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Dokumentenidentifikation DE69218332T2 03.07.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0536852
Titel Verfahren zur Herstellung von Zeichen, das eine durch Waschen entfernbare Antiklebschicht verwendet und Vorrichtung hierfür
Anmelder Gerber Scientific Products, Inc., Manchester, Conn., US
Erfinder Logan, David J., Bloomfield, Connecticut 06002, US;
Rich, Leonard G., West Hartford, Connecticut 06117, US
Vertreter H. Weickmann und Kollegen, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69218332
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 23.09.1992
EP-Aktenzeichen 922031521
EP-Offenlegungsdatum 14.04.1993
EP date of grant 19.03.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.07.1997
IPC-Hauptklasse B44C 1/16
IPC-Nebenklasse G09F 7/12   G09F 7/00   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung bezieht sich auf ein mehrschichtiges Band, das zur Herstellung von Zeichen mit Buchstaben, Symbolen u.dgl. verwendet wird, welche anhaftend an einer Trageoberfläche angebracht werden, und bezieht sich insbesondere auf eine Verbesserung bei derartigen Bändern, worin die Buchstaben und anderen Formen, welche aus einer Schicht eines mehrschichtigen Bands geschnitten sind, leicht auf eine Trageoberfläche übertragen werden, ohne dem Erfordernis eines separaten Übertragungsbands zum Erreichen der Übertragung und des Festlegens der ausgeschnittenen Formen an dem Substrat oder der Trageoberfläche.

Das US-Patent 4,467,525 von Logan et al. mit dem Titel AUTOMATED SIGN GENERATOR (AUTOMATISIERTER ZEICHENGENERATOR) offenbart eine automatisierte Schneidemaschine, in welcher ein mehrschichtiges Band in seiner Längsrichtung über eine Schneideoberfläche hinweg geführt wird und eine geschlossene Form durch ein auf Schienen über diesem getragenes Schneidewerkzeug in das Gewebe geschnitten wird. Die koordinierte Bewegung des Schneidewerkzeugs in Verbindung mit dem Vorschub des Bands durch die Maschine führt zum Schneiden einer geschlossenen Form in das laminierte Band gemäß codierten Befehlen, die durch einen Computer ausgegeben werden, der einen Teil der Maschine bildet. Das mehrschichtige Band enthält typischerweise eine Trägerlage oder ein anderes Material, welches das Zeichenmaterial durch die Zwischenlagerung einer Haftschicht an sich trägt zur Vorwärtsbewegung durch die Maschine. Bei der Vorwärtsbewegung des Trägermaterials durch die Maschine ist es vorteilhaft, die Zeichen- oder "gute" Seite des Materials nach unten weisend zu halten und sie daher gegen Abrieb oder Kratzer zu schützen. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Vinyl verwendet wird, welches leicht verkratzt wird. Es ist daher erforderlich, daß die nach oben weisende Seite der Zeichenmateriallage den Haftstoff trägt, welcher die ausgeschnittene Form mit der darunterliegenden Substratoberfläche verbindet, wenn die geschnittene Form direkt auf die Substratoberfläche von dem Träger übertragen wird, wie in dem US-Patent 5,026,584 offenbart. Bei Orientierung des Laminats in derartiger Weise ist zum Vermeiden eines Übertragungsbands ein normalerweise trockener Haftstoff, welcher in der Lage ist, in einen klebrigen Zustand gebracht zu werden, an der nach oben weisenden Oberfläche der Zeichenmateriallage vorgesehen, entsprechend der hier offenbarten Erfindung. Es kann jedoch bei einigen Anwendungen des Bands wünschenswert sein, einen permanent klebrigen Haftstoff, anstelle von einem, welcher einmal von einem trockenen in einen klebrigen Zustand gebracht wird, als das Mittel zum Anbringen der geschnitten Formen an der Substratoberfläche zu verwenden. Nichtsdestotroz ist das Schneiden durch eine freiliegende klebrige Oberfläche nicht wünschenswert, da unter anderem während des sich ergebenden Absonderungsvorgangs das Manipulieren des Bands mit der freiliegenden klebrigen Oberfläche nachteilhafterweise dazu führen kann, daß Fremdmaterial an den geschnittenen Formen anhaftet, oder dazu führen kann, daß Abschnitte des Bands selbst mit anderen verbunden werden. Da ferner das Band oftmals durch die Zeichenherstellungsmaschine von einer Zuführrolle geführt wird, würde eine freiliegende klebrige Oberfläche das Abwickkeln des Bands behindern, wenn nicht vollständig unmöglich machen.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein mehrschichtes Band vorzusehen, worin geschnittene Formen leicht an einer Substratoberfläche vermittels eines permanent klebrigen Haftstoffs anbringbar sind, welcher eine nach außen angeordnete klebrige Oberfläche aufweist, die anfänglich durch das Aufbringen eines auflösbaren Films oder einer Beschichtung auf diesen unwirksam gemacht ist, um das Band zur Verwendung in einem Schneidevorgang vorzubereiten, welche Klebe-Auslöschungssubstanz nachfolgend und vor dem Anbringen der geschnittenen Form auf einer Substratoberfläche aufgelöst wird.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein kostengünstiges und zuverlässiges mehrschichtiges Band von Zeichenmaterial vorzusehen, welches einen permanent klebrigen Haftstoff zur Anbringung geschnittener Formen an einem Substrat verwendet, worin der Anbringungshaftstoff vorkonditioniert ist, um zu ermöglichen, daß das Band in Rollenform auf sich selbst gewickelt werden kann.

Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Offenbarung und den beiliegenden Ansprüchen augenscheinlich.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein mehrschichtiges Band zur Verwendung zum Herstellen von Zeichen mit geschnittenen Formen, welche anhaftend an einer Trageoberfläche angebracht sind, umfaßt ein Band mit einer Basisschicht aus Flachmaterial mit einer ersten Seite und einer entgegengesetzt angeordneten zweiten Seite und umfaßt eine Schicht von Zeichenmaterial in Lagenform, welche auf der Basisschicht angeordnet ist und eine dritte Seite aufweist, die zur Basisschicht weist, und eine vierte Seite aufweist, welche von der Basisschicht weg weist, wobei die dritte Seite des Zeichenmaterials die gute Seite des Zeichenmaterials ist. Eine erste Schidht von permanent klebrigem Haftstoff ist zwischen der Basis und der Schicht von Zeichenmaterial angeordnet, wobei der Haftstoff der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff an der zweiten Seite der Basisschicht stärker haftet als an der dritten Seite der Schicht von Zeichenmaterial, wodurch ermöglicht wird, daß die Schicht von Zeichenmaterial von der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff abgezogen wird, wobei der Haftstoff der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff im Verlauf eines derartigen Abziehens an der Basisschicht verbleibt und von der dritten Seite des Zeichenmaterials vollständig freigegeben wird. Das Band umfaßt ferner eine zweite Schicht von permanent klebrigem Haftstoff, welche auf der vierten Seite des Zeichenmaterials angeordnet ist, wobei die zweite Schicht von permanent klebrigem Haftstoff eine nach außen gerichtete klebrige Oberfläche bildet, die von der Schicht von Zeichenmaterial wegweist. Der Haftstoff der zweiten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff weist eine stärkere Klebewirkung auf als der Haftstoff der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff. An der nach außen weisenden klebrigen Oberfläche der zweiten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff ist ein Mittel gebildet zum vorübergehenden Auslöschen der Klebewirkung der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche der zweiten Haftstoffschicht, wobei jedoch eine Wiederherstellung der klebrigen Eigenschaft der außen angeordneten Oberfläche durch Aufbringen eines geeigneten Lösungsmittel möglich ist, welches in der Lage ist, das Haftstoff-Auslöschungsmittel aufzulösen.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung eines Zeichens aus einem Band des vorangehend beschriebenen Typs durch Schneiden einer geschlossenen Form durch das Auslöschungsmittel, die zweite Klebstoffschicht und durch die Schicht von Zeichenmaterial und nicht mehr als teilweise in die Basisschicht, Trennen des Abschnitts der Schicht von Zeichenmaterial, welcher die geschlossene Form enthält, von dem Rest des Zeichenmaterials, Entfernen des Teils des Abschnitts von Zeichenmaterial, der nicht in der geschlossenen Form enthalten ist, um die geschlossene Form auf der Basisschicht in einer freistehenden Form zu lassen, Abwaschen des Auslöschungsmittels, welches die geschlossene Form überlappt, durch Aufbringen eines Lösungsmittels auf dieses, um die darunterliegende klebrige, nach außen angeordnete Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Schicht von Haftstoff freizulegen, Anbringen der geschlossenen Form an einer Trageoberfläche durch Plazieren des Bands an einer Trageoberfläche, wobei die außen angeordnete Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Schicht von Haftstoff zur Trageoberfläche weist, und Pressen der geschlossenen Form auf die Trageoberfläche, durch eine Kraft, welche auf die erste Seite der Basisschicht in einem Bereich ausgeübt wird, welcher über der geschlossenen Form liegt, dann Abziehen des Bands von der Trageoberfläche, um die geschlossene Form von dem Rest des Bands zu entfernen und diese aufgrund der Haftwirkung der zweiten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff auf der Trageoberfläche angebracht zu lassen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht, welche ein mehrschichtiges Band, welches diese Erfindung verkörpert, in dem Schneidevorgang bei einer automatisierten Zeichenherstellungsmaschine zeigt.

Figur 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts des Bands der Figur 1, wobei Teile der verschiedenen Schichten zum Darstellen darunterliegender Schichten weggebrochen sind.

Figur 3 ist eine vertikale Teilschnittansicht durch das Band der Figur 1, worin die Dicke der verschiedenen Schichten aus Gründen der Klarheit übertrieben ist, wobei die Ansicht das Ausmaß der Durchdringung des Messers während des Schneidens des Bands zeigt.

Figuren 4 bis 8 sind Ansichten, welche einen Abschnitt des Bands der Figur 1 zeigen und die Abfolge der aufeinanderfolgenden Schritte bei Verwendung des Bands zum Erzeugen eines Zeichens darstellen.

Figuren 9a und 9b stellen schematisch verschiedene Ausführungsformen der Art der Anbringung des Klebe-Auslöschungsmittels zum Bilden des Bands der Figur 2 dar.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

In Figur 1 ist ein die Erfindung verkörperndes Band bei 10 dargestellt und ist bei dem Schneidevorgang durch eine automatisierte Zeichenerzeugungsmaschine gezeigt, wie z.B. derjenigen, welche in dem US-Patent 4,467,525 offenbart ist, auf welches bezüglich weiterer Konstruktionsdetails derselben verwiesen werden kann. Die Maschine 12 umfaßt ein Messer 14 zum Schneiden des Bands 10, welches Messer an einem Träger 16 quer zur Bandlänge durch Verschieben auf zwei Führungsschienen 18, 18 angebracht ist und durch einen Antriebsmotor vermittels eines Kabelantriebs 20 quer angetrieben ist. Eine Bewegung in der Längsrichtung oder Längenausdehnung des Bands wird durch ein Paar von Antriebszahnrädern (nicht gezeigt) bewirkt, welche in Zuführlöcher 22, 22 eingreifen, die an entgegengesetzten Seiten des Bands entlang von Randabschnitten desselben angeordnet sind, um das Band zwangsweise durch die Maschine 12 zu bewegen. Der Bereich des Bands, welcher sich zwischen den beiden Randabschnitten erstreckt, ist der Arbeitsbereich des Bands, in welchem die Zeichen 24, 24 erzeugt werden. Daher wird durch eine kombinierte Bewegung des Bands in der Längskoordinatenrichtung und des Trägers in der Querkoordinatenrichtung das Messer 14 dazu gebracht, jegliche gewünschte Linie auf den Arbeitsbereich des Bands zu schneiden, um ausgeschnittene Zeichen, Symbole oder andere Formen zu erzeugen, wie bei 24 in Figur 1 gezeigt. Das Messer ist verantwortlich zum Schneiden derartiger Zeichen und die Maschine 12 umfaßt ein Gegengewicht 26, welches den Druck des Messers auf das Band steuert. Dies ermöglicht, daß die Eindringtiefe der Klinge eingestellt wird und bei einem im wesentlichen festen Wert gehalten wird, wie nachfolgend detaillierter mit Bezug auf die Figur 3 beschrieben, wo gezeigt ist, daß das Band in weniger als seiner gesamten Dickenerstreckung geschnitten wird.

Gemäß der Erfindung stellen die Figuren 2 und 3 den Aufbau des Bands der Figur 1 dar. Das Band 10 umfaßt eine Basisschicht oder Tragelage 28 und eine darüber angeordnete Lage von Zeichenmaterial 30, welche durch diese getragen ist. Das Band 10 weist eine erste Schicht von permanent klebrigem Haftstoff 32 auf, welche zwischen der Basisschicht 28 und der Schicht von Zeichenmaterial 30 angeordnet ist. Das Band 10 ist erfindungsgemäß mit einer zweiten permanent klebrigen Haftstoffschicht 34 an der Oberseite der Schicht von Zeichenmaterial 30 versehen, und die nach außen angeordnete Oberfläche 33 dieser Haftstoffschicht ist mit einem Mittel 35 versehen, welches die ansonsten freiliegende klebrige Oberfläche 33 in entfernbarer Art und Weise abdeckt und effektiv die Klebewirkung der zweiten Haftstoffschicht unwirksam macht oder auslöscht, bis zu der Zeit, zu der diese benötigt wird. Das für die Lagen 28 und 30 und für die Haftstoffschichten 32 und 34 ausgewählte Material kann variieren, in der bevorzugten Ausführungsform sind jedoch diejenigen vorgesehen, welche in der folgenden Tabelle A-1 angegeben sind.

TABELLE A-1

Wie man in Figur 2 erkennt, weist die Basisschicht 28 eine erste Seite 36 und eine zweite Seite 38 auf, und die Schicht von Zeichenmaterial 30 weist eine erste Seite 40 und eine zweite Seite 42 auf. Die ersten Seiten 36 und 40 weisen nach unten, und die zweiten Seiten 38 und 42 weisen nach oben, bezüglich der Art und Weise in welcher das Band durch die Maschine 12 geführt wird. Die erste Seite 40 ist die schönere oder "gute" Seite des Lagenmaterials, welche die Seite ist, die man bei den fertiggestellten Zeichen sieht. Die gute Seite 40 weist in dem Fall, in dem das Zeichenmaterial aus einem herkömmlich erhältichen Polyvinylchloridlagenmaterial gebildet ist, eine relativ glattere glänzende Oberfläche auf, welche ebenso als eine Freigabeoberfläche dient, was nachfolgend gemäß einem Aspekt der Erfindung erkennbar wird. Momentan ist es nur nötig zu wissen, daß die Zeichen- oder gute Seite, welche nach unten in Kontakt mit dem permanent klebrigen Haftstoff 32 positioniert ist, vor dem Verkratzen oder Beschädigen während des Schneidevorgangs geschützt ist.

Sowohl die Trägerlage 28 als auch die Zeichenmateriallage 30 sind dazu geeignet, stark verbunden zu werden und bleiben somit an einer der ersten und zweiten, diesen zugeordneten Klebstoffschichten angebracht. D.h., die Trägerlage 28 ist aus einem faserigen Material gebildet, wie z.B. Papier, weiches sich leicht und nichtlösbar mit der ersten Haftstoffschicht 32 verbindet, während die Rück- oder zweite Seite 42 der Zeichenmateriallage 30 aufgerauht ist oder eine nicht glatte Fläche aufweist, welche sich gut dafür eignet, daß sie nicht-lösbar mit der zweiten permanent klebrigen Haftstoffschicht 34 verbunden wird. Die erste Haftstoffschicht 32 ist sandwichartig zwischen der Trägerschicht 32 und der Zeichenmaterialschicht 30 angeordnet und ist vermittels der glatten Seite 40, welche als die Freigabeoberfläche zwischen diesen wirkt, an der Zeichenmaterialschicht angebracht. Somit sind die erste Haftstoffschicht 32 und die zugeordneten Haftseiten 38 und 40 derart aufeinander bezogen, daß dieser Haftstoff sich mit der Seite 38 stärker verbindet als mit der Seite 40. Ferner ist die Grenzfläche zwischen der ersten Haftstoff schicht 32 und der Fläche 40 derart, daß das Zeichenmaterial der Schicht 30 von der Haftstoffschicht 32 abgezogen werden kann, wobei der Haftstoff im Verlaufe dieses Abziehens vollständig von der Zeichenoberfläche 40 freigegeben wird und an der Oberfläche 38 der Basisschicht 28 verbleibt.

Die relativen Ziehfestigkeiten der Haftstoffschichten 32 und 34 sind bezüglich einander derart ausgewählt, daß die Verbindungskraft zwischen der zweiten Haftstoffschicht 34 und sowohl der Seite 42 des Zeichenmaterials als auch der Trageoberfläche größer ist als die Verbindungskraft zwischen der Seite 40 und der ersten Haftstoffschicht 32. Diese Beziehung der Verbindungsfestigkeiten kann durch Verwendung eines Haftstoffs mit größerer Klebrigkeit für die Schicht 34 als für die Schicht 32 erreicht werden, und alternativ durch Herstellen der ersten Schicht als eine relativ dünne Haftstoffschicht, die sparsam auf der Oberfläche 38 verteilt ist, während die zweite Schicht 34 eine relativ dicke Schicht ist, bei welcher pro Flächeneinheit mehr Haftstoff verwendet wird als an der Oberfläche 38. Die gewünschte Beziehung der Verbindungsfestigkeiten kann ebenso durch Versehen der Seite 40 der Schicht des Zeichenmaterials mit einem Film von Freigabemittel erhalten oder verstärkt werden oder durch anderweitiges Konditionieren derselben, um eine sehr geringe Verbindungsfestigkeit zwischen dieser und der Haftstoffschicht 32 zu erreichen, wodurch die Schicht von Zeichenmaterial leicht von der gegenüberliegenden Haftstoffschicht abziehbar ist.

Um zu bewirken, daß die obere Oberfläche 33 der klebrigen Schicht 34 zum Zwecke des Wickelns des Bands auf sich selbst in aufeinanderfolgenden Wicklungen und zum Konditionieren des Bandes zur Verwendung in einem Schneidevorgang unwirksam gemacht wird, kann das Mittel 35 auf diese in den beiden in Figuren 9a und 9b gezeigten Arten in Abhängigkeit von der Form des verwendeten Materials aufgebracht werden. Wenn man sich zunächst der Figur 9a zuwendet, so erkennt man, daß das unkonditionierte Band, welches mit 10' bezeichnet ist, mit seiner nach außen freiliegenden klebrigen Oberfläche 33 vorwärtsbewegt wird, so daß es in Eingriff mit dem Haftstoffauslöschungsmittel 35 kommt und mit diesem verbunden wird. Das Mittel 35 ist in diesem Beispiel ein dünner Film von Material 50 in Lagenform, welcher auf der klebrigen freiliegenden Oberfläche 33 des Bands 10' abgelagert und durch diese festgehalten ist, wenn die beiden Bahnen miteinander verbunden werden. Alternativ kann, wie in Figur 9b gezeigt, das Mittel 35 ein Beschichtungsmaterial 54 sein, das in flüssiger Form in einem verdampfenden Lösungsmittel durch einen Sprüher 52 auf die freiliegende klebrige Oberfläche 32 des unkonditionierten Bands 10' aufgebracht wird, mit welcher Oberfläche es danach verbunden wird. Die Beschichtung 54 kann durch ein Trockengebläse 56 durch Luft trocknen, welches stromabwärts der Aufbringung für diesen Zweck vorgesehen ist.

Das Material, welches das Mittel 35 bildet, kann durch die Aufbringung eines bestimmten Lösungsmittels auf dieses im wesentlichen vollständig aufgelöst werden, weiches Lösungsmittel jedoch derart ausgewählt ist, daß es die Klebecharakteristik der darunter liegenden Oberfläche 33 der zweiten Haftstoff schicht 34 beim Aufbringen nicht nachteilhaft beeinträchtigt. Zum Zusammenwirken mit der Haftstoffschicht 34 in dieser Art und Weise ist, wenn die Haftstoffschicht 34 aus einem Standard-Acrylhaftstoff gebildet ist, wie im Falle der Schicht 34, das ausgewählte Lösungsmittel zur Reaktion mit dem Klebe-Auslöschungsmittel 35 vorzugsweise Wasser. Das Material, welches entweder den Film 50 oder die Beschichtung 54 bildet, kann verschiedene Formen annehmen, in der bevorzugten Ausführungsform ist es jedoch eines der in der nachfolgenden Tabelle A-2 angegebenen Materialien.

TABELLE A-2

Wenn man sich nun den Figuren 4 bis 8 und der Art und Weise, in welcher das vorangehend beschriebene Band zum Aufbringen eines Zeichens auf einer gegebenen Oberfläche verwendet wird, zuwendet, dann erkennt man, daß der in Figur 4 gezeigte erste Schritt das Schneiden von einer oder mehreren Formen 44, 44 unter Verwendung einer Klinge 14 in das Band ist. Die Formen werden in umgekehrten oder Spiegelbildern der gewünschten Formen geschnitten, so daß nach dem Aufbringen auf einer Substratoberfläche die geeignete Orientierung bewirkt wird. Die Klinge 14 ist, wie vorangehend erwähnt, über dem Band 14 in der Zeichenmaschine 12 aufgehängt und wird auf das Band 14 mit einer nach unten gerichteten Kraft aufgesetzt, welche durch die geeignete Einstellung des Gegengewichts 26 derart ausgewählt ist, daß die Klinge sich vollständig durch die Beschichtung oder den Film des Mittels 35, durch die zweite Haftstoffschicht 34 und durch die Schicht von Zeichenmaterial 30 während des Schneideverfahrens hindurch erstreckt, jedoch mit seiner Spitze nur geringfügig, wenn überhaupt, in die Basisschicht 28 eindringt. Als Ergebnis daraus werden die geschnittenen Zeichen 44, 44, welche geschlossene Formen sind, von dem Rest oder dem Abfall der Schicht von Zeichenmaterial getrennt. Diese Zeichen werden nichtsdestotrotz durch die nicht geschnittene Basisschicht 28 und die zwischen diesen angeordnete Haftstoffschicht 32 festgehalten. Wie in Figur 4 gezeigt, kann nach oder bevor die Zeichen 44 geschnitten werden, ein Abschnitt 46 der Schicht von Zeichenmaterial, welcher die Zeichen 44 enthält, entlang der Grenzimien 41, 43 geschnitten werden, um diesen vom Rest der Schicht 30 zu trennen. Als eine Alternative zum Schreiben der Grenzimien 41, 43 mit der Klinge 14 könnte das Band selbst entlang derartiger Linien 41 und 43 derart geschnitten werden, daß ein Abschnitt des Bands, welcher mit diesen Rändern verbunden wird, vollständig vom verbleibenden Bandmaterial getrennt wird.

Wenn man sich der Figur 5 und dem nächsten Schritt beim Zeichenherstellungsvorgang zuwendet, so wird das Abfallmaterial 45, welches das Material der Schicht 30 bildet, das innerhalb der Grenzlinien 41, 43 liegt, jedoch keinen Teil der Zeichen bildet, von dem Laminat 10 entfernt, wodurch auf der Basis 28 die Zeichen 44, 44 in freistehender Form zurückgelassen werden. Pinzetten oder andere spitze Abnahmewerkzeuge können in praktischer Weise zum effizienten Durchführen des Entfernvorgangs verwendet werden. Es sollte hier zur Kenntnis genommen werden, daß das Klebe-Auslöschungsmittel 35, durch welches die ansonsten freiliegende klebrige Oberfläche 33 in der vorangehend beschriebenen Art und Weise konditioniert worden ist, ein Entfernen ohne eine Störung durch eine ansonsten kiebrige, freiliegende Oberfläche ermöglicht.

Wenn man sich nun der Figur 6 zuwendet, so erkennt man, daß nach dem Beenden des Entfernvorgangs die geschnittenen geschlossenen Formen 44 als freistehende Formen bleiben, die voneinander durch einen durch die zum Schneiden der Zeichen verwendete Software bestimmten Abstand getrennt sind. Es ist hier wichtig zu erkennen, daß das Band der vorliegenden Erfindung ermöglicht, daß die Zeichen, nachdem sie in einem Spiegelbild geschnitten worden sind, direkt auf die Substratoberfläche mit exakt dem gleichen Abstand, welcher durch die Schneidemaschine 12 erzeugt worden ist, unter Verwendung der Basisschicht 28 aufgebracht werden. Wenn das Material, das für das Mittel 35 ausgewählt worden ist, eines der in der Tabelle A-2 angegebenen ist, dann kann ein Pinsel 47 oder ein anderes geeignetes Lösungsmittelauftragewerkzeug, wie z.B. ein Schwamm, verwendet werden, um ausreichend Wasser aufzutragen, um die Beschichtung oder den Film des Mittels 35 abzuwaschen. Es wird darauf hingewiesen, daß in dem Falle, in dem die Grenzimien 41 und 43 zum Trennen der Zeichen 44 von dem verbleibendem Bandmaterial verwendet werden, jede Grenzlinie ausreichend weit von den Zeichen oder Formen entfernt ist, so daß auf die freiliegenden Oberflächen der Zeichen aufgebrachtes Lösungsmittel aktiviert werden kann, ohne die Beschichtung oder den Film des Mittels 35, welcher auf dem Material außerhalb der Grenzimien 41, 43 angeordnet ist, in nachteilhafter Weise zu kontaminieren. Das Band 10 wird dann auf die Trageoberfläche 48 übertragen und an diese angelegt, wie in Figur 7 gezeigt. Die aus der Schicht 30 des Zeichenmaterials geschnittenen Zeichen 44 werden dann durch Pressen des Bands 10 gegen die Oberfläche vermittels einer auf die Basisschicht 28 in dem über den Zeichen 44 liegenden Bereich ausgeübten Kraft fest an der Trageoberfläche angeklebt. Eine derartige Kraft kann durch Pressen der Basisschicht 28 mit einem Daumen oder einem Zeigefinger des Verwenders oder durch Drücken mit einem Werkzeug 51, wie in Figur 7 gezeigt, ausgeübt werden.

In dem letzten Herstellungsschritt wird, wie in Figur 8 gezeigt, die Basisschicht 28 von der Trageoberfläche 48 abgezogen, wodurch die Zeichen 44 nun an der Oberfläche anhaftend zurückgelassen werden. Dies wird durch Verbindungskräfte zwischen der Haftstoffschicht 32 und den verwendeten anhaftenden Oberflächen ermöglicht. Wenn erforderlich, dann können die Zeichen, nachdem sie auf die Trageoberfläche 48 übertragen worden sind, unter Verwendung eines Rollers oder eines geeigneten Preßmittels wieder nach unten gedrückt werden, um eine noch festere Verbindung zu erhalten.

Vorangehend ist ein verbessertes mehrschichtiges Band offenbart worden. Es können jedoch vielzählige Modifikationen und Austauschungen vorgenommen werden, ohne vom Umfang der beiliegenden Ansprüche abzuweichen. Beispielsweise könnten die Randabschnitte des Bands ohne die Öffnungen 22 ausgebildet werden, derart, daß es dazu ausgebildet ist, entlang dieser Randabschnitte durch einen geeigneten Antriebsmechanismus ergriffen zu werden.


Anspruch[de]

1. Mehrschichtiges Band (10) zur Verwendung beim Herstellen von Zeichen mit geschnittenen Formen, welche anhaftend an einer Trageoberfläche angebracht sind, wobei das Band umfaßt: eine Basisschicht aus Flachmaterial (28) mit einer ersten Seite (36) und einer entgegengesetzt angeordneten zweiten Seite (38), eine Schicht von Zeichenmaterial (30) in Lagenform, welche auf der Basisschicht angeordnet ist und eine dritte Seite (40) aufweist, die zur Basisschicht weist, und eine vierte Seite (42) aufweist, die von der Basisschicht weg weist, wobei die dritte Seite des Zeichenmaterials die gute Seite des Zeichenmaterials ist, eine erste Schicht (32) von permanent klebrigem Haftstoff&sub1; welche zwischen der Basis und der Schicht von Zeichenmaterial angeordnet ist, wobei der Haftstoff der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff (32) stärker an der zweiten Seite der Basisschicht anhaf tet als an der dritten Seite der Schicht von Zeichenmaterial, wodurch es ermöglicht wird, daß die Schicht von Zeichenmaterial von der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff abgezogen wird, wobei der Haftstoff der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff im Verlauf eines derartigen Abziehens auf der Basisschicht verbleibt und von der dritten Seite des Zeichenmaterials vollständig freigegeben wird, eine zweite Schicht von permanent klebrigem Haftstoff (34) welche auf der vierten Seite (42) des Zeichenmaterials angeordnet ist, wobei die zweite Schicht von permanent klebrigem Haftstoff eine nach außen gerichtete klebrige Oberfläche bildet, die von der Schicht von Zeichenmaterial weg weist, wobei der Haftstoff der zweiten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff eine stärkere Klebewirkung aufweist als der Haftstoff der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff, wobei das mehrschichtige Band ferner ein Mittel (35) umfaßt, welches auf der nach außen weisenden klebrigen Oberfläche der zweiten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff gebildet ist zum vorübergehenden Auslöschen der Klebewirkung der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche der zweiten Haftstoffschicht, jedoch ermöglicht, daß die klebrige Charakteristik der nach außen gerichteten Oberfläche durch das Aufbringen eines geeigneten Lösungsmittels wieder hergestellt wird, welches in der Lage ist, das Auslöschungsmittel aufzulösen.

2. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 1, worin das mehrschichtige Band entlang jedes Seitenrands (22, 22) Abschnitte umfaßt, welche mit einem automatisierten Zeichenhersteller (12) ineinandergreifen können, um dieses in einer koordinierten Bewegung mit einem Schneidewerkzeug (14) anzutreiben, um eine gewünschte Form durch das Haftstoffauslöschungsmittel, durch die zweite Haftstoffschicht und durch das Zeichenmaterial zu schneiden, jedoch lediglich teilweise in die Basisschicht zu schneiden.

3. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 2 ferner dadurch gekennzeichnet, daß das Haftstoffauslöschungsmittel (35) eine dünne Schicht von wasserlöslichem Material ist, das mit dem Band vermittels der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Haftstoffschicht (34) verbunden ist.

4. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 3 ferner dadurch gekennzeichnet, daß das Haftstoffauslöschungsmittel aus einer dünnen Beschichtung von Polyvinylalkohol gebildet ist, welche auf der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche des zweiten permanent klebrigen Haftstoffs (34) durch Sprühen aufgebracht ist.

5. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 3, ferner dadurch gekennzeichnet, daß das Haftstoffauslöschungsmittel aus einem dünnen Film von Polyvinylalkohol gebildet ist, der auf der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche des zweiten permanent klebrigen Haftstoffs (34) in Lagenform aufgebracht ist.

6. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 4, ferner dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Beschichtung von Polyvinylalkohol eine Dicke aufweist, die kleiner oder gleich 1,5 mii (38,1 µm) ist.

7. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 5, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Film eine Dicke aufweist, die kleiner oder gleich 1,5 mil (38,1 µm) ist.

8. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 3 ferner dadurch gekennzeichnet, daß das Haftstoffauslöschungsmittel einen dünnen Film von Polyvinylpyrrolidon umfaßt, welcher in Lagenform auf der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Haftstoffschicht aufgebracht ist und an dieser anhaftet.

9. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 3 ferner dadurch gekennzeichnet, daß das Haftstoffauslöschungsmittel eine dünne Beschichtung von Polyvinylpyrrolidon umfaßt, welche durch Sprühen auf der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Haftstoffschicht aufgebracht ist.

10. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 8 ferner dadurch gekennzeichnet, daß der dünne Film von Polyvinylpyrrolidon eine Dicke aufweist, die kleiner oder gleich 1,5 mii (38,1 µm) ist.

11. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 9 ferner dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Beschichtung von Polyvinylpyrrolidon eine Dicke aufweist, die kleiner oder gleich 1,5 mii (38,1 µm) ist.

12. Mehrschichtiges Band (10) nach Anspruch 1 ferner dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schicht von permanent klebrigem Haftstoff (34) im freiliegenden Zustand eine derartige Klebrigkeit aufweist, daß dann, wenn a) eine geschlossene Form (44) in das mehrschichtige Band durch Schneiden durch das Auslöschungsmittel (35), durch die zweite Haftstoffschicht (34) und die Schicht von Zeichenmaterial (30) hindurch und nicht weiter als teilweise in die Basisschicht (28) geschnitten ist, b) die umgebenden Abschnitte (45) der geschlossenen Form der Schicht von Zeichenmaterial, welche die geschlossene Form bildet, entfernt sind, c) der Haftstoff der zweiten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff, weiche der geschlossenen Form überlagert ist, danach durch Aufbringen eines geeigneten Lösungsmittels auf das Auslöschungsmittel freigelegt ist und die freigelegte nach außen gerichtete klebrige Oberfläche der zweiten Haftstoffschicht in Eingriff mit einer Trageoberfläche gebracht ist, d) der Haftstoff der zweiten permanent klebrigen Schicht gegen die Trageoberfläche durch eine auf die erste Seite der Basisschicht in einem über der geschlossenen Form liegenden Bereich ausgeübte Kraft nach unten gepreßt ist und e) der Rest des Bands (10) dann von der Trageoberfläche abgezogen ist, der Abschnitt der Schicht von Zeichenmaterial, welcher die geschlossene Form (44, 44) bildet auf der Trageoberfläche verbleibt und von dem Rest des Bands aufgrund der relativen Haftfestigkeiten der ersten und der zweiten Haftstoffschichten und der Hafteigenschaften der Trageoberfläche bezüglich der dritten Seite des Zeichenmaterials frei ist.

13. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 2 ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenrandabschnitte eine Reihe von Zuführlöchern (22, 22) in jedem Seitenrand umfassen, welche mit einem zugeordneten Zahnrad in der Zeichenherstellungsmaschine (12) zusammenwirken.

14. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 1 ferner dadurch gekennzeichnet, daß die dreite Seite (40) der Schicht von Zeichenmaterial eine glatte Oberfläche aufweist und daß die vierte Seite (42) aufgerauht ist.

15. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 14 ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht von Zeichenmaterial (40) aus Kunststoff gebildet ist und daß die Basis (28) aus Papier gebildet ist.

16. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 15 ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff der Schicht von Zeichenmaterial Polyvinylchlorid ist.

17. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 2 ferner dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Seite (40) der Schicht von Zeichenmaterial (30) ein glattes Finish aufweist und daß die vierte Seite (42) aufgerauht ist.

18. Mehrschichtiges Band nach Anspruch 16 ferner dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Seite (40) der Schicht von Zeichenmaterial (30) ein Freigabemittel aufweist, das auf dieser ausgebildet ist, welches Freigabemittel ein Silikonmaterial ist.

19. Verfahren zur Herstellung eines Zeichens, umfassend die Schritte: Vorsehen einer Basisschicht (28) aus Lagenmaterial mit einer ersten Seite (36) und einer entgegengesetzt angeordneten zweiten Seite (38), Vorsehen einer Schicht von Zeichenmaterial (30) in Lagenform, weiche auf der Schicht von Basismaterial angeordnet ist und eine dritte Seite (40) aufweist, die zur Basisschicht (28) weist, und eine vierte Seite (42) aufweist, die von der Basisschicht wegweist, wobei die dritte Seite (40) des Zeichenmaterials die gute Seite des Zeichenmaterials ist, Vorsehen einer ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff (32) zwischen der Basis und der Schicht von Zeichenmaterial, Vorsehen des Haftstoffs der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff derart, daß er stärker an der zweiten Seite (38) der Basisschicht (28) anhaftet als an der dritten Seite (40) der Schicht von Zeichenmaterial, wodurch es ermöglicht wird, daß die Schicht von Zeichenmaterial (30) von der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff abgezogen wird, wobei der Haftstoff der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff im Verlaufe eines derartigen Abziehens an der Basisschicht verbleibt und von der dritten Seite des Zeichenmaterials vollständig freigegeben wird, Vorsehen einer zweiten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff (34) auf der vierten Seite (42) des Zeichenmaterials (30), wobei die zweite Schicht von permanent klebrigem Haftstoff (34) eine nach außen gerichtete klebrige Oberfläche bildet, welche von der Schicht von Zeichenmaterial wegweist, Vorsehen des Haftstoffs der zweiten Schicht von permanent klebrigem Haf tstoff mit einer stärkeren Klebewirkung als der Haftstoff der ersten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff, wobei das Verfahren ferner umfaßt: das Vorsehen eines Mittels (35), weiches auf der nach außen weisenden klebrigen Oberfläche der zweiten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff (34) gebildet wird zum vorübergehenden Auslöschen der Klebewirkung der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche der zweiten Haftstoffschicht, wobei dennoch ermöglicht wird, daß die Klebecharakteristik der nach außen angeordneten Oberfläche durch das Aufbringen eines geeigneten Lösungsmittels wieder hergestellt wird, welches in der Lage ist, das Auslöschungsmittel aufzulösen, das Schneiden einer geschlossenen Form durch das Haftstoffauslöschungsmittel, durch die zweite Haftstoffschicht und durch die Schicht von Zeichenmaterial und nicht weiter als teilweise in die Basisschicht, das Entfernen eines Teils (45) des Zeichenmaterials, welches nicht in der geschlossenen Form enthalten ist, um die geschlossene Form auf der Basisschicht in freistehender Form zurückzulassen, das Abwaschen des Auslöschungsmittels, welches der geschlossenen Form überlagert ist, um die darunter liegende klebrige nach außen angeordnete Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Schicht von Haftstoff freizulegen, das Anbringen der geschlossenen Form an einer Trageoberfläche durch Plazieren des Bands an einer Trageoberfläche, wobei die nach außen angeordnete Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Schicht von Haftstoff zur Trageoberfläche weist, das Pressen der geschlossenen Form gegen die Trageoberfläche durch eine auf die erste Seite der Basisschicht in dem über der geschlossenen Form liegenden Bereich ausgeübte Kraft (51), und dann das Abziehen des Bands von der Trageoberfläche, um die geschlossene Form von dem Rest des Bands zu entfernen und diese aufgrund der Haftwirkung der zweiten Schicht von permanent klebrigem Haftstoff auf der Trageoberfläche zurückzulassen.

20. Verfahren nach Anspruch 19, ferner gekennzeichnet durch das Vorsehen des Haftstoffauslöschungsmittels als einen dünnen Film von wasserlöslichem Material und das Aufbringen des Films in Lagenform auf der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Schicht von Haftstoff.

21. Verfahren nach Anspruch 20 ferner gekennzeichnet durch das Vorsehen des Haftstoffauslöschungsmittels als Polyvinylpyrrolidon.

22. Verfahren nach Anspruch 20 ferner gekennzeichnet durch das Vorsehen des Haftstoffauslöschungsmittels als Polyvinylalkohol.

23. Verfahren nach Anspruch 19 ferner gekennzeichnet durch das Vorsehen des Haftstoffauslöschungsmittels als eine dünne Beschichtung auf der nach außen angeordneten klebrigen Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Haftstoffschicht und das Erzeugen des dünnen Films durch Sprühen desselben als wasserlösliches Material auf die nach außen angeordnete klebrige Oberfläche der zweiten permanent klebrigen Haftstoffschicht.

24. Verfahren nach Anspruch 23 ferner gekennzeichnet durch das Vorsehen des Haftstoffauslöschungsmittels als eine Beschichtung aus Polyvinylalkohol.

25. Verfahren nach Anspruch 23 ferner gekennzeichnet durch das Vorsehen des Haftstoffauslöschungsmittels als Polyvinylpyrrolidon.

26. Verfahren nach Anspruch 19 ferner gekennzeichnet durch den Schritt des Abwaschens des Haftstoffauslöschungsmittels von der geschnittenen geschlossenen Form, nachdem Material, welches nicht die geschlossene Form bildet, um die Form herum entfernt worden ist, so daß der Abwaschschritt bei freistehenden Abschnitten des Bands auftritt.







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