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Dokumentenidentifikation DE19505560A1 22.08.1996
Titel Verfahren zum Steuern der Bogenzufuhr
Anmelder MAN Roland Druckmaschinen AG, 63075 Offenbach, DE
Erfinder Müller, Joachim, 82049 Pullach, DE
DE-Anmeldedatum 18.02.1995
DE-Aktenzeichen 19505560
Offenlegungstag 22.08.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.08.1996
IPC-Hauptklasse B65H 7/12
Zusammenfassung Beschrieben wird ein Verfahren zur Steuerung der Bogenzufuhr bei einer bogenverarbeitenden Druckmaschine, insbesondere Bogenoffsetdruckmaschine, bei welcher die Bogen von der Oberseite eines Bogenstapels entnommen werden, daraufhin eine Überprüfung hinsichtlich Doppel- oder Fehlbogen mit anschließender Förderung zu einer Anlage 3 erfolgt. Um zu vermeiden, daß durch ein sofortiges Stillsetzen der Bogenförderung bei einem festgestellten Doppel- oder Fehlbogen sämtliche Bogen 6 zwischen Anlage 3 und Doppelbogen vom Fördertisch 2 des Anlegers 1 entnommen werden müssen und ferner, daß durch das unmittelbare Abstellen der Farbzufuhr insbesondere in den ersten Druckwerken beim Wiederanfahren eine Überfärbung der ersten Bogen auftritt, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß nach Feststellen eines Doppel- oder Fehlbogens noch so viele Bogen 6 in die Maschine hineingefördert werden, wie sich zwischen Anlage 3 und dem Ort der Bogenkontrolle (7, 8) befinden. Nach dem Feststellen eines Doppel- oder Fehlbogens wird dabei die Bogenabnahme vom Stapel sofort unterbunden. Durch diese Maßnahme wird der Doppel- oder Fehlbogen bis zur Anlage 3 transportiert, so daß nur ein oder zwei Bogen vom Drucker zu entnehmen sind. Durch diese Maßnahme kann ferner erreicht werden, daß ein frühzeitiges Abschalten der Farbzufuhr gerade im ersten Druckwerk möglich ist, so daß durch die noch in die Maschine einlaufenden und zu bedruckenden Bogen eine Farbabnahme erfolgt.

Beschreibung[de]
Verfahren zum Steuern der Bogenzufuhr

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern der Bogenzufuhr gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Bei Bogenoffsetdruckmaschinen der bekannten und heute weit verbreiteten Art werden die Bogen von einem Anlegerstapel entnommen, über einen Fördertisch (Saugbändertisch) zur Anlage transportiert, dort ausgerichtet und sodann von einem Vorgreifer ergriffen und dem ersten Druckwerk übergeben. Damit einerseits ein registergerechter Druck des Sujets bezüglich dem Druckbogen einerseits und andererseits Maschinenschäden durch fehlerhaft eingezogene Bogen vermieden werden, erfolgt an verschiedenen Stellen der zuvor beschriebenen Förderstrecke eine sensorische Überwachung des Bogenlaufes.

So ist es bekannt, kurz nach dem Abheben des obersten Bogens vom Anlegerstapel den geschuppten Bogenstrom auf das Vorhandensein von Doppelbogen zu überwachen. Zur Doppelbogenkontrolle im geschuppten Bogenstrom finden dabei insbesondere tastende Kontrolleinrichtungen Verwendung. Wird kurz nach der Vereinzelung und nach dem Abheben des obersten Bogens vom Anlegerstapel ein Doppelbogen festgestellt, so erfolgt das unmittelbare Sperren der Anlage und des Vorgreifers sowie das Stillsetzen des Anlegers durch Schalten einer Kupplung, welche den Anleger mit dem Antrieb der Druckmaschine verbindet. Der letzte vor Feststellung eines Doppelbogens noch in die Maschine eingezogene Bogen wird dann noch ausgedruckt, woraufhin das Abstellen der Gummituchzylinder in den einzelnen Druckwerken folgerichtig, d. h. entsprechend dem Bogenlauf eingeleitet wird. Ebenfalls wird auch die Farb- und Feuchtmittelzufuhr auf die Druckplatten in den einzelnen Druckwerken abgeschaltet.

Eine Kontrollvorrichtung fuhr die Zufuhr von Bogen, welche unmittelbar in Förderrichtung der Bogen hinter dem Anlegerstapel angeordnet ist und zur Erfassung von Doppelbogen dient, ist aus der DE 29 30 270 C2 bekannt. Diese Vorrichtung weist dabei eine angetriebene Transportrolle sowie eine beweglich gegenüber dieser gelagerte Tastrolle auf, wobei die Bogen zwischen diesen Rollen hindurchgefördert werden.

Das nach dem oben beschriebenen Verfahren unmittelbar eingeleitete Stillsetzen des Anlegers, das Druck-Ab-Stellen sowie das Abschalten der Farb- und Feuchtmittelzufuhr hat dabei gerade für die ersten beiden Druckwerke den Nachteil, daß nach dem letzten in die Maschine einlaufenden und bedruckten Bogen der Farb- und Feuchtmittelfluß abrupt unterbrochen wird. Wird dann nach Beseitigung der Störungsursache (Entfernen des Doppelbogens aus dem Bogenstrom) wieder ein nächster Bogen in die Maschine eingefördert, so kommt es durch das zuvorige Einfärben und Einfeuchten der Druckplatten sowie der Gummitücher zu einer Überfärbung, die sich erst über mehrere Bogen wieder abbaut, was Makulaturanfall bedeutet.

Ein weiterer Nachteil des unmittelbaren Stillsetzens der Bogenförderung nach Feststellung eines Doppel- oder Fehlbogens direkt nach der Bogenförderung hinter dem Anlegerstapel ist, daß der Drucker die gesamte Bogenschuppe - zwischen Anlage und Transportrolle liegen etwa 5-7 Bogen - vom Fördertisch abräumen muß und ebenfalls auch den Stopperverursacher, also den Doppelbogen zu entfernen hat. Gerade dünne und empfindliche Bedruckstoffe werden bei dieser Entnahme oft beschädigt, so daß auch hier Makulatur anfallt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derartig zu gestalten, so daß die oben genannten Nachteile vermieden werden können.

Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß nach Feststellung eines Doppel- oder Fehlbogens in Förderrichtung der Bogen kurz hinter dem Anlegerstapel noch die vor diesem Doppel- oder Fehlbogen liegenden Bogen in die Druckmaschine eingefördert werden und das Sperren der Anlage erst dann erfolgt, wenn der letzte noch korrekt liegende Bogen vor dem Doppel- oder Fehlbogen in die Maschine eingelaufen ist. Es wird also ausgenutzt, daß sich auf dem Fördertisch etwa 5-7 Bogen vor dem Doppel- oder Fehlbogen in der Schuppe befinden und somit noch korrekt angelegt und auch bedruckt werden können. Der den Stopper auslösende Doppel- oder Fehlbogen kann dann vom Drucker an der Anlage entnommen werden, wobei in der Regel die dem Doppel- oder Fehlbogen folgenden Bogen wieder korrekt in der Schuppe liegen, so daß vom Drucker nur eine minimale Anzahl, insbesondere nur der Doppel- bzw. Fehlbogen selbst entnommen werden muß.

Dadurch, daß nach Feststellen des Doppel- oder Fehlbogens eine dem Unterschuppungsgrad sowie der Länge zwischen Bogenabtastung und Anlage entsprechende Anzahl an Bogen noch korrekt gefördert der Maschine zugeführt werden, kann insbesondere im ersten und zweiten Druckwerk die Farb- oder Feuchtmittelzufuhr eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen vor Einzug des letzten, korrekt an der Anlage anliegenden Bogens abgestellt werden. Es erfolgt somit noch eine Farbabnahme von Gummituch und Druckplatte, so daß eine überhöhte Farbmenge, welche beim Wiederanfahren zu einer Überfärbung der ersten Bogen führt, vermieden wird.

Des weiteren erfolgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung. Diese zeigt dabei den Anleger 1 sowie das erste Druckwerk 5 einer Bogenoffsetdruckmaschine. Durch nicht dargestellte und an sich bekannte Transportmittel werden von der Oberseite eines Anlegerstapels Bogen entnommen und über eine Transportrolle 7 auf einen als Saugbändertisch ausgebildeten Fördertisch 2 gefördert. Die Bogen 6 auf der Oberseite des Fördertisches 2 werden dann durch Saugbänder in unterschuppter Weise zur Anlage 3 gefördert, wo nach einem Ausrichtvorgang bei nach korrekt festgestellter Lage der Bogen von einem Vorgreifer 4 erfaßt und auf Umfangsgeschwindigkeit der Zylinder im Druckwerk 5 beschleunigt wird.

In Förderrichtung der Bogen 6 ist im Bereich der Transportrolle 7 des Anlegers I eine insbesondere mit der Transportrolle 7 zusammenwirkende Bogenkontrolle 8 angeordnet, welche insbesondere die korrekte Bogenvereinzelung im Hinblick auf Doppelbogen prüft. Diese Bogenkontrolle 8 ist mit einer noch weiter unten stehend erläuterten Steuerung 9 verbunden. Sind über die Formatbreite bzw. über die Länge der Transportrolle 7 mehrere Bogenkontrollen 8 angeordnet, so kann an dieser Stelle auch eine Erfassung von Schrägbogen erfolgen.

Es befinden sich auf dem Fördertisch 6 entsprechend der Formatlänge, der Unterschuppung sowie dem Abstand zwischen der Anlage 3 und der Transportrolle 7 eine bestimmte Anzahl von Bogen 6. Im dargestellten Beispiel sind dies sechs Bogen, wenn das Ende des obersten Bogens die Transportrolle 7 verlassen hat und der unterste Bogen an der Anlage 3 anliegt.

Zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Vorgehensweise sei nun gemäß Darstellung der Figur angenommen, daß der zwischen der Transportrolle 7 und der Bogenkontrolle 8 befindliche Bogen ein Doppelbogen ist. Die Bogenkontrolle 8 leitet dazu der Steuerung 9 ein entsprechendes Signal zu. Aus der Formatlänge der Bogen 6, der vorgesehenen Unterschuppung sowie dem Abstand zwischen Anlage 3 und Transportrolle 7 ist nun in einfacher Weise errechenbar, wieviele Bogen 6 über den Fördertisch 2 noch in das erste Druckwerk 5 der Maschine einlaufen können. Im dargestellten Beispiel wären dies sechs Bogen.

Unmittelbar nach Feststellen des Doppelbogens im Bereich der Transportrolle 7 durch die Bogenkontrolle 8 erfolgt über die Steuerung 9 das Abschalten der hier nicht dargestellten Bogenvereinzelungs- und Fördermittel des Anlegers 1. Die Steuerung 9 steht dazu mit diesen hier nicht dargestellten Mittel in Wirkverbindung. Die sechs vor dem Doppelbogen liegenden Bogen 6 auf dem Fördertisch 2 werden nun noch durch den Vorgreifer 4 in das Druckwerk 5 eingefördert, bis der Doppelbogen die Anlage 3 erreicht hat, woraufhin ein Sperren des Vorgreifers 4 sowie der Anlage 3 erfolgt. Die Steuerung 9 steht dazu in Wirkverbindung mit der Anlage 3 sowie dem Vorgreifer 4. Die Steuerung 9 steht ferner mit einem an einer Eintourenwelle des Druckwerkes 5 angebrachten Inkremental- oder Absolutwinkelgeber in Wirkverbindung, so daß aus diesen Signalen die noch mögliche Zahl von in die Maschine hineinzufördernden Bogen über die Maschinenumdrehungen ermittelbar ist.

Die Steuerung 9 steht ferner mit nicht dargestellten Schaltmitteln zur Unterbrechung der Farbzufuhr in einem hier symbolisch dargestellten Farbwerk 11 des Druckwerkes 5 in Wirkverbindung. Die nicht dargestellten Schaltmittel bewirken insbesondere das An- und Abstellen von Farbauftragswalzen gegenüber einem Plattenzylinder sowie das Sperren bzw. Entsperren der Bewegung eines Farbhebers. Nicht dargestellt aber entsprechend analog ist die Wirkverbindung der Steuerung 9 mit entsprechenden Schaltmitteln zu dem Feuchtwerk in Druckwerk 5. Ebenfalls steht die Steuerung 9 in Wirkverbindung mit nicht dargestellten Schaltmitteln, um den Gummituchzylinder 12 gegenüber dem hier doppelt großen Gegendruckzylinder sowie dem darüberliegenden Plattenzylinder an- und abzustellen.

Nach dem Feststellen eines Doppelbogens im Bereich der Transportrolle 7 durch die Bogenkontrolle 8 und dem darauffolgenden Abschalten der Bogenvereinzelungsmittel erfolgt nach einer vorgegebenen Anzahl von Eintourenumdrehungen, also während die dem Doppelbogen vorausgehenden korrekt geförderten Bogen 6 noch in die Maschine einlaufen ein Unterbrechen der Farbzufuhr des Farbwerkes 11. Nachdem dann der letzte dem Doppelbogen vorausgehende, korrekt geförderte Bogen von dem Gummituchzylinder 12 bedruckt wurde, also während der Doppelbogen an der Anlage 3 angekommen ist, erfolgt das Abstellen des Gummituchzylinders 12 vom Gegendruckzylinder sowie auch von dem darüberliegenden Plattenzylinder. Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß die dem letzten dem Doppelbogen vorausgehenden Bogen vom Gummituchzylinder 12 noch bedruckt werden, wobei die Farbzufuhr des Farbwerkes 11 auf die Platte des darüberliegenden Plattenzylinders bereits unterbrochen ist. Durch diese beiden letzten Bogen erfolgt somit eine Farbabnahme. Die Schaltzeitpunkte, zu welcher die Steuerung 9 die zuvorstehend geschilderten Vorgänge auslöst, richten sich dabei nach den konstruktiven Gegebenheiten der Druckmaschine sowie ferner auch empirisch gewonnenen Vorgaben. Letzteres gilt insbesondere für die Zahl an Bogen, welche bei unterbrochener Farbzufuhr des Farbwerkes 11 noch vom Gummituchzylinder 12 bedruckt werden.

Die Steuerung 9 steht mit einer Anlegerkupplung 10 in Wirkverbindung, mittels der vom Antrieb der Druckmaschine getriebene Anleger 1 stillsetzbar ist. Das Schalten also Abkuppeln des Anlegers 1 vom Antrieb der Druckmaschine erfolgt dabei genau zu dem Zeitpunkt, wenn die letzten, vor dem Doppelbogen liegenden Bogen in die Maschine eingefördert wurden und der Doppelbogen an der Anlage 3 zum Stillstand gekommen ist.

Der zuvorstehend gemachte Ablauf wird dabei in den übrigen, nicht dargestellten Druckwerken einer Mehrfarben-Offsetdruckmaschine entsprechend ausgelöst. Insbesondere wird in den einzelnen Druckwerken derartig verfahren, daß die letzten beiden zu bedruckenden Bogen in allen Druckwerken vom Gummituchzylinder bedruckt werden, wobei die Farbzufuhr in den zugehörigen Farbwerken bereits abgestellt wurden. So liegen dann bei einem Wiederanfahren der Druckmaschine in allen Druckwerken die gleichen Verhältnisse hinsichtlich der verbleibenden Schichtdicken auf dem Platten- und Gummituchzylindern vor.

Bezugszeichenliste

1 Anleger

2 Fördertisch

3 Anlage

4 Vorgreifer

5 Druckwerk

6 Bogen

7 Transportrolle

8 Bogenkontrolle

9 Steuerung

10 Anlegerkupplung

11 Farbwerk

12 Gummituchzylinder


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Steuerung der Bogenzufuhr bei einer bogenverarbeitenden Druckmaschine, insbesondere Bogenoffsetdruckmaschine, bei welcher die zu bedruckenden Bogen von der Oberseite eines Anlegerstapels entnommen und daraufhin hinsichtlich des Vorhandenseins von Doppel- bzw. Fehlbogen geprüft werden und ein Transport der Bogen über eine vorgegebene Förderstrecke zur Anlage der Druckmaschine erfolgt, wobei ein Stillsetzen des Bogentransportes in Abhängigkeit der Bogenkontrolle vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Feststellung eines Doppel- oder Fehlbogens die Entnahme der Bogen vom Anlegerstapel sofort stillgesetzt wird, daß die in Bogentransportrichtung dem Doppel- bzw. Fehlbogen vorausgehenden Bogen noch in die Druckmaschine hereingefördert werden, und daß das Stillsetzen der Bogenförderung erfolgt, wenn der Doppel- oder Fehlbogen die Anlage erreicht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der in Bogentransportrichtung vor dem Doppelbogen liegenden und noch in die Maschine hereinzufördernden Bogen aus dem Abstand zwischen der Anlage und der Bogenkontrolle in Verbindung mit dem Unterschuppungsgrad bei unterschuppter Bogenzufuhr sowie der Formatlänge der Bogen bestimmt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Feststellen einer nicht korrekten Bogenzufuhr vor Einlaufen des letzten in Bogentransportrichtung vor dem Doppelbogen liegenden Bogens in die Maschine die Farbzufuhr abgestellt wird.






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