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Dokumentenidentifikation DE19500217A1 11.07.1996
Titel Druckschalter
Anmelder Hydraulik-Ring Antriebs- und Steuerungstechnik GmbH, 72622 Nürtingen, DE
Erfinder Niethammer, Bernd, 72622 Nürtingen, DE
Vertreter Jackisch-Kohl und Kollegen, 70469 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 05.01.1995
DE-Aktenzeichen 19500217
Offenlegungstag 11.07.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.07.1996
IPC-Hauptklasse H01H 35/24
IPC-Nebenklasse G01L 9/14   G01L 19/14   
IPC additional class // H01H 35/38  
Zusammenfassung Der Druckschalter hat ein Gehäuse, in dem ein Schaltelement gegen eine Gegenkraft axial verschiebbar ist. Solche Druckschalter werden für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt. Sie haben häufig einen konstruktiv aufwendigen Aufbau.
Damit der Druckschalter bei konstruktiv einfacher Ausbildung preisgünstig gefertigt werden kann und zuverlässig arbeitet, weist das Schaltelement ein Kontaktteil auf, das zur Erzeugung eines Schaltsignals mit einem Kontakt zusammenwirkt. Das Schaltelement ist mit einem Dauermagneten verbunden, der mit einem gehäusefesten, aus magnetisierbarem Material bestehenden Joch zur Erzeugung eines Teiles der Gegenkraft zusammenwirkt. Der Druckschalter arbeitet druckbeaufschlagt. Steht das Druckmedium, mit dem z. B. eine Maschine beaufschlagt wird, unter einem vorgegebenen Druck, wird das Schaltelement des Druckschalters gegen die Gegenkraft verschoben, wobei der Kontaktteil mit dem Kontakt zusammenarbeitet.
Der Dauermagnet und das Joch sind verschleißfreie Bauteile, so daß die Funktion des Druckschalters auch nach langer Einsatzdauer zuverlässig gewährleistet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Druckschalter nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Solche Druckschalter werden für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt. Sie haben jedoch häufig einen konstruktiv aufwendigen Aufbau, sind dementsprechend kostspielig in der Fertigung und störanfällig im Betrieb.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen Druckschalter so auszubilden, daß er bei konstruktiv einfacher Ausbildung preisgünstig gefertigt werden kann und zuverlässig arbeitet.

Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Druckschalter erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

Der erfindungsgemäße Druckschalter arbeitet druckbeaufschlagt. Steht das Druckmedium, mit dem beispielsweise eine Maschine beaufschlagt wird, unter einem vorgegebenen Druck, wird das Schaltelement des Druckschalters gegen die Gegenkraft verschoben, wobei der Kontaktteil mit dem Kontakt zusammenarbeitet. Es wird ein Schaltsignal ausgelöst, das beispielsweise dazu herangezogen werden kann, die angetriebene Maschine zu stoppen. Das Schaltelement ist mit dem Dauermagneten verbunden, der mit dem Joch zusammenwirken kann. Aufgrund der zwischen beiden bestehenden Magnetkräfte wird zumindest ein Teil der dem Druck des Druckmediums entgegengerichteten Kraft erzeugt. Der Dauermagnet und das Joch sind verschleißfreie Bauteile, so daß die Funktion des erfindungsgemäßen Druckschalters auch nach langer Einsatzdauer zuverlässig gewährleistet ist.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.

Die Erfindung wird anhand zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 in Seitenansicht eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Druckschalters,

Fig. 2 in vergrößerter Darstellung und im Axialschnitt den Druckschalter gemäß Fig. 1, das sich in seiner Einbaulage befindet,

Fig. 3 und Fig. 4 in Darstellungen entsprechend den Fig. 1 und 2 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Druckschalters.

Der Druckschalter nach den Fig. 1 und 2 hat ein Gehäuse 1, das zweiteilig ausgebildet ist. Es hat einen äußeren Gehäuseteil 2, der auf einen inneren Gehäuseteil 3 geschraubt ist. Der äußere Gehäuseteil 2 hat einen im Innen- und Außendurchmesser erweiterten Schraubteil 4, mit dem er auf den inneren Gehäuseteil 3 geschraubt wird. Infolge dieser Schraubverbindung kann der äußere Gehäuseteil 2 stufenlos axial gegenüber dem inneren Gehäuseteil 3 eingestellt werden, um in noch zu beschreibender Weise den Schaltpunkt des Druckschalters exakt einstellen zu können.

Der Gehäuseteil 3 hat an seiner vom Gehäuseteil 2 abgewandten Seite einen zylindrischen Ansatz 5, mit dem der Druckschalter in eine Aufnahmebohrung 6 eines nicht näher dargestellten Bauteiles 7 eingesetzt werden kann. Vorteilhaft wird der Ansatz 5 in die Aufnahmebohrung 6 geschraubt. Der Ansatz 5 sitzt abgedichtet in der Aufnahmebohrung 6. Im Ansatz 5 ist ein Einsatz 8 untergebracht, der mittels zweier Dichtringe 9 und 10 abgedichtet im Ansatz 5 liegt. Der Dichtring 10 liegt im Bereich der Stirnwand 11 des Gehäuseteiles 3. Der Einsatz 8 wird von einer Axialbohrung 12 mittig durchsetzt. Sie ist in Richtung auf die Aufnahmebohrung 6 offen und nimmt einen Kolben 13 auf. An der vom Gehäuseteil 2 abgewandten Stirnseite des Einsatzes 8 ist ein Sicherungsring 14 vorgesehen, der den Kolben 13 in der einen Axialrichtung sichert. Mit seiner anderen Stirnseite liegt der Kolben 13 an einem Dichtelement 15 an, das im Ausführungsbeispiel als Kugel ausgebildet ist und in der Axialbohrung 12 des Einsatzes 8 liegt.

Am Dichtelement 15 diametral gegenüberliegend liegt ein weiterer Kolben 16 an, der aus der Axialbohrung 12 in den Gehäuseteil 3 ragt und eine Membran 17 trägt. Sie dient als Dichtung für Leckageöl und hat einen hülsenförmigen, verdickten Tragteil 18, mit dem die Membran 17 auf einem Tragstück 19 des Kolbens 16 befestigt ist. Am radial äußeren Rand ist die Membran 17 mit einem verdickten Ring 20 versehen, der zwischen einem Absatz 21 in der Innenwandung des Gehäuseteiles 3 und einem Joch 22 eingeklemmt ist. Das Joch 22, das aus magnetisierbarem Material, vorzugsweise aus Eisen, besteht, hat einen über seine Stirnseite vorstehenden Ring 23, der an der Innenwandung des Ringes 20 der Membran 17 anliegt. Auf diese Weise ist die Dichtungsmembran 17 in ihrer Einbaulage einwandfrei gesichert.

Durch die Membran 17 ist das Joch 22 von einem Sammelraum 24 getrennt, der im Gehäuseteil 3 vorgesehen ist und durch die Stirnwand 11 und die Membran 17 begrenzt wird. Die Stirnwand 11 hat mindestens eine Leckagebohrung 25, die mit mindestens einer Leckagebohrung 26 im Bauteil 7 leitungsverbunden ist. Somit kann im Sammelraum 24 aufgefangenes Leckageöl über die Leckagebohrungen 25, 26 zum (nicht dargestellten) Tank zurückgeführt werden.

Das Joch 22 hat eine zentrale Aufnahme 27, in der ein Halter 28 gelagert ist. Das Joch 22 ist auf seiner von der Membran 17 abgewandten Seite mit einer stirnseitigen Vertiefung 29 versehen, die sich in Richtung auf ihren Boden 30 stetig verjüngt. Der Halter 28 ragt in die Vertiefung 29 und trägt einen Dauermagneten 31, der an seinen beiden Stirnseiten von jeweils einem Flansch 32 und 33 bedeckt ist, die vorzugsweise einstückig mit dem Halter 28 ausgebildet sind. Er besteht aus nichtmagnetischem Material. Die Dicke des Flansches 32 bestimmt die Größe des Luftspaltes zwischen dem Dauermagneten 31 und dem Joch 22. Durch unterschiedliche Dicke des Flansches 32 läßt sich die in der Stellung gemäß Fig. 2 herrschende Anziehungskraft zwischen Dauermagnet 31 und Joch 22und damit die maximale Höhe des oberen Schaltpunktes bestimmen.

Der Halter 28 hat eine ihn mittig durchsetzende axiale Bohrung 34, in der ein Schalt- und Stellelement 35 untergebracht ist. Sein der Membran 17 zugewandter Endabschnitt 36 ist als Gewindeteil ausgebildet, der in einen entsprechenden Gewindeabschnitt der Bohrung 34 des Halters 28 geschraubt ist. An der Stirnseite dieses Gewindeteiles 36 liegt das Tragstück 19 an, das geringfügig in die Bohrung 34 des Halters 28 ragt. Das Schalt/Stellelement 35 ragt am gegenüberliegenden Ende aus der Bohrung 34 und trägt einen radial sich erstreckenden Ringflansch 37, dessen Außendurchmesser im Ausführungsbeispiel gleich groß ist wie der Durchmesser der Flansche 32, 33 des Halters 28. Der Ringflansch 37 hat mittig eine im Querschnitt teilkreisförmige Vertiefung 38, in die eine Kugel 39 ragt. Auf ihr stützt sich ein Federteller 40 ab, an dem sich das eine Ende einer Druckfeder 41 abstützt. Ihr anderes Ende liegt am Boden 42 eines napfförmigen Stellelementes 40 an, das in eine Gewindebohrung 44 des Gehäuseteiles 2 geschraubt ist. Mit dem Stellelement 43 läßt sich somit die Vorspannung der Druckfeder 41 stufenlos und genau einstellen. Dadurch kann die Federkraft-Weg-Kennlinie in der Höhe verstellt werden, so daß der Druckschalter einfach an den jeweiligen Einsatzfall angepaßt werden kann.

Im Gehäuseteil 2 ist ein elektrischer Kontakt 45 untergebracht, der mit dem Ringflansch 37 des Halters 28 zusammenwirken kann. Wird der Halter 28 gegenüber dem gehäusefesten Joch 22 axial verstellt, gelangt der Ringflansch 37 in Anlage an den Kontakt 45, wodurch ein entsprechendes Signal erzeugt wird. Der Kontakt 45 ist über (nicht dargestellte) Leitungen an eine entsprechende Signaleinheit angeschlossen.

Unter der Kraft der Druckfeder 41 liegen die Kugel 39, das Schalt/Stellelement 35, der Kolben 16, das Dichtelement 15 und der Kolben 13 aneinander. Zwischen dem Joch 22 und dem Dauermagneten 31 wirken Magnetkräfte, durch welche der Dauermagnet 31 am Joch 22 gehalten wird. Das Bauteil 7 hat eine Druckbohrung 46, durch welche das Hydraulikmedium mit dem jeweiligen Druck in eine Druckkammer 47 strömt, die vor dem Ansatz 5 des Gehäuseteiles 3 liegt. Der Kolben 13 wird durch das in der Druckkammer 47 befindliche Hydraulikmedium mit Druck beaufschlagt. Der Hydraulikdruck wirkt der Kraft der Druckfeder 41 sowie der zwischen dem Joch 22 und dem Dauermagneten 31 herrschenden Magnetkraft entgegen. Sobald der Hydraulikdruck größer wird als diese entgegengesetzt wirkenden Kräfte, wird über den Kolben 13, das Dichtelement 15, den Kolben 16 und das Schalt/Stellelement 35 der Halter 28 mit dem Dauermagneten 31 gegen die Kraft der Druckfeder 41 schlagartig axial verschoben. Dabei kommt der Ringflansch 37 in Berührung mit dem Kontakt 45, wodurch ein entsprechendes Signal ausgelöst wird. Sobald der Hydraulikdruck in der Druckkammer 47 wieder absinkt, wird der Halter 28 mit dem Dauermagneten 31 unter der Kraft der Druckfeder 41 schlagartig in die in Fig. 2 dargestellte Ausgangslage zurückgeschoben. Die zwischen dem Joch 22 und dem Dauermagneten 31 wirkenden Magnetkräfte halten den Halter 28 zuverlässig in dieser Lage. Durch das definierte schlagartige Umschalten zwischen den beiden Schaltpunkten ergibt sich ein sehr vorteilhaftes hysteresefreies Arbeiten des Druckschalters.

Der Abstand zwischen dem Ringflansch 37 und dem Kontakt 45 und damit der Schaltpunkt läßt sich sehr einfach einstellen, indem der Gehäuseteil 2 entsprechend unterschiedlich weit auf den Gehäuseteil 3 bei der Montage des Druckschalters geschraubt wird. Sobald dieser Schaltpunkt festgelegt ist, wird der Gehäuseteil 2 in bezug auf den Gehäuseteil 3 fixiert, so daß der Schaltpunkt während der Einsatzdauer des Druckschalters sich nicht unbeabsichtigt verstellen kann.

Der Luftspalt zwischen dem Joch 22 und dem Dauermagneten 31 kann ebenfalls sehr einfach eingestellt werden. Das Schalt/Stellelement 35 ist mit einem Stellteil 48 versehen, das im Ausführungsbeispiel als Innensechskant ausgebildet ist. Mit ihm läßt sich der Gewindeteil 36 und damit das gesamte Schalt/Stellelement 35 mit dem Ringflansch 37 um seine Achse drehen, wodurch der Halter 28 relativ zum Schalt/Stellelement 25 und damit relativ zum Joch 22 axial verstellt wird. Auf diese Weise kann der Abstand zwischen dem Flansch 32 des Halters 28 und dem Joch 22 stufenlos eingestellt werden. Je kleiner dieser Abstand ist, umso größer ist der erforderliche Hydraulikdruck, um den Halter 28 in der beschriebenen Weise schlagartig zu verstellen.

Der Einsatz 8 besteht aus zwei Buchsen 8&min; und 8&min;&min;, zwischen denen eine Distanzscheibe 8&min;&min;&min; liegt. Sie hat größeren Innendurchmesser als die beiden Buchsen 8&min; und 8&min;&min;, die gleichen Innendurchmesser haben. Die Distanzscheibe 8&min;&min;&min; dient als Führung für das Dichtelement 15, das je nach Schaltstellung an einer Dichtkante 8a der Buchse 8&min; oder an einer Dichtkante 8b der Buchse 8&min;&min; anliegt. Im Betrieb kann Leckageöl am Kolben 13 und am Dichtelement 15 vorbei zum Kolben 16 strömen. Er ist mit mindestens einer Nut 16&min; versehen, durch die das Leckageöl in den Sammelraum 24 und von dort über die Leckagebohrung 26 zurück zum Tank strömen kann. Leckageöl kann allenfalls während des Schaltvorganges, d. h. während des Verschiebens des Dichtelementes 15 auftreten.

Über die Dicke der Distanzscheibe 8&min;&min;&min; läßt sich die Größe der beiden Schaltpunkte bzw. der Abstand zwischen ihnen einfach einstellen. Durch die Dicke der Distanzscheibe 8&min;&min;&min; wird der Abstand zwischen den Dichtkanten 8a und 8b der beiden Buchsen 8&min; und 8&min;&min; und damit der Verschiebeweg des Dichtelementes 15 bestimmt.

Mit dem beschriebenen Druckschalter läßt sich hochgenau der maximale Arbeitsdruck in der Druckkammer 47 einstellen. Dadurch ist zuverlässig gewährleistet, daß durch das unter Arbeitsdruck stehende Hydraulikmedium beaufschlagte Maschinen, Geräte und dergleichen nicht durch einen unzulässig hohen Hydraulikdruck beschädigt werden. Der Druckschalter läßt sich einfach montieren und dabei genau einstellen. Da die Vertiefung 29 zur Aufnahme des Dauermagneten 31 in Richtung auf den Boden 30 konisch verjüngt ausgebildet ist, nehmen die Magnetkräfte beim Verschieben des Dauermagneten 31 relativ zum Joch 22 allmählich zu bzw. ab, so daß die Magnetkräfte nicht schlagartig in vollem Umfange zwischen Joch und Dauermagnet wirken, sondern allmählich aufgebaut werden. Dadurch wird nicht nur ein sicheres Schalten gewährleistet, sondern die entsprechenden Teile werden auch vor einer übermäßigen Beanspruchung zuverlässig geschützt.

Der Konuswinkel der Vertiefung 29 bestimmt den Verlauf der Kraft-Weg-Kennlinie des Druckschalters. Je kleiner der Konuswinkel ist, desto linearer verläuft die Kennlinie in einem vorgegebenen Wegbereich.

Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist der den Kontakt 45 aufweisende Bereich innerhalb des Querschnittes des Gehäuseteiles 2 untergebracht. Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 und 4 ist die an den Kontakt 45a angeschlossene Leitung 49 in einem versetzt zum Gehäuseteil 2a liegenden Gehäuseteil 50 untergebracht.

Der Gehäuseteil 2a hat gleichen Querschnitt wie der Gehäuseteil 3a, auf den der Gehäuseteil 2a geschraubt ist. Der Gehäuseteil 3a hat den Ansatz 5a, mit dem das Gehäuse 1a in die Aufnahmebohrung 6a des Bauteiles 7a gesteckt wird.

Wie bei der vorigen Ausführungsform ist im Gehäuseteil 3a die Dichtungsmembran 17a untergebracht, die in der beschriebenen Weise zwischen dem Absatz 21a des Gehäuseteiles 3a und der Stirnseite des Joches 22a festgeklemmt ist. Das Joch 22a sitzt wiederum axial unverschieblich im Gehäuseteil 3a und nimmt den Halter 28a auf, auf dem der Dauermagnet 31a zwischen den halterseitigen Flanschen 32a und 33a angeordnet ist. Der Dauermagnet 31a liegt in einer stirnseitigen Vertiefung 29a des Joches 22a, die wiederum in Richtung auf ihren Boden 30a konisch verjüngt ausgebildet ist.

Im Halter 28a ist das Schalt/Stellelement 35a untergebracht, mit dem in der beschriebenen Weise der Halter 28a axial in bezug auf das Joch 22a verstellt werden kann. Der Halter 28a sitzt hierzu auf einem Gewindeteil 36a des Schalt/Stellelementes 35a. Es ragt axial über den Halter 28a und trägt am überstehenden Ende den Ringflansch 37a, der mit dem elektrischen Kontakt 45a zusammenwirkt.

Das Schalt/Stellelement 35a hat eine axiale Sacklochbohrung 51, an deren Boden das eine Ende der Druckfeder 41a abgestützt ist. Ihr anderes Ende stützt sich am Boden 42a des Stellelementes 43a ab, das in eine entsprechende Gewindebohrung 44a des Gehäuseteiles 2a geschraubt ist. Im übrigen ist dieser Druckschalter gleich ausgebildet wie beim vorigen Ausführungsbeispiel.

Sobald der in der Druckkammer 47a herrschende Hydraulikdruck größer ist als die Kraft der Druckfeder 41a und die Magnetkraft, werden der Kolben 13a, das kugelförmige Dichtelement 15a, der Kolben 16a und das Schalt/Stellelement 35a axial verschoben. Da das Schalt/Stellelement 35a über den Gewindeteil 36a axial fest mit dem Halter 28a verbunden ist, wird er zusammen mit dem Dauermagneten 31a axial mitgenommen. Der Ringflansch 37a des Schalt/Stellelementes 35a kommt am Kontakt 45a zur Anlage, wodurch ein entsprechendes Schaltsignal ausgelöst wird.

Sobald der Hydraulikdruck in der Kammer 47a wieder absinkt, wird das Schalt/Stellelement 35a durch die Druckfeder 41a zurückgeschoben, wobei mit zunehmender Annäherung des Dauermagneten 31a an das Joch 22a auch die Magnetkräfte zunehmen, wodurch der Halter 28a, der Kolben 16a, das Dichtelement 15a und der Kolben 13a wieder in ihre in Fig. 4 dargestellte Ausgangslage zurückgeschoben werden. Dieses Ausführungsbeispiel arbeitet in gleicher Weise wie die Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2.

Die beschriebenen Druckschalter können in allen druckbeaufschlagten Systemen, so auch in der Pneumatik, eingesetzt werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Druckschalter mit einem Gehäuse, in dem ein Schaltelement gegen eine Gegenkraft axial verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (35, 35a) mindestens ein Kontaktteil (37, 37a) aufweist, das zur Erzeugung eines Schaltsignals mit wenigstens einem Kontakt (45, 45a) zusammenwirkt, und daß das Schaltelement (35, 35a) mit wenigstens einem Dauermagneten (31, 31a) verbunden ist, der mit mindestens einem gehäusefesten, aus magnetisierbarem Material bestehenden Joch (22, 22a) zur Erzeugung mindestens eines Teils der Gegenkraft zusammenwirkt.
  2. 2. Druckschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (31, 31a) auf einem Halter (28, 28a) sitzt, der relativ zum Joch (22, 22a) axial einstellbar ist.
  3. 3. Druckschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (28, 28a) auf dem Schaltelement (35, 35a) sitzt.
  4. 4. Druckschalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (35, 35a) mit wenigstens einem Gewindeteil (36, 36a) in eine Gewindebohrung (34) des Halters (28, 28a) eingreift.
  5. 5. Druckschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (31, 31a) in einer Vertiefung (29, 29a) des Joches (22, 22a) liegt, deren Querschnittsfläche in Richtung auf ihren Boden (30, 30a) vorzugsweise stetig abnimmt.
  6. 6. Druckschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (31, 31a) über seine axiale Länge konstanten Querschnitt hat.
  7. 7. Druckschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkraft eine Federkraft überlagert ist.
  8. 8. Druckschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft einstellbar ist.
  9. 9. Druckschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1, 1a) ein Stellelement (43, 43a) gelagert ist, an dem ein Ende einer Druckfeder (41, 41a) anliegt.
  10. 10. Druckschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1, 1a) aus zwei relativ zueinander axial verstellbaren Gehäuseteilen (2, 3; 2a, 3a) besteht.
  11. 11. Druckschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (35, 35a) mit einem mit Druckmedium beaufschlagbaren Kolben (13, 13a) verbunden ist.
  12. 12. Druckschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (22, 22a) und das Schaltelement (35, 35a) gegenüber dem Druckmedium durch eine Dichtungsmembran (17, 17a) abgedichtet sind.
  13. 13. Druckschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmembran (17, 17a) zwischen einem Absatz (21, 21a) des Gehäuses (1, 1a) und dem Joch (22, 22a) randseitig eingeklemmt ist.
  14. 14. Druckschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (13, 13a) in einem Einsatz (8) untergebracht ist.
  15. 15. Druckschalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (8) aus zwei Buchsen (8&min;, 8&min;&min;) und einer zwischen ihnen liegenden Distanzscheibe (8&min;&min;&min;) besteht.
  16. 16. Druckschalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der Distanzscheibe (8&min;&min;&min;) größer ist als der Innendurchmesser der beiden Buchsen (8&min;, 8&min;&min;).
  17. 17. Druckschalter nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzscheibe (8&min;&min;&min;) als Führung für ein Dichtelement (15, 15a), vorzugsweise eine Dichtkugel, dient.
  18. 18. Druckschalter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement (15, 15a) in den beiden Schaltpunkten an einer Dichtkante (8a, 8b) der jeweiligen Buchse (8&min;, 8&min;&min;) anliegt.






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