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Dokumentenidentifikation EP0688269 14.11.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0688269
Titel FOLIE UND VERFAHREN FÜR DEN TRANSFER GESCHNITTENER GRAPHIK AUS KLEBEFOLIE
Anmelder Donat, Axel, 07907 Oettersdorf, DE
Erfinder Donat, Axel, 07907 Oettersdorf, DE
DE-Aktenzeichen 59400829
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 10.03.1994
EP-Aktenzeichen 949104053
WO-Anmeldetag 10.03.1994
PCT-Aktenzeichen EP9400745
WO-Veröffentlichungsnummer 9420311
WO-Veröffentlichungsdatum 15.09.1994
EP-Offenlegungsdatum 27.12.1995
EP date of grant 09.10.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.11.1996
IPC-Hauptklasse B44C 1/16
IPC-Nebenklasse B26F 1/38   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Folie für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebe - folie und ein Verfahren für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie mittels einer solchen Transferfolie.

Der Anwendungsbereich der Erfindung umfaßt die gewerbliche Kennzeichnung und Beschriftung von Waren, technischen Geräten und industriellen Gütern und Anlagen sowie den Bereich der Werbung durch Sicht- und Außenflächen mittels Buchstaben, Wörtern, Zeichen, Symbolen, Figuren und Bildern aus programmgesteuert geschnittener Graphik, bevorzugt aus Selbstklebefolie.

Bisher bekannte Folien für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie weisen ausnahmslos glatte, homogen ausgebildete Haft- oder Klebeseiten/ -flächen auf und bestehen vielfach aus Papier. Sie sind infolge dieser glatten und homogenen Oberflächenstruktur auch geeignet, eine ganzflächig gleichmäßige Haft- und Klebekraft, wie bei herkömmlichen Übertragungsfolien üblich, auszuüben. Damit sind sie aber völlig untauglich, partiell differenzierte Haft- oder Klebekräfte gegenüber partiell bestimmten Flächenanteilen einer Klebefolie auszuüben.

Diese bekannten Übertragungsfolien sind somit als Werkzeug zum maschinellen Transfer von Klebefolie nicht geeignet.

Das bisher verbreitete Verfahren zum Transfer von Klebefolie erfordert deshalb ein vorgeschaltetes sogenanntes Entgittern der Klebefolie von dem Graphiknegativ, das überwiegend manuell erfolgt, indem die einer Positivgraphik einer geschnittenen Klebefolie zugeordnete Negativmaske, oder das Füllmuster der Buchstaben, Zeichen u.a., von Hand selektiv abgezogen und nach diesem Vorgang als unbrauchbar deformiert entsorgt wird. Dieses manuelle Entgittern der geschnittenen Positivgraphik ist, insbesondere innerhalb eines Bereiches von etwa 10 cm Zeichenhöhe, äußerst mühsam und unproduktiv.

Bekannt wurde auch eine mechanische Haltevorrichtung, die das manuelle Entgittern etwas erleichtert, indem zumindest die eine zusammenhängende Fläche bildenden Teile der Negativmaske ganzheitlich erfaßt und mittels eines motorischen Vorschubes von der Klebefolie abgezogen werden. Die manuelle Selektion insularer Teile des Graphiknegativs ist dadurch nicht beseitigt.

/Zeitschrift "Werbetechnik", München 1993, Ausgabe 3.93, "Entgitterungsautomat Fastweeder", S. 26-28/.

Bekannt wurde gemäß EP 0 470 645 Al auch, das manuelle Entfernen der Negativmaske von der geschnittenen Klebefolie, das sogenannte "Entgittern", mittels einer eigens dafür vorgesehenen separaten "Entgitterungsfolie" und mittels programmgsteuerter partieller Verklebung mit der Negativmaske weiter zu mechanisieren.

Zur Automatisierung des Transfers geschnittener Graphik aus Klebefolie bedarf es deshalb einer völlig neuen Transferfolie sowie eines völlig neuen Verfahrens, das diese neue Transferfolie anwendet.

Aufgabe der Erfindung ist deshalb die Schaffung einer Transferfolie mit differenzierter Oberflächenstruktur für das maschinelle Erfassen und Übertragen geschnittener Positivgraphik aus Klebefolie.

Aufgabe der Erfindung ist ferner die verfahrensseitige Anwendung einer solchen Transferfolie für das maschinelle Erfassen und Übertragen geschnittener Positivgraphik aus Klebefolie auf eine Zielfläche bei ersatzlosem Wegfall eines vorherigen zusätzlichen Entgitterns der Klebefolie.

Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht in der Schaffung einer Transferfolie mit einer räumlich profilierten Oberflächenstruktur aus Erhöhungen und Vertiefungen, wobei die für eine unmittelbare Auflage auf einer einseitig unterlegten Klebefolie bestimmten Erhöhungen mit einem Haftmittel und die für eine nicht unmittelbare Auflage auf einer einseitig unterlegten Klebefolie bestimmten Vertiefungen mit einem Klebemittel beschichtet sind; ferner in Ausgestaltung darin, daß die mit einer Haftschicht beschichteten Erhöhungen stegartig und die mit einer Klebeschicht beschichteten Vertiefungen kalottenartig ausgebildet sind.

In weiterer Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Transferfolie besteht die Lösung der Aufgabe darin, daß die Oberflächenstruktur der Erhöhungen und Vertiefungen die Transferfolie mosaikartig, ganzflächig und lückenlos besetzt, und, daß die mit einer Klebeschicht beschichteten Vertiefungen der profilierten Oberfläche der Transferfolie ein Vielfaches der Fläche der mit einem Haftmittel beschichteten Erhöhungen der profilierten Oberfläche der Transferfolie betragen.

Die aufgebengemäße Lösung des Verfahrens für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie besteht in den Verfahrensschritten, daß

  • unmittelbar auf eine Positivgraphik und eine sie umgebende Negativmaske der geschnittenen Klebefolie eine einseitig mit einer Haft- und Klebeschicht beschichtete Transferfolie mit einer räumlich profilierten Oberflächenstruktur aufgelegt wird,
  • daß die Transferfolie und die Positivgraphik der geschnittenen Klebefolie mit der sie umgebenden Negativmaske durch lediglich partielle Haftung mittels der mit einer Haftschicht beschichteten Oberflächenteile der Transferfolie lagefixiert verbunden werden,
  • daß die Klebefolie und die Transferfolie exakt im Bereich der Positivgraphik partiell verklebt werden, indem die im Bereich der Positivgraphik positionierten und mit einem Klebemittel beschichteten Oberflächenanteile der Transferfolie durch eine Andrückkraft zur Anlage an der Positivgraphik gebracht werden, sowie darin, daß die Positivgraphik der Klebefolie durch die mit ihr partiell verklebte Transferfolie von einer Silikonlage abgezogen wird, während die Negativmaske der Klebefolie an der unterlegten Silikonlage formvollständig verbleibt,
und darin,

daß die Positivgraphik der Klebefolie durch die mit ihr partiell verklebte Transferfolie auf eine beliebige Zielfläche verbracht wird.

In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ferner vorgeschlagen, daß die Klebefolie und die Transferfolie durch eine Andrückkraft auf die Transferfolie mittels eines programmgesteuerten Plotterstiftes, der den Schnittpfad zwischen Positivgraphik und Negativmaske kennt und ihm in einen Abstand folgt, im Bereich der Positivgraphik der Klebefolie partiell verklebt wird.

Durch Anwendung einer erfindungsgemäßen Transferfolie im erfindungsgemässen Verfahren ist es in hervorragender Weise möglich, den programmgesteuerten Schnittpfad einer Klebegraphik, der bei der Erstellung der Graphik ohnehin erforderlich ist, ein weiteres mal zum Erfassen und zum Transfer der Klebegraphik zu benutzen, und zwar derart, daß das Schnittprogramm unter Ausnutzung der gegebenen Fixierung von Klebefolie und Transferfolie und den Einsatz eines geeigneten Plotterstiftes durch "Plottern" der "Innenlinie mit Füllmuster", quasi negativ, wiederholt wird.

Dabei ist deutlich, wie untrennbar die differenzierte Oberflächenstruktur der Transferfolie und das programmgesteuerte "Plottern" der Klebeflächen der Transferfolie zusammen funktionieren und den erfindungsgemäßen Effekt eines maschinellen Transfers der Klebegraphik ohne vorheriges Entgittern in besonders produktiver Weise ermöglichen.

Die Erfindung ist nachfolgend näher beschrieben.

Die dazugehörige Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Die einzelnen Figuren der Zeichnung zeigen in

Fig. 1:
eine schematische Darstellung der Folie für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie
Fig.2:
eine schematische Darstellung der Position der Transferfolie auf einer Klebefolie unter einem Plotter
Fig.3:
ein Muster der Positivgraphik und der formvollständigen Negativmaske nach dem Transfer mit der Transferfolie
Fig.4:
eine Anordnung von Schneidcomputer, Kaschiervorrichtung und Schneidbereich

Die Transferfolie 1 zum Erfassen und Übertragen der Positivgraphik der Klebefolie 2 ist einseitig haft- und klebefähig ausgebildet und besitzt eine noppenförmige, gänsehautähnliche Oberflächenstruktur. Räumlich geprägte, kalottenartig einseitig geöffnete Hohlräume, sogenannte Klebetaschen 5, sind über die ganze Haft- und Klebefläche gleichförmig verteilt und nur durch bevorzugt kleine, mosaik- und wabenförmig verteilte ebene Haftsegmente, sogenannte Haftstege 4, voneinander getrennt.

Die Haftstege 4 und die Klebetaschen 5 sind durch Radien 7,8 mit kantenlosen Konturen ausgeführt, um einen Plotterstift 9, der die der Klebefolie 2 abgewandte Außenseite dieser Kontur abtastet, einen glatten Vorschub zu ermöglichen. Die Profilhöhe 6 der Klebetaschen 5 ist wegen eines gleichförmigen Plotterhubes gleichförmig, jedoch dem Typ der Transferfolie 1 zweckmäßig angepaßt ausgeführt. Die Haftstege 4 und die Klebetaschen 5 sind mit einem dispersiblen Haft- und/oder Klebemittel beschichtet, das sowohl der leicht lösbaren Fixierung und Haftung der Transferfolie 1 auf der Klebefolie 2, wie auch der partiell klebenden Verbindung der Transferfolie 1 mit der Klebefolie 2 im Bereich der Positivgraphik 11 dient.

Dabei ist es ohne Einfluß auf das Wesen der erfindungsgemäßen Transferfolie 1, an welcher technologischen Station der Herstellung der Transferfolie 1 das Haft und/oder Klebemittel aufgebracht wird.

Ein wesentliches Merkmal der Transferfolie 1 ist die feine und ganzflächig korrespondierende Anordnung von Haftstegen 4 und Klebetaschen 5, um sowohl eine minimale, leicht lösbare Haftung mit der Klebefolie 2, wie insbesondere eine feine, partiell genaue und praktisch lückenlose Verklebung mit der Positivgraphik 11 der Klebefolie 2 erreichen zu können. Dazu sind die Flächenanteile der Haftstege 4 und der Klebetaschen 5 so gewählt, daß die Flächenanteile der Klebetaschen 5 die der Haftstege 4 um ein Vielfaches übertreffen.

Beim Verfahren zum Transfer der Klebefolie 2 mittels einer Transferfolie 1 wird auf der in einer Kaschiermaschine 14 eines Schneidcomputers 13 lagefixiert haftende Verbund aus Klebefolie 2 und Transferfoliel dem Schneidbereich 15 erneut zugeführt. Ein programmgesteuerter Steuerkopf 10 führt einen Plotterstift 9 derart, daß die Klebetaschen 5 der Transferfolie 1 partiell mit der Positivgraphik 11 verklebt werden. Das geschieht, indem die räumlich zurückgesetzten Klebetaschen 5 der Übertragungsfolie 1 mit einem Plotterstift 9 zusammengedrückt werden und ihr Klebstoff formgenau im Bereich der Positivgraphik 11 aktiviert wird, während die umgebenden Flächenteile der Negativmaske 12 formgenau unverklebt bleiben. Beim nachfolgenden Abziehen der Transferfolie 1 wird exakt die fest verklebte Positivgraphik 11 der Klebefolie 2 von der untergelegten Silikonlage 3 abgehoben. Die unverklebte Negativmaske 12 verbleibt auf der Silikonlage 3. Damit steht sowohl die Positivgraphik 11 zur abschließenden Übertragung von der Transferfolie 1 auf eine Zielfläche, wie auch die völlig unangetastete Negativmaske 12 zur beliebigen Verwendung zur Verfügung. Die bisherige Entgitterung durch Herauslösen der Negativmaske 12 aus einer Positivgraphik 11 ist damit äußerst effektiv und qualitativ perfekt beseitigt.

Von besonderer Bedeutung für die Erfindung ist dabei nicht nur die beschriebene "Umkehr der Entgitterung", das heißt, das maschinelle Herauslösen der Positivgraphik 11 aus einer Negativmaske 12. Von besonderer Bedeutung ist auch die wiederholte Anwendung der für die Erstellung der Positivgraphik ohnehin gegebenen technischen Mittel, das heißt die erneute Verwendung des Schnittprogramms der Positivgraphik 11 mit dem korrespondierenden Befehl "Innenlinie + Füllmuster plotten".

Damit ist eine besonders effektive Gestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens realisierbar.

Vollständigkeitshalber ist noch daraufhingewiesen, daß das erfindungsgemäße Verfahren nicht an den Einsatz eines dargestellten Schneidcomputers mit Plotterstift gebunden ist. Von der erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe erfaßt sind auch andere Werkzeuge, zum Beispiel lasergesteuerte Nadeldrucker, sofern sie dem Schnittpfad einer Positivgraphik 11 und der mit ihr korrespondierenden Negativmaske 12 in einem Abstand exakt folgen.

Aufstellung der Bezugszeichen

1
Transferfolie
2
Klebefolie
3
Silikonlage
4
Haftsteg der Transferfolie 1
5
Klebetasche der Transferfolie 1
6
Profilhöhe der Klebetasche 5
7
Radius der Klebetasche 5
8
Radius des Haftsteges 4
9
Plotterstift
10
Steuerkopf des Plotterstiftes
11
Positivgraphik
12
Negativmaske
13
Schneidcomputer
14
Kaschiervorrichtung
15
Schneidbereich


Anspruch[de]
  1. Folie für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie, wie Buchstaben, Wörter, Zeichen, Symbole, Figuren, Bilder und anderes, bestehend aus einer Transferfolie (1) mit einer räumlich profilierten Oberflächenstruktur aus Erhöhungen (4) und Vertiefungen (5), wobei die für eine unmittelbare Auflage auf einer einseitig unterlegten Klebefolie (2) bestimmten Erhöhungen mit einem Haftmittel und die für eine nicht unmittelbare Auflage auf einer einseitig unterlegten Klebefolie (2) bestimmten Vertiefungen mit einem Klebemittel beschichtet sind.
  2. Folie für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Haftschicht beschichteten Erhöhungen (4) stegartig und die mit einer Klebeschicht beschichteten Vertiefungen (5) kalottenartig ausgebildet sind.
  3. Folie für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenstruktur der Erhöhungen und Vertiefungen die Transferfolie (1) mosaikartig, ganzflächig und lückenlos besetzt.
  4. Folie für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Klebeschicht beschichteten Vertiefungen der profilierten Oberfläche der Transferfolie (1) ein Vielfaches der Fläche der mit einem Haftmittel beschichteten Erhöhungen der profilierten Oberfläche der Transferfolie (1) betragen.
  5. Verfahren für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie wie Buchstaben, Wörter, Zeichen, Symbole, Figuren, Bilder und anderes mittels einer Transferfolie, bestehend aus folgenden Schritten:
    • - unmittelbar auf eine Positivgraphik (11) und eine sie umgebende Negativmaske (12) der geschnittenen Klebefolie (2) wird eine einseitig mit einer Haft- und Klebeschicht beschichtete Transferfolie (1) mit einer räumlich profilierten Oberflächenstruktur aufgelegt,
    • - die Transferfolie (1) und die Positivgraphik (11) der geschnittenen Klebefolie (2) mit der sie umgebenden Negativmaske (12) werden durch lediglich partielle Haftung mittels der mit einer Haftschicht beschichteten Oberflächenteile der Transferfolie (1) lagefixiert verbunden,
    • - die Klebefolie (2) und die Transferfolie (1) werden exakt im Bereich der Positivgraphik (11) partiell verklebt, indem die im Bereich der Positivgraphik (11) positionierten und mit einem Klebemittel beschichteten Oberflächenteile der Transferfolie (1) durch eine Andrückkraft zur Anlage an der Positivgraphik (11) gebracht werden,
    • - die Positivgraphik (11) der Klebefolie (2) wird durch die mit ihr partiell verklebte Transferfolie (1) von einer Silikonlage (3) abgezogen, während die Negativmaske (12) der Klebefolie (2) an der unterlegten Silikonlage (3) formvollständig verbleibt,
    • - die Positivgraphik (11) der Klebefolie (2) wird durch die mit ihr partiell verklebte Transferfolie (1) auf eine beliebige Zielfläche verbracht.
  6. Verfahren für den Transfer geschnittener Graphik aus Klebefolie nach Anpruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebefolie (2) und die Transferfolie (1) durch eine Andrückkraft auf die Transferfolie (1) mittels eines programmgesteuerten Plotterstiftes (9), der den Schnittpfad zwischen Positivgraphik (11) und Negativmaske (12) kennt und ihm in einen Abstand folgt, im Bereich der Positivgraphik (11) der Klebefolie (2) partiell verklebt wird.
Anspruch[en]
  1. Film for the transfer of cut graphics made of adhesive film, such as letters, words, signs, symbols, figures, images and others, comprising a transfer film (1) having a spatially profiled surface structure made up of elevations (4) and depressions (5), the elevations intended to be placed directly on an adhesive film (2) laid beneath it on one side being coated with an adhesive and the depressions not intended to be placed directly on an adhesive film (2) laid beneath it on one side being coated with a bonding agent.
  2. Film for the transfer of cut graphics made of adhesive film according to Claim 1, characterized in that the elevations (4) coated with an adhesive are of web-like design and the depressions (5) coated with a bonding agent are of spherical shell design.
  3. Film for the transfer of cut graphics made of adhesive film according to Claims 1 and 2, characterized in that the surface structure of the elevations and depressions occupies the transfer film (1) like a mosaic, over the whole area and without gaps.
  4. Film for the transfer of cut graphics made of adhesive film according to Claims 1 to 3, characterized in that the depressions, coated with a bonding agent, of the profiled surface of the transfer film (1) amount to a multiple of the area of the elevations, coated with an adhesive, of the profile surface of the transfer film (1).
  5. Method for the transfer of cut graphics made of adhesive film, such as letters, words, signs, symbols, figures, images and others, by means of a transfer film, comprising the following steps:
    • a transfer film (1), which has a spatially profiled surface structure and is coated on one side with an adhesive and a bonding agent, is laid directly on a positive graphic (11) and a negative mask (12), of the cut adhesive film (2), surrounding it,
    • the transfer film (1) and the positive graphic (11) of the cut adhesive film (2), with the negative mask (12) surrounding it, are connected in a fixed position as a result of only partial adhesion by means of the surface parts of the transfer film (1) coated with an adhesive,
    • the adhesive film (2) and the transfer film (1) are partially bonded exactly in the region of the positive graphic (11) by bringing those surface parts of the transfer film (1) which are positioned in the region of the positive graphic (11) and are coated with a bonding agent into contact with the positive graphic (11), by means of a contact force,
    • the positive graphic (11) of the adhesive film (2) is pulled off, by means of the transfer film (1) partly bonded to it, from a silicone layer (3), while the negative mask (12) of the adhesive film (2) remains completely in shape on the silicone layer (3) laid beneath it,
    • the positive graphic (11) of the adhesive film (2) is applied, by means of the transfer film (1) partly bonded to it, to any desired target surface.
  6. Method for the transfer of cut graphics made of adhesive film according to Claim 5, characterized in that the adhesive film (2) and the transfer film (1) are partially bonded in the region of the positive graphic (11) of the adhesive film (2) as a result of a contact force on the transfer film (1) by means of a program-controlled plotter pen (9) which is aware of the cutting path between positive graphic (11) and negative mask (12) and follows the said path at a distance.
Anspruch[fr]
  1. Feuille pour transférer des graphiques découpés d'une feuille adhésive, tels que des caractères d'imprimerie, des mots, des signes, des symboles, des figures, des images et autres, se composant d'une feuille de transfert (1) avec une structure de surface profilée dans l'espace constituée de saillies (4) et de creux (5), dans laquelle les saillies destinées à une application directe sur une feuille adhésive (2) doublée d'un seul côté sont revêtues d'un agent d'adhérence et les creux destinés à une application non directe sur une feuille adhésive (2) doublée d'un seul côté sont revêtus d'un agent de collage.
  2. Feuille pour transférer des graphiques découpés d'une feuille adhésive suivant la revendication 1, caractérisée en ce que les saillies (4) revêtues d'une couche d'adhérence ont une forme de nervure et les creux (5) revêtus d'une couche de collage ont une forme de calotte.
  3. Feuille pour transférer des graphiques découpés d'une feuille adhésive suivant les revendications 1 à 2, caractérisée en ce que la structure de surface des saillies et des creux occupe la feuille de transfert (1) à la façon d'une mosaïque, sur toute la surface et de façon continue.
  4. Feuille pour transférer des graphiques découpés d'une feuille adhésive suivant les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les creux de la surface profilée de la feuille de transfert (1), revêtus d'une couche de collage, représentent un multiple de la surface des saillies de la surface profilée de la feuille de transfert (1), revêtues d'un agent d'adhérence.
  5. Procédé pour transférer des graphiques découpés d'une feuille adhésive, tels que des caractères d'imprimerie, des mots, des signes, des symboles, des figures, des images et autres au moyen d'une feuille de transfert, se composant des étapes suivantes :
    • une feuille de transfert (1), avec une structure de surface profilée dans l'espace, qui est revêtue d'un seul côté d'une couche d'adhérence et de collage, est appliquée directement sur un graphique positif (11) et sur un masque négatif qui l'entoure (12) de la feuille adhésive découpée (2),
    • la feuille de transfert (1) et le graphique positif (11) de la feuille adhésive découpée (2) avec le masque négatif qui l'entoure (12) sont préfixés en place par simple adhérence partielle au moyen des parties de la surface de la feuille de transfert (1) revêtues d'une couche d'adhérence,
    • la feuille adhésive (2) et la feuille de transfert (1) sont partiellement collées exactement dans la zone du graphique positif (11), du fait que les parties de la surface de la feuille de transfert (1) positionnées dans la zone du graphique positif (11) et revêtues d'un agent de collage sont mises en contact avec le graphique positif (11) par une force d'application,
    • le graphique positif (11) de la feuille adhésive (2) est retiré d'une couche de silicone (3) par la feuille de transfert (1) à laquelle il est partiellement collé, tandis que le masque négatif (12) de la feuille adhésive (2) reste avec sa forme entière sur la couche de silicone doublée (3),
    • le graphique positif (11) de la feuille adhésive (2) est transféré à une surface réceptrice 5 quelconque par la feuille de transfert (1) à laquelle il est partiellement collé.
  6. Procédé pour transférer des graphiques découpés d'une feuille adhésive suivant la revendication 5, caractérisé en ce que la feuille adhésive (2) et la feuille de transfert (1) sont partiellement collées dans la zone du graphique positif (11) de la feuille adhésive (2), sur la feuille de transfert (1) par une force d'application, au moyen d'un stylet de traçage (9) programmé, qui connaît le tracé de la découpe entre le graphique positif (11) et le masque négatif (12) et qui le suit à une certaine distance.






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