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Dokumentenidentifikation DE19609279A1 26.09.1996
Titel Bautreppe zur Mehrfachverwendung in Rohbauwerken, insbesondere bei eng gehaltenen Treppenschächten
Anmelder Bretschneider, Karl-Heinz, 08358 Waschleithe, DE
Erfinder Bretschneider, Karl-Heinz, 08358 Waschleithe, DE
Vertreter Horn, K., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 09114 Chemnitz
DE-Anmeldedatum 02.03.1996
DE-Aktenzeichen 19609279
Offenlegungstag 26.09.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.09.1996
IPC-Hauptklasse E04F 11/04
IPC-Nebenklasse E04G 27/00   
Zusammenfassung Die Erfindung ist dem technischen Gebiet des Bauwesens zugehörig und betrifft eine den baulichen Gegebenheiten immer neu anpaßbare, sowie immer wieder raub- und montierbare Rohbautreppe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine temporäre Überbrückung zu schaffen, die sich insbesondere durch Leichtbau und leichte Handhabbarkeit auszeichnet sowie vorteilhaft in engen Treppenschächten kleinerer Bauten, vorzugsweise Ein- und Zweifamilienheimen, einsetzen läßt.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß auf den als tragende Konstruktionsteile eingesetzten Hohlprofilrohren beliebigen Querschnittes offene Stufengebilde aus stabförmigen Elementen gebildet werden, wobei der Trittstufen- wie auch der Setzstufenbereich sowie der Wangenbereich jeweils offen ausgebildet ist und nur durch die die Kanten bildenden Elemente begrenzt wird. Die einzelnen Treppenkonstruktionsteile sind über die Befestigungselemente, die Rohrstücken und Gerüstschellen mittels Gerüststangen und Anker im Mauerwerk des Treppenschachtes des Rohbaues befestigt. Die Gesamttreppenkonstruktion ist über die Platten und/oder mittels einfacher Winkelstücke an den Enden der jeweiligen Treppenkonstruktionsteile am Bauwerksfußboden und der Bauwerksdecke befestigt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung ist dem technischen Gebiet des Bauwesens zugehörig und betriff eine zeitweilige Vorrichtung, die Personen den Zugang von einem Niveau zum anderen in Bauwerken ermöglicht, insofern eine vorteilhaft, den jeweiligen baulichen Gegebenheiten immer neu anpaßbare, sowie immer wieder raubbare und wieder neu montierbare Rohbautreppe nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.

Bekannt ist eine Vielzahl von Bau-/Rohbautreppen, vorzugsweise zur vorläufigen bzw. vorübergehenden Verwendung.

Allgemein bekannt ist, daß zum Beispiel mittels Rechteckstahlprofilrohr Harfen und gewendelte Treppen-Konstruktionen in nichtlösbarer Verbindungstechnik, beispielsweise durch Schweißen, gebildet, miteinander verbunden und so im Gebäude eingebaut werden, daß die Treppen an der/den der Harfe abgewandten Seite(n) mit ihren stabförmig ausgebildeten Profilrohrenden im Gebäude bzw. dessen Mauerwerk fest und unlösbar eingesetzt bzw. eingemauert sind. Die genaue Anpassung an die im Gebäudetreppenschacht herrschenden Maße ist sehr schwierig, da es meist schlecht oder kaum möglich ist, die exakten Maße aus einem über mehrere Geschosse reichenden Innenraum abzunehmen, wenn die dazu notwendige Treppe, d. h. die Begehbarkeit, überhaupt noch nicht vorhanden ist. Solch eine dann in ihrer Konstruktion und ihren Maßen festgelegte Treppe muß danach in einer Metallschweißerei im wesentlichen komplett hergestellt, in ihrer sperrigen Form und in ihren großen Abmessungen über Verkehrswege transportiert und in das Gebäude mit seinen i.d.R. nicht all zu großen Öffnungen hineinmanipuliert, sowie auf- und ausgerichtet werden. Zur sicheren Verankerung der Treppe sind das Mauerwerk auszustemmen und die Treppenstabenden hineinzumanipulieren. Damit dies gelingt, sind meist größere Ausstemmungen erforderlich, die bei einer über mehrere Etagen reichenden und noch nicht ausreichend standfesten Treppe, zumindest nicht ohne aufwendige Verkeilung, wieder zugemörtelt werden müssen, wobei in dieser Situation Arbeitskräfte die Treppe begehen müssen.

Die Schriften G 92 02 493.9 U1, G 92 15 979.6 U1 und EP 0 557 837 A1 beschreiben einen Treppenbausatz, bestehend aus jeweils einzelnen Stufenelementen, die beidseits jeweils einen Wangenabschnitt aufweisen, an denen nahezu senkrecht ineinander fügbare Steckverbindungen angeordnet sind. Diese Stufenelemente werden zu im wesentlichen geradlinigen Treppen zusammengesetzt. Da dieser Treppenbausatz in seiner Funktionsweise freitragend besteht und somit ein beachtliches Maß an Eigenstabilität aufweisen muß, besitzen die Hülsen-Bolzen-Steckverbindungen beachtliche Abmessungen und damit auch hohe Stahlmassen, die zuhandhaben und zu transportieren sind. Da die Steckverbindungen nicht nur schlechthin gesteckt, sondern auch noch mit den aus den Hülsen herausstehenden Befestigungsschrauben verspannt werden müssen, ist bei dieser Treppenkonstruktion insbesondere darauf zu achten, daß jede einzelne der vielen Verbindungsstellen auch absolut sicher verspannt ist, um nicht Gefährdungen von Mensch und Material entstehen zu lassen. Das Problem der Arbeits- und Funktionssicherheit dieser freitragenden Treppe ist hierbei von besonderer Bedeutung. Sollen Wendelungen hergestellt werden, ist eine außerordentliche Vielzahl solcher einzelner Stufenelemente mit den verschiedensten Winkelabstufungen erforderlich. Dies bedingt eine kaum vertretbar hohe Lagerhaltung, wenn nicht nur mit einer Treppengestaltung gearbeitet werden soll. Ein weiterer Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß mit dem letzten Treppenelement am Fußboden des darüberliegenden Geschosses auf Grund dessen großvolumiger Gestaltung, eine Einschränkung beim Verlegen des Fußbodens in Kauf genommen werden muß. Der Einsatz dieses Treppenbausatzes erscheint zudem auch nur möglich, wenn eine Etage, insbesondere in großräumigen Treppenhäusern von Industrie-, Gewerbe- oder Dienstleistungsbauten, zu überbrücken ist. Der Einsatz dieser technischen Lösung erscheint praktisch nicht möglich, wenn in einem Ein- oder Zweifamilienhaus der i.d.R. kleinräumige Treppenschacht mit einer Erstreckung über zwei bis vier oder mehr Ebenen zu überbrücken ist.

In der Schrift DE OS 39 09 181 wird ein Bausatz beschrieben, der sich zu einer Wendeltreppe bzw. Spindeltreppe, die zwei Ebenen im Bauwerk überbrückt, verbinden läßt. Der Nachteil dieser Treppenart besteht darin, daß diese Treppenbauart eine Bodenplatte benötigt, auf der sie aufsitzt. Diese zusätzlichen Bauteile im Gebäude verursachen für sich selbst erhebliche Mehraufwendungen und hinterlassen oftmals Fehlstellen im Fertigfußboden, die durch weitere Mehraufwendungen ausgeglichen werden müssen. Ein weiterer Mangel besteht darin, daß die einzelnen Teile des Treppenschachtes im wesentlichen vertikal übereinander stehen müssen, damit alle diese Teile des Treppenschachtes eine durchgehende Säule in lotrechter Richtung aufnehmen können. Diese Treppenbauart läßt sich nicht an jede Bauwerksgeometrie anpassen. Relativ geringe Versätze der Treppenschachtteile zueinander können schon bewirken, daß diese Treppenbauart nicht anwendbar ist. I.d.R. ist diese Treppenbauart nur über zwei Geschosse einsetzbar, zumindest ist sie in der Geschoßanzahl, die zu überbrücken ist, begrenzt. Die Offenbarung nach G 93 03 311.7 beschreibt die technische Lösung einer Rohbautreppe aus Stahl, die eine geschlossene Bauart darstellt und im Bauwerk als Stahltreppe verbleibt, somit vom Bauherr so akzeptiert werden muß, ob gewollt oder ungewollt. Eine Treppe seiner Wahl kann so dem Bauherren nicht übergeben werden. Eine offene, damit raumschmückende Ausführung, die zudem oftmals in engeren, weil kleineren Bauten als angenehmer empfunden wird, d. h. keine angeschweißten Stahlplatten als Setzstufen, ist nicht Bestandteil dieser Lösung. Diese Treppe weist darüber hinaus den Mangel des hohen Stahlmasseeinsatzes auf. Außer materialwirtschaftlich unvorteilhaft, ist diese Treppenbauart auch schwer und schwieriger zu manipulieren.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine temporäre Überbrückung möglichst vieler Ebenen im Rohbauwerk zu schaffen, die sich insbesondere durch Leichtbau, somit leichte Handhabbarkeit, auszeichnet und vorteilhaft in engen Treppenschächten kleinerer Bauten, vorzugsweise Ein- und Zweifamilienheimen, einsetzen läßt. Bei der Anwendung solch einer Lösung soll mit einfachen handelsüblichen Mitteln die Abstützung in Form von Festpunkten in den Wänden des Treppenschachtes ohne größere Maueraufbrüche möglich sein.

Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei der Erstellung von Bautreppen zur Mehrfachverwendung in Rohbauwerken, insbesondere in eng gehaltenen Treppenschächten auch hinlänglich bekannte Elemente des Bauwesens und Maschinenbaus, wie z. B. Rechteckprofilrohre und Schraubverbindungselemente, sowie die im Maschinenbau hinlänglich bekannten Schweiß- und Klebverfahren eingesetzt werden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf den als tragende Konstruktionsteile eingesetzten Hohlprofilrohren beliebigen Querschnittes, die sich im eingebauten Zustand der Treppenkonstruktion in einer den baulichen Bedingungen angepaßten Neigung befinden, offene Stufengebilde aus stabförmigen Elementen gebildet werden, wobei der Trittstufen- wie auch der Setzstufenbereich, sowie der Wangenbereich jeweils offen ausgebildet ist und nur durch die die Kanten bildenden Elemente begrenzt wird. Mittels geeigneter und hinlänglich bekannter Befestigungen an den vorgenannten Elementen sind Rohrstücke mit offenem oder geschlossenem Boden zur Aufnahme von Geländerrohren oder Geländerstangen und/oder zum Anklemmen herkömmlicher Gerüstschellen/-kupplungen angeordnet. Die einzelnen Treppenkonstruktionsteile der zusammengesetzten Gesamttreppenkonstruktion sind über die Befestigungselemente, die Rohrstücken und Gerüstschellen mittels Gerüststangen und Anker im Mauerwerk bzw. in der Gebäudewand des Treppenschachtes des Rohbaues befestigt. Die Gesamttreppenkonstruktion ist über die Platten und/oder mittels einfacher Winkelstücke an den Enden der jeweiligen Treppenkonstruktionsteile am Bauwerksfußboden und der Bauwerksdecke befestigt. In Weiterbildung der Erfindung sind die stabförmigen Elemente im Trittstufenbereich vorzugsweise aus Winkelstahl und die stabförmigen Elemente im Setzstufen- und Wangenbereich wahl- und vorzugsweise aus Platten und Bandstahlstücken, alternativ zu Bandstahlstücken aus Rohrstücken gebildet, wobei die Bandstahlstücke wahlweise an der Wangenseite oder an der Setzstufenseite angeordnet und die Rohrstücken vorzugsweise im Eckbereich von Setzstufen- und Wangenbereich angeordnet sind. Die Plattenelemente im Trittstufenbereich sind immer an den Enden je eines Treppenabschnittes angebracht, begrenzen diesen somit und bilden damit das Verbindungselement zum nächsten u. U. anders geneigten Treppenabschnitt mittels vorzugsweise Schraubverbindungen. Die rechteckige Trittstufenausbildung kann auch als Trapez- oder Dreieckausbildung vorgesehen werden. Dadurch wird die Bildung von Treppenwendelungen ermöglicht.

Nachfolgend beschriebene vorteilhafte Wirkungen lassen sich mit der Erfindung erreichen. Es können Bautreppen in sehr kleinen, engen Treppenschächten realisiert werden. Diese Bautreppen lassen sich mit zwei Arbeitskräften von Hand einhängen, da materialsparend im Leichtbau hergestellt. Mittels der vorgesehenen Rohrstücke lassen sich die Treppenkonstruktionsteile über handelsübliche Gerüstbauteile, wie Schellen und Stangen und über Anker in der Treppenschachtwand befestigen, wodurch keine größeren Wandausstemmungen nötig sind. Die für die Anker erforderlichen Bohrungen sind im Durchmesser nicht größer als 10 mm, wodurch keine größeren Nacharbeiten mehr zum Beseitigen dieser Fehlstellen in der Treppenschachtwand erforderlich sind. Diese kleinen Löcher können verspachtelt oder übertapeziert werden. Wegen des günstigen Abstandes zwischen Treppenkonstruktion und Wand des Treppenschachtes ca. 20 cm, möglich, lassen sich vorteilhaft alle Arbeiten an der Wand ausführen. Mittels gleicher o.g. Rohrstücke lassen sich Geländerstangen durch Einstecken am Treppenkonstruktionsteil anbringen. Die so geschaffene Rohbautreppe läßt sich auch ohne Bindung an das Erdgeschoß oder eine bestimmte Etage anbringen. Jede beliebige Zwischenverbindung läßt sich herstellen. Desweiteren kann die erfindungsgemäße Treppe ohne spezielle Ausgleichs- und Befestigungselemente an der Decke bzw. auf dem Fußboden mit einfachen Winkeln befestigt werden, die im (vorläufigen) Fußbodenaufbau mit eingegossen werden, wobei zu bestimmten Zeiten dann nur die Schrauben herausgedreht werden brauchen. Somit kann der Fußbodenaufbau ohne Beeinträchtigung durch event. Treppenelemente vorgenommen werden. Diese Rohbautreppe kann nach Ermessen des Bauherren so lange eingebaut bleiben, bis die jeweils dem Bauherren genehme Situation eingetreten ist, zu der er dann, gegebenenfalls im geputzten oder anderweitig vor- oder endbehandelten Zustand seines Treppenhauses, den Einbau der endgültigen Treppe ohne Beschädigung dieser oder der anderen fertiggestellten Oberflächen des Gebäudes durch Baumaßnahmen vornehmen lassen will.

An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 Seitenansicht eines Treppenkonstruktionsteiles in geradliniger Ausführung.

Fig. 2 Draufsicht auf das Treppenkonstruktionselement nach Fig. 1 mit der Andeutung, an welcher Stelle das o.g. Rohrstück angeordnet werden könnte.

In einem Einfamilienheim-Rohbau sind vier Ebenen vom Keller bis zum Dachgeschoß zu überbrücken. Der enge Treppenschacht steht mit seinen einzelnen Teilen insgesamt nicht in Achse und lotrecht übereinander. Der Einbau einer Spindeltreppe ist nicht möglich. Die Wände des Treppenschachtes bestehen aus Mauerwerk. Damit Personen- und Materialbewegung über die verschiedenen Rohbauebenen und Ausbauarbeiten im Gebäude möglich sind, wird eine leichte, gut dem tatsächlichen Treppenschachtverlauf anpaßbare Rohbautreppe wie folgt eingebaut. Auf den als tragende Konstruktionsteile eingesetzten zwei Hohlprofilrohren 1 mit Rechteckquerschnitt, die eine im eingebauten Zustand der Treppenkonstruktion angepaßte Neigung erhalten, sind offene Stufengebilde aus stabförmigen Elementen 2 und 3, gebildet worden, wobei der Trittstufenbereich 4 aus Winkelstahl 2 und der Setzstufen-/Wangenbereich 5, 6 aus Bandstahlstücken 3 und Platten 7 gebildet werden, in der Art und Weise, daß die Bandstahlstücken 3 an der Wangenseite und die Platten jeweils nur am Anfang und am Ende des einzelnen Treppenkonstruktionselementes an der Setzstufenseite angebracht sind.

Auf die Winkeleisengevierte 4 werden Platten aufgebracht, damit die Treppe begehbar wird. Die Platten 7 dienen als Verbindungs- bzw. Anschlußplatten für das im Treppenverlauf jeweils vorlaufende oder nachfolgende Treppenkonstruktionselement. Befestigungen 9 dienen der Anbringung der vorgesehenen Rohrstücke 10. In ausgewählte Rohrstücke 10 werden die Geländerstangen eingesteckt. An andere ausgewählte Rohrstücke werden Gerüstschellen/-kupplungen 12 und Gerüststangen 13 angebracht, die ihrerseits mittels Anker 14 in der Wand 15 des Treppenschachtes verankert sind. Die Gesamttreppenkonstruktion ist am Fußboden bzw. an der Geschoßdecke 17 über die Platten 7 mittels einfacher Winkelstücke 16 befestigt. Die rechteckigen Trittstufen 4 sind in der geradlinigen Treppenführung angeordnet. Für die Wendelung um 180° sind zwei geradlinige Treppenkonstruktionselemente mit rechteckigen Trittstufen und zwei Treppenkonstruktionselemente mit trapezförmiger Trittstufengestaltung eingesetzt.


Anspruch[de]
  1. 1. Bautreppe zur Mehrfachverwendung in Rohbauwerken, insbesondere bei eng gehaltenen Treppenschächten unter Verwendung hinlänglich bekannter Elemente des Bauwesens und Maschinenbaus, wie z. B. Rechteckprofilrohre und Schraubverbindungselemente sowie unter Verwendung der im Maschinenbau hinlänglich bekannten Schweiß- und Klebverfahren dadurch gekennzeichnet, daß auf den als tragende Konstruktionsteile eingesetzten Hohlprofilrohren (1) beliebigen Querschnittes, die sich im eingebauten Zustand der Treppenkonstruktion in einer den baulichen Bedingungen angepaßten Neigung befinden, offene Stufengebilde aus stabförmigen Elementen (2), (3), (3*), (7) gebildet werden, wobei der Trittstufen- (4) wie auch der Setzstufenbereich (5), sowie der Wangenbereich (6) jeweils offen ausgebildet ist und nur durch die, die Kanten bildenden Elemente (2), (3), (3*), (7) begrenzt wird, daß mittels geeigneter und hinlänglich bekannter Befestigungen (9) an den Elementen (3), (2) und/oder (7) Rohrstücke (10) mit offenem oder geschlossenem Boden zur Aufnahme von Geländerrohren oder Geländerstangen (11) und/oder zum Anklemmen herkömmlicher Gerüstschellen/-kupplungen (12) angeordnet sind, daß die einzelnen Treppenkonstruktionsteile der zusammengesetzten Gesamttreppenkonstruktion über die Elemente (9), (10), (12) mittels Gerüststangen (13) und Anker (14) im Mauerwerk bzw. in der Gebäudewand (15) des Treppenschachtes des Rohbaues befestigt sind, daß die Gesamttreppenkonstruktion über die Platten (7) und/oder mittels einfacher Winkelstücke (16) am Bauwerksfußboden und der Bauwerksdecke (17) befestigt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Elemente im Trittstufenbereich (4) vorzugsweise aus Winkelstahl (2) und die stabförmigen Elemente im Setzstufen- (5) und Wangenbereich (6) wahl- und vorzugsweise aus Platten (7) und Bandstahlstücken (3), alternativ zu Bandstahlstücken (3) Rohrstücken (3*) gebildet sind, wobei die Bandstahlstücke (3), wahlweise an der Wangenseite (6) oder an der Setzstufenseite (5) angeordnet und die Rohrstücke (3*) vorzugsweise im Eckbereich von Setzstufen- (5) und Wangenbereich (6) angeordnet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenelemente (7) im Trittstufenbereich (5) immer an den Enden je eines Treppenabschnittes angebracht sind, diesen somit begrenzen und das Verbindungselement zum nächsten u. U. anders geneigten Treppenabschnitt mittels vorzugsweise Schraubverbindungen (8) bilden.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittstufen (4) zur Herstellung von Treppenwendelungen auch Trapez- oder Dreieckausbildungen aufweisen können.






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