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Dokumentenidentifikation DE69303902T2 12.12.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0653151
Titel RECHNERTASTATUR MIT VORRICHTUNG GEGEN ELEKTROSTATISCHE ENTLADUNG
Anmelder Key Tronic Corp., Spokane, Wash., US
Erfinder ENGLISH, George, P., Coeur d'Alene, ID 83814, US;
BATSON, Nathan, Newman Lake, WA 99205, US
Vertreter Kreutz, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 80805 München
DE-Aktenzeichen 69303902
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IE, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 05.05.1993
EP-Aktenzeichen 939138087
WO-Anmeldetag 05.05.1993
PCT-Aktenzeichen US9304284
WO-Veröffentlichungsnummer 9404012
WO-Veröffentlichungsdatum 17.02.1994
EP-Offenlegungsdatum 17.05.1995
EP date of grant 31.07.1996
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 04.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.12.1996
IPC-Hauptklasse H05F 3/02

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft Tastaturen, insbesondere Computer- Tastaturen, mit einer Vorrichtung gegen elektrostatische Entladung.

Technischer Hintergrund der Erfindung

In den letzten Jahren ist man sich mehr und mehr bewußt geworden über mögliche Gesundheitsschädigungen durch längere Arbeiten am Computer. Zum Beispiel senden Computer-Bildschirme elektromagnetische Wellen, welche an dem Körper des Benutzers eine elektrostatische Ladung aufbauen. Diese akumulierte Ladung kann die Gesundheit des Benutzers beeinträchtigen. Es besteht die Besorgnis, daß tägliche Arbeit am Computer-Bildschirm wegen der Aussendung elektromagnetischer Wellen ein Gesundheitsrisiko bedeuten kann.

Eine Technik zur Reduzierung dieser Gesundheitsrisiken besteht in der periodischen Entfernung der akumulierten elektrischen Ladung von dem Benutzer. Das US-Patent Nr. 4,586,106 schlägt eine statische Ableitungs- oder Zerstreuungsvorrichtung vor, die der Benutzer vor der Arbeit am PC berührt. Der angegebenen Zweck dieser Ladungsableitung besteht darin, Beschädigungen der elektronischen Geräte zu verhindern. Dieses Patent zeigt die Anordnung eines langen schmalen Berührungskissens vor der PC- Tastatur, getrennt von den Tasten. Dieses Berührungskissen ist geerdet. Vor der Verwendung des Computers soll der Benutzer das Kissen berühren, so daß jegliche elektrostatische Ladung über das Kissen zur Erde bzw. Masse abgeleitet wird. In der Praxis ist diese Technik umständlich, da der Benutzer gewissenhaft das Kissen vor der Betätigung der Tastatur berühren muß. Außerdem bewirkt diese Vorrichtung nur eine einmalige Entladung vor der Arbeit am PC. Diese Berührungsvorrichtung hat also den Nachteil, daß die elektrostatische Ladung nicht dauernd, routinemäßig abgeleitet wird.

Aus IBM-Technical Disclosure Bulletin ist eine Vorrichtung bekannt zur Entladung des Tastaturbenutzers durch Kontakt mit einer Leertaste, die aus elektrisch leitendem Plastikmaterial geformt ist. Der Leitungspfad zur Erde/Masse verläuft entweder über die Leertaste, einen Erdungschip, verbunden mit der Leertaste, und einen Erdungsdraht, der von dem Erdungschip zur Grundplatte dertastatur verläuft, oder über die Leertaste, einen Stabilisierungsbügel, einen Erdungsstreifen und die Grundplatte der Tastatur.

Ferner ist aus Research Disclosure, Nr. 313, Mai 1990, Emsworth, GB, Seite 414, XP 000114878, ein Verfahren bekannt für eine elektrostatische Entladung von Tastaturen. Ein leitender Pfad vom Benutzer zur Masse wird dadurch erreicht, daß die Tasten Kappen aus leitendem Polymer-Material haben, welche bzw. wobei die Tasten beim Niederdrücken in Kontakt gelangen mit einer leitenden Schaum- oder Gummimanschette. Die leitende Manschette ist dabei mit Erde verbunden, nach verschiedenen Methoden, wie leitende Klebemittel oder Drahtverbindungen.

Diese Erfindung schafft eine angenehme und wirksame Technik zur routinemäßigen Ableitung elektrostatischer Ladung von einem Computer-Benutzer, zur Verminderung der erwähnten Gesundheitsrisiken.

Die Erfindung sieht vor, eine Computer-Tastatur gemäß Anspruch 1 und eine Taste für eine Computer-Tastatur gemäß Anspruch 12.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Eine oder mehrere Ausführungsformen wird/werden nachfolgend an Hand der Zeichnungen beschrieben:

Fig. 1 ist eine Schrägansicht einer Computer-Tastatur gemäß der Erfindung.

Fig. 2 ist ein Teilschnitt aus Fig. 1, längs der Leertaste, die Leertaste in abgehobener Stellung/Ruhestellung.

Fig. 3 ist ein Teilschnitt wie Fig. 2, jedoch bei niedergedrückter Leertaste.

Fig. 4 zeigt den Ausschnitt "4" aus Fig. 3, vergrößert. Fig. 5 ist ein Diagramm bzw. Schaltplan der Tastatur- Entladung über einen Widerstand.

Fig. 6 ist ein Schaltplan einer Tastatur mit einer elektrostatischen Entladungsvorrichtung gemäß der Erfindung.

Beste Ausführungsbeispiele und Erläuterung der Erfindung

Fig. 1 zeigt eine Computer-Tastatur 10 zur Eingabe von Steueroder Daten-Signalen in eine Verarbeitungseinrichtung, wie einen Computer (nicht gezeigt). Die Tastatur 10 hat eine Vielzahl von Tasten in einem Gehäuse 12 angeordnet, wie bei einer konventionellen Schreibmaschinen-Tastatur. Die Tastatur 10 hat "alphanumerische" Tasten 14 (zur Illustration eingeschlossen in einer gestrichelten Linie 15). Die Tastatur 10 hat ferner Funktionstasten 16, positioniert in einer Linie oberhalb der alphanumerischen Tasten 14, und Steuertasten 18 und Cursortasten 20 an einem Ende des Gehäuses 12. Die Tastatur 12 hat auch eine Leertaste 22, eine "Enter"-Taste 24, zwei "Shift"-Tasten 26, eine "Cap Lock"-Taste 28, eine "Tab"-Taste 30 und zwei "Control"- Tasten 32 und zwei "Alt"-Tasten 34, angeordnet um die alphanumerischen Tasten 14 herum.

Die alphanumerischen Tasten 14, Funktionstasten 16, Kommandotasten 18 und Cursortasten 20 haben alle eine "Einzelfinger"- Weite Wa. Diese Tasten sind vorzugsweise elektrische nicht leitend und haben je einen Tastenkörper, der beweglich ist zwischen einer abgehobenen Bereitschaftsstellung und einer niedergedrückten Betätigungsstellung.

Die Tastatur 10 hat wenigsten eine elektrisch leitende Taste, die vorgesehen ist zur Zerstreuung bzw. Ableitung elektrischer Ladung, wenn ein Benutzer die Taste niederdrückt. Vorzugsweise ist die leitende Taste eine häufig benutzte Taste, so daß entstehende elektrostatische Ladung fortlaufend abgeleitet wird. Häufig benutzte Tasten, die elektrisch leitend sein könnten, sind die Leertaste 22, "Enter"-Taste 24, "Shift"-Taste 26, "Tab"-Taste 30, "Control"-Taste 32 und "Alt"-Taste 34. Diese Tasten haben alle eine längliche "Mehrfinger"-Weite größer als die Weite Wa der nicht leitenden alphanumerischen Tasten 14. Beispielsweise hat die Leertaste 22 eine Multifingerweite Wsb und die Shift Taste 26 eine Multifingerweite W&sub5;. Diese weiteren/längeren Tasten werden häufig als "Multi-Weiten- Tasten" bezeichnet. Eine oder mehrere dieser Multi-Weiten-Tasten sollen leitend ausgeführt sein, da sie häufig verwendet werden, vorzugsweise die Leertaste 22 und/oder Enter Taste 24.

Die spezielle Konstruktion einer leitenden Taste wird nachfolgend mehr im Einzelnen beschrieben an Hand Fig. 2-6. Figuren 2 und 3 illustrieren eine Leertaste 22, die operativ angebracht ist an einem Teil des Gehäuses 12, welches aufweist eine starre Montageplatte 36 aus Plastik oder Metall, eine obere Dom-Wand 38, eine starre Grundplatte 40 aus Plastik oder Metall.

Die Leertaste 22 hat einen Tastenkörper 42, der gehaltert ist an der Montageplatte 36 und durch einen zentralen Stößel 44 geführt ist. Der Tastenkörper 42 ist beweglich zwischen einer abgehobenen Bereitschaftsstellung (Fig. 2) und einer niedergedrückten Betätigungsstellung (Fig. 3). Die Leertaste 22 liegt über zugehörigen Computersteuereinrichtungen, wie Kontakten, Kapazitäten, Elementen usw., die aktiviert werden beim Niederdrücken des Tastenkörpers 42. Eine Tastaturschalt- oder -steuervorrichtung ist ausgerichtet unter jedem Stößel 44 (und anderen Tasten) innerhalb einer Membran-Steueranordnung 46, die eine gedruckte Schaltung, einen federnden Mylar-Bogen mit einem Muster von leitenden Spuren darauf oder andere elektronische Mittel aufweisen kann. Die Steueranordnung 46 ist verbunden mit anderen Elektronikkreisen (wie Mikroprozessor oder Puffer), welche mit dem Computer-Terminal verbunden sind. Die Montageplatte 36, Haubenbogen 38, Grundplatte 40 und Schalt- bzw. Steueranordnung 46 erstrecken sich über die ganze Tastatur 10 unterhalb der Tasten.

Der Haubenbogen 38 ist geformt aus einem elastomeren Material und hat eine Vielzahl nachgiebiger Dome, die nach oben über den Bogen 38 vorstehen. Diese Dome sind ausgerichtet mit individuellen Tasten der Tastatur 10 und bilden eine nachgiebige Feder, welche die nicht leitenden wie die leitenden Tasten nach oben in ihre Ausgangsstellung zu drücken suchen. Der Bogen 38 hat auch eine Haube 48 unterhalb des Stößels 44, um den Tastenkörper 42 nach oben zu drücken (Vorspannung). Der Dom 48 bildet auch ein Kontaktglied zum Auslösen eines Schaltkontaktes an der Schaltanordnung 46. Die Haube 48 gibt einen gesteuerten Widerstand gegenüber dem Fingerdruck auf den Tastenkörper 42, um den gewünschten Touch oder das Gefühl in der niedergedrückten Stellung dem Benutzer zu vermitteln.

Die Leertaste 22 hat ferner eine sich über ihre Länge erstreckende Höhenausgleichsstange 50, welche den Tastenkörper 42 im wesentlichen waagerecht hält, egal ob der Benutzer mehr link oder mehr rechts auf die Taste drückt. Die Höhenausgleichsstange so ist vorzugsweise ein gebogener Stab oder Draht, beweglich verbunden mit Montageplatte 36 durch nach oben vorstehende Haken 52. Ein offener Schlitz für die Haken 52 gestattet Translationsund Schwenkbewegungen der Niveaustange 50. Andere Einzelheiten der Tastatur sind beschrieben in US-Patentschrift Nr. 5,117,076 der Key Tronic Corporation, auf die hiermit Bezug genommen wird.

Der Tastenkörper 42 ist vorzugsweise durch Spritzguß hergestellt, aus ABS oder Styrol, mit einer oberen Kontaktfläche 54. In dem Material des Tastenkörpers 42 ist ein leitendes Filler- Material eingebettet, um die erwünschte Leitfähigkeit der Leertaste 22 zu erreichen. Als leitendes Material sind vorzugsweise Fasern aus rostfreiem Stahl oder Aluminium verwendet, da diese die Farbe der Taste nicht oder kaum verändern. Auch andere leitende Füllmaterialien, wie Kohlenstoff oder Graphit, können verwendet werden.

Die Leertaste hat leitende Kontakt-Stößel 56, 58, die sich von dem Tastenkörper 52 vertikal nach unten in Richtung auf die Steuereinheit 46 erstrecken. Die Kontakt-Stößel 56, 58 bestehen aus weichem leitendem Material und sind elektrisch leitend mit dem Tastenkörper 42 verbunden. Die Stößel 56, 58 bestehen vorzugsweise aus leitendem thermoplastischem Elastomer. Alternativ können die Stößel aus mit leitendem Material, wie Kohlenstoff oder Graphit, imprägniertem Gummi bestehen.

Wenn der Tastenkörper 42 niedergedrückt ist in die Betätigungsstellung nach Fig. 3, erstrecken sich die Stößel 56 und 58 durch Öffnungen in der Halterungsplatte 36 und Haubenbogen 38 zur Betätigung eines leitenden elektrostatischen Entladungskissens 62, welches an bzw. auf der Schalteinheit 46 vorgesehen ist (wie weiter unten im Einzelnen beschrieben). Die Stößel 56 und 58 sind weich und nachgiebig, um während des Niederdrückens des Tastenkörpers 52 einen längeren elektrischen Kontakt mit dem Entladungskissen 62 zu erreichen. Wie in Fig. 4 angedeutet, wirkt sich das untere Ende der Kontaktstücke 56, 58 seitlich aus, und gibt damit einen längeren Kontakt während des letzten Endes des Weges des Niederdrückens der Leertaste.

Fig. 5 stellt dar ein elektrisches Entladungskissen oder Entladungseinlage 62, die positioniert ist auf der Schalteinheit 46 unterhalb jedes leitenden Stößels 56 und 58. Das Entladungskissen 62 ist mit Masse 64 verbunden durch einen Pfadwiderstand 66. Das Kissen 62 ist kreisförmig gezeigt, kann aber andere Gestalt haben. Die Stößel 56 und 58 machen elektrischen Kontakt mit dem Entladungskissen 62, wenn der Tastenkörper 42 niedergedrückt ist, dargestellt durch einen Schalter 5 in Fig. 6.

Im Betrieb ist die Leertaste 22 durch den Haubenbogen 48 in eine hochgedrückte Bereitschaftsstellung gemäß Fig. 2 gehalten. Die Stößel 56 und 58 befinden sich oberhalb des Entladungskissen 62 der Schalteinheit 46 und sind natürlich nicht in Kontakt mit den Entladungskissen. Wenn der Benutzer die Leertaste 42 zur Betätigung niederdrückt (Fig. 3), machen die Stößel 56, 58 elektrischen Kontakt mit dem Entladungskissen 62 auf der Schaltanordnung 46. Jegliche akumulierte elektrische Ladung an den Benutzer wird abgeleitet zur Masse über den elektrischen Pfad: leitenden Tastenkörper 42 (oder genauer das leitende Fasermaterial darin), Stößel 56 und 58, elektrostatisches Entladungskissen 62 und Pfad-Widerstand 66. Die Stößel 56 und 58, Kissen 62, Pfad- Widerstand 66 und Masse 64 bilden somit ein elektrisches Entladungsmittel zur Ableitung elektrischer Ladung von dem Benutzer über Tastenkörper 42 bei Betätigung der Leertaste 22. Demgemäß wird während der normalen Betätigung der Leertaste 22 elektrostatische Ladung routinemäßig zur Masse abgeleitet, wodurch Gesundheitsrisiken des Benutzers reduziert werden.

Fig. 6 repräsentiert eine elektrische Schaltung einer leitenden Taste gemäß der Erfindung. Der Kontaktpunkt 68 repräsentiert die Kontaktfläche 54 einer Leertaste 22 bei Betätigung durch einen Benutzer. Zwei Widerstände Rkb und Rp sind in Serie geschaltet zwischen Kontaktstelle 68 und Schaltkontakten 56, 58 des Schalters 5. Widerstand Rkb repräsentiert den Widerstand des Tastenkörpers 42 und Widerstand Rpr den Widerstand der Stößel 56 und 58. Ein dritter Widerstand Rpr ist zwischengeschaltet zwischen Schaltkontakt 62 und Masse 64 und repräsentiert den Pfadwiderstand 66 (Fig. 5). Der Schalter 5 ist offen, wenn die Leertaste sich in der Bereitschaftsstellung befindet und der Stößel 56 und 58 abgehoben sind vom Kissen 62, und der Schalter S ist geschlossen, wenn die Leertaste 22 in der Betätigungsstellung niedergedrückt ist und die Stößel 56 und 58 das Kissen 62 betätigen.

Vorzugsweise beträgt der elektische Widerstand Rkb des Tastenkörpers 42 etwa ein Mega-Ohm oder weniger und wenigstens einer der anderen Widerstände (z. B. Widerstand Rp der Stößel 56, 58 oder Widerstand Rpr des Pfadwiderstandes 66) ist größer als der Widerstand Rkb des Tastenkörpers 42. Vorzugsweise ist jeder der Widerstand Rp und Rpr wesentlich größer als der Tastenkörperwiderstand Rkb. Der Widerstand des Stößels Rp und/oder der Pfadwiderstand Rpr ist vorzugsweise etwa 10 bis 500 Mega-Ohm. Vorzüglich beträgt wenigstens einer der Widerstände Rp und Rpr etwa 10 bis 500 Mega-Ohm, mit einer Streubreite oder Abweichung von etwa 200 bis 300 Mega-Ohm. Vorzugsweise ist wenigstens einer der Widerstände Rp und Rpr größer als der Widerstand Rkb, um zu verhindern, daß der Benutzer bei Betätigung des Tastenkörpers 42 einen Stromstoß erleidet.

Die Erfindung schafft ein Mittel zur fortlaufenden Ableitung elektrostatischer Ladung von einem PC-Benutzer. Durch Einführung einer häufig verwendeten leitenden Taste in einer Computer- Tastatur wird elektrostatische Ladung routinemäßig vom Benutzer während der normalen Tastenbetätigung abgeleitet. Es sind keine besonderen Erdungskissen erforderlich, die vor der Benutzung der Tastatur berührt werden müssen. Außerdem liefert die Erfindung eine zuverlässige Entladung ohne Gefahr von Elektroschocks oder Stromstößen. Das bevorzugte Ausführungsbeispiel ist beschrieben worden mit Bezugnahme auf Computer-Tastaturen, die Erfindung kann aber auch bei anderen Tastaturen verwendet werden.


Anspruch[de]

1.

Eine Computer-Tastatur, umfassend:

ein Gehäuse (12);

eine Vielzahl nicht-leitender Tasten (14,16,18,20,26), betätigbar auf dem Gehäuse angeordnet, die einzelnen nicht-leitenden Tasten haben einen nicht-leitenden Tastenkörper, der beweglich ist zwischen einer abgehobenen Bereitschafts-Position und einer niedergedrückten Betätigungsposition, und Mittel, welche die nicht-leitenden Tastenkörper in der Bereitschaftsstellung zu halten suchen;

wenigstens eine leitende Taste (22), betätigbar in/auf dem Gehäuse angeordnet, mit einem leitenden Tasten-Körper (42), der beweglich ist zwischen einer abgehobenen Bereitschaftsposition und einer niedergedrückten Betätigungsposition, und mit Mitteln (48), die den leitenden Tastenkörper in der Bereitschaftsposition unter Vorspannung halten;

eine Schaltungsanordnung (46) in dem Gehäuse unterhalb der nichtleitenden und der leitenden Tasten, welche Schaltungsanordnung Kontakte für ihnen entsprechende nicht-leitende und leitende Tasten aufweisen, wenn individuelle nicht-leitende und leitende Tastenkörper niedergedrückt sind in ihre Betätigungsposition, wobei die Schaltungsanordnung ein elektrostatisches Entladungskissen (62) aufweist, welches mit Erde verbunden ist;

ein leitender Stößel (56,58) ist mit seinem einen Ende elektrisch gekuppelt und angebracht mit/an dem leitenden Tastenkörper der leitenden Taste, während sein anderes Ende in der Nähe, aber beabstandet von dem elektrostatischen Entladungskissen ist, wobei dieses andere Ende des leitenden Stößels mit dem elektrostatischen Entladungskissen zusammenwirkt, wenn der leitende Tastenkörper niedergedrückt ist; und

die Tastatur (10) ist ausgerichtet zur Ableitung elektrostatischer Ladung von einem Benutzer der Tastatur zur Erde durch den leitenden Tastenkörper, den Stößel und das elektrostatische Entladungskissen, wenn der leitende Tastenkörper niedergedrückt ist.

2.

Eine Tastatur nach Anspruch 1, wobei der Stößel gebildet ist aus einem leitenden thermoplastischen Elastomer.

3.

Eine Tastatur nach Anspruch 1, wobei der Stößel gebildet ist aus einem Elastomer und mit einem leitenden Material imprägniert ist.

4.

Eine Tastatur gemäß Anspruch 1, wobei der Stößel einen Widerstand von etwa 10 bis 500 Megaohm hat.

5.

Eine Tastatur nach Anspruch 1, wobei der Stößel einen Widerstand von etwa 200 bis 300 Megaohm hat.

6.

Eine Tastatur nach Anspruch 1, wobei der leitende Tastenkörper gebildet ist aus Plastikguß, mit eingebettetem leitendem Material.

7.

Eine Tastatur gemäß Anspruch 1, weiter umfassend eine Vielzahl nicht-leitender Tasten und wenigstens eine leitende Taste, angeordnet nach einem ausgewählten Muster in dem Gehäuse, wobei die nicht-leitenden Tasten eine bestimmte erste Weite haben und die leitenden Tasten eine bestimmte zweite Weite/Breite größer als die erste haben.

8.

Eine Tastatur gemäß Anspruch 1, wobei die Tastatur alphanumerische Tasten, Funktionstasten, eine Leertaste und eine "Enter"-Taste aufweist, und wobei die nicht-leitenden Tasten ausgewählt sind unter den alphanumerischen Tasten und den Funktionstasten, und wobei die leitende Taste ausgewählt ist aus einer der Leertaste und der "Enter"-Taste.

9.

Eine Tastatur gemäß Anspruch 1, wobei:

der leitende Tastenkörper gebildet ist aus Plastikmaterial mit darin eingebettetem leitendem Material; und

der Stößel gebildet ist aus leitendem thermoplastischem Elastomer, wobei das leitende Material in dem Tastenkörper elektrostatische Ladung zu dem Stößel leitet.

10.

Eine Tastatur nach Anspruch 1, wobei der leitende Tastenkörper einen Widerstand kleiner als 1 Megaohm und der Stößel einen Widerstand von etwa 10 bis 500 Megaohm haben.

11.

Eine Tastatur nach Anspruch 1, wobei:

die Schaltungsanordnung ferner umfaßt einen Pfad-Widerstand, verbunden zwischen dem elektrostatischen Entladungakissen und Erde;

der leitende Tastenkörper hat einen Widerstand von weniger als einem Megaohm; und wenigstens der Stößel oder der Pfad-Widerstand hat einen Widerstand von etwa 10 bis 500 Megaohm.

12.

Eine Taste für eine Computer-Tastatur, umfassend: einen leitenden Tasten-Körper (42) mit bestimmtem Widerstand, beweglich zwischen einer abgehobenen Bereitschafts-Stellung und einer niedergedrückten Betätigungs-Stellung; Mittel (48) zum Halten des Tasten-Körpers unter Vorspannung in der Bereitschaftsstellung; einen leitenden Stößel (56,58) elektrisch verbunden und montiert an/in dem leitenden Tasten-Körper; ein elektrostatisches Entladungskissen (62), angeordnet in der Nähe des leitenden Stößels, wobei der Stößel das Entladungskissen berührt, wenn der Tasten-Körper in die Betätigungsstellung niedergedrückt ist; einen Pfad-Widerstand zwischen Entladungskissen und Erde; der Pfad-Widerstand oder der Stößel haben einen Widerstand größer als der Widerstand des Tasten-Körpers.

13.

Eine Taste gemäß Anspruch 12, wobei der Tasten-Körper aus Plastikmaterial besteht, in dem leitendes Material eingebettet ist.

14.

Eine Taste gemäß Anspruch 12, wobei der Widerstand des Tasten- Körpers kleiner ist als 1 Megaohm und der Widerstand des Stößels etwa 10 bis 500 Megaohm beträgt.

15.

Eine Taste gemäß Anspruch 12, wobei der Widerstand des Tasten- Körpers kleiner als 1 Megaohm und der Widerstandswert des Pfad-Widerstandes etwa 10 bis 500 Megaohm beträgt.

16.

Eine Taste gemäß Anspruch 12, wobei der Widerstand des Tasten- Körpers kleiner ist als 1 Megaohm und der Widerstandswert sowohl des Pfad-Widerstands wie des Stößels etwa 10 bis 500 Megaohm betragen.







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