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Dokumentenidentifikation DE19502766A1 08.08.1996
Titel Bodeneffektfahrzeug
Anmelder Blum, Klaus, Rorschacherberg, CH
Erfinder Blum, Klaus, Rorschacherberg, CH;
Blum, Albert, Kilchberg, CH
Vertreter Patentanwälte Lippert, Stachow, Schmidt & Partner, 51427 Bergisch Gladbach
DE-Anmeldedatum 30.01.1995
DE-Aktenzeichen 19502766
Offenlegungstag 08.08.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.08.1996
IPC-Hauptklasse B60V 3/08
IPC-Nebenklasse B60V 1/08   B64C 35/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft Bodeneffektfahrzeuge, mit wenigstens einem Rumpf und an diesem befindlichen Bodeneffekttragflächen, sowie einer Leitwerksanordnung zur Richtungssteuerung, zum schnellen Transport von Personen und/oder Gütern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bodeneffektfahrzeug zu schaffen, das preisgünstig hergestellt werden kann und das insbesondere die Nachteile des Standes der Technik vermeidet und besonders wirtschaftlich betrieben werden kann.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch wenigstens einen Rumpf eines Altflugzeuges, an dem anstelle der vorhandenen Tragflächen oder zusätzlich zu diesen am Rumpf Bodeneffekttragflächen in Verbindung mit einer vergrößerten Leitwerkanordnung montiert sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Bodeneffektfahrzeuge, mit wenigstens einem Rumpf und an diesem befindlichen Bodeneffekttragfläche, sowie einer Leitwerksanordnung zur Richtungssteuerung, zum schnellen Transport von Personen und/oder Gütern.

Die bisher bekannten Transportsysteme zum Transport von Personen und/oder Gütern zeigen verschiedene Nachteile, die insbesondere in der schlechten Wirtschaftlichkeit oder in der erheblichen Umweltbelastung zu sehen sind. Als kostengünstig können zwar große Schiffe angesehen werden, diese sind aber viel zu langsam und somit nicht in der Lage, in kurzer Zeit große Transportmengen zu bewältigen. Hovercrafts, bzw. Luftkissenfahrzeuge sind für mittlere Entfernungen nicht wirtschaftlich und sind außerdem zu langsam. Vorteilhaft ist bei Luftkissenfahrzeugen allerdings, daß mit diesen nahezu beliebige Küstenabschnitte ohne vorbereitete Hafenanlagen erreicht werden können.

Hydrofoil- oder Tragflächenboote können nur auf Wasserflächen eingesetzt werden und benötigen außerdem einen Tiefgang, so daß zum Be- und Entladen dieser Boote besondere Vorkehrungen zu treffen sind.

Bei Verkehrsflugzeugen ist festzustellen, daß diese zwar sehr schnell sind, aber wegen der zu erreichenden Flughöhen sehr unwirtschaftlich und umweltschädigend sind, da während des Steigfluges ein erheblicher Treibstoffverbrauch zu verzeichnen ist, der größer sein kann, als während der übrigen Flugzeit. Verkehrsflugzeuge sind deshalb bei größeren Tonnagen über mittlere Distanzen nicht wirtschaftlich.

Auch hat sich bei den bisher bekannt gewordenen Bodeneffektfahrzeugen, die sich auch über Landflächen bewegen können, gezeigt, daß diese in der Herstellung sehr teuer sind und beim Start und bei der Wasserung einen erhöhten Leistungsbedarf aufweisen. Auch bedingt der Betrieb im Zusammenhang mit Wasser, daß die Konstruktion sehr stabil sein muß, da beispielsweise bei dem Start im Wasser und bei der Rückkehr ins Wasser sehr hohe Belastungen der gesamten Konstruktion durch die "Härte" des Wassers auftreten. Deshalb ist es erforderlich, die Schwimmer und die gesamte Konstruktion so auszubilden, daß diese den hohen Belastungen im Wasser - bei hoher Geschwindigkeit - gewachsen sind.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Bodeneffektfahrzeug zu schaffen, das preisgünstig hergestellt und bei hoher Betriebssicherheit besonders wirtschaftlich betrieben werden kann.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Die erfindungsgemäße Lösung erlaubt die Herstellung von besonders preisgünstigen Bodeneffektfahrzeugen, bei denen sämtliche Baugruppen, wie Flugzeugrumpf, Tragflächenteile, Hydraulik- Steuerungs- und Regelungskomponenten, Fahrwerke wieder verwendet werden können, so daß eine besonders günstige Möglichkeit für das Recycling von Flugzeugen geschaffen wurde.

Wie aus den Ansprüchen hervorgeht, können nur ein Rumpf, oder auch zwei Flugzeugrümpfe verwendet werden, die katamaranartig miteinander verbunden werden. Das Verbindungsteil besteht in diesem Fall aus einem dem Bodeneffekt speziell angepaßten Tragflächenprofil. Durch die Katamaranbauweise wird eine stabile statische und dynamische Lage des Bodeneffektfahrzeuges in allen Betriebszuständen erreicht. Durch das spezielle Tragflächenprofil (mit S-Schlag) wird in Verbindung mit dem Höhenruder eine absolut sichere Höhen- und Nickstabilität erreicht.

Eine besonders vorteilhafte Lösung wird erreicht durch die Wiederverwendung der vorhandenen Tragflächen und deren vorhandenen statischen Struktur wobei das Tragflächenprofil für den Langsamflug im Bodeneffekt anzupassen ist. Hierfür ist ein Göttinger-Profil besonders geeignet. Es ist darauf zu achten, daß die vorhandenen Holme durch das neue Profil die gleichen statischen Daten beim Langsamflug erreichen wie dies beim Schnellflug durch das vorhandene Profil der Fall war.

Alternativ kann auch das Altflugzeug vollständig erhalten bleiben und lediglich Bodeneffekttragflächen zusätzlich montiert werden. Die Montage kann dabei an der Unterseite der Tragflächen an schon vorhandenen Tragpunkten erfolgen. Da die Bodeneffekttragflächen eine erhebliche Dicke aufweisen können, kann deren Innenraum auch als Frachtraum genutzt werden.

Mit dem erfindungsgemäßen Bodeneffektfahrzeug sind verschiedene Betriebsarten möglich. So ist es möglich, dieses nur auf dem Wasser einzusetzen, was allerdings die Ausstattung mit Schwimmern und eine größere Antriebsleistung voraussetzt. Auch ist die Amphibium-Betriebsweise möglich, indem das Bodeneffektfahrzeug vom Land zum Wasser oder vom Wasser zum Land betrieben werden kann.

Die Betriebsweise von Land zu Land ist die wirtschaftlich günstigste Betriebsweise, da nur ein Fahrwerk benötigt wird und Auftriebskörper nur zur Notwasserung erforderlich sind. Außerdem ist hier der niedrigste Treibstoffverbrauch zu verzeichnen, da der Übergang vom Roll- zum Flugzustand im Bodeneffekt kürzer als bei Flugzeugen ist. Da der Steigflug entfällt, wird eine erhebliche Einsparung an Treibstoff erreicht.

Aus diesen Gründen weist das erfindungsgemäße Bodeneffektfahrzeug ein sehr günstiges Masse/Nutzlast-Verhältnis auf, da im Gegensatz zu Flugzeugen vergleichsweise wesentlich weniger Treibstoff mitgeführt werden muß, so daß sich die Nutzlast im gleichen Maße erhöht, wie sich das Gewicht der eingesparten Treibstoffmenge erhöht.

Die Erfindung soll an nachfolgenden Ausführungsbeispielen erläutert werden. In den Zeichnung zeigen:

Fig. 1 ein Bodeneffektfahrzeug mit einem normalen Flugzeugrumpf und einer Bodeneffekttragfläche in Tiefdeckeranordnung;

Fig. 2 ein Bodeneffektfahrzeug mit an vorhandenen Tragflächen befestigten Bodeneffekttragflächen;

Fig. 3 die Vorderansicht eines Bodeneffektfahrzeuges nach Fig. 2;

Fig. 4 ein Bodeneffektfahrzeug mit einem Hochdecker-Flugzeugrumpf und mit im unteren Bereich des Rumpfes angeordneten Bodeneffekttragflächen in Tandemanordnung;

Fig. 5 die schematische Darstellung der Anordnung von Frachtcontainern an der Unterseite der Bodeneffekttragfläche;

Fig. 6 eine im Schnitt dargestellte Bodeneffekttragfläche mit integriertem Frachtraum; und

Fig. 7 eine katamaranartige Anordnung von zwei Flugzeugrümpfen mit zugehörigen Fan-Triebwerken.

Aus Fig. 1 ist das Grundprinzip des Bodeneffektfahrzeuges ersichtlich, bei dem an einem Rumpf 1 eines Altflugzeuges anstelle der Tragflächen Bodeneffekttragflächen 2 in Verbindung mit einer vergrößerten Leitwerksanordnung 3 montiert sind. Die Bodeneffekttragfläche 2 ist mit einem Göttinger Profil mit S- Schlag versehen und weist eine gerade Hinterkante auf. Die Bodeneffekttragflächen 2 können auch um den vorhandenen Holm des Tiefdeckers montiert werden.

Für energiesparende Start- und Landevorgänge ist weiterhin ein Fahrwerk 4 vorgesehen, wobei hierzu das bereits am Altflugzeug vorhandene Fahrwerk genutzt werden kann.

Zweckmäßigerweise wird die Bodeneffekttragfläche 2 mit einem Langsamflugprofil versehen, wobei diese im Verhältnis zur Tiefe eine große Dicke aufweist. Damit besteht die Möglichkeit, den Innenraum der Bodeneffekttragflächen 2 als Frachtraum 5 (Fig. 6) auszubilden, wobei zusätzliche Stützholme von Vorteil sind.

Fig. 2 und 3 zeigen ein Bodeneffektfahrzeug, bei dem die Bodeneffekttragflächen 2 unter die normalen Tragflächen 6 bei einem Mittel- oder Tiefdecker montiert ist. Die Tragflächen sind als Stummelflügel umgebaut, bzw. verkürzt und können wie in Fig. 1 dargestellt mit entsprechenden Triebwerken 7 versehen werden. Bessere Steuerungseigenschaften werden bei größeren Einheiten erreicht, wenn zusätzliche Triebwerke unmittelbar vor dem Seitenleitwerk 8 angeordnet werden. Dadurch wird die Wendigkeit des Bodeneffektfahrzeuges im Langsamflug und am Boden verbessert. Die Haupttriebwerke sind in der Regel als Fan-Triebwerke 9 ausgebildet.

Aus Fig. 4 ist eine Variante des Bodeneffektfahrzeuges ersichtlich, bei der die Triebwerke 7 auf jeder Tragfläche 6 des Hochdeckers angeordnet sind. Die Tragflächen 6 können als Stummelflügel ausgebildet sein, da diese nur einen unbedeutenden Beitrag zum Auftrieb liefern. Es kann auch die Originaltragfläche des Altflugzugrumpfes wiederverwendet werden. Es können auch zwei Bodeneffekttragflächen 2 im unteren Bereich seitlich des Rumpfes 1 angeordnet werden.

Das erfindungsgemäße Bodeneffektfahrzeug kann auch sehr gut zum Transport von Lasten verwendet werden, indem zusätzliche Transportbehälter 10 unter die Bodeneffekttragflächen 2 gehängt werden, wie dies aus Fig. 5 ersichtlich ist. Wird die äußere Form dieser Transportbehälter 10 nach aerodynamischen und hydrodynamischen Gesichtspunkten gestaltet, so können die Transportbehälter 10 auch im Langsamflug über Wasserflächen abgesetzt werden. Diese Ausführung kann von besonderem Vorteil etwa bei militärischen/paramilitärischen Operationen sein.

Ein besonders hoher Nutzeffekt wird erreicht durch die Anordnung von zwei Rümpfen in Katamaranform, die mit einer Bodeneffekttragfläche miteinander verbunden werdend wie dies aus Fig. 7 ersichtlich ist. Die Spannweite des mittleren Teiles der Bodeneffekttragfläche 2 zwischen den Rümpfen 1 sollte dabei ca. 1/3 der Gesamtspannweite betragen. Auf beiden Außenseiten der Rümpfe 1 setzen sich die Bodeneffekttragflächen 2 wie bei einem Bodeneffektfahrzeug mit nur einem Rumpf 1, fort. Die an jedem Rumpf 1 befindlichen Seitenleitwerke 8 werden hierbei durch ein hochgesetztes Höhenleitwerk 11 miteinander verbunden.

Werden die Bodeneffektfahrzeuge in der Betriebsart Land/Land verwendet, so sind gesonderte Schwimmer nicht notwendig, da lediglich zu sichern ist, daß das Bodeneffektfahrzeug bei einer Notwasserung an der Wasseroberfläche bleibt. Für diesen Fall sind Teile der Bodeneffekttragflächen 2 als Hilfsschwimmer ausgebildet. Weiter ist eine besonders günstige Auftriebserhöhung vorgesehen, die - vergleichbar ist mit den herkömmlichen Enteisungsanlagen bei Flugzeugen - im Falle einer Notwasserung, durch in Längsrichtung am gesamten Rumpf oder den Rümpfen als aufblasbare Gummiflächen ausgebildet sind. Bedingt durch langsame Fluggeschwindigkeit ist es sinnvoll, die ursprünglichen Ruder zu vergrößern.

Die Triebwerksanordnung wird im Normalfall im mittleren Teil der Bodeneffekttragfläche 2 zwischen den Rümpfen 1 vorgesehen. Die Propeller der Fan-Triebwerke 9 (es können auch offene Propeller sein) werden über verlängerte Wellen von den vorteilhafterweise im Innenraum der Tragflächen angeordneten Triebwerken direkt angetrieben.

Für den Fall einer vorwiegend auf dem Wasser betriebenen Version ist anstelle des Fahrwerkes ein Luftkissen in der Form eines Luftkissenfahrzeuges (Hovercraft) oder eines Luftkissenfahrzeuges mit festen Seitenwänden und gesteuerten Regelklappen vorgesehen, wie dies bei "Surface-Effect-Ships" oder "Sidewall-Crafts" der Fall ist.

Die Verstellung der quer verlaufenden Klappen erfolgt während der Start- und Landephase geschwindigkeitsabhängig.

Beim Start bleiben die Klappen so lange geschlossen, bis der an der vorderen Klappe entstehende Staudruck gleich oder höher ist, als der Innendruck im Luftkissen. Danach werden die Klappen umgesteuert (geöffnet), so daß die Triebwerksleistung voll für die Beschleunigung des Bodeneffektfahrzeuges zur Verfügung steht. Die Klappensteuerung erfolgt bei der Landung in entsprechend umgekehrter Reihenfolge.

Mit den Bodeneffektfahrzeugen sind Geschwindigkeiten im Bodeneffekt bis zu ca. 400 km/h bei einer Flughöhe über Wasser von 10 bis 15% der Spannweite der Tragflächen erreichbar, wobei die Reisegeschwindigkeit je nach Baugröße und Verwendungszweck zwischen 120 und 400 km/h wählbar ist.

Da die Bodeneffektfahrzeuge nicht am allgemeinen Luftverkehr teilnehmen, werden bestehende Luftstraßen entlastet und die Lärmbelastung in der Nähe von Flughäfen gemindert. Auf Grund der besonderen Auftriebsbedingungen im Bodeneffekt können die Triebwerksleistungen erheblich reduziert werden, wobei es absehbar ist, in Zukunft ökologisch sehr günstige Dieseltriebwerke oder Wasserstoffantriebe einzusetzen, die für Flugzeuge wegen der im Steigflug benötigten großen Treibstoffmengen und des höheren Gewichtes nicht einsetzbar sind.

Bezugszeichenliste

1 Rumpf

2 Bodeneffekttragfläche

3 Leitwerksanordnung

4 Fahrwerk

5 Frachtraum

6 Tragfläche

7 Triebwerk

8 Seitenleitwerk

9 Fan-Triebwerk

10 Transportbehälter

11 Höhenruder


Anspruch[de]
  1. 1. Bodeneffektfahrzeug, mit wenigstens einem Rumpf und an diesem befindlichen Bodeneffekttragflächen, sowie einer Leitwerksanordnung zur Richtungssteuerung und mit einer Antriebsvorrichtung, zum schnellen Transport von Personen und/oder Gütern, gekennzeichnet durch wenigstens einen Rumpf eines Altflugzeuges, an dem anstelle der vorhandenen Tragflächen oder zusätzlich zu diesen am Rumpf Bodeneffekttragflächen in Verbindung mit einer vergrößerten Leitwerkanordnung montiert sind.
  2. 2. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodeneffekttragflächen ein Göttinger Profil mit S-Schlag aufweisen.
  3. 3. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodeneffekttragflächen eine gerade Hinterkante aufweisen.
  4. 4. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche als Langsamflugprofil umgestaltet ist.
  5. 5. Bodeneffektfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen im Verhältnis zur Tiefe eine große Dicke aufweisen.
  6. 6. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum der Bodeneffekttragflächen als Frachtraum ausgebildet ist.
  7. 7. Bodeneffektfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodeneffekttragflächen im unteren Bereich des Rumpfes angeordnet sind.
  8. 8. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodeneffekttragflächen bei einem Tiefdecker anstelle der normalen Tragfläche montiert sind.
  9. 9. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodeneffekttragflächen um die vorhandenen Holme oder der ganzen Tragflächen des Altflugzeuges montiert sind.
  10. 10. Bodeneffektfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodeneffekttragflächen bei einem Hochdecker unterhalb der vorhandenen Tragflächen des Altflugzeuges montiert sind.
  11. 11. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodeneffekttragflächen mit den Tragflächen des Hochdeckers fest verbunden sind.
  12. 12. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen des Hochdeckers als Stummelflügel ausgebildet sind.
  13. 13. Bodeneffektfahrzeug nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf jedem Tragflügel des Hochdeckers wenigstens ein Triebwerk befestigt ist.
  14. 14. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bodeneffekttragflächen zusätzliche Stützholme vorgesehen sind.
  15. 15. Bodeneffektfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei oder mehr Bodeneffektflügel in Tandemanordnung mit dem Rumpf verbunden sind.
  16. 16. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rümpfe katamaranartig durch Bodeneffekttragflächen miteinander verbunden sind.
  17. 17. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannweite des mittleren Teiles der Bodeneffekttragfläche zwischen den Rümpfen ca. 1/3 der Gesamtspannweite beträgt.
  18. 18. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodeneffekttragflächen im unteren Bereich der Rümpfe befestigt sind.
  19. 19. Bodeneffektfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Rümpfe und/oder die Bodeneffekttragflächen mit Fahrwerken versehen sind.
  20. 20. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der Bodeneffekttragflächen als Hilfsschwimmer ausgebildet sind.
  21. 21. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bodeneffekttragflächen Hilfsschwimmer befestigt sind.
  22. 22. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpf des Altflugzeuges oder die Rümpfe mit einem vergrößerten Höhenruder versehen sind.
  23. 23. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodeneffektfahrzeug mit einem vergrößerten Seitenleitwerk versehen ist.
  24. 24. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenleitwerke bei einer katamaranartigen Rumpfanordnung durch ein hochgesetztes Höhenruder miteinander verbunden sind.
  25. 25. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Seitenleitwerk ein Triebwerk vorgesetzt ist.
  26. 26. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwerke als Fan- Triebwerke ausgebildet sind.
  27. 27. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmotoren innerhalb des mittleren Tragflächenteils angeordnet sind und daß die Propeller über verlängerte Antriebswellen angetrieben werden.
  28. 28. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen mit Lande- und Auftriebsklappen versehen sind.
  29. 29. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen über seitliche senkrecht in Längsrichtung des Bodeneffektfahrzeuges angeordnete Begrenzungsflächen verfügen.
  30. 30. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß ein Luftkissen etwa in Form eines Luftkissenfahrzeuges oder eines Luftkissenfahrzeuges mit festen Seitenwänden und gesteuerten Strömungsklappen ausgebildet ist.
  31. 31. Bodeneffektfahrzeug nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen an der vorderen Lufteintrittseite und an der hinteren Luftaustrittsseite mit quer verlaufenden schwenkbaren Klappen begrenzt und gesteuert wird.
  32. 32. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der quer angeordneten Klappen geschwindigkeitsabhängig erfolgt.
  33. 33. Bodeneffektfahrzeug nach einem der Ansprüche i bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodeneffekttragflächen mit Halterungen zur Aufnahme von externen Transportbehältnissen versehen sind.






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