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Dokumentenidentifikation DE69300771T2 04.07.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0551913
Titel Auslöschbare Tintenzusammensetzung zum Schreiben auf einer wasserundurchlässigen Oberfläche.
Anmelder Sakura Color Products Corp., Osaka, JP
Erfinder Fijita, Hisanori, c/o Sakura Color, Higashinari-ku, Osaka, JP;
Nakanishi, Mikihiko, c/o Sakura Color, Higashinari-ku, Osaka, JP
Vertreter Neugebauer, E., Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80331 München
DE-Aktenzeichen 69300771
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.01.1993
EP-Aktenzeichen 931005714
EP-Offenlegungsdatum 21.07.1993
EP date of grant 15.11.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.07.1996
IPC-Hauptklasse C09D 11/16

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft eine auslöschbare Tintenzusammensetzung zum Schreiben auf einer undurchlässigen Schreiboberfläche, und insbesondere eine auslöschbare Tintenzusammensetzung, welche ein Trennmittel hierin enthält, um eine Beschriftung auf einer undurchlässigen Schreiboberfläche wie einer sogenannten Weißtafel zu liefern, die durch leichtes Abwischen mit einem beispielsweise aus Filz hergestellten Löscher leicht auslöschbar ist.

Hintergrund der Erfindung

Es sind eine Vielzahl von auslöschbaren Tintenzusammensetzungen zum Schreiben auf einer undurchlässigen Schreiboberfläche bekannt, um hierauf eine Beschriftung anzubringen, welche durch Wischen mit beispielsweise einem aus Filz hergestellten Löscher leicht auslöschbar ist, wie dies beispielsweise in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 63-43981, No. 62-265377 und No. 2-129278 beschrieben ist. Jedoch enthalten diese vorbekannten auslöschbaren Tintenzusammensetzungen Carbonsäureester, flüssiges Paraffin, Silikonharze oder nichtionische grenzflächenaktive Stoffe hierin als Trennmittel, und daher ist es bekannt, daß sie eine Beschriftung liefern, welche abhängig von dem Material der undurchlässigen Schreiboberfläche nicht ausreichend auslöschbar ist. Die vorbekannten auslöschbaren Tintenzusammensetzungen haben nämlich eine Auslöschbarkeit, welche von dem Material der undurchlässigen Schreiboberfläche abhängig ist. Ebenfalls ist es bekannt, daß eine solche Tintenzusammensetzung eine Beschriftung liefert, welche nach einer längeren Standzeit nicht leicht auslöschbar ist. Die vorbekannten auslöschbaren Tintenzusammensetzungen haben nämlich eine zeitabhängige Löschfähigkeit.

Eine Tintenzusammensetzung mit einem Gehalt an Polyoxyethylenpolyoxypropylenblockcopolymerem ist in der offengelegten japanischen Patentanmeldung No. 60-206881 beschrieben. Diese Tintenzusammensetzung ist jedoch eine sogenannte Abstreiffarbe, welche in Schreibinstrumenten brauchbar ist, und sie kann nicht als eine Tintenzusammensetzung für auslöschbares Schreiben benutzt werden.

Kurze Zusammenfassung der Erfindung

Eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Tintenzusammensetzung, welche auf einer undurchlässigen Schreiboberfläche eine Beschriftung liefert, die leicht auslöschbar ist, unabhängig von dem Material der Oberfläche und nach langer Standzeit.

Gemäß der Erfindung wird eine auslöschbare Tintenzusammensetzung zum Schreiben auf einer undurchlässigen Schreiboberfläche bereitgestellt, umfassend ein organisches Lösungsmittel, ein Harz, ein Pigment und ein Trennmittel, welche umfaßt:

(a) ein Polyoxyethylenpolyoxypropylenblockcopolymeres, das bei Normaltemperatur flüssig ist, in einer Menge von 5 - 20 Gew.-%, und

(b) wenigstens eine organische Verbindung, ausgewählt aus der aus einem Carbonsäureester, einem Polyoxypropylenmonoalkylether und einem Polyoxyethylenpolyoxypropylenmonoalkylether bestehenden Gruppe, die bei Normaltemperatur flüssig ist, in einer Menge von 2 - 10 Gew.-%.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Die Tintenzusammensetzung der Erfindung enthält ein organisches Lösungsmittel, vorzugsweise ein solches wie einen Alkohol oder einen Glykolmonoalkylether. Der Alkohol ist bevorzugt ein aliphatischer Alkohol mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen wie Methanol, Ethanol, Isopropylalkohol, n-Propylalkohol oder Butanol. Der Glykolmonoalkylether ist vorzugsweise ein Monoalkylether von Glykol mit 2 - 4 Kohlenstoffatomen wie Ethylenglykolmonomethylether, Ethylenglykolmonoethylether, Propylenglykolmonomethylether oder Propylenglykolmonoethylether. Diese Lösungsmittel können einzeln oder als Mischung verwendet werden.

Die Tintenzusammensetzung der Erfindung enthält ein solches organisches Lösungsmittel in einer Menge von 40-90 Gew.-%, vorzugsweise in einer Menge von 50-75 Gew.-%. Wenn die Menge von organischem Lösungsmittel zu groß ist, hat die erhaltene Tintenzusammensetzung keine für das Schreiben geeignete Viskosität, und sie kann keine Beschriftung mit ausreichender Farbtiefe liefern. Wenn die Menge an organischem Lösungsmittel zu gering ist, hat die erhaltene Tintenzusammensetzung eine zum guten Schreiben zu hohe Viskosität, und sie ist ebenfalls schlecht hinsichtlich der Lagerstabilität.

Die Tintenzusammensetzung der Erfindung kann weiter enthalten ein Dialkylketon, worin das Alkyl 1 - 4 Kohlenstoffatome besitzt wie Methylethylketon oder Methylisobutylketon, oder einen Ester einer niederen aliphatischen Carbonsäure, worin die Carbonsäure 2 - 4 Kohlenstoffatome hat und das Alkyl 1 - 3 Kohlenstoffatome hat, bevorzugt solche wie Ethylacetat oder Butylacetat, und zwar als Hilfsmittel zum Auflösen eines Harzes in einem verwendeten organischen Lösungsmittel, was im folgenden noch beschrieben wird.

Die Tintenzusammensetzung der Erfindung enthält ein Pigment als farbgebendes Mittel. Die Pigmentmenge wird in Abhängigkeit von dem verwendeten Pigment und der erforderlichen Farbtiefe bzw. Dunkelheit bestimmt. Wenn die Menge jedoch zu groß ist, kann die erhaltene Tintenzusammensetzung eine zu hohe Viskosität besitzen und sie kann hinsichtlich der Schreibbarkeit und der Lagerfähigkeit wie auch hinsichtlich der Auslöschbarkeit der Beschriftung schlecht sein, während bei zu geringer Menge die erhaltene Tintenzusammensetzung eine ungeeignete schwache Beschriftung liefern kann und die Beschriftung ebenfalls schlecht auslöschbar ist. Üblicherweise enthält die Tintenzusammensetzung der Erfindung ein Pigment in einer Menge von 1 - 30 Gew.-%, vorzugsweise von 3 - 15 Gew.-%.

In der Tintenzusammensetzung ist ein Harz enthalten, so daß die Tintenzusammensetzung eine für das Schreiben geeignete Viskosität besitzt und eine geeignete Haftung auf einer undurchlässigen Schreiboberfläche hat. Es ist erforderlich, daß das Harz in dem organischen Lösungsmittel, das in der Tintenzusammensetzung benutzt wird, löslich ist, und ein solches Harz schließt beispielsweise Polyvinylbutyralharz, Acrylharz, Styrol-Acrylcopolymerharz, Styrol-Maleinsäurecopolymerharz, Schellackharz und Kollophonium-Maleinsäurecopolymerharz ein.

Wenn das Harz im Überschuß vorliegt, kann die erhaltene Tintenzusammensetzung eine zu große Viskosität besitzen und die Schreibfähigkeit, die Lagerfähigkeit und die Auslöschbarkeit der Beschriftung können sich verschlechtern, während bei zu kleiner Menge die erhaltene Tintenzusammensetzung keine für das Schreiben geeignete Viskosität besitzen kann und darüber hinaus eine Beschriftung mit nicht ausreichender Auslöschbarkeit liefern kann. üblicherweise enthält die Tintenzusammensetzung der Erfindung ein Harz in einer Menge von 1-20 Gew.- %, vorzugsweise von 5-15 Gew.-%.

Die Tintenzusammensetzung der Erfindung enthält ein Trennmittel, welches bei Normaltemperaturen flüssig ist. Gemäß der Erfindung besteht das Trennmittel aus zwei Komponenten, wobei die erste Komponente ein Polyoxyethylenpolyoxypropylenblockcopolymeres, das flüssig bei Normaltemperaturen ist und bevorzugt einen Oxyethylengehalt von nicht mehr als 40 Gew.- % und ein Molekulargewicht von 700-3000 besitzt, ist.

Ein solches Polyoxyethylenpolyoxypropylenblockcopolymeres ist im Handel erhältlich wie Newpol PE-61, PE-62 oder PE-71 (Sanyo Kasei Kogyo K.K., Japan), Pluronic L-31, L-42, L-61, L-72, L-81 oder L-lol (Asahi Denka Kogyo K.K., Japan), Epan 420 oder 720 (Dai-ichi Kogyo Seiyaku K.K., Japan), Emulgen PP-150 oder PP-230 (Kao K.K., Japan), Pronon 102 oder 201 (Nippon Yushi K.K., Japan), Actinol P-3035 (Matsumoto Yushi Seiyaku K.K., Japan), Lionol PL-32, PL-42 oder PL-712 (Lion K.K., Japan).

Das Polyoxyethylenpolyoxypropylenblockcopolymere ist in einer Menge von 5-20 Gew.-%, bezogen auf die Tintenzusammensetzung, vorhanden. Wenn die Menge zu gering ist, kann die erhaltene Tintenzusammensetzung keine ausreichende Auslöschbarkeit besitzen, während bei zu großer Menge die erhaltene Tintenzusammensetzung eine zu hohe Viskosität für ein gutes Schreiben besitzen kann oder nur schwach schreibt. Es ist bevorzugt, daß die Tintenzusammensetzung das Copolymere in einer Menge von 7-15 Gew.-% enthält.

Die zweite Komponente des in der Erfindung verwendeten Trennmittels ist wenigstens eine organische Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, welche besteht aus einem Carbonsäureester, einem Polyoxypropylenmonoalkylether und einem Polyoxyethylenpolyoxypropylenmonoalkylether, welche bei Normaltemperaturen flüssig sind. Der Carbonsäureester kann ein carbonsäurealkylester, ein Diester einer zweibasischen Säure oder ein Mono- oder Polyester eines mehrwertigen Alkohols sein.

Der Carbonsäurealkylester ist bevorzugt ein solcher Carbonsäurealkylester, worin die Carbonsäure eine gesättigte oder eine ungesattigte Säure ist und 8-20 Kohlenstoffatome aufweist, und der Alkylrest 2-20 Kohlenstoffatome hat. Beispiele für einen solchen Carbonsäurealkylester sind Cetyloctanoat, Isocetyloctanoat, Stearyloctanoat, Hexyllaurat, Isostearyllaurat, Butylmyristat, Isopropylpalmitat, Isostearylpalmitat, Isopropylisostearat, Butylisostearat, Hexylisostearat, Isocetylisostearat, Ethyloleat oder Decyloleat.

Der verwendete Diester einer zweibasischen Säure schließt einen aliphatischen Diester einer zweibasischen Carbonsäure oder einen aromatischen Diester einer zweibasischen Carbonsäure ein, vorzugsweise einen Dialkylester, worin der Alkylrest 2-20 Kohlenstoffatome besitzt. Daher schließt der verwendete Diester einer zweibasischen Säure beispielsweise ein: Di-2-ethylhexylsuccinat, Diisopropyladipat, Dioctyladipat, Diisopropylsebacat, Dibutylphthalat, Dioctylphthalat und Diisodecylphthalat.

Der Ester von mehrwertigem Alkohol ist bevorzugt ein Mono- oder ein Polyester, abstammend von einem aliphatischen mehrwertigen Alkohol von 4-8 Kohlenstoffatomen einschließlich Glykolen und einer gesättigten oder einer ungesättigten Fettsäure mit 6-24 Kohlenstoffatomen. Daher schließt der Ester von mehrwertigem Alkohol beispielsweise ein: einen Ester von Trimethylolpropan wie Trimethylolpropan-(mono-, di- oder tri-)oleat, Trimethybipropan- (mono-, di- oder tri-)- caproat, Tri-2-ethylhexyltrimethylate (wie Trialkylester von Trimethylolverbindung, beispielsweise Trimethybipropan), Trimethylolpropantriisopalmitat, Trimethylolpropantrioctanoat oder Trimethylolpropantriisotearat; einen Ester von Pentaerythrit wie Pentaerythrittetraoctanoat oder Pentaerythrittetra-2-ethylhexanoat; einen Ester von Propylenglykol wie Propylenglykolmonocaprilat, Propylenglykoldicaprilat oder Propylenglykoldidecanoat; oder ein Fettsäure-(mono-, di- oder tri-)-glycerid oder eine Mischung von diesen (Estern von Glycerin und Fettsäuren) wie Olivenöl, Safloröl oder Cocosnußöl.

Der in der Erfindung verwendete Polyoxyethylenpolyoxypropylenmonoalkylether ist im Handel erhältlich und Beispiele hierfür sind Nikkol PBC-31 oder PBC-41 (Nikko Chemicals K.K., Japan), Newpol 50HB-55, 50HB-100, 50H8-260, 50H8-400, 50H8-600 oder 50H8-1000 (Sanyo Kasei Kogyo K.K., Japan), Dovanox DL-0206, DM-2007 oder DH-0300 (Lion K.K., Japan), Lionol L-358, L-745, L-785 oder L-950 (Lion K.K., Japan).

Der poiyoxypropylenmonoalkylether ist ebenfalls im Handel erhältlich und Beispiele hierfür sind Newpol LB-65, LB-285, LB-385, LB-625, LB-1145, LB-1715 oder LB-3000 (Sanyo Kasei Kogyo K.K., Japan).

Das zweite Trennmittel ist in der Tintenzusammensetzung in einer Menge von 2-10 Gew.%, bevorzugt von 3-8 Gew.-%, bezogen auf die Tintenzusammensetzung, enthalten. Wenn die Menge des zweiten Trennmittels zu gering ist, kann die erhaltene Tintenzusammensetzung keine ausreichende Auslöschbarkeit aufweisen, während bei zu großer Menge die erhaltene Tintenzusammensetzung eine zu hohe Viskosität für ein gutes Schreiben besitzen kann oder nur schwach schreibt.

Gemäß der Erfindung ist es besonders bevorzugt, daß das erste und das zweite Trennmittel zusammen in einer Menge von 10-23 Gew.-% enthalten sind.

Wie bereits zuvor ausgeführt, liefert die alleinige Verwendung von Polyoxyethylenpolyoxypropylenblockcopolymerem als Trennmittel keine Tintenzusammensetzung mit hoher Auslöschbarkeit. Jedoch liefert gemäß der Erfindung die Verwendung des zuvorgenannten zweiten Trennmittels in Verbindung mit dem Polyoxyethylenpolyoxypropylenblockcopolymeren als ein zusammengesetztes Trennmittel eine Tintenzusammensetzung mit hoher Auslöschbarkeit. Daher schreibt die Tintenzusammensetzung der Erfindung gut auf einer undurchlässigen Schreiboberfläche, und die Beschriftung wird leicht mit einem Löscher, beispielsweise einem Filz, ausgelöscht, unabhängig von dem Material der undurchlässigen Schreiboberfläche. Darüber hinaus kann die Beschriftung einfach nach langer Standzeit ausgelöscht werden.

Die Tintenzusammensetzung der Erfindung kann nach einer konventionellen Methode hergestellt werden, und diese ist nicht auf irgendeine spezifische Methode beschränkt. Wenn beispielsweise ein normales Pigment als farbgebendes Mittel eingesetzt wird, wird das Pigment mit einem Harz in einem organischen Lösungsmittel vermischt, die erhaltene Mischung wird in einer Kugelmühle gemahlen, um das Pigment fein in dem Lösungsmittel unter Bildung einer gemahlenen Basis zu dispergieren, es werden ein Trennmittel und andere Komponenten, falls erforderlich, zu der gemahlenen Basis zugesetzt, und dann wird die erhaltene Mischung gerührt. Wenn ein mit Harz beschichtetes Pigment als farbgebendes Mittel verwendet wird, können alle Komponenten zusammen gleichzeitig gemischt werden, und das Pigment kann in dem verwendeten Lösungsmittel in einem Lackschüttler dispergiert werden. Bei beiden Methoden kann die erhaltene Tintenzusammensetzung filtriert oder zentrifugiert werden, um grobe Materialien hieraus zu entfernen.

Beispiele der Tintenzusammensetzung der Erfindung werden im folgenden beschrieben, jedoch ist die Erfindung hierauf nicht beschränkt. In den Beispielen beziehen sich Angaben in Teilen auf Gewichtsteile.

Beispiel 1

Newpol PE-61 8 Teile

Isocetylisostearat 8 Teile

Fuji AS Grün1) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 3 Teile

Ethylalkohol 61 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 2

Newpol PE-62 5 Teile

Isopropylisostearat 12 Teile

Fuji AS Blau3) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 3 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 3

Newpol PE-71 12 Teile

Cetyloctanoat 4 Teile

Fuji AS Rot4) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 4 Teile

Ethylalkohol 51 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Vergleichsbeispiel 1

Newpol PE-61 4 Teile

Fuji AS Grün1) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 3 Teile

Ethylalkohol 73 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 4

Pluronic L-31 10 Teile

Stearyloctanoat 4 Teile

Fuji AS Orange5) 13 Teile

Fuji AS Weiß2) 2 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 5

Pluronic L-42 7 Teile

Butylmyristat 3 Teile

Fuji AS Weiß2) 20 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 6

Pluronic L-61 10 Teile

Butylisostearat 6 Teile

Fuji AS Schwarz6) 15 Teile

Ethylalkohol 59 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Vergleichsbeispiel 2

Stearyloctanoat 15 Teile

Fuji AS Orange5) 13 Teile

Fuji AS Weiß2) 2 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 7

Pronon 102 7 Teile

Dioctyladipat 8 Teile

Fuji AS Orange5) 13 Teile

Fuji AS Weiß2) 2 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 8

Lionol PL-42 15 Teile

Diisooctylsebacat 2 Teile

Fuji AS Grün1) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 3 Teile

Ethylalkohol 51 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 9

Epan 420 5 Teile

Dibutylphthalat 6 Teile

Fuji AS Blau3) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 3 Teile

Ethylalkohol 66 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 10

Emulgen PP-150 8 Teile

Dioctylphthalat 4 Teile

Fuji AS Rot4) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 4 Teile

Ethylalkohol 64 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 11

Pluronic L-101 7 Teile

Diisooctylphthalat 3 Teile

Fuji AS Weiß2) 20 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Vergleichsbeispiel 3

Dioctyladipat 15 Teile

Fuji AS Orange5) 13 Teile

Fuji AS Weiß2) 2 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 12

Pluronic L-42 8 Teile

Trimethybipropanoleat 6 Teile

Fuji AS Schwarz6) 15 Teile

Ethylalkohol 61 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 13

Newpol PE-71 10 Teile

Trimethylolpropantrioctanoat 5 Teile

Fuji AS Orange5) 13 Teile

Fuji AS Weiß2) 2 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 14

Pluronic L-42 8 Teile

Pentaerythrittetra-2-ethylhexanoat 6 Teile

Fluoreszierende Orangebasis 41 Teile

Weißbasis 5 Teile

Ethylalkohol 35 Teile

Isopropylalkohol 5 Teile

Die zuvorgenannte fluoreszierende Orangebasis hat die folgende Zusammensetzung:

Epocolor FP-407) 36 Teile

Denka Butyral9) 9 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Ethylalkohol 45 Teile

Eine solche Pigmentbasis wie zuvor kann in üblicher Weise durch Zugabe eines Pigments zu einer Lösung eines Harzes wie Polyvinylbutyralharz in einem organischen Lösungsmittel und Vermischen des erhaltenen Gemisches in einer Kugelmühle erhalten werden.

Die zuvorgenannte Weißbasis hat die folgende Zusammensetzung:

Titanium KR-3808) 60 Teile

Denka Butyral9) 6 Teile

Isopropylalkohol 7 Teile

Ethylalkohol 27 Teile

Beispiel 15

Epan 720 12 Teile

Olivenöl12) 6 Teile

Blaubasis 40 Teile

Weißbasis 5 Teile

Ethylalkohol 35 Teile

Isopropylalkohol 5 Teile

Die zuvorgenannte Blaubasis hat die folgende Zusammensetzung:

Phthalocyaninblau (Farbstoff) 13 Teile

Esreck BL-110) 13 Teile

Solmix AP-111) 74 Teile

Vergleichsbeispiel 4

Pentaerythrittetra-2-ethylhexanoat 14 Teile

Fluoreszierende Orangebasis 41 Teile

Weißbasis 5 Teile

Ethylalkohol 35 Teile

Isopropyl alkohol 5 Teile

Beispiel 16

Pronon 102 7 Teile

Nikkol PBC-31 8 Teile

Fuji AS Orange5) 13 Teile

Fuji AS Weiß2) 2 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 17

Lionol PL-42 10 Teile

Newpol 50HB-26 7 Teile

Fuji AS Grün1) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 3 Teile

Ethylalkohol 51 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 18

Epan 420 5 Teile

Dovanox DL-020 6 Teile

Fuji AS Blau3) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 3 Teile

Ethylalkohol 66 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 19

Emulgen PP-150 8 Teile

Lionol L-745 4 Teile

Fuji AS Rot4) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 4 Teile

Ethylalkohol 64 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 20

Pluronic L-42 8 Teile

Newpol 50HB-660 7 Teile

Fuji AS Weiß2) 20 Teile

Ethylalkohol 55 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Vergleichsbeispiel 5

Nikkol PBC-31 15 Teile

Fuji AS Orange5) 13 Teile

Fuji AS Weiß2) 2 Teile

Ethylalkohol 53 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 21

Actinol P-3035 8 Teile

Newpol LB-65 6 Teile

Fuji AS Weiß2) 20 Teile

Ethylalkohol 56 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 22

Lionol PL-712 10 Teile

Newpol LB-285 5 Teile

Fuji AS Orange5) 13 Teile

Fuji AS Weiß2) 2 Teile

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Beispiel 23

Pluronic L-61 8 Teile

Newpol LB-385 6 Teile

Fluoreszierende Orangebasis 41 Teile

Weißbasis 5 Teile

Ethylalkohol 35 Teile

Isopropylalkohol 5 Teile

Beispiel 24

Newpol PE-61 8 Teile

Newpol LB-625 8 Teile

Fuji AS Grün1) 10 Teile

Fuji AS Weiß2) 3 Teile

Ethylalkohol 61 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Vergleichsbeispiel 6

Newpol LB-285 15 Teile

Fuji AS Orange5) 13 Teile

Fuji AS Weiß2)

Ethylalkohol 60 Teile

Isopropylalkohol 10 Teile

Anmerkungen:

1)_6) Mit Polyvinylbutyralharz beschichtetes Pigment, dispergierbar in Alkoholen, erhältlich von Fuji Shikiso K.K., Japan

7) Fluoreszierendes Orangepigment, erhältlich von Nihon Shokubai Kogyo K.K., Japan

8) Titandioxid, erhältlich von Titan Kogyo K.K., Japan

9) Polyvinylbutyralharz, erhältlich von Denki Kagaku Kogyo K.K., Japan

10) Polyvinylbutyralharz, erhältlich von Sekisui Kagaku Kogyo K.K., Japan

11) Modifiziertes Ethanol, erhältlich von Nippon Kasei K.K., Japan

12) Erhältlich von Nikko Chemicals K.K., Japan

Die Beschriftung wurde auf verschiedenen undurchlässigen Schreiboberflächen, wie in Tabelle 1 gezeigt, hergestellt, und ihre anfängliche Auslöschbarkeit und die Auslöschbarkeit nach Stehenlassen wurden untersucht. Die anfängliche Auslöschbarkeit ist als die Auslöschbarkeit der Beschriftung definiert, nachdem sie mit einem aus Filz hergestellten Löscher unmittelbar nach Bildung der Beschriftung abgewischt wurde, und die Auslöschbarkeit nach Stehenlassen ist als die Auslöschbarkeit der Beschriftung definiert, wenn diese mit einem aus Filz hergestellten Löscher nach einem Stehen bei einer Temperatur von 40ºC und einer relativen Feuchtigkeit von 40% während sieben Tagen abgewischt wurde. Unter den Schreibtafeln wurden zwei Melaminharztafeln verwendet.

Die Auslöschbarkeit wurde wie folgt festgestellt. Wenn die Beschriftung durch fünfmaliges Wischen mit einem Fuztuch (5 cm x 5 cm) unter einer Belastung von 200 g oder 400 g ausgelöscht wurde, wurde die Auslöschbarkeit mit "A" bezeichnet; wenn die Beschriftung durch achtmaliges Abwischen unter einer Belastung von 800 g ausgelöscht wurde, wurde die Auslöschbarkeit mit "B" bezeichnet, und wenn die Beschriftung nach zehnmaligem Abwischen unter einer Belastung von 800 g nicht ausgelöscht wurde, wurde die Auslöschbarkeit mit "0" bezeichnet. Die Angabe "-" zeigt, daß eine Einstufung nicht möglich war, da die Farbe der Schreibtafel dieselbe war wie diejenige der hierauf ausgebildeten Beschriftung.

Wie in Tabelle 1 angegeben ist, ergibt die Tintenzusammensetzung der Erfindung eine Beschriftung auf einer undurchlässigen Oberfläche, welche leicht nach langer Standzeit auslöschbar ist. Die Tintenzusammensetzung hat ebenfalls Auslöschbarkeit im wesentlichen unabhängig von dem Material der undurchlässigen Oberfläche und sie ergibt eine auslöschbare Beschriftung auf einer beliebigen undurchlässigen Oberfläche.

Spezifisch gesagt, enthält die Tintenzusammensetzung der Erfindung das erste und das zweite Trennmittel in Verbindung miteinander. Das erste Trennmittel verbessert insbesondere die Abhängigkeit der Auslöschbarkeit und der Auslöschbarkeit nach Stehenlassen der Beschriftung. Diese Verbesserung kann aus den folgenden Eigenschaften des Mittels abgeleitet werden. Das Mittel hat eine gute Benetzbarkeit bei einer beliebigen undurchlässigen Oberfläche, jedoch breitete es sich nicht auf der Oberfläche aus, d.h. es bleibt dort, wo die Beschriftung gebildet wurde. Zusätzlich ist das Mittel wasserlöslich, jedoch enthält es praktisch eine konstante Wassermenge und verdampft nicht leicht aus der gebildeten Beschriftung. Im Gegensatz dazu breiten sich vorbekannte Trennmittel wie die bekannten Ester, Silikon oder flüssiges Paraffin aus und verdampfen auf einer undurchlässigen Oberfläche und verändern ihren Wassergehalt auf der Oberfläche, so daß die mit einer ein solches Trennmittel enthaltenen Tintenzusammensetzung gebildete Beschriftung eine schlechte Auslöschbarkeit mit zunehmender Zeit besitzt. Ebenfalls ist es wahrscheinlich, daß eine solche Tintenzusammensetzung eine variierende Benetzbarkeit in Abhängigkeit von dem Material der undurchlässigen Oberfläche besitzt, und daher ist die Auslöschbarkeit in nicht erwünschter Weise von dem Material der undurchlässigen Oberfläche, auf welcher die Beschriftung hergestellt wird, abhängig.

Das zweite Trennmittel verbessert seinerseits insbesondere die Fließfähigkeit und Benetzbarkeit des ersten Trennmittels und verbessert damit die Auslöschbarkeit insgesamt. Das zweite Trennmittel verbessert ebenfalls die Färbung der Beschriftung auf einer undurchlässigen Schreibtafel von schwarzer Farbe.

Tabelle 1
Melamin, Schwarze Tafel A anfänglich nach Stehenlassen Acrylmaterial, Transparente Beispiel
Tabelle 1 (Fortsetzung)
Melamin Weiße Tafel anfänglich nach Stehenlassen Emaille Polyester Beispiel
Tabelle 2
Melamin Schwarze Tafel A anfänglich nach Stehenlassen Acrylmaterial, Transparente Beispiel
Tabelle 2 (Fortsetzung)
Melamin, Weiße Tafel anfänglich nach Stehenlassen Emaille Polyester Beispiel


Anspruch[de]

1. Auslöschbare Tintenzusammensetzung zum Schreiben auf einer undurchlässigen Schreiboberfläche, umfassend ein organisches Lösungsmittel, ein Harz, ein Pigment und ein Trennmittel, welche umfaßt:

(a) ein Polyoxyethylenpolyoxypropylenblockcopolymeres als ein erstes Trennmittel, das bei Normaltemperatur flüssig ist, in einer Menge von 5 - 20 Gew.-%, bezogen auf die Tintenzusammensetzung; und

(b) wenigstens eine organische Verbindung, ausgewählt aus der aus einem Carbonsäureester, einem Polyoxypropylenmonoalkylether und einem Polyoxyethylenpolyoxypropylenmonoalkylether bestehenden Gruppe, als zweitem Trennmittel, das bei Normaltemperaturen flüssig ist, in einer Menge von 2 - 10 Gew.-%, bezogen auf die Tintenzusammensetzung.

2. Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Carbonsäureester ein Alkylester einer gesättigten oder einer ungesättigten Carbonsäure ist, worin die Carbonsäure 8 - 20 Kohlenstoffatome hat und das Alkyl 2 - 20 Kohlenstoffatome hat.

3. Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Carbonsäureester ein Diester einer aliphatischen dibasischen Carbonsäure oder ein Diester einer aromatischen dibasischen Carbonsäure ist, worin das Alkyl 2 - 20 Kohlenstoffatome hat.

4. Tintenzusammensetzung nach Anspruch 3, worin der Diester der aliphatischen dibasischen Carbonsäure ein Succinat, ein Adipat oder ein Sebacat ist.

5. Tintenzusammensetzung nach Anspruch 3, worin der Diester der aromatischen dibasischen Carbonsäure ein Phthalat ist.

6. Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Carbonsäureester ein Ester eines aliphatischen mehrwertigen Alkohols mit 4 - 8 Kohlenstoffatomen und einer gesättigten oder einer ungesättigten Fettsäure mit 6 - 24 Kohlenstoffatomen ist.

7. Tintenzusammensetzung nach Anspruch 6, worin der aliphatische mehrwertige Alkohol Glycerin, Trimethylolpropan, Pentaerythrit oder Propylenglykol ist.

8. Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, welche das erste und das zweite Trennmittel zusammen in einer Menge von 10 - 23 Gew.-%, bezogen auf die Tintenzusammensetzung, enthält.

9. Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, worin das organische Lösungsmittel Ethylalkohol oder Isopropylalkohol oder eine Mischung von diesen ist.







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