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Systemeinrichtung zur Sammlung von Alarmsignalen einer Stationskette - Dokument DE68927400T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE68927400T2 27.02.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0361298
Titel Systemeinrichtung zur Sammlung von Alarmsignalen einer Stationskette
Anmelder Alcatel Cit, Paris, FR
Erfinder Philippe, Dominique, F-22140 Begard, FR;
Cozic, Jean-Yves, F-22300 Lannion, FR
Vertreter Spott Weinmiller & Partner, 82340 Feldafing
DE-Aktenzeichen 68927400
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 20.09.1989
EP-Aktenzeichen 891173775
EP-Offenlegungsdatum 04.04.1990
EP date of grant 30.10.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.02.1997
IPC-Hauptklasse G08B 25/00
IPC-Nebenklasse G08B 26/00   G08B 29/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Abfrage verschiedener Stationen aus einer Gruppe von Stationen, um ihren Betriebszustand zu erfassen.

Unter Station wird hier jede elektronische Steuer- oder Kontrollvorrichtung, jedes automatisch arbeitende Gerät oder jeder Rechner verstanden, die beispielsweise zu einer Fertigungskette, zu einem über einen Datenbus verbundenen Rechnernetz, einer Femmeldezentrale, in der die Stationen elektronische Schaltungen wie z.B. Registrierorgane, Gebührenorgane, Markierorgane, Übersetzungsorgane, Kontrollorgane oder Anschlußeinheiten sind, die an ein Vermittlungsnetz angeschlossen sind. Die Stationen können daher untereinander verkehren, voneinander unabhängig sein oder von einem zentralen Steuerorgan überwacht werden.

Eine Station sendet Alarmsignale aus, die je eine genau Bedeutung besitzen, wie z.B. daß ein Parameter oder Wert einen Schwellwert erreicht, daß die Station eine Be triebsstörung aufweist oder daß ein Organ der Station ausgefallen ist. Nachfolgend wird unter Alarm jeder gemeldete Fehler oder Ausfall verstanden. Die Kenntnis dieser Alarmmeldungen verschafft einen Überblick über den Betriebszustand der Station.

Die Alarmmeldungen werden im allgemeinen über Kabel an eine Zentralstation übermittelt, wo sie analysiert werden, was zu einer Konzentration der Verkabelung abhängig von der Anzahl der Stationen und der Anzahl von Alarmmeldungen je Station mit allen damit zusammenhängenden Nachteilen führt, insbesondere des Raumbedarfs für die Verkabelung und des Preises.

Die Druckschrift GB-A-2 080 000 beschreibt ein System zum Sammeln von Alarmmeldungen aus einer Gruppe von n Stationen mit einer zentralen Station zur Zusammenfassung der Alarmmeldungen, wobei jede Station mindestens eine Schnittstelle zum Sammeln der Alarmmeldungen dieser Station und eine Verbindung aufweist, die die zentrale Station und die Schnittstellen in Reihe schaltet. Diese Verbindung überträgt die von jeder Station ausgesendeten und für die Zentralstation bestimmten Nachrichten. Aber die Zentralstation sendet ihrerseits keine Nachricht an die anderen Stationen.

In der Druckschrift IEE Proceedings, Vol 135 Teil G, N&sup0; 1, Februar 1988, Seiten 1 bis 10, beschreiben A.J. Al- Kalili et al in dem Aufsatz "Multiple single-chip microcomputer approach to fire detection and monitoring system" ein System zum Sammeln von Alarmmeldungen mit einer schleifenartigen Verbindung, wobei jede Station durch eine Adresse identifiziert wird.

Ziel der Erfindung ist das Sammeln von Alarmmeldungen von Stationen aus einer Gruppe von Stationen, ohne daß die Nachteile eines Sammelns jeder der Alarmmeldungen über eine Verkabelung auftreten.

Gegenstand der Erfindung ist ein System zum Sammeln der Alarmmeldungen einer Gruppe von n Stationen, die je durch eine Adresse bezeichnet sind und je mindestens eine Schnittstelle zum Sammeln der Alarmmeldungen dieser Station enthalten, wobei das System eine zentrale Station zur Zusammenfassung der Alarmmeldungen und eine Schleifenverbindung enthält, die die Zentralstation und die Schnittstellen in Reihe miteinander verbindet, wobei ein Ausgang jeder Schnittstelle an einen Eingang einer anderen Schnittstelle angeschlossen ist und die Schleifenverbindung eine Nachrichtenschleife zur Übermittlung der von der Zentralstation an mindestens eine Schnittstelle ausgesendeten Nachrichten sowie der Antwort jeder Zielstation aufweist, indem Nachrichten von den Schnittstellen zur Zentralstation übermittelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifenverbindung weiter enthält:

- eine Zustandssteuerschleife, die ein von der zentralen Station geliefertes Zustandssteuersignal überträgt, um einen Betriebsstatus, nämlich aktiv oder Reserve, allen Schnittstellen aufzuprägen, wobei das Zustandssteuersignal einen ersten Wert für einen aktiven Betriebsstatus und einen zweiten Wert für einen Reservestatus einnimmt,

- und eine Taktsignalschleife, die ein von der zentralen Station an alle Schnittstellen geliefertes Taktsignal überträgt.

Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.

Figur 1 zeigt das Prinzipschema eines erfindungsgemäßen Systems zum Sammeln von Alarmmeldungen.

Figur 2 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems.

Figur 3 zeigt eine Schnittstelle jeder Station des erfindungsgemäßen Systems.

Figur 4 zeigt eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems.

Die Figuren 5 bis 10 zeigen für Stationen des erfindungsgemäßen Systems gemäß den Figuren 2 bis 4 bestimmte Meldungen, wobei sich Figur 5 auf eine Nachricht zum Lesen der Alarmmeldungen, Figur 6 auf eine Initialisierungsnachricht, Figur 7 auf eine Fernsteuernachricht, Figur 8 auf eine Testnachricht, Figur 9 auf eine Nachricht, daß Bytes nicht identifizierbar waren, und Figur 10 auf eine Nachricht betreffend das Einschalten von Alarmmeldern bezieht.

Figur 1 zeigt schematisch das erfindungsgemäße System. Eine zentrale Station SC zum Sammeln der Alarmmeldungen ist in Reihe an eine Gruppe von n Stationen S1 bis Sn über eine Nachrichtenübermittlungsschleife BM angeschlossen, bei der es sich um eine asynchrone Serienverbindung handelt. Die Stationen S1 bis Sn sind je durch eine Adresse identifiziert, die eine Nummer ist, wobei die Reihenfolge der Stationen nicht unbedingt der der Adressen entspricht und wobei die erste Station S1 der Gruppe von Stationen an einen Sendeausgang Tx der zentralen Station und die letzte Station Sn der Gruppe an einen Empfangseingang Rx der zentralen Station angeschlossen ist. Jede Station enthält eine Schnittstelle I, die Eingangs- und ausgangsseitig an die Nachrichtenübermittlungsschleife BM angeschlossen ist. Jede Schnittstelle empfängt von der zentralen Station ein Taktsignal H, das für ihren Betrieb erforderlich ist, und faßt die Alarmmeldungen der entsprechenden Stationen zusammen, die zur Schnittstelle über eine Alarmverbindung AL gelangen. Nach Empfang einer von der Zentralstation Sc ausgesendeten Nachricht werden die Alarmmeldungen auf der Nachrichtenübermittlungsschleife BM abgesetzt.

Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Systems gemäß Figur 1. Die zentrale Station SC und die Stationen S1 bis Sn sind wie in Figur 1 durch die Nachrichtenübermittlungsschleife BM in Reihe geschaltet. Sie sind auch über eine Taktsignalschleife BH und eine Zustandssteuerschleife BCE in Reihe geschaltet. Die letzte Station Sn der Gruppe ist über diese beiden Schleifen an einen Sendeausgang HE bzw. an einen Sendeausgang CE der zentralen Station angeschlossen, wobei diese Ausgänge ein Taktsignal bzw. ein Zustandssteuersignal aussenden. Die erste Station S1 der Gruppe von Stationen ist über diese beiden Schleifen an einen Empfangseingang HR für das Taktsignal und einen Empfangseingang RE für das Zustandssteuersignal in der zentralen Station Sc angeschlossen.

In den Stationen sind die Schleifen BH und BCE an die Schnittstellen 1 angeschlossen.

Die Schleifen BM, BH und BCE sind zusammengefaßt und bilden ein Kabel zwischen zwei Stationen bzw. zwischen der zentralen Station und einer Station. Wird ein Kabel unterbrochen, dann empfangen die hinter der Unterbrechung liegenden Stationen (wenn man die Laufrichtung der Nachrichten auf der Schleife BM als Bezugsrichtung nimmt) das Taktsignal und können Nachrichten aussenden, wie dies weiter unten erläutert wird. Weiter können diese Stationen immer noch das Zustandssteuersignal über die Schleife BCE empfangen. Gemäß den Figuren 1 und 2 ist jede Schnittstelle mit ihrer Station über eine Fernsteuerverbindung LT verbunden, über die sie die Fernsteuerbefehle abgibt, die von der zentralen Station auf der Nachrichtenschleife BM ausgesendet werden.

Figur 3 zeigt eine Schnittstelle 1 einer Station Si, wobei alle Schnittstellen der Stationen einander gleichen. In dieser Figur sieht man ein Mikrokontrollorgan mP mit seinen Speichern, die entweder interne oder externe Speicher sind, ein Parallel-Serienregister 1, ein UND-Tor 2, eine Stationsadressenvorrichtung 3, wobei die Adresse eine beispielsweise fest verdrahtete Nummer ist, und Sender/Empfänger E/R.

Rechts in der Figur sind die Schleifen BM, BH und BCE an die Station S(i+1) und links in der Figur an die Station S(i-1) angeschlossen. Das Mikrokontrollorgan mP hat einen Empfangseingang RD, der an die Nachrichtenschleife BM über einen Sender/Empfänger E/R angeschlossen ist, einen Sendeausgang TD, der an die Nachrichtenschleife BM über einen Sender/Empfänger angeschlossen ist, einen Takteingang CLK, der an die Taktsignalschleife BH über einen Sender/Empfänger angeschlossen ist, dessen Ausgang über einen anderen Sender/Empfänger an die an die Station S(i-1) angeschlossene Taktsignalschleife angeschlossen ist, einen Zustandssteuereingang ECE, der an die Zustandssteuersignalschleife BCE über einen Sender/Empfänger angeschlossen ist, dessen Ausgang über einen weiteren Sender/Empfänger an die Zustandssteuerschleife BCE angeschlossen ist, die zur Station S(i-1) führt. Man sieht, daß das Mikrokontrollorgan mP in gewisser Weise mit der Nachrichtenschleife BM in Reihe liegt, während es an die Taktsignalschleife und die Zustandssteuersignalschleife BCE nur angeschaltet ist. Das Mikrokontrollorgan mP hat auch einen Femsteuerausgang, der an die Station über eine Fernsteuerverbindung LT angeschlossen ist.

Das Parallel/Serienregister 1 ist mit einem parallelen Eingang an den Ausgang des UND-Tors 2 angeschlossen, dessen einer Eingang mit der die Alarmsignale der Station übertragenden Alarmverbindung AL verbunden ist, während ein weiterer Eingang dieses Tores über eine Schreibverbindung LW an den Schreibausgang W des Mikrokontrollorgans mP angeschlossen ist, welches auf der Schreibverbindung einen Schreibbefehl für die Alarmmeldungen in das Register 1 liefert. Ein Serienausgang des Registers 1 ist an einen Dateneingang D des Mikrokontrollorgans angeschlossen. Ein Takteingang des Registers 1 ist an einen Taktausgang h des Mikrokontrollorgans mP angeschlossen und empfängt ein Taktsignal H für das Auslesen des Registers. Dieses Taktsignal wird erst nach dem Schreibsignal angewendet und wird unterdrückt, wenn das Lesen des Registers 1 beendet ist. Die Alarmverbindung AL ist beispielsweise eine Verbindung mit sechzehn Leitern, und zwar ein Leiter je Alarm. Das Register 1 ist dann ein Register mit sechzehn Bits. Das Taktsignal H muß also in diesem Fall während einer Zeit von mindestens sechzehn Taktperioden angelegt werden, um die Bits im Register zum Ausgang zu schieben. Nach dem Auslesen sind alle Bits des Registers auf Null, und das Register ist bereit, wieder Alarmmeldungen unter Steuerung durch das Mikrokontrollorgan zu empfangen.

Die Alarmverbindung AL ist auch an den Ausgang einer Alarmmeldungs-Ausgangsschaltung 5 angeschlossen. Sie ist dann mit einer Steuerschaltung zum Einschalten von Alarmmeldem verbunden. Diese nicht dargestellte Steuerschaltung liegt in der Station und steuert das Einschalten von Alarmmeldern, die in einem Überwachungsraum der Stationen zusammengefaßt sind. Die Alarmmeldungs-Ausgangsschaltung 5 ist ein Register, das an den Ausgang eines UND-Tors 6 angeschlossen ist, welches eingangsseitig mit dem Dateneingang D, dem Schreibausgang W und einem Steuerausgang CV des Mikrokontrollorgans mP verbunden ist, wobei dieses Organ über den Steuerausgang CV Befehle zum Einschalten der Alarmmelder liefert.

Wenn die Schnittstelle 1 beauftragt wird, Alarmmeldungen zu sammeln, dient das Register 5 als Leitungstest für die Alarmverbindung AL.

Wird die Schnittstelle I zum Einschalten der optischen Alarmmelder verwendet, dient das Register 5 dazu, den Zustand dieser Melder anzugeben, so daß in diesem Fall die Alarmverbindung AL einen Ausgang für die Schnittstelle I bildet und die Steuerschaltung für das Einschalten der optischen Alarmmelder beaufschlagt. In diesem Fall sammelt die Schnittstelle I keine Alarmmeldungen.

Die Vorrichtung 3 enthält die Adresse der Station, die beispielsweise fest verdrahtet ist. Diese Vorrichtung ist mit einem Ausgang an einen Stationsadresseneingang des Mikrokontrollorgans mP angeschlossen.

Jede Schnittstelle enthält einen Spannungswandler 4, der eine Gleichspannung von +5V liefert. Aus Gründen der Betriebssicherheit ist der Wandler 4 eingangsseitig an zwei unabhängige Stromquellen -48V(1) und -48V(2) angeschlossen, die je -48V liefern. Diese beiden Quellen sind über Dioden am Eingang des Wandlers gekoppelt.

Figur 4 zeigt eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems. In dieser Figur 4 enthält jede Station S1 bis Sn zwei identische Schnittstellen Ii und 12. Die Schnittstellen Ii sind an die zentrale Station SC über eine Verbindung Ll angeschlossen, die eine Nachrichtenschleife BM, eine Taktsignalschleife BH und eine Zustandssteuersignalschleife BCE enthält. Die Schnittstellen 12 sind an die zentrale Station SC über eine Verbindung L2 angeschlossen, die eine Nachrichtenschleife BM, eine Taktsignalschleife BH und eine Zustandssteuersignalschleife BCE enthält. Die Vorrichtung arbeitet mit Passivreserve, wobei das Umschalten von einer zur anderen Verbindung entweder periodisch oder nach Erfassung einer Störung auf der gerade aktiven Verbindung erfolgt.

Das von der zentralen Station SC auf der Zustandssteuersignalschleife BCE der Verbindungen L1 und L2 gelieferte Zustandssteuersignal bringt die Schnittstellen in den richtigen Betriebszustand, nämlich als aktive Verbindung oder Reserveverbindung, je nachdem, ob das Signal den Wert 1 oder den Wert 0 hat. Der Übergang vom aktiven zum Reservezustand, d.h. der Übergang des zustandssteuersignals vom Wert 1 zum Wert 0, führt zu einer Nullsetzung der Schnittstellen, die auf diese Weise initialisiert werden.

In den Schnittstellen gibt ein Steuersignal mit dem Wert 1 den Fernsteuerausgang und den Steuerausgang der Mikrokontrollorgane für die Alarmmelder frei, während ein Steuersignal mit dem Wert 0 diese Ausgänge sperrt.

In der Vorrichtung gemäß Figur 2 bringt ein Steuersignal alle Schnittstellen in einen aktiven oder einen Reservezustand, wobei der Reservezustand jede Fernsteuerung und jede Steuerung der optischen Alarmmelder in den Stationen untersagt.

In der Vorrichtung gemäß Figur 4 mit zwei Schnittstellen I1 und I2 in jeder Station gelangen die Schnittstellen I1 in den aktiven Zustand, während die Schnittstellen 12 im Reservezustand sind und umgekehrt, so daß es stets möglich ist, daß die zentrale Station SC Fernsteuerungen durchführt und optische Alarmmelder in den Stationen einschaltet, selbst wenn eine der Verbindungen L1 oder L2 unterbrochen oder eine der Schnittstellen I1 oder I2 ausgefallen ist.

Der Informationsaustausch zwischen den Stationen und der Zentralstation SC erfolgt abgesehen von Ausnahmen auf Initiative der zentralen Station, die Nachrichten an die Stationen sendet.

Folgende Nachrichten werden gesendet:

- Auslesen der Alarmmeldungen: diese Nachricht erlaubt es der zentralen Station, die von den Schnittstellen I der Stationen gesammelten Alarmmeldungen zur Kenntnis zu nehmen;

- Ausführung von Fernbefehlen: diese Nachricht steuert ein Organ in jeder Zielstation;

- Einschalten von Alarmmeldern: diese Nachricht schaltet in eines Zielstation Alarmmelder ein;

- nicht identifizierte Bytes: diese Nachricht wird spontan von einer Station ausgesendet, die während einer gewissen Zeit nichts empfangen hat oder die nacheinander zwei nicht identifizierte Bytes empfangen hat;

- Test: diese Nachricht verschafft der zentralen Station die Gewißheit, daß die Schnittstellen I richtig funktionieren;

- Initialisierung: diese Nachricht verschafft der zentralen Station SC Kenntnis über die Konfiguration der Nachrichtenschleife, d.h. über die Reihenfolge der Stationen und den Betriebszustand der ganzen Vorrichtung.

Nach einer von der zentralen Station ausgesendeten Nachricht liefern nacheinander die Stationen ihre Antwort, worauf die Nachricht und die Antworten von der zentralen Station empfangen werden.

Figur 5 bezieht sich auf die Alarmlesenachricht. Diese von der zentralen Station ausgesendete Nachricht SC besteht aus zwei Bytes. Das erste Byte REQ ist eine Sendeanfrage und das zweite Byte ist in zwei Halbbytes unterteilt, von denen eines einen Indikator PIL aus einem Bit und drei Bits Null und das andere LAL die Art der Nachricht darstellt, also hier das Lesen der Alarmmeldungen. Nach der Nachricht sendet die zentrale Station SC ein Byte FF, das als Endmarke für die Nachricht wirkt.

Diese Nachricht wird von der ersten Station S1 der Gruppe von n Stationen empfangen. Die Station S1 überträgt die beiden Nachrichtenbytes unverändert weiter. Das Byte FF gibt das Ende der Meldung, also der Nachricht an. Die Station S1 antwortet nach Empfang der beiden von der zentralen Station SC ausgesendeten Nachrichtenbytes. Diese Antwort enthält sechs Bytes, von denen das erste mit dem Wert Null, wie durch den Pfeil f angedeutet, das Byte FF ersetzt, das von der zentralen Station im Anschluß an die Nachricht ausgesendet wurde. Am Ende ihrer Nachricht sendet die Station S1 ein Byte des Werts FF aus, das das Ende der Nachricht markiert.

Die nächste Station S2 empfängt die beiden ersten Bytes der Nachricht und überträgt sie unverändert an die nächste Station. Dann empfängt sie das erste Byte mit dem Wert Null aus der Antwort der Station S1. Dieses Byte gibt an, daß eine Antwort vorliegt. Die Station S2 überträgt daher dieses Byte und die nächstfolgenden unverändert. Wenn sie die Meldungsendemarke empfängt, fügt sie ihre eigene Antwort an die Antwort der Station S1 an. Diese Antwort beginnt mit einem Byte des Werts Null, das, wie durch den Pfeil f angegeben, das Byte FF ersetzt. Am Ende ihrer Antwort sendet die Station S2 ein Byte FF, um das Ende der Nachricht zu markieren.

Die nachfolgenden Stationen gehen genauso vor. Die Station Sn, die die letzte der Gruppe von n Stationen ist, sendet eine Antwort aus, deren erstes Byte einen Wert Null hat, und beendet ihre Meldung durch ein Byte FF, das das Ende der Nachricht markiert.

Die zentrale Station Sc empfängt von der letzten Station Sn eine Alarmmeldung bestehend aus den beiden ersten Bytes des ausgesendeten Befehls und den nachfolgenden Antworten der Stationen sowie am Ende die Nachrichtenendemarke, d.h. das Byte FF. Dieses Byte gibt an, daß keine weiteren Nachrichten zu erwarten sind. Das Byte FF gibt also einer Station an, die es empfängt, daß es sich um das letzte Byte handelt, das von der vorhergehenden Station ausgesendet wurde, so daß sie nun ihre eigene Nachricht aussenden kann, die, wie angegeben, mit einem Byte des Werts Null beginnt, das das empfangene Byte FF ersetzt. Wenn eine Station ein Byte Null empfängt, gibt dies ihr an, daß es sich um eine Antwort einer vorhergehenden Station handelt und daß diese Nachricht unverändert übertragen werden muß.

Jede Meldung der Stationen besteht aus sieben Bytes wie folgt:

- ein erstes Byte mit dem Wert Null,

- ein zweites Byte, das aus zwei Halbbytes besteht, von denen eines, LAL, die Art der Nachricht bezeichnet, die als Antwort erwartet wird, während das andere Halbbyte vier Indikatoren mit je einem Bit enthält:

einen Indikator RT, der das Ergebnis des Selbsttests der Schnittstelle I angibt,

einen Indikator CRC, der das Ergebnis einer zyklischen Kontrolle mittels Redundanz über alle von der Station vorher empfangenen Bytes angibt,

einen Indikator PIL, der den Zustand der Schnittstelle angibt, d.h. ob sie im aktiven Betrieb (Wert 1) oder in Reserve (Wert 0) ist,

und einen Indikator EST, der einen Fehler hinsichtlich des Rahmenformats meldet, wobei unter Rahmen die Gesamtheit der von einer Station empfangenen Bytes verstanden wird,

- ein drittes und ein viertes Byte, die die Adresse Ad Si der Station enthalten,

- ein fünftes und ein sechstes Byte, die den Zustand der Alarmmelder der Station enthalten,

- ein siebtes Byte CRC, das den Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz enthält, der über die ganze Antwort der Station berechnet ist.

Figur 6 bezieht sich auf eine Initialisierungsnachricht. Diese Nachricht wird von der zentralen Station SC ausgesendet, um die Konfiguration der Nachrichtenschleife kennenzulernen, d.h. die Reihenfolge der Stationen. Die Initialisierungsnachricht wird von einer Bedienungsperson bei der Bildung oder Erweiterung der Nachrichtenschleife oder auch nach einer Wartungsoperation ausgesendet. Diese Initialisierungsnachricht zeigt, ob die Reihenfolge der Stationen mit einer Konfigurationsliste der Nachrichtenschleife übereinstimmt. Stellt die zentrale Station SC fest, daß dies nicht der Fall ist, dann meldet sie einen Fehler auf der Nachrichtenschleife und gibt als Parameter die Stelle an, an der eine Abweichung von der Konfigurationsliste festgestellt wurde. Der Initialisierungsprozeß gleicht dem Prozeß der Abfrage der Alarmmeldungen; nur das Format der Antworten ist ein anderes, da keine Alarmmeldungen enthalten sind.

Die Initialisierungsnachricht enthält, wie die Nachricht betreffend die Abfrage der Alarmmeldungen, ein erstes Byte REQ, d.h. die Aufforderung zum Aussenden, und ein zweites Byte, das in zwei Halbbytes unterteilt ist. Eines dieser Halbbytes enthält drei Bits mit dem Wert Null und den Indikator PIL, während das andere Halbbyte INIT die Art der Nachricht (Initialisierung) angibt. Nach diesen beiden Bytes sendet die zentrale Station SC eine Nachrichtenendemarke, die ein Byte FF ist.

Die Antwort jeder Station enthält sieben Bytes, von denen das erste den Wert Null hat, das zweite in zwei Halbbytes aufgeteilt ist, wobei ein Halbbyte INIT die Art der Antwort bezeichnet und das andere die gleichen Indikatoren RT, CRC, PIL und EST wie in der Antwort auf einen Befehl zur Abfrage der Alarmmeldungen enthält, das dritte und vierte Byte die Adresse Ad Si der ihre Antwort aussendenden Station, das fünfte und sechste Byte die Kontrollsumme CS der in der Schnittstelle enthaltenen Software, die in einem Wort des Programmspeichers des Mikrokontrollorgans enthalten ist, und das siebte Byte CRC den Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz enthält, der aus der ganzen Antwort der Station berechnet wurde.

Bei der Initialisierung führt jede Schnittstelle I, die die Initialisierungsnachricht empfängt, ihren Selbsttest durch. Hinsichtlich des Programmspeichers des Mikrokontrollorgans besteht der Selbsttest in der Berechnung der Kontrollsumme und in der Überprüfung, ob diese Summe mit der übereinstimmt, die am Ende der Programmspeicherzone steht. Die Tatsache, daß die Kontrollsumme CS als Antwort der Station auf die Initialisierungsnachricht geliefert wird, ermöglicht der zentralen Station eine Kontrolle der Softwareversion im Programmspeicher.

Figur 7 bezieht sich auf die Nachricht betreffend die Ausführung von Fernsteuerungen, die für eine durch ihre Adresse bezeichnete Station bestimmt ist und eine Angabe über die gewünschte Aktion enthält.

Diese Nachricht beginnt mit einem ersten Byte REQ, das eine Aufforderung zum Senden darstellt. Auf dieses Byte folgt die Fernsteuernachricht, nämlich:

- ein zweites Byte Null,

- ein drittes Byte, das aus zwei Halbbytes besteht, von denen das eine TEL die Art der Nachricht, hier die Aufforderung, eine Fernsteuerung durchzuführen, und das andere ein Bit des Werts Null, einen Indikator PIL mit einem Bit und die Nummer No TEL der Anfrage nach der Ausführung einer Fernsteuerung mit zwei Bits enthält, wobei diese Nummer im Fall einer Wiederholung des Ausführungswunsches verwendet wird,

- ein viertes und ein fünftes Byte, das die Adresse AdSi der Station angibt, für die diese Nachricht bestimmt ist,

- ein sechstes Byte, das in zwei Halbbytes unterteilt ist, von denen das eine ACREQ die Fernsteuerung angibt, die in der Station mit der Adresse Si gewünscht wird (dieses Halbbyte ermöglicht die Wahl einer Fernsteuerung unter mehreren möglichen in der Station Si), während das andere Halbbyte T die Ausführungszeit der gewünschten Fernsteuerung angibt,

- ein siebtes Byte CRC mit dem Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz, der über die Gruppe der sechs vorhergehenden Bytes berechnet wurde.

Nach dieser Nachricht gibt ein Byte FF das Ende der Nachricht, also das Ende der Aussendung an.

Jede Station überträgt die Nachricht unverändert weiter, wenn ihre Stationsadresse nicht mit AdSi übereinstimmt. Kommt die Nachricht an der Zielstation an, aktiviert diese nach Erfassung des Bytes FF die in der Nachricht bezeichnete Fernsteuerung, überprüft, ob diese tatsächlich aktiviert wurde und sendet eine Antwort mit der Angabe BEC (korrekte Ausführung der Fernsteuerung) mit dem Wert 1. Auf diese Nachricht folgt ein Byte FF.

Diese Antwort besteht darin, die empfangene Fernsteuernachricht wieder auszusenden, d.h. die sieben Nachrichtenbytes, wobei im dritten Byte die Indikatoren BEC und PIL gesetzt werden (der Indikator BEC entspricht dem Bit des Werts Null des Halbbytes) und wobei im siebten Byte CRC der von der Station berechnete zyklische Kontrollwert mittels Redundanz eingesetzt wird. Auf diese Antwort folgt ein Byte FF.

Natürlich wird die Antwort von allen nachfolgenden Stationen unverändert weiter übertragen. Nach der Aussendung einer Nachricht mit dem Wunsch nach Fernsteuerungen empfängt die Zentralstation daher das Byte REC, das sie ausgesendet hat, gefolgt von den Antwortbytes, die von der Station ausgesendet wurden, die von der Femsteuernachricht betroffen war. Darauf folgt ein Byte FF.

Figur 8 bezieht sich auf eine Testnachricht. Diese Nachricht, die von der zentralen Station SC ausgesendet wird, besteht aus sechs Bytes: Das erste Byte REQ ist eine Sendeanfrage, das zweite Byte ist Null, das dritte Byte ist in zwei Halbbytes geteilt, von denen eines ESS die Art der Nachricht, nämlich Test, angibt, während die andere Hälfte einen Indikator PIL sowie drei Bits Null enthält. Das vierte und das fünfte Byte enthalten die Adresse der zentralen Station und das sechste Byte CRC enthält den zyklischen Kontrollwert mittels Redundanz, der über die Gesamtheit der fünf vorhergehenden Bytes berechnet wurde. Am Ende der Nachricht zeigt ein Byte FF das Ende an. Jede Station Si, die diese Nachricht empfängt und keine Fehler erkennt, sendet diese Nachricht unverändert weiter aus. Wenn eine Station Sj einen Fehler entdeckt, sendet sie nicht die empfangene Nachricht unverändert aus. Sie ersetzt in dieser Nachricht die Adresse der zentralen Station durch ihre eigene Adresse und setzt die entsprechenden Indikatoren, die es der zentralen Station erlauben, den Ursprung und die Art des Fehlers zu bestimmen. Im sechsten Byte CRC wird der zyklische Kontrollwert mit Redundanz, der von der zentralen Station berechnet wurde, durch den zyklischen Kontrollwert mittels Redundanz ersetzt, der in der Station Sj berechnet wurde.

Dann geben alle Stationen, die diese Nachricht empfangen, diese unverändert weiter, selbst wenn sie ihrerseits einen Fehler entdeckt haben. Auf diese Weise gelangt die Nachricht von der Station Sj bis zur zentralen Station. Im Gegensatz zur Alarmnachricht ergänzt sich also die Testnachricht nicht beim weiteren Durchlauf durch die Nachrichtenschleife BM.

Figur 9 bezieht sich auf eine Nachricht betreffend nicht identifizierte Bytes. Sie wird von einer Station Si ausgesendet, wenn sie während einer gewissen Zeit überhaupt kein Fortsetzungsbyte erhalten hat oder wenn sie zwei nicht identifizierte Bytes nacheinander empfängt. Außerhalb der Nachrichten senden die zentrale Station und die Stationen periodisch ein Fortsetzungsbyte aus. Eine Station, die kein solches Byte mehr empfängt, interpretiert diesen Umstand als einen Ausfall in Signalrichtung vor ihr. Die Nachricht betreffend nicht identifizierte Bytes enthält sechs Bytes. Das erste Byte ist das Byte REQ, das zweite Byte ist Null, das dritte Byte ist in zwei Halbbytes unterteilt, von denen das eine ONI die Art der ausgesendeten Nachricht, nämlich nicht identifiziertes Byte, enthält, während das andere Halbbyte die Indikatoren RT, CRC, PIL, EST enthält, die von der Station gesetzt werden. Das vierte und das fünfte Byte Adsi enthalten die Adresse Si und das sechste Byte CRC enthält den zyklischen Kontrollwert mittels Redundanz, der über die fünf vorhergehenden Bytes berechnet wurde. Ein Byte FF beschließt die Nachricht.

Die nachfolgenden Stationen übertragen diese Nachricht weiter, ohne eine Antwort hinzuzufügen.

Figur 10 bezieht sich auf eine Nachricht betreffend das Einschalten von Alarmmeldern. Diese Nachricht, die von der zentralen Station SC ausgesendet wird, ist für eine durch ihre Adresse bezeichnete Station bestimmt. Die Prozedur ist dieselbe wie die Nachricht betreffend die Ausführung einer Fernsteuerung. Die Alarmeinschaltnachricht besteht aus acht Bytes. Das erste Byte REQ bildet eine Sendeanf rage, das zweite Byte ist Null, das dritte Byte ist in zwei Halbbytes geteilt, von denen das eine PVO die Art der Nachricht, nämlich Einschalten von Alarmmeldern, bezeichnet, und das andere einen Indikator PIL und drei Bits des Werts Null enthält. Das vierte und das fünfte Byte Adsi enthält die Adresse der Zielstation, das sechste und siebte Byte CPVO geben die Alarmmelder an, deren Aktivierung gewünscht wird, und das achte Byte CRC gibt den zyklischen Kontrollwert mittels Redundanz an, der über die sieben vorhergehenden Bytes berechnet wurde.

Die Antwort der Zielstation enthält ebenfalls acht Bytes. Die ersten beiden Bytes sind die gleichen wie in der Nachricht. Das dritte Byte ist in zwei Halbbytes unterteilt, von denen eines PVO die Art der Nachricht, nämlich Einschalten der Alarmmelder, angibt, während das andere zwei Bits mit dem Wert Null und zwei Indikatoren PIL und BEC enthält, wobei letzteren die korrekte Ausführung des Befehls zum Einschalten der Alarmmelder angibt. Das vierte, das fünfte, das sechste und das siebte Byte gleichen den entsprechenden Bytes der Nachricht und das achte Byte CRC enthält den zyklischen Kontrollwert mittels Redundanz, der über die sieben vorhergehenden Bytes berechnet wurde. Das Byte FF wird zum Abschluß der Antwort ausgesendet.

Wie oben angegeben, besitzt jede Schnittstelle ihre eigene Stromversorgung. So erzeugt jede Manipulation in einer Station wie das Einstecken oder Herausziehen von Karten, das Einschalten der Spannung, eine Störung in der gesamten Vorrichtung zum Sammeln von Alarmmeldungen. Diese Störung wird in der Zentralstation erfaßt, die dann eine Nullsetzung über die Schleife BCE durchführt, um die gesamte Vorrichtung zum Sammeln von Alarmmeldungen wieder in den Betriebszustand zu bringen.

Beim Einschalten der Spannung für die n Stationen der Gruppe oder nach einer allgemeinen Nullsetzung, die von der zentralen Station über die Zustandssteuerungsschleife BCE bewirkt worden ist, führt jede Schnittstelle ihren Eigentest durch, liest die Alarmmeldungen ihrer Station ab und bereitet antizipierend ihre Antwort auf einen von der zentralen Station SC kommenden Befehl vor. Jede Schnittstelle wartet dann auf das Byte REQ betreffend die Anfrage nach einer Aussendung. Nach Empfang des Bytes REQ analysiert sie das nächstfolgende Byte. Ist dieses Byte nicht Null (wie beim Lesen der Alarmmeldungen und bei der Initialisierung), enthält es die Angabe über die Art der Nachricht. Ist dieses Byte aber Null, dann analysiert die Schnittstelle das nächstfolgende Byte, um die Art der Nachricht zu erfahren, nämlich Ausführung einer Fernsteuerung, Test, nicht identifiziertes Byte, Einschalten von Alarmmeldern.

Nachricht betreffend das Lesen der Alarmmeldungen

Um die Alarmmeldungen jeder Station zu erfahren, sendet die zentrale Station periodisch das Byte REQ, Sendeanfrage, gefolgt von einem Byte betreffend die Art der Anfrage und dann ein Byte FF aus. Eine Schnittstelle, die die beiden ersten Bytes empfangen hat und so die Art des Befehls erfaßt hat, empfängt dann ein Byte Null oder ein Byte FF, je nachdem, ob auf die Nachricht eine Antwort folgt oder nicht. Wenn die Schnittstelle ein Byte FF erfaßt, bedeutet dies, daß die von der vorhergehenden Station kommende Nachricht zuende ist. Ein Byte Null gibt der Station an, daß sie dieses Byte und die nächstfolgenden unverändert weiter übertragen soll. Ein Byte FF gibt der Station an, daß sie ihre eigene Antwort und anschließend ein Byte FF aussenden soll. Nach dieser Aussendung führt die Schnittstelle der Station ihren Eigentest durch, liest die Alarmmeldungen der Station, bereitet die nächste Antwort vor und wartet auf den Empfang einer neuen Nachricht.

Nachricht betreffend Initialisierung

Wie oben angegeben, handelt es sich nicht um eine periodische Nachricht. Wie die Nachricht betreffend das Lesen der Alarmmeldungen ist diese Nachricht für alle Stationen bestimmt, die ihre Antworten hintereinander aufreihen.

Nachricht betreffend die Fernsteuerbefehle

Wenn die zentrale Station SC eine Fernsteuerung in einer Station durchführen will, sendet sie über die Nachrichtenschleife eine Femsteuernachricht und dann ein Byte FF.

Die Analyse der Art der Nachricht, die in dem Byte enthalten ist, das auf das Byte Null folgt, zeigt, daß es sich um den Befehl einer Fernsteuerung handelt, und die Schnittstelle der Station führt einen Vergleich zwischen ihrer Adresse und der empfangenen Adresse durch. Stimmen diese Adressen nicht überein, wird die Nachricht an die nächste Station weiter übertragen. Stimmen sie überein, dann bedeutet dies, daß der Fernsteuerbefehl für diese Station bestimmt ist. Ehe die Fernsteuerung durchgeführt wird, überprüft die Schnittstelle über ihren Eigentest, ob sie nicht versehentlich angesprochen wurde und der zyklische Kontrollwert mittels Redundanz korrekt ist.

Die Bestätigung der richtigen Ausführung der Fernsteuerung erfolgt durch Einstellen des Indikators BEC (richtige Ausführung des Befehls) in der Antwort auf die Fernsteuernachricht. Wenn die zentrale Station SC diese Bestätigung nicht empfängt, wiederholt sie ihren Fernsteuerbefehl.

Hat eine Station eine Fernsteuernachricht erfaßt, die für sie bestimmt ist, wartet sie bis zum Empfang des Bytes FF, das das Ende der Nachricht anzeigt. Dann sendet sie ihrerseits ihre Antwort und ein Byte FF aus. Dann vollzieht die Schnittstelle der Station ihren Eigentest, liest die Alarmmeldungen der Station, bereitet die nächste Antwort vor und wartet auf eine neue Nachricht von der zentralen Station.

Testnachricht

Diese Nachricht wird verwendet, wenn die Schnittstellen sich im Reservestatus befinden. Sie wird periodisch von der zentralen Station ausgesendet. Im Fall der Figur 4, in der jede Station zwei Schnittstellen I1 und I2 besitzt, wird diese Nachricht nur auf der Nachrichtenschleife der sich im Reservestatus befindenden Schnittstellen ausgesendet. Wenn keine der im Reservestatus befindlichen Schnittstellen einen Fehler entdeckt, wird die Nachricht unverändert weiterübertragen.

Erfaßt dagegen eine erste Schnittstelle Sj einen Fehler, dann überträgt sie die Nachricht weiter, indem sie die Adresse der zentralen Station durch ihre eigene Adresse ersetzt und einen oder mehrere Indikatoren setzt, um den oder die Fehler anzuzeigen. Darauf berechnet sie den zyklischen Kontrollwert mittels Redundanz CRC. Die nachfolgenden Stationen übertragen diese Nachricht unverändert weiter, selbst wenn sie auch einen Fehler entdeckt haben.

Nachricht betreffend nicht identifizierte Bytes

Diese Nachricht wird spontan von einer Schnittstelle ausgesendet, die kein Byte innerhalb einer gewissen Zeit empfangen hat oder die nacheinander zwei nicht identifizierte Bytes empfangen hat. Die nachfolgenden Stationen übertragen diese Nachricht unverändert bis zur zentralen Station weiter, ohne selbst eine Antwort hinzuzufügen.

Nachricht betreffend Alarmmelder

Diese Nachricht wird von der zentralen Station SC ausgesendet, um Alarmmelder in einer Station einzuschalten.

Die Nachricht enthält also die Adresse der Zielstation. Jede Station, die diese Nachricht empfängt, vergleicht ihre eigene Adressen mit der empfangene Adresse.

Alle Nachrichten enthalten den Indikator PIL. Dieser Indikator wird beim Aussenden der Nachricht gesetzt. Er hat den Wert 1 für einen aktiven Betrieb und den Wert 0 für einen Reservestatus. Er wird von der Zentralstation gesetzt, mit Ausnahme des Falls einer Nachricht betreffend nicht identifizierte Bytes, da diese Nachricht von einer Station ausgesendet wird. Jede Schnittstelle, die eine Nachricht empfängt, überprüft den Zustand der Zustandssteuerschleife BCE, deren Signal den Wert 1 hat für den aktiven Betrieb und den Wert 0 für den Reservestatus, und setzt in ihrer Antwort den Indikator PIL abhängig vom Zustand der Schleife BCE. Die zentrale Station überprüft für jede Antwort die Kohärenz zwischen dem Zustand der Schleife BCE Und dem Indikator PIL und setzt im Fall einer Divergenz die Zustandssteuerschleife BCE in den Reservestatus, so daß das Signal auf dieser Schleife den Wert 0 annimmt und die Schnittstellen vom aktiven in den Reservestatus gelangen. Es sei bemerkt, daß die Divergenz auftreten kann, während der Zustand der Schleife BCE bereits den Reservestatus anzeigt. In diesem Fall ändert sich der Status der Schleife nicht. Im Fall der Figur 4, in dem jede Station zwei Schnittstellen I1 und I2 besitzt, führt die Änderung des Zustands einer Zustandssteuerschleife zu einer Zustandsänderung der anderen Schleife, so daß die aktiven Schnittstellen in den Reservestatus gelangen und umgekehrt.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann Störungen bearbeiten. Jede Störung, die von einer Schnittstelle erkannt wird, wird an die zentrale Station SC durch die Indikatoren mitgeteilt, die in der Antwort einer Station enthalten sind. Dies ermöglicht es der zentralen Station, einen Fehler in der Nachrichtenschleife zu lokalisieren.

Kein Empfang

Das Ausbleiben von Empfangssignalen wird in Höhe jeder Schnittstelle durch ein Fortsetzungsbyte überwacht. Die Einführung dieses Bytes löst einfach alle Probleme der Kabelbrüche in den Schleifen BM, BCE und BH sowie in den Serienports der Schnittstellen I und der zentralen Station.

Jede Schnittstelle sendet periodisch auf der Nachrichtenschleife zur nächsten Schnittstelle ein Fortsetzungsbyte. Wenn eine Schnittstelle dieses Byte nicht mehr empfängt oder zwei nicht identifizierte Bytes hintereinander empfängt, ergreift sie die Initiative und sendet eine Nachricht betreffend nicht identifizierte Bytes aus. Die nachfolgenden Stationen übertragen diese Nachricht unverändert weiter, ohne eine eigene Antwort hinzuzufügen. Die zentrale Station SC kann so die Bruchstelle lokalisieren aufgrund der in der empfangenen Nachricht enthaltenen Adresse der Station.

Fehler bei der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz

Jede Schnittstelle berechnet die zyklische Kontrolle CRC der Antworten der vorhergehenden Stationen. Die Erfassung eines Fehlers dieser Kontrolle wird der zentralen Station durch das Setzen des Indikators CRC mitgeteilt, der in der Antwort der Schnittstelle ausgesendet wird. Dadurch kann man leicht die Stelle der Nachrichtenschleife erfassen und lokalisieren, an der der Fehler aufgetreten ist.

Rahmenfehler (EST)

Dies sind Störungen, die von der Software des Mikrokontrollorgans einer Schnittstelle beim Empfang von Nachrichten erfaßt werden, wie beispielsweise das Fehlen des Bytes Null oder FF.

Im Fall eines Rahmenfehlers bricht die Schnittstelle, die dies festgestellt hat, die Weiterübertragung dessen ab, was sie empfängt, und sendet eine Antwort wie im Fall einer Nachricht betreffend das Auslesen der Alarmmeldungen. Hierbei wird der Indikator EST gesetzt. Dann erwartet die Schnittstelle eine neue Initialisierung von der zentralen Station SC.

Testergebnis (RT)

Dieser Indikator wird auf 1 vom Mikrokontrollorgan gesetzt, wenn es der Ansicht ist, daß die ganze Schnittstelle fehlerfrei funktioniert. Dieser Zustand wird durch einen Leitungstest bestimmt.


Anspruch[de]

1. System zum Sammeln der Alarmmeldungen einer Gruppe von n Stationen (S1 bis Sn), die je durch eine Adresse bezeichnet sind und je mindestens eine Schnittstelle (1) zum Sammeln der Alarmmeldungen dieser Station enthalten, wobei das System eine zentrale Station (SC) zur Zusammenfassung der Alarmineldungen und eine Schleifenverbindung enthält, die die Zentralstation und die Schnittstellen in Reihe miteinander verbindet, wobei ein Ausgang jeder Schnittstelle (1) an einen Eingang einer anderen Schnittstelle (1) angeschlossen ist und die Schleifenverbindung eine Nachrichtenschleife (BM) zur Übermittlung der von der Zentralstation (SC) an mindestens eine Schnittstelle ausgesendeten Nachrichten sowie der Antwort jeder Zielstation aufweist, indem Nachrichten von den Schnittstellen zur Zentralstation übermittelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifenverbindung weiter enthält:

- eine Zustandssteuerschleife (BCE), die ein von der zentralen Station geliefertes Zustandssteuersignal überträgt, um einen Betriebsstatus, nämlich aktiv oder Reserve, allen Schnittstellen aufzuprägen, wobei das Zustandssteuersignal einen ersten Wert für einen aktiven Betriebsstatus und einen zweiten Wert für einen Reservestatus einnimmt,

- und eine Taktsignalschleife, die ein von der zentralen Station an alle Schnittstellen geliefertes Taktsignal überträgt.

2. System zum Sammeln der Alarmmeldungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Station eine erste und eine zweite Schnittstelle (I1, I2) zum Sammeln von Alarmmeldungen aufweist, daß die ersten Schnittstellen (I1) der Stationen in Reihe mit der zentralen Station (SC) über eine erste Schleifenverbindung (L1) verbunden sind, daß die zweiten Schnittstellen (I2) der Stationen in Reihe mit der zentralen Station (SC) über eine zweite Schleifenverbindung (L2) verbunden sind und daß die zentrale Station über eine der Schleifenverbindungen ein Zustandssteuersignal für einen aktiven Betriebszustand und über die andere Schleifenverbindung ein Zustandssteuersignal für einen Reservestatus der über jede der Schleifenverbindungen angeschlossenen Schnittstellen liefert.

3. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Schleifenverbindung das Taktsignal und das Zustandssteuersignal die gleiche Umlaufrichtung haben, während die Nachrichten in entgegengesetzter Richtung zu der des Taktsignals und des Zustandssteuersignals umlaufen.

4. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Station (SC) auf der Nachrichtenschleife Nachrichten unterschiedlicher Typen aussendet, nämlich betreffend das Lesen der Alarmmeldungen, wobei sich diese Nachricht an alle Stationen wendet und periodisch ausgesendet wird, den Befehl zu einer Fernsteuerung, der für eine Station bestimmt ist, um eine Fernsteuerung in der Zielstation durchzuführen, ein Einschalten von Alarmmeldern, das für eine Station bestimmt ist, um Alarmmelder in der Zielstation einzuschalten, eine Initialisierung, die an alle Stationen gerichtet ist, um eine Reihenfolge der Stationen auf der Schleifenverbindung zu erfassen, und ein Test, der sich an alle Stationen wendet und periodisch ausgesendet wird, um jede von den Schnittstellen erfaßte Störung zu erfassen, wobei die Nachrichten betreffend den Fernsteuerbefehl und das Einschalten der Alarmmelder nur ausgesendet werden, wenn die Schnittstellen sich im aktiven Status befinden, und daß die Testnachricht nur ausgesendet wird, wenn die Schnittstellen sich im Reservestatus befinden.

5. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Station periodisch ein Fortsetzungsbyte auf der Nachrichtenschleife aussendet und daß eine Schnittstelle, die das Fortsetzungsbyte nicht empfängt, auf der Nachrichtenschleife eine ihre Adresse enthaltende Nachricht betreffend nicht identifizierte Bytes an die zentrale Station (SC) übermittelt.

6. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schnittstelle, die über die Nachrichtenschleife (BM) zwei aufeinanderfolgende, nicht identifizierte Bytes empfängt, an die zentrale Station (SC) eine Nachricht betreffen nicht identifizierte Bytes aussendet, die die Adresse der aussendenden Station enthält.

7. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede von der zentralen Station ausgesendete Nachricht einen Indikator (PIL) enthält, der von der zentralen Station abhängig vom Wert des Zustandssteuersignals gesetzt wird, um den Betriebsmodus anzugeben, der den Schnittstellen durch die Zustandssteuerschleife aufgeprägt wird.

8. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Antwort der Schnittstellen und jede von den Schnittstellen ausgesendete Nachricht einen Indikator (PIL) enthält, der von der Schnittstelle abhängig vom Wert des Zustandssteuersignals gesetzt wird, das diese Schnittstelle empfängt.

9. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß

die Nachricht betreffend das Lesen der Alarmmeldungen folgende Bytes enthält

- ein erstes Byte (REQ), das eine Sendeanfrage bedeutet,

- ein zweites, in zwei Halbbytes geteiltes Byte, von denen das erste die Art der Nachricht und das zweite drei Bits mit dem Wert Null und einen Indikator (PIL) eines Bits enthält, der von der zentralen Station abhängig vom Wert des Zustandssteuersignals gesetzt wird, worauf eine Sende-Endmarke (FF) mit einem Byte nach der Nachricht ausgesendet wird,

daß eine Antwort auf diese Nachricht folgende Bytes enthält:

- ein erstes Byte Null,

- ein zweites, in zwei Halbbytes geteiltes Byte, von denen das erste die Art der Antwort, nämlich Auslesen der Alarmmeldungen, und das andere vier Indikatoren von je einem Bit enthält, nämlich:

einen Indikator RT für das Ergebnis eines Eigentests der Schnittstelle der Station,

einen Indikator CRC für das Ergebnis einer zyklischen Kontrolle der Nachricht und der von der Station empfangenen Antworten mittels Redundanz,

einen Indikator (PIL), der den Betriebsmodus entsprechend dem von der Station empfangenen Zustandssteuersignal angibt,

und einen Indikator EST, um einen Rahmenfehler anzugeben,

- ein drittes und viertes Byte, die die Adresse der Station enthalten,

- ein fünftes und sechstes Byte, um die Alarmmeldungen der Station zu übertragen

- und ein siebtes Byte CRC, das den zylindrischen Kontrollwert mittels Redundanz angibt, der über die Antwort der Station berechnet wurde,

daß eine erste Station, die die Nachricht empfängt, die Endmarke unterdrückt, die auf die Nachricht folgt, und ihre Antwort hinter der Nachricht anfügt und eine Endmarke folgen läßt, und daß dann jede Station die Endmarke einer vorhergehenden Antwort unterdrückt, ihre eigene Antwort einfügt und eine Sende-Endmarke setzt.

10. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Initialisierungsnachricht folgende Bytes enthält:

- ein erstes Byte (REQ) betreffend eine Sendanfrage,

- ein zweites, in zwei Halbbytes geteiltes Byte, von denen eines die Art der Nachricht enthält und das andere drei Bits des Werts Null und einen Indikator (PIL) mit einem Bit enthält, das von der zentralen Station abhängig vom Wert des Zustandssteuersignals gesetzt wird, worauf eine Sende-Endmarke (FF) mit einem Byte nach der Nachricht ausgesendet wird, daß eine Antwort auf diese Nachricht aufweist:

- ein erstes Byte des Werts Null,

- ein zweites, in zwei Halbbytes geteiltes Byte, von denen das eine die Art der Antwort, nämlich Initialisierung, und das andere vier Indikatoren von je einem Bit enthält, nämlich:

einen Indikator (RT) für das Ergebnis eines Eigentests der Schnittstelle der Station,

einen Indikator (CRC) für das Ergebnis einer Redundanzkontrolle über die Nachricht und über die von der Station empfangenen Antworten,

einen Indikator (PIL), der den Betriebsmodus entsprechend einem von der Station empfangenen Zustandssteuersignal angibt,

und einen Indikator (EST), um einen Rahmenfehler anzuzeigen,

- ein drittes und ein viertes Byte, die die Adresse der Station enthalten,

- ein fünftes und ein sechstes Byte (CS), das den Wert einer Kontrollsumme der im Speicher geladenen Software angibt,

- und ein siebtes Byte (CRC), das den Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz angibt, der über die Antwort der Station berechnet wurde,

daß eine erste Station, die die Nachricht empfängt, die auf die Nachricht folgende Sende-Endmarke unterdrückt und ihre Antwort an die Nachricht anfügt sowie mit einer Sende-Endmarke schließt, und daß jede Station die Sende-Endmarke unterdrückt, die auf die vorhergehende Antwort folgt, ihre eigene Antwort hinzufügt und mit einer Sende-Endmarke schließt.

11. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachricht betreffend eine Fernsteuerung enthält:

- ein erstes Byte (REQ) betreffend eine Sendeanfrage,

- ein zweites Byte mit dem Wert Null,

- ein drittes Byte, das in zwei Halbbytes geteilt ist, von denen das eine die Art der Nachricht, nämlich Fernsteuerung TEL, und das andere die Nummer der Anfrage, einen Indikator (PIL) mit einem Bit, der von der zentralen Station abhängig vorn Wert des Zustandssteuersignals gesetzt wird, und ein Bit des Werts Null enthält,

- ein viertes und ein fünftes Byte mit der Adresse der Station,

- ein sechstes Byte, das in zwei Halbbytes geteilt ist, von denen das eine die gewünschte Fernsteuerung und das andere die Ausführungsdauer dieser Fernsteuerung angibt,

- ein siebtes Byte (CRC), das den Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz angibt, der über die Bytes der Nachricht berechnet wurde, worauf eine Sende-Endmarke mit einem Byte nach der Nachricht ausgegeben wird,

und daß die Empfangsstation antwortet, indem sie diese Nachricht wieder aussendet, nachdem sie im dritten Byte den Indikator (PIL) gesetzt hat, um den Betriebsmodus entsprechend dem empfangenen Zustandssteuersignal anzugeben, und nachdem ein Indikator (BEC) anstelle des Bits mit dem Wert Null eingesetzt wurde, um die richtige Ausführung der Femsteuernachricht zu melden, und nachdem im sechsten Byte der über die Antwort berechnete Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz eingesetzt wurde, worauf wieder die Sende-Endmarke ausgesendet wird.

12. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,

daß die Testnachricht aufweist:

- ein erstes Byte (REQ) betreffend die Sendeanfrage,

- ein zweites Byte mit dem Wert Null,

- ein drittes Byte, das in zwei Halbbytes geteilt ist, von denen das eine die Art der Nachricht und das andere drei Bits mit dem Wert Null und einen Indikator (PIL) mit einem Bit enthält, das von der zentralen Station abhängig vom Wert des Zustandssteuersignals gesetzt wird,

- ein viertes und ein fünftes Byte mit der Adresse der zentralen Station,

- und ein sechstes Byte (CRC), das den Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz angibt, der über die Bytes der Nachricht berechnet wurde, worauf eine Sende-Endmarke mit einem Byte nach der Nachricht ausgesendet wird,

daß eine Station, die keinen Fehler erfaßt hat, die Nachricht und die Sende-Endmarke wieder aussendet, während eine Station, die einen Fehler erkannt hat und die Testnachricht empfängt, eine Antwort aussendet, die enthält:

- ein erstes Byte (REQ) betreffend eine Sendeanfrage,

- ein zweites Byte mit dem Wert Null,

- ein drittes Byte, das in zwei Halbbytes geteilt ist, von denen das eine die Art der Antwort und das andere vier Indikatoren mit je einem Bit enthält, nämlich

einen Indikator (RT) für das Ergebnis des Eigentests der Schnittstelle der Station,

einen Indikator (CRC) für das Ergebnis einer zyklischen Redundanz kont rolle,

einen Indikator (PIL), um den Betriebsmodus entsprechend dem von der Station empfangenen Zustandssteuersignal anzugeben,

und einen Indikator (EST), um einen Rahmenfehler anzuzeigen,

- ein viertes und ein fünftes Byte, die die Adresse der Station enthalten,

- und ein sechstes und Byte, das den Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz angibt, der über die Bytes der Antwort der Station berechnet wurde, worauf eine Sende-Endmarke mit einem Byte nach der Antwort ausgesendet wird.

13. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachricht betreffend nicht identifizierte Bytes, die von einer Station ausgesendet wird, aufweist:

- ein erstes Byte (REQ) betreffend die Sendeanfrage,

- ein zweites Byte mit dem Wert Null,

- ein drittes Byte, das in zwei Halbbytes geteilt ist, von denen das eine die Art der Nachricht und das andere vier Indikatoren mit je einem Bit enthält, nämlich

einen Indikator (RT) für das Ergebnis des Eigentests der Schnittstelle der Station,

einen Indikator (CRC) für das Ergebnis einer zyklischen Redundanzkontrolle über die empfangenen Bytes,

einen Indikator (PIL), der den Betriebsmodus entsprechend dem von der Station empfangenen Zustandssteuersignal angibt,

und einen Indikator (EST), um einen Rahmenfehler anzuzeigen,

- ein viertes und ein fünftes Byte, die die Adresse der Station enthalten,

- und ein sechstes Byte, das den Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz angibt, der über die Bytes der Antwort der Station berechnet wurde, worauf eine Sende-Endmarke nach der Nachricht ausgesendet wird.

14. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,

daß die Nachricht betreffend das Einschalten von Alarmmeldern aufweist:

- ein erstes Byte (REQ) betreffend die Sendeanfrage,

- ein zweites Byte mit dem Wert Null,

- ein drittes Byte, das in zwei Halbbytes geteilt ist, von denen das eine die Art der Nachricht und das andere drei Bits mit dem Wert Null und einen Indikator (PIL) mit einem Bit enthält, der von der zentralen Station abhängig vom Wert des Zustandssteuersignals gesetzt wird,

- ein viertes und ein fünftes Byte, die die Adresse der Zielstation enthalten,

- ein sechstes und ein siebtes Byte (CRC), das die einzuschaltenden Alarmmelder angibt,

- und ein achtes Byte, das den Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz angibt, der über die Bytes der Nachricht berechnet wurde, worauf eine Sende-Endmarke nach der Nachricht ausgesendet wird,

und daß die Zielstation durch Aussenden einer Nachricht antwortet, in der im dritten Byte der von der Station gesetzte Indikator (PIL), um den Betriebsmodus entsprechend dem empfangenen Zustandssteuersignal anzugeben, und ein Indikator (BBC) mit einem Bit des Werts Null steht, das gesetzt wird, um eine richtige Ausführung der Nachricht betreffend die Einschaltung der Alarmmelder anzuzeigen, wobei im achten Byte der Wert der zyklischen Kontrolle mittels Redundanz eingesetzt wird, der über die Antwort berechnet wurde, worauf die Sende-Endmarke folgt.

15. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schnittstelle einer Station ein Mikrokontrollorgan (mP) und ein Parallel-Serienregister (1) mit einem parallelen Eingang, der an ein UND-Tor (2) angeschlossen ist, mit einem Ausgang, der an einen Dateneingang (D) des Mikrokontrollorgans angeschlossen ist, und mit einem Takteingang, der an einen Taktausgang (a) des Mikrokontrollorgans angeschlossen ist, daß das UND-Tor mit einem Eingang an die Station über eine Alarmverbindung (AL) angeschlossen ist und mit einem anderen Eingang an einen Schreibausgang (W) des Mikrokontrollorgans, daß das Mikrokontrollorgan mit einem Stationsadresseneingang an einen Stations adressengeber (3) angeschlossen ist, der die Adresse der Station enthält, daß das Mikrokontrollorgan einen Empfangseingang (RD) und einen Sendeausgang (TD), die an die Nachrichtenschleife (BM) angeschlossen sind, einen Femsteuerausgang, der über eine Femsteuerverbindung (LT) an die Station angeschlossen ist, einen Takteingang (CLK), der an die Taktsignalschleife (BH) angeschlossen ist, und einen Zustandssteuereingang, der an die Zustandssteuersignalschleife (BCE) angeschlossen ist, die zentrale Station mit den Schnittstellen der Stationen verbindet sowie ein Zustandssteuersignal überträgt, das von der zentralen Station geliefert wird.

16. System zum Sammeln von Alarmmeldungen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle weiter eine Alarmmeldungs-Ausgangsschaltung (5) aufweist, die ausgangsseitig an die Alarmverbindung (AL) und eingangsseitig an den Ausgang eines UND-Tors (6) angeschlossen ist, das mit einem ersten Eingang an den Dateneingang (D) des Mikrokontrollorgans und mit einem zweiten Eingang an den Schreibausgang (W) dieses Mikrokontrollorgans angeschlossen ist, während ein dritter Eingang an einen Steuerausgang (CV) des Mikrokontrollorgans angeschlossen ist, wobei die Alarmmeldungs-Ausgangsschaltung dazu dient, die Alarmverbindung bei einem Betrieb der Schnittstelle während des Sammelns der Alarmmeldungen zu testen und auf der Alarmverbindung Signale zum Einschalten der Alarmmelder während eines Betriebs der Schnittstelle im Rahmen des Einschaltens von Alarmmeldern auszusenden.







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