Warning: fopen(111data/log202008072342.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Vibrationsisolierende Einheit und dessen Herstellungsverfahren - Dokument DE69400763T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69400763T2 06.03.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0612932
Titel Vibrationsisolierende Einheit und dessen Herstellungsverfahren
Anmelder Socitec Société pour le Commerce International et les Echanges Techniques, Sartrouville, FR
Erfinder Hay, Jean-Yves, F-92700 Colombes, FR
Vertreter Hagemann, Kehl und Kollegen, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69400763
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IT, LI, NL, PT, SE
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 16.02.1994
EP-Aktenzeichen 944003441
EP-Offenlegungsdatum 31.08.1994
EP date of grant 23.10.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.03.1997
IPC-Hauptklasse F16F 7/14

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtungen. Insbesondere betrifft sie eine vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtung von der Art, welche ein Tragelement und ein Anbauelement aufweist, die durch ein Seil verbunden sind, wobei das Trag- und das Anbauelement jeweils mindestens zwei Verankerungspunkte für das Seil aufweisen, die in der Nähe der Spitzen eines Polygons mit n Spitzen angeordnet sind, wobei das Seil abwechselnd an einem Punkt des Tragelements und an einem Punkt des Anbauelements veranktert ist und an den Verankerungspunkten mindestens eines ersten der Elemente in eine Richtung orientiert ist, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung ist. Sie betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung.

Solche Vorrichtungen sind der Gegenstand einer französischen Patentanmeldung (FR-A-2 601 739). Figur 1 veranschaulicht eine Ausführungsform einer solchen vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung, in der die Polygone auf ihre einfachste Form zurückgeführt werden, bis beide durch einen Geradenabschnitt gebildet werden, wobei das Seil abwechselnd an einem Verankerungspunkt des Tragelements und an einem Verankerungspunkt des Anbauelements verankert ist und wobei das Seil an den betrachteten Verankerungspunkten in eine Richtung orientiert ist, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung (der Richtung des Geradenabschnitts, der die beiden Verankerungspunkte auf dem betrachteten Element verbindet) ist.

Die Figuren 2 bis 5 veranschaulichen eine andere Ausführungsform, in der die Polygone, die durch das Trag- und das Anbauelement gebildet werden, die Form von Quadraten haben, wobei das Seil an jedem dieser Elemente verankert ist, und zwar gemäß einer Richtung, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung, d.h. zum Geradenabschnitt, der den Verankerungspunkt mit dem Zentrum des betrachteten Quadrats verbindet, ist.

Die vorliegende Erfindung ist auf eine Weiterentwicklung des Herstellungsverfahrens dieser Elemente gerichtet, die im übrigen in diesem Dokument beschrieben werden.

Zunächst konnte die Anmelderin feststellen, daß vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtungen, wie sie in der früheren Patentanmeldung FR-A-2 601 739 beschrieben sind, ein beträchtliches Volumen aufweisen, was im Lager- oder Transportbereich nicht vorteilhaft ist. Sie hat demnach ein Mittel gesucht, das es gestattet, solche Dämpfungsvorrichtungen unter Bedingungen zu lagern oder zu transportieren, unter denen die vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtung nicht das Volumen einnimmt, das sie in zusammengebautem Zustand einnimmt.

Die vorliegende Erfindung löst dieses Problem, da sie eine vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtung der vorstehene erwähnten Art vorstellt, die dadurch gekennzeichnet ist, daß eines der Trag- oder Anbauelemente modulartig ausgebildet ist und einerseits individuelle Verankerungsmodule und andererseits Mittel zur Verbindung derselben aufweist. Außerdem ist das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß: - man in einer ersten Phase, die "Verankerungsphase" genannt wird, das Seil auf der einen Seite in jedem der Verankerungsmodule des Modulelements und auf der anderen Seite im anderen Element verankert und

- man in einer zweiten Phase das Modulelement zusammenbaut.

Dank dieser Anordnungen löst die vorliegende Erfindung das Problem der Lagerung und des Transports. Tatsächlich gestattet die Tatsache, daß eines der Trag- oder Anbauelemente aus einer Vielzahl von individuellen Verankerungsmodulen und Mitteln zum Zusammenbau gebildet wird, am Ende der ersten Herstellungsphase eine vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtung zu erhalten, die, teilweise zusammengebaut, sich doch in eine Ebene bringen läßt und sich folglich liegend lagern läßt. Am Ende der Lagerung oder des Transports unter denselben Bedingungen kann die zweite Herstellungsphase ausgeführt werden, im Laufe derer man das Modulelemenr zusammenbaut. Diese Phase kann insbesondere unter der Voraussetzung erleichtert werden, daß die Mittel zum Zusammenbau der Verankerungsmodule durch Sperrmittel oder durch Steckmittel gebildet werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Seil nur an einem einzigen der Trag- oder Anbauelemente in einer Richtung verankert, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung ist. In dieser bevorzugten Ausführungsform ist das Element, an dem das Seil gemäß einer Richtung verankert isr, die transversal zur Radialrichtung ist, dasjenige, das als Modulelement gewählt ist. Darüber hinaus ist das Seil in ebenso viele Seilstücke wie Verankerungsmodule unterteilt, wobei jedes Seilstück mit einem dieser Verankerungsmodule verbunden ist.

Dank dieser Anordnungen wird die Herstellung, insbesondere in der Phase des Zusammenbaus der Vorrichtung, vereinfacht. Tatsächlich sind die Tragschleifen der Modulelemente am Schluß der Verankerungsphase in Sternform um das Nicht-Modulelement angeordnet, während jede Seilschleife an den Verankerungsmodulen in einer Richtung verankert ist, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung ist. Wenn das Modulelement im Laufe der Phase des Zusammenbaus zusammengebaut wird, ist die Kraft, die auf die Schleifen auf der Ebene der Verankerungsmodule ausgeübt werden muß, eine Torsionskraft auf das Seil kombiniert mit einer Biegekraft, wobei diese Gesamtheit der Kräfte im allgemeinen weniger beträchtlich ist als diejenige, die aufgewendet werden müßte, wenn das Seil nicht gemäß einer Richtung verankert wäre, die transversal zur Radialrichrung ist, wobei in diesem Fall die Kraft eine sehr beträchtliche Biegekraft sein müßte.

Jedenfalls könnte man in anderen Ausführungsformen unter Berücksichtigung der anderen Forderungen, wie denjenigen, die noch dargelegt werden, als Modulelement dasjenige auswählen, in dem das Seil nicht gemäß einer Richtung verankert ist, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung ist.

In der bevorzugten Ausführungsform und gemäß einem sehr vorteilhaften Merkmal der vorliegenden Erfindung wird mindestens eines der Trag- bzw. Anbauelemente zumindest teilweise durch Gießen hergestellt, wobei dieses Gießen im Laufe der Verankerungsphase stattfindet. Vorzugsweise wird/werden das Trag- oder/und das Anbauelement zumindest teilweise durch Gießen hergestellt, wobei dieses Gießverfahren in einem einzigen Schritt stattfindet.

Die Gesamtheit dieser Anordnungen ist insbesondere vorteilhaft, da sie gestatten, den Selbstkostenpreis der vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung im Vergleich zum Stand der Technik beträchtlich zu reduzieren, welcher insbesondere durch denjenigen gebildet wird, der in der vorstehend erwähnten Patentanmeldung dargestellt ist, in dem die Trag- und Anbauelemente durch Zusammenbau von metallischen Teilen hergestellt werden, wobei die Verankerungen der Seile durch die Quetschung des Seils zwischen zwei verschiedenen metallischen Teilen gebildet wird. In diesem Stand der Technik erfordert jeder Verankerungspunkt des Seils mehrere Herstellungsstufen, wobei bestimmte dieser Herstellungsstufen nacheinander ausgeführt werden müssen. Daraus ergibt sich, daß einerseits insbesondere die Zeit für den Zusammenbau erhöht wird, während man andererseits verschiedene Teile getrennt herstellen muß.

Dank der Merkmale der Erfindung, die vorstehend erwähnt sind, ist es möglich, zumindest teilweise den Verankerungsschritt mit dem Herstellungsschritt der Teile zu kombinieren, die die Trag- und Anbauelemente bilden. Außerdem werden in der bevorzugten Ausführungsform die Gesamtheit der Teile und die Verankerung des Seils an diesen letzteren im Laufe eines einzigen Gießvorgangs ausgeführt, dem die Anordnung der Seilstücke im Inneren der Gußform vorangeht. Der Fachmann wird die Wirtschaftlichkeit schätzen, mit der Zeit und Mittel für die Herstellung einer vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung eingesetzt werden.

In dieser Ausführungsform und wenn dies notwendig ist, kann es vorgesehen sein, einen Montagebügel zu verwenden, in den man die beiden Enden eines Seilstücks einführt, um eine Schleife zu machen.

Diese Anordnung ist insbesondere vorteilhaft, da sie folgendes gestattet:

- die Erleichterung des Vorgangs der Anordnung der Schleifen in der Gußform,

- die Verstärkung der Verankerung der Enden der Seilstücke. Tatsächlich dringt während des Gießvorgangs, insbesondere wenn dieser letztere durch Spritzen stattfindet, der schmelzende Kunststoff zwischen die verschiedenen Fäden, die die Litzen des Seilstücks bilden, auf der Höhe der Endstücke, und führt aufgrund dieser Tatsache zu einer leichten Vergrößerung des Volumens auf der Höhe dieser Enden, was nachfolgend das Gleiten der Enden des Seilstücks im Inneren der Aussparungen des Bügels aufgrund der Verklemmung, die mit der vorstehend erwähnten Vergrößerung des Volumens einhergeht, unmöglich macht.

Aufgrund dieser Tatsache vergrößert man den Widerstand der Verankerung bei der Trennung sehr beträchtlich. Deshalb ist es bei der erfindungsgemäßen vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung möglich, die Verankerung der Enden des Seilstücks gemäß einer Richtung zu vermeiden, die transversal zur Radialrichtung ist, was beim vorstehend erwähnten Stand der Technik, bei dem die Kräfte oft in einer radialen Richtung auftraten, was das Risiko der Trennung des Seils unter der Voraussetzung vergrößerte, daß dieses in einer Richtung parallel zur Radialrichrung verankert war, nicht der Fall war.

Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung, das in einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgeführt ist, ist jede Führung, die dafür ausgelegt ist, das Seil aufzunehmen und ihm den Ausgang aus einer Gußzone zu gestatten, mit einer Dichtung verbunden.

Man vermeidet somit, daß während des Einspritzens schmelzender Kunststoff aus der Gußzone ausfließt, indem er den Litzen des Seils folgt.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Dichtung durch einen Elastomerblock gebildet, der dafür ausgelegt ist, sich zumindest teilweise um das Seil herum anzufügen.

In einer anderen bevorzugten Ausführungsform wird die Dichtung durch eine zylindrische Öffnung aus Aluminium gebildet, die direkt auf das Seil gegossen wird.

Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen im übrigen aus der folgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen hervor, in denen:

- Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist,

- Figur 2 eine Ansicht derselben Vorrichtung am Ende der Verankerungsphase der Seilstücke ist,

- Figur 3 eine schematische Ansicht einer Schleife ist, die mit einem Seilstück und einem Bügel gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gebildet wird,

- Figur 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Vorrichtung ist, die in Figur 1 veranschaulicht ist,

- Figur 5 eine perspektivische Ansicht des Bügels ist, der in Figur 3 veranschaulicht ist,

- die Figuren 6A und 6B longitudinale Schnittansichten gemäß der Linie VI-VI der Figuren 9 und 10 sind und die in einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens verwendete Gußform darstellen,

- Figur 7 eine Vergrößerungsansicht des Ausschnitts VII der Figuren 6A und 6B ist,

- Figur 8 eine transversale Schnittansicht entlang der Linie VIII-VIII von Figur 7 ist, die jedoch die Gesamtheit veranschaulicht, wenn die Gußform geschlossen ist,

- Figur 9 eine Draufsicht gemäß der Linie und den Pfeilen IX der Figuren 6 ist und den unteren Teil der Gußform, die in Figur 6B veranschaulicht ist, zeigt,

- Figur 10 eine Sicht von unten gemäß der Linie und den Pfeilen X der Figuren 6 ist und den oberen Teil der Gußform, die in Figur 6A veranschaulicht ist, zeigt,

- Figur 11 eine Vergrößerungsansicht des Ausschnitts XI von Figur 10 ist,

- Figur 12 eine Ansicht gemäß der Schnittlinie XII von Figur 11 ist,

- Figur 13 eine Teilschnittansicht gemäß der Linie XIII von Figur 12 ist,

- Figur 14 eine Ansicht entsprechend der von Figur 12 ist, aber die Gesamtheit zeigt, wenn die Gußform geschlossen ist,

- Figur 15 eine Ansicht entsprechend der von Figur 13 ist, aber die Gesamtheit zeigt, wenn die Gußform geschlossen ist,

- Figur 16a eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie XVI von Figur 11 ist und außerdem in einem Teilschnitt den Teit zeigt, der dem unteren und oberen Teil der Gußform bei geöffneter Gußform entspricht,

- Figur 16b der Figur 16a entspricht und die Gesamtheit veranschaulicht, wenn die Gußform geschlossen ist,

- Figur 17 die Anordnung eines Seilstücks veranschaulicht, das dafür bestimmt ist, eine Schleife gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zu bilden,

- Figur 18 eine Ansicht entsprechend der von Figur 3 ist und die Schleife veranschaulicht, die entsprechend dieser zweiten Ausführungsform gebildet ist,

- Figur 19 eine Ansicht eines Teils der unteren Gußform ist, der dafür bestimmt ist, das in Figur 17 veranschaulichte Seilstück herzustellen,

- Figur 20 eine longitudinale Schnittansicht gemäß der Linie XX-XX von Figur 19 ist,

- Figur 21 eine Ansicht entsprechend der von Figur 9 ist und den unteren Teil der Gußform veranschaulicht, der dazu verwendet wird, die Vorrichtung gemäß der zweiten Ausführungs- form herzustellen,

- Figur 22 eine Vergrößerungsansicht des Ausschnitts XXII ist,

- Figur 23 eine Teilschnittansicht gemäß der Linie XXIII von Figur 22 ist,

- Figur 24 eine Ansicht entsprechend der von Figur 23 ist und die Gesamtheit veranschaulicht, wenn die Gußform geschlossen ist,

- Figur 25 eine Ansicht gemäß der Schnittlinie XXV von Figur 22 ist,

- Figur 26 eine Ansicht entsprechend der von Figur 25 ist und die Gesamtheit veranschaulicht, wenn die Gußform geschlossen ist, und

- Figur 27 eine Teilschnittansicht gemäß der Linie XXVII von Figur 21 ist.

Zunächst wird, gestützt auf die Figuren 1 bis 5, eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung beschrieben.

Gemäß der gewählten und in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform weist eine vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtung 10 ein Tragelement 11 und ein Anbauelement 12 auf, die durch ein Seil 13, das das Dämpfungsmittel bildet, verbunden sind. Die Vorrichtung ist hier dafür bestimmt, einen Mechanismus zu tragen, der Vibrationen erzeugt, wobei dieser Mechanismus auf dem Anbauelement 12 durch eine Schraube befestigt ist, die dafür geeignet ist, mit einem Einschub 14 zusammenzuwirken, der im wesentlichen eine Gewindebohrung aufweist und einstückig mit dem Anbauelement 12 ist.

Figur 2 veranschaulicht die vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtung in nicht zusammengebautem Zustand. Man stellt fest, daß hier das Tragelement 11 in der Art eines Moduls ausgebildet ist und daß es zwei individuelle Verankerungsmodule 11a und 11b aufweist. Das Modulelement weist außerdem Mittel auf, die den Zusammenbau der Verankerungsmodule 11a und 11b gestatten, wobei diese Mittel hier aus einer Parallelepipedzunge 15, die vom Modulelement 11b getragen wird, wobei diese Zunge ihrerseits ein zentrales Loch 16 aufweist, und aus einem komplementär zur Zunge 15 geformten Gehäuse 17 bestehen, das vom Modulelement 11a getragen wird; ein zentrales Loch 20 geht durch die horizontalen Wände 18 und 19, die das Gehäuse 17 aufweist, während diese Zunge mit einem entsprechenden Loch 16 versehen ist. Man bemerkt, daß diese Mittel zum Zusammenbau hier in Wirklichkeit aus einer Steckvorrichtung (der Zunge 15 im Gehäuse 17) und einer Keilvorrichtung bestehen. Tatsächlich fluchten die Löcher 16 und 20 des Steckers 15 bzw. der Steckdose 17, wenn diese Steckverbindungsteile zusammengebaut sind, und sie gestatten die Verriegelung der Gesamtheit durch einen Keil 21 (Figur 4). Der Keil 21 ist in einem Stück 22 integriert, das außerdem eine Platte 23 und zwei seitliche Auflageflächen 24 und 25 in Form eines Umfangsbogens (Figuren 1 und 4) aufweist.

An jedem der Verankerungsmodule 11a und 11b ist das Seil 13 so verankert, daß es am Verankerungspunkt gemäß einer Richtung orientiert ist, die im allgemeinen transversal zur Redialrichtung (die in diesem Fall durch die Achsen 23a und 23b schematisiert dargestellt ist) ist. Tatsächlich bildet das Seil in der Verankerungszone 140 des Seils 13 in den Modulen 11a und 11b eine Kurve, die an ihrem Schnittpunkt 140a bzw 140b mit den Achsen 23a bzw. 23b eine Tangente hat, deren Richtung ihrerseits senkrecht zu den Achsen 23a und 23b ist. Die Verankerung wird hier dadurch hergestellt, daß die Module 11a und 11b gemäß dem Verfahren, das nachstehend beschrieben wird, direkt auf das Seil 13 gegossen werden. Man wird bemerken, daß das Seil auf der Gesamtheit vom bogenförmigen Abschnitt gehalten wird, der in Modul 11a (oder 11b) zu beiden Seiten des Punktes 140a (oder 140b) eingeschlossen ist.

Das Anbauelement 12 ist hier teilweise aus einem gegossenen Kunststoffmaterial hergestellt. Auf jeden Fall ist das Seil in dieser Ausführungsform in zwei Stücke 13a, 13b unterteilt. Es ist zuerst gemäß einem Aspekt der Erfindung in einer Vorverankerungsvorrichtung, hier einem Bügel 26a, 26b, der mit jedem der Seilstücke 13a, 13b verbunden ist, verankert. Jeder Bügel 26a, 26b wird von einem Stahlstück gebildet, das im allgemeinen eine Hufeisenform aufweist. In dem Zweig des Eisens, der die beiden seitlichen Zweige verbindet, weist der Bügel zwei Aussparungen 27 und 28 auf, die eine Breite vorweisen, welche wesentlich geringer als der Durchmesser des Seils 13 ist, wie in Figur 3 zu sehen ist. Der Boden jeder Aussparung ist halbkreisförmig.

Die Enden der Seilstücke 13a und 13b werden in die Aussparungen 27, 28 des betrachteten Bügels 26a, 26b so eingeführt, daß eine Schleife mit jedem der Seilstücke 13a, 13b so gabildet wird, wie es in Figur 3 veranschaulicht ist. Auf der Ebene der Aussparungen wird das Seilstück einfach aufgrund dessen im Bügel festgehalten, daß die Breite der Aussparungen geringfügig kleiner als der Durchmesser des Seils ist. In anderen Ausführungsformen kann ein Verschweißungspunkt hinzugefügt werden. Auf jeden Fall hat das Seil, das hier ein Stahlseil mit einem Durchmesser von 8 mm ist, eine natürliche Tendenz, elastisch seine Ursprungsform, d.h. die gestreckle Form, anzunehmen. Folglich üben die Enden 29, 30 der Seilstücke 13a, 13b eine Kraft auf das Äußere des Bügels in Richtung der Pfeile 31 aus, was selbst bei Abwesenheit eines Verschweißungspunkts das Festhalten der Schleife im Bügel erleichtert. Die Gesamtheit des Teils 12 mit dem Einschub 14 wird dann direkt um die Enden 29, 30 der Seilstücke 13a, 13b, die mit ihren jeweiligen Bügeln 26a, 26b gemäß dem Verfahren, das später beschrieben wird, verbunden sind, gegossen.

Wenn in dieser Ausführungsform die Teile 11a, 11b und 12 direkt auf das Kabel gegossen worden sind, wobei so vollständig (an den Teilen 11a, 11b) oder teilweise (am Teil 12) die Verankerung des Seils hergestellt wurde, kann man dann die Modulelemente 11a, 11b, wie in Figur 1 veranschaulicht, zusammenbauen, indem man das Stecken der Zunge 15 und dann der Keilverbindung durch Einsetzen und Verkleben des Teils 22, das den Keil 21 trägt, in die Löcher 16 und 20 durchführt.

Man wird feststellen, daß in der gewählten und gezeigten Ausführungsform die Verankerung des Seils im Anbauelement 12 gemäß einer Richtung vollzogen wird, die im allgemeinen parallel zur Symmetrieachse des Systems ist, d.h. zur Radialrichtung, die in Figur 2 durch die Achsen 23a und 23b schematisch dargestellt ist. Die Seilstücke 13a, 13b sind im Anbauelement 12 auf der Ebene ihrer Enden 29, 30 verankert, wobei die Länge des Kabelabschnitts, der im Teil 12a auf der Ebene der Enden 29 und 30 eingeschlossen ist, die Verankerung des Seils im Anbauelement 12 bildet. Die Verankerungsabschnitte sind in den Figuren 1 und 2 durch die Bezugszeichen 141, 141' dargestellt.

Der Vorverankerung des Seilstücks 13a, 13b in einem Bügel 26a, 26b und der Tatsache Rechnung tragend, daß entsprechend dem Verfahren, das nachstehend beschrieben wird, das Teil 12 durch Spritzguß hergestellt wird, dringt der schmelzende Kunststoff auf der Ebene der Enden 29 und 30 des Seils in die verschiedenen Fäden und Litzen ein, was eine leichte Vergrößerung des Volumens dieser Enden mit sich bringt: Demzufolge findet sich eine natürliche Verteilung der Seilstücke 13a, 13b in den Bügeln 26a, 26b verwirklicht. Folglich leistet die Gesamtheit, sogar unter der Voraussetzung, daß beträchtliche Kräfte in Radialrichtung auf das Seilstück ausgeübt werden (wie im vorliegenden Fall diejenigen, die ausgeübt werden, wenn die Seilstücke geformt werden, um die in Figur 1 veranschaulichte Form anzunehmen), jenen Kräften ausreichend Widerstand, und es ist nicht notwendig, das Seil auf der Ebene des Anbauelements 12 gemäß einer Richtung zu orientieren, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung ist.

Dagegen ist auf der Ebene des Tragelements und der Module 11a, 11b die Verankerung des Seils 13 gemäß einer Richtung, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung ist, insbesondere vorteilhaft, da sie den Vorgang der Formgebung der Seilstücke 13a, 13b bei der Sperrung der Elemente 11a und 11b erleichtert: Tatsächlich ist die auf der Ebene dieser Elemente auszuübende Kraft im wesentlichen eine schwache Torsionskraft des Seils (auf jeden Fall mit einem Hebelarm, der durch die Länge der Modulelemente erzeugt wird) kombiniert mit einer schwachen Biegekraft des Seils, wobei die Gesamtheit die ser Kräfte weniger beträchtlich als die Biegekraft ist, die ausgeübt werden müßte, wenn das Seil 13 an den Modulelementen 11a und 11b in einer Richtung parallel zur Radialrichtung verankert wäre.

In der gewählten und gezeigten Ausführungsform zeigt der Rumpf des Anbauelements 12 gleichermaßen zwei seitliche, bogenförmige Auflageflächen 33, deren Krümmungsradius dem der Auflageflächen 24 und 25 des Teils 22 entspricht. Die Gesamtheit der Auflageflächen 24, 25 und 33 gestattet das seitliche Festhalten einer Feder 35, die man in dieser Ausführungsform fakultativ zwischen das Tragelement 11 und das Anbauelement 12 zu setzen wünschen kann. Diese Feder gestattet die Vergrößerung der Nennlast der Vorrichtung bei bestimmten Anwendungen.

Die Merkmale der vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung, die hier beschrieben ist, sind die folgenden:

- Seil von 8 mm Durchmesser,

- Seilstück mit einer Nutzlänge von 280 mm,

- Nennlast Mc der vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung, dargestellt in Abwesenheit der Feder 35: 13 kg,

- Nominallast MRt der Feder: 80 kg,

- Nennlast der vibrationsdämpfenden Vorrichtung mit Feder 35: 93 kg,

- dynamische Steifheit Kc der vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung ohne Feder: 12855 N/m; was unter Berücksichtigung der Nominalmasse von 13 kg eine Resonanzfrequenz von etwa 5 Hz ergibt (berechnet durch die Formel, die auf S. 2 der FR-A-2 601 739 angeführt ist),

- dynamische Steifheit KRt der Feder: 79110 N/m; was unter Berücksichtigung der Nominallast (MT = MRt + Mc) der Vorrichtung mit Feder (93 kg) eine Resonanzfrequenz von etwa 5 Hz ergibt. Man wird feststellen, daß die Resonanzfrequenz der Vorrichtung mit oder ohne Feder mathematisch dieselbe ist.

Auf jeden Fall kann die Resonanzfrequenz der Vorrichtung mit Feder 35 unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die vibretionsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtung nicht linear ist und daß sie mit einer Feder verbunden ist, die ein lineares System darstellt, ein wenig gemäß der Vibrationsanregung variieren, und zwar bei einer identischen statischen Auslenkung der Vorrichtung mit oder ohne Feder.

Man wird außerdem feststellen, daß Befestigungseisen 98, 99 in jedem der Modulelemente 11a und 11b so integriert sind, daß, wenn die Gesamtheit der Vorrichtung, wie in Figur 1 gezeigt, zusammengebaut ist, diese Befestigungseisen gegen das Außere der Vorrichtung gerichtet sind, was die leichte Befestigung dieser letzteren gestattet.

Gestützt auf die Figuren 6 bis 16 wird nun eine bevorzugte Ausführungsform der Verankerungsphase des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben.

In dieser Ausführungsform geschieht die Verankerung der Seilstücke 13a, 13b im Tragelement 11 und im Anbauelement 12 im wesentlichen im Verlauf des Gießens der Teile 11a, 11b und 12, wobei die Seilstücke 13a, 13b zuvor in die Aussparungen 27, 28 der Bügel 26a und 26b eingeführt wurden. Gestützt auf die Figuren 6 bis 16 wird die Gußform beschrieben, die dazu verwendet wird, das Gießen der Körper der Elemente 11a, 11b und 12 direkt auf das Seil auszuführen, wodurch gleichzeitig die Verankerung des Seils an den Elementen ausgeführt wird.

Die Figuren 6A und 6B veranschaulichen im Längsschnitt den oberen und den unteren Teil der verwendeten Gußform, während die Figuren 9 und 10 jeweils diese selben Teile der Gußform gemäß den Pfeilen IX und X der Figuren 6A, 6B veranschaulichen.

Der untere Teil der Gußform, die in den Figuren 6B und 9 gezeigt wird, weist eine Platte 40 auf, die ihrerseits eine ebene Oberfläche 82 aufweist, welche "Stoßebene" genannt wird, in der im wesentlichen einesteils die unteren Abdrücke 41a, 42 und 41b der Gußform der Teile 11a, 12 und 11b und anderenteils der Seilpfad 43 angeordnet ist, der dazu bestimmt ist, während des Gießvorgangs die Seilstücke 13a, 13b aufzunehmen. Der obere Teil der Gußform, der in den Figuren 6A und 10 veranschaulicht ist, weist, symmetrisch dazu, eine obere Platte 50 auf, die ihrerseits eine ebene Oberfläche 82' aufweist, welche ebenfalls "Stoßebene" genannt wird, in der im wesentlichen einesteils die oberen Abdrücke 51a, 52 und 51b der Gußform der Teile 11a, 12 und 11b und anderenteils ein Abdruck des Seilpfads 53 angeordnet sind. Die obere Platte weist auch einen Einspritzkanal 54 auf, der die Abdrücke 51a, 52 und 51b der Gußform an den Einspritzpunkten 55a, 56 und 55b speist. Da das System des Spritzgießens im übrigen sowohl seinem Wesen nach als auch nach seiner Struktur und seiner Wirkungsweise gebräuchlich ist, wird es hier nicht weiter detailliert beschrieben.

Der Seilpfad 53, der durch die Abdrücke 43 und 53 gebildet wird, zeigt einen halbkreisförmigen Abschnitt, der dem halbkreisförmigen Abschnitt des Seilstücks 13a oder 13b so entspricht, daß die Seilpfade 43, 53 das Seil 13 einschließen, wenn die Gußform geschlossen ist.

Der Abdruck 42 weist vier Ansätze 44a, 44b, 45a und 45b auf, während der Abdruck 52 zwei Ansätze 46 und 47 aufweist.

In Figur 11, die eine Vergrößerungsansicht des Ausschnitts XI von Figur 9 ist, wird das Seilstück 13a in überlagerten Linien gezeigt. Während des Gießvorgangs ordnet man jede der Schleifen, die jeweils einesteils durch das Seilstück 13a und den Bügel 26a und anderenteils durch das Seilstück 13b und den Bügel 26b gebildet sind, in den Abdrücken 41 und 42 und im Seilpfad 43 an. Man erkennt in Figur 11, wie sich die Bügel 26a und 26b an den Stützansätzen 44a, 45a, 44b, 45b anordnen. Zu diesem Zweck weist jeder der Ansätze 44a, 45a, 44b, 45b eine Aussparung 49 entlang des Durchmessers auf, die den betrachteten Bügel 26a oder 26b (in Figur 11 ist nur der Bügel 26a in überlagerten Linien gezeigt) festhalten kann. Ähnlich dazu weist jeder der Ansätze 46 und 47 eine Aussparung 48 auf, die die Bügel 26a, 26b an der Oberkante 55 der Seitenzweige derselben fassen kann. Man erkennt in Figur 8, daß, wenn die Bügel 26a, 26b im Abdruck 42 eingesetzt werden, ihre vorderen Kanten 56 so aneinander grenzen, daß die Aussparung 48 des Ansatzes 46 oder 47 über die Oberkanten 55 der beiden Bügel 26a, 26b greift.

Der Gußformabdruck 42 weist gleichermaßen ein zentrales Metallstück 57 auf, das dafür bestimmt ist, den Einschub 14 aufzunehmen, um ihn vor dem Verschluß der Gußform anzuerdnen (der Einschub 14 ist in den Figuren 7 und 8 in überlagerten Linien gezeigt).

Gestützt auf die Figuren 9 bis 15 wird nun eine erste bevorzugte Lösung des Dichtungsproblems bei der Einspritzung beschrieben. Diese erste Lösung besteht im wesentlichen in der Verwendung von Elastomerblöcken. Die Anmelderin sah sich mit dem Problem der Dichtung konfrontiert, denn der schmelzende Kunststoff kann, da der Seilpfad 43, 53 mit den Gußabdrücken 41, 42, 51, 52 bei der Einspritzung verbunden ist, aus der Länge der Litzen, die das Seilstück bilden, herauslaufen. Die Anmelderin hat für dieses technische Problem eine Lösung gesucht: Eine erste bevorzugte Lösung wird nun beschrieben.

In der Nähe der Verbindungen zwischen den Seilpfaden 43, 53, und den Gießzonen 41, 42, 51, 52 sind in den Platten 40 und 50 Sitze 60, 70 von Parallelepipedform vorgesehen, die Parallelepiped-Elastomerblöcke 61, 71 aufnehmen können. Jede Dichtung 61 (untere Platte), 71 (obere Platte) reicht bis dicht über die Ebene der Dichtung 82 oder 82'. Die Dichtungen 61, 71 sind dazu bestimmt, durch das Seil beim Schließen der Gußform, wie nachstehend gestützt auf die Figuren 12 bis 15 beschrieben, eingedrückt zu werden.

Die Anordnung der Dichtungen ist in den Figuren 12 und 13 veranschaulicht, die die Anordnung der Dichtung 61, welche in Figur 11 oben links gezeigt ist, darstellen.

In den Figuren 12 und 13 erkennt man unter dem Bezugszeichen 42 den Boden des Abdrucks der Gußform auf der Ebene der Schnittlinie XII von Figur 11. In Figur 12 ist der Seilpfad 43 sichtbar, desgleichen (in punktierten Linien) der Sitz 60 der Elastomerdichtung 61, wobei diese letztere im Schnitt in Figur 13 veranschaulicht ist. Man erkennt, daß die Dichtung 61, die auch in Figur 12 sichtbar ist, mit ihrer Oberseite 81 dicht über die Ebene der Dichtung 82 des ersten Teils 40 der Gußform kommt.

Desgleichen ist in Figur 12 der Teil veranschaulicht, der dem oberen Teil 50 der Gußform entspricht, und man erkennt daran den Boden des Abdrucks 52 senkrecht zur Schnittlinie XII, den Sitz 70 der Dichtung 71, und man bemerkt, daß die Oberseite dieser letzteren dicht über die Ebene der Dichtung 82' reicht.

In den Figuren 12, 13 wird das Seilstück 13a veranschaulicht, wenn dieses letztere auf die Dichtungen 61 gelegt wird, die quer über den Seilpfad 43 verlaufen.

Aufgrund der Tatsache, daß die Schleifen der Seilstücke 13a, 13b am Beginn des Gießens auf den Dichtungen 61 ruhen, ist der Erfinder mit dem Problem des Festhaltens dieser konfrontiert worden. Um das Seil zu führen und es bis zum Verschließen der Gußform am Platz festzuhalten, hat der Erfinder Positionierungsmetallstücke 62 mit dem Seilpfad 43 verbunden. Das eine dieser Metallstücke ist im Detail in den Figuren 16a und 16b erkennbar. Man erkennt, siehe insbesondere die Figuren 9, 11 und 16a, 16b, daß die Metallstücke 62 teilweise in den Seilpfad 43 vordringen. Um den Durchgang des Seils 13 zu gestatten, weisen sie ihrerseits eine wulstförmige Vertiefung 63 auf, die im Transversalschnitt eine ähnliche Krümmung wie diejenige des Seils 13 zeigt. Jedes Metallstück 62, das im übrigen eine zylindrische Form zeigt, ist in einem zylindrischen Sitz 64 angebracht, auf dessen Boden eine zylindrische Spannfeder 65 angeordnet ist. Außerdem weist das Metallstück 62 ein axiales Loch 66 auf, während auf dem Boden des Sitzes 64 ein Gewindeloch 67 angebracht ist. Die Gesamtheit weist ebenfalls eine Schraube 68 auf, die das axiale Loch 66 des Metallstücks 62 kreuzt und im Gewindeloch 67 verschraubt ist. Man erkennt, daß aufgrund dieser Tatsache das Metallstück 62 entlang des Körpers der Schraube 68 im Inneren des Sitzes 64 beweglich ist, aber daß, wenn die Gußform offen ist, das Metallstück durch den Effekt der Spannfeder 65 im Anschlag gegen den Kopf der Schraube 68 kommt.

Der Gußformteil 50 weist senkrecht zu den Metallstücken 62 zylindrische Sitze 72 auf, die die Metallstücke 62 beim Verschließen der Gußform aufnehmen können.

Nun werden verschiedene Abschnitte dieser Ausführungsform der Verankerungsphase beschrieben.

Wie vorstehend dargelegt besteht der erste Schritt darin, mit den Seilstücken 13a und 13b die Schleifen zu bilden, indem man die Enden 29 und 30 der Seilstücke in die Aussparungen 27 und 28 des Bügels 26a oder 26b einführt. Man erhält so zwei Schleifen wie diejenigen, die unter dem Bezugszeichen 13b in Figur 3 veranschaulicht sind.

Im zweiten Abschnitt positioniert man jede der so hergestellten Schleifen im unteren Teil der Gußform 40. Die Bügel 26a und 26b ruhen also, wie vorstehend erklärt, auf den Ansätzen 44a, 45a, 44b, 45b. Das Seil selbst wird zwischen die Metallstücke 62 eingeführt, die zu beiden Seiten des Seilpfads 43 angeordnet sind. Wie gestützt auf Figur 16a erklärt, ist das Seil auch in die Vertiefungen 63 der Metallstücke 62 eingeführt. Sie ruhen also auf der Oberseite der Elastomerdichtungen 61, und es ergibt sich aufgrund dieser Tatsache, daß sie über der Ebene der Dichtung 82 des ersten Teils der Gußform 40 angeordnet und festgehalten sind (siehe insbesondere die Figuren 16a, 12 und 13, in denen das Seil 13a oder 13b veranschaulicht ist).

In diesem zweiten Abschnitt wird dann der Einschub 14 auf dem Positionierungsansatz 57 positioniert.

Im folgenden Abschnitt führt man dann das Schließen der Gußform durch. Der Mechanismus des Gießens und insbesondere die Stützen der Teile der Gußform sind von herkömmlicher Art und müssen hier nicht im Detail beschrieben werden.

Beim Schließen greifen die Sitze 72 des oberen Gußformteils 50 über die entsprechenden Metallstücke 62. Wenn der Seilpfad 53 in Kontakt mit dem Seil 13a, 13b kommt, übt er einen Druck auf dieses letztere aus und führt es mit sich, wobei er es zwingt, in den Seilpfad 43 des unteren Gußformteils 40 einzudringen, wobei das Seil die Metallstücke 62 mit sich nach unten führt, welche die Feder 65 zusammendrücken Parallel dazu wird durch das Seil 13a oder 13b ein Druck so gegen die Dichtungen 61, 71 ausgeübt, daß diese letzteren sich elastisch verformen und das Seil umschließen.

Wenn die Verbindungsebenen 82, 82' in Kontakt sind (siehe Figuren 14, 15 und 16b), wird das Seil 13a, 13b in den Seilpfaden 43, 53 eingeschlossen, während die Metallstücke 62 ins Innere des Sitzes 72 gegen die Feder 65 mitgeführt werden und die Position, die in Figur 16b gezeigt ist, einnehmen. Da im übrigen das Elastomer, das die Dichtungen 61, 71 bildet, inkompressibel ist, deformieren sich die Dichtungen 61, 71 elastisch, während sie in einem Sitz, der ihrem Anfangsvolumen entspricht, eingefügt sind, wobei sie die Tendenz haben, ihr Anfangsvolumen zurückzugewinnen: Aufgrund dieser Tatsache umgeben sie das Seil und dringen in die Zwischenräume zwischen den Litzen des Seilstücks ein, wobei sie sich an die äußere Form dieser letzteren anschmiegen und aufgrund dieser Tatsache die gewünschte Dichtung erzielt wird.

In einem vierten Abschnitt führt man das Einspritzen des schmelzenden Kunststoffs durch den Kanal 54 durch, wobei man die herkömmlichen Mittel der Spritzgußtechnik einsetzt.

Man fährt anschließend mit dem Öffnen der Gußform und mit der Entleerung des Komplexes fort, der nun die in Figur 2 veranschaulichte Form zeigt.

Man erkennt, daß das Seil in Wirklichkeit vor und nach dem Schließen der Gußform durch die Vertiefungen 63 der Metallstücke 62 festgehalten wird: Unter diesen Bedingungen können die Seilpfade 43, 53 nicht einen Querschnitt aufweisen, der demjenigen des Seils entspricht; es ist notwendig und ausreichend, daß ein Zwischenraum in den Platten 40 und 50 gelassen wird, um die Stärke des Seils aufzunehmen, während die Gußform geschlossen ist.

Nun wird gestützt auf die Figuren 17 bis 27 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben.

In der Variante, die beschrieben wird, werden die vorstehend verwendeten Bezugszeichen für die Elemente beibehalten, die eine ähnliche Struktur wie die bereits beschriebenen zeigen.

Diese Ausführungsvariante ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Seile 13a und 13b einen relativ beträchtlichen Querschnitt (beispielsweise von der Größenordnung von 16 mm) zeigen. Tatsächlich zeigen die Litzen, wenn das Seil solche Querschnitte aufweist, ihrerseits relativ beträchtliche Abmessungen, da sie einen Durchmesser von der Größenordnung von 5 mm haben können. Unter diesen Bedingungen zeigen die Rillen zwischen den Litzen ein insbesondere beträchtliches Volumen, was ein Dichtungsproblem unter der Voraussetzung aufwerfen kann, daß das Gießen mit dem vorstehend beschriebenen Dichtungsverfahren durchgeführt wird. Tatsächlich ist es möglich, daß das Elastomer der Dichtungen 61, 71 sich nicht ausreichend deformiert, um die Volumen zwischen den Litzen auszufüllen, so daß schmelzender Kunststoff unter Druck während des Einspritzens auslaufen könnte.

Dieses Problem wird in dem hier beschriebenen Aspekt der Erfindung gelöst, wobei die Seilstücke 13a, 13b mit Dichtungen versehen werden, die durch zylindrische Dichtungsauflageflächen gebildet werden, die direkt auf das Seil gegossen werden. Diese Auflageflächen tragen auf den Figuren 17 und 18 die Bezugszeichen 91 und 95. Die Auflagöflächen 91 zeigen sich hier in der Form von unabhängigen Ringen, während die Auflageflächen 95 mit Teilen 92, 92', die nachstehend beschrieben werden, verbunden sind.

In der vorliegenden Variante wird auch vorgeschlagen, zwei Vorverankerungsvorrichtungen aus Aluminium durch Schwerkraft auf das Seil zu gießen, in diesem Fall Halteteile 92, 92', die dafür bestimmt sind, die vorstehend beschriebenen Bügel 26a und 26b zu ersetzen. Diese Teile, die von wesentlich verschiedener Form sind, weisen beide im allgemeinen einen Parallelepipedkörper 93 auf, der um das Seil 13 herum angeordnet ist und einen Teil 94 in Form eines Hakens hat. Die beiden Teile 92, 92' sind von wesentlich verschiedener Form und auf dem Seil so angeordnet, daß ihre Haken 94 derselben Ausrichtung folgen, so daß die hakenbildenden Teile 94, wenn man eine Schleife bildet, wie es in Figur 18 veranschaulicht ist, ineinander einrasten, um so den provisorischen Halt während der Gießvorgänge der Seilschleife 13a oder 13b sicherzustellen, eine Funktion, die zuvor durch die Bügel 26a, 26b sichergestellt wurde.

Die Teile 92, 92' tragen auch eine zylindrische Dichtungsauflagefläche 95. Um dieselbe Länge und dieselbe Auflagestärke auf dem Seil wie das Teil 92 zu haben, trägt das Halteteil 92' ebenfalls einen ringförmigen Verstärkungsabschnitt 97.

Man erkennt auch, daß die Teile 92, 92' auch an der Steifheit des Anbauelements 12 teilhaben, eine Funktion, die ebenso in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen durch die Bügel 26a, 26b sichergestellt wurde.

Im übrigen fließt bei den Gießvorgängen durch Schwerkraft, die nachstehend beschrieben werden, das Aluminium, das die Teile 92, 92' bildet, zwischen die Litzen und die Fasern, die das Seil 13 bilden, was zu einer guten Verbindung der Teile 92, 92' auf dem Seil 13 beiträgt.

Schließlich dringt, wie in der zuvor beschriebenen Ausführungsform bei den Einspritzvorgängen des schmelzenden Kunststoffs, dieser letztere ebenfalls zwischen die Litzen und die Fasern der Enden 29, 30 der Seilstücke 13a, 13b, wobei er auch eine Zunahme ihres Volumens bewirkt, was den Ablösewiderstand des Komplexes vergrößert.

Was den Rest betrifft, so zeigt die vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtung dieselbe Struktur wie diejenige, die vorstehend gestützt auf die Figuren 1 bis 4 beschrieben ist.

Nun wird zuerst das Verfahren beschrieben, das es gestattet, die Teile 91, 92 und 92' durch Schwerkraft direkt auf das Seil 13 zu gießen.

Die in dieser Ausführungsform verwendete Gußform ist schematisch in den Figuren 19 und 20 gezeigt. Die Gußform 100, die in diesen Figuren veranschaulicht wird, weist einen oberen Gußformteil 101 und einen unteren Gußformteil 102 auf. Die Gußform 100 ist in geschlossener Position veranschaulicht, wobei die Dichtungsebene 103 des unteren Gußformteils 102 und diejenige 103' des oberen Gußformteils 101 in Kontakt sind. In Figur 20 ist der untere Gußformteil 102 ebenfalls in gestrichelten Linien in geöffneter Position gezeigt.

In Figur 19 ist der Abdruck des unteren Gußformteils 102 gezeigt. Dieser Abdruck weist folgendes auf:

- fünf Abdrücke des Seilpfads 104, die dafür bestimmt sind, das Seilstück 13a, 13b beim Gießvorgang aufzunehmen;

- zwei Abdrücke 105, die den Dichtungsringen 91 entsprechen; und

- zwei Abdrücke 106, 106', deren Form derjenigen der Teile 92, 92' entspricht, darunter diejenige der Auflageflächen 95 und diejenige des Abschnitts 97, der mit dem Teil 92' verbunden ist.

Der obere Gußformteil weist ähnliche Abdrücke auf, die von einem Kanal 109 überragt werden, der einen relativ großen Querschnitt hat und das Auslaufen des schmelzenden Aluminiums durch Schwerkraft gestatten kann.

Diese Auslaufkanäle sind hier nicht detaillierter beschrieben, da das Gießen von Teilen aus Aluminium durch Schwerkraft dem Fachmann wohlbekannt ist.

Um das Seilstück 13a oder 13b mit den in Figur 17 veranschaulichten Aluminiumteilen herzustellen, positioniert man zuerst ein Seilstück im Seilpfad, der durch die Abschnitte 104 gebildet wird. Man bemerkt, daß das Seilstück nun über die Abdrücke 105, 106, 106' greift. Man schließt nun die Gußform durch jedes bekannte Mittel, und man treibt das Fließen des Aluminiums durch jedes bekannte Mittel voran.

Beim Ausformen wird ein solches Teil wie dasjenige, das in Figur 17 veranschaulicht ist, erhalten, nachdem die Punkte, die den Schnittstellen zwischen den Abdrücken des oberen Gußformteus und dem Abflußkanal 109 entsprechen, in Stücke geteilt und abgeschliffen wurden.

Man bemerkt, daß das schmelzende Aluminium beim Fließen in die Zwischenräume zwischen die Litzen und die Fasern, die das Seil 13 bilden, senkrecht zu den Gießzonen 105, 106, 106' eindringt. Das Volumen dieser Zwischenräume wird somit vergrößert

Nun wird mit der Zusammensetzung der Haken 94 fortgefahren, wie es in der Figur 18 veranschaulicht ist.

Die für das Durchführen des Spritzens der Teile 11a, 11b und 12 verwendete Gußform ähnelt derjenigen, die vorstehend beschrieben wurde, insbesondere gestützt auf die Figuren 6 bis 11. In den Figuren 21 und 22 ist nur der untere Gußformteil veranschaulicht. Man stellt fest, daß die für die Elastomerdichtungen vorgesehenen Sitze verschwunden sind. Diese Sitze sind durch zylindrische Sitze von einem inneren Durchmesser ersetzt, der dem äußeren Durchmesser der Auflageflächen 91 oder 95 entspricht. Diese Sitze grenzen an die Dichtung zwischen dem Seilpfad 43 und den Abdrücken 41 oder 42 an. Der obere, nicht gezeigte Gußformteil weist eine identische Anordnung auf.

Der eine dieser Sitze ist im Detail in den Figuren 23 und 24 gezeigt, die diese Anordnung am Ort der Schnittlinie XXIII veranschaulichen, sowie in Figur 27.

Figur 27 ist eine Teilschnittansicht gemäß dem Pfeil XXVII von Figur 21. Sie zeigt eine Verbindung zwischen dem Seilpfad 43 und dem Abdruck 41b. Der vorstehend erwähnte Sitz entspricht der durch die geschweifte Klammer 120 markierten Zone. In dieser Figur wird das Seil 13b gezeigt. Man bemerkt, daß der Ring 91 auf das Seil 13b dadurch aufgegossen worden ist, daß er auf diesem letzteren so positioniert worden ist, daß eine seiner Seiten 121, die "extern" genannt wird, da sie gegen das Äußere des Abdrucks 41b gewendet ist, gegen eine ringförmige Wand 122 des Sitzes 120 von vertikaler Ausdehnung kommt, wobei diese letztere Seite den Seilpfad begrenzt. Der Boden des Sitzes wird durch eine zylindrische Wand 123 und ein konische Wand 124 begrenzt. Die konische Wand 124 ist gegen das Innere des Sitzes 120 angeordnet, und sie wird durch eine Wand 125 von vertikaler Ausdehnung abgegrenzt, die den Abdruck 41b auf der Ebene der Schnittstelle zwischen dem Seilpfad und dem Abdruck selbst begrenzt.

Die Wand 125 von vertikaler Ausdehnung und die konische Wand 124 definieren eine scharfe, halbkreisförmige Kante 126.

In Figur 27 wird in einer Teilschnittansicht der obere Gußformteil 50 gezeigt; man erkennt auf der Ebene der Schnittstelle zwischen dem Abdruck 51b und dem Seilpfad 53 die Anwesenheit eines Sitzes 130, der symmetrisch ist und demjenigen, der nachstehend beschrieben wird, ähnlich ist und der durch eine scharfe Kante 136 begrenzt wird. Folglich ist die scharfe, halbkreisförmige Kante 136 in derselben Ebene wie die scharfe halbkreisförmige Kante 126 einbeschrieben.

Man erkennt in Figur 27, daß der Ring 91 eine axiale Ausbehnung zeigt, die größer als diejenige der Sitze 120, 130 ist, so daß der Ring 91 teilweise in das Innere der Abdruckzone 42b, 52b eindringt.

Figur 23 ist eine Teilschnittansicht ähnlich Figur 27, wobei jedoch der Teilschnitt gemäß dem Pfeil XXIII von Figur 22 gemacht ist, d.h. auf der Ebene der Schnittstelle zwischen dem Seilpfad 43 und der Abdruckzone 42. Man bemerkt, daß der Sitz 120, der hier veranschaulicht ist, dieselbe Anordnung und insbesondere eine scharfe Kante 126 zeigt, die senkrecht an die zylindrische Auflagefläche 95 des Teils 92 kommt. Das Gußformteil 50 zeigt senkrecht zum Sitz 120, der mit dem Abdruck 42 verbunden ist, einen Sitz 130 von identischer Struktur.

Ähnliche Anordnungen sind auf der Ebene jeder der Schnittstellen des Seilpfads 43, 53 mit einer der Gießzonen 41, 42 oder 51, 52 ausgeführt.

Man erkennt, daß gemäß diesem Aspekt der Erfindung die scharfe Kante 126 (oder 136) eine ähnliche Geometrie wie diejenige der Leitlinie der Oberflächen zeigt, die die zylindrischen Auflageflächen 91, 95 bilden, jedoch indessen mit wesentlich reduzierten Abmessungen. Wenn die zylindrischen Oberflächen eine kreisförmige Leitlinie haben (wie in der hier beschriebenen und gezeigten Ausführungsform), zeigen die scharfen Kanten 126, 136 einen Durchmesser, der wesentlich geringer als derjenige der kreisförmigen Leitlinie ist. In dieser Ausführungsform zeigen die zylindrischen Auflageflächen 91 und 95 einen äußeren Durchmesser von 11 mm (wobei der Durchmesser des Seils stets 8 mm beträgt). Der Durchmesser der Kreise, in die die scharfen Kanten 126, 136 einbeschrieben sind, beträgt 9,5 mm.

Gemäß der Erfindung lassen sich die scharfen Kanten in die ringförmigen Auflageflächen inkrustieren, wobei aufgrund dieser Tatsache die gewünschte Dichtung hergestellt wird. Diese Inkrustierung wird durch die Tatsache ermöglicht, daß die Gußformteile 40, 50 aus einem Material hergestellt sind (hier aus Stahl), das eine größere Festigkeit als die zylindrischen Auflageflächen (hier aus Aluminium) zeigt. Figur 24 veranschaulicht die Gußform in geschlossener Position auf der Ebene einer der ringförmigen Auflageflächen. Man erkennt, daß die Kanten 126 und 136 tatsächlich eingedrungen sind und sich in der zylindrischen Auflagefläche 95 des Teils 92, das in dieser Figur gezeigt ist, inkrustiert haben. Das gleiche gilt offensichtlich auf der Ebene der anderen ringförmigen Auflageflächen 91 oder 95, die auf den Seilstücken 13a oder 13b angeordnet sind.

In dieser Ausführungsform wird das Seil 13a oder 13b vor dem Schließen und während des Schließens der Gußform durch die Metallstücke 62, die identisch mit den vorstehend beschriebenen sind, festgehalten. Indessen ruhen diese während des zweiten Abschnitts (Positionierung der Schleifen) über den Dichtungsauflageflächen 91, 95, die auf die scharfen Kanten 126 gestützt sind, ohne vollständig in den Sitz eindringen zu können, aufgrund der Differenz zwischen dem äußeren Durchmesser der Auflagefläche 91 oder 95 und demjenigen der scharfen Kante 126 (siehe Figur 25). Die Höhe der Metallstücke 62 wird nun durch die Schraube 68 geregelt, so daß die Vertiefung 63 auf die Höhe des Seils gebracht wird.

Was den Rest betrifft, so bleiben die Gießvorgänge identisch mit denjenigen, die vorstehend beschrieben wurden.

Nach Auswurf des Komplexes zeigt dieser letztere im allgermeinen dieselbe Form wie diejenige, die in Figur 2 veranschaulicht ist, mit Ausnahme der Auflageflächen 91, 95, die sichtbar bleiben.

Man erkennt, daß die vorliegende Erfindung es gestattet, am Ende der Verankerungsphase eine vibrationsdärnpfende/stoßdämpfende Vorrichtung zu erhalten, deren Herstellung beinahe abgeschlossen ist und die in der Lage ist, liegend gelagert und transportiert werden zu können.

Im Laufe einer zweiten Phase baut man das Modulelement, das durch die Teile 11a, 11b gebildet wird, zusammen.

In dieser Ausführungsform fährt man, wie vorstehend beschrieben, mit dem Stecken der Zunge 15 in den Sitz 17 und mit der Verkeilung mittels des Teils 22 fort.

Diese zweite Phase kann am Ort der Verwendung der vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung, die hier beschrieben ist, ausgeführt werden.

Selbstverständlich beschränkt sich die vorliegende Erfindung keinesfalls auf die ausgewählten und gezeigten Ausführungsformen. Sie umfaßt alle dem Fachmann begreiflichen Varianten.

Insbesondere ist dieser letztere frei, eine Anzahl von Schleifen oder Seilstücken von mehr als zwei vorzusehen.

Der Fachmann weiß im übrigen jede andere Art des Gießens der Trag- und Anbauelemente und insbesondere ein Gießen aus Aluminium durch die Schwerkraft einzusetzen.

Obwohl die bevorzugte Ausführungsform Trag- und Anbauelemente betrifft, die durch Gießen aus Kunststoffmaterial geformt sind, kann die Verwendung von Aluminium die zusätzlichen Vorteile haben, daß sie die Herstellung von Trag- und Anbauelementen gestattet, die fester als diejenigen aus Plastikmaterial sind und die außerdem widerstandsfähig gegen Lösungsmittel, gegen die Feuchtigkeit sowie gegen die Hitze sind.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Herstellung einer vibrationsdämpfenden/stoßdämpfenden Vorrichtung von der Art, welche ein Tragelement (11) und ein Anbauelement (12) aufweist, die durch ein Seil (13a,13b) verbunden werden, wobei das Trag- und das Anbauelement jeweils mindestens zwei Verankerungspunkte für das Seil aufweisen, die in der Nähe der Spitzen eines Polygons mit n Spitzen angeordnet werden, wobei das Seil abwechselnd an einem Punkt (140a,140b) des Tragelements (11) und an einem Punkt (141,141') des Anbauelements (12) verankert wird und an den Verankerungspunkten (140a) mindestens eines ersten (11) der Elemente in eine Richtung orientiert wird, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung (23a,23b) ist, dadurch gekennzeichnet, daß man als Tragelement oder Anbauelement ein Modulelernent (11a,11b) verwendet, das einerseits individuelle Verankerungsmodule (11a,11b) und andererseits Mittel (15,17,21) zur Verbindung derselben aufweist, und dadurch, daß:

- man in einer ersten Phase, die "Verankerungsphase" genannt wird, das Seil auf der einen Seite in jedem der Verankerungsmodule des Modulelements und auf der anderen Seite im anderen Element verankert und

- man in einer zweiten Phase das Modulelement zusammenbaut.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als erstes Element das Modulelement (11) auswählt.

3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Seil in ebensoviele Seilstücke (13a,13b) wie Verankerungsmodule unterteilt, wobei jedes Seilstück mit einem Verankerungsmodul verbunden wird.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man in der ersten Phase in einem ersten Schritt das Seil vorher in einer Vielzahl von Vorverankerungsvorrichtungen (26a,26b,92,92') so verankert, daß ebensoviele Seilschleifen wie Verankerungsmodule gebildet werden.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Trag- bzw. Anbauelemente zumindest teilweise durch Gießen hergestellt wird, wobei dieses Gießen im Laufe der Verankerungsphase stattfindet.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- bzw. Anbauelemente zumindest teilweise durch Gießen hergestellt werden, wobei dieses Gießen im Lauf der Verankerungsphase stattfindet.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6 in Kombination mit Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Verankerungsphase die im ersten Schritt gemachten Schleifen in der Gußform anordnet, die dazu verwendet wird, den Guß zu machen.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5, 6 in Kombination mit Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Verankerungsphase mit jedem der Seilstücke eine Schleife bildet, worauf man diese in der Gußform anordnet, die für den Guß verwendet wird.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man die Gußform, die für den Guß verwendet wird, mit Führungsmitteln ausstattet, die dazu bestimmt sind, das Seil während des Gießvorgangs festzuhalten.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man für den Gießvorgang eine Gußform verwendet, die ebensoviele Gußzonen wie zu gießende Teile und einen Zwischenraum aufweist, der dafür geeignet ist, die Dicke des Seils aufzunehmen, während die Gußform geschlossen ist.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß man für das Gießen Gußmittel verwendet, die das gleichzeitige Gießen jedes der zu gießenden Stücke gestatten.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gußzone mindestens zwei Führungen aufweist, die dafür ausgelegt sind, das Seil aufzunehmen, während die Gußform geschlossen ist, wobei jede dieser Führungen mit einer Dichtung verbunden ist.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man als Dichtung einen Elastomerblock verwendet, der dafür ausgelegt ist, sich zumindest teilweise um das Seil herum anzufügen.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Anfügen der Dichtung um das Seil herum eine elastische Deformation dieses Letzteren während des Schließens der Gußform vor dem Gießvorgang als solchem zur Folge hat.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Guß ein Spritzguß ist.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß man das Trag- und das Anbauelement mit Mitteln zum Festhalten einer Schraubenfeder ausstattet, während man in einer dritten Phase die Schraubenfeder zwischen das Trag- und das Anbauelement einführt.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Positionieren des Seils im Inneren der Gußform Positionierungsmetallstücke der Zone verwendet, in der das Seil in der Gußform positioniert werden muß

18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstücke eine zur Aufnahme des Seils geeignete Vertiefung aufweisen.

19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstücke mit Mitteln zum Einfahren verbunden werden, die ihre Aufnahme in einen ersten Teil der Gußform gestatten, während diese Letztere geschlossen ist, wobei elastische Rückholmittel mit diesen Mitteln zum Einfahren verbunden werden, damit die Metallstücke automatisch wieder eine geeignete Position zum Aufnehmen und Festhalten eines Seils einnehmen, wenn die Gußform geöffnet wird.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorverankerungsvorrichtungen (26a,26b) in Form von Bügeln bestehen.

21. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorverankerungsmittel aus Teilen (92,92') zum Festhalten gebildet werden, die Haken (94) aufweisen, die direkt auf die Enden der Seilstücke aufgegossen werden.

22. Verfahren nach einem der Ansprüche 11, 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß man als Dichtung eine zylindrische Fläche (91,95) verwendet, die direkt auf das Seil gegossen wird und aus einem Material hergestellt ist, das eine geringere Festigkeit als das für die Herstellung der Gußform verwendete Material aufweist, während die Gußform auf der Höhe des Verbindungsstücks zwischen den Führungen für das Seil und den Formen der zu gießenden Stücke eine scharfe Kante von ähnlicher Form wie diejenige der Leitgeraden der zylindrischen Oberfläche der Auflageflächen (91,95), aber mit deutlich verringerten Abmessungen, aufweist.

23. Vibrationsdämpfende/stoßdämpfende Vorrichtung von der Art, welche ein Tragelement (11) und ein Anbauelement (12) aufweist, die durch ein Seil (13a,13b) verbunden sind, wobei das Trag- und das Anbauelement jeweils mindestens zwei Verankerungspunkte für das Seil aufweisen, die in der Nähe der Spitzen eines Polygons mit n Spitzen angeordnet sind, wobei das Seil abwechselnd an einem Punkt (140a,140b) des Tragelements (11) und an einem Punkt (141,141') des Anbauelements (12) verankert ist und an den Verankerungspunkten (140a,140b) mindestens eines ersten (11) der Elemente in eine Richtung orientiert ist, die im allgemeinen transversal zur Radialrichtung (23a,23b) ist, dadurch gekezinzeichnet,daß man als Tragelement oder Anbauelement ein Modulelement (11) verwendet, das einerseits individuelle Verankerungsmodule (11a,11b) und andererseits Mittel (15, 17,21) zur Verbindung derselben aufweist.

24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schraubenfeder (35) aufweist, die zwischen dem Tragelement und dem Anbauelement angeordnet ist.

25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (11) und das Anbauelement (12) Mittel (24,25,33) zum Festhalten der Schraubenfeder (35) aufweisen.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com