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Dokumentenidentifikation DE19528490A1 06.02.1997
Titel Arbeitsplatz oder Arbeitsstation, insbesondere zum Verpacken, Montieren oder Reinigen
Anmelder J. S. Staedtler GmbH & Co, 90427 Nürnberg, DE
Erfinder Breindl, Johann, 92339 Beilngries, DE
DE-Anmeldedatum 02.08.1995
DE-Aktenzeichen 19528490
Offenlegungstag 06.02.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.02.1997
IPC-Hauptklasse B25H 1/00
IPC-Nebenklasse B65B 67/10   B25H 1/14   B25H 1/16   B25H 1/18   
Zusammenfassung Bei einem Arbeitsplatz oder bei einer Arbeitsstation, insbesondere zum Verpacken, Montieren oder zum Reinigen diverser Gegenstände, mit mindestens einem Arbeitstisch, ist dieser Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), insbesondere in seiner Höhe einstellbar und/oder in seiner Neigung verstellbar, vorzugsweise schwenkbar. Der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), soll hierbei vor allem auch zur Zufuhrseite (114) und/oder zur Entleerungsseite (115) bzw. zur Ablegestation (30) hin höhenmäßig verstell- und anpaßbar und zur Bedienungsseite (112) hin nach unten und/oder nach oben schwenkbar und in einem gewünschten oder vorgegebenen Winkel geneigt, angeordnet oder einstellbar sein, wobei der Arbeitsplatz bevorzugt als ortsfeste oder als mobile einheitliche Arbeitsstation (10) ausgebildet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Arbeitsplatz oder eine Arbeitsstation, insbesondere zum Verpacken, Montieren oder zum Reinigen diverser Gegenstände.

Derartige Arbeitsplätze oder Arbeitsstationen bestehen üblicherweise aus einem ortsfesten Arbeitstisch, auf dem die jeweils zu verpackenden, zu montierenden, zu reinigenden oder sonstwie zu behandelnden Gegenstände direkt oder in entsprechenden Behältern verpackt, bearbeitet und/oder anderweitig behandelt werden. Die Gegenstände werden hierbei in einem in der Regel größeren Behältnis bereitgestellt, kontinuierlich zugeführt oder beliebig angeliefert. Der fertig gepackte und verschlossene Behälter bzw. der bearbeitete Gegenstand wird dann üblicherweise von Hand, mit Hebewerkzeugen oder mit sonstigen Hilfsgeräten auf Paletten oder andere Transportvorrichtungen oder auf sonstige Folgevorrichtungen verladen und weiterbefördert. Nachteilig hierbei ist es insbesondere, daß die Gegenstände und/oder die Verpackungsbehälter in der Regel von Hand auf den Arbeitstisch gelegt und auch in gefülltem bzw. in bearbeitetem Zustand manuell abgehoben und wegtransportiert werden müssen. Der Transport dieser oft auch sehr großen und schweren Behälter- oder der noch nicht fertigen oder noch nicht vollständig getrockneten Gegenstände, stellt meistens eine erhebliche Belastung für die jeweilige Person dar, die diese Arbeiten auszuführen hat. Ein weiterer Nachteil der bekannten Arbeitsplätze mit ortsfesten und starren Arbeitstischen besteht darin, daß für unterschiedlich große Personen sehr unterschiedliche und meistens unergonomische Arbeitsbedingungen vorliegen, denen oft nur mit anderen Hilfsmitteln, wie z. B. mit höhenverstellbaren Stühlen oder Podesten, begegnet wird.

Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, einen Arbeitsplatz bzw. eine Arbeitsstation, insbesondere eine Verpackungs-, Montage- oder Reinigungstation, zu schaffen, wobei die genannten Nachteile nicht auftreten, der bzw. die relativ kostengünstig herstellbar ist, womit besonders das schwere körperliche Heben von Gegenständen oder Behältern, insbesondere auch von gefüllten Verpackungsbehältern, vermieden wird und womit zudem sehr einfach die optimale Arbeitshöhe und -position jeder hieran tätigen Person oder den umgebenden Zufuhr- und/oder Abtransport-Vorrichtungen, individuell schnell und einfach angepaßt werden kann, insbesondere auch bei sich - ggf. häufig - ändernden Aufnahme-, Arbeits- und/oder Abgabe-Positionen.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen umfaßt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Ausführungsbeispiele mit Hilfe der Zeichnungen näher beschrieben.

Hierbei zeigen

Fig. 1 eine Ausführung eines erfindungsgemäßen Arbeitsplatzes als von der Benutzerseite aus gesehene Arbeitsstation,

Fig. 2 zeigt die Arbeitsstation nach Fig. 1 mit schräg gestelltem Arbeitstisch,

Fig. 3 zeigt die Arbeitsstation nach Fig. 1 und 2 nochmals mit waagrechtem Arbeitstisch,

Fig. 4 zeigt eine andere Arbeitsstation mit waagrechtem Arbeitstisch,

Fig. 5 zeigt die Arbeitsstation nach Fig. 4 von hinten,

Fig. 6 zeigt die Arbeitsstation nach Fig. 4 und 5 von oben und mit Transport-Rollen ausgestattet und

Fig. 7 zeigt die Arbeitsstation nach Fig. 4 und 5 von oben, mit Transport-Kugeln versehen.

Die in den Fig. 1 bis 5 gezeigte Ausführung eines erfindungsgemäßen Arbeitsplatzes ist als stationäre oder als mobile Arbeitsstation ausgeführt und in Fig. 1 von der Benutzerseite aus gesehen dargestellt. Dieser Arbeitsplatz bzw. diese Arbeitsstation 10, der bzw. die insbesondere zum Verpacken, Montieren oder zum Reinigen diverser Gegenstände dienen kann, weist einen Arbeitstisch 11 auf, der gem. Fig. 1 und 3 in waagrechter Position gezeigt ist und der sich etwa auf der vertikalen Höhe der Zufuhrstation 20 befindet, um die zu bearbeitenden oder zu verpackenden Gegenstände G von dieser Zufuhrstation 20 aus leicht auf die Arbeitsfläche 110 übernehmen zu können.

Der Arbeitstisch 11 und/oder dessen Arbeitsfläche 110, ist hierzu verstellbar ausgebildet und vorzugsweise mit einer Anschlagleiste 111 zum Absichern der Gegenstände G oder der Behälter B versehen. Der Arbeitstisch 11 ist insbesondere in seiner Höhe verstellbar und somit der Zufuhrstation 20 und/oder der Ablegestation 30 einerseits und der idealen Bearbeitungshöhe der hieran arbeitenden Person zum anderen, individuell und jederzeit veränderlich anpaßbar. Außerdem ist der Arbeitstisch 11 aber auch in seiner Neigung verstellbar, insbesondere schwenkbar, wie Fig. 2 zeigt, um eine noch bessere Arbeitsposition vorgeben oder individuell angepaßt auswählen zu können, insbesondere für Verpackungs- oder Reinigungsarbeiten. Vorteilhafterweise ist der Arbeitstisch 11 bzw. dessen Arbeitsfläche 110, zur Bedienungsseite 112 hin nach unten und/oder nach oben schwenkbar. Nach unten - wie in Fig. 2 dargestellt - z. B. damit ein Verpackungskarton leichter einfüllbar auf der Arbeitsfläche 110 abgestellt werden kann. Beim Reinigen diverser Gegenstände unter Verwendung von Reinigungsflüssigkeiten oder bei sonstigen Anlässen kann es aber auch von Vorteil sein, wenn die Arbeitsfläche 110 bzw. deren Neigung von der Bedienerseite 112 nach hinten abfällt, damit die Flüssigkeit nach hinten abläuft.

Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn der Arbeitstisch 11 und/oder dessen Arbeitsfläche 110 zur Bedienungsseite 112 hin - oder auch in die entgegengesetzte Richtung - in einem Winkel zwischen 1 und 40 Grad, vorzugsweise zwischen 5 und 30 Grad, geneigt schwenkbar, einstellbar oder angeordnet ist.

Ein erfindungsgemäßer Arbeitsplatz bzw. eine derartige Arbeitsstation 10 kann bevorzugt als eine "Hubvorrichtung zum Karton - Einfüllen" gestaltet sein und dienen, insbesondere um unterschiedlich befüllte und ggf. verschlossene oder zu befüllende und zu verschließende Kartons mit beispielsweise einem Gewicht von 10-30 kg, in verschiedene Stapelund/oder Arbeitshöhen oder Arbeitslagen zu bringen. Die Stapel- und/oder Arbeitshöhe kann hierbei z. B. zwischen 5 und 200 cm liegen. Zugleich ist durch die Schräglage des Arbeitstisches 11 ein ergonomisch günstiges Befüllen der Kartons gegeben bzw. möglich. Hiermit lassen sich somit auch große und/oder schwere Verpackungseinheiten leicht und einfach, insbesondere auch von Frauen und unter Einhaltung aller arbeitsrechtlichen Bedingungen, versandfertig erstellen und palettieren.

Je nach Erfordernis kann der vorgeschlagene Arbeitsplatz insgesamt als ortsfeste oder auch als mobile Arbeitsstation 10 ausgebildet sein, wenn er nicht generell fest in eine vorgegebene Betriebsumgebung eingebunden ist. Dies hat den besonderen Vorteil, daß eine derartige Arbeitsstation 10 nach Bedarf ggf. örtlich verändert und an beliebigem Platz eingesetzt werden kann. So zum Beispiel zwischen einem Förderband als Zufuhrstation 20 an der Zufuhrseite 114 und einer Transport-Palette als Ablegestation 30 an der Entleerungsseite 115, die nach und nach mit Gegenständen G oder mit gefüllten Verpackungs- Behältern B beladen wird und die auch hierbei jeweils unterschiedliche Ladehöhen aufweist. Eine derartige Arbeitsstation 10 kann vorzugsweise aus einem Rahmen 14 aus vier zwischen einer Deckplatte 143 und einer Bodenplatte 142 angeordneten Tragsäulen 141 bestehen und im wesentlichen den Arbeitstisch 11 sowie die Bedienungseinheit 15, eine Steuereinheit 16 und den Antrieb (Pos. 17 in Fig. 6 und 7) enthalten, wobei die Innenteile durch ggf. rundum angebrachte Schutzgitter 144 abgedeckt sind.

Der Arbeitstisch 11 bzw. dessen Arbeitsfläche 110, ist hierbei vorteilhaft an der Rückseite 113 über eine Kipplagerung 116 mit einer Kippvorrichtung 13 an einer Hubvorrichtung 12 befestigt, die insbesondere aus einer Hubführung 121 und einem Führungsschlitten 122 besteht. Die Kippvorrichtung 13 besteht hauptsächlich aus einem Kippzylinder 131 mit einer Kippstange 134, an der eine Kipprolle 132 angeordnet ist, die ihrerseits lose, aber in Wirkkontakt mit der als Kipp-Platte 133 gestalteten Rückwand des Arbeitstisches 11 in Verbindung steht.

Als Bodenplatte 142 eignet sich vorteilhaft auch eine Palette oder ein sonstiger unterfahrbarer Aufbau, damit die ganze Arbeitsstation 10 beispielsweise nach Bedarf auch bereits mit einem Gabelstapler oder mit einem einfachen Hubwagen örtlich verändert werden kann. Zu diesem Zweck sollten auch die Anschlüsse bzw. alle Energie-Zufuhrleitungen leicht lösbar und/oder ausreichend lang und flexibel ausgeführt sein.

Der vorgeschlagene Arbeitsplatz bzw. dessen Arbeitstisch 11 und/oder die Arbeitsfläche 110, kann in der Höhe und/oder in der Neigung rein mechanische, durch elektro-mechanische, durch hydraulische und/oder durch pneumatische Vorrichtungen und/oder Mittel verstellbar sein. Je nachdem, welche Energie verfügbar ist und/oder welche technische Konzeption bevorzugt anzuwenden ist.

Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn der Arbeitsplatz derart gestaltet ist, daß der Arbeitstisch 11 und/oder die Arbeitsfläche 110 eine konstruktiv vorgegebene oder eingestellte Neigungsposition selbsttätig durch Schwerkraft einnimmt. Dies ist z. B. durch entsprechende Anordnung und Ausbildung der Drehlagerung des Arbeitstisches 11 leicht und einfach zu bewirken.

Wenn außerdem der Arbeitstisch 11 seine konstruktiv vorgegebene oder die eingestellte Neigungsposition bei - vorzugsweise auf der Bedienungsseite 112 - von unten erfolgender Druckausübung selbsttätig verändert, ist ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt gegeben, da dann bei nach unten fahrendem Arbeitstisch 11 lediglich die Neigung verändert wird und der Arbeitstisch praktisch nach oben kippend ausweichen kann, bevor darunter liegende Gegenstände oder Körperteile beschädigt werden können.

Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die jeweiligen Positionsänderungen, d. h. die Veränderung der Neigung und die Höhenverstellung, parallel bzw. gleichzeitig erfolgen können, so daß bis zum Erreichen der gewünschten Höhe auch stets die gewünschte Neigung eingestellt ist und umgekehrt. Getrennte Verstellungen sollen aber ebenfalls möglich sein.

Wie auch nach den Fig. 6 und 7 weiterhin ersichtlich ist, kann zur weiteren Optimierung des Arbeitsplatzes der Arbeitstisch 11 ganz oder teilweise mit Rollen 117 oder mit Kugeln 118 versehen sein, zur leichten Positionierung oder Bewegung der Gegenstände (G) und/oder der Behälter (B) und/oder zum leichteren Be- und/oder Entladen des Arbeitstisches 11 bzw. dessen Arbeitsfläche 110. Diese "Bewegungshilfen" sind vorteilhafterweise nicht auf dem gesamten Arbeitstisch 11 anzuordnen, sondern besser nur mittig oder halbseitig auf der Arbeitsfläche 110, zur Entladungsseite 115 hin, damit die Gegenstände (G) oder die Behälter (B) nicht zu leicht vom Arbeitstisch abrollen, sondern sicher liegen bleiben.

Zweckmäßigerweise soll der Arbeitstisch 11, mindestens aber dessen Arbeitsfläche 110, in der Höhe und in der Lage derart verstellbar und/oder schwenkbar sein, daß der zu behandelnde Gegenstand (G) oder der zu befüllende Behälter (B) sowohl in Be- und Entladeposition, als auch in Arbeitsposition, in die jeweils passende oder gewünschte Anschluß- oder Arbeitshöhe und/oder in die entsprechende Schwenkposition bringbar ist und von der betreffenden Person leicht verändert werden kann. Von besonderem Vorteil ist es hierbei, wenn der Arbeitstisch 11 bzw. dessen Arbeitsfläche 110 in der Höhe und in der Neigung gleichzeitig veränderbar ist, wobei der Arbeitstisch 11 bzw. die Arbeitsfläche 110 während der Höhenverstellung gleichzeitig seine Neigung verändert und vorzugsweise eine waagrechte Position einnimmt, in der der Gegenstand (G) oder der Behälter (B) besonders leicht entladen werden kann.

Zur leichteren Orientierung kann der Arbeitstisch 11 in seiner Höhe und Lage derart verstellbar und/oder schwenkbar gestaltet sein, daß er in vorgegebenen Stufen oder in Schaltschritten in unterschiedliche Höhen und/oder in verschiedene Schräglagen bzw. Neigungen einstellbar ist.

Vorzugsweise soll der Arbeitstisch 11 bzw. dessen Arbeitsfläche 110 auch so steuer- und einstellbar sein, daß in Arbeitsposition die gewünschte Schräglage eingenommen wird und in Be- oder Entladeposition eine waagrechte Ausrichtung und Fixierung erfolgt. Die Lage- bzw. Neigungsänderung kann bzw. soll hierbei zweckmäßigerweise, z. B. durch geeignete Steuerungsimpulse und Bewegungen, zusammen mit bzw. während der jeweiligen Höhenverstellung und parallel zu bzw. mit dieser automatisch erfolgen.

Wenn der Arbeitsplatz als ortsfeste oder als mobile Arbeitsstation 10 bzw. als einheitliche Arbeitsvorrichtung gestaltet und ausgebildet ist, sollen vorzugsweise alle Funktionselemente als Vorrichtungskomponenten angeordnet und miteinander verbunden sein.

Wird der Arbeitsplatz bzw. die Arbeitsstation 10 derart ausgestattet, daß alle Funktionselemente und die Übertragungsmedien bzw. alle Vorrichtungskomponenten stromlos, insbesondere hydraulisch und/oder pneumatisch miteinander verbunden sind und in entsprechender Wirkverbindung stehen, dann ist der Platz bzw. die Anlage auch explosionsgeschützt und auch in entsprechend gefährdeten Räumen einsetzbar. Hierzu sollte daher insbesondere auch der Arbeitstisch 11 und/oder dessen Arbeitsplatte 110, hydraulisch und/oder pneumatisch verstellbar sein und bevorzugt ausschließlich pneumatisch in seiner Höhe und/oder in seiner Neigung verstellbar sein und die Arbeitsstation 10 insgesamt keinerlei elektrische Schalt- oder Funktionseinheiten aufweisen.

Zur Erhöhung des Unfallschutzes und der Betriebssicherheit sind die Bewegungsbereiche und der Antrieb 17 mit Schutzgittern 144 abgedeckt und die Schaltelemente in einem Schaltschrank als Steuereinheit 16 zusammengefaßt. Die Bedienungseinheit 15 kann der Steuereinheit 16 direkt zugeordnet oder auch separat als "Fernbedienung" gestaltet sein, um die Bedienungsmöglichkeiten weiter zu optimieren.

Eine bevorzugt verwendbare Hubvorrichtung weist einen Führungsschlitten 122 auf und einen Laufschlitten mit prismatischer Laufschlittenführung und mit Feststellbremse. Eine Kraftbrücke stellt weiterhin die Verbindung von Führungsschlitten und Laufschlitten her. Bei der Verwendung eines kolbenstangenlosen Pneumatikzylinders mit passiver Feststellbremse und doppeltwirkender, einstellbarer Endlagendämpfung, kann mit gefilterter und geölter Druckluft mit einem Betriebsdruck von 5-10 bar gearbeitet werden. Das Lösen der Feststellbremse erfolgt hierbei durch Druckbeaufschlagung. Zum einwandfreien Lösen der Feststellbremse wird ein Druck von ca. 6 bar benötigt. Durch Wegnahme der Druckbeaufschlagung wird ein Bremsbelag mittels einer Feder gegen ein Federstahlband gedrückt, wodurch die Feststellbremse aktiviert wird. Weitere, d. h. elektrische und/oder pneumatische Anschlüsse oder Systeme sind bei einer derartigen rein pneumatischen Anlage nicht erforderlich.

Zur Grobfilterung ungeölter Druckluft kann hierbei ein Druckluftfilter mit Wasserabscheider verwendet werden. Ein eingebauter Mikrofilter mit Schauglas und Filterpatrone dient zur Feinstfilterung ungeölter vorgefilterter Druckluft. Ein Abluftfilter mit Ölauffangbehälter dient zudem zur Reinigung und Geräuschreduzierung der gesammelten Abluft der pneumatischen Steuerung. Außerdem kann ein Nebelöler mit regulierbarer Durchflußmenge bzw. ein Proportionalöler mit Einstellschraube zur Regulierung, vorgesehen sein, der der vorgefilterten Druckluft eine dosierbare Ölmenge zuführt.

Bezugszeichenliste

10 Arbeitsstation

11 Arbeitstisch

110 Arbeitsfläche

111 Anschlagleiste

112 Bedienungsseite

113 Rückseite

114 Zufuhrseite

115 Entleerungsseite

116 Kipplagerung

117 Rolle(n)

118 Kugel(n)

12 Hubvorrichtung

121 Hubführung

122 Führungsschlitten

13 Kippvorrichtung

131 Kippzylinder

132 Kipprolle

133 Kipp-Platte

134 Kippstange

14 Rahmen

141 Tragsäulen

142 Bodenplatte

143 Deckplatte

144 Schutzgitter

15 Bedienungseinheit

16 Steuereinheit

17 Antrieb

20 Zufuhrstation

30 Ablegestation

G Gegenstände

B Behälter


Anspruch[de]
  1. 1. Arbeitsplatz oder Arbeitsstation, insbesondere zum Verpacken, Montieren oder zum Reinigen diverser Gegenstände, wobei mindestens ein Arbeitstisch vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), in der Höhe und/oder in der Neigung verstellbar ist.
  2. 2. Arbeitsplatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), zur Bedienungsseite (112) hin nach unten und/oder nach oben schwenkbar ist.
  3. 3. Arbeitsplatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), in der Höhe und in der Neigung gleichzeitig veränderbar ist.
  4. 4. Arbeitsplatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), während der Höhenverstellung gleichzeitig die Neigung verändert und waagrechte Position einnimmt.
  5. 5. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), zur Bedienungsseite (112) hin in einem Winkel zwischen 5 und 30 Grad geneigt schwenkbar, einstellbar oder angeordnet ist.
  6. 6. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er insgesamt als ortsfeste oder als mobile Arbeitsstation (10) ausgebildet ist.
  7. 7. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), in der Höhe und/oder Neigung durch rein mechanische, durch elektro-mechanische, hydraulische und/oder durch pneumatische Vorrichtungen und/oder Mittel verstellbar ist.
  8. 8. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), eine konstruktiv vorgegebene oder eingestellte Neigungsposition selbsttätig durch Schwerkraft einnimmt.
  9. 9. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), die konstruktiv vorgegebene oder die eingestellte Neigungsposition bei auf der Bedienungsseite (112) von unten erfolgender Druckausübung selbsttätig verändert.
  10. 10. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), Rollen (117) oder Kugeln (118) aufweist, zur leichten Positionierung oder Bewegung der Gegenstände (G) und/oder der Behälter (B) und/oder zum leichteren Be- oder Entladen des Arbeitstisches (11) bzw. der Arbeitsfläche (110).
  11. 11. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), in seiner Höhe und Lage derart verstellbar und/oder schwenkbar ist, daß der Gegenstand (G) oder der Behälter (B) sowohl in Be- und Entladeposition, als auch in Arbeitsposition in die jeweils passende oder gewünschte Anschluß- oder Arbeitshöhe und/oder in die entsprechende Schwenkposition bringbar ist.
  12. 12. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), in seiner Höhe und Lage derart verstellbar und/oder schwenkbar ist, daß er in vorgegebenen Stufen oder Schaltschritten in unterschiedliche Höhen und/oder in verschiedene Schräglagen einstellbar ist.
  13. 13. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er als ortsfeste oder als mobile Arbeitsstation (10) bzw. als Arbeitsvorrichtung ausgebildet ist und daß alle Funktionselemente als Vorrichtungskomponenten angeordnet und miteinander verbunden sind.
  14. 14. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Funktionselemente und die Übertragungsmedien bzw. alle Vorrichtungskomponenten stromlos, insbesondere hydraulisch und/oder pneumatisch miteinander verbunden sind und in entsprechender Wirkverbindung stehen.
  15. 15. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), mechanisch und/oder hydraulisch in seiner Höhe und/oder in seiner Neigung verstellbar ist.
  16. 16. Arbeitsplatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (11) und/oder dessen Arbeitsfläche (110), pneumatisch in seiner Höhe und/oder in seiner Neigung verstellbar ist und daß die Arbeitsstation (10) insgesamt keinerlei elektrische Schalt- oder Funktionseinheiten aufweist.






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