichzeitig läßt sich auch erreichen, daß die Rahmenrohre bezüglich der Basis des oberen Teils des Möbelstücks sich nach innen verschieben lassen. Zugleich wird die Gesamtmenge der Rohre, welche einen Teil des unteren Gestells des Möbelstücks bilden, reduziert, wodurch sich teilweise das Gewicht reduziert und teilweise ein verminderter Materialverbrauch erreicht wird. Die Gewichtsreduzierung kann maximal gewählt werden, wenn das Verbindungsstück unter einem stumpfen Winkel bezüglich des Rahmenbeins verläuft.

Der Abstand zwischen dem Rahmen bzw. Gestell und dem Rand des oberen Teils eines Möbelstücks der vorstehend beschriebenen Art wird im wesentlichen durch die Länge des Verbindungsstücks be stimmt, und bei beispielsweise üblichen Tischen haben die Verbindungsstücke eine Länge von 10 - 30 cm.

Nach der Erfindung sind die Montageeinrichtungen, welche zwei Verbindungsteile umfassen, mittels Gießen, vorzugsweise aus Kunststoffmaterialien und insbesondere aus faserverstärkten Kunststoffmaterialien hergestellt, und in einem der Verbindungsteile ist eine Mutter für die Schraube angeordnet, und im anderen Verbindungsteil ist ein gesondertes Andrückelement vorgesehen, gegen welches die Schraube angedrückt wird.

Um eine maximale Stabilität des mit den Montageeinrichtungen hergestellten Gestells zu erreichen, können zwei Schrauben mit zugeordneten Muttern und Andrückelementen in jeden Schenkel eingesetzt werden. Eine entsprechende Stabilität kann nach der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die Montageeinrichtung im Bereich der Winkelspitze ferner eine Einrichtung aufweist, welche die beiden Verbindungsteile wegdrückt.

Diese Montageeinrichtungen können mit hoher Genauigkeit hergestellt werden, und obgleich Gußteile normalerweise nicht dieselbe Festigkeit wie Materialien in Rohrform haben, kann man eine ausreichende Steifigkeit dadurch erzielen, daß die Schenkel der Montageeinrichtungen derartige Abmessungen haben, daß sie im wesentlichen die Rohrteile ausfüllen. Zusätzlich zu faserverstärkten Kunststoffen können Gießmetalle, wie Aluminium oder Zamak, eingesetzt werden.

Nach der Erfindung wird es bevorzugt, die Andrückelemente in den Schenkeln der Montageeinrichtungen derart anzuordnen, daß die Schrauben jeder Montageeinrichtung parallel verlaufen. Diese bevorzugte Ausführungsform, welche man in Verbindung mit Montageeinrichtungen erhält, welche drei Schenkel haben, die in ein und derselben Ebene angeordnet sind, erhält man insbesondere Vorteile bei den Fällen, bei denen einer der drei Schenkel einen stumpfen Winkel mit den restlichen Schenkeln einschließt. Hierbei kann es dann von Vorteil sein, daß die Schrauben senkrecht zu zwei der Schenkel und schräg bezüglich des dritten Schenkels verlaufen, oder daß die Schrauben senkrecht zu einem der Schenkel und parallel zu der Halbierungslinie zwischen den anderen beiden Schenkeln verlaufen.

Nach der Erfindung wird es bevorzugt, daß die Schenkel an den Montageeinrichtungen an ein Mittelteil angrenzen, welches an die Rohrteile mit einem Bund mit Abmessungen anstößt, welche der Wanddicke der Rohrteile entsprechen. Abgesehen davon, daß man auf diese Weise eine durchgehende und ein eindrucksvolles äußeres Erscheinungsbild habende Anordnung an dem unteren Teil des aus Rohrschienen, Beinen und Montageeinrichtungen zusammengesetzten Teils erhält, stellt das Mittelteil mit einem Bund, welches zur Anlage gegen die Rohrenden kommt, eine exakte und passende Ausrichtung des Gestells sicher.

Um ferner eine korrekte Anordnung des Gestells insbesondere dann sicherzustellen, wenn rohrförmige Schienen und Beine mit einem kreisförmigen Querschnitt eingesetzt werden, und um die Widerstandsfähigkeit der Anordnung gegenüber Torsionsbelastungen zu verbessern, kann eine Führungsanlage auf dem Bund in den Mittelteilen vorgesehen sein. Diese Führungsanlage kann derart ausgelegt sein, daß sie mit einer zugeordneten Ausnehmung in dem Ende des angeschlossenen Rohrs zusammenarbeitet.

Das Mittelteil, welches die Form eines Prismas haben kann, oder welches eine abgerundete Gestalt besitzen kann, kann nach der Erfindung mit einer Öffnung versehen sein. Die Öffnung hat im Bereich der Trennfläche der Montageeinrichtungen eine Ausnehmung zum Halten eines Schraubenkopfs oder einer Mutter. Die Mittelteile bilden somit Verbindungen, an welchen andere Bauteile angeschlossen werden, welche zu dem Möbelstück gehören. Ferner ist es auch möglich andere Bauarten von Gestellbeinen hierbei anzubringen oder Tragstützen anzubringen, welche für Ablagefächer geeignet sind.

Eine speziell bevorzugte Ausführungsform des Mittelteils zeichnet sich dadurch aus, daß wenigstens eine Kontaktfläche für eine rohrförmige Tragstütze und ein zentraler Führungskonus eines Expansionsteils zur Verankerung der Tragstütze vorgesehen sind. Wenn man das Expansionsteil anzieht wird zugleich die Tragstütze gegen die Kontaktfläche gedrückt, wodurch man eine starre und stabile sowie eng sitzende Verbindung zwischen dem Mittelteil und der Tragstütze erhält.

Wenn man das Mittelteil als ein Mittelstück zum zusätzlichen Anbringen von Tragstützen nutzt, erhält man eine Sperrung bei dem Einsatz von Spitzschrauben beim Wegdrücken der beiden Verbindungselemente im Bereich der Winkelspitze. Nach der Erfindung kann die Einrichtung zum Wegdrücken der Verbindungsteile eine mit Außengewinde versehene Hülse aufweisen, deren lichte Weite ein Teil der durchgehenden Öffnung bildet und deren Gewinde mit einer Mutter zusammenarbeitet, welche in einer Ausnehmung in einem der Verbindungsstücke angeordnet ist. Das andere Ende der Hülse wird gegen ein ringförmiges Andrückelement angedrückt.

Nach der Erfindung sind die Montageeinrichtungen zur Vergrößerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Torsionsbelastungen derart ausgelegt, daß in dem Bereich am freien Ende des jeweiligen Schenkels eine Queröffnung vorgesehen ist, in welcher ein Führungsstift vorgesehen ist, welcher parallel zu einer Schraube verläuft.

Die Erfindung weist ferner ein Möbelstück der eingangs beschriebenen Art auf, bei dem das Untergestell zentrale Stützbeine aufweist, welche Tragansätze haben, die an gegenüberliegenden Enden des oberen Teils angebracht sind. Nach der Erfindung zeichnen sich diese Möbelstücke dadurch aus, daß die Montageeinrichtungen als ein Doppelwinkel mit zwei parallelen Schenkeln ausgebildet sind, welche derart ausgelegt sind, daß sie in jeweils zwei parallele Schienenrohre einführbar sind, und daß ein in Gegenrichtung weisender zentraler Schenkel vorgesehen ist, welcher derart ausgelegt ist, daß er in ein Verbindungsstück an dem Stützbein einführbar ist. Dank der Doppelwinkelauslegung der Montageeinrichtungen, bei denen die Expansion der gegenüberliegenden Schenkel einen wechselweise stabilisierenden Effekt im Hinblick auf Torsionsbelastungen hat, erhält man eine Konstruktion, welche insbesondere äußerst widerstandsfähig gegenüber Torsionsbelastungen ist.

Nach der Erfindung wird es bevorzugt, daß der zentrale Schenkel eine zweiteilige Expansionshülse und eine Einrichtung zum axialen Anziehen derselben aufweist. Durch ein axiales Anziehen in Verbindung mit einer Expansionshülse anstelle eines Spreizens durch eine in Querrichtung verlaufende Schraube erhält die Verbindung eine gesteigerte Steifigkeit dank des Anzugvorgangs zwischen der Endfläche des Verbindungsstücks und der Montageeinrichtung.

Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Darin gilt:

Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Tisches nach der Erfindung,

Figur 2 ist eine mit drei Schenkeln versehene Montageeinrichtung, deren Enden mit drei Rohren gemäß einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung verbunden sind, wobei eine Ansicht von unten gezeigt ist,

Figur 3 ist eine Längsansicht der Montageeinrichtung mit den Rohren nach Figur 2 entlang der Linie III-III,

Figur 4 ist eine Längsschnittansicht der Montageeinrichtung nach Figur mit Rohren entlang der Linie IV-IV,

Figur 5 ist eine Schnittansicht der Montageeinrichtung nach Figur 2 mit den Rohren entlang der Linie V-V,

Figur 6 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform eines Tisches nach der Erfindung,

Figur 7 ist eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Tisches nach der Erfindung, bei dem die Beine in Form von Stützbeinen ausgebildet sind,

Figuren 8A und 8B zeigen im Detail eine Montageeinrichtung beim Einsatz einer weiteren bevorzugten Ausführungsform eines Möbelstücks nach der Erfindung,

Figur 9 ist eine Montageeinrichtung, bei der ein Schenkel für die Verbindung in einem Verbindungsstück einen Winkel mit einer Ebene bildet, welche durch die restlichen Schenkel geht, und

Figur 10 ist eine Schnittansicht durch eine Montageeinrichtung in vergrößertem Maßstab, welche derart ausgelegt ist, daß sich Tragstützen befestigen lassen, welche senkrecht zu der Ebene der Schienenrohre verlaufen.

Figur 1 zeigt einen Tisch 1, welcher eine abgewinkelte Tischplatte 2, fünf eben-oval ausgebildete, hohle Beine 3, 4, 5, 6, 7 und ein Gestell 8 aufweist, welches aus eben-oval ausgebildeten, hohlen Rohrteilen in einer aufrechten Stellung zusammengesetzt ist.

Jedes Bein ist mittels Schweißen mit einem aufrecht stehendem Verbindungsstück 9 und einem Winkel von 90º verbunden.

Die Beine mit den hiermit verbundenen Verbindungsstücken sind unter den zugeordneten Ecken der Tischplatte 2 derart angeordnet, daß die Längsachse des länglichen Querschnitts der Beine und die Längsrichtung der Verbindungsstücke 9 konvergierend zu der Winkelhalbierung dieser Ecke verlaufen.

Die Beine 4, 5, 6 sind mit Hilfe von mit drei Schenkeln versehenen Montageeinrichtungen 10, 11, 12 mit dem Gestell bzw. Rahmen 8 verbunden, während die Beine 3, 7 mit dem Rahmen mit Hilfe von mit zwei Schenkeln versehenen Montageeinrichtungen 13, 14 verbunden sind.

Die Montageeinrichtungen 10, 12 haben eine solche Gestalt, daß der Winkel zwischen den beiden Schenkel 90º beträgt, während die Winkel zwischen zwei Schenkeln und dem dritten Schenkel beide 135º betragen. Die Montageeinrichtung 11 hat eine solche Gestalt, daß der Winkel zwischen den zwei Schenkeln 135º beträgt, während die Winkel zwischen zwei Schenkeln und dem dritten Schenkel 122,5º betragen. Der Winkel zwischen den beiden Schenkeln bei den Montageeinrichtungen 13, 14 beträgt 135º.

Das Gestell 8 weist vier Schienenrohre 15, 16, 17, 18 auf, von denen zwei, welche mit 15, 18 bezeichnet sind, an dem Ende der Tischplatte 2 in beiden Richtungen derselben angeordnet sind, während die restlichen beiden Schienenrohre 16, 17 in Längsrichtungen der Tischplatte 2 angeordnet sind.

Der Tisch 1 hat eine große Stabilität teilweise zurückgehend auf die Position der Beine in Bezug zu der Tischplatte 2 und teilweise aufgrund des Verbindungsstücks 9, welches ermöglicht, daß das Gestell 8 in einem Abstand von den Kanten der Tischplatte 2 angeordnet werden kann.

Der Tisch nach der Erfindung hat eine verbesserte Stabilität im Vergleich zu üblichen Tischen. Dank dieses Umstandes ist es beispielsweise bei dem in Figur 1 gezeigten Tisch möglich, ein Gestell zu nehmen, welches im Gegensatz zu einem üblicherweise eingesetzten geschlossenen Gestell nur eine rohrförmige Schiene in Längsrichtung des Tisches aufweist. Somit besteht also die Möglichkeit, daß ein Bein unter der Ecke 19 des Tisches vollständig weggelassen werden kann.

Figur 2 zeigt eine mit drei Schenkeln versehene Montageeinrichtung 10, welche aus faserverstärktem Schaumkunststoffmaterial hergestellt ist. Der Winkel zwischen den beiden Schenkeln 20, 21 beträgt 90º, und die Winkel zwischen dem dritten Schenkel 22 und den Schenkeln 20, 21 betragen jeweils 135º.

Die flach-ovalen, hohlen Schienenrohre 15, 16 sind mit den Schenkeln 20, 21 verbunden, und ein Verbindungsstück in Form eines flach-ovalen, hohlen Rohrs 9 ist mit dem Schenkel 22 verbunden.

Die Rohre 9, 15, 16 haben jeweils eine Öffnung 23, welche vor einer Queröffnung im Schenkel angeordnet ist, welche in den Rohren angeordnet ist. Diese Öffnung ist derart ausgelegt, daß eine Schraube aufgenommen werden kann, mit deren Hilfe die beiden Verbindungsteile der Montageeinrichtung 10 voneinander weg bewegt werden können.

Die Montageeinrichtung 10 weist ferner einen vorstehenden Mittelteil 24 auf, dessen Oberfläche endseitig mit der Oberfläche der Rohre verbunden ist und welcher eine durchgehende Öffnung 25 aufweist.

An dem Ende des Schenkels 22 ist in ähnlicher Weise eine durchgehende Öffnung 26 vorgesehen, wobei die Öffnung vor einer Öffnung 27 im Verbindungsstück 9 angeordnet ist.

Die Figuren 3 und 4 zeigen eine Längsschnittansicht einermontageeinrichtung 10 nach Figur 2 zusammen mit den Schenkeln 20 und 22 jeweils.

Die Schenkel 20, 22 werden von zwei Verbindungsteilen 30, 31 gebildet, und sie weisen an ihren freien Enden eine in Querrichtung verlaufende, zylindrische Öffnung 32 auf, in welcher ein eng sitzender, zylindrischer Führungsstift 33 angeordnet ist.

In einem Abstand von dem freien Ende der Schenkel 20, 22 ist eine durchgehende Öffnung 34 vorgesehen. Die Öffnung ist vor einer Öffnung 23 in dem diese umgebenden Rohr 15, 9 angeordnet.

Die Wände der Öffnungen 34 werden von zwei äußeren zylindrischen Teilen 35, 36 und einem inneren, erweiterten Abschnitt 37 in einem hexagonalen Querschnitt gebildet. Zwei Schultern 38, 39 sind in den Verbindungsteilen 30, 31 jeweils angeordnet.

Im inneren Teil 37 der Öffnung 34 ist eine Metallandrückplatte 40, welche von den Schultern 38 getragen wird, sowie eine Me tallmutter 41, welche mit einem Innengewinde versehen ist, vorgesehen, welche an der Schulter 39 abgestützt ist. Die Mutter 41 hat eine solche Gestalt und derartige Abmessungen, daß sie eine Drehbewegung um die Achse der Öffnung 34 ausführen kann.

Ferner ist eine Spitzschraube 42 mit einem Außengewinde in der Öffnung 34 vorgesehen. Die Spitzschraube 42 geht durch die Öffnung 23 in den Rohren 15, 9 und kommt in Eingriff mit der Mutter 41. Das distale Ende 43 der Mutter 42 kommt zur Anlage gegen die Andrückplatte 40. Die Spitzschraube 42 hat an dem Ende, welches durch die Öffnung 23 reicht, einen Schlitz oder einen Innensechskant, wodurch es möglich ist, die Schraube 42 gegen die Andrückplatte 40 anzuziehen. Wenn die Schraube angezogen wird, werden die beiden Verbindungsteile gegen die innere Wand des Rohrs 9 weggedrückt, wodurch die Montageeinrichtung und das Rohr mittels einer druckfesten und torsionswiderstandsfähigen Verbindung festgelegt sind. Die Festigkeit der Verbindung kann ferner verbessert werden, wenn zwei Schrauben in einem Abstand voneinander in jedem Schenkel vorgesehen werden.

Ein entsprechender Effekt, wie jener, den man erhält, wenn man zwei Schrauben einsetzt, läßt sich dann erzielen, wenn eine Spitzschraube in dem Bereich an der Winkelspitze der Montageeinrichtung angeordnet wird. Die Spitzschrauben, welcher der Schraube 42 zugeordnet sind, arbeiten in entsprechender Weise mit einer Mutter und einer Andrückplatte zusammen.

Die Schenkel 20, 22 sind mit einem vorstehenden Mittelteil 24 verbunden, in welchem eine durchgehende, zylindrische Öffnung 25 vorgesehen ist. Die Öffnung 25 ist an der Stelle angeordnet, an der eine zusätzliche Schraube an der Winkelspitze angeordnet werden kann. Das Vorsehen einer durchgehenden Öffnung 25 verhindert jedoch nicht, daß die beiden Verbindungsteile in dem Bereich der Winkelspitze voneiander weggedrückt werden, wenn eine spezielle Auslegung eingesetzt wird, welche nachstehend im Zusammenhang mit einer bevorzugten Ausführungform der Montageeinrichtung nach der Erfindung näher erläutert wird.

Am Ende des Schenkels 22 ist eine durchgehende, zylindrische Öffnung 26 vor einer Öffnung 27 in dem Rohr 9 vorgesehen.

Die Öffnungen 25, 26 weisen jeweils an ihren Mittelteilen eine Verlängerung 44 mit einem Sechseckquerschnitt auf, in welcher eine Mutter 45 mit einem Innengewinde angeordnet ist.

In jeder der Öffnungen 25, 26 ist eine Spitzschraube 46 mit einem Außengewinde vorgesehen. Die Schraube wird in die Mutter 45 eingeschraubt. Die Spitzschraube 46 steht von der Montageeinrichtung 10 vor, und an dem vorstehenden Teil der Spitzschraube 46 ist ein Metallrohr 47 mit einem Innengewinde angebracht. Das Rohr kann ein Stützelement für einen Überbau des Tisches sein.

Figur 5 zeigt ein flach-ovales, hohles Rohr 16 mit einer Öffnung 23, welches einen Schenkel 21 einer Montageeinrichtung 10 hält. Diese weist zwei Verbindungsteile 30, 31 auf, welche jeweils eine abgerundete Seite 50 haben, welche auf den inneren, abgerundeten Seiten des Rohrs 16 anliegen. Ferner ist eine flache Seite 51 vorgesehen, welche dem anderen Verbindungsteil zugewandt liegt. Die beiden Verbindungsteile 30, 31 füllen zusammen im wesentlichen den gesamten Querschnitt des Rohrs 16 aus.

In dem Schenkel 21 ist eine durchgehende Öffnung 34 vorgesehen. Diese Öffnung weist zwei äußere, zylindrische Teile 35, 36 und einen inneren, vergrößerten Teil 37 mit Sechseckguerschnitt auf. Zwei Schultern 38, 39 sind in den Verbindungsteilen 30, 31 vorgesehen.

In dem inneren Teil 37 der Öffnung 34 ist eine metallische Andrückplatte 40 vorgesehen. Die Platte ist an der Schulter 38 abgestützt. Eine metallische Mutter 41 mit einem Innengewinde ist an der Schulter 39 abgestützt. Die Mutter 41 hat eine solche Gestalt und derartige Abmessungen, daß sie keine Drehbewegung um die Achse der Öffnung 34 ausführen kann.

Ferner ist eine Spitzschraube 42 mit einem Außengewinde 42 in der Öffnung 34 vorgesehen. Die Spitzschraube geht durch die Öffnung 23 in dem Rohr 16 und kommt in Eingriff mit der Mutter 42. Das distale Ende 43 der Schraube 42 kommt zur Anlage gegen die Andrückplatte 40.

Die Montageeinrichtung kann durch Gießen, beispielsweise Spritzgießen aus einem Aluminiummaterial oder einem Zinklegierungsmaterial, wie Zamak, hergestellt sein. Es wird jedoch bevorzugt, die Montageeinrichtung durch Gießen aus einem faserverstärktem, gestrecktem Kunststoffmaterial, vorzugsweise aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial herzustellen. Ein Beispiel eines derartigen Materials ist IXEF 1022, hergestellt von Solvay S.A., BE-1050 Brüssel.

Figur 6 zeigt eine alternative bevorzugte Ausführungsform eines Möbelstücks nach der Erfindung in Gestalt eines Winkel-Arbeitstisches. Zur Verdeutlichung ist in der Zeichnung das Oberteil 102 nur durch die Umrißlinien verdeutlicht. Die Tischplatte liegt auf einem unteren Gestell auf, welches Rahmenfüße 103 aufweist, welche bei dem dargestellten Beispiel von Rohren mit kreisförmigem Querschnitt gebildet werden. Jedes Bein weist ein schräg verlaufendes Tischbein 104 und ein Verbindungsstück 105 auf, welches mit Hilfe einer Montageeinrichtung 106 entweder mit einem Schienenrohr 107, 108 oder einem weiteren Verbindungsstück 105 verbunden ist. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform weist der Winkel zwischen dem Tischbein 104 und dem Verbindungsstück von 90º ab. Die Montageeinrichtung 106 hat drei Schenkel, von denen zwei mit einer gemeinsamen Achse angeordnet sind und der dritte einen Winkel von 90º zu den beiden anderen bildet. Eine der Montageeinrichtungen 109 hat vier Schenkel, welche paarweise entlang der Achse angeordnet sind, unter denen sie sich rechtwinklig schneiden. Die Montageeinrichtung 109 ist ansonsten wie in den Figuren 2 bis 5 dargestellt ausgelegt. Dank der schrägen Positionierung der Tischbeine und der Verbindungsstücke sind die Schienenrohre in einem derartigen Abstand von dem Rand des Tisches angeordnet, daß sie nicht für Personen im Weg stehen, welche an dem Tisch sitzen, oder daß Ausbildungen von Ausnehmungen bei einer abgesenkten Tischplatte 10 für Tastaturen oder dergleichen sich ergeben. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist die Tischplatte fest mit dem unteren Gestell mit Hilfe von Distanzstücken 111 verbunden, welche teilweise an den Rahmenrohren 107 und teilweise an den Verbindungsstücken 105 angebracht sind. Zur Sicherstellung einer korrekten Montage der Gestellbeine in einer vertikalen Ebene sind die Verbindungsstücke und die Montageeinrichtungen mit zusammenwirkenden Ausnehmungen und Führungsvorsprüngen versehen, welche nachstehend näher beschrieben werden.

Der in Figur 7 gezeigte Tisch verdeutlicht eine dritte bevorzugte Ausführungsform eines Möbelstücks nach der Erfindung. Die Tischplatte 112 ist zur Verdeutlichung des Gestells nur mit ihren Umrißlinien dargestellt. Das Gestell weist Stützbeine 113 auf, welche mit in Richtung nach unten in Stützansätze 114 auslaufen. Die Stützbeine, welche dazu vorgesehen sind, daß man eine ausreichende Festigkeit erhält, sind in Form von ovalen Rohrteilen mit einem länglichen Querschnitt ausgebildet. An dem Oberteil ist ein Verbindungsstück 115 in Form eines querverlaufenden Rohrs vorgesehen, welches etwas länger als die Breite des Stützbeins ist. Mit Hilfe von Montageeinrichtungen 116 ist das Verbindungsstück mit den Schienenrohren 117 und möglichen Stützrohren 118 verbunden, welche die Tischplatte 112 tragen. Ähnlich wie bei der bevorzugten Ausführungsform nach Figur 6 ist die Tischplatte 112 fest mit dem Gestell mit Hilfe von distalen Stücken 119 verbunden. Die Montageeinrichtungen sind im Zusammenhang mit den Figuren 2 bis 5 beschrieben und weisen Elemente mit drei oder vier Schenkeln auf. Wenn die Tischplatte ausreichend starr ausgelegt ist, so daß sie selbsttragend ist, so reicht eine Verankerung nur mit den Gestellrohren 117 aus. Die Stützrohre 118 können dann weggelassen werden. Die Montageeinrichtungen lassen sich in Form von Winkelstücken auslegen, welche nur zwei Schenkel haben, die unter einem rechten Winkel angeordnet sind.

Bei der bevorzugten Ausführungsform nach Figur 7 ist das Verbindungsstück an dem Stützbein senkrecht zu dem Stützbein selbst und parallel zu der Längsrichtung des Querschnitts angeordnet. Die Figuren 8A und 8B zeigen eine Montageeinrichtung zur Verwendung in Verbindung mit den Möbelstücken mit Stützbeinen im Detail. Die Stützbeine sind mit einem Verbindungsstück versehen, welches senkrecht zu der Längsachse des Querschnitts des Stützbeins verläuft. Figur 8A zeigt eine Montageeinrichtung 120 in Draufsicht. Die Montageeinrichtung weist zwei Schenkel 121 und 122 auf, mit deren Hilfe die Montageeinrichtung mit zwei Rohrschienen 123 und 124 verbunden werden kann, welche parallel verlaufen. Die beiden Schenkel sind mit Hilfe eines Mittelstücks 125 verbunden, dessen Länge dem Abstand zwischen den Gestellrohren 123, 124 entspricht. Parallel zu den Schenkeln 121, 122, aber in Gegenrichtung weisend, ist ein zentraler Schenkel an dem Mittelstück angeordnet. Dieser Schenkel ist derart ausgelegt, daß er mit dem Verbindungsstück 128 des Spitzfußes 127 verbunden werden kann. Im Gegensatz zu den Schenkeln 121, 122, welche sich mit Hilfe einer querverlaufenden Schraube 139 (Figur 8B) aufweiten lassen, wie dies in Verbindung mit den Figuren 2 bis 5 erläutert worden ist, ist der Schenkel 126 mit einer in Axialrichtung verschiebbaren, zweiteiligen Expansionshülse 129 versehen. In der Expansionshülse 129 sind Muttern 130 oder zugeordnete Elemente mit einem Innengewinde, welche mit den Befestigungsschrauben 131 zusammenarbeiten, eingebettet. Die Befestigungsschrauben haben einen Innensechskant oder eine entsprechende Eingriffseinrichtung, mittels welcher die Schrauben 131 mit Hilfe eines geeigneten Schlüssels oder Werkzeugs durch eine Öffnung in dem Mittelstück 125 verdreht werden können. Wie aus Figur 8B zu ersehen ist, welche eine Schnittdarstellung durch die Verbindung nach Figur 8A verdeutlicht, sind die Schrauben mit Köpfen versehen, welche in Ausnehmungen 132 in der Trennfläche 133 der Montageeinrichtungen eingebettet sind. Die Schrauben sind durch die Öffnungen 134 zugänglich. Durch die Festlegung der Expansionshülse 129 wird das Verbindungsstück zugleich über eine Führung 135 gezogen, welche auf dem Mittelteil angeordnet ist, und zur Einrichtung auf einen Bund 135', welcher an dem Mittelteil vorgesehen ist. Durch die kombinierte Befestigung und Expansionswirkung erhält man eine sehr stabile Verbindung, welche sowohl Biege- als auch Torsionsbeanspruchungen standhalten kann.

An der Verbindung zwischen den Gestellrohren 123, 124 und den anderen Schenkeln 121, 122 sind Führungsvorsprünge 136 vorgesehen, an denen der Mittelteil in Schenkel übergeht, um die Verbindung zu stabilisieren. Die Führungsvorsprünge arbeiten mit zugeordneten Ausnehmungen 137 zusammen, welche in der Endfläche der Gestellrohre 123, 124 vorgesehen sind. Diese Führüngsvorsprünge erleichtern die Montage des Gestells, die Schienenrohre sind korrekt während der Montage ausgerichtet, und durch die Öffnung 138 läßt sich die Schraube 139 zum Expandieren der Schenkel 121, 122 festlegen und man erhält eine korrekte Positionierung vor der Schraube. Die Führungsvorsprünge 136 tragen ebenfalls während der Montage des Gestells zur Übertragung von Torsionsbelastungen bei.

Figur 9 zeigt einen Schnitt durch eine Montageeinrichtung 140, bei der einer der Schenkel 141 einen stumpfen Winkel mit einer Ebene bildet, welche durch die restlichen Schenkel geht. In der Schnittdarstellung ist nur einer der Schenkel 142 zu sehen. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind die Schrauben 143, 144, mittels welchen die Schenkel 141, 142 im Inneren der Schienenrohre (nicht gezeigt) und die Verbindungsstücke 145 expandiert werden, parallel und verlaufen senkrecht zu der Trennfläche der Schenkel, welche mit den Schienenrohren verbunden sind. Die Verbindungsstücke 145 sind mit den abschließenden Schenkeln 146 unter einem zugeordneten stumpfen Winkel derart verbunden, daß der abschließende Schenkel die gewünschte Ausrichtung hat. Die Montageeinrichtung nach Figur 9 ermöglicht auch, daß das Gestellbein 145, 146 die Form eines gebogenen Rohrs haben kann.

Das Mittelteil 147 kann mit einer durchgehenden Öffnung 148 versehen sein, welche zur Verankerung für Tragstützen für Ablagen oder ähnliche Einrichtungen oder als Verankerungsstellen für Züge genutzt werden kann, welche hängend an dem Gestell angeordnet sind.

Eine speziell bevorzugte Ausführungsform der Montageeinrichtung ist in Figur 10 in einer vergrößerten Schnittansicht gezeigt. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform kann eine Tragstütze an dem Mittelteil oder an einem senkrecht stehenden Fuß befestigt werden. Das Mittelteil ist mit einer Anlagefläche 150 für die Tragstütze 152 sowie mit einem zentralen Führungskonus 151 versehen, auf dem eine Expansionshülse 153 angeordnet werden kann, welche mit Hilfe von einer Befestigungsschraube 154 angezogen werden kann, welche durch das Mittelteil und den zentralen Führungskonus geht. Das Gewinde der Befestigungsschraube 154 arbeitet mit einer Mutter 155 zusammen, welche in der Expansionshülse 153 angeordnet ist. Die Befestigungsschraube hat einen Kopf 156 mit einem Innensechskant, in welchen ein Schlüssel zum Verdrehen der Schraube eingeführt werden kann. Der Schraubenkopfliegt gegen eine Hülse 157 an, welche in eine konische Bohrung in dem Mittelteil eingesetzt ist. Die Hülse kann mit einem aufrecht stehenden Bund 159 versehen sein, an dem eine rohrförmige Tragstütze 160 befestigt werden kann, wenn ein Überbau an dem Möbelstück vorzusehen ist. Alternativ kann die Hülse kürzer ausgelegt werden, so daß sie nur die konische Bohrung ausfüllt. Sie bildet aber dennoch einen Sitz für den Schraubenkopf 156. Wenn man die Befestigungsschraube 154 verdreht, kann die Expansionshülse auf den zentralen Führungskonus gezogen werden, so daß dieser zuerst derart expandiert wird, daß die Expansionshülse zur Druckanlage gegen die innere Seite der Tragstütze 152 kommt und die Endfläche gegen die Anlagefläche 150 angedrückt wird. Um zu verhindern, daß die Befestigungsschraube die beiden Verbindungsstücke zusammendrückt, wodurch die Expansion der Schenkel reduziert werden würde, welche benötigt wird, um die Gestellrohre in den Verbindungsstücken zu halten, ist eine Einrichtung in dem Mittelteil angeordnet, welche die beiden Verbindungsstücke wegdrückt. Die Einrichtung umfaßt eine Hülse 162 mit einem Außengewinde sowie mit einer lichten Weite, durch die die Befestigungsschraube frei durchgehen kann. Die Hülse ist mit Ausnehmungen versehen, welche das Einführen eines Schlüssels zum Verdrehen der Hülse gestatten. Die Hülse ist in eine Mutter 164 eingesetzt, welche in einem der Verbindungsteile angeordnet ist und zur Anlage gegen das den Ausnehmungen 163 gegenüberliegenden Ende an einem Ring 165 kommen, welcher in dem anderen Verbindungsteil angeordnet ist. Wenn ein Möbelgestell zusammengebaut wird, wird die Hülse 163 mittels des Schlüssels oder Werkzeugs gespannt, nachdem die Schienenrohre angebracht und mit Hilfe der Spitzschrauben in den Beinen festgelegt sind. Dieser Montageschritt erfolgt aber vor dem Einführen und Anziehen der Befestigungsschraube 154. Die Zugbeanspruchung der Befestigungsschraube kann in effektiver Weise durch die beschriebene Einrichtung ausgeglichen werden.


Anspruch[de]

1. Möbelstück (1), welches ein oberes Teil (2) und ein unteres Teil aufweist, welches Schienen (8) und Beine (3, 4, 5, 6, 7) besitzt, wobei die Schienen und Beine wenigstens teilweise von Rohrteilen gebildet werden, und wobei die Beine an ihren oberen Enden ein rohrförmiges Verbindungsstück (9) aufweisen, welche fest hiermit verbunden ist und einen Winkel zu dem Bein einschließt, und wobei expandierbare Montageeinrichtungen (10, 11, 12, 13, 14) zum Verbinden der Beine und der Schienen eingesetzt werden, welche zwei Verbindungsteile (30, 31) aufweisen, welche in die Enden der benachbarten Rohrteile (9, 15, 16, 17, 18) eingesetzt sind, und die mit Hilfe von einer oder mehreren Schrauben (42), welche durch eine Öffnung (23) an einem der Verbindungsteile gehen, gegen die innere Seite der Rohrteile angedrückt und gehalten sind,

dadurch gekennzeichnet, daß die Montageeinrichtungen (10, 11, 12, 13, 14) winkelförmig mit zwei oder mehr Schenkeln (20, 21, 22) ausgebildet sind, wobei die Schenkel derartige Abmessungen haben, daß sie im wesentlichen das Innere der Rohrenden ausfüllen.

2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es Montageeinrichtungen (10, 11, 12) mit drei Schenkeln (20, 21, 22) aufweist.

3. Möbelstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Schenkel einen stumpfen Winkel mit einer Ebene bildet, die durch die beiden anderen Schenkel geht.

4. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Montageeinrichtungen (13, 14) mit zwei Schenkeln vorgesehen sind.

5. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das obere Teil (2) eine polygonale Basis hat, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Bein (3, 4, 5, 6, 7) in einem Bereich an einem der Ecken des oberen Teils derart angeordnet ist, daß die Längsachse des Verbindungsstücks (9) in einer vertikalen Ebene im wesentlichen parallel zu einer vertikalen Ebene verläuft, welche die Halbierungslinie des oberen Eckteils enthält.

6. Möbelstück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageeinrichtungen (10, 11, 12, 13, 14), welche zwei Verbindungsteile umfassen, von Gußteilen, vorzugsweise von Kunststoffgußteilen, insbesondere aus faserverstärkten Kunststoffen gebildet werden, und daß eines der Verbindungsteile eine Mutter (41) für die Schraube (42) ist, und daß das andere Verbindungsteil (30, 31) ein gesondertes Andrückelement (40) ist, gegen welches die Schraube (42) gedrückt wird.

7. Möbelstück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageeinrichtungen in dem Bereich der Winkelspitze ferner Einrichtungen aufweisen, welche die beiden Verbindungsteile wegdrücken.

8. Möbelstück (1) nach den Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttern (41) und die Andrückelemente (40) in den Schenkeln der Montageeinrichtungen derart angeordnet sind, daß die Schrauben jeder Montageeinrichtung parallel verlaufen.

9. Möbelstück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Montageeinrichtungen an ein Mittelteil (24) angrenzen, welche gegenüber den Rohrteilen durch einen Bund mit Abmessungen abgeteilt ist, welche wenigstens der Wandstärke der Rohrteile (9, 15, 16, 17, 18) entsprechen.

10. Möbelstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bund in dem Mittelteil eine Führungsanlage (136) angeordnet ist, welche mit einer zugeordneten Ausnehmung (137) in dem Ende mit dem angeschlossenen Rohr zusammenarbeitet.

11. Möbelstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Öffnung (25) in dem Mittelteil (24) vorgesehen ist, wobei die Öffnung im Bereich der Teilfläche der Montageeinrichtung eine Ausnehmung hat, welche einen Schraubkopf oder eine Mutter hält.

12. Möbelstück (1) nach den Ansprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Wegdrücken der Verbindungsteile eine mit Außengewinde versehene Hülse (162) aufweisen, deren lichte Weite ein Teil der durchgehenden Öffnung (25) bildet, und deren Gewinde mit einer Mutter (164) zusammenarbeitet, welche in einer Ausnehmung in einem der Verbindungsstücke angeordnet ist und deren anderes Ende gegen ein ringförmiges Andrückelement (165) gedrückt wird.

13. Möbelstück (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil wenigstens eine Kontaktfläche für eine rohrförmige Tragstütze (160) und einen zentralen Führungskonus für ein Expansionsteil zum Verankern der Tragstütze aufweist.

14. Möbelstück (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bereich am freien Ende des jeweiligen Schenkels (20, 21, 22) der Montageeinrichtungen eine Queröffnung (32) vorgesehen ist, in welcher ein Führungsstift (33) angebracht ist, welcher parallel zu einer Schraube (42) verläuft.

15. Möbelstück nach Anspruch 1, bei dem das Untergestell säulenförmige Beine mit Tragansätzen aufweist, die an gegenüberliegenden Enden des oberen Teils angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageeinrichtungen (120) als ein Doppelwinkelteil mit zwei parallelen Schenkeln (121, 122) ausgebildet sind, welche derart ausgelegt sind, daß sie in die jeweils parallelen Gestellrohre (123, 124) eingesetzt sind, und daß ein in Gegenrichtung weisender, zentraler Schenkel (126) derart ausgelegt ist, daß er in ein Verbindungsstück (128) auf dem Stützenschenkei (127) einführbar ist.

16. Möbelstück nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Schenkel eine zweiteilige Expansionshülse (129) und eine Einrichtung zum axialen Anziehen derselben aufweist.

17. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei dem Schienen, Beine und Verbindungsstücke von Rohrteilen mit einem kreisförmigen Querschnitt gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageeinrichtungen derart ausgebildet sind, daß der Querschnitt der Schenkel der beiden Verbindungsteile einen Kreissektor bildet, und daß im äußeren Teil des abgerundeten Teils jedes Schenkels in einem oder beiden Verbindungsteilen und senkrecht zu der ebenen Seite des Verbindungsteils eine Öffnung (32) vorgesehen ist, in welche ein eng sitzender Führungsstift (33) eingesetzt ist, welcher von der abgerundeten Seite des Schenkels des Verbindungsteils vorsteht.







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