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Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kehrmaschine zum Kehren von Verkehrsflächen, mit einer Kehreinrichtung, welche den Kehricht zusammenkehrt und einer pneumatischen Kehrichtaufnahme vorlegt, wobei zu beiden Seiten der Maschine ein Saugschacht hinter zugehörigen Seitenkehrbesen angeordnet ist und ein Walzenkehrbesen mit einem Saugschacht in Wirkverbindung gebracht ist.

Es ist bekannt, Kehrmaschinen zum Kehren von Verkehrsflächen mit unterschiedlichen Verschmutzungsgraden einzusetzen. Bei sehr starken Verschmutzungen, insbesondere bei festgefahrenem Schmutz, wird die Schmutzschicht mittels Kratzvorrichtungen gelöst. Der durch die Kratzvorrichtung gelöste Schmutz wird dann durch das Kehrwerk abgekehrt, Saugschächten zugeführt und aufgenommen. Besteht der Schmutz aus schweren Partikeln, die in einer stärkeren Schicht auf den Verkehrsflächen liegen, wird die Verkehrsfläche bei einer Überfahrt der Kehrmaschine nicht ausreichend gereinigt ,und eine Wiederholung des Vorganges ist notwendig. Die ungenügende Reinigung der Verkehrsfläche hat darin ihre Ursache, daß der Walzenkehrbesen den Schmutz überwirft oder gar nicht erst von der Verkehrsfläche abträgt und dem Saugschacht zuführt. Zur Intensivierung der Kehrwirkung ist es weiter bekannt, an beiden Seiten der Perepherie des Fahrzeuges, ausschwenkbare oder wahlweise auch nicht ausschwenkbare Seitenkehrbesen anzuordnen. Die Seitenkehrbesen können mit Saugschächten zusammenarbeiten, wobei es auch bekannt ist, daß der Seitenkehrbesen den von ihm gelösten Schmutz dem Walzenkehrbesen vorlegt, dieser ihn aufnimmt und zum einem Saugschacht bewegt. Auch hier tritt der Mangel des Standes der Technik auf, daß bei einer größeren Menge anfallenden Kehrgutes die Verkehrsfläche unzureichend gereinigt wird.

Es ist weiterhin bekannt, einem Walzenkehrbesen eine mittige Aufhängung zu geben und seinen anzustellenden Schrägungswinkel so zu verändern, daß das Kehrgut einmal einem rechtsseitig angeordneten Seitenkehrbesen oder einem links angeordneten Seitenkehrbesen sowie den dazugehörigen Saugschächten zugeordnet wird. Diese Anordnung hat den Vorteil, den Kehricht in wechselnde Richtungen zur Seite zu transportieren und die an den Seiten jeweils vorgesehenen Aggregate, wie Saugschächte und Seitenkehrbesen zu benutzen, jedoch wird die Reinigungswirkung und der Effekt bei starken Verschmutzungen nicht vergrößert.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Kehrmaschine zum Kehren von Verkehrsflächen, die über eine pneumatische Kehrichtaufnahme verfügt und im übrigen der Gattung des Oberbegriffs des Anspruchs 1 folgend ausgebildet ist, zu schaffen, die es gestattet, vor allem bei stark verschmutzten Verkehrsflächen einen großen Reinigungseffekt bei einer Überfahrt zu erhalten.

Erfindungsgemäß wir die Aufgabe dadurch gelöst, daß unter dem Fahrgestell der Kehrmaschine im Bereich der zu beiden Seiten angeordneten Saugschächte ein erster Walzenkehrbesen zur Längsachse des Fahrzeuges angeordnet,und zu dieser in einen Winkel gestellt ist. Der Walzenkehrbesen führt das Kehrgut beim Kehren einem vorgeordneten Saugschacht zu. In Arbeitsrichtung der Kehrmaschine gesehen ist dem ersten Walzenkehrbesen vorlaufend ein zweiter Walzenkehrbesen angeordnet. Der zweite Walzenkehrbesen ist in seiner Winkellage dem ersten Walzenkehrbesen entgegengeneigt. Sowohl der erste als auch der zweite Walzenkehrbesen sind in einer gleichen horizontalen Ebene zur Verkehrsfläche angeordnet. Der zweite Walzenkehrbesen legt das Kehrgut vor den zweiten an der anderen Seite der Kehrmaschine angeordneten Saugschacht. Die Walzenkehrbesen sind mit ihren Stirnflächen, quer zur Fahrzeugachse geneigt, in der Richtung ihrer Längsmittenachsen zueinander versetzt so angeordnet, daß der zweite Walzenkehrbesen an seiner dem zugehörigen Saugschacht stirnseitig einen Überstand aufweist. Durch diesen überstand wird das Kehrgut als Schwad in den Erfassungsbereich des dem Walzenkehrbesen nachgeordneten Saugschachtes gelegt und von diesem aufgenommen. Der Erfindung liegt der wesentliche Vorteil zu Grunde, dieser Konfiguration folgend, ein intensives Kehren von verschmutzten Verkehrsflächen vornehmen zu können. Die Erfindung ist sinnvoll ausgestaltet, wenn die Walzenkehrbesen in ihren Borstenausführungen unterschiedliche Festigkeiten aufweisen, wobei der vorlaufende, in Fahrtrichtung vorn liegende Walzenkehrbesen zum Abtragen des festen groben Kehrichtes eine größere Härte und Festigkeit der Borsten aufweist. Der weitere in Fahrtrichtung gesehen dahinter liegende weitere Walzenkehrbesen, zum Kehren des feineren bereits gelösten Kehrichtes, ist mit einer geringeren Festigkeit der Borsten ausgeführt. Es ist eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung, daß zum rationellen angepaßten Arbeiten der Kehrmaschine ein Kehrwerk abgeschaltet wird. Diese Maßnahme wird dann vorgenommen, wenn der Verschmutzungsgrad nicht derart hoch ist, daß beide Walzenkehrbesen zum Einsatz gelangen müssen. Dabei wird der vorlaufende Walzenkehrbesen mit dem ihm zugeordneten Saugschacht in eine Arbeitsstellung gebracht. Der nachlaufende Walzenbesen wird abgeschaltet und in einer Ruhelage gehalten. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der nachlaufende Walzenkehrbesen mit dem zugehörigen Saugmundstück kehrend in einer Arbeitslage gehalten werden.

Dabei ist der vorlaufende Walzenkehrbesen in eine Ruhelage gestellt. Mit dieser Lösung, und das ist dem Fachmann bei Betrachtung der erfindungsgemäßen Lösung gegenwärtig, kann die Maschine mit hohem wirtschaftlichen Einsatz gefahren werden. Es ist jetzt auch selbstverständlich möglich, wechselseitig, je nach Einsatz der Walzenkehrbesen, die zugehörigen Seitenkehrbesen zum Einsatz zu bringen. Hierbei kann es vorteilhaft sein, den Walzenkehrbesen eine gleiche Festigkeit ihrer Borsten zu verleihen. Eine weitere, vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, daß dem, mit dem in Fahrtrichtung der Kehrmaschine gesehenen, linken Saugschacht und den dazugehörigen vorderen Walzenkehrbesen, der linke Seitenbesen zum Kehren des links von der Kehrmaschine gelegenen Teiles einer Verkehrsfläche zugeordnet ist. Es entspricht selbstverständlich dem der Erfindung zu Grunde liegenden Gedanken, den in der Arbeitslage befindlichen hinteren Walzenkehrbesen mit dem rechten Seitenbesen und dem rechten Saugschacht in eine Wirkverbindung zu bringen, um in einer Arbeitslage den in Fahrtrichtung der Kehrmaschine gesehenen rechten Teil der Verkehrsfläche zu kehren. Vorteilhaft ausgebildet ist die Erfindung dadurch, daß das Kehrwerk mit beiden angeordneten Walzenkehrbesen, beiden Seitenkehrbesen sowie mit den in einen Wirkzusammenhang gebrachten Saugschächten vollständig in einem einheitlichen, geschlossenen Kehrvorgang zusammengeführt ist.

Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbespieles näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung zeigen:

Fig. 1 Eine Kehrmaschine als stark schematisierte Darstellung in einer Draufsicht.

Fig. 2 Die Darstellung gemäß Fig. 1 mit einem teilweise betriebenen Kehrwerk.

Fig. 3 Die Darstellung gemäß Fig. 2 in einer anderen Variation.

Fig. 1 zeigt eine Kehrmaschine 1 in der Draufsicht, bei der aus Darstellungsgründen die Aufbauten auf dem Fahrgestell 8 nicht gezeigt sind. An beiden Seiten der Kehrmaschine ist vor den Rädern der Hinterachse 9 jeweils ein Seitenkehrbesen 4; 5 angeordnet. Der Funktion des Kehrvorganges folgend sind den Seitenkehrbesen 4; 5 Saugschächte 6; 7 nachgeordnet. Wahlweise kann ein Saugschacht 6; 7 aus der Kehrmaschine 1 herausschwenkbar angeordnet sein. In der Darstellung der Zeichnung sind die Seitenkehrbesen 4; 5 in einer schwenkbaren Ausführung ausgebildet, und der Saugschacht 6 unbeweglich in einer fixen Stellung hinter dem Seitenbesen 5 vorgesehen. Unter dem Fahrgestell 8 der Kehrmaschine l ist ein Walzenkehrbesen 3 angeordnet, der horizontal, parallel mit der zu kehrenden Verkehrsfläche liegend, in einem Winkel α zur Längsachse 10 des Fahrgestells 8 der Kehrmaschine 1 angeordnet ist. Die Winkelstellung des Walzenkehrbesens 3 ist derart ausgebildet, daß der Walzenkehrbesen 3 in seiner Funktion bei einer Vorwärtsfahrt der Kehrmaschine 1 das zusammengekehrte Kehrgut 11 in den Wirkungsbereich bis vor den Saugschacht 7 transportiert und diesem zur Aufnahme vorlegt. Dabei kann der Walzenkehrbesen 3 bei einer Intensivkehrung oder einem Säubern des rechts von der Längsachse 10 gelegenen Teiles einer Verkehrsfläche mit dem Seitenkehrbesen 4 zusammenwirken, jedoch ist es möglich, auch bei nicht eingesetztem Seitenkehrbesen 4 eine ausreichende Kehrwirkung gemeinsam mit dem Saugschacht 7 zu erreichen. In der Darstellung nach Fig. 1 ist der Saugschacht 6 hinter der, in Fahrtrichtung gesehen, nach vorn geneigten Längsmittenachse der Kehrwalze 3 vorgesehen. Wie bereits betont, ist der Saugschacht 6 in einer unbeweglichen Lage eingeordnet und steht in einem Wirkzusammenhang mit einem zweiten Walzenkehrbesen 2. Der Walzenkehrbesen 2 ist mit dem Walzenkehrbesen 3 in der Ebene auf gleicher Höhe vorlaufend angeordnet. Seine Neigung zur Längsachse 10 ist der Neigung des Winkels α des Walzenkehrbesens 3 entgegengeneigt gerichtet. Gemaß der Ausführungsart besitzen beide Walzenkehrbesen 2; 3 die gleiche Breite, sind jedoch, um ihren Wirkzusammenhang mit den Saugschächten 6; 7 gerecht werden zu können, in ihrer Quererstreckung zur Mittenachse 10 der Kehrmaschine 1 in der Lage ihrer Stirnflächen 12 gegeneinander, versetzt eingeordnet. Die Kehrwalze 2 ist in Fahrtrichtung der Kehrmaschine 1 zum Saugschacht 6 hingeneigt und so versetzt, daß sie das Kehrgut 11 in einem Schwad vor das Saugmundstück des Saugschachtes 6 legt. Der Seitenbesen 5 kann wahlweise in einer eingeschwenkten oder ausgelegten Stellung zum Einsatz gelangen. Er transportiert in seiner jeweiligen Arbeitslage das Kehrgut 11 vor den Saugschacht 6. Die Funktion der Kehrmaschine 1 in einer Grundstellung der Kombination beider Walzenkehrbesen 2; 3 mit den Saugschächten 6; 7 gestattet auch ohne den Einsatz der Seitenkehrbesen 6; 7 eine intensive Säuberung der Verkehrsflächen. Dabei drehen sich beide Walzenkehrbesen 2; 3 gleichläufig in einem Drehsinn, bei dem der Walzenkehrbesen 2; 3 das Kehrgut 11 in einem Schwad dem ihm zugeordneten Saugschacht 6; 7 zur Aufnahme vorlegt. In der Ausführung gemäß dem Ausführungsbeispiel ist der vorlaufende Walzenkehrbesen 2 mit dem Saugschacht 6 in einen Wirkzusammenhang gebracht, und der Walzenkehrbesen 3 arbeitet mit dem Saugschacht 7 zusammen. Der vorlaufende Kehrbesen 2 kehrt die Verkehrsfläche. Dabei wird angenommen, und hier erfolgt die Ausführung dem erfindungsgemaßen Grundgedanken, daß die Verkehrsfläche stark verschmutzt ist. Der Kehrbesen 2 kehrt die starke Verschmutzung ab, wobei es erklärlich ist, daß die Verkehrsfläche nicht vollständig vom Kehrgut 11 gereinigt werden kann und vor allem kleine Bestandteile auf der Oberfläche liegenbleiben bzw. durch die Borsten des Walzenkehrbesens übergeworfen werden und in den Zwischenraum zwischen beide Kehrwalzen gelangen. Das durch die Walzenkehrbesen 2 abgekehrte Kehrgut 11 gelangt als Schwad vor den Saugschacht 6 und wird von diesem aufgesaugt. Das nicht gegriffene, also noch auf der Verkehrsfläche liegende Kehrgut, gelangt bei der Weiterfahrt der Kehrmaschine 1 bis vor den Walzenkehrbesen 3, wird von diesem erfaßt, aufgenommen und vor den Saugschacht 7 gebracht, wo er aufgenommen wird. Die Seitenbesen 4; 5 können bei diesem Prozeß, an der linken und rechten Seite in Betrieb genommen, vor allem beim Kehren der rechts oder links gelegenen Teile der Verkehrsflächen eine unterstützende und komplettierende Wirkung haben. Sie gestatten eine Vergrößerung der zu säubernden Verkehrsfläche und eine Erhöhung der Intensität sowie Auslastung der Kehrmaschine bei einer Kehrüberfahrt.

Wird nun dem Gedanken gefolgt, daß der zusätzliche, vorlaufende Walzenkehrbesen 2 vor allem bei stark verschmutzten Verkehrsflächen zum Einsatz gelangen soll, so ist es wichtig, diesem Walzenkehrbesen 2 eine größere Härte der Borsten zu geben als dem nachlaufenden Walzenkehrbesen 3, der in der erfindungsgemäßen Kombination der Walzenkehrbesen 2; 3 eine Feinsäuberung vornimmt. Beim Einsatz der vollen Kehrkapazität, also beider Walzenkehrbesen 2; 3 und Seitenkehrbesen 4; 5 üben beide Saugschächte 6; 7 gemeinsam ihre Saugtätigkeit aus, so daß das Kehrgut 11 in Schwaden dem jeweiligen Saugschacht 6; 7 vorgelegt, von beiden Saugschächten 6; 7 gleichzeitig aufgenommen und in den Kehrgutbehälter der Kehrmaschine 1 transportiert wird. Die vorstehend offenbarte Möglichkeit des Kehrens von stark verschmutzten Kehrflächen gibt dem Fachmann eine Handhabe, die Kehrmaschine 1 einer sinnvollen außerordentlich wirtschaftlichen Benutzung zuzuführen. Zur Erhöhung der Variationsmöglichkeit und einer tiefen Staffelung der Verwendungsmöglichkeiten der Maschine bei intermitierenden Verschmutzungen der Verkehrsoberfläche ist es möglich, bei der Überfahrt, bei Antreffen weniger verschmutzter Verkehrsflächen einen Teil der Kehrvorrichtungen abzuschalten. Eine Möglichkeit dazu ist gemäß Fig. 2 dargestellt. Fig. 2 zeigt grundsätzlich die gleiche Konfiguration der Vorrichtungsteile unter dem Fahrgestell 8 der Kehrmaschine 1. Jedoch sind die zusammenwirkenden Teilaggregate der Walzenkehrbesen 3, der Saugschacht 7 und der Seitenkehrbesen 4 aus der Funktion genommen. Diese Aggregate sind gemäß Fig. 2 mit gestrichelten Linien dargestellt. Es bietet sich selbstverständlich an, da die Kehrwalze 2 gemäß dem Konzept eine härtere Borstenfiguration erhält, diese Variante dann zum Einsatz bringen, wenn der Schmutz grob und leicht verfestigt ist. Ohne jetzt den Seitenkehrbesen 5 zu verwenden, wird das Kehrgut bei einer Vorwärtsfahrt der Kehrmaschine 1 durch den Walzenkehrbesen 2 von der Verkehrsfläche abgekehrt und durch die Winkellage vor den Saugschacht 6 transportiert, der es dann aufsaugt. Selbstredend ist es möglich, den Seitenbesen 5 ein- oder ausgeschwenkt zuzuschalten, der dann die Einwirkfläche der Kehraggregate vergrößernd, außerhalb der Peripherie der Seitenkante der Kehrmaschine 1 kehrend oder unter deren Seitenkante zum Einsatz gelangend das Kehrgut 11 zusätzlich vor den Saugschacht 6 zum Aufsaugen legt.

Dem gleichen Grundgedanken eines wirtschaftlichen Einsatzes des Kehrwerkes folgend ist gemäß Fig. 3 der Walzenkehrbesen 2 außer Betrieb genommen und der Walzenkehrbesen 3 ohne die Zusatzwirkung des Walzenkehrbesens 2 in Funktion gesetzt. Dabei wird dem Grundgedanken der erfindungsgemäßen Lösung folgend eine Verkehrsfläche mit mindergroßer Verschmutzung gereinigt als die Verkehrsflächen, bei denen die Kehrwerkkonfigurationen gemäß den Fig. 1 und 2 zum Einsatz gelangt sind. Jetzt arbeitet der Walzenkehrbesen 3 mit dem Saugschacht 7 zusammen. Der Saugschacht 7 ist im Gegensatz zum Saugschacht 6 ausschwenkbar. Diese Schwenkbarkeit ist für den Betrieb des Walzenkehrbesens 3 nicht relevant und kommt nur dann zur Anwendung, wenn der Saugschacht 7 aus der Peripherie der Kehrmaschine 1 herausgeschwenkt separat zum Einsatz gelangt.

Es ist für den Fachmann selbstverständlich, daß die Walzenkehrbesen 2; 3 immer mit ihren zugehörigen Saugschächten 6; 7 in eine Wirkverbindung gebracht werden. Selbstverständlich können die Seitenkehrbesen 4; 5 für einen ständigen Betrieb zugeordnet sein. Das trifft dann auch zu, wenn die Kehrwalze 2 oder die Kehrwalze 3 für sich zum Einsatz kommen. Es ist jedoch ein erkennbarer Vorteil, aber für die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht unabdingbar, wenn die Seitenkehrbesen 4; 5 zum Einsatz gelangen.

Bezugszeichenliste

1 Kehrmaschine

2; 3 Walzenkehrbesen

4; 5 Seitenkehrbesen

6; 7 Saugschacht

8 Fahrgestell

9 Hinterachse

10 Längsachse α Winkel

11 Kehrgut

12 Stirnfläche


Anspruch[de]
  1. 1. Kehrmaschine zum Kehren von Verkehrsflächen, mit einer Kehreinrichtung, welche den Kehricht zusammengekehrt, und einer pneumatischen Kehrichtaufnahme vorlegt, wobei zu beiden Seiten der Maschine ein Saugschacht hinter einem zugehörigen Seitenkehrbesen angeordnet, und ein Walzenbesen mit einem Saugschacht in eine Wirkverbindung gebracht ist dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Fahrgestell (8) der Kehrmaschine (1) im Bereich der Saugschächte (4; 6) ein erster Walzenbesen (3), zur Längsachse (10) des Fahrzeuges in einen Winkel α gestellt, das Kehrgut (11) einem vorgeordneten Saugschacht (7) zuführend und in Arbeitsrichtung der Kehrmaschine (1), dem ersten Walzenbesen (3) vorlaufend, ein zweiter Walzenbesen (2) vorgesehen ist, der in einer Winkelstellung α dem ersten Walzenbesen (3) entgegengeneigt, das Kehrgut (11) vor einen zweiten Saugschacht (5) legt, wobei die Walzenbesen (2; 3) mit ihren Stirnflächen (12) quer zur Fahrzeugachse (10) geneigt, zueinander versetzt, angeordnet sind und der zweite Walzenbesen (2) an seiner dem zweiten Saugschacht (6) zugewendeten Seite einen Überstand gegenüber dem Walzenbesen (3) aufweisend, das Kehrgut in den Erfassungsbereich des Saugschachtes (6) legend, vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 ist dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenkehrbesen (2; 3) in ihren Borstenausführungen unterschiedliche Festigkeiten aufweisen, wobei der vorlaufende Walzenkehrbesen (2), zum Abtragen des festen, groben Kehrichtes (11), eine größere Härte und Festigkeit der Borsten aufweist und der weitere Walzenkehrbesen (3) zum Kehren des feineren, bereits gelösten Kehrichtes (11) mit einer geringeren Festigkeit und Härte der Borsten ausgeführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 ist dadurch gekennzeichnet, daß zum rationellen, angepaßten Arbeiten der Kehrmaschine (1) ein Kehrwerksteil abgeschaltet wird, wobei der vorlaufende Walzenkehrbesen (2) mit dem zugehörigen Saugschacht (6) in einer Arbeitsstellung und der nachlaufende Walzenbesen (3) in einer Ruhelage gehalten ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 ist dadurch gekennzeichnet, daß der nachlaufende Walzenkehrbesen (3) mit dem zugehörigen Saugmundstück (7) kehrend in seiner Arbeitslage gehalten ist, wobei der vorlaufende Walzenkehrbesen (2) in einer Ruhelage gehalten ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 ist dadurch gekennzeichnet, daß dem, mit dem Saugschacht (6) in einer Arbeitslage befindlichen vorderen Walzenkehrbesen (2), der linke Seitenbesen (5) zum Kehren einer, in Fahrtrichtung der Kehrmaschine (1) gesehen, links gelegenen Teiles einer Verkehrsfläche, zugeschaltet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4 ist dadurch gekennzeichnet, daß dem mit dem Saugschacht (7) in einer Arbeitslage befindlichen hinteren Walzenkehrbesen (3), der rechte Seitenbesen (4) zum Kehren einer, in Fahrtrichtung der Kehrmaschine (1) gesehen, rechts gesehenen Teiles einer Verkehrsfläche, zugeschaltet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß das Kehrwerk mit den angeordneten Walzenkehrbesen (2; 3), den Seitenkehrbesen (4; 5) sowie mit den in einem Wirkzusammenhang gebrachten Saugschächten (6; 7) vollständig in einem einheitlichen Kehrvorgang zusammengeführt ist.






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